Der Februar steht im Zeichen des Vorentscheids!

Am 14. Februar ist es soweit: Deutschland darf entscheiden welcher von insgesamt zwölf Acts nach Malmö zum Eurovision Song Contest 2013 fliegen darf und somit das Erbe von Lena Meyer-Landrut und Roman Lob antreten soll. Das ist eine ziemlich große Aufgabe, denn in den letzten drei Jahren war Deutschland stätig in den Top10: 2010 gewannen wir mit Lena und dem Song "Satellite" den Contest, 2011 konnte Lena bei der "Mission Titelverteidigung" einen guten 10. Platz mit dem Song "Taken by a Stranger" holen und 2012 schaffte es Roman Lob mit seinem Song "Standing Still" den 8. Platz zu ergattern.
Man sieht: Der Nachfolger der beiden Interpreten wird es nicht einfach haben, diesen Erfolg weiterzuführen. Doch zunächst sollte einmal die Eurovision-Saison eröffnet werden und das wird sie, nämlich am 14. Februar 2013 um 20:15 Uhr in der TUI-Arena in Hannover, denn da findet der Vorentscheid "Unser Song für Malmö" statt. Doch einige Änderungen gibt es da zu beachten, denn das System der letzten drei Jahre ist längst Geschichte!

1. Die Teilnehmer
Zum ersten Mal seit vier Jahren wird der Vertreter für Deutschland nicht mehr mit Hilfe eines offenen Castings ermittelt sondern es treten bereits "bestehende" Künstler gegeneinander an, die alle schon einen Song haben, den sich dann eben an diesem 14. Februar präsentieren. Insgesamt zwölf Teilnehmer konnte der ARD begeistern und stellt uns eine große Auswahl zur Verfügung:


  • Ben Ivory - "The Righteous Ones"
  • Betty Dittrich - "LaLaLa"
  • Blitzkids mvt. - "Heart On The Line"
  • Cascada - "Glorious"
  • Finn Martin - "Change"
  • LaBrassBanda - "Nackert"
  • Mia Diekow - "Lieblingslied"
  • Mobilée - "Little Sister"
  • Nica & Joe - "Elevated"
  • Die Priester feat. Mojca Erdmann - Meerstern, sei gegrüßt
  • Saint Lu - "Craving"
  • Söhne Mannheims - "One Love"
Was man eindeutig erkennen kann: Unterschiedlicher könnten die Kandidaten untereinander nicht sein. Von Bands bis Solo-Sänger, von bekannten bis unbekannten Künstlern, von Pop bis Dance und Kirchengesang von Jung bis Alt - alles serviert uns der ARD auf einer Platte und stellt letztendlich nur eine Frage: Wer soll es werden? Doch das liegt zum ersten Mal nicht ganz in den Händen der Zuschauer..

2. Das Voting-System
Die Entscheidung gliedert sich in drei Teile: Zunächst entscheiden die Hörer der jungen Radiosender der ARD welcher Song sie am meisten begeistert und stimmen für ihren Lieblingssong. Außerdem darf eine 5-köpfige Jury ebenfalls Punkte vergeben (diese besteht aus Tim Bendzko, Roman Lob, Anna Loos, Mary Roos und Peter Urban). Und letztendlich kann man als Zuschauer bei der Live-Show für seinen Favoriten anrufen. Jeder dieser drei Teile bestimmt also 1/3 des Ergebnisses. So wird versucht zu gewährleisten, dass möglichst viele Meinungen zu einer Entscheidung kommen.

3. listen und der Eurovision Song Contest
Doch was hat jetzt mein Blogg mit dem ESC zu tun? Nun ja: Als begeisterter ESC-Fan wollte ich UNBEDINGT ein Special zu der "Europameisterschaft im Singen", wie es Stefan Raab nennt, machen! Dann gab's ein bisschen Brainstorming und raus kam, dass ich bis zum 14. Februar vermehrt Rezensionen (sei es von Singles oder Alben) rund um den Eurovision Song Contest posten möchte. Doch das Wichtigste ist: Ab dem 01. Februar 2013 gibt es täglich eine Rezension über einen der oben aufgezählten Kandidaten um am Ende dann meine ganz persönliche ESC-Punktevergabe aufstellen zu können!
Doch nicht nur das: Es werden Alben rezensiert, die irgendwie, irgendwas mit dem Eurovision Song Contest zu tun haben und (falls es mir die liebe Technik erlaubt) wird es einen Live-Ticker am großen Vorentscheids-Abend geben - ihr dürft also gespannt sein, was im Februar so alles auf euch zu kommt ;)

P. S.: Morgen wird zunächst einmal "The Righteous" von Ben Ivory rezensiert.

Album & Single des Monats

Heute werdet ihr förmlich von Posts erschlagen, allerdings hat das auch einen Grund: Ab morgen fängt mein Special ja an und das nimmt ganz schön viel Zeit in Anspruch, weshalb ich jetzt den Monat Januar abschließen MUSS, um mich im Februar eben NUR auf mein Special konzentrieren zu können.
Aber kommen wir zum Monat Januar: Dieser war sehr bunt, von neuen Alben bis hin zu alten Bekannten, von den neusten Rezension bis zur Eröffnung meiner neuen Kategorie "old.but.GOLD.". Insgesamt kann ich sagen, dass ich im Januar tolle Ideen für die Zukunft meines Bloggs hatte und gerade dabei bin alles dafür zu organisieren und planen - ihr dürft also gespannt sein ;)
Und jetzt zu der monatlichen "Krönungszeremonie", bei der die Frage beantwortet wird: Wer tritt das Erbe von Maroon 5s "Daylight" und Lenas "Stardust" an?


1. Single des Monats Januar 2013
Rezensierte Single in diesem Monat waren: Ke$ha mit der Single "C'Mon", Dido und Kendrick Lamar und der Lead-Single ihres noch kommenden Albums "Girl Who Got Away", "No Freedom", Sido mit dem Song "Bilder im Kopf" und Pitbull und TJR mit dem Song "Don't Stop The Party".
Nun hat mir ja Ke$ha nicht so gefallen, daher fällt sie schon mal für den Gewinn flach. Übrig bleiben drei Songs, die mich allesamt total überzeugen konnten und die dich mir rauf und runter anhöre (wie man ja an meiner Playlist erkennen kann). Nun liegt auf meiner Playlist Sido mit "Bilder im Kopf" vor Dido und Pitbull. Doch Dido befindet sich schon länger in meiner Top10 und ich freue mich SO SEHR auf ihr neues Album, dass ich schon die Tage bis zur Veröffentlichung runterzähle. Deswegen gewinnt für mich Dido mit Kendrick Lamar und ihrer Single "Let Us Move On" und ist somit für mich die Single des Monats!

2. Album des Monats Januar 2013
Diesen Monat habe ich mir Alicia Keys Album "Girl on Fire", Maroon 5s "Overexposed, Nelly Furtados "Loose" und Ellie Gouldings "Halcyon" angehört. Alles gute Alben, die ich mir regelmäßig immer wieder anhöre. Doch zwei Alben konnten mich ganz besonders überzeugen: Nelly Furtado und ihr 3. Studioalbum "Loose" und Ellie Gouldings "Halcyon". Es ist schwer zu sagen, was mir besser gefallen hat, da beide Alben sehr unterschiedlich sind und sie mir aus unterschiedlichen Gründen gefallen. Jetzt hätte Nelly Furtado natürlich den Bonus, dass ihr Album schon seit 2006 bei mir gespielt wird und daher es verdient hätte, mein Album des Monats zu werden, doch das wäre mir zu einfach und ungerecht gegenüber dem neuen Album von Ellie Goulding. Denn sie ist eine junge Künstlerin, die eindeutig Ahnung von Musik hat und bei der sich jeder Song SUPER und originell anhört. Deshalb ist mein Album des Monats Ellie Goulding und ihr 2. Studioalbum "Halcyon"!

Herzlichen Glückwunsch an die "Gekrönten" und euch einen schönen Start in den Februar!

Single-Rezension: Pitbull feat. TJR - "Don't Stop the Party"

Wie schon bei meinem Playlist-Update geschrieben: Zur Zeit ist bei mir Dance-Musik wieder sehr beliebt, was gut ist, denn die letzten vier Monate ging das bei mir GAR NICHT! Kein Dance-Track konnte mich wirklich überzeugen, dafür wurden viele Balladen und Midtempo-Songs bei mir im heimischen CD-Player abgespielt. Jetzt verändert sich auch das und ich bin wieder offen für GUTE Dance/Pop-Songs. Und so auch dieser Song, der eben, aufgrund meiner "Anti-Dance-Track-Phase", an mir vorbei gegangen und erst jetzt angekommen ist: Pitbull feat. TJR mit der Single "Don't Stop The Party" aus seinem siebten Studioalbum "Global Warming", welches schon seit November 2012 in Deutschland erhältlich ist. Doch was begeistert mich so an diesem Song wenn er mich schon aus meiner "Dance-Pleite" gezogen hat? Das erfahrt ihr hier.

1. Die Songs:

1.1. Don't Stop the Party (feat. TJR)
Der Song ist für mich der erste Song, bei dem ich Pitbull so richtig im Mittelpunkt wahrnehme, denn sonst kannte ich ihn eigentlich nur als "Feature-Artist", also ein Künstler der einen Gastauftritt auf einem Song eines anderen Künstlers hat (so z. B. bei Jennifer Lopez' "On The Floor" der Fall). Deswegen ist der Song für mich schon einmal etwas ganz Besonderes. Dann kommt noch dazu, dass der Sound total eingängig und speziell ist. Natürlich braucht man nicht zu erwähnen, dass Pitbull mit seiner Stimme, naja sagen wir, "Charme" versprüht. Der coolste Part allerdings ist das "YeahiYeahiYeah .....", denn der bleibt einfach SOFORT im Kopf.
Ich würde gerne etwas zum Text schreiben allerdings habe ich auf den gar nicht so sehr geachtet und kann mich im Nachhinein gar nicht an irgendeinen speziellen Part erinnern. Das macht allerdings nichts, da ich einfach das Gesamtpaket toll finde und mir es total egal ist um was es in dem Song geht (wobei ich mir jetzt EXTRA für die Rezension nochmal den Song angehört und auf den Text geachtet habe und sagen kann: so viel Story wäre da eh nicht, die ich euch hier erzählen könnte).

1.2. I Like (The Remix) (feat. Enrique Inglesias & Afrojack)
Der Remix zu Enrique Inglesias Single "I Like How It Feels" kann ebenfalls überzeugen und steht "Don't Stop The Party" in nichts hinterher, kommt jedoch trotzdem nicht an diesen heran. Trotzdem: Schöne B-Seite, die perfekt zu der Single passt!

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt kann mich Pitbull TOTAL überzeugen und hat mich aus meinem oben beschrieben "Dance-Loch" befreit! Allein deswegen hat er nur das Beste verdient, doch "Don't Stop the Party" macht es mir auch nicht schwer, Pitbull 5/5 Punkte für diese Single zu geben, denn sie ist vom Sound einfach zu gut um wahr zu sein! Außerdem bekomme ich gleich Lust den nächsten Disco-Besuch zu planen und organisieren (:

P. S.: Dafür bekommt Pitbull und "Don't Stop the Party" natürlich auch einen Platz an der "Wall of Glory".

Single-Rezension: Sido - "Bilder im Kopf"

Ich bin kein HipHop/Rap-Fan. Vor allem nicht von deutschem Rap. Mit einer Ausnahme. Und diese Ausnahme gibt es auch erst seit ein paar Jahren: Sido. Denn seine Songs können mich wirklich begeistern und gefallen mir sowohl vom Sound als auch inhaltlich. Zwar gefallen mir auch "Mein Block", "Fuffies im Club" und "Schlechtes Vorbild", aber so richtig überzeugen konnte mich dann erst alles seit "Nein! (feat. Doreen). V. a. "Beweg dein Arsch" und "Hey Du!" fand ich richtig gut und haben für mich auch eine Aussagekraft. Jetzt meldete er sich ja mit seinem Best of-Album "#Beste" zurück und konnte sich mit eben diesem in die Top20 platzieren. Und genau auf diesem Album gibt es sechs neue Tracks, darunter der hier rezensierte Song: "Bilder im Kopf", der als 2. Single des Albums dient.

1. Der Song:
Wie fängt man an den Song zu beschreiben? In den Strophen wird gerappt, im Refrain leicht gesungen und im Hintergrund läuft ein etwas verzerrtes "Ohohoh". Dabei hört sich der Song sehr lässig an und macht einfach Spaß beim zuhören. Es geht um Sidos Vergangenheit, von der Geburt von Paul Hartmut Würdig (ja, so heißt Sido mit bürgerlichem Namen), über seine Grundschuljahre, seine "Block-Zeiten" bis jetzt - alles ist dabei. Man erfährt, wie Sido zum Rappen gekommen ist, wie seine Jugend ablief und warum er keine Universität besuchen konnte/wollte.
Das alles gefällt mir einfach total gut und ich muss immer lächeln wenn ich manche Stellen so höre :D

2. Persönliches Fazit:
Cover zu "#Beste"
Wie gesagt: "Bilder im Kopf" ist für mich cool, lässig, ehrlich, unterhaltend und direkt - alles Dinge, die ich echt mag und die für mich einen guten Song ausmachen. Ich habe das Gefühl, desto älter Sido wird, desto besser werden seine Songs, sowohl inhaltlich als auch vom Sound und der Instrumentalisierung.
Vor einer Woche habe ich den Song entdeckt und kann schon "mitsingen", wenn man das so sagen kann. So wird der Track auch noch ein toller Ohrwurm und gehört für mich definitiv zu den Lieblingstracks im Januar.
Damit bekommt "Bilder im Kopf" 5/5 Punkte und den Tipp: ANHÖREN!

P. S.: Damit bekommt auch Sido einen Platz an der "Wall of Glory" und den Titel "Bester deutscher Rapper".

My Playlist - Top10: Update #1

Meine Playlist hat sich in den letzten elf Tagen ebenfalls geändert! Denn zur Zeit höre ich viele alte und neue Alben bzw. Singles durch und verbringe wirklich den größten Teil des Tages mit Musik hören (das Gute ist ja, dass man das auch nebenbei machen kann :D). Auf meiner Playlist befinden sich eigentlich vorwiegend aktuelle Songs, die erst kürzlich veröffentlicht wurden, allerdings gibt es auch einige Ausnahmen, die nicht in den aktuellen Charts vorzufinden sind. Was ich meine, seht und lest ihr hier:

01. Calvin Harris feat. Ellie Goulding - "I Need Your Love"
Den Track höre ich mir immer noch rauf und runter an und dabei wird mir NIE langweilig. Der Text ist schön, der Sound kann überzeugen und Ellie Gouldings Stimme lädt nur so zum Träumen ein! Daher zum zweiten Mal in Folge meine wohlverdiente #1.

02. Lena - "Neon (Lonely People)" neu
Die (wie nun bekannt wurde) 2. Single aus ihrem dritten Studioalbum "Stardust". Als ich hörte, dass dieser Song als Single dient, wollte ich ihn mir gleich mal genauer anhören und bin irgendwie hängen geblieben. Zwar gibt es eine (bisher unveröffentlichte) Single-Version des Songs, allerdings kann mich die Album-Version (die ich mir eben anhöre) schon voll und ganz in ihren Bann ziehen. Mystisch, cool und lässig - das erinnert mich ein bisschen an die Lena von 2011. Gefällt mir gut und kann es kaum abwarten die Single-Version zu hören.j

03. Rihanna feat. Mikky Ekko - "Stay"
Um einen Platz gefallen sind Rihanna und Mikky Ekko mit ihrem Duett "Stay". Doch Platz 3 ist ja immernoch gut und wohlverdient. Übrigens soll der Song am 15. Februar 2013 als CD-Single in Deutschland erscheinen! Ich freue mich außerdem auf das (hoffentlich noch kommende) Video.

04. Sido - "Bilder im Kopf" neu
Irgendwie wurde ich immer wieder auf den Song aufmerksam gemacht, bis mir ein Freund geschrieben hat: "DAS MUSST DU DIR UNBEDINGT ANHÖREN!". "Gut", habe ich mir gedacht und mal reingehört und (ähnlich wie bei Lena) bin ich schon wieder hängen geblieben. Genauer gehe ich auf den Song morgen ein ;)

05. Dido feat. Kendrick Lamar - "Let Us Move On"
Um einen Platz gestiegen ist Dido mit Kendrick Lamar und "Let Us Move On". Weswegen? Eigentlich genau aus den selben Gründen wie letzte Woche: Mir gefällt einfach dieser "typische Dido-Sound" - er erinnert mich an früher und genau das mag ich.

06. Pitbull feat. TJR - "Don't Stop the Party" neu
Und schon wieder ein "Neuer"! Der Song, der schon seit September erhältlich ist, kam irgendwie erst jetzt bei mir an. Und ehrlich gesagt liegt das daran, dass ich v. a. Ende letzten Jahres eine Überdosis von Dance-Musik hatte. Jetzt stehe ich da wieder total drauf und da kommt Pitbull gelegen. Top Track, über den ihr auch morgen mehr erfahren werdet ;)

07. James Arthur - "Impossible"
James Arthur wird langsam zum Dauer-Sänger auf meiner Playlist: Schon seit dem Finale von X Factor (UK) Anfang Dezember höre ich mir "Impossible" rauf und runter an. Dabei ist er einmal im oberen Drittel und einmal im Unteren. Diese Woche ist er im starken Mittelfeld!

08. Blue - "Hurt Lovers"
Für diese Band geht es diese Woche zwei Plätze nach oben! "Hurt Lovers" gefällt mir so sehr, dass ich mir wieder die älteren Alben von Blue anhöre, bevor ich mir dann ihr neues Werk "Roulette" beschaffen werden. Eifach top!

09. Kelly Clarkson - "Behind These Hazel Eyes"
Ein "Non-Mover" gibt es auch: Kelly Clarkson begleitet mich drei Mal wöchentlich beim Joggen mit "Behind These Hazel Eyes"! Und auch so höre ich mir den Track ab und zu sehr gerne an, weshalb es für Rang 9 reicht.

10. Dido - "No Freedom" neu
Diese Sängerin schafft es gleich mit zwei Songs in meine Top10: Dido's zweite Single "No Freedom" aus ihrem kommenden Debüt-Album "Girl Who Got Away" kann mich ebenfalls überzeugen und lässt mich Dido mit ganz anderen Augen sehen.... äh, ich meinte mit ganz anderen Ohren hören :D
"No Freedom" hat einen catchy Refrain, den man sich leicht merken kann und einen tollen Sound, der sich von Didos anderen Songs noch einmal abhebt! Ob es der Track in meiner Playlist weiter nach oben schafft, werdet ihr in den nächsten Wochen nachlesen können!


Songs, die (leider) nicht mehr in den Top10 sind:


  • James Morrison feat. Nelly Furtado - "Broken Strings": Ich hatte ja meine Nelly Furtado-Zeit, in der ich mir die alten Werke von ihr in Dauerschleife wieder angehört habe, allerdings ging diese Zeit auch wieder schnell vorbei und somit auch mein Lieblingssong von Nelly: "Broken Strings" kann zwar überzeugen allerdings nicht mit den anderen Songs mithalten.
  • Ellie Goulding - "Figure 8": Ellie Gouldings Album "Halcyon" konnte mich ja total überzeugen (wer es noch nicht gelesen hat, kann das hier nachholen), doch auch hier ist es wie bei "Broken Strings" von Nelly Furtado: Die Konkurrenz ist einfach zu stark.
  • Rihanna - "Diamonds": Den Song höre ich mir zwar immer noch sehr regelmäßig an, allerdings nicht so oft wie meine oben geschilderte Top10.
  • Little Mix - "Always Be Together": Ähnlich wie bei Rihannas "Diamonds" - man hört sich den Song an, aber man hört sich halt alles andere mehr an.

Das war's dann auch schon wieder! Wir sehen uns dann beim nächsten Mal (wann auch immer das sein mag :D)!

Lenny

Hidden Treasure: Ellie Goulding - "Halcyon (deluxe Edition)"

Eigentlich ist die Künstlerin nicht wirklich ein Hidden Treasure, denn sie ist in weiten Teilen der Welt bekannt, jedoch treten ihre Werke nur immer als Randerscheinung auf, habe ich so das Gefühl, was TOTAL schade ist, denn sie sind wirklich gut. Die Rede ist von Ellie Goulding, die die meisten Menschen mit dem Song "Starry Eyed" in Verbindung bringen, da das ihr bisher international erfolgreichster Song ist. Und genau diese Künstlerin veröffentlichte Ende des Jahres 2012 ihr 2. Studioalbum "Halcyon", welches in Deutschland bis auf Platz 22 der Album-Charts vordrang. Eigentlich nicht schlecht, aber das Album hätte VIEL BESSER abschneiden müssen. Warum das so ist, erfahrt ihr hier!

1. Songs:

1. 1.  Don't Say a Word 4/5
Das Stück braucht seine Zeit bis es dann mal so richtig anfängt und dann ist es alles sehr, sehr, sehr, sehr viel. Die plötzlichen Echo-Soundeffekte stehen in einem ziemlichen Kontrast zu der vorher so leise beginnenden Melodie. Doch das wird besser und man gewöhnt sich einfach an die Geräusch-Kulisse. Insgesamt für mich ein guter Album-Track, der das Album gut einleitet.

1. 2. My Blood 5/5
Der zweite Track ist direkt ein Highlight der CD! "My Blood" ist mystisch, wunderschön und einzigartig in seinem Sound. Alles an diesem Song ist einfach toll! Der Text, die Bedeutung, der Sound, die Instrumentalisierung. Als Single durchaus vorstellbar!

1. 3. Anything Could Happen 5/5
Die 1. Single des Albums ist gleichzeitig auch das 2. Highlight für mich. "Anything Could Happen" vereint die Einzigartigkeit des Albums mit dem "Mainstream-haften". Gut zum Tanzen, Nachdenken und "zwischendurch mal Hören". Top!

1. 4. Only You 4/5
Soul meets Funk meets Pop meets Percussion. Der Song vereint so ziemlich alle Musik-Genre und wirkt daher sehr "komisch" beim ersten Hören, weiß aber trotzdem zu überzeugen, da er - im Vergleich zu den anderen Nummern - sehr reduziert wirkt. Schöner Album-Track, der Lust auf mehr macht.

1. 5. Halcyon 4/5
Der Namensgeber für das 2. Studioalbum von Ellie Goulding erinnert an den Vorgänger "Only You". Auch hier ist die Instrumentalisierung sehr reduziert und beschränkt sich, zumindest in den Strophen, auf Gitarre. Der Refrain wurde dann nochmal auf dem Computer bearbeitet. Auch hier wieder: Guter Album-Track, der das Niveau der Platte einfach sehr hoch hält.

1. 6. Figure 8 5/5
Die 2. Single des Albums gehört auch wieder zu meinen Highlights. Dubstep und Ellie Goulding passen einfach zusammen wie die Faust auf's Auge. Macht Spaß und ist hier noch einer der Mainstream-Tracks auf dem Album.

1. 7. JOY 5/5
Die erste Ballade des Albums, die mit Geigen begleitet wird und sich besonders auf Ellie Goulding's Stimme konzentriert. Mit dem Text sollte man sich hier übrigens auch genauer beschäftigen und einfach in dem Song versinken. Gehört zu meinen Highlights!

1. 8. Hanging On 5/5
"Hanging On" ist wiederrum mystisch und weißt einen leicht asiatischen Touch (für mich) auf. Der Refrain des Stückes ist besonders stark und geht sehr schnell ins Ohr. Ein weiterer Favorit, der mich nicht so schnell los lassen wird.

1. 9. Explosions 5/5
Zweite Ballade, die zwar ganz anders ist als "JOY" allerdings genauso überzeugen kann. Man braucht dazu nichts anderes zu sagen außer: ANHÖREN!

1. 10. I Know You Care 5/5
Die nächste Ballade. Nach zwei starken Balladen sollte man meinen, dass der Hörer irgendwie gelangweilt wird, aber ganz im Gegenteil: Jede Ballade ist einzigartig und hat nochmal was Anderes was überzeugen kann. Total super!

1. 11. Atlantis 4/5
Eine Midtempo-Nummer, die wieder den mystischen Charme von "My Blood", "Only You" und "Hanging On" aufweist. Super Album-Track, der zum Mitsingen animiert. Als Album-Track durchaus hörenswert.

1. 12. Dead in the Water 4/5
Midtempo-Ballade, die eher durch die Instrumentalisierung besticht als durch die Stimme Goulding's. Allerdings gefallen mir die Lyrics trotzdem. Sehr tiefgründiges Stück, dass allerdings durch den Sound eben nicht all zusehr beachtet wird.

1. 13. I Need Your Love (Calvin Harris feat. Ellie Goulding) 5/5
Ellie Goulding und Calvin Harris? Geht nicht? Oh doch und wie! Ellie Goulding wandelt auf Dance/Pop-Wegen und das sogar ziemlich gut! Total anders als der Rest des Albums, trotzdem einfach TOP! Nicht umsonst die Nr. 1 auf meiner Playlist.

1. 14. International deluxe Edition bonus track
Die deluxe Edition des Albums bietet drei neue Songs, sowie den Song "Hanging On" feat. den britischen Rapper Tinnie Tempah, der in seinem Heimatland sehr große Erfolge verbuchen kann. Außerdem gibt es den Song "Lights", aus der Re-Release-Edition ihres Albums "Lights, "Bright Lights" in seiner Single-Version.
Insgesamt finde ich die drei zusätzlichen Songs SUPER, "Ritual" ist sehr experimenteller Song, wohingegen "In My City" wieder total an die Songs der Standard Edition erinnern. Auch "Without Your Love" kann überzeugen und kann mit den Songs auf der Standard Edition durchaus mithalten. "Hanging On" mit dem Rapper Tinnie Tempah verleiht dem Ganzen einfach nochmal eine Mainstream-Note und macht ihn einer Meinung nach umso hörenswerter. "Lights" erinnert Fans nur nochmal an das erste Studioalbum Golding's und ist auch für "neue" Hörer interessant.
Die deluxe Edition kann also voll und ganz punkten, da sie gleich drei neue Songs bieten kann und diese auch noch auf höchstem Niveau sind.

2. Persönliches Fazit:
Anfangs war ich eher skeptisch, da die Lead-Single "Anything Could Happen" zunächst (zumindest bei mir) nicht so gut ankam. Nach mehrmaligem Hören war ich jedoch total begeistert und habe mir das Album gleich in der deluxe Edition gekauft. Wie man bei der Punktevergabe unschwer erkennen kann, war das auch die richtige Entscheidung, denn "Halcyon" bietet alles das, worauf ich in den letzten Monaten gewartet habe: Ein Album, dass frisch und cool klingt, gleichzeitig aber auch sehr experimentell und gewagt ist. Songs wie "My Blood", "Anything Could Happen", "Figure 8", "JOY", "Hanging On", "Explosions", "I Know You Care" und "I Need Your Love" sind allesamt Hits, einige ziemlich eindeutig und andere brauchen ihre Zeit um überzeugen zu können. Doch auch die restlichen Songs sind nicht ohne, was man daran erkennt, dass von mir kein Song unter vier Punkten bewertet wurde.
Insgesamt kann ich also nur sagen: Wer Lust auf gute, einzigartige und außergewöhnliche Musik hat, der soll hier ruhig beherzt zugreifen und die CD genießen (gerne auch in der deluxe Edition-Variante). Ich habe das getan und bereue es keineswegs, weswegen es von mir 5/5 Punkte gibt.

P. S.: Natürlich bekommt Ellie Goulding aufgrund der Leistung einen Platz an der "Wall of Glory"!

Hidden Treasure: Dido feat. Kendrick Lamar - Let Us Move On

Der Track ist seit ca. zwei Wochen auf meiner Playlist und er lässt mich einfach nicht los: Die (zumindest in England) Lead-Single von Dido's noch kommenden Album "Girl Who Got Away". Seit 2008 habe ich nichts mehr von Dido gehört und auch davor war sie nicht mehr so auf meinem Schirm. Ihre Alben "No Angel", "Life for Rent", v. a. aber die Single "White Flag", dürften ja jedem ein Begriff sein, denn so konnte sie sich einen Namen im Musik-Business machen. Doch seitdem sind ja auch schon mehr als zehn Jahre vergangen und irgendwie sagt der Album-Titel schon aus, wie sich alle Fans fühlen: Dido ist wirklich irgendwie verschwunden. Daher ist es umso schöner, dass sie sich jetzt wieder mit brandneuem Material zurückmeldet und uns zeigt: Manche Dinge mögen sich ändern, die Qualität von Dido's Songs allerdings nicht!

1. Der Song:
"Let Us Move On" ist ein typischer Dido-Track, was ich total schön finde, denn für mich steht Dido für Qualität und v. a. Orginalität.
Zu dem Sound: Eine Midtempo-Ballade mit düsterem Flair und nachdenklichem Text, der ganz besonders im Refrain überzeugen kann. Auch der Rap-Part von Kendrick Lamar (der mir vorher auch kein Begriff war) kann überzeugen und zerstört den "Zauber" des Songs nicht. Vielmehr zeigt er eine andere Seite und macht ihn nur noch interessanter. Zum Winter werden ja viele Menschen sehr nachdenklich, daher passt die Substanz des Songs auch sehr gut, denn hier ist ein Song zum Nachdenken und zum "Verlieren in die eigene Welt". Außergewöhnlich, mystisch und nachdenklich - Dido, wie wir sie kennen und lieben, das gefällt mir!

2. Persönliches Fazit:
Cover der Standard-Edition
Wie man sich schon denken kann: ich bin TOTAL begeistert von dem Song. Er ist nicht der typische Ohrwurm, hat nicht den typischen Sound und passt GAR NICHT zu meinen anderen Songs auf meinem Computer/Mp3-Player. Doch genau das ist es, was mir so gut gefällt: Der Song ist kein 0815-Track, er hebt sich ab und vermittelt trotzdem ein Gefühl, das nur Dido vermitteln kann. Ich persönlich, kann mir Dido immer anhören und fühle mich danach komischerweise echt immer besser. Warum, wieso und weshalb kann ich nicht beantworten, doch ich hoffe inständig, dass das neue Album auch genau das mit mir macht (:
"Let Us Move On" schafft das allerdings schon mal und ist - was die Qualität angeht - für mich höchstes Niveau. Deshalb kann ich nur 5/5 Punkte vergeben und sagen: Dido is back - finally!


P. S.: Das Album "Girl Who Got Away" wird am 01. März 2013 in Deutschland veröffentlicht. Es ist als Standard- und Deluxe-Edition erhätlich (die Deluxe-Edition bietet sogar drei Extra-Tracks und drei Remixe).

P. P. S.: Natürlich bekommt Dido bei dieser Leistung einen Platz an der "Wall of Glory".

My Playlist - Top10: Neuerung Nr. 2

Ich dachte mir, ich schlage an diesem Wochenende zwei Fliegen mit einer Klappe, denn es gibt eine weitere Änderung auf meinem Blog (: Wie ihr wahrscheinlich schon gesehen habt, gibt es in meiner Sidebar jetzt die Rubrik "My Playlist - Top10". Hier halte ich euch immer auf dem Laufenden, welche Songs gerade bei mir rauf und runter gehört werden und aktualisiere diese in unregelmäßigen Abständen. Natürlich schreibe ich auch, warum ich welche Songs gerne höre und wie ich auf diese gestoßen bin. Außerdem fragen mich immer viele, was ich den zur Zeit so höre und da dachte ich mir: Na, es wird Zeit für eine "öffentliche Playlist".
Damit viel Spaß mit meiner persönlichen Top10!

01. Calvin Harris feat. Ellie Goulding - "I Need Your Love"
Auf den Song bin ich gleich zweimal gestoßen: Einmal auf Ellie Goulding's Album "Halcyon" und einmal auf Calvin Harris' Album "18 Months" (zu Ersterem folgt die Rezension nächste Woche, Letzteres Album wird zu einem späteren Zeitpunkt rezensiert). Dabei ist mir das Lied auf beiden Alben SEHR positiv aufgefallen, weshalb ich es mir gleich auf meinen Mp3-Player gezogen habe. Hier ist er ganz oben, was das Abspielen angeht: So oft läuft zur Zeit kein anderer Song bei mir!

02. Rihanna feat. Mikky Ekko - "Stay"
Die 2. Single von Rihanna's siebten Studioalbum "Unapologetic" hat mich ja schon bei der Album-Rezension total angemacht und läuft seitdem auch jeden Tag. Vielmehr muss ich dazu auch nicht sagen (:

03. James Morrison feat. Nelly Furtado - "Broken Strings"
Zur Zeit bin ich wieder VOLL auf dem Nelly Furtado-Tripp. Ich höre mir all ihre Alben wieder rauf und runter an und kriege gar nicht genug davon - vielleicht sollte ich mir ihr aktuelles Werk auch besorgen? Auf jeden Fall bleibe ich bei dem Song "Broken Strings" immer hängen und drücke ständig auf "replay". Daher mein wohlverdienter 3. Platz für diese Woche.

04. James Arthur - "Impossible"
Ja, das nächste Lied, das mich seit Wochen schon begleitet. James Arthur hat es mit seiner Debüt-Single tatsächlich geschafft mich voll und ganz zu überzeugen, weshalb der Song immernoch in den Top5 meiner Playlist ist.

05. Ellie Goulding - "Figure 8"
Diese Dame taucht gleich zwei Mal in meiner Playlist auf, was wohl daran liegt, dass ich mir gerade ihr Album anhöre und ich (ohne zu viel verraten zu wollen) ein bisschen begeistert bin. "Figure 8" ist die nunmehr 2. Single aus ihrem ebenfalls 2. Album "Halcyon" und weiß durch seine Dubstep-Beats zu überzeugen.

06. Dido feat. Kendrick Lamar - "Let Us Move On"
Sie ist zurück! Und das freut mich UNWAHRSCHEINLICH! Denn Dido konnte mich schon mit ihrem Debüt-Album "No Angels" überzeugen. Die Vorab-Single "Let Us Move On" von ihrem nächsten Album gefällt mir gebenso gut wie "White Flag" und lässt mich feststellen: Manche Dinge ändern sich einfach nicht - und das ist auch gut so.

07. Rihanna - "Diamonds"
Und schon wieder eine Wiederholungstäterin :D Auch Rihanna schafft es, mich gleich mit zwei Songs zu überzeugen, dabei begleitet mich "Diamonds" schon seit Ende September und das ist eine wirklich STOLZE Leistung.

08. Little Mix - "Always Be Together"
Die britische Girl-Group, die X-Factor letztes Jahr gewinnen konnte, überzeugt mich sowohl mit ihrem Debüt-Album "DNA" als auch mit ihren Singles! "Always Be Together" ist (bist jetzt noch) ein Album-Track, der sich nochmal besonders hervorhebt und mir einfach gefällt.

09. Kelly Clarkson - "Behind These Hazel Eyes"
Vor ein paar Wochen habe ich ja ihr "Greatest Hits"-Album rezensiert und seitdem höre ich mir dieses auch immer wieder an. Besonders auf wird dabei "Behind These Hazel Eyes" gehört, da ich zu diesem Song SUPER GUT joggen kann und somit meinen Ärger "rausschwitzen" kann.

10. Blue - "Hurt Lovers"
Erst seit einer Woche gehört und schon in meiner Top10: Blue mit ihrer neuen Single "Hurt Lovers" zum Matthias Schweighöfer-Film "Schlussmacher". Ich stehe normalerweiße nicht so auf Boy-Groups, aber der Song ist gut und ich mag die Stimmen der vier Jungs.

Somit wünsche ich euch ein schönes Rest-Wochenende und einen guten Start in die neue Woche! Vielleicht konnte ich euch ja ein Paar neue Song-Vorschläge präsentieren, wenn ja, lasst es mich wissen ;)

Bis dahin,

Lenny

Album-Rezension: Nelly Furtado - "Loose"

Um die "old.but.GOLD."-Kategorie auch würdig einzuleiten, stelle ich euch heute eines meiner Lieblingsalben meiner Teenager-Jahre vor. Doch nicht nur das, denn die Sängerin hat es geschafft, dass ich das Album (bzw. die meisten Lieder) seit dem Jahr 2006 immer und immer wieder anhöre.
Doch kommen wir zu den Fakten: Die Sängerin, die das Unmögliche geschafft hat (zumindest bei mir), heißt Nelly Furtado. Das hier rezensierte Album wiederrum trägt den Namen "Loose" und ist ihr 3. Studioalbum. Davor veröffentlichte sie ihr Debüt-Album "Whoa, Nelly!" und "Folklore", danach ihr erstes spanisches Album "Mi Plan", ein "Greatest Hits"-Album und im letzten Jahr meldete sie sich mit dem nunmehr 5. Studioalbum "The Spirit Indestructible" zurück.  Trotzdem: Für mich bleibt "Loose" Nelly's besten Studioalbum in ihrer Karriere, warum das so ist, erfahrt ihr hier:


1. Die Songs:

1.1. Afraid (feat. Attitude)
Cooler Opener, der sehr smooth und locker daherkommt. Dabei geht es weniger um den Inhalt sondern mehr um den Sound, in das "Hineinfallen" in den Song. Wenn man sich dann mal "zurechtgefunden hat", dann wird einem klar, dass die Lyrics trotzdem sehr schön sind. Toller Album-Track und ein guter Opener für ein starkes Album.

1.2. Maneater
Wer diesen Song nicht kennt, hat 2006 definitiv verschlafen und einer der stärksten Singles des Jahres verpasst. "Maneater" ist heute noch ein sehr gerne gespielter Track in Clubs, der von den meisten Besuchern lautstark mitgesungen werden kann. Und genau das ist wohl auch das Geheimnis des Songs: Die Lyrics (zumindest im Refrain) sind so einfach gestrickt, dass man sie nach dem ersten Mal Hören schon im Kopf hat. Top Track, der mich an so manche Nächste erinnert :D

1.3. Promiscuous (feat. Timbaland)
Auch dieser Track gehört wohl zu DEN Songs 2006. Timbaland war damals ja auf einem seiner Höhepunkte angelangt und konnte mit seinem eigenen Album große Erfolge erzielen. Dies konnte er zusammen mit Nelly auch. "Promiscuous" schoß in zahlreichen Ländern in die Top10 und ist wohl die perfekte Mischung aus "Afraid" und "Maneater": Cool, smooth und tanzbar, dazu kommt noch eine unglaubliche Zusammenarbeit. So muss es sein!

1.4. Glow
Der nächste Album-Track und auch ein kleines Highlight des Albums: Der erste Teil des Albums besticht einfach mit seinem coolen Sound, gleichzeitig schafft Nelly es allerdings, dass sich jeder Song anders anhört und kann somit die Spannung des Albums aufrechterhalten. Der einzige Kritikpunkt: Der Refrain ist ein wenig schwächer als die Refrains der vorherigen Songs, doch das ist "Meckern auf hohem Niveau".

1.5. Showtime
Die erste Midtempo-Ballade, die sich aufgrund dessen stark von den anderen Tracks abhebt. Insgesamt finde ich die Nummer zwar eher schwächer im Vergleich zu allen anderen Songs, kann jedoch als Album-Track durchaus gefallen.

1.6. No Hay Igual
Der Song war die erste Club-Single die nur in Amerika und Frankreich veröffentlicht wurde. Der Track gefällt mir richtig gut, da er auch einige Sprechpassagen aufweißt, die Nelly SUPER rüber bringt. Außerdem gefällt mir an dem Track, dass Nelly auf Spanisch spricht, was dem Sound noch einmal eine andere Note verleiht. Insgesamt finde ich es eigentlich nur schade, dass er damals in Deutschland nicht veröffentlicht wurde.

1.7. Te Busque (feat. Juanes)
Die Album-Version des Songs ist in den Strophen auf Englisch, im Refrain dann auf Spanisch. Es gibt auch eine rein spanisch-sprachige Version, ich persönlich finde die englisch/spanische Version besser, der Mix macht es für mich aus. Diente außerdem als 5. Single-Auskopplung des Albums, der in Deutschland mit einer Top20-Platzierung durchaus Erfolg hatte.

1.8. Say It Right
Auch zu diesem Song muss ich, glaube ich, nicht mehr viel sagen: "Say It Right"  war die vierte Single des Albums und schoß in Deutschland auf Platz 2 der Single-Charts. Bis heute einer meiner Lieblingsnummern, wobei das Album mehrer Lieblingsnummern vorweißen kann.

1.9. Do It
Ein weiterer Party-Song, der für mich ein bisschen was von "Say It Right" hat und einen UNGLAUBLICHEN Ohrwurm in mir ausgelöst hat. Auch hier ist der Aufbau des Refrains wieder sehr simpel, was das Einprägen der Lyrics sehr leicht macht.

1.10. In God's Hands
Die erste richtige Ballade des Albums, die so wunderschön ist, dass ich es gar nicht beschreiben kann. Sie hat etwas sehr Emotionales, aber auch sehr Leichtes, was eine komplett andere Seite von Nelly zeigt. Gut zum Nachdenken und verschnaufen.

1.11. Wait For You
Der smoothe Sound des Anfangs kommt hier wieder mehr durch, auch ein paar orientalische Einflüsse lassen sich erkennen. Wäre bestimmt auch eine gute Single gewesen, so bleibt es allerdings bei einem sehr guten Album-Track - auch das muss ein sehr gutes Album haben.

1.12. Somebody To Love
Der "German and Australian bonus track", der aber auch auf der UK-Version des Albums zu hören ist. Insgesamt ein recht guter Song, der allerdings gar nicht zum Album passt und damit seinem Namen alle Ehre macht (also natürlich im positiven Sinne). Der spanische Einfluss kommt außerdem auch hier wieder etwas durch (definitiv ein Pluspunkt).

1.13. All Good Things (Come to an End)
Und zum Schluss die erfolgreichste Singles des Albums (zumindest in Deutschland): "All Good Things (Come to an End)" konnte sofort die Spitze der Charts erreichen und kann bis heute noch überzeugen. Die Lyrics sind sehr ehrlich und emotional, dabei ist der Sound ebenfalls mitreißend. Auch hier bietet uns Nelly wieder einen Track zum Nachdenken, dieser Stil steht ihr hervorragend.

2. Persönliches Fazit:
Wie schon gesagt: Für mich ist "Loose" eines DER Alben 2006 und darf für mich in keiner guten Musiksammlung fehlen. Aufgrund der Leistungen auf diesem Album bin ich überhaupt erst Nelly-Fan und habe mir alle ihre Alben besorgt. Fast jeder Track ist ein Hit und macht Spaß beim zuhören, außerdem wird einem garantiert nicht langweilig. Die einzigartige Stimme Furtado's macht einfach Spaß und löst (zumindest bei mir) ein ganz besonderes Gefühl aus. Ich drehe - wenn ich im Radio ihre Songs höre - grundsätzlich lauter und lasse mich in ihre Musik und Songs fallen - egal aus welchem Album diese stammen.
Und zu den anderen Alben: Man wird feststellen, dass es NIE wie das vorherige Album ist und alle Songs einzigartig sind. Genau DAS gefällt mir an Nelly Furtado so gut und veranlassen mich dazu, mir ihre Alben zu kaufen - nicht jeder Künstler macht das bzw. kann das so gut wie sie.
Wer diese Album also nicht hat: UNBEDINGT besorgen! Und dann die restlichen Studio-Alben nach und nach zulegen um die "komplette" Nelly Furtado-Welt zu erleben ;)

Single-Rezension: Ke$ha - "C'Mon"

Nachdem mich ja die erste Single "Die Young" von Ke$ha's neuem Album "Warrior" so gar nicht überzeugen konnte, dachte ich mir: "Na, komm, jetzt gibste ihr nochmal eine neue Chance, ihr erstes Album und auch ihre darauffolgende EP haben dich ja total begeistert, das hat sie jetzt schon verdient". Gesagt, getan! Am nächsten Tag habe ich mir dann die 2. Single-Auskopplung (eigentlich auch nur eine Promotional Single, jetzt eben die 2. Single) "C'Mon" runtergeladen und habe es mir jetzt jeden Tag - mal mehr, mal weniger - angehört. Eigentlich wurde die Single schon am 16. November 2012 weltweit (als Download) veröffentlicht, irgendwie ist das allerdings TOTAL an mir vorbei gegangen und ich wurde erst durch die Veröffentlichung des Videos darauf aufmerksam. Doch genug Vorworte, kommen wir nun zum eigentlichen Song.



1.1. Der Song:
Natürlich ist es ein Party-Song und natürlich gibt es wieder "coolen" Sprechgesang wie wir ihn von Ke$ha schon kennen. Allerdings finde ich persönlich den Sound VIEL besser als der von "Die Young". Der Song hat im Refrain definitiv seine Höhepunkte und bleibt auch schnell hängen, allerdings gefällt mir die Bridge nicht wirklich. Irgendwie kommt mir alles so "zusammen gebastelt" vor und zwar so, dass es gerade so hält. Auch der Text ist wieder typisch Ke$ha, es gibt viele lustige Passagen, die man sich leicht merken kann - wobei der Titel "C'Mon" schon darauf schließen lässt, dass die Lyrics sehr einfach gehalten sind. Insgesamt gefällt mir das Packet des Songs besser als das von "Die Young", sowohl der Sound als auch der Text und das Zusammenspiel passt besser und kann mich (zumindest ein bisschen) mehr überzeugen.

1.2. Persönliches Fazit:
Ich weiß nicht, aber entweder erwarte ich zu viel oder Ke$ha passt einfach nicht mehr zu mir. Songs wie "Tik Tok", "Blah Blah", "Your Love Is My Drug", "We R Who We R" oder "Blow" haben mir zu ihrer Zeit total Spaß gemacht und haben mich immer in Party-Stimmung versetzt. Natürlich war der Text nicht anspruchsvoll, aber der Sound war einfach sehr mitreißend und konnte überzeugen. Irgendwie schaffen das die Singles ihres neuen Albums "Warrior" nicht. Mir fehlt da das Spezielle, das Etwas, bei dem man einfach weiß: Okay, das ist Ke$ha. Die Songs - sowohl "Die Young" als auch "C'Mon" - hätte jeder Künstler singen können, das macht die Künstlerin irgendwie ersetzbar. Und genau das möchte ich einfach nicht glauben: Ke$ha, einst die Newcomerin schlechthin, ersetzbar?! Bis vor ein paar Monaten hätte ich das niemandem geglaubt und jetzt ist es für mich Realität.
"C'Mon" kann das leider auch nicht ändern, allerdings gefällt der Song mir besser als "Die Young". Deshalb gibt es von mir auch einen Punkt mehr und somit erhält die 2. Single aus "Warrior" 3/5 Punkte.

P. S.: Das Album "Warrior" werde ich mir somit nicht kaufen, bei "Die Young" tendierte ich ja schon zum "Nein" - "C'Mon" hat diese Entscheidung nur noch einmal verstärkt.

P. P. S.: Wer das Album hat, könnte mir ja mal - als Kommentar oder E-Mail - seine Meinung zu ihrem 2. Solo-Album schreiben, würde mich echt interessieren (:

Album-Rezension: Maroon 5 - "Overexposed"

Nachdem mir "Daylight" so gut gefallen hat, habe ich mir im Anschluss, das nunmehr seit über einem Jahr veröffentlichte Album "Overexposed" gekauft. Ich muss sagen, dass ich alle Alben von Maroon 5 zwar habe, jedoch habe ich sie mir immer nur besorgt, weil mich eine Single BESONDERS überzeugt hat (und auch nur, wenn ich das Album zufällig im Regal stehen habe sehen). So war es dann auch bei "Overexposed" und damit habe ich mir zum Ende des Jahres 2012 nochmal ein "eigenes" Weihnachtsgeschenk für mich selber besorgt. Ob mich das Album genauso faszinieren konnte, wie die Singles ("One More Night", "Payphone" und "Daylight") könnt ihr hier nachlesen:



1. Die Songs:

1.1. One More Night 5/5
Wie schon gesagt: die veröffentlichten Songs des Albums konnten mich von vorne bis hinten durch die Bank überzeugen. Zu den einzelnen Singles muss ich wahrscheinlich gar nicht so viel sagen, es kennt sie eh schon jeder. Total cooler Uptempo-Song, der ganz klar vom Raggae inspiriert wurde.

1.2. Payphone 5/5
Die (bisher) erfolgreichste Single des Albums und gleichzeitig auch die Lead-Single von "Overexposed". Der Schritt zu mehr Pop-Einflüssen finde ich gut, auch der Rap-Part verleiht dem Song etwas Besonderes und zeigt einfach eine andere Seite von Maroon 5.

1.3. Daylight 5/5
Die Rezension dafür, habe ich euch ja oben schon mehrfach verlinkt, wer das nicht gesehen hat, der kann einfach hier drauf klicken und gelangt zur Rezension von "Daylight".

1.4. Lucky Strike 5/5
Lustige Uptempo-Nummer, die richtig "groovt". Dabei ist sie ganz anders als die erste Uptempo-Nummer "One More Night". Durchaus als Single vorstellbar, die bestimmt an den Erfolg der ersten beiden Singles anknüpfen kann.

1.5. The Man Who Never Lied 4/5
Gut geht es auch weiter: Eine Midtempo-Nummer, die mehr durch ihren Text als durch die Instrumentalisierung besticht. Dabei wird der Mann mal nicht als Herzensbrecher sondern als "der Verletze" dargestellt.

1.6. Love Somebody 3/5
Der Song kann zwar durch seinen Sound überzeugen, die Lyrics sind mir hier allerdings zu wenig. Man hätte sich ein bisschen mehr einfallen lassen sollen. Zwar sind die Strophen ganz okay, aber der Refrain erscheint mir VIEL zu schwach. Daher eher eine mittelmäßige Nummer des Albums.

1.7. Ladykiller 3/5
Und leider geht es auch mittelmäßig weiter: "Ladykiller" ist zwar von der Geschichte ganz interessant, allerdings fängt die Nummer irgendwie nicht an. Der Funke springt einfach nicht über.

1.8. Fortune Teller 3/5
Langsam bin ich wirklich enttäuscht: Zum dritten Mal kommt eine mittelmäßige Nummer daher. "Fortune Teller" weißt das selbe Problem wie "Ladykiller" auf: Der Song kommt irgendwie nicht voran. Ein bisschen besser ist "Fortune Teller" allerdings schon - es reicht trotzdem nicht für 4 Punkte.

1.9. Sad 5/5
JAAAAAAAAA! Nach drei mittelmäßigen Nummer kommt ENDLICH ein "Burner": "Sad" ist total schlicht, ein Klavier und einfach nur Adam Levine's Stimme - das reicht schon aus um mich überzeugen zu können. Würde mir persönlich ein Video und auch eine Auskopplung wünschen.

1.10. Tickets 3/5
Leider folgt nach dem wunderschönen "Sad", die nächste mittelmäßige Nummer: "Tickets" gehört für mich in eine Kategorie mit den Lieder "Love Somebody", "Ladykiller" und "Fortune Teller" - leider. Der Text ist mir hier wieder zu schwach und auch der Sound ist nicht das Wahre.

1.11. Doin' Dirt 4/5
Endlich wieder eine gute Nummer. Im Refrain ist sie etwas schneller, in den Strophen etwas ruhiger. Genau das, finde ich an der Nummer richtig gut. Toller Album-Track, jedoch nicht mehr.

1.12. Beautiful Goodbye 5/5
Wunderschöne Nummer zum Abschluss der Standard-Edition. Die Nummer ist mal wieder eine Ballade, vom Aufbau und Sound allerdings ganz anders als "Daylight" oder "Sad", v. a. der Text ist hier wichtig und wird auch ins Zentrum des Stückes gestellt. Gehört zu meinen Favoriten!

1.13. Bonus track und Deluxe Edtion-Songs
Als Bonus track gibt es die Hit-Single "Moves Like Jagger (feat. Christina Aguilera)", welchem jeden bekannt sein dürfte und von mir, ohne große Erklärungen, 5/5 Punkte bekommen würde.
Auf der Deluxe Edition gibt es dann noch einmal drei zusätzliche Songs: "Wipe Your Eyes", welches besser ist, als die meisten Midtempo-Tracks auf der Standard-Edition, weshalb ich gar nicht verstehen kann, warum dieser nur auf der Deluxe Edition vorhanden ist. "Wasted Years", eine Midtempo-Nummer vom Feinsten, die durchaus mittelmäßige Nummern wie "Tickets" ersetzen hätte können. Als dritter und letzter Bonus track der Deluxe Edition gibt es außerdem noch "Kiss", ein Cover von Prince, das wirklich gut ist und genau richtig für eine Deluxe Edition.
Insgesamt bin ich sehr froh, die Deluxe Edition zu haben, denn man bekommt für die paar Euro mehr wirklich drei gute Songs, die mir persönlich manchmal sogar besser gefallen als manche Album-Tracks.

2. Persönliches Fazit:
Zu Beginn: Ich mag Maroon 5. Wie schon gesagt habe ich jedes Album und freue mich eigentlich immer, wenn ich höre das Maroon 5 ein neues Album veröffentlicht. Ich kaufe es mir allerdings nie sofort, sondern warte erst einmal die ersten 2-3 Singles ab, um dann entscheiden zu können, ob der (meist neue Sound) etwas für mich ist oder nicht. So auch hier geschehen: "One More Night", "Payphone" und "Daylight" konnten mich wirklich allesamt überzeugen, daher bin ich in den Handel und habe mir gleich die Deluxe Edition zu "Overexposed" gekauft.
Nach mehrmaligem Anhören muss ich zum Fazit kommen, dass ich ein bisschen enttäuscht bin, denn für mich ist das vierte Studioalbum der Band, das Schlechteste ihrer Karriere. Was nicht heißt, dass das Album total schlecht ist, sondern das die Band einfach den Charme der ersten drei Alben nicht mehr verbreiten konnte. Zwar gibt es einige gute Nummern ("One More Night", "Payphone", "Daylight", "Lucky Strike", "The Man Who Never Lied", "Sad", "Doin' Dirt" und "Beautiful Goodbye", als auch die drei Deluxe Edition-Tracks), allerdings gibt es viel zu viele mittelmäßige Nummern (die ich jetzt nicht alle auflisten werde, anhand der 3/5-Punkte-Bewertungen wisst ihr ja Bescheid). Des Weiteren ist mir aufgefallen, dass v. a. die Balladen (siehe "Daylight", "Sad" und "Beautiful Goodbye") überzeugen können und für mich die Schönsten der Band sind (um auch mal positive Dinge des Albums zu nennen).
Ich werde außerdem das Gefühl nicht los, dass Maroon 5 immer mehr zu einer "Single-Band" wird, also das es mehr um die Erfolge der Singles als um die des Albums geht. Das kann man den Jungs natürlich nicht vorwerfen, aber dann müssen sie sich negative Kritik zum Album gefallen lassen. Für mich ging es bei Maroon 5 NIE um die Singles (obwohl diese immer gut waren), sondern viel mehr um die Alben. Diese konnten immer überzeugen und repräsentierten ihre Alben sehr gut. Es gab immer einige "Schätze", die man auf den Alben entdecken konnte. Das ist bei "Overexposed" zwar auch der Fall, allerdings nicht mehr in dem Ausmaß, wie es z. B. auf "Hands All Over" (zumindest meiner Meinung nach) der Fall war.
Nun gut, lange Rede, kurzer Sinn: Von mir bekommt "Overexposed" 3/5 Punkte und das Fazit: Als Maroon 5-Fan zwar schön, aber leider auch enttäuschend, wenn man das Album mit den Vorherigen vergleicht.
Damit kann das Album nicht so sehr überzeugen, wie seine Singles und ich kann einfach nur hoffen, dass das nächste Studio-Album, den Charme von Maroon 5 wieder auslösen kann.

Album-Rezension: Alicia Keys - "Girl on Fire"

Und nun auch ENDLICH zur ersten Album-Rezension im neuen Jahr: Es geht hierbei um das neuste Album von Alicia Keys, was "Girl on Fire" heißt. Mittlerweile ist es ja schon drei Jahre her, dass wir etwas von ihr gehört haben, ich erinnere mich noch ganz leicht an "Try Sleeping With a Broken Heart", denn das war so zielich das Letzte was ich von ihr gehört habe. Jetzt hat mich ihre gleichnamige Single "Girl on Fire" SO begeistert, dass ich mir gleich das ganze Album gekauft habe - was mein 1. Album von Alicia Keys ist, denn sonst habe ich immer nur ihre Singles besessen. Wie "mein erstes (musikalisches) Mal" war, ob's mir gefallen hat und wie viel Punkte ich dafür vergebe, erfahrt ihr alles jetzt ;)




1. Die Songs

1.1. De Novo Adagio (Intro) (keine Bewertung)
Als Einstieg in das Album gibt es, etwas über eine Minute, ein Klavierstück. Ich, als Klavierspieler, finde das total schön und mal einen etwas anderen Einstieg für ein Album als üblich. Bewerten möchte ich das ganze nicht, obwohl mir die Idee SEHR GUT gefällt.

1.2. Brand New Me (4/5)
Die Rezension könnt ihr hier nachlesen.

1.3. When It's All Over (3/5)
Der Anfang gefällt mir nicht, dafür wird es in den Strophen und v. a. im Refrain besser. Trotzdem: Irgendwie zieht sich der Song für mich zu lange und kommt nicht wirklich voran.

1.4. Listen To Your Heart (3/5)
Und mittelmäßig geht es für mich auch weiter: Der Song gefällt mir zwar besser als "When It's All Over", das heißt aber noch lange nichts. Das Stück löst für mich nicht das typische "Alicia Keys"-Gefühl aus, wie es eigentlich bei vielen Songs von ihr der Fall ist.

1.5. New Day (5/5)
Gehört für mich zu meinen Favoriten! Fetziger Beat, eine Menge Spaß und eine super gute Stimme. Der Song ist perfekt zum Mitsingen und Mittanzen - und wohl v. a. zum Spaß haben (:

1.6. Girl on Fire (Inferno Version) feat. Nicki Minaj (5/5)
Der Song ist der Auslöser, warum ich mir überhaupt das Album angeschafft habe. Gefällt mir einfach von vorne bis hinten! Schön finde ich, dass Alicia Key's Stimme im Vordergrund steht, das Stück trotzdem zeitgemäß und modern ist. Nicki Minaj verleiht dem ganzen nochmal was Spezielles. Allerdings gefällt mir die "Main Version" fast noch besser.

1.7. Fire We Make (Duett mit Maxwell) (4/5)
R'n'B vom Feinsten! Zwei große Stimmen in einem Duett, leichter bis smoother Sound und eine Menge Emotionen - nach "Girl on Fire" genau der richtige Song. Als Album-Track genau richtig, als Single (zumindest für mich) nicht vorstellbar.

1.8. Tears Always Win (5/5)
Für mich in einer Kategorie mit "New Day", trotzdem total anders. Hier erwartet den Hörer eine Mitdtempo-Nummer, die mit ihrem Beat, allerdings mehr mit dem Text, besticht! Nicht nur, dass man Keys alles abkauft, man kann gleichzeitig richtig mitfühlen. Super Track, sehr gut als Single vorstellbar.

1.9. Not Even The King (5/5)
Der nächste Favorit folgt zugleich! Endlich eine Bomben-Ballade. Der Song ist sehr einfach gehalten, Keys begleitet sich selber nur mit dem Klavier, auch hier steht die Stimme im Vordergrund. Top!

1.10. That's When I Knew (4/5)
Und weiter geht es mit einem sehr starken Album-Track. Ein bisschen Gitarre hier und ein bisschen Percussion da und schon hat man einen Song. Dabei ist der Song an sich sehr entspannt, das Thema aber durchaus ernst. Mir gefällt das sehr gut.

1.11. Limitedless (4/5)
Der erste Song, der sich vom Album, aufgrund seines anderen Einflusses, abhebt: der Song weißt nämlich eindeutig einige Elemente des Raggeas auf. Und dieser neue Einfluss gefällt mir persönlich total gut. Was zu den kompletten fünf Punkten fehlt, ist, dass es irgendwie keinen richtigen Höhepunkt gibt, was den Song etwas langwierig erscheinen lässt.

1.12. One Thing (4/5)
Der Song ist so simpel, dass er mir dadurch schon wieder total gefällt! Mir sagt die Einfachheit von diesem Album im Allgemeinen sehr zu. "One Thing" ist da nur noch die Sahne auf einem leckeren Stück Kuchen.

1.13. 101 (4/5)
Zum Abschluss des Albums gibt es eine wunderschöne, sehr einfach gehaltene, Ballade, die wirklich überzeugen kann! Außerdem gibt es ein verstecktes Outro, bei dem Alicia Keys nochmal alles gibt. Insgesamt sehr gut, für beides würde ich 4 Punkte vergeben.

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt bin ich froh, dass ich mir das Album "Girl on Fire" gekauft habe, denn es ist wirklich ein gutes Album. Für mich ist es, unter den ganzen 0815-Alben, ein Highlight, dass ich total genießen konnte. Das Album besticht durch sein Konzept, die einzelnen Songs können nicht immer, aber meistens, überzeugen und gehen nach mehrmaligem Hören sofort ins Ohr. Dabei sind für mich die Songs "Brand New Me", "Girl on Fire", "Tears Always Win" und "Not Even The King" absolute Highlights, die das Album allein schön hörenswert machen. Daneben gibt es viele gute und leider auch ein Paar mittelmäßige Nummern, die allerdings eines gar nicht sind: Einheitsbrei.
Das wirklich Besondere an dem Album ist jedoch, dass es zwar sehr einfach gehalten ist, trotzdem aber SO gut ist, dass man es einfach mögen muss. Hier gibt es Musik, die auch wirklich noch durchdacht und gefühlt wurde.
Für "Girl on Fire" gibt es daher 4/5 Sterne und den Tipp: Wer guten R'n'B mit ein bisschen Pop mag und "wirkliche Musik" hören möchte, sollte hier zugreifen ;)

Album & Single des Monats

Soooooooo, zunächst einmal: Willkommen im neuen Jahr 2013 und auf ein ebenso gutes - wenn nicht sogar ein klein wenig besseres - Jahr wie 2012.
Es steht, bevor morgen die Album-Rezension zu Alicia Key's Album "Girl on Fire" kommt, noch die Monatsbilanz für Dezember an, die ich total vergessen hätte wenn mich nicht zufällig jemand daran erinnert hätte :D Somit habe ich mich dafür entschieden, die Veröffentlichung der oben genannten Rezension um einen Tag zu verschieben, damit ich erstmal auf den Monat Dezember zurückblicken kann.

1. Single des Monats Dezember 2012

Die Singles, die rezensiert wurden, waren: will.i.am feat. Britney Spears "Scream and Shout", P!nk mit "Try", James Arthur und "Impossible" sowie "Daylight" von Maroon 5. Nun fällt natürlich will.i.am raus, da seine Single mit Britney Spears von mir nur einen Punkt bekommen hat. Übrig bleiben dann drei sehr gute Künstler mit jeweils SEHR GUTEN Singles. Alle drei Titel liegen für mich sehr nahe beieinander, trotzdem muss ich mich irgendwie entscheiden. P!nk liegt mit "Try" für mich auf Platz drei, denn irgendwie habe ich festgestellt, dass ich mir den Song zwar oft genug anhöre, die anderen beiden allerdings ein bisschen mehr. Der 2. Platz geht an James Arthur für dessen Single "Impossible", der für definitiv DER Newcomer 2012 ist. Und der erste Platz geht somit an Maroon 5 mit "Daylight", da dieser Song einfach für mich der PERFEKTE Jahresendesong ist und er es mir einfach angetan hat.

2. Album des Monats Dezember 2012
Diesen Monat konnte ich - aufgrund der Feiertage - leider nur zwei Album-Rezensionen schreiben, da die Rezension zu Lana Del Rey's "Born to Die - The Paradise Edition" allerdings ein "Zweiteiler" war, sei es mir verziehen. Dieses Album geht damit in den Kampf gegen Lena's Album "Stardust". Nun hat Lana Del Rey 5 Punkte bekommen, Lena dagegen "nur" 4. Allerdings höre ich mir Lena's Album öfter an als Lana Del Rey's Werk. Außerdem war "Stardust" mein Weihnachtsalbum, denn ich habe es mir tatsächlich den ganzen Dezember über immer wieder (wenn nicht gar jeden Tag) angehört. Daher gewinnt für mich Lena mit ihrem Album  - sorry Lana!





An dieser Stelle möchte ich nichts über den Monat Januar verraten, nur so viel: Morgen kommt die Rezension von Alicia Key's "Girl on Fire" :D
Sonst möchte ich euch ein bisschen überraschen und somit auch spontan bleiben.
Damit bis bald und wir hören uns ;)