Single-Rezension: Maroon 5 - "Daylight"

Und schon ist ein weiteres Jahr vergangen - und was für eins. Doch als abschließende Krönung kommt jetzt nochmal die letzte Rezension für 2012. Und dabei kann ich schon verraten: Es ist eine 5-Sterne-Rezension, da mich der Song SO begeistert wie es schon lange keiner mehr getan hat. Es geht um die Band Maroon 5 und "Daylight", der 3. Single-Auskopplung aus dem Album "Overexposed". Nach "Payphone" und "One More Night", die internationale Erfolge waren stand ja die Messlatte sehr hoch, doch was genau an dem Track "Daylight" faszinierend ist und warum er (für mich) der perfekte Jahresend-Song ist, erkläre ich jetzt.

1. Der Song:
Anders als "One More Night" und "Payphone" ist "Daylight" eine Midtempo-Ballade, die eher mit ihren Lyrics zu überzeugen weiß als mit ihrem Sound. In dem Song geht es um einen Protagonisten, der einen geliebten Menschen verlassen muss. Viele meinen das wäre seine Freundin oder Frau, ich bin der Meinung, dass man das auch anders auslegen könnte. Das Thema ist also Abschied und wie man sich kurz vor diesem Moment fühlt, was man nochmal macht um sich daran auch zurückerinnern zu können. Dabei ist der Refrain sehr stark und hebt sich nochmal vom Rest des Songs ab.
Die Instrumentalisierung ist ziemlich einfach gestrickt, hauptsächlich besteht er aus einem sich immer wiederholendem Beat, der allerdings Platz für die Lyrics lässt, was den Song etwas Besonderes verleiht.

2. Persönliches Fazit:
Wie schon gesagt, ich hab mich wirklich TOTAL in diesen Song verliebt. Vielleicht weil ich die Situation, in der es um den Song geht, selber erst vor ein paar Tagen erlebt habe, vielmehr glaube ich aber, dass der Song auch ohne "eigene Story dahinter" einfach schön ist. Er hat, trotz der traurigen Geschichte, etwas Positives und Ermutigendes - und ich finde dieses "Ermutigende" passt perfekt zum Jahreswechsel, denn so sollte man wirklich ins neue Jahr starten: hoffnungsvoll und mit Erwartungen.
Ich werde mir den Song garantiert vor dem Schlafengehen nochmal anhören und anschließend einschlafen mit dem Gedanken: Ein Abschied fällt nur deshalb so schwer, weil man Menschen SO SEHR liebt, dass man ohne sie gar nicht sein möchte. Und um mal ehrlich zu sein: Wenn man jemanden wirklich liebt, ist es doch so, als wäre er immer irgendwie da.

P. S.: Für 5/5 Punkte gibt es natürlich einen Platz an der "Wall of Glory" und den Titel "Bester letzter Song für das Jahr 2012".

Hidden Treasure: James Arthur - "Impossible"

Bei diesem "Hidden Treausre" handelt es sich um den Gewinner der englischen Ausgabe von X Factor. Diese ist in England DIE Castingshow schlechthin und die Künstler sind (zumindest national) sehr erfolgreich. Übrigens entstammen die Band "One Direction", Leona Lewis oder Olly Murs dieser Show, die ja auch international sehr bekannt und beliebt sind.
Der diesjährige Gewinner heißt James Arthur und ist der erste Singer/Songwriter, der den Contest für sich entscheiden konnte.
Seine Gewinner-Single "Impossible" wurde im Original von Shontelle interpretiert, die ebenfalls in England, aber auch in den USA, sehr bekannt ist. Jetzt denkt man sich: was? Ein Cover? Das kann ja gar nichts werden. Allerdings ist diese Methode ein bewährtes Prinzip der Show in England: Jeder Gewinner veröffentlicht zunächst ein Cover, bevor ein halbes bis ganzes Jahr später die (eigentlich) erste Single erscheint. Und man muss sagen: Das Prinzip funktioniert, denn fast alle Gewinner-Singles landeten in England auf Platz 1.


1. Die Songs:

1.1. Impossible
Der Song fängt langsam an und gewinnt im Laufe der Zeit an Dynamik. Dabei gibt es auch viele Dubstep-Beats, die dem Song mehr Tiefe verleihen und die sehr vom Original abweichen - doch genau das scheint dem Song "gut" zu tun. James singt (wer die Live-Shows gesehen hat) wie immer SEHR emotional und verleiht dem Song seine eigene Note.
Dabei wird er auch richtig zum Ohwurm und man möchte ihn immer und immer wieder hören.

1.2. Live-Aufnahmen
Die nächsten drei Songs sind Aufnahmen aus den Live-Shows, die James' "Höhepunkte" bzw. "besten Performances" zeigen. Dazu gehören "Sexy and I Know It", das sich TOTAL anders anhört als das Original, "Sweet Dreams", im Original von Eurythmics  und "Hometown Glory" von Adele, der (Dank der Dubstep-Einflüsse) für mich sogar besser ist als das Original.

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt kann ich eig. nur sagen: Deutsche Casting-Shows könnten sich echt einmal eine Scheibe von den englischen Kollegen abschneiden, denn die Live-Shows, die Aufmachung und das "Endprodukt" - alles ist stimmig und v. a. glaubhaft. Es geht wirklich darum, einen Künstler bzw. eine Band zu finden, die national, wenn nicht sogar international, Erfolg hat und das DAUERHAFT. Schon allein diese Idee ist das, was deutschen Casting-Shows, wie "DSDS", "X Factor" und "Popstars", definitiv fehlt.
Und hier stört es auch nicht, dass die Gewinner-Single ein Cover ist, denn es wird neu interpretiert, eine andere Seite wird versucht zu zeigen, aus einem Uptempop-Song wird eine Ballade oder auch andersrum. DAS ist authentisch und kann begeistern. Auch die Live-Aufnahmen auf der CD können überzeugen und versprühen ihren ganze eigenen Charme.
Und im Vergleich zu allen anderen Gewinnern des englischen X Factors,gefällt mir James' Single wirklich am Besten! "Impossible" vereint für mich alles: Gefühl, Ohrwurm, tolle Instrumentalisierung, toller Beat und tolles Arrangement. Besser geht's wirklich nicht, weshalb es von mir 5 Punkte gibt und die Hoffnung, dass ich immer noch in England bin, wenn James Arthur sein Album veröffentlicht.

P. S.: Der Song erhält außerdem einen Platz an der "Wall of Glory" und den Titel "Bester Gewinnersong einer Castingshow überhaupt"

Album-Rezension: Lena - "Stardust"

Ich weiß, eigentlich bin ich viel zu spät dran, aber ich hab auch eine Entschuldigung für diese Verspätung. Doch erstmal zu den grundlegenden Informationen: Am 12. Oktober 2012 kam das nunmehr dritte Studioalbum von "Fräulein Wunder" Lena auf den Markt und schoss prompt auf Platz 2 der Album-Charts. Jetzt wollte ich das Album UNBEDINGT rezensieren, bin aber, wie schon gesagt, VIEL zu spät dran, weil ich bis auf Weiteres in England bin und mir die CD nicht anschaffen konnte, da diese hier nicht veröffentlicht wurde. Jetzt habe ich ganz tolle Eltern, die an mich denken und mir die CD als vorweihnachtliches Geschenk geschickt haben (:
An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankschön und auf geht's mit der Rezension ;)

1. Die Songs:

1.1. Stardust 4/5
Die Rezension zu der Vorab-Single aus dem gleichnamigen Album könnt ihr euch hier ansehen.

1.2. Mr. Arrow Key 5/5
Leichter Sound, Sprechgesang und gute Laune - das ist Lena wie wir sie kennen. Dabei ist das Thema total süß und bringt einem zum Lachen. Für mich eines der Highlights der CD.

1.3. Pink Elephant 4/5
Ein Song über ein Mädchen, dass zwar grazil und elegant sein möchte, allerdings genau das Gegenteil davon ist. Ob das nun ein Song über Lena ist oder nicht sei dahingestellt, der Sound kann aber hier voll punkten. Mir fehlt ein bisschen das Markante an dem Song, aber sonst ist er gut.

1.4. Neon (Lonely People) 4/5
Eine etwas andere Seite der Lena Meyer-Landrut. Der Song beschäftigt sich eigentlich mit dem Party-Leben, was ich von ihr nicht erwartet hätte. Außerdem ist er inhaltlich eher nachddenklich, vom Sound her hört man das aber gar nicht. Schöner Song, der an manchen Stellen sehr düster daherkommt. Gehört für mich in eine Kategorie mit "Pink Elephant".

1.5. Better News 5/5
Ich weiß nicht ob es daran liegt, das ich dem Satz "I want new tattoos" voll und ganz zustimmen kann oder aber der Song WIRKLICH so gut ist, was es auch sein mag: ich LIEBE diesen Song. Er geht leicht ins Ohr, der Refrain ist sehr stark, die Bridge gefällt mir und die Strophen wissen von sich zu überzeugen. Besser Neuigkeiten kann es gar nicht geben ;)

1.6. Day To Stay 4/5
Ein entspannter Song, der perfekt zum Winter passt. Der Song kommt auf meinem PC in den Ordner "Musik für gemütliche Lese-Abende" (:

1.7. To the Moon 3/5
Der erste Song, der für mich eher Mittelmaß ist. Die Lyrics sind mir irgendwie zu kitschig, außerdem gefällt mir die Anordnung nicht: Direkt nach "Day To Stay", der an sich schon sehr ruhig ist, nochmal eine Ballade zu setzen, finde ich sehr langweilig. "To the Moon" ist ein schöner Song, der Charme verliert sich aber aufgrund der Position auf dem Album.

1.8. Bliss Bliss 4/5
Endlich kommt wieder eine schnellere Nummer, die wieder auf Lena's Leichtigkeit setzt. Dabei ist alles sehr akustisch gehalten und "erdig" wie die meisten Songs auf dem Album. Ein guter Album-Track, wie ich finde.

1.9. ASAP (feat. Miss Li) 5/5
Die wohl schrägste Nummer auf dem Album, allerdings auch eine der Besten. Hier wird man richtig entertaint, man hat richtig Spaß beim Zuhören und möchte am liebsten die ganze Zeit "Replay" drücken (: Für mich neben "Mr. Arrow Key" und "Better News" der beste Song auf dem Album.

1.10. I'm Black 4/5
Dunkler und sehr spannender Track auf der 10. Eine Uptempo-Nummer die aufgrund ihres Sounds sehr außergewöhnlich ist und sich vom restlichen Album abhebt - das aber auf eine sehr positive Art und Weiße. Die "erwachsene" Lena kommt hier definitiv durch.

1.11. Goosebumps 5/5
Für mich, die stärkste Ballade auf dem Album. Der Song löst bei MIR Gänsehaut aus und ist nicht ganz die typische Ballade wie man sie sich vorstellt. Beschreiben kann ich das gar nicht, am besten einfach anhören (:

1.12. Don't Panic 4/5
Der Song hätte auch auf "Good News", Lenas zweitem Album, sein können. Guter Sound, lustige Lyrics und eine Menge Spaß beschreiben den Song (wie schon so viele von Lena) gut. Schöner Abschluss eines wirklich guten Albums

1.13. Lille Kat/Moonlight
Wer die CD physisch erworben hat, der darf sich über das schwedische Kinderlied "Lille Kat" als Hidden-Track freuen, diejenigen die sich auf iTunes "Stardust" gedownloadet haben, bekommen den Bonus-Song "Moonlight". Ich finde "Lille Kat" total süß und auch "Moonlight" stark, genau richtig als Bonus-Tracks für wahre Fans.

2. Persönliches Fazit:
Ich muss sagen, dass sich das lange Warten auf das Album wirklich gelohnt hat. Bei dieser Rezension habe ich mir bewusst Zeit genommen und es mir mehrmals täglich angehört, auch mal zwei Tage Pause gemacht und dann wieder angehört, denn ich wollte nicht von meiner "Freude", die ich hatte, als ich das Album bekommen habe, beeinflusst werden und möglichst objektiv (wobei eine Rezension das NIE wirklich ist) urteilen.
Nach mehr als einer Woche des Anhörens bin ich immer noch total begeistert und höre mir das Album min. einmal täglich an. Als Highlights gelten für mich "Stardust", "Mr. Arrow Key", "Better News" und "Goosebumps", da diese die SEHR guten Songs auf dem Album sind. Aber auch alle anderen Songs können überzeugen. Schön finde ich, dass das Album sehr durchstrukturiert wirkt, gleichzeitig aber eine Leichtigkeit versprüht, die nur Lena auslösen kann.
Trotzdem vergebe ich für das Album nicht die volle Punktzahl, sondern 4/5 Punkte. Warum? Ganz einfach: Ich glaube nicht, dass das hier das Beste ist, was Lena kann! Das Album ist zwar "mehr Lena" als "My Cassette Player" und "Good News", aber es ist noch nicht "die ganze Lena". Ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung als Künstlerin (der definitiv 4 Punkte verdient hat), aber eben doch nur ein Schritt.
Man darf also gespannt sein, was uns Lena in den nächsten Jahren noch von sich zeigt - ich freu mich drauf!

Single-Rezension: P!nk - Try

Und schon wieder sitze ich vor meinem PC und tippe eine Rezension von/über P!nk. Eigentlich wollte ich das ja nicht, denn ich hab ja hier schon "The Truth About Love" rezensiert und meinen Senf dazu abgegeben. Trotzdem konnte ich nicht wiederstehen, etwas zur zweiten Single-Auskopplung aus dem Nr. 1-Album zu schreiben.
Nach "Blow Me (One Last Kiss)" war die Latte ja sehr hoch, denn diese war ein großer, internationaler Erfolg und damit ein perfekter Song zur Rückkehr von P!nk's Baby-Pause. Was die 1. Single allerdings erreicht hat, kommt nicht an den Erfolg von "Try" ran, den dieser konnte sich (zumindest in Deutschland) auf Nr. 5 der Charts platzieren (satte 5 Plätze besser als "Blow Me (One Last Kiss)".


1. Die Songs:

1.1. Try
Der Song ist DIE Power-Ballade schlechthin, mit einem starken Text und einer sehr guten Instrumentalisierung. Das komplette Arrangement weiß hier zu überzeugen, jedoch stechen die Lyrics hervor: Immer weitermachen, nie aufgeben, immer versuchen, auch wenn man mal nicht gewinnt oder es nicht ganz so wird, wie man es sich vielleicht erhofft bzw. vorgestellt hat. Auch mal die Vernunft auf die Seite werfen und einfach nur auf "sein Bauchgefühl" hören. Die Aussagen gefallen mir, sie sind positiv und mal was anderes als die ständigen Lieder über Herzschmerz oder die letzte Party-Nacht und wie "fett" diese doch war.

1.2. My Signature Move
Etwas rockiger ist dagegen die B-Seite der Single. Eine Midtempo-Nummer, die schon auf der deluxe Edition von "The Truth About Love" zu überzeugen weiß und ein wenig an die "alte" P!nk erinnern kann. Insgesamt finde ich den Song zwar schwächer als "Try" (was für mich logisch ist, da "Try" - für mich - zu den besten Songs auf dem Album zählt), trotzdem stark als B-Seite.

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt, finde ich die Single total stark und kann mich auch einzeln - unabhänig vom Album - überzeugen. Schon "Blow Me (One Last Kiss)" fand ich sehr stark, "Try" toppt allerdings die Vorab-Single um Längen. Nicht nur der Text spricht mich an, sondern auch der Sound ist so aufgebaut, dass er direkt ins Ohr geht und einem einfach gefallen muss. P!nk mal ein wenig anders, verletzlicher und auch hoffnungsvoller, gefällt mir sehr gut und macht sie für mich nur um so "menschlicher".
Zur Zeit geht der Trend ja wieder stark gegen Balladen oder Midtempo-Nummern (siehe z. B. Rihannas "Diamonds" oder Vorreiter Adele mit "Skyfall", aber auch "Girl on Fire" von Alicia Keys). Ich mag diesen Trend und wünsche mir in Zukunft mehr starke Balladen von starken Künstlern. Und zu diesen starken Künstlern gehört für mich definitiv P!nk.
Damit gibt es von mir 5/5 Punkte für "Try" und das Versprechen: Das war's jetzt auch mit den P!nk-Single-Rezensionen was die Auskopplungen von "The Truth About Love" angeht (:

Album Rezension: Lana Del Rey - "Born to Die (The Paradise Edition)" Part II

Und sogleich geht's weiter, denn wie schon erwähnt gibt es nun die EP "Paradise" von Lana Del Rey. Diese kommt eben (wenn man das will) als Packet mit dem oben rezensiertem "Born to Die", was sich dann "The Paradise Edition" schimpft, oder eben alleine mit dem Namen "Paradise" erscheint.
Als Begründung für das Packet "Born to die (The Paradise Edition)" wurde genannt, dass die EP das Gegenstück zum Album sei und es insgesamt ein bisschen positiver sein soll (und auch etwas verträumter). Ob diese mich genauso begeistert kann wie das Debüt-Album "Born to Die" könnt ihr hier nachlesen:


1. Die Songs:

1.1. Ride 4/5
Starker Song, der sehr viel Power hat und mal richtig zeigt, was Del Rey für eine Stimme hat. Dabei kann er sowohl von der Instrumentalisierung als auch mit dem Inhalt überzeugen. Das Arrangement ist sehr stark und sehr viel "erdiger" als ihre bisherigen Songs, was heißt das man die genutzten Instrumente stärker heraus hört.  Auch die Story weiß zu überzeugen und entführt einen ein kleines bisschen in eine andere Welt. Allerdings fehlt mir hier der Ohrwurm-Charakter, das Markante am Song.

1.2. American 4/5
Traumhaft-mystischer Song, mit nachdenklichem Sound und Lyrics. Auch hier steht die Stimme Del Rey's im Vordergrund und wird durch das schöne Arrangement perfekt begleitet. Hier ist es der fehlende Höhepunkt, der mich davon abhält dem Song 5 Punkte zu geben.

1.3. Cola 4/5
Ja, die Lyrics sind schockierend, besonders die ersten Zeilen des Songs (ausführen möchte ich das Thema an dieser Stelle jetzt nicht), aber sonst finde ich an dem Song nichts schockierendes. Der Sound ist gut, besonders die Bridge kann mich hier von sich überzeugen.
Allerdings finde ich, dass sich bis jetzt die drei Songs sehr stark ähneln und sich keiner davon wirklich abhebt, dennoch können sie alle überzeugen und sind insgesamt gute Songs. Ich würde mir bloß einen SEHR GUTEN Song wünschen, aber vielleicht kommt das ja noch.

1.4. Body Electric 5/5
Der Song ist ebenso mystisch und geheimnisvoll wie "Ride", "American" und "Cola", allerdings finde ich hier die Lyrics sehr viel stärker und auch der Ohrwurm-Faktor ist größer. Für mich einer der besten Songs auf der EP.

1.5. Blue Velvet 4/5
Guter Song, mit einem starken Refrain und tollem Arrangement.  Einfach ein schönes, gutes und modernes Cover eines alten Klassikers, das sie dazu auch noch sehr gut interpretiert hat.

1.6. Gods & Monsters 5/5
Für mich - neben "Body Electric" - der beste Song der EP. Auch hier stimmt wieder alles: Sound, Stimme und Lyrics, alles passt, doch das Arrangement ist der wahre Grund für 5 Punkte. Der Song hebt sich ab und ist was anderes.

1.7. Yayo 5/5
Ich weiß nicht was "Yayo" heißt, aber es gefällt mir total :-D Der Sound ist einzigartig, komplett anders als die anderen Songs auf der EP, trotzdem total gut.

1.8. Bel Air 4/5
Der Song ist der "Verträumteste" von allen, sticht aber dadurch auch hervor. Hintergrundgeräusche wurden eingebaut um dem Song Tiefe zu verleihen, was ich nur teilweise gelungen finde. Schöner Abschluss einer guten EP.

1.9. Burning Desire (iTunes bonus track) 3/5
Der Sound ist total schlecht, was mich ein bisschen an die Qualität einiger Songs auf "Born to Die" erinnert. Ich bin froh, das dieser Track nur ein Bonus-Track ist und es nicht auf die eigentliche EP geschafft hat.

2. Persönliches Fazit:
Zunächst einmal nur zur EP: Diese ist als eigenständiges Werk gut. Es gibt zwar nicht so viele Ohrwürmer wie auf "Born to Die", allerdings gehen die Songs mehr in die Tiefe, beschäftigen sich mit einem Thema mehr und wissen auf ihre ganz eigene Art zu überzeugen. Besonders hervorstechend, finde ich "Body Electric", "Gods & Monsters" und "Yayo", da sie sich nochmal vom Rest der Platte abheben und etwas spezieller sind als der Rest. Für die EP an sich würde ich 4 Punkte vergeben und, wie schon am Anfang erwähnt, sagen: Gut und hörenswert (:
Doch kommen wir nun zu dem Fazit zu "Born to Die (The Paradise Edition)". Ich finde das Packet an sich einfach nur BOMBASTISCH: "Born to Die" vereint viele Hits auf einem Album, wobei es auch noch ein paar ungehörte Schätze für "Nicht-Fans" gibt, mit "Paradise" wird das ganze auch noch für Fans (und natürlich auch für "Neue") interessant und rundet das Packet erst richtig ab. Der Titel der EP ist außerdem Programm: Man könnte wirklich meinen, dass sie das Gegenstück zum Album wäre, da die Songs viel verträumter und positiver klingen als die auf dem Longplayer "Born to Die".
Das Album hat von mir vergangenen Freitag 5/5 Punkte bekommen, die EP an sich 4/5. Da ich finde, dass das Packet so stimmig und passend ist, kann es von mir an dieser Stelle nur 5/5 Punkte geben und damit mein Ratschlag: Auf geht's, wer gute und einzigartige Musik hören will, der ist hier genau richtig.

P. S.: Für diese Leistung bekommt das Packet (natürlich) einen Platz an der "Wall of Glory".

Album-Rezension: Lana Del Rey - "Born to Die (The Paradise Edition)" Part I

Lana Del Rey ist einer der Newcomer der Jahre 2011/2012. Mit dem Song "Video Games" konnte sie sich weltweit hohe Positionen in den Charts sichern und auch ihr erstes Studioalbum "Born to Die" war in den meisten Top 10 der Welt vertreten. Dies ist jetzt eigentlich schon fast ein Jahr her und sollte - Ende Dezember 2012 - keine Rolle mehr spielen. Doch nun, 11 Monate später, veröffentlicht sie ihre EP "Paradise" und diese ist zusammen mit "Born to Die" in einem Re-Release-Package erhältlich (kann aber auch einzeln erworben werden). Da ich immer nur die Singles von Lana Del Rey kannte, habe ich mir gedacht: Da schnappe ich doch jetzt zu und kauf mir dieses Packt, dann habe ich gleich alles auf einmal (: Um die Rezension trotzdem noch übersichtlich gestalten zu können (bei einer Anzahl von 23 Stücken ist das gar nicht so leicht) habe ich mich dazu entschlossen, diese einfach in zwei Teile zu teilen: Zum einen die Rezension zu "Born to Die" (deluxe Edition) und zum anderen "Paradise".

1. "Born to Die" - Die Songs:

1.1. Born to Die 5/5
Mystischer Song am Anfang, der jedem bekannt sein durfte, denn er diente als zweite Single des Albums. Ein tiefgründiger Text, ein ausgesprochen komplexes Arrangement und ein "hymnenhafter" Sound beschreiben den Song eigentlich perfekt. Dafür kann es nur 5 Punkte geben.

1.2. Off to the Race 3/5
Die Stimme von Lana Del Rey kann zwar überzeugen, allerdings ist der Sound sehr überfordernd. Es gibt so viele Hintergrundgeräusche, dass man sich kaum auf ihren Gesang konzentrieren kann. Wenn man sich daran gewöhnt hat, geht der Song allerdings recht schnell ins Ohr. V. a. der Refrain ist sehr stark. Trotzdem für den Sound muss ich einfach Punkte abziehen.

1.3. Blue Jeans 4/5
Der Song wurde ebenfalls ausgekoppelt und kann auch überzeugen. Das "Hintergrundproblem", welches ich schon bei "Off to the Race" angesprochen habe, besteht zwar immernoch ein kleines bisschen, aber es stört nicht ganz so sehr wie dort. Daher ein guter Song mit einigen Schwächen, allerdings reicht es noch für 4/5 Punkten.

1.4. Video Games 5/5
Gehört zu meinen Favoriten und gefällt mir heute noch genauso gut wie vor einem Jahr. TOP!

1.5. Diet Mountain Dew 5/5
Der nächste Top-Song folgt zu gleich. Geht sofort ins Ohr, versprüht (auf eine eigenartige Weiße) gute Laune, lädt aber auch gleichzeitig zum Entspannen ein - komische Kombination, funktioniert allerdings total gut.

1.6. National Anthem 4/5
Der Song ist gut, allerdings stört mich hier irgendwie der "Sprech-Part". Er gefällt mir an manchen Stellen, an manchen Stellen kann er mich allerdings überhaupt nicht überzeugen.

1.7. Dark Paradise 5/5
Der Text geht schnell ins Ohr und auch der Song kann mich total begeistern. So "dark" ist der Track zwar nicht (wie ich es eigentlich erwartet hätte), allerdings macht der Text den Song sehr düster. Neben "Born to Die", "Video Games" und "Diet Mountain Dew" mein Favorit.

1.8. Radio 4/5
Sehr positiver Song, was eher außergewöhnlich ist für das Album. Der Track hat viele eingängige Parts, allerdings ist der Refrain, was die Instrumentalisierung angeht, ein bisschen "too much". Daher "nur" 4 Punkte (wobei das ja immernoch gut ist).

1.9. Carmen 2/5
Der Song fängt total gut an und dann kommt der Refrain: Ab diesem Zeitpunkt hat mir der Song nicht mehr gefallen und ich musste mich total zusammenreißen ihn zu Ende zu hören. Wäre für mich ein typischer Song, den ich einfach "überspringen" würde wenn ich im Auto sitze.

1.10. Million Dollar Man 4/5
Schöne Ballade, was nochmal eine andere Seite der Künstlerin zeigt. Allerdings gibt es einen Sound in dem Stück, der mich total stört und den Song schnell nervig werden lässt.

1.11. Summertime Sadness 5/5
Kennt wohl jeder, da er zu den Sommersongs des Jahres 2012 gehört. Gefällt mir gut und ist die stärkste Ballade auf dem Album.

1.12. This Is What Makes Us Girls 5/5
Diesen Song hätte ich mir wirklich als Single gewünscht. Schöner Text, der eine tolle Geschichte erzählt, der Sound ist hier perfekt (Gott sei Dank) und die Sprech-Parts sind hier (anders als bei "National Anthem") gut gelungen. Toller Abschluss eines tollen Albums!

1.13. Deluxe Edition-Songs
Auf der deluxe Edition sind nochmal drei neue Songs zu finden: "Without You", der total schnell ins Ohr geht, "Lolita", ein fröhlicher und schneller Song, der mich am Anfang etwas an den "James Bond"-Sound erinnert hat und "Lucky Ones", der eher durch Rey's Simme besticht als durch seinen Sound.
Alle drei Songs passen zu denen der Standard-CD und können überzeugen. Der Song "Lolita" gefällt mir hier am Besten, wobei auch die anderen zwei Tracks sehr gut sind.

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt bin ich total begeistert von dem Album und könnte mich dafür wirklich ohrfeigen, warum ich mir dieses Album nicht schon früher zugelegt habe. Total viele Stücke können mich überzeugen, gehen total schnell ins Ohr (zumindest in meine) und sind dabei total unterschiedlich. Ich komme mir überhaupt nicht gelangweilt vor, da jeder Song ein neues Thema oder einen anderen Sound hat.
Wenn mich jemand nach Anspieltipps fragen würde, dann würde ich sagen: Hör dir einfach alles an, überspringe aber "Off to the Race" und "Carmen", da diese mich nicht so überzeugen konnten.
Der einzige Punkt, der mich etwas stört, ist der Sound bei manchen Liedern. Weniger ist ab und zu mehr, das sollten sich die Mischer von Lana Del Rey merken. Ich hoffe wirklich, dass solche Fehler nicht auf "Paradise" zu finden sind, denn sowas ist durchaus ein Grund, Punkte abzuziehen.
Doch bist jetzt bin ich von "Born to Die" total begeistert und hoffe es geht mit der EP genauso weiter. Zur Zeit würde ich dem Album 5/5 Punkte geben, dies ist aber nur eine vorübergehende Punktzahl, denn insgesamt soll ja " Born to Die - The Paradise Edition" bewertet werden.

Hier geht es zum 2. Teil der Rezension.

Single-Rezension: will.i.am feat. Britney Spears - "Scream and Shout"

Kommen wir doch zu einem Mann, der seit mehreren Jahren gar nicht mehr wegzudenken ist: will.i.am war mit den Black Eyed Peas immer schon erfolgreich, seit einigen Jahren ist er Solo unterwegs und v. a. im United Kingdom steigt seine Popularität immer mehr. Als Juror bei "The Voice UK" kann er Erfolge verbuchen und auch einige Songs aus seinem im Februar erscheinenden Album "#willpower" konnten sich in den dortigen Charts platzieren. Jetzt kommt er mit der internationalen Single "Scream and Shout" um die Ecke und hat sich dabei Verstärkungen von der "Princess of Pop" geholt: Britney Spears.
Ob das Ganze gut oder eher schlecht ist, verrate ich euch hier (:


1. Der Song:
Der Track ist ein düsterer Dance/Elektro-Song, der mit verschiedenen Beats und computeranimierten Stimmen sehr detailreich ist, dennoch schafft er es nicht einen Höhepunkt zu erreichen und so richtig zu begeistern. Es wiederholt sich vieles und immer wieder kommt der gleiche Beat und die gleichen "künstlichen" Stimmen. Doch das ist noch nicht das Schlimmste an dem Song, denn das Arrangement würde ich noch als mittelmäßig bezeichnen.
Das Schlimmste, finde ich, ist Spears' Part: Man erkennt ihre Stimme gar nicht, ob diese über die Jahre verlorenen gegangen ist will ich jetzt mal einfach dahinstellen, aber ehrlich: Das geht gar nicht! Wenn die Stimme sexy wirken soll oder geheimnisvoll, dann hat man total daneben gegriffen. Das sie dann die berühmte Zeile "Britney Bitch" ins Mikro trällert, macht es irgendwie nicht besser. Der Part von will.i.am ist da schon besser und geht sogar ins Ohr.

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt finde ich die hier vorliegende Version echt zum Fürchten und ist glaube ich eines der schrecklichsten Dinge, die ich je gehört habe. Ich mag normalerweise die Musik von Britney Spears und auch will.i.am stand für mich immer für gute Dance-Tracks. Doch dieses Stück hier kann mich gar nicht überzeugen.
Ich glaube außerdem, dass der Song mir besser gefallen hätte wenn nur will.i.am ihn aufgenommen hätte, denn ich finde seine Parts total gut und diese gehen mir - wie gesagt - ins Ohr.
Der Song wird international sehr gehypt und erhielt eigentlich mehr gute als schlechte Rezensionen, was für mich total unverständlich ist. Aber gut, Geschmäcker sind verschieden, meins ist es nicht!
Deshalb kann ich nur 1/5 Punkte vergeben und sagen: Geht gar nicht!

Single & Album des Monats November 2012

Und schon wieder ist ein Monat rum, der schneller nicht hätte vergehen können. Dabei wurde ich mit wunderschöner Musik begleitet und habe richtig viele CD-Zugänge bekommen (:
Besonders schön: Alle Alben, die ich hören durfte, waren total gut, konnten mich von sich überzeugen und durften sich einen Platz an meiner (bis dato) noch imaginären CD-Wand sichern. Bei den Singles schaut es zwar ein bisschen schlechter aus, aber immernoch gut: Nur eine Single von insgesamt vieren konnte mich nicht ganz überzeugen. Doch dazu später mehr.
Besonders schön war die Rezension zum Twilight-Soundtrack, den ich echt genossen habe und mir duchaus vorstellen könnte, das mal öfter zu tun.

1. Album des Monats:
Die im November rezensierten Alben sind "Red" von Taylor Swift, "Electra Heart" von Marina and the Diamonds, Loreen's "Heal", Rihanna's siebtes Studioalbum "Unapologetic" und Kelly Clarkson's "Greatest Hits-Album "Chapter One". Den "Breaking Dawn Part II"-Soundtrack lasse ich mal weg, denn der ist ja nicht von einem Künstlern sondern von mehrern - währe unfair den anderen Alben gegenüber.
Die Top 3 sind für mich eigentlich leicht zu finden: Loreen konnte für mich mit "Heal" beweißen, dass sie nicht nur ein One Hit Wonder ist, sondern eine ernstzunehmende Künstlerin, die tolle Musik machen kann. Auch Kelly Clarkson und ihr "Greatest Hits"-Album sind stark, doch das Album, dass mich einfach nicht los lässt ist "Unapologetic" von Rihanna. Letzten Monat konnte mich die Vorab-Single "Diamonds" überzeugen (übrigens läuft der heute noch jeden Tag bei mir) und jetzt habe ich mich in ihr neues Album verliebt. Jeder der mich kennt weiß, dass ich ein total Rihanna-Fan bin und ich all ihre Alben habe. "Rated R" war immer mein Favorit, doch "Unapologetic" könnte ihm den Rang ablaufen. Deshalb kann für mich das Album des Monats NUR "Unapologetic" sein.

2. Single des Monats:
Es gibt leider "nur" vier Single-Rezensionen vom Monat November: Usher mit "Numb", "Brand New Me" von Alicia Keys, The Wanted mit "I Found You" und Ke$ha's "Die Young".
Nun konnte mich Ke$ha gar nicht überzeugen, die fällt also schon mal weg. Der Kampf um Platz 1 wird jetzt hart, denn jede andere Single konnte mich sehr wohl begeistern.
"Brand New Me" ist für mich, einer der schönsten Balladen, die ich seit langem gehört habe und auch "I Found You" von The Wanted war sehr stark. Doch "Numb" von Usher geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Er begleitet mich schon eine ganze Weile und ich höre mir den Track immer und immer wieder an.
Auch bei den Punkten ist Usher vorne: Alicia Keys und The Wanted konnten mit ihren Singles beide 4/5 Punkte ergattern, Usher mit seiner Single, die VOLLE Punktzahl.
Deshalb ist der Gewinner, nach langen Überlegungen und Kämpfen: Usher und sein Song "Numb".

3. Kleiner Blick in den jetzigen Dezember:

Alben:

  • Lana del Rey - Born to Die (The Paradise Edition) (ja, ich weiß, das wollte ich schon im November machen, aber irgendwie, hab ich das total vergessen)
  • Alicia Keys - Girl On Fire
  • Lena - Stardust (da ich in England bin, kam ich früher nicht an das Album ran, wollte es aber trotzdem UNBEDINGT rezensieren, daher gibt es die Rezi im Dezember)
  • ...

Singles:



  • will.i.am feat. Britney Spears - Scream and Shout
  • P!nk - Try
  • Mrs. Greenbird - Shooting Stars & Fairy Tales (X Factor-Gewinner-Single)
  • PSY - Gangnam Style (Special)
  • ...


Ihr seht also: Der Dezember lässt nicht auf sich warten und ist wieder voll mit Rezis. Ich hoffe ich komme diesen Monat auf mehr Single-Rezensionen als im November, da ich dort leider nur vier geschafft habe :(
Ich gebe aber mein Bestes, dass ich es im Dezember schaffe, mehr Singles zu rezensieren.
Bis morgen, denn da gibt es schon wieder eine Single-Rezi ;)

Kelly Clarkson - Das erste Kapitel ist nach zehn Jahren abgeschlossen

Sie ist die erste Künstlerin, die eine Castingshow jemals hervorgebracht hat. Im Jahr 2002 konnte sie die erste Staffel von "American Idol" gewinnen und seitdem sind schon zehn Jahre vergangen. Zehn Jahre mit insgesamt fünf Alben. Und um dieses Jubiläum zu feiern, dachte sie sich wohl: Was passt besser als ein "Greatest Hits"-Album zu diesem Anlass? Alben hat sie dafür ja genung: "Thankful", aus dem Jahr 2003, "Breakaway", aus dem Jahr 2004, "My December", aus dem Jahr 2007, "All I Ever Wanted" aus dem Jahr 2009 und ihr im Jahr 2011 erschienenes Album "Stronger".
"Greatest Hits"-Longplayer sind eigentlich nur was für Fans oder Menschen, die sich zwar immer die Single, nie aber die Alben, gekauft haben, denn hier bekommt man nur das Beste vom Besten. Allerdings ist ein weiterer Trend im Kommen: Das Hinzufügen von neuen, bisher unveröffentlichten Songs. Aber dazu später mehr ;)

1. Die Songs:
Da es schneller und praktischer ist, gehe ich nicht jeden Song einzeln durch, sondern teile nach den oben aufgeführten Alben ein.

1.1. Thankful (2003)
Die Standard-Version liefert einzig die Songs "Miss Independent" und Clarkson's erste Single "A Moment Like This". Auf der deluxe Edition ist ein weiterer Song, nämlich "The Trouble With Love Is", vorhanden. Die Songs waren in Deutschland allesamt Flops und nie wirklich in den Charts vertreten. Interessant für diejenigen, die Kelly Clarkson erst seit "Breakaway", ihrem Durchbruchs-Album, kennen. Für mich sind die Songs "Miss Independent" und "A Moment Like This" total gut, "The Trouble With Love Is" kann mich allerdings so gar nicht überzeugen, weshalb ich eher froh bin, dass er nur auf der deluxe Version enthalten ist.

1.2. Breakaway (2004)
Wie schon gesagt: Mit diesem Werk wurde Clarkson international bekannt, daher sind auf dem "Greatest Hits"-Longplayer auch alle Singles aus dem Album vorhanden: "Since U Been Gone", "Behind These Hazel Eyes", "Because of You", "Breakaway", "Walk Away" und eine Live-Version von "Beautiful Disaster" (nur auf der deluxe Edition). Es hat seine Berechtigung, warum diese Songs allesamt Hits waren: Rockig, frech und ehrlich, so verliebten sich viele in Kelly Clarkson. Die Songs sind meine Lieblings-Kelly-Tracks und werden von mir seit Jahren regelmäßig angehört. Besonders schön: Die Live-Version von "Beautiful Disaster" - zum Träumen (und Weinen) schön.

1.3. My December (2007)
Das wohl düsterste Album ihrer Karriere, gleichzeitig aber auch das, dass mich am wenigsten überzeugen konnte: Lediglich "Never Again" ist aus dem dritten Studio-Album vorhanden, was auch wirklich gut so ist. Er kann überzeugen und war ein weiterer Hit Clarksons. Sehr düster und definitiv eine Weiterentwicklung zu "Breakaway".

1.4. All I Ever Wanted (2009)
Aus diesem Longplayer sind "My Life Would Suck Without You" und "Already Gone" vorhanden, wobei auf der deluxe Version noch "I Do Not Hook Up" hinzugefügt wurde. Die Songs sind spitze und zeigen nochmal eine andere Seite Clarksons. Der Song "I Do Not Hook Up" ist in Deutschland nicht wirklich bekannt, da er nur Platz 55 belegen konnte. Trotzdem ein guter Song, wie ich finde.

1.5. Stronger (2011)
Aus ihrem letzten Album gibt es "Stronger (What Doesn't Kill You)", "Mr. Know It All" und "Don't You Wanna Stay" (feat. Jason Aldean) sowie auf der deluxe Edition den Song "Dark Side". Die ersten beiden Songs sind bekannt, das Duett mit Jason Aldean eher nicht, da es nur in den USA veröffentlicht wurde. "Dark Side" stieg in Deutschland zwar in die Charts ein, war aber auch schnell wieder draußen (nur Platz 82). Die Songs sind gut und wohl auch am modernsten, da sie eben erst 2011 veröffentlicht wurden.
Außerdem ist von der, im gleichen Jahr veröffentlichten, EP "iTunes Session" der Song "I'll Be Home For Christmas" sowohl auf der Standard- als auch auf der deluxe Edition vorhanden.

1.6. Neue Songs (2012)
Um "Chapter One" interessanter für eingefleischte Fans zu machen, gibt es auch drei neue Songs: "Catch My Breath, den Song, den ich hier schon rezensiert habe und die erste Auskopplung des Albums ist, "Don't Rush" (feat. Vince Gill) und "People Like Us".
"Don't Rush", ein Duett mit Vince Gill, ist ein langsamer Country-Song, der in den USA als zweite Single veröffentlicht wurde und dort eher mittelmäßig abschnitt. Auch mir gefällt der Song zwar, allerdings ist Country eigentlich so gar nicht meins. Für mich eher pures Mittelmaß, weshalb er von mir auch nur 3/5 Punkte bekommen würde.
Ganz anders ist "People Like Us". Ein Pop(mit ein bisschen Rock, aber nur ein bisschen)-Song, der total Spaß beim Zuhören macht. Elektronisch, dabei ein bisschen Rock und v. a. total eingängig. Ich hoffe so sehr, dass es diese Nummer als Single-Auskopplung geben wird. 5/5 Punkte und somit noch besser als "Catch My Breath".

2. Persönliches Fazit:
Kelly Clarkson ist einer meiner Lieblingskünstler. Seit "Since U Been Gone" gefallen mir ihre Singles und ihre Alben und laufen in der Regel immer mal wieder. Sogar heute noch, im Jahr 2012, höre ich mir gerne "Breakaway" an und habe tagelang Ohrwürmer von allen möglichen Songs. Nie wird mir langweilig, immer finde ich etwas anderes, was mich fasziniert.
Als ich von der Veröffentlichung eines "Greatest Hits"-Albums hörte, war ich total froh, denn das wollte ich schon immer von Kelly Clarkson haben: Ein Album, dass alle Singles auf einer CD vereint, damit ich mir das die nächste zehn Jahre anhören kann :-D Außerdem war ich gespannt, was sich Clarkson für "Schmankerl" einfallen lässt: Gibt es neue Lieder? Zuvor noch nie veröffentlichte Aufnahmen oder ein zurückblickender Film?
Nachdem ich mir die CD gekauft und mir auch angehört haben, sind mir ein Paar "Minuspunkte" aufgefallen: Schade finde ich z. B. das es keine chronologische Tracklist gibt. Damit meine ich, dass es nicht mit "A Moment Like This" anfängt und dann alle Songs von "Thankful" kommen, anschließend von "Breakaway", usw... Alles wurde quer durcheinander gemixt, damit es nicht langweilig wird. Dieser Punkt ist bestimmt Geschmackssache, aber z. B. war dieser "chronologische Aufbau" auf P!nk's "Greatest Hits...So Far!!!"-Album vorhanden und ich fand das total schön. Aber gut, wie gesagt: Geschmackssache.
Außerdem finde ich manche Lieder eigentlich recht überflüssig, denn "Don't You Wanna Stay" war z. B. kein internationaler Erfolg, weshalb er nicht wirklich auf dem Longplayer erscheinen müsste. Da wäre z. B. "Dark Side" auf der Standard-Edition besser gewesen, da es zwar kein "Erfolg" in diesem Sinne war, zumindest konnte sich der Song aber in manchen Charts platzieren.
Auch der letzte Song "I'll Be Home For Christmas" ist zwar schön, allerdings nicht einer der ersten Songs, die mir einfallen, wenn ich an Kelly Clarkson denke.
Insgesamt bin ich aber trotzdem froh, dass Clarkson "Chapter One" veröffentlicht hat, denn ich mag es wenn (wie oben schon geschrieben) alle Hits auf einer CD zu finden sind, denn so wird das Beste nochmal zusammengefasst. Ich finde zwar Clarksons Alben stark, v. a. "Breakaway" und "Stronger", aber ihre Singles waren immer meine Lieblinge.
Die Punktevergabe ist hier schwierig, denn die Musik gefällt mir, die Aufmachung (sprich Tracklist, Songauswahl, etc.)  kann mich allerdings nicht ganz überzeugen. Für den "Greatest Hits"-Longplayer vergebe ich daher 4/5 Punkte und kann nur sagen: Wer mit DER Pop/Rock-Künstlerin überhaupt nochmal zurückblicken möchte oder einfach nur gute Musik hören will, der sollte sich "Chapter One" besorgen, denn trotz der Macken bei der Aufmachung, darf man eins nicht vergessen: es geht hier um Musik und die ist gut!

P. S.: Kelly bekommt, dank der erreichten Erfolge in den letzten zehn Jahren, einen Platz an der "Wall of Glory" und den Titel "Bestes Pop/Rock-Girl der letzten zehn Jahre".

Single-Rezension: Ke$ha - "Die Young"

Diese Single ging irgendwie an mir vorbei und hat sich erst Ende Oktober zu mir durchgedrungen: Ke$ha mit ihrer Vorab-Single "Die Young" aus ihrem kommenden Album "Warrior". Im Lauf der nächsten Woche wird dieses veröffentlicht und passend dazu dachte ich mir: Schreiben wir doch mal eine Rezension zu der ersten Single des Albums.
Somit zu den Fakten: Von Ke$ha hat man ja seit ca. einem Jahr nichts mehr gehört, nachdem sie mit "Blow" ihre letzte Single aus "Cannibal" veröffentlichte. Danach wurde es eher ruhig, man hörte von ihr nur noch was als sie sich beim Toilettengang fotografierte und dies auf twitter postete.
Jetzt meldet sie sich (zum Glück) musikalisch wieder zurück und feiert mit "Die Young" die Veröffentlichung von "Warrior".

1. Der Song:
Spätsommerliche Beats, ein bisschen Gitarre und ein einfach gestrickter Text - das ist ein Ke$ha-Song wie wir ihn schon gewohnt sind. Inhaltlich geht es um Party, Party und ja, wie soll es anders sein, Party. "Lasst uns aus der Nacht so viel rausholen als ob wir jung sterben würden", diese Text-Passage ist wohl die schockierendste im ganzen Lied.
Dabei ist der Sound sehr verspielt, mit ständigem Beat begleitet und stark mit dem Soundprogramm vom Computer bearbeitet.
Wiederholende Lyrics machen den Song zwar eingängig, werden aber auch langweilig nachdem man den Song ein paar Mal gehört hat. Im Club kommt dieser jedoch bestimmt gut an und verbreitet gute Laune, da der Text zum "mitschreien" förmlich aufruft.

2. Persönliches Fazit:
Ich mag Ke$ha normalerweiße. Ich fand ihre Songs immer lustig und hatte auch immer meinen Spaß mit ihnen. Doch "Die Young" ist irgendwie einfach nur.... ja.... langweilig? Eintönig? Nichts Besonderes oder Neues? Wohl von allem etwas. Der Song geht zwar schnell ins Ohr, nervt dieses allerdings nach nur zwei Minuten schon wieder - der Text ist einfach nicht der Beste und auch der Sound - der normalerweiße gerade das ist, was gut ist bei Ke$has Songs - ist nicht das Gelbe vom Ei.
Für diese Arbeit kann ich einfach nur 2/5 Punkte vergeben und mich mit der Frage beschäftigen: Album kaufen, ja oder nein? Ich glaube, ich tendiere zum "Nein".

Hidden Treasure: The Wanted - "I Found You"

Bands scheinen zur Zeit sehr angesagt zu sein: Girls Aloud, eine der erfolgreichsten britischen Pop-Bands aller Zeiten, vereint sich nach zehn Jahren Bandbestehen wieder, One Direction erobert zur Zeit nicht nur Europa sondern vielmehr die ganze Welt und die diesjährige Staffel von "X Factor" gewann ebenfalls die Band Mrs. Greenbird. Bei diesem Boom der Bands ist es schwierig überhaupt noch einen Überblick zu behalten und sich ernsthaft mit dem Thema zu beschäftigen.
Eigentlich mag ich Bands nicht so wirklich, verfolge zwar immer wieder was sie so treiben, aber richtig überzeugen können diese mich meistens nicht. Ganz anders bei dieser Band: "The Wanted". Manche ist sie vielleicht noch im Gedächtnis geblieben mit dem Song "All Time Low", der sich in Deutschland auf Nr. 44 der Charts platzieren konnte.
Diesen Herbst sind sie (vorerst nur in England) mit der Single "I Found You" zurück und mischen die dortigen Charts so richtig auf. Doch ist der Song auch was für deutsche Ohren?

1. Der Song:
Eigentlich lässt sich der Song schnell zusammenfassen: Eine Dance-Nummer mit vielen Beats, die zum Tanzen animieren. Dabei sind die Stimmen der Jungs ziemlich schrill und v. a. der Refrain sehr außergewöhnlich. Dabei ist der Text wohl das Klischee aller Boybands: Der Protagonist war verloren bis er seine Traumfrau gesehen hat und will sie jetzt berühren und nur noch mit ihr zusammen sein.
Doch das ganze hört sich jetzt viel schlimmer an als es ist: Der Track weiß zu überzeugen und der Inhalt ebenjenes ist eigentlich nur Nebensache. Der Sound weiß hier zu überzeugen und besticht durch seine Ohrwurmqualitäten. Jeder, der den Song ein einziges Mal hört, kann mindestens den Refrain schon mitsingen - sehr gutes Zeichen also für einen großen Hit.

2. Persönliches Fazit:
Ich finde den Song einfach gelungen. Er ist gut, geht ins Ohr und macht Spaß. Inhaltlich hat er einige Defizite, da es einfach eine schon "ausgelutschte" Story ist und man genau solche Texte von einer Boyband erwartet. Trotzdem, wie schon gesagt: Das ist nebensächlich, denn der Song macht Spaß und ich höre ihn mir sehr gerne an und das auch öfter mal am Tag.
Ob der Song in Deutschland erfolgreich sein könnte? Ja, ich glaube mit der richtigen Marketing schon, dafür müssten wir Deutschen aber einfach mal unsere negative Einstellung gegenüber Bands ändern - denn nicht jede Band wird von Popstars unüberlegt und ohne jegliche Kreativität zusammengewürfelt ;)
Allgemein finde ich, die Einstellung von England viel besser: Gruppen und Bands sind dort total beliebt und werden auch stark gefördert. Sie werden nicht gleich abgeschrieben, nur weil sie aus einer Castingshow oder von einem erfolgreichen Produzenten gecastet worden sind.
Von mir gibt es für "I Found You" 4/5 Punkte und den Tipp: Wer Spaß haben möchte ist hier genau richtig!

Single-Rezension: Alicia Keys - "Brand New Me"

Alicia Keys, die gerade mit ihrem neuen Album "Girl on Fire" die Charts der Welt erobert und es in Deutschland mit der gleichnamigen Single in die Top 10 geschafft hat meldet sich nun mit der zweiten Single-Auskopplung aus dem Album zurück: "Brand New Me" heißt das ganze und unterscheidet sich von "Girl on Fire" wohl nicht nur vom Inhalt sondern besonders durch den Sound. Doch dazu später mehr (:
Erstmal zu der Künstlerin an sich: Keys überzeugt schon seit mehr als zehn Jahren und ist den meisten Personen mit den Songs "Fallin'", "If I Ain't Got You", "No One", "Superwoman", "Try Sleeping With a Broken Heart" und "Empire State of Mind Part II" bekannt. Nach diesen ganzen Hits setzt sie nun auf Stärke, Selbstbewusstsein und Kreativität, was man den zwei Singles "Girl on Fire" und "Brand New Me" durchaus anhört. Dabei kommt sie mit neuem Look und einer etwas neuen Richtung daher und lässt alle Pop-Sternchen blass aussehen.
Doch bevor ich im Dezember ihr neues Album rezensiere, beschäftige ich mich erstmal mit der zweiten Auskopplung.

1. Der Song:
Bestechen kann Alicia's neue Single "Brand New Me" durch den intesiven Text und die Geschichte die der Song erzählt: Es geht um die Protagonistin, die sich über Wochen, Monate und Jahre verändert, eine neue Seite an sich entdeckt hat und stärker geworden ist. Sie kommt ihrem (Ex-)Partner völlig fremd vor, bringt auf einmal ihre Meinung ein, gibt auch mal Wiederworte und weiß genau, wer sie nun ist. Mir gefällt diese Geschichte total und v. a. wird sie so vermittelt als ob Alicia Keys mit dem Hörer selber redet - das kann mich begeistern!
Dabei ist der Sound sehr "soulig", hat etwas Leichtes, ab und zu Schweres, an sich. Anfangs wird ihre Stimme nur mit einem Piano im Hintergrund begleitet und Hall eingesetzt. Der Song baut sich auf, es kommt ein schwerer Beat zum Einsatz, trotzdem steht ihre Stimme immernoch im Mittelpunkt und dominiert. Als Höhepunkt des ganzen verstärkt sich der Beat, verschiedene Sound-Effekte werden dazu gegeben bis es wieder ruhiger wird und das Piano im Hintergrund die alleinige Begleitung übernimmt.

2. Persönliches Fazit:
Der Song weiß durch seine Einfachheit zu überzeugen und gehört für mich zu den wohl schönsten Balladen diesen Winters. Alicia Keys konnte mich mit der ersten Single "Girl on Fire" schon überzeugen, mit der 2. Single auch - aber auf eine ganze andere Weiße. Es ist nicht unbedingt das Arrangement oder die Ohrwurmqualität des Songs, die ich überzeugen sondern viel mehr ihre Stimme und die Geschichte, die mir hier erzählt wird. Das Stück ist nicht das Beste der Welt, aber es ist ehrlich und authentisch - zwei Dinge, die in dieser Zeit leider viel zu kurz kommen.
Ich weiß nicht, ob man vielleicht in einer bestimmten Situation sein muss oder in einer bestimmten Gefühlslage um den Song gut zu finden, aber mich kann er überzeugen und daher gibt es von mir 4/5 Punkte und damit ist er DEFINITIV hörenswert.

SPECIAL: The Twilight Saga: "Breaking Dawn Part 2 - The Original Motion Picture Soundtrack"

Es ist DAS Thema in der Kinowelt schlechthin: Der letzte Teil der erfolgreichen "Twilight Saga" lief erst vor ein Paar Wochen an und stürmt schon die Kinocharts auf der ganzen Welt. Von vielen Kritikern wird er als der beste Teil ÜBERHAUPT gelobt und auch Fans konnten es kaum noch abwarten, endlich zu sehen wie Bella sich als neugeborene Vampirin schlägt.
Nun war auch ich in diesem Film (sogar schon vor allen Deutschen, da der Film in England schon früher rauskam :b) und habe mich - neben der Frage ob der Film gut oder schlecht ist - v. a. mit einer Frage beschäftigt: Wie ist der Soundtrack und passt er zu "Breaking Dawn"?


1. Die Songs:

Das Cover des Soundtracks
1.1. Passion Pit - Where I Come From 4/5
Der Track läuft während Bella das erste mal durch "unsterbliche Augen" sieht. Er passt auch total zur Situation, denn er lädt zum Träumen und Fantasieren ein (: Außerhalb des "Twilight-Universums" jedoch nicht vorzustellen.

1.2. Ellie Goulding - Bittersweet 5/5
Ich muss von vornherein sagen: Ich bin GROßER Ellie Goulding-Fan seit ich England bin. Der Track ist super, fängt sehr bescheiden an und entwickelt sich zu einem richtigen "Klanggenuss". Leider läuft der Song nur während des Abspannes - trotzdem: Dadurch lohnt sich das Sitzenbleiben nach dem Film gleich viel mehr.

1.3. Green Day - The Forgotten 5/5
Für mich (zusammen mit "Bittersweet", "Heart Of Stone" und "A Thousand Years Part II") der beste Song auf dem Album. Sehr langsam und perfekt um Bella's und Edward's Geschichte nochmal Revue passieren zu lassen.

1.4. Feist - Fire In The Water 4/5
Mysteriöse Nummer mit sehr gutem Arrangement und einer "dunklen Atmosphäre". Leider etwas zu kurz geraten, aber mir wären wahrscheinlich auch 5 Minuten zu kurz, da der Song einfach überzeugen kann ;)

1.5. The Boom Circuits - Everything And Nothing 4/5
Der Song ist sehr entspannt, an manchem Stellen etwas zu entspannt. Trotzdem: Er passt zur Atmosphäre von Twilight, da er eben sehr ruhig und dunkel ist. 

1.6. St. Vincent - The Antidote 3/5
Kompletter Gegensatz zu Track Nr. 5: Elektronisch und kantig geht es nämlich mit "The Antidote" weiter. Gefällt mir eig. nur im Refrain, macht sich aber im Film total gut und passt daher auch auf den Soundtrack. Wäre allerdings nicht auf meinem iPod wenn er nicht auf dem Soundtrack wäre.

1.7. Pop ETC - Speak Up 5/5
Guter Song, magisch und traumhaft schön. Auch mal für "außerhalb der Twilight-Welt" gut, kann mich demnach voll und ganz überzeugen.

1.8. Iko - Heart Of Stone 5/5
Wie schon gesagt, einer meiner Favoriten. Verspielt, romantisch, traurig und total berührend. Bei diesem Song heißt es nur: Taschentücher bereit stellen - Tränen sind vorprogrammiert.

1.9. A Boy And His Kite - Cover Your Tracks 4/5
Nicht ganz so stark wie "Heart Of Stone", trotzdem eine gute Nummer. Nachdenklich und sehr verletzlich, passt auch zum Herbst/Winter, wenn man mal für sich sein will und einfach entspannen will.

1.10. James Vincent McMorrow - Ghosts 4/5
Wieder eine sehr reduzierte Nummer, die durch James' Stimme besticht und erst dadurch schön wird. Passt zu "Twilight" wie die Faust aufs Auge (:

1.11. Paul McDonald & Nikki Reed - All I've Ever Wanted 5/5
Jawohl, Nikki Reed, die Schauspielerin die "Rosalie Hale" im Film verkörpert singt hier mit, allerdings ist sie (größtenteils) nur im Hintergrund zu hören. Gehört zu meinen Lieblingen und hebt sich vom Rest ab, da es eine etwas schnellere Ballade ist.

1.12. Reeve Carney - New For You 3/5
Gefällt mir nicht ganz so gut und ist mir auch gar nicht im Kopf hängen geblieben nach dem Film. Geht allerdings nach mehrmaligem Hören ins Ohr.

1.13. Chrstina Perri feat. Steve Kazee - A Thousand Years Part II 5/5
Wenn ich mich auf EINEN Favoriten einigen müsste, wäre es dieser hier: "A Thousand Years" kannte man ja schon von Part I des vierten Teils, diesmal gibts allerdings eine männliche Hauptstimme dazu und auch die Lyrics sind ein bisschen anders. Ist für mich DER BESTE TRACK auf dem Album. Mir hat zwar die erste Version schon gefallen, aber nachdem ich "Part II" gehört habe, hab ich mir gedacht: Irgendwie hat was gefehlt, was mir nicht bewusst war und jetzt kann ich mir das Lied ohne die männliche Stimme gar nicht mehr vorstellen (hoffe der Gedankengang ist nicht allzu verwirrend).

1.14. Carter Buwell - Plus Que Ma Propre Vie 5/5
Zum Schluss nochmal eine musikalische "Zusammenfassung" der "Twilight-Reise". Jedes Bild, jede Emotion, jede Story und jeder Gedanke den man während der vier Filme hatte kommt hier nochmal zum Ausdruck und wird durch die Musik einfach nur noch unterstrichen. Total schön und ein wunderbares Ende für den Film als auch für den Soundtrack.

2. Persönliches Fazit:
Also, mir hat der letzte Twilight-Film schon gefallen und auch die Musik im Film konnte mich überzeugen. Zuhause beim Anhören des Soundtracks habe ich mich auch total zurückversetzt gefühlt und wusste bei den meisten Liedern eigentlich auch, bei welcher Szene diese gespielt wurden. Schön finde ich wirklich, dass die Stimmung des Films auf dem Soundtrack zu "hören" ist und das diese nicht verloren geht. Außerdem finde ich, dass es gar keine "Lückenfüller" auf der CD gibt und auch im "normalen Alltag" würde ich mir einige Songs anhören. Ich finde auch toll, dass der Soundtrack ein bisschen eine "Fortsetzung" vom ersten Teil des Filmes ist und das man ganz klar Parallelen sehen kann.
Der einzige Kritikpunkt, der mir einfällt, hat eigentlich nichts mit den Songs zu tun sondern lässt lediglich den "Twilight-Fan" in mir aufschreien: Wo ist Muse? Schon beim Soundtrack von "Part I" stellte ich mir diese Frage und jetzt schon wieder: WO IST MUSE? Für mich gehört diese Band einfach zu Twilight, denn auch Stephenie Meyer hat diese während ihrer persönlichen Reise mit Edward und Bella gehört.
Das ist für mich allerdings noch lange kein Grund, einen Stern abzuziehen, denn jeder einzelne Song auf dem Soundtrack ist wunderbar und hat etwas an sich, was mich überzeugen kann. Es ist wirklich schade, dass dies der letzte Twilight-Soundtrack ist, denn solche guten Soundtracks sind selten.
Von mir gibt es 5/5 Punkte und ein: Goodbye Twilight, ich werde dich vermissen :')

Album-Rezension: Rihanna - "Unapologetic" (deluxe Edition)

Wie schon vor einigen Monaten angekündigt, hat Rihanna es schon wieder getan: Nach den Erfolgsalben "Loud" (2010) und "Talk That Talk" (2011), folgt nun die Veröffentlichung ihres siebten Studioalbums "Unapologetic", nicht einmal ein Jahr nach dem letzten Album-Release.
Der Vorbote "Diamonds", der schon seit dem 27. September 2012 als Download erhältlich ist, konnte sich in Deutschland, Österreich, Polen, Frankreich, Schottland und England Platz 1 der Single-Charts sichern. Es stellt sich für mich nicht wirklich die Frage ob es ein gutes oder ein schlechtes Album ist, sondern vielmehr ob die schnelle "Abfertigung" der Album-Arbeiten langsam seine Spuren hinterlassen und man diese den Songs anhört. Somit: Los geht's!


1. Die Songs:
Für mich kann das Album ganz leicht eingeteilt werden, nämlich in größtenteils zwei Kategorien: einerseits die "Dance-Tracks" und andererseits die "gefühlvollen, emotionallen Up-Tempos bzw. Balladen". Ersteres findet sich vermehrt auf der ersten Hälfte des Longplayers, letzteres eher auf der zweiten Hälfte. Natürlich gibt es auch einige Besonderheiten, das spreche ich dann bei den jeweiligen Songs an.

1.1. Phresh Out the Runway 5/5
Der Opener gehört eindeutig zu den Dance-Tracks des Albums und Rihanna lässt es hier richtig krachen. Dumpfer Beat, wiederholende Zeilen und Schlagzeug-Klänge - so kennen und lieben wir Rihanna. Dabei finde ich, dass sich der Song völlig anders anhört als die Dance-Tracks, die wir von ihr schon kennen (siehe "Only Girl (In The World)" oder "We Found Love").

1.2. Diamonds 5/5
Der Song gehört eindeutig zu den "gefühlvollen, emotionalen Up-Tempo-Nummern. Die Rezension dazu findet ihr hier =)

1.3. Numb (feat. Eminem) 3/5
Beim ersten Hören war ich total geschockt und dachte mir: Was ist denn das? Er passt gar nicht zum restlichem Album und ist daher auch nicht in meine zwei Kategorien einzuordnen.Nach mehrmaligem Hören gefällt mir der Song allerdings ganz gut. Trotzdem gibt es immer noch viel zu viele Kritikpunkte: So singt Rihanna eigentlich immer nur eine Zeile ("I'm going numb") und irgendwie gibt es nicht wirklich einen Höhepunkt bei ihrem Part. Bei Eminem ganz anders: Der Song wird für mich erst bei seinem Rap-Teil gut.

1.4. Pour It Up 5/5
Den Satz "All I see is signs, All I see is dollar signs" bekomme ich so schnell nicht mehr aus dem Kopf. Erinnert mich ein bisschen an "Cockiness (Love It)" aus dem Vorgänger "Talk That Talk" (wie schon bei "Phresh Out the Runway" übrigens). Mir gefällt dieser Elektro-Sound und der ständige Beat im Hintergrund.

1.5. Loveeeeeee Song (feat. Future) 4/5
Hier würde ich sagen: Ruhiger Song mit Dance-Beats und ein bisschen schrillen Rap-Parts von Future. Der Song ist in seiner Struktur und seinem Klang total anders und ungewohnt, passt damit gar nicht zum restlichen Album. Insgesamt gefällt er mir aber trotzdem und ist ein guter Album-Track.

1.6. Jump 5/5
Für mich DER Dance-Track auf dem Album.. Einzigartig, düster, tanzbar und Mitsing-Charakter - nicht der erste Rihanna-Song der diese drei Dinge in sich vereinigt. Total gut und definitiv ein Kandidat bei den Single-Auskopplungen des Albums.

1.7. Right Now (feat. David Guetta) 4/5
Durchdringende Beats kennt man ja von David Guetta (und auch von Rihanna). Der Song geht sofort ins Ohr, ist allerdings im ersten Moment etwas überfordernd. Trotzdem: Starker Track.

1.8. What Now 5/5
Einer meiner Lieblinge. Elektro-Ballade, bei der Rihanna mit ihrer starken Stimme überzeugt. Eine verzerrte Gitarre und eine gelungen Bridge machen den Song dann auch noch vollkommen - genau SO bitte als nächste Single, danke!

1.9. Stay (feat. Mikky Ekko) 5/5
Die SCHÖNSTE Ballade auf dem Album. Verletzlich, ehrlich und direkt - so habe ich Rihanna seit "Rated R" nicht mehr gehört. Mikky Ekko's Stimme verleiht dem Ganzem nochmal was Einzigartiges. TOP! (Hoffentlich wird das eine Single :D)

1.10. Nobody's Business (feat. Chris Brown) 3/5
Der Song sampelt das Lied "The Way You Make Me Feel" von Michael Jackson und das hört man dem Song auch an. Trotzdem: Für mich für zwischendurch mal ganz gut, mehr irgendwie nicht. Pures Mittelmaß.

1.11. Love Without Tragedy/Mother Mary 4/5
Endlich hat Rihanna verstanden, dass solche Interludes wie "Birthday Cake" auf "Talk That Talk" (Lied Nr. 6 mit nur 1:18 Minuten Spielzeit) bei Fans nicht gut ankommen und hat auf "Unapologetic" das ganze einfach auf einen "Platz" im Album gepackt. Und so gefällt es mir auch: "Love Without Tragedy" ist die Vorgeschichte von "Mother Mary" und erzählt diese kurz, bevor es mit dem Haupttitel weitergeht: "Mother Mary" ist wohl stark vom Eurodance beeinflusst und geht sofort ins Ohr. Super Album-Track, jedoch bitte nicht als Single.

1.12. Get It Over With 2/5
Netter Song, dessen Lyrics auch wirklich gut sind, allerdings fragt man sich die ganze Zeit: Wann fängt der Song den richtig an? Die Spannung wird die ganze Zeit aufgebaut, dann wieder abgebaut, usw. Richtig zum Höhepunkt kommt es leider nicht. Für mich, der schlechteste Song auf dem Album.

1.13. No Love Allowed 4/5
Was wäre ein Rihanna-Album ohne eine Raggea-Nummer? Irgendwie nicht ein Rihanna-Album ^^ "No Love Allowed" ist eine sehr entspannte, langsame Nummer, die durch seine Geschichte besticht und mich daher ein bisschen an "Man Down" von "Loud" erinnert. Der Sound ist allerdings nicht der Gleiche.

1.14. Lost in Paradise 5/5
Ein Highlight zum Schluss! Der Song vereint für mich Ballade, Rock und Elektro, was mir total gut gefällt. Außerdem ist er visuell sehr gut umsetzbar. Wäre für mich eine Single.

1.15. Deluxe-Edition-Songs
Leider bietet die Deluxe-Edition was das Musikalische angeht, nicht viel: Der Track "Half of Me" geschrieben von Adele und Emeli Sandé, ist zwar SUPER gut, die Remixe von "Diamonds" können mich allerdings nicht wirklich begeistern. Mein schon oft angesprochenes Problem kommt da wieder: Für mich gehören Remixe NICHT auf eine deluxe Edition. Die zugehörige DVD fließt nicht in die Bewertung ein, da das ja schließlich eine Album-Rezension ist und ich da auch die Musik bewerten will und nicht einen Film.

2. Persönliches Fazit:
Kommen wir erstmal zum eigentlichen Album: Mir gefällt "Unapologetic". Es ist eine Weiterentwicklung zu "Talk That Talk" und v. a. ist es für mich VIEL persönlicher, wenn nicht sogar die persönlichste Arbeit seit "Rated R", als ihre Vorgänger "Loud" und "TTT". Nach dem Fokus auf Dance-Tracks letztes Jahr, sehen wir nun eine Rihanna, die sich ein bisschen zurücknimmt, nachdenklich ist und verschiedene Situationen mit einigen Songs verarbeitet. Und genau das ist es, was mir daran gefällt: Nichts ist aufgesetzt, es geht nicht darum den Superstar RIHANNA in den Mittelpunkt zu stellen, sondern eine Künstlerin, die einfach etwas erzählen möchte mit Hilfe ihrer Songs - und das kaufe ich ihr wirklich ab.
Songs wie "Diamonds", "What Now", "Stay", "Lost in Paradise" und "Half of Me" habe ich mir schon längere Zeit von ihr gewünscht, Songs die durch ihre Einfachheit bestechen und ihrer Stimme "schmeicheln". Aber auch für gute Laune wird durch Songs wie "Phress Out the Runway", "Pour It Up", "Jump" oder "Right Now" gesorgt.
Trotzdem gibt es für mich auch ein Paar negative Aspekte: Wie schon gesagt, eine deluxe Edition mit eigentlich nur einem Song und zwei Remixen, kann ich selbst einem Weltstar wie Rihanna nicht verzeihen. "Half of Me" hätte man genauso gut auf die Standard-Edition packen können und damit wäre die Sache gegessen. Der Trend eine deluxe Edition zu veröffentlichen sollte langsam wirklich abnehmen.
Außerdem stört mich an dem Album auch, dass versucht wurde Klischees zu bedienen, nach dem Motto "Wenn ein David Guetta als Gast da ist, dann kaufen sich das Album auch mehrere und ein Duett mit Chris Brown wird die Leute schockieren und  interessieren, das steigert die Verkaufszahlen auch noch". Warum eine Rihanna solche Taktiken braucht, weiß ich auch nicht wirklich, sie sollte es aber definitiv lassen.
Insgesamt kann ich allerdings sagen: Das Album ist gut und man hört nicht heraus, dass es so schnell produziert wurde. Eins muss man Rihanna lassen: Sie liefert ab, selbst in kurzer Zeit. Deshalb kann es von mir hier nur 4/5 Punkte (nach einem Punkt Abzug, wegen der oben genannten Gründe) geben und das Statement: Rihanna rocks! - auch nach 3 Jahren in Folge ;)

Album-Rezension: Loreen - Heal

Das Cover zu "Heal"
Seit Lena ist wohl jeder im ESC-Fieber, denn nur so lässt sich ein Sieg dieser Dame erklären. Wo vorher Schlager und Balladen ganz groß im Rennen waren, sind jetzt moderne Stücke im Vordergrund. Der Sieg von Loreen 2012 ist wohl da der letzte Beweiß, dass das Publikum des Eurovision Song Contests eindeutig jünger geworden ist.
Und jetzt, am Ende ihrer Siegerjahres, kommt sie mit ihrem europaweiten Debüt-Album daher. "Heal" heißt das Ganze und bietet allerhand, was für manchen vielleicht alles wie "Euphoria" klingt, ist für andere DIE Entdeckung des Jahres. Doch was ist es für mich?




1. Songs:

1.1. In My Head 4/5
Starke Anfangs-Nummer, der durch starke Beats und Loreens durchdringender Stimme dominiert wird. Trotzdem: Irgendwie fehlt mir der Höhepunkt des Songs, man wartet immer ein bisschen das es losgeht - geht's dann auch, aber ich hätte mir da mehr erhofft. Der Refrain kann allerdings auf ganzer Strecke überzeugen.

1.2. My Heart Is Refusing Me 5/5
Der zweite Song des Longplayers ist einer meiner Liebsten! Tolles Arrangement, tolle Lyrics und starke Stimme. Die Nummer hat wohl das gleiche Potential wie "Euphoria", allerdings ist das Thema ein ganz anderes. Super!

1.3. Everytime 4/5
Experimente dürfen auf einem guten Debüt-Album auch nicht fehlen und hier ist das Erste. Das Arrangement ist hier total schlicht gehalten, die Stimme steht im Vordergrund, dabei ist der Song sehr "relaxed", trotz der Spannung die man hat, wenn man sich mal mit der Geschichte beschäftigt, die Loreen erzählt. Übrigens, liebe Kritiker: Der Song klingt z. B. gar nicht nach Euphoria ;)

1.5. Euphoria 5/5
Dazu brauche ich wohl nichts mehr sagen, der Song gehört für mich als Evergreen auf jeden Mp3-Player.

1.6. Crying Out Your Name 5/5
Die vierte, nur in Schweden veröffentlichte, Single des Albums. Gefällt mir total gut, das "dunkle" gefällt mir, als auch die schnelleren Parts. Gehört definitiv zu meinen Favoriten!

1.7.  Do We Even Matter 4/5
Eine Ballade und Loreen? Was sich erstmal unwahrscheinlich anhört, funktioniert in der Realität total gut. Zwar ist der Song "Do We Even Matter" sehr speziell und man muss erstmal reinkommen, wenn man das allerdings geschafft hat, kann er auf ganzer Linie überzeugen.

1.8. Sidewalk 4/5
Eine Midtempo-Nummer mit einem "Army-Rhythmus". Hört sich total komisch an, aber irgendwie mag ich genau das an dem Song. "Sidewalk" ist wie schon der letzte Track sehr "dunkel" und "schwer", weiß aber einfach durch seinen Text zu überzeugen. Auch die Verzerrungen gefallen mir total gut und heben ihn nochmal vom Rest ab.

1.9. Sober 4/5
Die Single bevor Loreen mit "Euphoria" Europa eroberte: Ein Dance-Track der etwas langsameren Sorte. Auch der kann mich überzeugen, warum? Ehrlich gesagt, weiß ich das gar nicht so richtig. Denn man sollte meinen, man sei total gelangweilt von diesem Computer-Sound, aber der Gegenteil ist der Fall: Nach jedem Song frage ich mich: Wie wohl der Nächste klingt? Besser als dieser? Ist das überhaupt möglich?

1.10. If She's the One 4/5
Experiment Nr. 2. 80er-Beat, Violinen und Loreens Stimme. Total komische Mischung, aber es funktioniert. Lyrics sind wiedermal RICHTIG gut.

1.11. Breaking Robot 3/5
Der Song ist der Einzige auf dem Album, der für mich eher mittelmäßig ist. Der Text ist zwar gut, aber den Sound finde ich überhaupt nicht gelungen.

1.12. See You Again 5/5
Mit "My Heart Is Refusing Me" mein Lieblingssong auf dem Album! Gute Laune, starke Stimme und Sommer-Feeling, irgendwie genau das Richtige um mal vom Herbst/Winter zu flüchten (:

1.13. Heal (feat. Blanks) 4/5
Langsamer Song zum Schluss, der das Album noch ein schönes Ende gibt. Super!

2. Persönliches Fazit:
Also ehrlich: Am Anfang dachte ich mir: Oh Gott, jetzt kommt ein Album, auf dem sich jeder Song anhört wie "Euphoria". Mit dieser Aussage war ich wohl nicht allein, denn viele dachten wohl das Gleiche. Doch eigentlich ist es ganz anders: Natürlich hört sich im ersten Moment alles gleich an, beim zweiten Hören stellt man allerdings fest: Der Sound ist bei jedem Song anders, der Text manchmal VIEL tiefsinniger und die "Atmosphäre", die alle anderen Songs schaffen, ist eine ganz andere.
Was mir außerdem an Loreen total gut gefällt: Es ist nicht irgendein sinnloser Party-Beat mit einem sinnlosen Text, sondern eine Party-Hymne mit tiefgründigen Lyrics - diese Kombination gibt es selten, wenn überhaupt!
Eigentlich sollte man jetzt meinen, ich vergebe 5/5 Punkte und gut ist, aber eine Sache hält mich davon ab. Das Album ist zwar gut, aber irgendwie fehlt mir ein bisschen der Ohrwurm. "Euphoria" ist das zwar, aber das Stück ist ja auch schon ein halbes Jahr alt. Einzig "My Heart Is Refusing Me" und "See You Again" können da mithalten.
Insgesamt kann ich also nur sagen: Für mich ist "Heal" ein sehr starkes Debüt einer vielversprechenden Musikerin. Damit vergebe ich 4/5 Punkte und kann nur noch sagen: Loreen, ich freu mich auf dein 2. Werk (:

Hidden Treasure: Marina and the Diamonds - "Electra Heart" (deluxe Edition)

Bei dieser Künstlerin war ich mir nicht ganz sicher ob sie ein "Hidden Treasure" ist oder doch nicht, denn das hier rezensierte Album "Electra Heart" erreichte in Deutschland Platz Nr. 17 der Album-Charts, doch irgendwie habe ich das Gefühl, dass viele es doch nicht kennen. Denn wenn sie es kennen würden, dann wäre es nicht auf der 17, sondern auf der 1 gelandet.
"Marina and the Diamonds" - der Name lässt eigentlich auf eine Band schließen, tatsächlich ist es aber eine Solo-Künstlerin. Diese ist in England sehr erfolgreich und so langsam macht sie sich im restlichen Europa und in den USA einen Namen. In Deutschland erlangte die Single "Hollywood" aus ihrem ersten Album "The Family Jewels" Platz 15 und wurde dort auch von vielen Radiosendern gespielt.
Wem das jetzt immer noch nichts sagt, keine Sorge: Jetzt lernt ihr sie kennen und das auf dem besten Wege, nämlich durch ihr tolles 2. Studioalbum "Electra Heart".

1. Die Songs:

1.1. Bubblegum Bitch 5/5
Ironischer Text, eingängiger Sound und jede Menge Spaß - das und ich glaube auch NUR so, kann man den Song zusammenfassen. Hier wird das Konzept des Albums beschrieben: "Electra Heart" ist die neue Kunstfigur von Marina, die nach außen hin total süß und unschuldig ("bubblegum") aussieht, eigentlich ist sie aber eine "männerjagende" und hinterlistige Frau ("bitch"). Der Song ist einfach nur spitze und macht richtig Lust auf den restlichen Teil des Albums.

1.2. Primadonna 5/5
Einer meiner Favoriten auf dem Album. Total eingängig, hat was sehr Modernes, da die ganzen Dance-Beats dahinter sind, aber hat auch etwas sehr Einzigartiges. Auch hier ist das Thema ähnlich wie bei "Bubblegum Bitch", jedoch kommt der "unschuldige" Teil der männerjagenden Dame mehr zum Vorschein.

1.3. Lies 5/5
Und die Favoriten-Liste wird immer länger: Die erste Utempo-Ballade des Albums ist ein wenig beeinflusst vom "Dubstep" und kann total überzeugen. Hier steht der verletzliche Teil der Kunstfigur im Mittelpunkt und die "Vorgeschichte" von "Electra Heart" wird erzählt bzw. kann man sich denken wie sie zur "Bubblegum Bitch" wurde. Einfach nur schön.

1.4. Homewrecker 5/5
Es hört nicht auf: "Homewrecker", eine Uptempo-Nummer wie sie im Buche steht, kann durch den Sprechgesang, einem schnellen Beat und einem eingängigen Text überzeugen. Man wippt sofort mit und den Sprechgesang finde ich hier SEHR gelungen und passt einfach zu dem Song.

1.5. Starring Role 4/5
Der Song ist ein starker Album-Track, jedoch fehlt mir hier das "Singlehafte" oder der "Ohrwurm-Faktor". Der Text steht hier im Mittelpunkt, der Sound ist dabei eher schwer und geht nicht sofort ins Ohr. Trotzdem: Ich mag den Song als Album-Track.

1.6. The State of Dreaming 5/5
Kommen wir nun zu meinem Favoriten der langsamen Songs: "The State of Dreaming" hält was er verspricht: Er lernt zum Träumen ein und besticht durch seine Einfachheit. Hier gilt das Motto: Musik an, Welt aus!

1.7. Power & Control 3/5
Irgendwas gefällt mir an dem Song und irgendwas finde ich total schlecht an ihm. Was genau, das finde ich auch nach mehrmaligem Hören nicht heraus. Insgesamt gefällt mir der Song am wenigsten auf dem Album und kann mich als einziger GAR nicht überzeugen.

1.8. Living Dead 4/5
Wer die "dunkle Electra" UND die "bitchigen Electra" mochte: Hier ist der Mix! Mir gefällt dieser sehr gut, allerdings auch nur als Album-Track. Sehr düsterer Sound, trotzdem ein Party-Beat dahinter und auch ihre Stimme ist sehr verspielt.

1.9. Teen Idle 5/5
Auch wieder ein düsterer Song, allerdings gefällt mir dieser hier am BESTEN von allen düsteresn "Electra-Songs". Simpler Sound und tolle Lyrics reichen aus um mich überzeugen zu können.

1.10. Valley of the Dolls 5/5
Und sehr gut geht es weiter: "Valley of the Dolls" ist inspiriert vom Pop, Dubstep, Rock und vielen anderen Genres und dieser Mix gefällt mir an dem Song. Auch der Text ist total eingängig und wichtig, damit man den Song auch ganz genießen kann. Ach hier wieder: Aufgepasst - Düsterer Sound!

1.11. Hypocrates 5/5
Verspielt, langsam, verträumt - zuckersüß! Ich bin vom Song begeistert, erinnert ein bisschen an "The State of Dreaming" und ist auch genauso gut. Passt in den Herbst, da man hier nochmal eine gedankliche Reise in seinen letzten Urlaub macht.

1.12. Fear and Loathing 5/5
Und zum Ende nochmal ein Highlight - so gehört sich das! Mein Favorit was die "düsteren" Nummern angeht. Eine verletzliche und trotzdem starke "Electra Heart" - das kommt hier total gut rüber! Für mich wäre das ein SEHR starker Single-Kandidat.

1.13. "Deluxe Edition"-Songs 5/5
Die deluxe Edition des Albums enthält 4 (!) neue Songs: "Radioactive" und "Sex Yeah", beides sehr elektrische und moderne Pop-Songs, "Lonely Hearts Club", ein Song der wohl vom Dubstep inspiriert ist und "Buy the Stars", welches eine Ballade vom Feinsten ist und definitiv mein persönliches Highlight der Edition.
Allgemein finde ich, dass die "Deluxe Edition"-Songs sehr stark sind und das Standard-Album einfach nochmal erweitern und dadurch auch dessen Struktur nicht verloren geht.

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt kann mich Marina mit ihrem zweiten Album "Electra Heart" total überzeugen. Die Songs sind eingängig, der Sound total gut und jedes Lied hat etwas Besonderes an sich. So begeistert war ich von einem Album seit Emeli Sandés "Our Version of Events" nicht mehr! Fast jeder Song wäre eine starke Single, fast jeder Song entertaint und erzählt dabei gleich eine Geschichte. Die Kunstfigur "Electra Heart" ist vielleicht an manchen Stellen "over the top", aber das darf sie auch sein, denn sie überzeugt genau damit. Trotzdem: Auch mit ruhigeren Nummern kann sie überzeugen und Emotionen kommen nicht zu kurz - auch nicht bei "Electra Heart".
Was mich außerdem total freut: Die deluxe Edition enthält wirklich NUR neue Songs, wofür ich einfach nur dankbar bin, denn Acoustic-Versionen und Remixe gehören für mich einfach auf youtube und nicht auf eine Deluxe Edition.
Insgesamt gibt es daher 5/5 Punkte und damit sollte sich wirklich jeder mal mit Marina and the Diamonds vertraut machen (:

P. S.: Die US-Edition des Albums enthält die dritte Single "How to Be a Heartbreaker", den man sich auch UNBEDINGT anhören sollte.

Single-Rezension: Usher - "Numb"

Heute geht es um einen Künstler, der immer wieder auf meine Playlist gerät: Usher. Warum "immer wieder"? Naja, irgendwie konnten mich die Singles dann doch nie so sehr überzeugen, dass ich mir gleich das Album gekauft habe - doch als einzelne Songs waren sie immer wieder Höhepunkte auf jeder Playlist.
Angefangen hat das Ganze für mich mit "Yeah!", ging dann ganz klar weiter mit "Love in This Club", über "OMG" und "More", zu "DJ Got Us Fallin' in Love", danach mit "Scream" und jetzt kommt er mit seinem nächsten Hit, der es schon wieder auf meinen iPod geschafft hat: "Numb" - und der entwickelt sich zu meinen Lieblingssongs von ihm!

1.1. Der Song:
"Numb" fällt völlig aus dem Rahmen im Vergleich zu den anderen Usher-Songs. Sowohl der Inhalt als auch der Sound weichen stark von den vorherigen (erfolgreichen) Songs ab. Denn in dem Song geht es darum, neue Erfahrungen zu sammeln, sein Leben auf den Kopf zu stellen, damit man etwas Neues erleben kann und nicht an alten Dingen festzuhalten - ganz anders als in "DJ Got Us Fallin' in Love" oder "OMG".
Der Sound dazu  ist die perfekte Mischung aus Power-Ballade und dem typischen Dance-Track - trotz der Beats im Hintergrund und auch den Stellen, zu denen man tanzen kann, stehen die Lyrics immer im Mittelpunkt und machen den Song auch aus.
Und obwohl der Text so wichtig ist und man wirklich genau auf diesen hören muss, gibt es einige "Ohrwurm-Stellen", wie z. B. "Then forever is a long, long, long, long... time".
Damit vereint der Song alles, was man sich nur wünschen kann: Toller Test, einzigartiger Sound und einen Ohrwurmfaktor. Besser geht's nicht.

1.2. Persönliches Fazit:
Der Song läuft (wie schon geschrieben) rauf und runter auf meinem Mp3-Gerät. Er geht mir einfach nicht aus dem Kopf, was nicht nur an dem Sound sondern auch v. a. an den Lyrics liegt. Diese können mich nämlich von vorne bis hinten überzeugen und machen den Song erst richtig hörenswert.
Was ich außerdem sehr schön finde ist, dass man von Usher auch mal eine andere Seite kennenlernt. Ich kannte nämlich fast ausschließlich den "Party-Usher", denn ich habe eigentlich nur seine Singles mitbekommen. Doch nach "Numb" muss ich mir das Album "Looking 4 Myself" UNBEDINGT besorgen, denn wenn es darauf mehr Songs wie "Numb" (und auch "Scream" gibt) dann ist es wohl das perfekte ERSTE Usher-Album für mich.
Somit bekommt der Song von mir 5/5 Sterne und damit ist er TOP!

P. S.: Natürlich kommt dieser Titel aufgrund der 5 Sterne an die "Wall of Glory" und den Titel "Usher at his best!".

Taylor Swift - "Red" (deluxe Edition)

Wie schon angekündigt: Taylor Swift ist seit ihrer Single "We Are Never Ever Getting Back Together" auf meiner "Die behalten ich im Auge"-Liste. Und da auf Worte (zumindest bei mir) immer Taten folgen, habe ich mir auch gleich das dazugehörige Album "Red" in der "deluxe Edition" geholt.  Eigentlich ist es ja immer schwierig wenn man einen Song hört und sich daraufhin das komplette Album kauft, denn oft geht das schief und man findet wirklich nur diesen einen Song gut. Ob mir das bei Taylor Swift's "Red" passiert ist, könnt ihr hier lesen:
Kurze Anmerkung: Das ist das erste Album von Taylor Swift für mich, daher habe ich gar keine Vergleichsmöglichkeiten und kann mich auch nicht auf irgendwelche Ähnlichkeiten zu vorigen Alben beziehen.




1. Die Songs:

1.1. State of Grace 3/5
Sehr rockige Nummer, die einen Hauch von Country hat. Für mich ist er allerdings eher Mittelmaß auf dem Album. Guter Einstieg für das Album, aber da gibt es definitiv Luft nach oben.

1.2. Red 5/5
Der Albumtitel-Track gehört für mich auch gleichzeitig einer meiner Favoriten auf dem Longplayer. Sowohl der Sound als auch die Lyrics können mich wirklich überzeugen. Dabei kommt der Song sehr geschmeidig und mit "fröhlicher Laune" daher.

1.3. Treacherous 2/5
Der Song kommt einfach nicht voran. Irgendwie wartet man immer das er endlich anfängt, doch erst gegen Ende steigert sich der Titel. Gehört für mich zu den etwas schlechteren Songs.

1.4. I Knew You Were Well 5/5
Der Song hat was Einzigartiges, der Sprechgesang gefällt mir, der Sound ist rockig, gleichzeitig aber auch sehr modern. Dieser Mix aus Country, Rock und Dubstep kann mich total überzeugen und hat deswegen seine 5 Punkte voll und ganz verdient.

1.5. All Too Well 4/5
Guter, sehr nachdenklicher und reduzierter Song, der durch seine Einfachheit besticht, daher auch die vier Punkte, mehr muss ich nicht sagen.

1.6. 22     5/5
Erinnert mich sehr an "We Are Never Ever Getting Back Together" und "Red", da auch hier der Text sehr ironisch ist und auch hier der Pop-Einfluss sehr groß ist - diese Richtung der Taylor Swift gefällt mir einfach sehr gut!

1.7. I Almost Do 4/5
Sehr schöne Country-Ballade, die einfach nur zum Nachdenken anregt. Das einzige Problem hier: Er geht einfach nicht so schnell ins Ohr wie die Songs "Red" oder "22". Trotzdem: Sehr guter Album-Track

1.8. We Are Never Ever Getting Back Together 5/5
Siehe einfach: hier :)

1.9. Stay Stay Stay 5/5
Verspielte Nummer, die total lustig und fröhlich ist. Totales Ohrwurmpotential. Gehört für mich zur Kategorie  der Favoriten.

1.10. The Last Time (feat. Gary Lightbody) 5/5
Dieser Song sticht total hervor, weil er GANZ anders ist als die anderen. Hier höre ich keine Country-Sängerin, sondern eine Pop-Künstlerin in einem wunderschönen Duett. Für mich die BESTE Ballade des Albums - und das mit Abstand.

1.11. Holy Ground 4/5
Starke Country-Nummer, die auch ein bisschen was vom Rock-Genre hat. Macht Spaß beim Zuhören und man möchte aufstehen und tanzen. Einzig den Text finde ich nicht so stark.

1.12. Sad Beautiful Tragic 3/5
Die Lyrics sind sehr emotional, allerdings kann mich der Sound nicht so wirklich überzeugen. Irgendwie fehlt mir da einfach was, damit ich sagen kann: WHOA, das ist es!

1.13. The Lucky One 4/5
Text gut, Sound gut, eingängiger Song: Starker Album-Track der richtig ins Ohr geht.

1.14.  Everything Has Changed (feat. Ed Sheeran) 5/5
Minimalistische Nummer, beschränkt auf die Begleitung durch die Gitarre und ein bisschen Percussion. Gefällt mir total gut und ist für mich definitiv Single-Kandidat.

1.15. Starlight 3/5
Eingängiger Song, der aber irgendwie nicht wirklich auf dem Album auffällt. Er passt zum Rest des Albums, ist für mich aber nur einer von vielen. Deshalb dann doch bloß 3 Punkte.

1.16. Begin Again 5/5
Einer meiner Favoriten bei den langsameren und nachdenklichen Songs des Albums. Simpel, echt und einfach nur wunderschön!


1.17. Deluxe Edition 5/5

Endlich habe ich mal eine GUTE deluxe Edition erwischt: Auf dieser sind nämlich drei zusätzliche Songs ("The Moment I Knew", "Come Back...Be Here" und "Girl at Home"), zwei Demo-Aufnahmen und eine Akkustik-Version enthalten - was mich total freut, denn bei den anderen "Deluxe"-Versionen die ich in der letzten Zeit in den Händen hatte, war ich enttäuscht, dass nur Akkustik-Versionen und Remixe vorhanden waren.
Hier ganz anders: Die drei neuen Songs sind sehr gut, gehen ins Ohr und machen daher die deluxe Edition sehr interessant. Auch die "Original Demo"-Versionen sind anders als die eigentlichen Nummern auf dem Longplayer und die Akkustik-Version ist einfach nochmal die Kirsche auf der Sahnetorte - daher gibt es von mir 5/5 Punkte für die deluxe Edition.

2. Persönliches Fazit:
Das Album gehört für mich zu den Besten des Herbsts/Winters 2012. Fast jeder Song kann mich überzeugen, überdurchschnittlich viele Songs haben sogar 5 Punkte von mir bekommen, weil sie mir beim ersten Mal hören sofort im Kopf geblieben sind. Es gibt zwar Songs, die eher mittelmäßig sind ("State of Grace" und "Sad Beautiful Tragic") und auch eine Enttäuschung ist vorhanden ("Treacherous"), aber das gerät durch die ganzen sehr guten Nummern fast schon in Vergessenheit.
Einziger "kleiner" Kritkipunkt: Es gibt viele ähnliche Songs und das lässt einige Songs nicht wirklich "scheinen", da sie einfach nichts mehr besonderes sind. Andererseits: 16 Songs auf einer Standard-Version zu finden, ist sehr selten und damit dann auch noch so zu überzeugen erst recht!
Auch die deluxe Edition ist ein richtiger Hammer! Ich würde jedem raten, der sich das Album kaufen möchte, sich die Deluxe-Version zu besorgen, denn hier lohnen sich die paar Euros mehr wirklich!
Daher gibt es von mir sowohl für die Standard- als auch für die Deluxe-Version 5/5 Punkte.

P.S.: Damit bekommt Taylor Swift (mal wieder) einen Platz an der "Wall of Glory" und den Titel: "Eines der Besten Alben des Herbst/Winters 2012".

Single & Album des Monats (Oktober 2012)

Bevor es am Wochenende die Album-Rezension zu "Red" von Taylor Swift gibt, kommt nochmal die Monatsbillanz und ein kleiner Einblick in die Rezensionen im November (:
Jetzt fragen sich viele: Monatsbillanz ... von was denn? Tja, jeden Monat küre ich die beste Single und das beste Album der vergangenen vier Wochen. Diesmal sind es ein bisschen mehr, da mein kleiner Blogg ja erst Mitte September online ging, habe ich es für das Beste gehalten, erst JETZT die Preise "Single des Monats" und "Album des Monats" zu vergeben.
Kommen wir nun also zu den Gewinnern:

1. Preise:

1. 1. "Single des Monats"
Hier ist es wirklich schwer, eine Entscheidung zu treffen, da wir viele gute und sehr starke Singles hatten. "Wer Are Never Ever Getting Back Together" von Taylor Swift war (was die reinen Punkte angeht) die stärkste Single, doch im nachhinein ist dieser Song nicht mehr ganz oben für mich. Auch Lenas "Stardust", Leona Lewis "Trouble" oder Kelly Clarksons "Catch My Breath" fand ich gut. Die Single, die mich allerdings am meisten überzeugen konnte und die ganz oben auf meiner täglichen Playlist steht (und das schon seit mehreren Wochen) ist: Rihanna mit ihrer neuen Single "Diamonds".
Der Song geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf und ich MUSS ihn min. zwei Mal am Tag hören. Wenn nicht, summe ich den Song ständig vor mich hin (:
Deshalb geht der Preis "Single des Monats: Oktober 2012" an Rihanna mit "Diamonds".


1. 2. "Album des Monats"
In dieser Kategorie gibt es eigentlich nur zwei Alben die für mich in Frage kommen: Emeli Sandé mit "Our Version of Events" und P!nk's "The Truth About Love". P!nk hat mich wohl Anfang Oktober (zumindest per iPod) die ganze Zeit begleitet, Emeli Sandé seit ca. Mitte Oktober.
Beide Alben sind stark, haben von mir auch 5 Punkte bekommen und sind für mich wirklich ein Muss in jeder Musiksammlung. Meine Entscheidung hat daher sehr lange gedauert und ich muss auch ehrlich sagen: Ich habe schon ein schlechtes Gewissen wenn jetzt eines der Alben (knapp) verliert.
Aber: Emeli Sandé ist mit ihrem Album mein persönliches Highlight des Jahres 2012. Jeder Song hat etwas ganz Besonderes und bei jedem Hören habe ich einen anderen Lieblingstrack. Dieses Gefühl ist so selten, dass ich ihr einfach den Titel "Album des Monats" geben muss. Sorry P!nk.

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt fand ich den Monat Oktober schon sehr erfolgreich und angenehm: Viele gute Singles waren dabei und auch die Alben waren (zum größten Teil) sehr gut. Es gab zwar auch ein Paar Enttäuschungen, aber das Musik-Blogger-Leben wäre wohl auch langweilig ohne "schlechte" Beiträge.
Ich habe auch viele Alben zeitlich gar nicht geschafft, wie z. B. Ronan Keating's "Fires" oder auch Carly Rae Jepsen's "Kiss", was ich auf jeden Fall mal versuchen werde hinzubekommen.
ABER: Vorher möchte ich noch andere Alben rezensieren, welche, das erfahrt ihr jetzt:


3. Kleine Vorschau für den November:

Alben:
Lana del Rey - "Born to Die - The Paradise Edition" (Gewinner der Umfrage)
Marina and the Diamonds - "Electra Heart" (Hidden Treasure)
Rihanna - "Unapologetic"
Kelly Clarkson - "Greatest Hits - Chapter One"

Singles:
The Wanted - I Found You
Ke$ha - Die Young
....

Das ist jetzt nur ein SEHR kleiner Auszug meiner Liste, aber ich muss sagen: Ich freu mich TOTAL auf den November =)
Besonders auf die Alben, denn die werden glaube ich sehr interessant ;)


& jetzt höre ich mir nochmal "Red" von Taylor Swift an, damit das dann auch am Samstag fertig ist ^^