Single-Rezension: Maroon 5 - "Daylight"

Und schon ist ein weiteres Jahr vergangen - und was für eins. Doch als abschließende Krönung kommt jetzt nochmal die letzte Rezension für 2012. Und dabei kann ich schon verraten: Es ist eine 5-Sterne-Rezension, da mich der Song SO begeistert wie es schon lange keiner mehr getan hat. Es geht um die Band Maroon 5 und "Daylight", der 3. Single-Auskopplung aus dem Album "Overexposed". Nach "Payphone" und "One More Night", die internationale Erfolge waren stand ja die Messlatte sehr hoch, doch was genau an dem Track "Daylight" faszinierend ist und warum er (für mich) der perfekte Jahresend-Song ist, erkläre ich jetzt.

1. Der Song:
Anders als "One More Night" und "Payphone" ist "Daylight" eine Midtempo-Ballade, die eher mit ihren Lyrics zu überzeugen weiß als mit ihrem Sound. In dem Song geht es um einen Protagonisten, der einen geliebten Menschen verlassen muss. Viele meinen das wäre seine Freundin oder Frau, ich bin der Meinung, dass man das auch anders auslegen könnte. Das Thema ist also Abschied und wie man sich kurz vor diesem Moment fühlt, was man nochmal macht um sich daran auch zurückerinnern zu können. Dabei ist der Refrain sehr stark und hebt sich nochmal vom Rest des Songs ab.
Die Instrumentalisierung ist ziemlich einfach gestrickt, hauptsächlich besteht er aus einem sich immer wiederholendem Beat, der allerdings Platz für die Lyrics lässt, was den Song etwas Besonderes verleiht.

2. Persönliches Fazit:
Wie schon gesagt, ich hab mich wirklich TOTAL in diesen Song verliebt. Vielleicht weil ich die Situation, in der es um den Song geht, selber erst vor ein paar Tagen erlebt habe, vielmehr glaube ich aber, dass der Song auch ohne "eigene Story dahinter" einfach schön ist. Er hat, trotz der traurigen Geschichte, etwas Positives und Ermutigendes - und ich finde dieses "Ermutigende" passt perfekt zum Jahreswechsel, denn so sollte man wirklich ins neue Jahr starten: hoffnungsvoll und mit Erwartungen.
Ich werde mir den Song garantiert vor dem Schlafengehen nochmal anhören und anschließend einschlafen mit dem Gedanken: Ein Abschied fällt nur deshalb so schwer, weil man Menschen SO SEHR liebt, dass man ohne sie gar nicht sein möchte. Und um mal ehrlich zu sein: Wenn man jemanden wirklich liebt, ist es doch so, als wäre er immer irgendwie da.

P. S.: Für 5/5 Punkte gibt es natürlich einen Platz an der "Wall of Glory" und den Titel "Bester letzter Song für das Jahr 2012".

Hidden Treasure: James Arthur - "Impossible"

Bei diesem "Hidden Treausre" handelt es sich um den Gewinner der englischen Ausgabe von X Factor. Diese ist in England DIE Castingshow schlechthin und die Künstler sind (zumindest national) sehr erfolgreich. Übrigens entstammen die Band "One Direction", Leona Lewis oder Olly Murs dieser Show, die ja auch international sehr bekannt und beliebt sind.
Der diesjährige Gewinner heißt James Arthur und ist der erste Singer/Songwriter, der den Contest für sich entscheiden konnte.
Seine Gewinner-Single "Impossible" wurde im Original von Shontelle interpretiert, die ebenfalls in England, aber auch in den USA, sehr bekannt ist. Jetzt denkt man sich: was? Ein Cover? Das kann ja gar nichts werden. Allerdings ist diese Methode ein bewährtes Prinzip der Show in England: Jeder Gewinner veröffentlicht zunächst ein Cover, bevor ein halbes bis ganzes Jahr später die (eigentlich) erste Single erscheint. Und man muss sagen: Das Prinzip funktioniert, denn fast alle Gewinner-Singles landeten in England auf Platz 1.


1. Die Songs:

1.1. Impossible
Der Song fängt langsam an und gewinnt im Laufe der Zeit an Dynamik. Dabei gibt es auch viele Dubstep-Beats, die dem Song mehr Tiefe verleihen und die sehr vom Original abweichen - doch genau das scheint dem Song "gut" zu tun. James singt (wer die Live-Shows gesehen hat) wie immer SEHR emotional und verleiht dem Song seine eigene Note.
Dabei wird er auch richtig zum Ohwurm und man möchte ihn immer und immer wieder hören.

1.2. Live-Aufnahmen
Die nächsten drei Songs sind Aufnahmen aus den Live-Shows, die James' "Höhepunkte" bzw. "besten Performances" zeigen. Dazu gehören "Sexy and I Know It", das sich TOTAL anders anhört als das Original, "Sweet Dreams", im Original von Eurythmics  und "Hometown Glory" von Adele, der (Dank der Dubstep-Einflüsse) für mich sogar besser ist als das Original.

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt kann ich eig. nur sagen: Deutsche Casting-Shows könnten sich echt einmal eine Scheibe von den englischen Kollegen abschneiden, denn die Live-Shows, die Aufmachung und das "Endprodukt" - alles ist stimmig und v. a. glaubhaft. Es geht wirklich darum, einen Künstler bzw. eine Band zu finden, die national, wenn nicht sogar international, Erfolg hat und das DAUERHAFT. Schon allein diese Idee ist das, was deutschen Casting-Shows, wie "DSDS", "X Factor" und "Popstars", definitiv fehlt.
Und hier stört es auch nicht, dass die Gewinner-Single ein Cover ist, denn es wird neu interpretiert, eine andere Seite wird versucht zu zeigen, aus einem Uptempop-Song wird eine Ballade oder auch andersrum. DAS ist authentisch und kann begeistern. Auch die Live-Aufnahmen auf der CD können überzeugen und versprühen ihren ganze eigenen Charme.
Und im Vergleich zu allen anderen Gewinnern des englischen X Factors,gefällt mir James' Single wirklich am Besten! "Impossible" vereint für mich alles: Gefühl, Ohrwurm, tolle Instrumentalisierung, toller Beat und tolles Arrangement. Besser geht's wirklich nicht, weshalb es von mir 5 Punkte gibt und die Hoffnung, dass ich immer noch in England bin, wenn James Arthur sein Album veröffentlicht.

P. S.: Der Song erhält außerdem einen Platz an der "Wall of Glory" und den Titel "Bester Gewinnersong einer Castingshow überhaupt"

Album-Rezension: Lena - "Stardust"

Ich weiß, eigentlich bin ich viel zu spät dran, aber ich hab auch eine Entschuldigung für diese Verspätung. Doch erstmal zu den grundlegenden Informationen: Am 12. Oktober 2012 kam das nunmehr dritte Studioalbum von "Fräulein Wunder" Lena auf den Markt und schoss prompt auf Platz 2 der Album-Charts. Jetzt wollte ich das Album UNBEDINGT rezensieren, bin aber, wie schon gesagt, VIEL zu spät dran, weil ich bis auf Weiteres in England bin und mir die CD nicht anschaffen konnte, da diese hier nicht veröffentlicht wurde. Jetzt habe ich ganz tolle Eltern, die an mich denken und mir die CD als vorweihnachtliches Geschenk geschickt haben (:
An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankschön und auf geht's mit der Rezension ;)

1. Die Songs:

1.1. Stardust 4/5
Die Rezension zu der Vorab-Single aus dem gleichnamigen Album könnt ihr euch hier ansehen.

1.2. Mr. Arrow Key 5/5
Leichter Sound, Sprechgesang und gute Laune - das ist Lena wie wir sie kennen. Dabei ist das Thema total süß und bringt einem zum Lachen. Für mich eines der Highlights der CD.

1.3. Pink Elephant 4/5
Ein Song über ein Mädchen, dass zwar grazil und elegant sein möchte, allerdings genau das Gegenteil davon ist. Ob das nun ein Song über Lena ist oder nicht sei dahingestellt, der Sound kann aber hier voll punkten. Mir fehlt ein bisschen das Markante an dem Song, aber sonst ist er gut.

1.4. Neon (Lonely People) 4/5
Eine etwas andere Seite der Lena Meyer-Landrut. Der Song beschäftigt sich eigentlich mit dem Party-Leben, was ich von ihr nicht erwartet hätte. Außerdem ist er inhaltlich eher nachddenklich, vom Sound her hört man das aber gar nicht. Schöner Song, der an manchen Stellen sehr düster daherkommt. Gehört für mich in eine Kategorie mit "Pink Elephant".

1.5. Better News 5/5
Ich weiß nicht ob es daran liegt, das ich dem Satz "I want new tattoos" voll und ganz zustimmen kann oder aber der Song WIRKLICH so gut ist, was es auch sein mag: ich LIEBE diesen Song. Er geht leicht ins Ohr, der Refrain ist sehr stark, die Bridge gefällt mir und die Strophen wissen von sich zu überzeugen. Besser Neuigkeiten kann es gar nicht geben ;)

1.6. Day To Stay 4/5
Ein entspannter Song, der perfekt zum Winter passt. Der Song kommt auf meinem PC in den Ordner "Musik für gemütliche Lese-Abende" (:

1.7. To the Moon 3/5
Der erste Song, der für mich eher Mittelmaß ist. Die Lyrics sind mir irgendwie zu kitschig, außerdem gefällt mir die Anordnung nicht: Direkt nach "Day To Stay", der an sich schon sehr ruhig ist, nochmal eine Ballade zu setzen, finde ich sehr langweilig. "To the Moon" ist ein schöner Song, der Charme verliert sich aber aufgrund der Position auf dem Album.

1.8. Bliss Bliss 4/5
Endlich kommt wieder eine schnellere Nummer, die wieder auf Lena's Leichtigkeit setzt. Dabei ist alles sehr akustisch gehalten und "erdig" wie die meisten Songs auf dem Album. Ein guter Album-Track, wie ich finde.

1.9. ASAP (feat. Miss Li) 5/5
Die wohl schrägste Nummer auf dem Album, allerdings auch eine der Besten. Hier wird man richtig entertaint, man hat richtig Spaß beim Zuhören und möchte am liebsten die ganze Zeit "Replay" drücken (: Für mich neben "Mr. Arrow Key" und "Better News" der beste Song auf dem Album.

1.10. I'm Black 4/5
Dunkler und sehr spannender Track auf der 10. Eine Uptempo-Nummer die aufgrund ihres Sounds sehr außergewöhnlich ist und sich vom restlichen Album abhebt - das aber auf eine sehr positive Art und Weiße. Die "erwachsene" Lena kommt hier definitiv durch.

1.11. Goosebumps 5/5
Für mich, die stärkste Ballade auf dem Album. Der Song löst bei MIR Gänsehaut aus und ist nicht ganz die typische Ballade wie man sie sich vorstellt. Beschreiben kann ich das gar nicht, am besten einfach anhören (:

1.12. Don't Panic 4/5
Der Song hätte auch auf "Good News", Lenas zweitem Album, sein können. Guter Sound, lustige Lyrics und eine Menge Spaß beschreiben den Song (wie schon so viele von Lena) gut. Schöner Abschluss eines wirklich guten Albums

1.13. Lille Kat/Moonlight
Wer die CD physisch erworben hat, der darf sich über das schwedische Kinderlied "Lille Kat" als Hidden-Track freuen, diejenigen die sich auf iTunes "Stardust" gedownloadet haben, bekommen den Bonus-Song "Moonlight". Ich finde "Lille Kat" total süß und auch "Moonlight" stark, genau richtig als Bonus-Tracks für wahre Fans.

2. Persönliches Fazit:
Ich muss sagen, dass sich das lange Warten auf das Album wirklich gelohnt hat. Bei dieser Rezension habe ich mir bewusst Zeit genommen und es mir mehrmals täglich angehört, auch mal zwei Tage Pause gemacht und dann wieder angehört, denn ich wollte nicht von meiner "Freude", die ich hatte, als ich das Album bekommen habe, beeinflusst werden und möglichst objektiv (wobei eine Rezension das NIE wirklich ist) urteilen.
Nach mehr als einer Woche des Anhörens bin ich immer noch total begeistert und höre mir das Album min. einmal täglich an. Als Highlights gelten für mich "Stardust", "Mr. Arrow Key", "Better News" und "Goosebumps", da diese die SEHR guten Songs auf dem Album sind. Aber auch alle anderen Songs können überzeugen. Schön finde ich, dass das Album sehr durchstrukturiert wirkt, gleichzeitig aber eine Leichtigkeit versprüht, die nur Lena auslösen kann.
Trotzdem vergebe ich für das Album nicht die volle Punktzahl, sondern 4/5 Punkte. Warum? Ganz einfach: Ich glaube nicht, dass das hier das Beste ist, was Lena kann! Das Album ist zwar "mehr Lena" als "My Cassette Player" und "Good News", aber es ist noch nicht "die ganze Lena". Ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung als Künstlerin (der definitiv 4 Punkte verdient hat), aber eben doch nur ein Schritt.
Man darf also gespannt sein, was uns Lena in den nächsten Jahren noch von sich zeigt - ich freu mich drauf!

Single-Rezension: P!nk - Try

Und schon wieder sitze ich vor meinem PC und tippe eine Rezension von/über P!nk. Eigentlich wollte ich das ja nicht, denn ich hab ja hier schon "The Truth About Love" rezensiert und meinen Senf dazu abgegeben. Trotzdem konnte ich nicht wiederstehen, etwas zur zweiten Single-Auskopplung aus dem Nr. 1-Album zu schreiben.
Nach "Blow Me (One Last Kiss)" war die Latte ja sehr hoch, denn diese war ein großer, internationaler Erfolg und damit ein perfekter Song zur Rückkehr von P!nk's Baby-Pause. Was die 1. Single allerdings erreicht hat, kommt nicht an den Erfolg von "Try" ran, den dieser konnte sich (zumindest in Deutschland) auf Nr. 5 der Charts platzieren (satte 5 Plätze besser als "Blow Me (One Last Kiss)".


1. Die Songs:

1.1. Try
Der Song ist DIE Power-Ballade schlechthin, mit einem starken Text und einer sehr guten Instrumentalisierung. Das komplette Arrangement weiß hier zu überzeugen, jedoch stechen die Lyrics hervor: Immer weitermachen, nie aufgeben, immer versuchen, auch wenn man mal nicht gewinnt oder es nicht ganz so wird, wie man es sich vielleicht erhofft bzw. vorgestellt hat. Auch mal die Vernunft auf die Seite werfen und einfach nur auf "sein Bauchgefühl" hören. Die Aussagen gefallen mir, sie sind positiv und mal was anderes als die ständigen Lieder über Herzschmerz oder die letzte Party-Nacht und wie "fett" diese doch war.

1.2. My Signature Move
Etwas rockiger ist dagegen die B-Seite der Single. Eine Midtempo-Nummer, die schon auf der deluxe Edition von "The Truth About Love" zu überzeugen weiß und ein wenig an die "alte" P!nk erinnern kann. Insgesamt finde ich den Song zwar schwächer als "Try" (was für mich logisch ist, da "Try" - für mich - zu den besten Songs auf dem Album zählt), trotzdem stark als B-Seite.

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt, finde ich die Single total stark und kann mich auch einzeln - unabhänig vom Album - überzeugen. Schon "Blow Me (One Last Kiss)" fand ich sehr stark, "Try" toppt allerdings die Vorab-Single um Längen. Nicht nur der Text spricht mich an, sondern auch der Sound ist so aufgebaut, dass er direkt ins Ohr geht und einem einfach gefallen muss. P!nk mal ein wenig anders, verletzlicher und auch hoffnungsvoller, gefällt mir sehr gut und macht sie für mich nur um so "menschlicher".
Zur Zeit geht der Trend ja wieder stark gegen Balladen oder Midtempo-Nummern (siehe z. B. Rihannas "Diamonds" oder Vorreiter Adele mit "Skyfall", aber auch "Girl on Fire" von Alicia Keys). Ich mag diesen Trend und wünsche mir in Zukunft mehr starke Balladen von starken Künstlern. Und zu diesen starken Künstlern gehört für mich definitiv P!nk.
Damit gibt es von mir 5/5 Punkte für "Try" und das Versprechen: Das war's jetzt auch mit den P!nk-Single-Rezensionen was die Auskopplungen von "The Truth About Love" angeht (:

Album Rezension: Lana Del Rey - "Born to Die (The Paradise Edition)" Part II

Und sogleich geht's weiter, denn wie schon erwähnt gibt es nun die EP "Paradise" von Lana Del Rey. Diese kommt eben (wenn man das will) als Packet mit dem oben rezensiertem "Born to Die", was sich dann "The Paradise Edition" schimpft, oder eben alleine mit dem Namen "Paradise" erscheint.
Als Begründung für das Packet "Born to die (The Paradise Edition)" wurde genannt, dass die EP das Gegenstück zum Album sei und es insgesamt ein bisschen positiver sein soll (und auch etwas verträumter). Ob diese mich genauso begeistert kann wie das Debüt-Album "Born to Die" könnt ihr hier nachlesen:


1. Die Songs:

1.1. Ride 4/5
Starker Song, der sehr viel Power hat und mal richtig zeigt, was Del Rey für eine Stimme hat. Dabei kann er sowohl von der Instrumentalisierung als auch mit dem Inhalt überzeugen. Das Arrangement ist sehr stark und sehr viel "erdiger" als ihre bisherigen Songs, was heißt das man die genutzten Instrumente stärker heraus hört.  Auch die Story weiß zu überzeugen und entführt einen ein kleines bisschen in eine andere Welt. Allerdings fehlt mir hier der Ohrwurm-Charakter, das Markante am Song.

1.2. American 4/5
Traumhaft-mystischer Song, mit nachdenklichem Sound und Lyrics. Auch hier steht die Stimme Del Rey's im Vordergrund und wird durch das schöne Arrangement perfekt begleitet. Hier ist es der fehlende Höhepunkt, der mich davon abhält dem Song 5 Punkte zu geben.

1.3. Cola 4/5
Ja, die Lyrics sind schockierend, besonders die ersten Zeilen des Songs (ausführen möchte ich das Thema an dieser Stelle jetzt nicht), aber sonst finde ich an dem Song nichts schockierendes. Der Sound ist gut, besonders die Bridge kann mich hier von sich überzeugen.
Allerdings finde ich, dass sich bis jetzt die drei Songs sehr stark ähneln und sich keiner davon wirklich abhebt, dennoch können sie alle überzeugen und sind insgesamt gute Songs. Ich würde mir bloß einen SEHR GUTEN Song wünschen, aber vielleicht kommt das ja noch.

1.4. Body Electric 5/5
Der Song ist ebenso mystisch und geheimnisvoll wie "Ride", "American" und "Cola", allerdings finde ich hier die Lyrics sehr viel stärker und auch der Ohrwurm-Faktor ist größer. Für mich einer der besten Songs auf der EP.

1.5. Blue Velvet 4/5
Guter Song, mit einem starken Refrain und tollem Arrangement.  Einfach ein schönes, gutes und modernes Cover eines alten Klassikers, das sie dazu auch noch sehr gut interpretiert hat.

1.6. Gods & Monsters 5/5
Für mich - neben "Body Electric" - der beste Song der EP. Auch hier stimmt wieder alles: Sound, Stimme und Lyrics, alles passt, doch das Arrangement ist der wahre Grund für 5 Punkte. Der Song hebt sich ab und ist was anderes.

1.7. Yayo 5/5
Ich weiß nicht was "Yayo" heißt, aber es gefällt mir total :-D Der Sound ist einzigartig, komplett anders als die anderen Songs auf der EP, trotzdem total gut.

1.8. Bel Air 4/5
Der Song ist der "Verträumteste" von allen, sticht aber dadurch auch hervor. Hintergrundgeräusche wurden eingebaut um dem Song Tiefe zu verleihen, was ich nur teilweise gelungen finde. Schöner Abschluss einer guten EP.

1.9. Burning Desire (iTunes bonus track) 3/5
Der Sound ist total schlecht, was mich ein bisschen an die Qualität einiger Songs auf "Born to Die" erinnert. Ich bin froh, das dieser Track nur ein Bonus-Track ist und es nicht auf die eigentliche EP geschafft hat.

2. Persönliches Fazit:
Zunächst einmal nur zur EP: Diese ist als eigenständiges Werk gut. Es gibt zwar nicht so viele Ohrwürmer wie auf "Born to Die", allerdings gehen die Songs mehr in die Tiefe, beschäftigen sich mit einem Thema mehr und wissen auf ihre ganz eigene Art zu überzeugen. Besonders hervorstechend, finde ich "Body Electric", "Gods & Monsters" und "Yayo", da sie sich nochmal vom Rest der Platte abheben und etwas spezieller sind als der Rest. Für die EP an sich würde ich 4 Punkte vergeben und, wie schon am Anfang erwähnt, sagen: Gut und hörenswert (:
Doch kommen wir nun zu dem Fazit zu "Born to Die (The Paradise Edition)". Ich finde das Packet an sich einfach nur BOMBASTISCH: "Born to Die" vereint viele Hits auf einem Album, wobei es auch noch ein paar ungehörte Schätze für "Nicht-Fans" gibt, mit "Paradise" wird das ganze auch noch für Fans (und natürlich auch für "Neue") interessant und rundet das Packet erst richtig ab. Der Titel der EP ist außerdem Programm: Man könnte wirklich meinen, dass sie das Gegenstück zum Album wäre, da die Songs viel verträumter und positiver klingen als die auf dem Longplayer "Born to Die".
Das Album hat von mir vergangenen Freitag 5/5 Punkte bekommen, die EP an sich 4/5. Da ich finde, dass das Packet so stimmig und passend ist, kann es von mir an dieser Stelle nur 5/5 Punkte geben und damit mein Ratschlag: Auf geht's, wer gute und einzigartige Musik hören will, der ist hier genau richtig.

P. S.: Für diese Leistung bekommt das Packet (natürlich) einen Platz an der "Wall of Glory".

Album-Rezension: Lana Del Rey - "Born to Die (The Paradise Edition)" Part I

Lana Del Rey ist einer der Newcomer der Jahre 2011/2012. Mit dem Song "Video Games" konnte sie sich weltweit hohe Positionen in den Charts sichern und auch ihr erstes Studioalbum "Born to Die" war in den meisten Top 10 der Welt vertreten. Dies ist jetzt eigentlich schon fast ein Jahr her und sollte - Ende Dezember 2012 - keine Rolle mehr spielen. Doch nun, 11 Monate später, veröffentlicht sie ihre EP "Paradise" und diese ist zusammen mit "Born to Die" in einem Re-Release-Package erhältlich (kann aber auch einzeln erworben werden). Da ich immer nur die Singles von Lana Del Rey kannte, habe ich mir gedacht: Da schnappe ich doch jetzt zu und kauf mir dieses Packt, dann habe ich gleich alles auf einmal (: Um die Rezension trotzdem noch übersichtlich gestalten zu können (bei einer Anzahl von 23 Stücken ist das gar nicht so leicht) habe ich mich dazu entschlossen, diese einfach in zwei Teile zu teilen: Zum einen die Rezension zu "Born to Die" (deluxe Edition) und zum anderen "Paradise".

1. "Born to Die" - Die Songs:

1.1. Born to Die 5/5
Mystischer Song am Anfang, der jedem bekannt sein durfte, denn er diente als zweite Single des Albums. Ein tiefgründiger Text, ein ausgesprochen komplexes Arrangement und ein "hymnenhafter" Sound beschreiben den Song eigentlich perfekt. Dafür kann es nur 5 Punkte geben.

1.2. Off to the Race 3/5
Die Stimme von Lana Del Rey kann zwar überzeugen, allerdings ist der Sound sehr überfordernd. Es gibt so viele Hintergrundgeräusche, dass man sich kaum auf ihren Gesang konzentrieren kann. Wenn man sich daran gewöhnt hat, geht der Song allerdings recht schnell ins Ohr. V. a. der Refrain ist sehr stark. Trotzdem für den Sound muss ich einfach Punkte abziehen.

1.3. Blue Jeans 4/5
Der Song wurde ebenfalls ausgekoppelt und kann auch überzeugen. Das "Hintergrundproblem", welches ich schon bei "Off to the Race" angesprochen habe, besteht zwar immernoch ein kleines bisschen, aber es stört nicht ganz so sehr wie dort. Daher ein guter Song mit einigen Schwächen, allerdings reicht es noch für 4/5 Punkten.

1.4. Video Games 5/5
Gehört zu meinen Favoriten und gefällt mir heute noch genauso gut wie vor einem Jahr. TOP!

1.5. Diet Mountain Dew 5/5
Der nächste Top-Song folgt zu gleich. Geht sofort ins Ohr, versprüht (auf eine eigenartige Weiße) gute Laune, lädt aber auch gleichzeitig zum Entspannen ein - komische Kombination, funktioniert allerdings total gut.

1.6. National Anthem 4/5
Der Song ist gut, allerdings stört mich hier irgendwie der "Sprech-Part". Er gefällt mir an manchen Stellen, an manchen Stellen kann er mich allerdings überhaupt nicht überzeugen.

1.7. Dark Paradise 5/5
Der Text geht schnell ins Ohr und auch der Song kann mich total begeistern. So "dark" ist der Track zwar nicht (wie ich es eigentlich erwartet hätte), allerdings macht der Text den Song sehr düster. Neben "Born to Die", "Video Games" und "Diet Mountain Dew" mein Favorit.

1.8. Radio 4/5
Sehr positiver Song, was eher außergewöhnlich ist für das Album. Der Track hat viele eingängige Parts, allerdings ist der Refrain, was die Instrumentalisierung angeht, ein bisschen "too much". Daher "nur" 4 Punkte (wobei das ja immernoch gut ist).

1.9. Carmen 2/5
Der Song fängt total gut an und dann kommt der Refrain: Ab diesem Zeitpunkt hat mir der Song nicht mehr gefallen und ich musste mich total zusammenreißen ihn zu Ende zu hören. Wäre für mich ein typischer Song, den ich einfach "überspringen" würde wenn ich im Auto sitze.

1.10. Million Dollar Man 4/5
Schöne Ballade, was nochmal eine andere Seite der Künstlerin zeigt. Allerdings gibt es einen Sound in dem Stück, der mich total stört und den Song schnell nervig werden lässt.

1.11. Summertime Sadness 5/5
Kennt wohl jeder, da er zu den Sommersongs des Jahres 2012 gehört. Gefällt mir gut und ist die stärkste Ballade auf dem Album.

1.12. This Is What Makes Us Girls 5/5
Diesen Song hätte ich mir wirklich als Single gewünscht. Schöner Text, der eine tolle Geschichte erzählt, der Sound ist hier perfekt (Gott sei Dank) und die Sprech-Parts sind hier (anders als bei "National Anthem") gut gelungen. Toller Abschluss eines tollen Albums!

1.13. Deluxe Edition-Songs
Auf der deluxe Edition sind nochmal drei neue Songs zu finden: "Without You", der total schnell ins Ohr geht, "Lolita", ein fröhlicher und schneller Song, der mich am Anfang etwas an den "James Bond"-Sound erinnert hat und "Lucky Ones", der eher durch Rey's Simme besticht als durch seinen Sound.
Alle drei Songs passen zu denen der Standard-CD und können überzeugen. Der Song "Lolita" gefällt mir hier am Besten, wobei auch die anderen zwei Tracks sehr gut sind.

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt bin ich total begeistert von dem Album und könnte mich dafür wirklich ohrfeigen, warum ich mir dieses Album nicht schon früher zugelegt habe. Total viele Stücke können mich überzeugen, gehen total schnell ins Ohr (zumindest in meine) und sind dabei total unterschiedlich. Ich komme mir überhaupt nicht gelangweilt vor, da jeder Song ein neues Thema oder einen anderen Sound hat.
Wenn mich jemand nach Anspieltipps fragen würde, dann würde ich sagen: Hör dir einfach alles an, überspringe aber "Off to the Race" und "Carmen", da diese mich nicht so überzeugen konnten.
Der einzige Punkt, der mich etwas stört, ist der Sound bei manchen Liedern. Weniger ist ab und zu mehr, das sollten sich die Mischer von Lana Del Rey merken. Ich hoffe wirklich, dass solche Fehler nicht auf "Paradise" zu finden sind, denn sowas ist durchaus ein Grund, Punkte abzuziehen.
Doch bist jetzt bin ich von "Born to Die" total begeistert und hoffe es geht mit der EP genauso weiter. Zur Zeit würde ich dem Album 5/5 Punkte geben, dies ist aber nur eine vorübergehende Punktzahl, denn insgesamt soll ja " Born to Die - The Paradise Edition" bewertet werden.

Hier geht es zum 2. Teil der Rezension.

Single-Rezension: will.i.am feat. Britney Spears - "Scream and Shout"

Kommen wir doch zu einem Mann, der seit mehreren Jahren gar nicht mehr wegzudenken ist: will.i.am war mit den Black Eyed Peas immer schon erfolgreich, seit einigen Jahren ist er Solo unterwegs und v. a. im United Kingdom steigt seine Popularität immer mehr. Als Juror bei "The Voice UK" kann er Erfolge verbuchen und auch einige Songs aus seinem im Februar erscheinenden Album "#willpower" konnten sich in den dortigen Charts platzieren. Jetzt kommt er mit der internationalen Single "Scream and Shout" um die Ecke und hat sich dabei Verstärkungen von der "Princess of Pop" geholt: Britney Spears.
Ob das Ganze gut oder eher schlecht ist, verrate ich euch hier (:


1. Der Song:
Der Track ist ein düsterer Dance/Elektro-Song, der mit verschiedenen Beats und computeranimierten Stimmen sehr detailreich ist, dennoch schafft er es nicht einen Höhepunkt zu erreichen und so richtig zu begeistern. Es wiederholt sich vieles und immer wieder kommt der gleiche Beat und die gleichen "künstlichen" Stimmen. Doch das ist noch nicht das Schlimmste an dem Song, denn das Arrangement würde ich noch als mittelmäßig bezeichnen.
Das Schlimmste, finde ich, ist Spears' Part: Man erkennt ihre Stimme gar nicht, ob diese über die Jahre verlorenen gegangen ist will ich jetzt mal einfach dahinstellen, aber ehrlich: Das geht gar nicht! Wenn die Stimme sexy wirken soll oder geheimnisvoll, dann hat man total daneben gegriffen. Das sie dann die berühmte Zeile "Britney Bitch" ins Mikro trällert, macht es irgendwie nicht besser. Der Part von will.i.am ist da schon besser und geht sogar ins Ohr.

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt finde ich die hier vorliegende Version echt zum Fürchten und ist glaube ich eines der schrecklichsten Dinge, die ich je gehört habe. Ich mag normalerweise die Musik von Britney Spears und auch will.i.am stand für mich immer für gute Dance-Tracks. Doch dieses Stück hier kann mich gar nicht überzeugen.
Ich glaube außerdem, dass der Song mir besser gefallen hätte wenn nur will.i.am ihn aufgenommen hätte, denn ich finde seine Parts total gut und diese gehen mir - wie gesagt - ins Ohr.
Der Song wird international sehr gehypt und erhielt eigentlich mehr gute als schlechte Rezensionen, was für mich total unverständlich ist. Aber gut, Geschmäcker sind verschieden, meins ist es nicht!
Deshalb kann ich nur 1/5 Punkte vergeben und sagen: Geht gar nicht!

Single & Album des Monats November 2012

Und schon wieder ist ein Monat rum, der schneller nicht hätte vergehen können. Dabei wurde ich mit wunderschöner Musik begleitet und habe richtig viele CD-Zugänge bekommen (:
Besonders schön: Alle Alben, die ich hören durfte, waren total gut, konnten mich von sich überzeugen und durften sich einen Platz an meiner (bis dato) noch imaginären CD-Wand sichern. Bei den Singles schaut es zwar ein bisschen schlechter aus, aber immernoch gut: Nur eine Single von insgesamt vieren konnte mich nicht ganz überzeugen. Doch dazu später mehr.
Besonders schön war die Rezension zum Twilight-Soundtrack, den ich echt genossen habe und mir duchaus vorstellen könnte, das mal öfter zu tun.

1. Album des Monats:
Die im November rezensierten Alben sind "Red" von Taylor Swift, "Electra Heart" von Marina and the Diamonds, Loreen's "Heal", Rihanna's siebtes Studioalbum "Unapologetic" und Kelly Clarkson's "Greatest Hits-Album "Chapter One". Den "Breaking Dawn Part II"-Soundtrack lasse ich mal weg, denn der ist ja nicht von einem Künstlern sondern von mehrern - währe unfair den anderen Alben gegenüber.
Die Top 3 sind für mich eigentlich leicht zu finden: Loreen konnte für mich mit "Heal" beweißen, dass sie nicht nur ein One Hit Wonder ist, sondern eine ernstzunehmende Künstlerin, die tolle Musik machen kann. Auch Kelly Clarkson und ihr "Greatest Hits"-Album sind stark, doch das Album, dass mich einfach nicht los lässt ist "Unapologetic" von Rihanna. Letzten Monat konnte mich die Vorab-Single "Diamonds" überzeugen (übrigens läuft der heute noch jeden Tag bei mir) und jetzt habe ich mich in ihr neues Album verliebt. Jeder der mich kennt weiß, dass ich ein total Rihanna-Fan bin und ich all ihre Alben habe. "Rated R" war immer mein Favorit, doch "Unapologetic" könnte ihm den Rang ablaufen. Deshalb kann für mich das Album des Monats NUR "Unapologetic" sein.

2. Single des Monats:
Es gibt leider "nur" vier Single-Rezensionen vom Monat November: Usher mit "Numb", "Brand New Me" von Alicia Keys, The Wanted mit "I Found You" und Ke$ha's "Die Young".
Nun konnte mich Ke$ha gar nicht überzeugen, die fällt also schon mal weg. Der Kampf um Platz 1 wird jetzt hart, denn jede andere Single konnte mich sehr wohl begeistern.
"Brand New Me" ist für mich, einer der schönsten Balladen, die ich seit langem gehört habe und auch "I Found You" von The Wanted war sehr stark. Doch "Numb" von Usher geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Er begleitet mich schon eine ganze Weile und ich höre mir den Track immer und immer wieder an.
Auch bei den Punkten ist Usher vorne: Alicia Keys und The Wanted konnten mit ihren Singles beide 4/5 Punkte ergattern, Usher mit seiner Single, die VOLLE Punktzahl.
Deshalb ist der Gewinner, nach langen Überlegungen und Kämpfen: Usher und sein Song "Numb".

3. Kleiner Blick in den jetzigen Dezember:

Alben:

  • Lana del Rey - Born to Die (The Paradise Edition) (ja, ich weiß, das wollte ich schon im November machen, aber irgendwie, hab ich das total vergessen)
  • Alicia Keys - Girl On Fire
  • Lena - Stardust (da ich in England bin, kam ich früher nicht an das Album ran, wollte es aber trotzdem UNBEDINGT rezensieren, daher gibt es die Rezi im Dezember)
  • ...

Singles:



  • will.i.am feat. Britney Spears - Scream and Shout
  • P!nk - Try
  • Mrs. Greenbird - Shooting Stars & Fairy Tales (X Factor-Gewinner-Single)
  • PSY - Gangnam Style (Special)
  • ...


Ihr seht also: Der Dezember lässt nicht auf sich warten und ist wieder voll mit Rezis. Ich hoffe ich komme diesen Monat auf mehr Single-Rezensionen als im November, da ich dort leider nur vier geschafft habe :(
Ich gebe aber mein Bestes, dass ich es im Dezember schaffe, mehr Singles zu rezensieren.
Bis morgen, denn da gibt es schon wieder eine Single-Rezi ;)