Album & Single des Monats April 2013

Und schon wieder ist der April rum! Ich darf heute auf einen schönen Monat zurückblicken und mich freuen, dass ich es tatsächlich geschafft have, sowohl viele Single- als auch Album-Rezensionen zu posten! Mir macht das Bloggen echt richtig Spaß und ich kann mir vorstellen, dass ihr mich noch ein bisschen an der Backe haben werdet ;-)
Doch kommen wir nun zum eigentlichen Grund dieses Posts: die Single und das Album des Monats April 2013.


1.  Single des Monats:
Ganze sieben Single-Rezension gab es in den letzten 30 Tagen: angefangen hat es mit Snoop Lion (oder auch Snoop Dogg) und Miley Cyrus mit dem Song "Ashtrays & Heartbreaks", dann gab es (endlich) die Rezensionen zu "Neon (Lonely People)" von Lena und der neuen Single von Selena Gomez "Come & Get It" sowie die von "What About Us" von The Saturdays, bevor es mit den Rezensionen zu "Here's To Never Growing Up" (Avril Lavigne), "Hurricane" (Bridgit Mendler) und "Nie Vergessen" (Glasperlenspiel) endete. Alle Single-Rezension haben mir total gut gefallen und sind allesamt auf meiner Playlist-Top10 vorzufinden. Doch welcher Song war mein Highlight? Diese Entscheidung ist wohl die Schwierigste, die ich in der "Single des Monats"-Kategorie (zumindest im Jahr 2013) treffen musste. Nach langem Hin und Her gibt es eigentlich  nur zwei Songs, die ständig miteinander konkurrieren: "Ashtrays & Heartbreaks" von Snoop Lion und Miley Cyrus und "Here's To Never Growing Up" von Avirl Lavigne. Beides sind super Frühlings-Songs, so wie ich es mir auch wünsche (ist ja immerhin schon Ende April!) und beide haben eine tolle Instrumentalisierung, einen tollen Beat und gehen leicht ins Ohr.
Letztendlich muss ich mich aber entscheiden und das tue ich, indem ich Avril Lavigne mit "Here's To Never Growing Up" den Titel "Single des Monats April 2013" verleihe.


2. Album des Monats:
Auch einige Alben habe ich in diesem Monat rezensiert: zunächst einmal das "Hidden Treasure" von Bastille, "Bad Blood (The Extended Version)", dann das mittlerweile 3. Studioalbum von Justin Timberlake "The 20/20 Experience" von Justin Timberlake, das Debüt-Album der Girl-Group Little Mix "DNA" und zum Schluss das 2. Studioalbum (als Re-Release-Package) von Medina "Forever 2.0".
Hier ist der Gewinner ganze einfach zu finden: Justin Timberlake ist einfach mein Lieblingskünstler und hat mit "The 20/20 Experience" ein tolles, einzigartiges und hochwertiges Album geschaffen, dass mit nichts verglichen werden kann. Ich bin so begeistert, dass ich hoffe, das jeder der Zugang zu Musik hat, dieses Album gehört hat, denn wer das nicht getan hat, hat DEFINITIV was verpasst.


So und jetzt gehe ich mein Special für den Mai vorbereiten. Was das ist? Lasst euch einfach mal überraschen (: Ich sage nur so viel: "It's time to reload something"...

Bis dahin,

Lenny.

Album-Rezension: Medina - "Forever 2.0"

Medina konnte mich schon mit ihrem Debüt-Album "Welcome to Medina" total begeistern und ist für mich DIE Elektro/Dance-Künstlerin unserer Zeit. Sie verbindet hartklingende Beats mit emotionalen Texten und tollen Mash-Ups. Tracks wie "You and I",  "Lonely", "Addiction" und "The One" höre ich mir immer noch sehr gerne an und auch ihre 1. LP läuft ab und zu beim Autofahren.
Mit "Forever 2. 0" folgt nun ihr 2. Studioalbum, welches eigentlich nur "Forever" heißt, was allerdings re-released wurde eben mit der Anmerkung "2. 0" und auf welcher fünf neue Tracks vorzufinden sind. Da mir auch die gleichnamige Vorab-Single "Forever" gut gefallen hat, habe ich mich nach langem Überlegen für den Kauf des Albums entschieden. Wie ich die einzelnen Songs finde erfahrt ihr hier.


1. Die Songs:

1.1. Fool (I Feel Bad For You) 3/5
Den Anfang macht der Track "Fool (I Feel Bad For You). Insgesamt eine eher mittelmäßige Nummer, die zwar tolle Beats aufweist, dafür sind die Lyrics aber einfach nicht stark genung. Außerdem wird der Song nach mehrmaligem Hören ein bisschen langweilig und läuft halt so "nebenbei".

1.2. Forever 5/5
Wie schon gesagt: "Forever" konnte mich schon vor dem Album-Release überzeugen und ist eine super Uptempo-Nummer á la "You and I". Der Song besticht eher durch seinen Text begleitet mit den relativ weichen Beats und Synthesizer-Einsätzen. Ebenfalls eine tolle Überraschung: Der Track sampelt Medinas Single "The One" aus ihrem Debüt-Album, was man daran hört, dass einige Zeilen des Songs die Bridge von "Forever" bilden! Finde ich persönlich total gut und auch Fans dürfte das freuen.

1.3. Butterflies 4/5
Der erste richtige "Party-Track" des Albums folgt mit Song Nr. 3! "Butterflies" ist schnell, beatlastig und total tanzbar - alles Dinge, die man vielleicht mit Medina verbindet. Mir gefällt der Song total gut und er passt von der Stimmung total in den Sommer und der kommt ja jetzt ;)

1.4. Scars 3/5
Sehr elektronisch geht es mit "Scars" weiter. Der Song ist okay, passt zu Medinas Stimme, aber ist für mich ähnlich mittelmäßig wie "Fool (I Feel Bad For You)". Schön zum "zwischendurch" hören, aber doch nicht catchy genug.

1.5. I'm Waiting 3/5
Dieser Song schließt sogleich an "Scars" an. Genauso elektronisch, genauso produziert und genauso mittelmäßig - Medina schafft es bis jetzt nicht an "Forever" und "Butterflies" anzuknüpfen.

1.6. Happening 4/5
Nach zwei wirklich total mittelmäßigen Songs kommt endlich wieder ein starker Song: "Happening" überzeugt vor allem im Refrain und hat (als erster Song überhaupt seit "Forever") einen total Ohrwurmcharakter.

1.7. Boring (It's Too Late) 5/5
Und ein Volltreffer folgt! "Boring" ist ganz anders als "Forever", trotzdem aber mindestens genauso gut. Die Strophen als auch der Refrain reisen mit und versprühen eine ganz einzigartige Stimmung. Hier ist ein Song, der sowohl gut klingt als auch eine SUPER Story aufweist.

1.8. Hotels 5/5
Ruhiger und sehr schön geht es weiter: für Medina-Verhältnisse ist "Hotels" ein sehr ruhiger Song, der etwas nachdenklichere Töne anschlägt und auch vom Text her passt das. Ein Star, der immer nur in Hotels wohnt und feststellt: ein Hotel ist auch kein Zuhause und obwohl Medina ihre Fans und ihren Job liebt vermisst sie eben ihre Lieben - tolle Lyrics, die sehr authentisch und glaubhaft sind.

1.9. Good to You 4/5
Ich habe das Gefühl, das Album nimmt langsam Fahrt auf! "Good to You" ist ein toller Midtempo-Song, der besonders im Refrain überzeugen kann. Vom Sound her erinnert er mich ein bisschen an den von "Welcome to Medina", was positiv gemeint ist. Ein toller Song, der wieder zum Tanzen und Spaß haben einlädt.

1.10. Junkie (feat. Svenstrup & Vendelboe) 4/5
Kantiger, eckiger und elektronischer - "Junkie" hebt sich aufgrund dieses Sounds total ab und gefällt mir deshalb auch total gut. Auf den Text habe ich bei dem ersten Hören gar nicht so geachtet, da mich die Instrumentalisierung so abgelenkt hat, nach mehrmaligem Hören gefällt mir dieser aber auch und ich kann nur sagen, dass mir von allen "eckigen" Songs des Albums, "Junkie" am Besten gefällt.

1.11. Close to Nothing 4/5
Der nächste Song gefällt mir in den Strophen eigentlich gar nicht SO gut, allerdings ist der Refrain so stark, dass ich einfach 4/5 Punkte vergeben muss! Dieser ist nämlich so dancing, macht so viel Spaß und versprüht so viel Stärke, dass man einfach tanzen muss. Auch die Bridge ist super gut und überzeugt durch tolle Club-Beats und eine starke Instrumentalisierung.

1.12. Keep Me Hangin' 4/5
Große Club-Beats verspricht dagegen "Keep Me Hangin'". Dieser geht vielleicht nicht sofort ins Ohr, hat jedoch alles um das nach mehrmaligem Hören zu schaffen: eingängiger Text, tolle Beats und einen großartigen Mix. Ähnelt ein bisschen "Butterflies", zumindest löst es bei mir die gleichen Gefühle aus. Guter Albumtrack, der gut zum Sommer passt.

1.13. Black Lights 4/5
Ähnlich geht es auch weiter: "Black Lights" ist etwas mainstreamiger als "Keep Me Hangin'" und somit vielleicht etwas radiotauglicher. Schön finde ich außerdem, dass Medinas Stimme (trotz der ganzen Beats und Mash-Ups im Hintergrund) immer im Mittelpunkt steht und somit gut zur Geltung kommt - so soll's sein!

1.14. Waiting for Love 4/5
Dieser Song verbindet für mich die "eckigeren und kantigen" Songs mit den "großen Club-Beats mit Sommer-Flair", was mir total gefällt und worauf ich eigentlich die ganze Zeit gewartet habe. "Waiting for Love" hat eine tolle Beat-Struktur, einen eingängigen Text und passt perfekt zu Medinas Stimme. Top!

1.15. Like You Hurt Me 4/5
Ruhiger, emotionaler und v. a. persönlicher präsentiert sich Medina mit "Like You Hurt Me". Dabei passiert zwar ganz viel im Hintergrund, trotzdem bleibt man vielmehr an dem Text hängen und macht sich darüber Gedanken. Bei Medina finde ich gerade so klasse, dass sie emotionale Texte mit Club-Beats paart, das hat sie schon bei ihrem 1. Album "Welcome to Medina" mit "Execute Me" gemacht und ich fand's super! So ist es auch mit "Like You Hurt Me" - emotionale, aber trotzdem mit Beats, super.

1.16. Threesome 3/5
"Threesome" soll wohl sexy und dunkel daherkommen, kann für mich aber mit den starken Songs des Albums nicht anmelden. Dafür ist mir persönlich die Instrumentalisierung zu wenig und die Lyrics zu schwach - sorry, aber gar nicht meins.

1.17. Perfect Drug 5/5
Hier zeigt Medina ihr stimmliches Können und verzichtet auf große Beats wie bei den Vorgängern. Mir gefällt es total gut und es zeigt eine andere Seite der Künstlerin. Und hier sieht man auch: Medina braucht sich nicht hinter großen Beats verstecken. "Perfect Drug" sticht für mich total hervor und gehört zu meinen Lieblingen.

1.18. Happening (feat. Lloyd) 5/5
"Happening" hat mir ja schon als Solo-Stück von Medina gut gefallen, mit Lloyd bekommt der Song aber nochmal eine neue Seite, die ihm definitiv gut tut! Für mich toppt diese Version sogar das Original und ich höre sie mir öfter an als die Solo-Version. Starkes Ende eines guten Albums.


2. Persönliches Fazit:
Ich mag ja Medina. Diese Mischung aus Gefühlen und Club-Beats kann mich einfach überzeugen und ist für mich einzigartig auf dem Musikmarkt. Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich in Stimmung sein muss um diese Art von Musik zu hören. Doch besonders im Sommer hörte ich mir "Welcome to Medina" sehr gerne an und dazu gesellt sich jetzt auch "Forever 2.0". Besonders positiv in Erinnerung werden mir Songs wie "Forever", "Butterflies", "Hotels", "Like You Hurt Me", "Perfect Drug" und "Happening (feat. Lloyd)" bleiben, die ich mir bestimmt noch die nächsten Wochen öfter anhören werde.
Ob eine Entwicklung zu ihrem letzten Studioalbum zu erkennen ist? Ja und nein. Einerseits hören sich die Songs zwar anders an, es gibt andere Einflüsse und auch die Themen gehen nochmal tiefer, allerdings denkt man sich am Ende dann doch wieder: ja, das ist Medina. Viele kritisieren genau das, weil man ja mit dem 2. Studioalbum "auf ein anderes Level" kommen muss. Sehe ich nicht wirklich so. Als ich mir das Album gekauft habe, tat ich das ja auch mit der Erwartung, ein Dance/Elektro-Album zu bekommen wie es schon "Welcome to Medina" war. Ich wäre viel enttäuschter wenn es jetzt plötzlich ein Dubstep-Album oder Pop-Album wäre, die man ja zu tausenden schon kaufen kann.
Somit finde ich Medinas 2. englischsprachiges Werk "Forever 2.0" gut und habe genau das bekommen, was ich auch wollte: eine gute LP, die alles bietet, was ich mir gewünscht habe. Daher gibt es von mir 4/5 Punkte und ein Kompliment an Medina, dass man doch so gleich bleiben, jedoch gleichzeitig sich auch so verändern kann.

Single-Rezension: Glasperlenspiel - "Nie Vergessen"

Jetzt musste ich noch kurzzeitig umdisponieren, eigentlich sollte heute eine Album-Rezension online gehen, allerdings fiel mir heute früh ein, dass diese Band hier ihre neue Single heute veröffentlicht und das habe ich dann als Anlass genommen um heute dann doch diese zu rezensieren. Die Rede ist von Glasperlenspiel, eine der (leider) wenigen erfolgreichen deutsch-sprachigen Music-Acts der letzten Jahre. Diese waren ja mit "Echt", "Ich bin Ich" und "Freundschaft" sehr erfolgreich in Deutschland und auch ihr Debüt-Album "Beweg dich mit mir" konnte sich in die Top20 der Album-Charts platzieren.
Und zwei Jahre nach der Veröffentlichung der LP folgt nun der Nachfolger "Grenzenlos". Doch nicht nur das: als Vorbote dient der Song "Nie Vergessen", der eben genau heute, am 26. 04. 2013, erscheint und bei Amazon, iTunes und in allen Musikgeschäften erhältlich ist - jeweils mit anderen Songs. Ich habe mich (als großer CD-Sammler) für die physische 2-Track-CD entschieden und bewerte daher auch diese.


1. Die Songs:

1.1. Nie Vergessen 4/5
Die eigentliche Single ist (wie schon erwartet) genauso elektronisch wie ihre Vorgänger, allerdings klingt das ganze eine Spur professioneller, gereifter und detaillierter. Die Instrumentalisierung ist sehr eingängig, klingt sehr nach "Frühling" und weist einen tollen Aufbau auf! Besonderes Lob gibt es auch für die Lyrics, da ich finde, dass diese die Musik von Glasperlenspiel so einzigartig macht.
Inhaltlich geht es darum, dass man eine tolle Zeit mit einem Menschen hatte, diese allerdings zu Ende geht und man der Person verspricht: "Ich werd' dich nie vergessen".
Für mich ist das Ende zwar ein bisschen zu abrupt, das ist aber auch Geschmackssache, außerdem finde ich Carolins Part besser als Daniels.

1.2. Wenn sie träumt 3/5
Die B-Seite zur Single heißt "Wenn sie träumt" und ist praktisch eine gesungene Geschichte. Diese geht eben um ein Mädchen, die in ihren Träumen alles machen kann, was sie will. Die Story finde ich etwas flach und ehrlich gesagt ein wenig langweilig.
Auf die Lyrics kommt es aber eigentlich gar nicht so an, sondern eher auf den Sound, der dem Song eine tolle Note gibt. Ich finde es total schade, dass dieses Arrangement mit so einem schwachen Text kombiniert wurde. So bekommt er eben dann doch bloß 3/5 Punkte.

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt finde ich die physische 2-Track-CD SUPER und genau richtig. "Nie Vergessen" ist eine tolle Vorab-Single und macht total Lust auf das Album. Besonders schön finde ich den Text und die Eingängigkeit sowie die Leichtigkeit, die auch schon "Echt" hatte. Lobenswert ist außerdem auch, dass es als B-Seite keinen Remix gibt, sondern eine "Non-Album-Track", also ein Track der nicht auf dem Album erscheinen wird - super Sache, so lohnt sich der Kauf der CD-Single gleich umso mehr und man merkt, dass sich die Band Gedanken um den 2. Song gemacht hat. Ich finde ja immer Remixe als B-Seite langweilig (irgendwie habe ich ne Remix-Phobie) und auch Akustik-Songs müssen wirklich SEHR GUT sein um mich als B-Seite zu überzeugen.
Für alle die Remix-Fans sind: die Download-Variante enhält "Nie Vergessen" inklusive Remixe und "Wenn sie träumt" - für jeden Typen ist also was dabei ;-)
Ich vergebe schlussendlich 4/5 Punkte und bin wirklich FROH, dass Glasperlenspiel wieder zurück sind!

Single-Rezension: Bridgit Mendler - "Hurricane"

Ich muss ja sagen, dass einer meiner "Guilty Pleasures" Disney-Stars sind. Selena Gomez, Miley Cyrus, Demi Lovato und jetzt auch Bridgit Mendler - alles ehemalige Disney-Sternchen, die jetzt Pop-Musik machen und es auch im Musik-Business wissen wollen.... und ich stehe total drauf! Zur Zeit haben ja alle oben aufgelisteten Sängerinnen eine Single bzw. einen Song veröffentlicht und befinden sich auch alle auf meiner Playlist. Bridgit Mendler, der wohl aktuellste Disney-Star, war mir gar nicht bekannt und hätte ich nicht zufällig ihr Video bei Youtube gesehen, wäre das wohl auch so geblieben. Bereits mit "Ready or Not", der ersten Single ihres Albums "Hello My Name Is...", erreichte sie Platz 6 meiner Charts und konnte sich auch eine ganze Weile halten. Mit der 2. Single "Hurricane" schafft sie es jetzt sogar auf Platz 5 - wenn das mal nicht eine Single-Rezension wert ist ;-)


1. Der Song:
Thema des Tracks ist ein gebrochenes Herz und das man (mal wieder) auf diesen einen Typen reingefallen ist - und es immer noch tut, denn immer wen er einen anschaut, dann lässt man ihn wieder in sein Leben. Aber wenn man im Wirbelsturm steht, dann bemerkt man nicht, wie viel Schaden dieser auslöst. Ich finde diese ganzen Metaphern super gut und es lässt das Thema dann doch gar nicht SO traurig wirken.
Dabei wird in den Strophen eher gerappt als gesungen, das meine ich allerdings durchaus positiv, denn Mendler kann das wirklich gut! Schon bei "Ready or Not" war das zu hören, doch "Hurricane" bietet da nochmal mehr Spielfläche. Der Refrain ist dann wieder Gesang und genau diesen Aufbau verdankt "Hurricane" seine Einzigartigkeit.


2. Persönliches Fazit:
Die meisten finden Disney-Stars ja eher nicht so cool, aber ich kann gar nicht genug von ihnen bekommen! Und damit meine ich auch die Musik von Bridgit Mendler. "Hurricane" ist für mich ein Song, den ich nicht aufgrund seiner Ohrwurmqualitäten höre, sondern weil die Aussage des Songs und die Aufmachung so gut ist. Er hat diese leichte Stimmung mit ironischem Unterton obwohl das Thema dann doch sehr ernst ist und schafft es gleichzeitig zu unterhalten und im Kopf zu bleiben.
Der einzige wahre Kritikpunkt ist vielleicht, dass der Song keine wirkliche Steigung hat und deshalb ab und zu an Substanz verliert. Trotzdem: insgesamt ist "Hurricane" ein toller Song, der sich vom restlichen aktuellen Pop positiv hervorhebt.
Dafür gibt es 4/5 Punkte und den dringenden Tipp: ANHÖREN!

Album-Rezension: Little Mix - "DNA (deluxe Edition)"

Little Mix. Diesen Namen haben manche von euch bestimmt schon gehört. Das ist nämlich die Bezeichnung für die erste Band, die die englische Version von "X Factor" jemals gewonnen hat. Das ganze passierte im Jahr 2011, 2012 wurde dann die erste Single "Wings" sowie das Album "DNA" in England veröffentlicht, 2013 soll es dann international klappen und so wurde am 19. April 2013 das Album auch in Deutschland veröffentlicht.
Erwarten darf man eine ganze Menge: Von coolen Uptempo-Nummern bis hin zu emotionalen Balladen, von südamerikanischen Sounds bis hin zum Retro-90s-Song - Little Mix stellen sich auf ihrem Album vielfältig und sehr modern vor. Doch kommen wir lieber zu den einzelnen Songs.


1. Die Songs:

1.1. Wings 5/5
Wie schon gesagt, die erste Single des Albums, die in England sofort auf Platz 1 der Single-Charts schoss. "Wings" hat alles was eine Uptempo-Nummer haben muss: einen herausragenden Beat, eingängige Lyrics und tolle Stimmen - damit gehört "Wings" zu meinen Favoriten und eröffnet ein großartiges Album!

1.2. DNA 5/5
Etwas dunkler geht es weiter: "DNA" besticht durch seine etwas "gruseligen" Beats und v. a. auch den Stimmen der vier Mädchen. Dabei ist das Ganze (wie schon "Wings") eine tolle Uptempo-Nummer, die sich aber stark vom Vorgänger unterscheidet. Einfach super!

1.3. Change Your Life 4/5
Etwas langsamer geht es weiter: "Change Your Life" ist von der Stimmung her fast so wie "Wings", allerdings nicht ganz so dancig. Hier geht es mehr um den Inhalt und die Aussage des Songs, obwohl das Arrangement durchaus auch überzeugen kann.

1.4. Always Be Together 5/5
Dieser Song sticht aufgrund seiner Positivität heraus, in dem Song geht es nämlich um eine für immer währende Freundschaft, die alles übersteht, was man sich nur denken kann. Genau diese Aussage gefällt mir total gut und passt einfach zu einer Girlgroup. Top!

1.5.  Stereo Soldier 5/5
Ein bisschen Army-Rhythmus und ein beständiger Beat - "Stereo Soldier" ist alles, was man sich von einem aktuellen Dance-Song nur wünschen kann! Dabei macht der Song einfach nur gute Laune und knüpft somit perfekt an "Wings" an.

1.6. Pretend It's Okay 4/5
Die erste Midtempo-Nummer der LP, "Pretend It's Okay", zeigt eine etwas nachdenklichere und reifere Seite von Little Mix. Dieser Song ist der erste, der vielleicht nicht ganz zur "typischen Girlgroup" passt, denn hier geht es nämlich viel mehr um die Echtheit, das zu zeigen, was die Mädchen wirklich denken und fühlen. Und genau das gefällt mir an dem Song. Er mag kein Ohrwurm sein, hat jedoch seinen Platz auf dem Album durchaus verdient.

1.7. Turn Your Face 5/5
Und an "Pretend It's Okay" schließt der nächste Song gleich an: "Turn Your Face" ist ruhig, emotional und reduziert - und genau das braucht jedes gute Album. Die erste und einzige Ballade geht sogar noch tiefer als "Pretend It's Okay" und zeigt auch: die vier Mädels haben großartige Stimmen! Definitiv einer meiner Favoriten auf dem Album!

1.8. We Are Who We Are 5/5
Nach den etwas erwachseneren Songs geht es weiter mit einer Pop-Nummer vom Feinsten: "We Are Who We Are" ist ein Aufruf an alle Frauen/Mädchen, sich selber zu akzeptieren und einfach zu sein, wer man ist. Das Thema ist ja mittlerweile sehr beliebt bei vielen Künstler, daher nehme ich es auch vielen meistens nicht ab - Little Mix allerdings schon! Super Album-Track, der Spaß beim Zuhören macht.

1.9. How Ya' Doin 4/5
Dieser Song hat es ja in einem Remix mit Missy Elliot auf Platz 7 meiner Playlist geschafft und das nicht ohne Grund: Der sehr ironische Song besticht durch seinen Beat, dem lustigen Text und dem Anfang bzw. Schluss! Die Remix-Version gefällt mir sogar noch besser und würde dann auch 5/5 Punkte bekommen.

1.10. Red Planet (feat. T-Boz) 4/5
Von der Stimmung gehört "Red Planet" eher in die Kategorie "dunkel, rockig und elektronisch" - also ähnlich wie schon "DNA". Jedoch ist der Song nicht der typische Hit, sondern besticht erst nach mehrmaligem Hören und zeigt: Little Mix lässt sich nicht gerne in eine Schublade stecken und kann nicht nur Girl-Pop produzieren.

1.11. Goin' Nowhere 4/5
Etwas südamerikanischen Flair bekommt man mit dem 11. Track "Goin' Nowhere". Der Song klingt super, stellt die Stimmen der Mädchen in der Vordergrund und sprudelt vor Ironie nur so über. Für mich weniger ein Singlekandidat, dafür aber ein toller Album-Track, der zu 100 % überzeugen kann.

1.12. Madhouse 3/5
Der letzte Song auf der Standard-Edition ist für mich gleichzeitig der schlechteste Song auf dieser. "Madhouse" ist wieder sehr elektronisch, ähnlich wie schon "DNA" oder "Red Planet", allerdings kann mich das Arrangement einfach nicht überzeugen und auch die Stimmen der Mädchen kommen einfach viel zu wenig zur Geltung. Daher ein eher schwaches Ende für ein sonst sehr starkes Album.

1.13. Deluxe Edition
Die deluxe Edition bietet dann nochmal drei neue Songs, sowie eine Akustik-Version von "DNA", die den Song dann als Ballade inszeniert. Der erste Bonustrack heißt "Love Drunk" und ist ein fröhlicher Gute-Laune-Song, zu dem man gut mitklatschen und tanzen kann, dem allerdings irgendwas fehlt, damit man so geflasht ist wie bei einigen Songs auf der Standard-Edition. "Make You Believe", eine Midtempo-Nummer, die die Stimmen der Mädchen nochmal hervorhebt, kann da schon mehr überzeugen und hätte für mich auch auf das eigentliche Album gepasst. Der letzte Bonustrack "Case Closed" stellt für mich dann den besten Song auf der deluxe Edition dar. Nicht nur die Stimmen und das Arrangement sind hier sehr stark, auch die Gefühle, die der Song auslöst, sind total glaubhaft und authentisch.
Insgesamt finde ich, dass sich der Kauf der deluxe Edition durchaus lohnt, da v. a. "Make You Believe" und "Case Closed" tolle Songs sind, die nochmal zeigen, wie gut die Mädels wirklich sind. Wer sich allerdings nur die Standard-Edition gekauft hat, verpasst jetzt nicht die Welt, da auf dieser bestimmt die besten Songs der Album-Arbeit zu finden sind.

2. Persönliches Fazit:
Für mich sind Little Mix zur Zeit die beste Girlgroup die es gibt! Ich war schon immer ein Fan von GUTEN Gruppen, die es allerdings in den letzten Jahren eher weniger gab. Deshalb freut es mich umso mehr, dass es Little Mix gibt und das mir ihr Debüt-Album so gut gefällt. "DNA" ist für mich ein Album mit 12 (auch wenn der 12. jetzt nicht ganz so gut ist) Hits, die allesamt zusammenpassen, sich ergänzen und verschiedene Seiten der Band zeigen. Zwar ist die Zielgruppe bestimmt Mädchen im Alter von 14-18 Jahren, trotzdem heißt das nicht, dass man sich als Junge/Mann dafür schämen muss, diese CD sich anzuhören, denn gute Musik kennt kein Alter und auch kein Geschlecht ;-) Musikalisch lobenswert ist die Bandbreite der Songs (wie schon am Anfang erwähnt), die einfach zeigt, das die Mädchen mehr können als Teenie-Pop.
Besonders positiv stechen für mich die Tracks "Wings", "DNA",  "Always Be Together", "Stereo Soldier", "Turn Your Face" und "We Are Who We Are" hervor, weil sie für mich alles vereinen: Elektro-Beats, ein gutes Arrangement und großartige Stimmen - also alles, was man als erfolgreiche Pop-Band braucht! Zur Zeit arbeiten Little Mix auch schon am Nachfolger von "DNA", auf den ich schon total gespannt bin und gleichzeitig hoffe, dass die Songs mindestens genauso gut sind wie auf ihrem Debüt-Album - wenn nicht sogar besser :-) Für dieses gibt es aber schon mal 5/5 Punkte und den Titel "Beste Girlgroup in den letzten Jahren". 

Single-Rezension: Avril Lavigne - "Here's To Never Growing Up"

Das Rockergirl ist wieder zurück! Von wem ich spreche? Von Avirl Lavigne natürlich! Diese war ja mit Hits wie "Complicated",  "My Happy Ending", "Girlfriend", "When You're Gone" und "What The Hell" besonders erfolgreich und hatte schon immer das "Bad Girl"-Image, doch gleichzeitig auch den Ruf als herausragende Songwriterin.
Und weil man an Hits anknüpfen muss, meldete sie sich am 9. April mit ihrer neuen Single "Here's To Never Growing Up" zurück und kündigte für Sommer 2013 ihr nunmehr fünftes Studioalbum an - genug Gründe also, uns die Single mal genauer anzuhören und zu überprüfen, ob sie auch nach vier Alben immer noch so gut ist wie am Anfang.

1. Der Song:
"Here's To Never Growing Up" ist eine fetzige Uptempo-Nummer, die Rock und Pop auf perfekte Weiße verbindet - genau wie es damals "Girlfriend" schon getan hat. Jedoch ist hier der "Teenie-Flair", den "Girlfriend" verbreitet hat, weg und an diese Stelle tritt eine reifere Avirl Lavigne, die jedoch mindestens genauso viel Spaß hat wie die Alte! Dabei ist alles ziemlich elektronisch gehalten und der ständige Gitarren-Einsatz lässt das ganze dann auch noch rockig wirken. Besonders der Refrain ist hier hervorzuheben, da er sowohl von der Instrumentalisierung als auch vom Inhalt, den Höhepunkt darstellt.
Inhaltlich geht es (sehr offensichtlich) um das "(niemals) Älter werden", dass man also alles noch genauso machen kann wie schon "damals" und das es eigentlich immer den gleichen Ablauf hat, den man eben beibehalten wird. Dabei singt man "Radiohead", dreht die Boxen "volle Kanne auf" und genießt einfach sein Leben.
Zwar ist der Inhalt nicht wirklich neu, aber ich finde die Message schön: das Leben genießen und das machen, was einem schon immer Spaß gemacht hat. Die Positivität des Songs ist sowieso sehr lobenswert.

2. Persönliches Fazit:
Mich kann Avirl Lavigne sogar noch nach vier Alben total begeistern und schafft es außerdem IMMER mit den Vorab-Singles zu punkten. Mir hat wirklich JEDE gefallen und ich finde, dass sich auch jedesmal die Musik etwas anderes anhört.
So zeigt mir "Here's To Never Growing Up", dass Lavigne gewachsen ist und auch mal zurückschaut und Vergleiche anstellt. Trotzdem verpackt sie das in eine Gute-Laune-Nummer, die geradezu Lust macht, die Lautstärke im Auto aufzudrehen, die Fenster runterzukurbeln und lauthals mitzusingen - perfekt also für eine Sommerfahrt wie sie im Buche steht ;-)
Großartig begründen muss ich daher auch nicht, dass der Song von mir 5/5 Punkte bekommt. Wer trotzdem eine haben will: der Song ist auf Platz 1 meiner Playlist, was heißt, dass ich ihn mir am meisten anhöre, also kann er gar nicht schlecht sein und das heißt wiederum: ANHÖREN! ANHÖREN! ANHÖREN!

P. S.: Damit bekommt der Song natürlich einen Platz an der "Wall of Glory"!

My Playlist - Top10: Update #5

Wie ihr euch schon denken könnt gibt es, aufgrund der ganzen neuen Single-Rezensionen, einige Veränderung in meiner Top10. Im Gegensatz zum letzten Mal bleibt, glaube ich, nichts wirklich auf seinem Platz, deshalb fange ich gleich an und quatsche gar nicht so viel drum herum.


1. Avril Lavigne - "Here's To Never Growing Up" neu
Und wir haben eine neue Nr. 1! Avril Lavigne kann mich mit ihrer neuen Single sofort für sich einnehmen und punktet auf ganzer Linie - die Rezension, die alles erklärt, gibt es nächste Woche zum Durchlesen.

2. Snoop Lion feat. Miley Cyrus - "Ashtrays and Heartbreaks" neu
Der Song, der mich dazu veranlasst hat, dass ich SOFORT eine Single-Rezension schreiben musste: Snoop Lion und Miley Cyrus markieren für mich den Frühlingsstart in meiner Musikwelt und dafür haben sie sich den 2. Platz durchaus verdient. Wer Näheres wissen möchte, kann hier die Rezension dazu lesen.

3. Selena Gomez - "Come & Get It" neu
Und auch dieser Disney-Star weiß, wie man mich überzeugen kann ;) "Come & Get It" ist für mich das Beste was Selena Gomez jemals gemacht hat! Warum? Die Antwort dazu findet ihr hier.

4. Glasperlenspiel - "Nie Vergessen" neu
Und auch die deutsche Fraktion ist in meiner Top10 vertreten! Glasperlenspiel melden sich mit der Vorab-Single "Nie Vergessen" aus ihrem kommenden Studioalbum "Grenzenlos" zurück - und was ich schon sagen kann: die Single macht mich unglaublich gespannt auf das Album. Näheres dazu in den kommenden Wochen.

5. Bridgit Mendler - "Hurricane" neu
Die "Ready or Not"-Sängern koppelt die 2. Single aus ihrem Album "Hello My Name Is..." aus und landet schon wieder einen Volltreffer bei mir. Auch auf diese Single-Rezension dürft ihr euch freuen ;-)

6. Little Mix feat. Missy Elliot - "How Ya Doin'" neu
Letztes Mal noch mit "Stereo Soldier" vertreten und diese Woche mit ihrer neuen Single "How Ya Doin'" zusammen mit Missy Elliot. Es wird keine Single-Rezension geben, dafür dürft ihr euch aber auf die Album-Rezension zu "DNA" (ihrem Debüt-Album) freuen.

7. Demi Lovato - "Heart Attack"
Immer noch in meiner Top10 ist Demi Lovato. Ich persönlich finde ja, dass diese Sängerin viel bekannter sein sollte als sie es ist, denn ihre Stimme ist einfach grandios. Reinhören sollte man also definitiv. Wer wissen möchte, was er bei "Heart Attack" zu erwarten hat, kann sich die Rezension hier durchlesen.

8. The Saturdays - "What About Us"
Gerade noch rezensiert und jetzt schon wieder gefallen: The Saturdays mit ihrer Single "What About Us". Eigentlich tut es mir ein bisschen leid, dass er in dieser Woche "nur" Platz 8 belegt, aber die Konkurrenz ist einfach zu groß. Trotzdem ist der Song immer noch sehr gut.

9. Justin Timberlake - "Mirrors"
Sein Album "The 20/20 Experience" habe ich ja gestern in der Rezension in höchsten Tönen gelobt, in meinen Top10 schaut es allerdings nicht mehr ganz so gut aus: "Mirrors" verliert seinen Platz auf der #1 und fällt auf die 9 und zwar nicht, weil der Song mir nicht mehr gefällt, sondern einfach nur, weil er eben schon ein bisschen älter ist. 

10. Rihanna feat. Mikky Ekko - "Stay"
Langsam verdient dieser Song einen Ehrenpreis.... dieser Track ist nämlich der Einzige, der alle Updates "überlebt" hat - und das, obwohl es gar keine Single-Rezension gab. Ich muss mir auf jeden Fall was überlegen, bis dahin höre ich mir "Stay" gleich nochmal an ;-)

Songs, die leider nicht mehr in meiner Top10 sind:

  • Elif - "Unter meiner Haut": Die Newcomerin, die mich mit ihrer Debüt-Single wirklich überzeugen konnte, kann, bei dieser internationalen Konkurrenz, einfach nicht mehr mithalten! Trotzdem ist "Unter meiner Haut" ein interessanter Auftakt von Elifs Solo-Karriere!
  • Bastille - "Pompeii": Der Song hielt sich zwar nicht lange in meiner Top10, jedoch schafft es das Album auf ganzer Linie zu überzeugen. So höre ich mir "Bad Blood" immer noch sehr gerne an.
  • OneRepublic - "If I Lose Myself": Der Song wäre auf Platz 11, wenn es "meine Top11" geben würde - so schafft es OneRepublic aber nicht mehr auf meine Playlist.
  • Bruno Mars - "Natalie/When I Was Your Man": Beide Songs sind stark, allerdings höre ich mir sie einfach nicht so oft an wie die Songs in meiner Top10 - sorry!
  • Little Mix - "Stereo Soldier": Little Mix haben bei mir einfach den Track getauscht, so wurde aus "Stereo Soldier" dann einfach "How Ya Doin'" :-D
  • Lena - "Neon (Lonely People)": Der Track begleitet mich ja jetzt auch schon seit Januar und gefällt mir immer noch total gut, die Konkurrenz ist aber in diesem Update leider zu stark - sorry, Lena!

Album-Rezension: Justin Timberlake - "The 20/20 Experience (deluxe Edition)"

Seit Ende letzten Jahres konnten wir alle Teil des Comebacks überhaupt sein! Justin Timberlake meldet sich knapp 7 Jahre nach seinem letzten Album "Future Sex/Lovesounds" zurück und das mit einem Paukenschlag! Zunächst veröffentlichte er die Single "Suit & Tie", eine Zusammenarbeit mit Rapper Jay-Z, dann die zweite Single "Mirrors", mit der er die ganze Welt begeistern konnte und am 15. März folgte dann die Veröffentlichung seines 3. Studioalbums "The 20/20 Experience".
Ich persönlich finde es toll, dass sich JT zurückmeldete und jetzt wieder musikalisch überzeugen will. Ich bin sofort am Veröffentlichungstag in meinen CD-Laden gerannt und habe mir das Album sofort zugelegt, weil man sich bei Justin Timberlake sicher sein kann, dass es sich bei "The 20/20 Experience" um ein Meisterwerk handelt (wie schon sein 2. Studioalbum).


1. Die Songs:

1.1. Pusher Love Girl 4/5
Stark fängt es an: "Pusher Love Girl" ist sehr geschmeidig, rund und soulig, wobei es gegen Ende nochmal etwas moderner wird. Die Länge von 8:02 Minuten erscheint einem etwas lang, aber das gehört mittlerweile zum Markenzeichen von Justin Timberlake. Nur er schafft es, dass man auch die ganze Zeit "dran bleibt" und mithört.

1.2. Suit & Tie (feat. Jay-Z) 4/5
Dieser Song ist ja auch schon seit längerer Zeit im Umlauf und hat seinen Erfolg definitiv verdient. Ich finde, dass Jay-Z nochmal einen anderen Vibe in das Stück bringt und bin positiv überrascht von der Zusammenarbeit. Der Song ist wirklich super und hat noch mal mehr Pfiff als "Pusher Love Girl".

1.3. Don't Hold the Wall 4/5
Und moderner geht es auch weiter: nachdem sowohl "Pusher Love Girl" als auch "Suit & Tie" eher soulig waren, kommt "Don't Hold the Wall" total modern daher und unterscheidet sich auch von der Stimmung von den Vorgängern. So ist der Song etwas dunkler, "schmutziger" und weist mehr Beats auf. Man muss sich zwar erstmal auf diese Stimmung einlassen, findet jedoch schnell Bezug dazu und dann kann der Song auch wirklich überzeugen.

1.4. Strawberry Bubblegum 5/5
Etwas fröhlicher geht es weiter: "Strawberry Bubblegum" gefällt mir vom Beat her total gut und kann mich auch mit anderen Dingen, wie Lyrics, Aufbau und Stimmung, total überzeugen. Dieser Song könnte (wenn es nach mir ginge) auch in der Disco laufen, nicht weil er besonderes tanzbar ist, sondern eher wegen dem Gefühl und wie man sich dazu bewegt. Für mich das erste wirkliche Highlight auf dem Album (obwohl eigentlich alle Nummern Highlights wären :-D). Gegen Ende wird es dann wieder sehr rhythmisch und reduziert - top!

1.5. Tunnel Vision 5/5
Nächster Favorit! Sehr modern, sehr dancig, sehr Justin Timberlake (: Erinnert mich ein bisschen an den Sound von "Futuresex/Love Sounds" und wäre für mich auch eine tolle 3. Singleauskopplung. Im Refrain "geht es richtig ab", in den Strophen ist es dann etwas ruhiger und die Stimme Timberlakes kommt gut zur Geltung. Favorit <3

1.6. Spaceship Coupe 5/5
Etwas R'n'B gefällig? Gemischt mit souligen Sounds, dumpfen Beats und der einzigartigen Stimme von Justin Timberlake gelingt ihm nämlich ein weiteres Highlight auf der LP. "Spaceship Coupe" erinnert ein bisschen an "Tunnel Vision" und damit auch an das 2. Studioalbum JT's, spricht jedoch trotzdem für sich und unterscheidet sich auch von vorherigen Songs. Der E-Gitarren-Einsatz gefällt mir außerdem super gut und verleiht dem Song nochmal eine etwas andere Seite. Nächster heißer Anwärter auf eine zukünftige Single-Auskopplung.

1.7. That Girl 5/5
HipHop-Beats mit R'n'B und ganz viel "Sex" in der Stimme - so kennen wir Justin Timberlake schon, allerdings heißt das nicht, dass man auch schon genug davon gehört hat ;-) "That Girl" ist vielleicht nicht ganz so raffiniert wie die Vorgänger was die Lyrics angeht, trotzdem kann der Song durch seinen Sound überzeugen. Mit dem "Mitwipp"-Rhythmus schafft er es außerdem, dass man richtig "mitgeht" und den Song richtig genießt (Die Länge von "nur" 4:47 Minuten ist auch mal angenehm). Gut vorstellbar als Single!

1.8. Let the Groove Get In 5/5
Mit südamerikanischen/karibischen Rhythmen geht es weiter: "Let the Groove Get In" besticht durch seinen Mitsing-Charakter und seinem 50s-Sound gepaart mit mit dem oben genannten Rhythmus. Dieser Song steckt voller guter Laune und zeigt den Entertainer Justin Timberlake. Gute Nummer, die perfekt zum Sommer 2013 passen könnte.

1.9. Mirrors 5/5
Zu diesem Song muss ich nicht mehr viel sagen. Wer die Single-Rezension noch nicht gelesen hat, kann das hier tun.

1.10. Blue Ocean Floor 3/5
Etwas langsamer und nachdenklicher zeigt sich JT in "Blue Ocean Floor". Der Sound ist etwas gewöhnungsbedürftig und man braucht etwas Zeit bis man anfängt den Song "zu verstehen". Für mich gehört er jetzt nicht zu den Favoriten, kann sich jedoch trotzdem hören lassen.

1.11. Deluxe Edition
In der deluxe Edition sind zwei weitere Songs zu finden: "Dress On", welcher mir total gut gefällt, weil er wieder diesen R'n'B-Vibe hat und sehr "sexy ist, und "Body Count", eine schnelle Uptempo-Nummer, die mich von der Stimmung etwas an "Let the Groove Get In" erinnert, jedoch dabei noch ein paar HipHop-Stellen zu bieten hat.
Beide Songs sind absolut klasse und gefallen mir total gut. Eigentlich würde ich an dieser Stelle meckern, warum sie es nicht auf die normale Version des Albums geschafft haben, aber wenn fast jeder Song auf dem Standard-Album ca. zehn Minuten lang ist, dann kann und will ich auch gar nicht meckern und finde es auch völlig okay, dass man dazu noch eine deluxe Edition anbietet, für die wirklich wahren Fans. Meiner Meinung nach lohnt sich die auch absolut, denn man bekommt zwei wunderbare Songs, die mit denen auf dem Album ohne Probleme mithalten können.

2. Persönliches Fazit:
Meine Erwartungen an "The 20/20 Experience" waren ja wirklich von vorn herein schon sehr hoch. "Justified" und "Futresex/Love Sounds" haben mir schon so gut gefallen, dass ich sie mir heute noch anhöre. Justin Timberlake hat einfach den Ruf für gute, qualitativ hochwertige Musik und genau das ist auch "The 20/20 Experience": Hochwertige, gute, standhafte, spaßmachende, frische und einfach überzeugende Musik. In jedem Song steckt etwas anderes Interessantes, man merkt das Herzblut richtig und es macht einem großen Spaß, JT zuzuhören. In Zeiten der Shootingstars und One-Hit-Wonders ist das auch mal was ganz Neues, zu wissen, dass es auch noch wahre Künstler gibt, die dann etwas herausbringen wenn es auch wirklich so weit ist.
Es gibt vielleicht keinen markanten Ohrwurm und man kann sich die Songs nicht mal "zwischendurch" anhören, aber dafür bekommt man ein Album, was man sich von vorne bis hinten durchhören und einfach nur jeden einzelnen Song genießen kann. Besonders "Tunnel Vision", "Spaceship Coupe", "That Girl und "Let the Groove Get In" haben es mir besonders angetan und sind für mich heiße Single-Kandidaten.
Dementsprechend vergebe ich für das Album (wie soll es auch anders sein) 5/5 Punkte und freue mich auf die von Justin Timberlake angekündigte zweite Hälfte des Albums ;-)

P. S.: Aufgrund dieser Leistung bekommt JT mit seinem Album natürlich einen Platz an der "Wall of Glory" und den Titel "Bestes Album 2013 so far".

Single-Rezension: Selena Gomez - "Come & Get It"

Nach Miley Cyrus veröffentlicht jetzt der nächste Disney-Star einen Song: Selena Gomez ist ohne ihre Band unterwegs und veröffentlicht im Laufe des Jahres ihr Debüt-Solo-Album, doch zuvor zeigt sie uns mit der Vorab-Single "Come & Get It" in welche Richtung ihr Sound gehen soll.
Ich finde es persönlich ja immer schwierig wenn Künstler sagen: "Die 1. Single des Albums repräsentiert ziemlich gut die Bandbreite der LP", weil es oft doch so ist, dass der Song nur eine Richtung vorgibt und ein Album ja bestenfalls sehr unterschiedlich und vielfältig ist. Doch bei "Come & Get It" hört man viele verschiedene Seiten und Einflüsse, sodass man gleich beim ersten Hören denkt: Oh, das wird aber vielfältig! Wie ich das meine erfahrt ihr, wie immer, hier.


1. Der Song:
Als Einstieg in den Track dienen arabische Sounds, die mich persönlich an Pyramiden, Kamele, Wüste und Strand erinnern - also an meinen letzten Ägypten-Urlaub :-) Weiter geht es dann mit einigen elektrischen Beats, ein paar Synthesizern und vielen Drums. Es geht außerdem gleich los mit dem Refrain, der sehr catchy und eingängig ist, sodass man gleich mitsingen muss wenn dieser dann zum zweiten Mal anfängt. Die Strophen sind dagegen etwas ruhiger und stellen so einen Kontrast zum sehr elektronischen Refrain.
Inhaltlich geht es (sehr offensichtlich) um das Verliebtsein in eine bestimmte Person und das man eben auf diese wartet, bis sie bereit ist für "was auch immer". Die Lyrics sind also eher von gestern, dafür aber sehr eingängig und leicht zu merken.

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt finde ich den Song total gut, weil er sich von den Songs, die zur Zeit in den Charts sind, sehr stark unterscheidet. Es ist nicht wirklich ein typischer Dance-Track oder eine mitreißende Ballade, sondern verbindet diese zwei Rhythmen miteinander und bedient sich noch an anderen Einflüssen, Richtungen und Genres. Dadurch entsteht ein toller Sound, der einzigartig, aber auch sehr eingängig ist.
Trotzdem gibt es auch ein paar Kritikpunkte, so finde ich die Bridge des Songs nicht wirklich stark und auch die Lyrics sind (wie oben schon geschrieben) nicht wirklich tiefsinning (was ich jetzt allerdings nicht SO schlimm finde). Allerdings ist diese Kritik echt minimal und macht für mich den Song jetzt nicht schlechter.
"Come & Get It" erhält daher 4/5 Punkte, nicht weil es ein großer Hit ist, sondern weil er sich positiv abhebt und eine besondere Stimmung bei mir auslöst (ähnlich wie schon Snoop Lion und Miley Cyrus mit "Ashtrays and Heartbreaks").

Single-Rezension: The Saturdays - "What About Us"

Dieser Song hat es in meiner Playlist sofort auf Platz 3 geschafft und bekommt daher auch wohlverdient seine eigene Single-Rezension. Die Rede ist natürlich von "What About Us" von der Girlgroup The Saturdays. Diese ist in ihrem Heimatland England schon seit mehreren Jahren ziemlich erfolgreich und wollte mit "What About Us" auch die restliche Welt (besonders aber Amerika) überzeugen. Nachdem es in Amerika ziemlich mittelmäßig gelaufen ist kommen sie nun zurück um es von Europa zu wissen.
In Deutschland wurde ihre Single am 5. April 2013 veröffentlicht und man darf gespannt sein ob diese auch hierzulande so gut ankommt wie in England, dort platzierte sich der Song nämlich auf Platz 1 der offiziellen Single-Charts.

1. Die Songs:

1.1. What About Us (feat. Sean Paul)
Den Song gibt es in zwei verschiedenen Varianten: die erste Option wäre das Feature mit Sean Paul, das mir persönlich fast schon besser gefällt als die andere Möglichkeit (zu der ich gleich komme), denn der Rap-Part gibt dem Song eine starke Bridge, die das "normale" "What About Us" nicht wirklich aufweißen kann.

1.2. What About Us
Diese Version ist eben ohne Sean Paul und gefällt mir zwar auch, allerdings ein bisschen weniger als die oben genannte Alternative. Der Song besticht durch seine Party-Beats, den einfachen Lyrics und seinen Disco-Sound, der jedem sofort zum Tanzen animiert. Genau das Richtige also für den (hoffentlich bald kommenden) Sommer.

1.3. Somebody Else's Life (Acoustic)
Die offizielle B-Seite zu der Single ist eine sehr ruhige und emotionale Ballade, die die Stimmen der fünf Frauen in den Vordergrund stellt. Insgesamt finde ich das sehr schön, allerdings auch sehr abrupt, denn nach den zwei Party-Tracks sofort eine Ballade zu hören, mache ich sonst nicht. Wenn man allerdings erstmal in dem Song "drinnen" ist, dann gefällt dieser auch.

2. Persönliches Fazit:
Ich bin total begeistert von dem Song und freue mich schon auf alles was noch kommen mag. The Saturdays kenne ich zwar schon länger, konnte mich aber nie dazu durchringen, mir ihre Alben oder EP's zu kaufen. Ich habe mir zwar nicht vorgenommen, mich mit ihrem alten Werken zu beschäftigen, aber auf die Neuen freue ich mich umso mehr. "What About Us" ist ein Pop/Dance-Track vom Feinsten, der zwar sehr Mainstream ist, allerdings dafür sehr gut! Er reißt einen mit und beschert einem für knapp vier Minuten gute Laune und Party-Stimmung. Das der Song zur Disco-Hymne werden kann braucht man an dieser Stelle gar nicht festzuhalten, das ist fast schon selbstverständlich.
Von mir gibt es daher 5/5 Punkte und den dringenden Tipp: ANHÖREN!

P. S.: Normalerweise würde es jetzt einen Platz an der "Wall of Glory" geben, aber ich warte doch noch ab bis The Saturdays ihr Album veröffentlichen, damit ich alles auf einmal "ehren" kann.

Single-Rezension: Lena - "Neon (Lonely People)"

Und jetzt eine Rezension, die eigentlich schon überfällig ist, da er mich schon seit Januar begleitet: Lena mit der 2. Single aus ihrem Album "Stardust". Nachdem die Single "Stardust" und das gleichnamige Album ja schon sehr erfolgreich waren, Lena sogar einen ECHO für das Video zur Single bekommen hat, erschien am 15. März 2013 der Nachfolger "Neon (Lonely People)". Den Song gab es schon auf ihrem Album, doch als besonderen Anreiz für Fans, die das Album schon haben, erschien "Neon (Lonely People)" in einem speziellen Single-Mix, der sich vom normalen Album-Mix etwas abgrenzt. Doch mehr dazu hier.



1. Die Songs:

1.1. Neon (Lonely People) (Single-Mix)
Dieser Mix ist im Gegensatz zu der Version auf dem Album etwas elektronischer, poppiger und tanzbarer, was sich für eine Single eben ein bisschen besser eignet. Zwar ist der Unterschied, was alles andere angeht, nicht ganz so groß, trotzdem gefällt mir die Single-Version viel besser als die auf dem Album. Für mich war "Neon (Lonely People)" zwar stark auf der LP, allerdings hätte ich nicht damit gerechnet, dass er als Single ausgekoppelt wird (eher hätte ich mir "Mr. Arrow Key", "Better News", "ASAP" (feat. Miss Li) oder "Goosebumps" vorstellen können). Als ich dann allerdings den Remix gehört und das dazugehörige Video gesehen habe war ich durchaus begeistert und ertappte mich immer wieder dabei, wie ich den Song anstellte. Und drei Monate später hat sich daran nichts geändert: Noch immer höre ich mir die Single an und das nicht allzu selten - das kann einfach nur für den Song sprechen.

1.2. Neon (Lonely People) (Beatgees Remix)
Wie meine Leser ja wissen, bin ich nicht wirklich der Remix-Fan. Dieser hier gefällt mir dafür aber ganz gut, denn er ist nicht so "verzerrt" wie das Remixe normalerweise sind. Der Hauptkern des Songs ist immer noch zu erkennen, lediglich die zusätzlichen Sounds sind ein wenig anders als beim Original bzw. beim Single-Mix. Natürlich hätte ich es besser gefunden, wenn ein neuer Song als B-Seite gedient hätte, aber man darf ja nicht zu viel verlangen. Trotzdem muss ich anmerken, dass ich es die schwächste B-Seite finde, die Lena uns jemals geboten hat.

2. Persönliches Fazit:
Ich mag den Song sehr gerne, weil er diesen leichten und gleichzeitig sehr modernen Sound hat. Außerdem erinnert er mich ein kleines bisschen an "Taken by a Stranger", von dem ich immer noch glaube, dass er einer der besten Songs ist, die Lena zu bieten hat. Besonders schön finde ich, dass man gut mitsingen kann, was ja bei den meisten Songs, die Lena macht, der Fall ist.
Daher finde ich es auch sehr schade, dass der Song nur Platz 38 in den Single-Charts erreicht hat. Das "Neon (Lonely People)" jetzt kein Hit á la "Satellite" ist, war mir ja klar, aber nicht einmal die Top20 zu erreichen? Das hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Ganz zu Schweigen davon, dass es der Song wirklich verdient hätte höher einzusteigen. Ich hoffe, dass die Platzierung daher kommt, dass alle ihre Fans sich zu sehr auf die "No one can catch us"-Tour gefreut haben und deshalb vergessen haben die Single zu kaufen.
Aber gut, die Position in den Charts ist ja auch nur eine Platzierung und mich konnte Lena ja überzeugen - und das ist das Wichtigste!
Von mir gibt es für die Single 4/5 Punkte und somit hat sich Lena ihre Platzierung in meiner Playlist auch durchaus verdient ;)

Single-Rezension: Snoop Lion feat. Miley Cyrus - "Ashtrays and Heartbreaks"

Heute bin ich auf diese neue Single gestoßen und musste mich praktisch sofort an den Computer setzen und eine Rezension zu diesem wunderbaren Song schreiben! Die neue Single von Snoop Dogg (neuerdings auch bekannt unter Snoop Lion) und Miley Cyrus mit dem Namen "Ashtrays and Heartbreaks" kann nämlich sowas von überzeugen und eröffnet für mich den "Frühling" in der Musikwelt.
Von Snoop Dogg war ich jetzt nie so der größte Fan, doch es kann sein, dass ich mir sein nächstes Werk "Reincarnated" kaufen werde - und zwar aufgrund dieses Songs! Miley Cyrus dagegen gefällt mir schon seit jeher gut, so gut, dass ich sogar all ihre Alben zu Hause stehen habe und sie mir auch des Öfteren mal anhöre. Und ich glaube, dass ich gerade eben meinen Lieblingssong von Miley Cyrus gefunden habe.


1. Der Song:
"Ashtrays and Heartbreaks" ist eine coole Mischung aus Raggae, Pop, R'n'B und Rap, wobei der Raggae-Einfluss stärker ist als die des R'n'Bs oder Pops. Die Nummer ist sehr smooth und besticht eigentlich mehr durch Cyrus' Stimme und Snoop Lions Rap-Gesang als durch seinen Sound - doch gleichzeitig trägt dieser trotzdem zur Stimmung bei und verleiht dem Song das gewisse Etwas. Kurz gesagt: Wenn man im Sommer am Strand liegt, gemütlich einen Cocktail schlürft und die Sonne genießt, dann wäre das der Song, den man anstellen sollte, denn genau dahin gehört er: an den Strand.
Der Inhalt des Songs ist jetzt nicht wirklich zentral, schon der Name "Ashtrays and Heartbreaks" (übersetzt Aschenbecher und gebrochene Herzen", fasst es eigentlich gut zusammen: Es geht ums Rauchen und um vergangene Liebe. Darum, dass man eben auch mal verliert und Dinge im Leben auch negativ ausgehen können, das Leben aber trotzdem lebenswert ist (wenn man die Zeilen mit dem Rauchen weglässt, können dir Lyrics ganz positiv vernommen werden :-D).

2. Persönliches Fazit:
Der Song ist ungewöhnlich, gar nicht Mainstream und hat Etwas an sich, was total anders ist und genau DAS gefällt mir TOTAL. Sowohl Snoop Lion als auch Miley Cyrus hören sich toll an und im Zusammenspiel sogar NOCH besser als gewöhnlich. Natürlich, der Inhalt lässt ein bisschen zu Wünschen übrig, aber darum geht es nicht so wirklich. Die Gefühle und die Stimmung, die dieser Song in einem auslösen machen das alles wett, was anderes kann man sich doch gar nicht wünschen.
Besonders der Raggae-Sound kann mich überzeugen, ich habe ja schon bei Bruno Mars gesagt, dass mir das Genre gut gefällt und ich es mag, dass immer mehr Sänger/Rapper diesen Einfluss in ihren Songs heranziehen.
Wie man sich jetzt denken konnte vergebe ich dem Song aus all diesen Gründen 5/5 Punkte und kann nur sagen: Hoffentlich wird das ein weltweiter Sommerhit (und dann müsste sich der Sommer auch langsam blicken lassen, oder?).

P. S.: Damit bekommt der Song einen Platz an der "Wall of Glory" und den Titel "Bestes Feature seit Langem"

Hidden Treasure: Bastille - "Bad Blood (The Extended Cut)"

Ich habe irgendwie das Gefühl, dass das Inselkönigreich nur noch Sänger, Sängerinnen und Bands exportiert. Dafür gibt es schon einige Beweiße, man muss sich z. B. nur mal meine "Hidden Treasures"-Kategorie angucken und stellt dann schnell fest, dass die meisten Künstler dort aus England stammen. Und zu dieser Runde gesellt sich auch der nächste Act, den ich euch gerne vorstellen möchte: Bastille mit ihrem Debüt-Album "Bad Blood".
Die Band konnte sich mit ihrer Single "Pompeii" eine Top3-Platzierung sichern und starten im Moment sowohl in England als auch in ganz Europa total durch. Leider konnte sich die Band mit dem Album in Deutschland nur auf #98 platzieren und das muss schnellstmöglich geändert werden, denn "Bad Blood" hat alles, was ein Newcomer braucht.


1. Die Songs:

1.1. Pompeii 5/5
Die (wie oben schon geschrieben) erfolgreichste Single des Albums bis jetzt. Eine Uptempo-Nummer, die sowohl mit ihrer Instrumentalisierung als auch vom Sound und der Stimme des Sängers überzeugen kann. Außerdem wippt und summt sofort mit und bekommt irgendwie sofort ein "frühlinghaftes" Gefühl (so geht es zumindest mir). Mir gefällt der Song und gehört für mich zu den Besten des Albums.

1.2. Things We Lost in the Fire 5/5
In den Strophen (v. a. am Anfang) ruhiger und der Refrain wieder schnell - das Zusammenspiel der Dynamik dieser zwei Teile macht total Spaß beim Zuhören und auch der Inhalt kann - sogar mehr als "Pompeii" - überzeugen. Diesen Song wünsche ich mir als Single!

1.3. Bad Blood 4/5
Mehr mystisch und etwas dunkler geht es weiter. Den Namensgeber des Albums höre ich mir gerne in den Abendstunden an, bei Sonnenuntergang, wenn man vielleicht etwas nachdenklicher ist. V. a. die Bridge kann mich außerdem überzeugen und lässt mich den Song immer wieder anschalten.

1.4. Overjoyed 3/5
Der erste Song, den ich jetzt nicht so gelungen finde. Schön finde ich, dass er etwas ruhiger ist und besonders die Strophen gefallen mir total gut. Minuspunkte gibt es allerdings auch: so gefällt mir die Bridge nicht, der Refrain ist nicht meins und auch das Ende finde ich enttäuschend. Mittelmäßiger Song, der allerdings nicht mit den Vorherigen mithalten kann.

1.5. These Streets 4/5
An diesem Song gefallen mir die Details, die Töne und Sounds, die man vielleicht nicht gleich beim ersten Mal hört, die aber nach mehrmaligen Hören ausschlaggebend sind, dass einem der Song gefällt. Er wirkt ein bisschen fröhlicher als die restlichen Songs des Albums und könnte eine Show gut eröffnen. Super Track, der durchaus Ohrwurmcharakter hat.

1.6. The Weight of Living, Part II 5/5
Der Refrain ist sehr catchy und hat etwas sehr Einzigartiges, aber auch die Strophen sind super! Von der Stimmung gehört der Song eher zu "These Streets", gefällt mir allerdings nochmal besser als dieser.

1.7. Icarus 5/5
Der Song ist ein Mix aus den beiden Stimmungen, die wir bis jetzt kennenlernen duften (also der etwas dunkleren Stimmung von "Pompeii", "Things We Lost in the Fire", "Bad Blood" und "Overjoyed" und der fröhlicheren Stimmung von "These Streets" und "Thei Weight of Living, Part II").
Hierbei steht v. a. der Beat im Mittelpunkt und reißt erst richtig mit. Gut vorstellbar als Single.

1.8. Oblivion 5/5
Wie jedes gute Album hat auch "Bad Blood" eine wunderschöne Ballade vorzuweißen. "Oblivion" gefällt mir v. a. durch die zu hörenden Geigen und den superschönen Sound, die diese dem Song verleiht. Auch der Inhalt ist so rührend, dass man sich einfach verlieben muss!

1.9. Flaws 4/5
Etwas elektronischer geht es weiter: "Flaws" lebt allerdings durch die Stimme des Leadsängers und kommt dadurch erst in Fahrt. Außerdem geht es hier v. a. um den Inhalt, die Aussage, die der Song treffen möchte. Der Song steht daher im Kontrast zu den anderen Tracks und hebt sich mehr ab, was allerdings nichts Schlechtes sein soll - ganz im Gegenteil!

1.10. Daniel in the Den 5/5
Der nächste Song, der schon wieder voll Punktzahl bekommt! "Daniel in the Den" ist eine Mischung aus Ballade und Midtempo-Nummer, der besonders im Refrain überzeugen kann und zum typisch deutschen Mitschaukeln einlädt. Das Klavier im Hintergrund ist außerdem auch wunderschön und hört sich im Zusammenspiel mit dem Schlagzeug super an.

1.11. Laura Palmer 5/5
Wieder etwas dunkler geht es mit "Laura Palmer" weiter. Der Song ist gut und sehr tiefgründig und passt sehr zum ersten Teil des Albums mit seiner düsteren Stimmung, die v. a. in den Strophen sehr präsent ist und sich im Refrain fast schon auflöst und zu einem fröhlichen Beat wechselt. Wie schon berichtet wurde ist "Laura Palmer" wahrscheinlich die nächste Single des Albums und kann mit "Pompeii" durchaus mithalten.

1.12. Get Home // The Weight of Living, Part I 4/5
Zwei tolle Songs, die einen schönen Abschluss der Standard Edition darstellen. Während "Get Home" eher ruhig ist und durch seine Einfachheit besticht, ist "The Weight of Living, Part I" wieder sehr fröhlich, leicht und mehr "uptempo" als der "The Weight of Living, Part II".

1.13. "The Extended Cut" - Deluxe Edition
Auf der Deluxe Edition finden sich zwei neue Songs ("The Silence" und "Laughter Lines"), die beide gut sind und nochmal anders als die Tracks auf der "normalen" Edition. Außerdem lässt sich noch eine Klavierversion des Songs "Bad Blood" finden sowie zwei "Abbey Road Session"-Versionen der Songs "Things We Lost in the Fire" und "Laura Palmer", die sich ebenfalls ganz anders anhören als die Original-Version.
Insgesamt lohnt sich die Deluxe Edition für mich allemal, besonders aufgrund zwei so starker Songs wie "The Silence" und "Laughter Lines". Aber auch die zusätzlichen Versionen zu manchen Songs aus der Standard Edition gefallen mir gut.
Lasst mich es so ausdrücken: Die Deluxe Edition muss nicht sein, kann aber durchaus Spaß machen :D

2. Persönliches Fazit:
Wie man schon feststellen kann: ich bin leicht begeistert :-) Ich bin auf Bastille total zufällig gestoßen, schlicht und ergreifend einfach nur durch Werbung im Fernsehen. "Pompeii" hat mir dann so gut gefallen, dass ich mir einige Live-Aufnahmen angeschaut habe und mir daraufhin sofort das Album besorgt habe, denn die Jungs konnten mich von der ersten Minute an überzeugen! "Bad Blood" führt das weiter, was "Pompeii" angefangen hat: ein frischer, neuer Sound gepaart mit einer Schippe voll Gefühle und eindringlichen Beats, die einem zum wippen und mitsingen anregen. Dabei kann ich gar nicht sagen, welcher Song mir am Besten gefällt, denn jeder trägt seinen Teil zum Album bei und es scheint so als hätte jeder seine Berechtigung auf dem Album. Selbst "Overjoyed", der Song, der mich nicht so überzeugen konnte, ist auf dem Album wichtig, da er einfach zum nächsten überleitet und eine etwas andere Seite des Albums zeigt.
Ich habe mir ja sehr viel Zeit gelassen beim Hören, was ich eigentlich nur mache, wenn ich nicht will, dass meine Begeisterung meine Rezension zu sehr beeinflusst, damit ich noch eine einigermaßen gut begründete Rezension verfassen kann. In diesem Fall hat es allerdings so lange gedauert, weil ich mir einfach die ganze Zeit das Album angehört habe und nicht Schreiben wollte, eben weil mir die LP so gut gefallen hat. Und das mag wirklich was heißen.
Daher kann es nur 5/5 Punkte geben und den dringenden Rat: REINHÖREN! KAUFEN! GENIEßEN!!!

P. S. Die Band erhält außerdem einen Platz an der "Wall of Glory" und den Titel "Beste Newcomerband".

Album & Single des Monats März 2013

Ich habe das Gefühl, je mehr man ins Bloggen "einsinkt" desto schneller vergeht die Zeit. Es kommt mir vor als hätte ich erst gestern das beste Album und die beste Single des Monats Februar gekürt. Dazu trägt wahrscheinlich auch bei, dass es im vergangenen Monat ganz schön viele Rezensionen gab, was mich total freut, denn Schreiben macht zwar Spaß, aber es ist schwierig es in den "normalen Alltag" miteinfließen zu lassen, besonders wenn man sich auf Reisen und bestimme Projekte vorbereiten muss.
Wie dem auch sei, hier erfahrt ihr nun, welche Single und welches Album meine Highlights in den letzten 31 Tagen waren. Viel Spaß!


1. Single des Monats:
Obwohl ich mich eigentlich vermehrt auf Alben konzentrieren wollte, gab es doch viele Single-Rezensionen. So fing der Monat an mit den Rezensionen zu "Mirrors" von Justin Timberlake und "Heart Attack" von Demi Lovato, weiter mit "Unter meiner Haut" von der Newcomerin Elif  und "Boomerang" von Nicole Scherzinger bis hin zu den Rezensionen zu OneRepublics "If I Lose Myself" und der Zusammenarbeit von Pitbull und Christina Aguilera "Feel This Moment".
Alle Songs sind total hörenswert und konnten mich, jeder mit etwas Anderem, überzeugen. Doch trotzdem gibt es für mich zwei Songs, die sich glasklar hervorheben: "Mirrors" von Justin Timberlake und "Heart Attack" von Demi Lovato. Die Songs stehen ja auch auf meiner Playlist ganz oben und haben sich daher die vorderen Plätze bei der Single des Monats verdient.
Schwierig ist die Entscheidung dann aber nicht, denn "Mirrors" ist einfach schon seit mehreren Wochen auf Platz 1 meiner Playlistcharts und das hat seinen Grund. Die Single des Monats März kommt also von Justin Timberlake und heißt "Mirrors".


2. Album des Monats:
Obwohl ich mir vorgenommen habe, wie oben schon erwähnt, mich auf Alben zu konzentrieren, habe ich trotzdem irgendwie nur drei Alben geschafft. Vielleicht nehme ich mir für April vor, mich auf Singles zu konzentrieren damit ich im Endeffekt mehr Album-Rezensionen habe? ;)
Wie auch immer, kommen wir zu den Alben: Da wäre einmal das "goldie" "Teenage Dream (The Complete Confection" von Katy Perry, Didos neues Studioalbum "Girl Who Got Away" und "Unorthodox Jukebox" von Bruno Mars. Die Entscheidung fällt mir hier ganz leicht, aus folgenden Gründen: Dido war ja nicht ganz so stark und fällt schon mal weg. Katy Perry und ihr Album sind zwar Gold, aber es ist halt nicht SO aktuell. Deshalb gewinnt Bruno Mars aufgrund dessen und weil er mit seinem neuen Album eine 5-Sterne-Bewertung erreicht hat - das soll Grund genug sein für die Krönung zum Album des Monats März.



Wie schon gesagt: Ich bin mit dem Monat total zufrieden. Es gab wahnsinnig viele Single-Rezensionen, ein paar Album-Rezensionen (okay, daran wird gearbeitet xD) und sogar einen Nachtrag zu "Unser Song für Malmö". Der April kann also nur noch gut werden und ich freue mich total auf die ganzen "Frühlingssongs", also die Lieder, die ein bisschen fröhlicher daherkommen (:

Bis dahin,

Lenny.