Single & Album des Monats (Oktober 2012)

Bevor es am Wochenende die Album-Rezension zu "Red" von Taylor Swift gibt, kommt nochmal die Monatsbillanz und ein kleiner Einblick in die Rezensionen im November (:
Jetzt fragen sich viele: Monatsbillanz ... von was denn? Tja, jeden Monat küre ich die beste Single und das beste Album der vergangenen vier Wochen. Diesmal sind es ein bisschen mehr, da mein kleiner Blogg ja erst Mitte September online ging, habe ich es für das Beste gehalten, erst JETZT die Preise "Single des Monats" und "Album des Monats" zu vergeben.
Kommen wir nun also zu den Gewinnern:

1. Preise:

1. 1. "Single des Monats"
Hier ist es wirklich schwer, eine Entscheidung zu treffen, da wir viele gute und sehr starke Singles hatten. "Wer Are Never Ever Getting Back Together" von Taylor Swift war (was die reinen Punkte angeht) die stärkste Single, doch im nachhinein ist dieser Song nicht mehr ganz oben für mich. Auch Lenas "Stardust", Leona Lewis "Trouble" oder Kelly Clarksons "Catch My Breath" fand ich gut. Die Single, die mich allerdings am meisten überzeugen konnte und die ganz oben auf meiner täglichen Playlist steht (und das schon seit mehreren Wochen) ist: Rihanna mit ihrer neuen Single "Diamonds".
Der Song geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf und ich MUSS ihn min. zwei Mal am Tag hören. Wenn nicht, summe ich den Song ständig vor mich hin (:
Deshalb geht der Preis "Single des Monats: Oktober 2012" an Rihanna mit "Diamonds".


1. 2. "Album des Monats"
In dieser Kategorie gibt es eigentlich nur zwei Alben die für mich in Frage kommen: Emeli Sandé mit "Our Version of Events" und P!nk's "The Truth About Love". P!nk hat mich wohl Anfang Oktober (zumindest per iPod) die ganze Zeit begleitet, Emeli Sandé seit ca. Mitte Oktober.
Beide Alben sind stark, haben von mir auch 5 Punkte bekommen und sind für mich wirklich ein Muss in jeder Musiksammlung. Meine Entscheidung hat daher sehr lange gedauert und ich muss auch ehrlich sagen: Ich habe schon ein schlechtes Gewissen wenn jetzt eines der Alben (knapp) verliert.
Aber: Emeli Sandé ist mit ihrem Album mein persönliches Highlight des Jahres 2012. Jeder Song hat etwas ganz Besonderes und bei jedem Hören habe ich einen anderen Lieblingstrack. Dieses Gefühl ist so selten, dass ich ihr einfach den Titel "Album des Monats" geben muss. Sorry P!nk.

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt fand ich den Monat Oktober schon sehr erfolgreich und angenehm: Viele gute Singles waren dabei und auch die Alben waren (zum größten Teil) sehr gut. Es gab zwar auch ein Paar Enttäuschungen, aber das Musik-Blogger-Leben wäre wohl auch langweilig ohne "schlechte" Beiträge.
Ich habe auch viele Alben zeitlich gar nicht geschafft, wie z. B. Ronan Keating's "Fires" oder auch Carly Rae Jepsen's "Kiss", was ich auf jeden Fall mal versuchen werde hinzubekommen.
ABER: Vorher möchte ich noch andere Alben rezensieren, welche, das erfahrt ihr jetzt:


3. Kleine Vorschau für den November:

Alben:
Lana del Rey - "Born to Die - The Paradise Edition" (Gewinner der Umfrage)
Marina and the Diamonds - "Electra Heart" (Hidden Treasure)
Rihanna - "Unapologetic"
Kelly Clarkson - "Greatest Hits - Chapter One"

Singles:
The Wanted - I Found You
Ke$ha - Die Young
....

Das ist jetzt nur ein SEHR kleiner Auszug meiner Liste, aber ich muss sagen: Ich freu mich TOTAL auf den November =)
Besonders auf die Alben, denn die werden glaube ich sehr interessant ;)


& jetzt höre ich mir nochmal "Red" von Taylor Swift an, damit das dann auch am Samstag fertig ist ^^

Album-Rezension: Leona Lewis - "Glassheart" (deluxe Edition)

Cover der Standard-Edition
Wie schon gesagt ist 2012 das Jahr des Comebacks oder auch der Rückkehr von Künstlern, die einfach lange nichts mehr veröffentlicht haben - Letzteres trifft wohl auf Leona Lewis zu. Vor ein paar Wochen habe ich ihre neue Single "Trouble" rezensiert, die mich durchaus überzeugen konnte.
 Fans durften allerdings auf das Album fast zwei Jahre warten, nachdem die Veröffentlichung eigentlich für November 2011 geplant war, nachdem Lewis jedoch mehr "kreative Zeit" brauchte, wurde die Veröffentlichung auf November 2012 verschoben. Jetzt ist natürlich die Frage: Hat sich das Warten auf das Werk gelohnt oder ist es nur ein 0815-Pop-Album geworden?


1. Die Songs:

1.1. Trouble 4/5
Für den Song, siehe Single-Rezension: Leona Lewis - "Trouble".

1.2. Un Love Me 3/5
Der Song gefällt mir zwar, trotzdem ist er mir irgendwie "zu schwer", sowohl die Lyrics als auch (und wahrscheinlich v. a.) die Instrumentalisierung. Auch der Refrain hebt sich nicht wirklich von den Strophen ab. Eher mittelmäßig.

1.3. Lovebird 5/5
Mein Lieblingssong auf dem Album. Das Thema ist sehr ernst, aber trotzdem gut verpackt. Die Geschichte des Songs weiß einfach zu überzeugen. Auch der eingängige Part "dum dum diddy" gefällt mir und dadurch bleibt der Song auch im Kopf.

1.4. Come Alive 3/5
Am Anfang dachte ich mir: Ne, das ist gar nichts. Aber irgendwie bleibt der Song im Kopf und hat dann doch was. Ich kann's mir nicht erklären, aber schlecht ist er nicht - aber halt auch nicht gut. Gehört für mich in eine Kategorie mit "Un Love Me"

1.5. Fireflies 3/5
Eine Ballade, wie man sie von Leona Lewis gewohnt ist - deshalb wohl auch 2. Single des Albums. Wenn ich das aber mit anderen Balladen aus ihren älteren Alben vergleiche, ist dieser Song echt Mitelmaß - wie schon "Un Love Me" und "Come Alive".

1.6. I to You 4/5
Auch dieser Song ist sehr dunkel und erinnert anfänglich vielleicht ein bisschen an "Un Love Me", ist aber VIEL besser als dieser. Der Refrain ist sehr stark, die Stimme von Lewis hat genügend Platz um sich zu entfalten.

1.7. Shake You Up 4/5
Etwas mehr Mainstream, ein paar Beats drunter gepackt und schon hat man einen Album-Song. So oder so ähnlich waren wohl die Zutaten für diesen Song. Aber er ist gut und zeigt mal eine andere Seite der Sängerin. Ist jetzt nicht der Hit, aber er kann überzeugen und hebt sich von dem vielen Mittelmaß bisher ab.

1.8. Stop The Clocks 4/5
Mischung aus Ballade und Dance-Pop. Gefällt mir gut und sogar besser als "Shake You Up". Die Lyrics und der Beat sind sehr eingängig, der Song fällt auf und ist für mich definitiv eine Single-Möglichkeit.

1.9. Favorite Scar 4/5
Die Stimme der Künstlerin ist ganz anders als bei den anderen Songs und das ist wirklich positiv gemeint. Die Lyrics sind hier gar nicht so wichtig, der Song weiß einfach durch seinen Klang zu überzeugen. Guter Song.

1.10. When It Hurts 5/5
Der nächste Favorit folgt zugleich. Ballade meets Dance-Pop meets (ein bisschen) dubstep. Gefällt mir gut und ist für mich auf jeden Fall Single-Kandidat.

1.11. Glassheart 4/5
Ich hätte echt nie gedacht, dass die Wörter "Leona Lewis" und "dubstep" mal in einem Satz vorkommen. Aber doch: Der Song ist von diesem Genre inspiriert und ich muss sagen: Ja, das ist mal gut. Leonas Stimme geht zwar ein bisschen unter, aber der Song ist einfach an sich stimmig.

1.12. Fingerprint 5/5
Wunderschöne Ballade, die sehr einfache Instrumentalisierung gefällt mir. Das ganze Album ist sehr elektronisch, es fehlen die natürlichen Instrumente. Hier ist das anders: "Fingerprint" weiß mit seiner Einfachheit zu überzeugen. Darum gehört er auch zu meinen Favoriten und neben "Lovebird" zu meinen Lieblingen.

1.14. Trouble (feat. Childish Gambino)
--> siehe 1.1. :-D

Cover der Deluxe-Edition
1.15. Deluxe Edition Songs
Die Wertung spare ich mir hier, denn: Es sind drei Akustik-Versionen zu finden, die von "Trouble", "Come Alive" und "Glassheart". Insgesamt gefallen mir die, aber für mich müssen, wenn man schon eine "Deluxe Edition" des Albums veröffentlicht, neue Songs auf dieser vorhanden sein. Dies ist hier nur teilweiße der Fall, denn der Song "Coloblind" stammt von der "The Hurt-EP" aus dem Jahr 2011. "Sugar" ist somit er einzige Song, der "neu" ist und warum der es nicht auf das Album geschafft hat, frage ich mich wirklich. Er hätte Songs wie z. B. "Fireflies" oder "Un Love Me" ersetzen können. Außerdem ist noch ein Remix von "Collide" auf der "Deluxe Edition" , die erste Single des Albums aus dem Jahr 2011.

2. Persönliches Fazit:
Für mich ist es hier sehr schwierig zu einem Urteil zu kommen: Einerseits kann mich Leona Lewis überzeugen, andererseits bin ich auch ein wenig enttäuscht, denn wenn man sich fast zwei Jahre Zeit nimmt für ein Album, dann sollte das auch wirklich gut sein. Ich finde jetzt nicht, dass man die zwei-jährige Produktion bemerkt. Außerdem finde ich es auch hier eine Frechheit, eine "Deluxe Edition" zu veröffentlichen, der nur einen neuen Song enthält. Vielleicht geht es nur mir so, aber ich finde auf eine "Deluxe Edition" gehören einfach neue Songs. Ich sage ja nichts gegen ein oder zwei Akustik-Versionen, aber das man die Deluxe-Variante einfach mit drei Akustik-Versionen und einem Remix vollstopft und einen Song von einer bereits veröffentlichten CD nimmt und dann mal grad einen Song draufpackt, der neu ist - das geht für mich einfach nicht.
Aber kommen wir nun zum gesamten Eindruck: Umhauen tut mich die CD nicht, der Eindruck verbessert sich ab der 1. Hälfte des Albums. Ich finde auch "bloß" drei wirkliche Favoriten, der Rest ist gut, meistens eher Mittelmaß. Auch die Deluxe-Edition ist enttäuschend.
Insgesamt, hat sich das Warten auf das Album vielleicht nicht wirklich gelohnt, aber man muss sagen: Ein 0815-Pop-Album ist es nicht geworden. Man erkennt eine neue Richtung in der Musik von Leona Lewis - wie diese einem gefällt ist jedem selbst überlassen.
Mich persönlich überzeugt der neue Stil nicht wirklich und daher kann ich einfach nicht mehr als 3/5 Punkte vergeben.

Single-Rezension: Kelly Clarkson - "Catch My Breath"

So schnell kann's gehen: Vor einem Jahr habe ich mich total über Kellys fünftes Album "Stronger" gefreut und jetzt kommt sie schon mit ihrem "Greatest Hits"-Longplayer daher. 10 Jahre sind seit ihrem Gewinn vergangen und mit jedem Album hat sie sich ein weniger verändert - jetzt hören wir alle ihre größten Hits auf einer CD. Doch bevor "Chapter One"  im November auf den Markt kommt, schickt sie uns schon mal einen von vier neuen Tracks als Vorboten des Albums. "Catch My Breath" heißt der Titel und passt zu Kelly wie die Faust aufs Auge! Ein Song für ihre Fans, Familie und Freunde, der einfach nur sagt: Guckt, was in den letzten Jahren passiert ist und danke für alles.


1. Der Song:
Eine Mischung aus Rock und Pop, ein bisschen Ballade im Chorus, rockiger im Refrain, große und raue Stimme, bewegende Lyrics und eine Menge Spaß - das sind die Zutaten für eine Kelly Clarkson-Single. Einzige Ausnahme: Es geht nicht um eine gebrochene Beziehung, kein Herzschmerz oder Wut über den Ex-Partner. Vielmehr geht es in dem Song einfach darum, mal stehen zu bleiben, durchzuschnaufen und zurückzublicken - genau das, was man bei einem Greatest Hits-Album halt macht. Trotzdem wirkt das ganze nicht langweilig oder durchgekaut. Dafür ist ihre Stimme viel zu stark und auch der Sound viel zu sehr zum "mitwippen".
Des Weiteren liegt ein Beat unter dem Ganzen, der einfach das Stück noch einzigartiger macht als es eh schon ist.

2. Persönliches Fazit:
Mich kann der Song insgesamt überzeugen. Er ist jetzt nicht DAS Highlight des Jahres, aber es ist ein starker und auch mitreißender Song. Ich mag Kelly Clarkson, für das was sie steht, für ihre Musik und v. a. für ihre kreativen Ideen bei ihren Longplayern. Es ist niemals aufgesetzt, niemals ist etwas unstimmig oder ganz schlecht. Immer gibt es starke Themen, die jeden beschäftigen, die Instrumentalisierung ist bei fast allen Stücken gut - auch bei "Catch My Breath".
Außerdem gefällt mir, dass sie mit verschiedenen Genres spielt, wobei ihre "eigene" Richtung nie fehlt, nämlich Rock/Pop.
Also: "Catch My Breath" repräsentiert wohl alles, was Kelly Clarkson ausmacht und was ihre Fans an ihr lieben. Deshalb gibt es von mir 4/5 Sterne und die dringende Empfehlung: ANHÖREN!

Hidden Treasure: Demi Lovato - "Unbroken"

Das Album um das es heute geht ist zwar schon über ein Jahr alt, gefällt mir heute allerdings genauso gut wie beim ersten Hören (: Die Rede ist von Demi Lovato, dem Disney-Star aus den Filmen "Camp Rock" und "Camp Rock 2: The Final Jam".
Die Platte heißt "Unbroken" und ist das nunmehr dritte Studioalbum des ehemaligen Teen-Stars. Die ersten zwei Longplayer konnten in Deutschland keine Chartplatzierung erreichen, in Amerika waren diese jedoch sehr erfolgreich. Nach ihrem "Rehab" veröffentlichte sie dann ihr drittes Album und konnte damit auch in Deutschland in die Top 100 einsteigen - daher MUSSTE ich das Album einfach rezensieren.

1. Die Songs:

Der erste Teil des Albums besteht aus den "feat."-Teilen und repräsentiert die fröhliche, lustige und die Partymaus "Demi".

1.1. All Night Long (feat. Timbaland & Missi Elliott) 5/5
Der Track ist ein Party-Track vom Feinsten, der Refrain ist sehr eingängig, insgesamt klingt der Song einfach total lässig und cool. Mir gefällt der Sprechgesang von Demi an einigen Stellen, auch Missi Elliotts Part gefällt mir (wobei Missi Elliott immer gut ist :D). Der Sound ist einfach genial und die Lyrics passen! Stimmiger Song der voll und ganz überzeugt.

1.2. Who's That Boy? (feat. Dev) 4/5
Guter Song, der durch seine Leichtigkeit überzeugt. Demi zeigt sich von einer anderen Seite, das erste Mal außerdem als erwachsene, junge Frau. Der Part von Dev gefällt mir auch gut, hebt sich für mich allerdings nicht ab. Insgesamt ist der Song damit gut.

1.3. You're My Only Shorty (feat. Iyaz) 5/5
Vom Stil her ähnlich wie "Who's That Boy)" trotzdem noch ein bisschen anders. Das Duett glaube ich den beiden Künstlern, die Stimme Lovato's sticht hier sehr stark hervor. Mir gefällt wie die beiden ihre Geschichte erzählen, nämlich mit Ironie und ganz viel Spaß! Gefällt mir sogar besser als "Who's That Boy".

1.4. Together (feat. Jason Derülo) 5/5
Für mich das Highlight bei den "feat-Songs". Ich bekomme bei den Lyrics einfach Gänsehaut, auch der Sound weiß zu überzeugen. Die Stimmen von Lovato und Derülo harmonieren perfekt und man kauft ihnen den Song wirklich ab. TOP!

Der zweite Teil des Albums besteht aus den Solo-Songs von Demi Lovato. Hier kommt die verletzte, dennoch ungebrochene Lovato hervor.

1.5. Lightweight 4/5
Sehr starker Album-Track, kann v. a. durch die Lyrics überzeugen. Von der Instrumentalisierung sehr einfach, dafür reist der Text einen mit. Jeder fühlt sich wohl in manchen Momenten genau SO.

1.6. Unbroken 5/5
Namensgeber des Albums, der gleichzeitig wohl die einzige "Dance"-Nummer vom zweiten Teil des Albums ist. Gefällt mir sehr gut, die Bedeutung ist hier sehr stark. Deshalb auch die 5 Sterne.

1.7. Fix a Heart 5/5
Für mich einer der stärksten Balladen, die ich jemals hören durfte. Sehr emotionale, wenn man die Vorgeschichte Lovatos kennt, geht der Song nochmal eine Spur tiefer unter die Haut. Gänsehaut ist hier vorprogrammiert.

1.8. Hold Up 3/5
Wohl der einzige Song der für mich mittelmäßig ist. Ich überhöre ihn meistens wenn ich das Album abspiele. Für mich einfach nichts besonderes, obwohl die Zeile "If the weapon is your love, I got my hands up" durchaus eingängig ist.

1.9. Mistake 4/5
Der Song ist eine (mittlerweile wohl bei jedem Künstler obligatorische) Mischung aus Rock und Pop. Da Lovato aber bei ihren ersten zwei Alben schon auf Rock/Pop gesetzt hat, kaufe ich ihr das ab. Der Song gefällt mir und ist super zum "Abreagieren".

1.10. Give Your Heart A Break 5/5
Der positivste Song des zweiten Teils ist schnell, dann wieder langsamer, dann wieder schnell er- der Wechsel gefällt mir richtig gut. Auch die Bedeutung des Songs geht ans Herz. Einer DER Songs auf dem Album, weshalb er wahrscheinlich auch als 2. Single fungiert hat.

1.11. Skyscraper 5/5
Die Vorab-Single des Albums ist auch der stärkste Song auf dem ganzen Album. So gefühlvoll gesungen, die Lyrics so voller Herzblut und der Sound so traurig, dass man ihn einfach mögen muss. Wer sich nicht das ganze Album anhören will: Hört euch die Nummer an, dann habt ihr richtig Lust auf das Album ;)

1.12. In Real Life 4/5
Ironischer Song, der aber auch einen wahren Kern hat. Sehr verspielter und "jugendlicher" Sound, mit witzigen Lyrics. Insgesamt guter Song.

1.13. My Love Is Like a Star 4/5
Süßer Song, der zwar sehr langsam, aber auch wunderschön zum Entspannen ist. Mehr muss ich dazu nicht sagen - außer: Beschreiben kann man diesen wirklich zuckersüßen Song einfach nicht.

1.14. For The Love of a Daughter 5/5
Nach "Skyscraper" der emotionalste Song überhaupt! Die Lyrics lassen einen nur erahnen, was Lovato durchmachen musste. Dabei ist der Sound sehr düster und geht nur ganz seicht voran.

1.15. Skyscraper (Wizz Dumb Remix) 3/5
Ein Remix der 1. Single des Albums, der einfach nur nochmal die Beats des Sounds hervorhebt. Mehr nicht. Ich bin eh nicht so ein großer Fan von Remixen. Deshalb nur 3/5 Punkte.

2. Persönliches Fazit:
Für mich ist das Album eines der Highlights des letzten Jahres. So viel Gefühl, so viel Authentizität und so viel Spaß von einer jungen, sehr vielversprechenden Künstlerin. Ich kaufe Demi Lovato fast jeden Song auf ihrem Album ab. Dabei gibt es für mich so viele Highlights wie selten auf einem Album: "All Night Long", "You're My Only Shorty (feat. Iyaz)", "Together (feat. Jason Derülo)", "Unbroken", "Fix a Heart", "Give Your Heart a Break", "Skyscraper" und "For The Love of a Daughter" sind für mich allesamt Hits und könnten auch durchaus starke Singles sein - für mich völlig unverständlich warum nur "Skyscraper" und "Give Your Heart a Break" aus dem Longplayer ausgekoppelt wurden.
Insgesamt kann ich daher nur 5/5 Sterne vergeben und sagen: Diese CD darf in KEINER CD-Sammlung fehlen.

P.S.: Das Album kommt also an die "Wall of Glory", da es 5 Sterne erreicht hat und ist definitiv ein Hidden Treasure, zumindest in Deutschland!

Single-Rezension: Christina Aguilera - "Your Body"

Ich hab das Gefühl, 2012 ist das Jahr des Comebacks und das "Ich hab so lange nichts mehr veröffentlicht, jetzt mach ich es"-Jahr. Zu dieser "Kategorie" gehört auch eine unverwechselbare Stimme: Christina Aguilera. Nach ihrem letzten Werk "Bionic", das in Deutschland nicht an frühere Erfolge anknüpfen konnte, wurde es erstmal still um Aguilera.
Im letzten Jahr dann das "kleine" Comeback: Mit Maroon 5 landete sie einen weltweiten Hit mit "Moves Like Jagger". Und jetzt ist sie wieder solo da. Der Beginn ihres Comebacks macht die Single "Your Body", bevor im November der Longplayer "Lotus" auf den Markt kommt.
Doch ist die Single stark genug und kann an frühere Erfolge (wie z. B. "Beautiful", "Mama" oder "Not Myself Tonight") anknüpfen?

1. Der Song:
Ein Dance-Track wie man ihn schon von vielen Künstlern gewohnt ist. Erinnert mich sogar ein bisschen an die Vorab-Single von "Bionic" aus dem Jahr 2010 "Not Myself Tonight". Es geht im Prinzip darum, dass Aguilera von einem Mann nur das eine will: Seinen Körper.
Dabei wird beim Sound auf alle technischen Hilfsmittel gegriffen, die man sich nur vorstellen kann: Verzerrungen, Hall, und und und.
Außerdem passt der Song auch zu dem "neuen" Statement der 32-jährigen: Mit ein paar Kilos mehr auf den Hüften, möchte sie nun der Welt sagen: Ich liebe meinen Körper genauso wie er ist. Die "dünne" Christina gibt es nun nicht mehr. Da passt natürlich der sexy und neue Song "Your Body" super.

2. Persönliches Fazit:
Also ganz ehrlich: Ich hätte mir mehr erhofft. Ein 0815-Dance-Track wie er im Bilderbuch steht. Das ist okay für einen Newcomer (obwohl, nicht einmal da verstehe ich es mittlerweile), aber nicht für eine Christina Aguilera. Vorab meinte sie, dass ihre neue Single eine andere Facette von ihr zeigt, dass sie hier wirklich sich selbst darstellt - wenn dieser Sound wirklich ihr jetziges Ich ist, dann mach ich mir ernsthaft Sorgen.
Mit Hits wie "Beautiful" und "Mother" ist sie berühmt geworden und konnte sich einen Namen im Musikbusiness machen - wo ist diese Seite von Aguilera? Ich vermisse sie wirklich.
Insgesamt tut es mir total leid, dass ich sowas schreiben muss, denn eigentlich mag ich Aguilera. Doch nicht so. Der Song ist nett, die Lyrics echt langweilig, ihre Stimme (die so wirklich einzigartig ist) geht total unter und der Sound kann mich nicht wirklich überzeugen. Er würde mir unter 100 anderen Tracks nicht auffallen (v. a. würde mir nie in den Sinn kommen, dass das Christina Aguilera gerade singt).
Deshalb gibt es von mir 2/5 Sterne für diesen mittelmäßigen Song.

P. S.: Ich hoffe wirklich sehr, dass ihr kommendes Album "Lotus" besser ist und zeigt, was diese Frau immernoch kann - nämlich singen ;)

Single-Rezension: Rihanna - "Diamonds"

Sie hat's schon wieder gemacht: Knapp ein Jahr nach ihrer Veröffentlichung von "We Found Love", dem Vorboten von "Talk That Talk", hat sie wieder eine neue Vorab-Single eines neuen Albums im Gepäck. "Diamonds" heißt das Ganze und ist bis jetzt nur über den digitalen Weg zu erreichen. Dieser wiederrum ist der Vorbote des nunmehr siebten Studioalbums "Unapologetic" der Sängerin.
Docht hat "Diamonds" die gleichen Qualitäten wie "We Found Love" oder "Only Girl (In The World)"? Kann er zu einem weltweiten Hit werden?



1. Der Song:
Der Song an sich ist eine Mischung aus Ballade und Midtempo-Nummer - ganz anders als ihre letzten Vorab-Singles "Only Girl (In The World)" und "We Found Love". Auch ihre Stimme ist hier anders: Rihanna probiert sich mehr aus, ihre Stimme ist im Refrain hoch, in den Strophen meistens tiefer.
Für mich hat der Song was sehr "Hymnen-haftes". Schon der Anfang ist catchy: "I choose to be happy". Eine sehr optimistische Passage, die auch zum Refrain passt: "We're beautiful like diamonds in the sky".
Der Song versprüht - trotz seiner ruhigen Melodie - gute Laune und passt ganz klar zu Rihanna's Image: Immer weitermachen, nie aufgeben.
Außerdem hat er diesen immer wiederkehrenden Satz: "Shine bright like a diamond". Alles ist sehr stimmig, die Lyrics, der Sound, einfach alles.

2. Persönliches Fazit:
Kommen wir nun also zur Beantwortung der oben gestellten Frage: Kann der Song ein Welthit werden?
Meine Antwort: Who cares?! Nein, "Diamonds" ist nicht der typische Song, bei dem es von Anfang an klar ist, dass dieser Song ein Hit wird. Der Song hat aber Ecken und Kanten, was ich durchaus befürworte. Die letzten Singles von Rihanna waren alle sehr erfolgreich und auch sehr gut, aber sie hatten alle einfach diesen "Mainstream"-Stempel. Das hat "Diamonds" garantiert nicht.
Außerdem finde ich es gut, dass man sich NICHT für ein Party-Lied entschieden hat. Nach den letzten beiden Vorabsingles ihrer Alben "Loud" und "Talk That Talk" war jetzt auch Schluss mit den Party-Hymnen.
Abschließend kann ich nur sagen: Der Song ist super stimmig, hat trotzdem Ecken und Kanten und ist DEFINITIV einer der stärksten Singles von Rihanna.
Insgesamt vergebe ich daher 4/5 Punkte und kann nur sagen: Ich freu mich auf das neue Werk des Weltstars :-)

Hidden Treasure: Cheryl Cole - "A Million Lights (super deluxe Edition)"

Mit "Fight For This Love" konnte sie schon mit ihrer 1. Single überhaupt einen europaweiten Hit verbuchen. Danach war es still um Cheryl Cole - zumindest bei uns in Deutschland. Denn in ihrem Heimatland England veröffentlichte sie ihr 2. Album, welches sich an die Spitze der Album-Charts positionieren konnte.
Mitte 2012 veröffentlichte sie dann ihr 3. Studioalbum "A Million Lights". Die 1. Single aus dem neuen Werk "Call My Name" eroberte die Spitze der Single-Charts und wurde in Großbritannien zu einem der Mega-Hits 2012. Daher ist es völlig berechtigt, dass Album mal genauer unter die Lupe zu nehmen und nachzuprüfen: Könnte das Album auch international mithalten?

1. Songs:
Es gibt verschiedene "Versionen" des Albums: Die Standard-Edition mit 11 Songs, die "Deluxe-Edition" mit 15 Songs sowie die "Super Deluxe Edition" mit satten 19 Songs. Da ich hier die "Super Deluxe Edition" rezensiere, würde das einfach den Rahmen sprengen. Deswegen ordne ich diese Rezension nach Punkten:

1.1. Songs mit 5/5 Punkten
Die "Hits" des Albums sind eindeutig: "Call My Name", "Screw You (feat. Wretch 32)", "Sexy Den a Mutha", "Mechanics of the Heart, "Last One Standing" und "Teddy Bear" können auf ganzer Linie überzeugen. Dabei hört sich jeder der Songs anders an: "Call My Name" und "Sexy Den a Mutha" sind Dance-Pop-Songs vom Feinsten, "Screw You" ist die perfekte Mid-Tempo-Nummer, die Ballade "Mechanics of the Heart" zeigt die gefühlvolle Cheryl, "Last One Standing" überzeugt durch eine gute Instrumentalisierung und hört sich sehr cool und lässig an, "Teddy Bear" weiß einfach mit seinem Text zu überzeugen.

1.2. Songs mit 4/5 Punkten
Diese Kategorie wird durch die Songs "Girl In The Mirror", "A Million Lights", "Love Killer", "Ghetto Baby", "Boys Lie" und "Telescope" repräsentiert. Manche der Songs sind, mehr oder weniger, vom "Dupstep" stark beeinflusst ("Girl In The Mirror", "Love Killer", "Ghetoo Baby" und "Boys Lie"), andere sind wunderschöne Balladen ("A Million Lights" und "Telescope"). Ihnen fehlt allerdings immer ein bisschen was: Sei es der Text, der nicht ganz überzeugen kann oder der Sound, der nicht ganz so stimmig ist, wie in den Liedern der 5/5-Kategorie. Trotzdem: Hörenswert sind diese Songs sicher.

1.3. Songs mit 3/5 Punkten
Dazu gehören "Under The Sun", "Craziest Things (feat. will.i.am)" und "One Thousand". Sie sind mittelmäßige Songs, die zwar nett anzuhören sind, allerdings große Defizite aufweißen. "Under The Sund" plätschert vor sich hin, versucht "Sexiness" auszustrahlen, schafft das allerdings nicht wirklich. "Craziest Things" geht schon beim ersten Mal hören irgendwie auf die Nerven und "One Thousand" hat diesen "Army-Rhythmus", der zwar überzeugen kann, aber irgendwie nichts neues ist. Deshalb nur 3/5 Punkte.

1.4. Songs mit 2/5 Punkten
"All Is Fair", "I Like It" und "Make You Go" sind wohl eher Flop als Top. Wenn nichts anderes da ist, dann würde ich es mir anhören, aber würde es nicht gerade genießen.

1.4. Songs mit 1/5 Punkten
Okay: Auf diesem Album gibt es einen Song, der einfach nur so schlecht ist, da wünschte ich mir ich könnte eine -5/5-Bewertung abgeben. "Dum Dum" ist einfach nur schlecht. Ein anderes Wort gibt es dafür nicht. Zum Glück ist der Song nur auf der "Super Deluxe Edition" vorhanden wo ihn wenige Leute hören. Wer mal richtig schön leiden möchte: Bitteschön ;-)

2. Persönliches Fazit:
Ich muss von Anfang an sagen: Ich mag Cheryl Cole! Schon mit "Fight For This Love" konnte sich mich überzeugen und auch "Parachute" oder "The Flood" (von ihrem 2. Album "Messy Litlle Raindrops") hatten irgendwie etwas Einzigartiges.
Doch kommen wir nun zum vorliegenden Album: Das Album kann mich durchaus überzeugen. Es gibt schnelle Tracks (wie z. B. "Sexy Den a Mutha), wunderschöne Balladen (mein Favorit hier: "Mechanics of a Heart") und auch starke Album-Tracks, die von verschiedenen Genres beeinflusst sind (wie z. B. "Girl In The  Mirror" oder auch "Screw You"). Zwar gibt es auch schwächere Songs, diese geraten aber durch die anderen, guten Songs schnell in Vergessenheit.
Daher mein Fazit: Die Standard- als auch die Deluxe-Edition kann ich nur wärmstens empfehlen, die "Super Deluxe Edition" muss man nicht unbedingt hören (obwohl "Teddy Bear" einfach zuckersüß ist).

Insgesamt vergebe ich 4/5 Sterne und damit hat sich das Album auch einen Platz bei den "Hidden Treasures" verdient.

Single-Rezension: Leona Lewis - "Trouble"

Sie ist wohl einer der erfolgreichsten "Exporte", den England zu bieten hat. Sie ist eine der erfolgreichsten Castingstars überhaupt und  mit den Singles "Bleeding Love", "Better in Time" und "Run" konnte sie in ganz Europa Erfolge verbuchen. Und jetzt meldet sie sich nach fast 3 Jahren Abstinenz zurück: Leona Lewis! Am 21. August feierte ihre neue Single "Trouble" weltweite Radio-Premiere. Die Single erscheint in England am 7. Oktober, in Irland schon am 5. Oktober.
Das Album "Glassheart" erscheint dann am 12. Oktober in England.
Doch wird sich der Song auch, wie ihre vorherigen Singles, europaweit durchsetzen?


1. Der Song:
"Trouble" ist eine Mischung aus Mid-Tempo-Nummer und Ballade. Der Song besticht durch seinen sehr emotionalen Text und seiner Geschichte: Die Protagonistin sieht, dass sich ihr Freund stark verändert hat. Er trinkt viel mehr Alkohol, die Anzahl der Zigaretten, die er raucht, hat sich verdoppelt. Das alles nur wegen seiner Freundin. Sie macht ihm Vorwürfe, warum er denn noch an ihrer Seite bleibt obwohl sie für ihn nur "Schlechtes" bereit hält. Deswegen gibt es Streit und sie haben ganz viel "Trouble".
Die Story gefällt mir, auch wenn sie hier vielleicht nicht so gut rüberkommt :-) Auch der Sound ist sehr schön anzuhören.
Einziger Kritikpunkt: Leona singt in den Strophen sehr hoch. Das zeigt zwar, dass sie diese auch beherrscht, aber irgendwann geht mir das auch auf die Nerven.
Es gibt außerdem noch eine Version mit dem Rapper "Childish Gambino", die ich auch sehr gelungen finde.

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt finde ich den Song gut. Er ist sehr emotional und das ganze Arrangement kann mich einfach überzeugen. Sehr gut für nachdenkliche Herbsttage, bei denen man eingekuschelt in einer Decke mit einem warmen Tee und einem Buch auf dem Sofa sitzt (: Was ich außerdem gut finde: Kein Party-Song oder irgendeinen Beat darunter gelegt um es ja "Mainstream" zu gestalten. Er passt zu Leona Lewis und man hört mal was anderes.
Das Einzige was mich stört, sind wirklich bloß diese hohen Töne, die mir nach mehrmaligem Hören einfach auf die Nerven gehen.
Ob der Song an die Erfolge vorheriger Singles anknüpfen kann? Ich denke, dass sich der Song bestimmt in vielen Charts platzieren kann, ob auf hohen Plätzen oder nicht, das werden wir sehen. In Deutschland halte ich eine Platzierung in den Top10 für nicht möglich. Leider.
Trotzdem gibt es von mir 4/5 Sterne und damit: ABSOLUT HÖRENSWERT!

Hidden Treasure: Emeli Sandé - "Our Version of Events"

Emeli Sandé - erwähnt man den Namen in Deutschland kennen den Namen von 100 vielleicht (und da muss man Glück haben) eine Person. Erwähnt man den Namen in anderen europäischen Ländern (v. a. England, wo die Sängerin auch ursprünglich herkommt), dann verbinden die Menschen mit diesem Namen, gute Musik.
Denn die Engländerin ist DER Newcomer des Jahrzehntes in England. Auch in Amerika konnte sich diese sogar durchsetzen, veröffentlicht nun sogar eine Deluxe-Edition ihres Debüt-Albums "Our Version of Events".
Doch warum konnte sich das Ausnahmetalent nicht in Deutschland etablieren?

1. Songs:

1.1. Heaven 4/5
Die erste Single des Albums ist gleichzeitig auch der Opener. Und was für einer! Sehr einzigartiger Sound und die Britin zeigt was ihre Stimme kann. Auf dem ganzen Album ist er allerdings nicht der stärkste Song.

1.2. My Kind of Love 5/5
Die Lyrics können hier sehr stark überzeugen und machen den Song auch aus. Die Instrumentalisierung ist hier auch sehr stark. Gehört zu meinen ABSOLUTEN Favoriten auf dem Longplayer.

1.3. Where I Sleep 4/5
Auf hohem Level geht es auch weiter: "Where I Sleep" überzeugt durch das starke Arrangement und den allgemeinen Aufbau des Songs. Auch hier ist der Text wieder sehr stark, der Sound wirkt so belanglos, so leicht, doch genau DAS macht das Stück aus. Leider ist es VIEL zu kurz. Deshalb bloß 4 Sterne.

1.4. Mountains 4/5
Schöne Nummer, die sehr entspannt klingt. Reduzierte Instrumentalisierung, die Stimme steht im Vordergrund und ist wie immer stark. Die Strophen finde ich mittelmäßig, erst durch den Refrain findet man Gefallen an dem Song und kriegt ihn nicht mehr aus dem Kopf.

1.5. Clown 5/5
Dazu muss ich nicht viel sagen: Ein Text, der unter die Haut geht - eine Stimme die größer und schöner nicht sein kann - eine Instrumentalisierung, die einfach aber passend ist.
So einfach kann es sein um den Titel "Favorit" verliehen zu bekommen.

1.6. Daddy (feat. Naughty Boy) 5/5
Der Song ragt hervor und sticht so ins "Ohr" (nein, nicht ins Auge :-D). Er ist anfangs mysteriös und sehr düster, was wahrscheinlich aber auch an dem ernsten Thema liegt. Er kann trotzdem von vorne bis hinten überzeugen. Absoluter Favorit!

1.7. Maybe 5/5
Muss von Anfang an sagen: Mein Liebling auf dem Album. Der Text ist einfach nur WOW. Ich hab dafür eigentlich fast keine Worte. Die Musik dahinter vergisst man fast, ist aber genauso wichtig für die Dynamik wie die Lyrics. LOVE IT!

1.8. Suitcase 4/5
Sehr rezudierte Nummer, wie bei "Mountains", schön zum Entspannen und vielleicht genau der richtige Song für den Feierabend (:

1.9. Breaking The Law 5/5
Eine sehr nachdenkliche Nummer, die unter die Haut geht. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mich die Nummer in ihren Bann zieht. Sie hat was Einzigartiges, was Einmaliges. Der Text ist auch hier sehr emotional.

1.10. Next to Me 5/5
Fröhlicher, Gute-Laune-Song. Nach "Breaking The Law" und den ganzen sehr ernsten Themen, tut dieser Song einfach gut! Der Refrain ist sehr eingängig, der Soul in der Nummer gefällt mir einfach.

1.11. River 4/5
Man sollte meinen, es sei eine billige Nachahme von "I Follow Rivers" von Lykke Li - falsch getippt! Der Sound ist hier ganz anders, hier hören wir eine wunderschöne Ballade. Der Song ist gut und geht ins Ohr.
Der Song wurde übrigens vor "I Follow Rivers" veröffentlicht ;)

1.12. Lifetime 4/5
Souliger Sound, der allerdings nicht sofort ins Ohr geht. Erst nach mehrmaligem Hören des Longplayers erinnert man sich an den Song und findet ihn gut. Daher absolut gut als Album-Track.

1.13. Hope 3/5
Gefällt mir am wenigsten auf der Platte, ist denke ich aber auch Geschmackssache. Es ist gut, geht allerdings auf dem Album etwas unter. Er ist zu harmlos im Gegensatz zu den restlichen Songs.

1.14. Read All About It (Part. III) 5/5
Ein Bomben-Abschluss für dieses Album! Hier gibt Emeli Sandé nochmal alles: Ergreifende Lyrics, tausend Gefühle, gute Instrumentalisierung. Geht sofort ins Ohr! Einfach TOP!

2. Persönliches Fazit:
Der Longplayer ist ein absolutes Ausnahme-Album! Ich habe noch nie ein so gute Debüt-Album einer Künstlerin angehört. Die Songs können überzeugen, heben sich ab und fallen auf. Emotionen, gute Lyrics, guter Sound - alles hat die Platte was man braucht um alle Charts der Welt zu erobern. In vielen Ländern hat sich das Album platzieren können, der deutsche Markt blieb Sandé aber verwehrt - warum?
Ich denke, dass Deutschland eine solche "ernste und nachdenkliche" Musik nicht will. Alle dachten sich wahrscheinlich: Eine Adele ist genug. Dabei ist Emeli Sandé wohl das genaue Gegenteil von Adele: Soul meets RnB, nicht die Liebe ist der Punkt bei allen Songs, es gibt auch andere Themen. Auch der Sound ist anders als bei Adele.
Ich kann nur hoffen, dass der deutsche Markt sich irgendwann für diese Künstlerin öffnet, denn sowas darf man sich nicht entgehen lassen.
Man kann also für dieses Album nur 5/5 Punkte vergeben!

P. S.: Damit gehört dieses Album auch an die "Wall of Glory" und bekommt den Titel "Bestes Debüt-Album aller Zeiten"

Single-Rezension: Taylor Swift - "We Are Never Ever Getting Back Together"

Cover der 1. Single
Taylor Swift - das Ausnahmetalent aus Amerika. In Deutschland ist ihr der Durchbruch wohl nie wirklich gelungen, trotzdem kennt man sie durch den Riesenhype in Amerika.
Mir war z. B.  nicht bewusst, dass sie schon drei Alben veröffentlicht hat und das vierte Ende Oktober kommt. Auch ihre Tour war mir zwar nicht völlig unbekannt, dass diese allerdings so erfolgreich war, schon.
Bei den diesjährigen VMA's ist sie mir mit ihrer Abschlussperformance von "We Are Never Ever Getting Back Togther" aufgefallen. Deshalb gibts hier die kurze und knackige Rezension.



1. Der Song:

1.1. We Are Never Ever Getting Back Together
Der Song hat einen sehr ironischen Text und lässt den Teenager in uns aufschreien - vor Begeisterung, dass der Song SO genau trifft! Jeder der mal von einem (Ex-)Partner genervt war, würde gerne genau DAS sagen. Einfach super! Die Sprechpassagen innerhalb des Songs finde ich auch sehr gelungen und geben dem Song nochmal etwas besonderes.
Ich würde gerne etwas Negatives schreiben, aber mir fällt wirklich nichts ein.
Allgemein ist also alles sehr stimmig und man hat einfach nur Spaß beim Zuhören.


2. Persönliches Fazit:

Cover zu "Red"
Mein Fazit fällt ganz klar aus: Das ist wohl einer er besten "Country meets Pop"-Songs ÜBERHAUPT! Der Beat ist klasse, der Text mit Ironie voll gespickt und der Sprechgesang geben dem ganzen nochmal eine besondere Note.
Also wer (wie ich) von Taylor Swift nie so wirklich begeistert war, der Track aber überzeugen konnte - der sollte dran bleiben! Ihr Album "Red" kommt am 22. Oktober 2012 in die Läden (hoffentlich auch physisch in Deutschland).
Wenn sich all ihre Songs auf dem Album wie "We Are Never Ever Getting Back Together" anhören, dann schafft sie vielleicht sogar den Durchbruch in Deutschland.
Von mir gibt es daher 5/5 Punkte und ein "Viel Glück Taylor Swift" für den Durchbruch in Deutschland.