My Playlist - Top10: Update #6

Das letzte Playlist-Update gab es am 14. April 2013 - wow, die Zeit vergeht wirklich wie im Flug. Man schreibt ein paar Album-Rezension, man hört sich einige Singles an und schreibt ein ESC-Special und schon sind 1, 5 Monate rum. Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren gibt es jetzt das nächste Update, viel Spaß!


1. Passenger - "Let Her Go" neu
Wie schon bei der Single-Rezension gesagt, bin ich ja ein bisschen spät dran und habe "Let Her Go" erst jetzt entdeckt - man möge es mir verzeihen, dafür habe ich jetzt von dem Song noch sehr lange was.

2. Demi Lovato - Songs von "DEMI" neu
Hier konnte ich mich nicht wirklich für einen Titel entscheiden, muss ich auch nicht, ich höre mir das Album nämlich rauf und runter an. Wer Genaueres wissen möchte, kann das hier tun.

3. Madcon feat. Kelly Rowland - "One Life" neu
Diesen Track hat mir eine Freundin gezeigt und ich war total begeistert! Madcon ist ENDLICH wieder zurück und das mit einem Knall! Denn sie haben sich den Mega-Star Kelly Rowland ins Boot geholt und können damit total überzeugen. Wie, was und warum erfahrt ihr in einer Single-Rezension im Laufe der nächsten Woche.

4. Glasperlenspiel - "Nie Vergessen"
Nun schon seit über einem Monat in meinen kleinen Charts und trotzdem ändert sich nichts, ganz im Gegenteil: Glasperlenspiel können immer noch überzeugen und schaffen es ihren Platz zu halten! "Nie Vergessen" hat mich sogar so sehr mitgerissen, dass ich mir das Album "Grenzenlos" gekauft habe - eine Album-Rezension folgt im Juni ;-)

5. Tim Bendzko - "Am seidenen Faden" neu
Dieser Künstler meldet sich nach (wie es mir scheint) einer halben Ewigkeit wieder musikalisch zurück und ich freu mich. "Am seidenen Faden" verspricht viel und ich bin schon total gespannt auf das Album (-: Die Rezensionen dazu folgen demnächst.

6. Frida Gold - "Liebe ist meine Rebellion" neu
Ich freue mich sehr, dass zur Zeit deutsche Musik wieder vermehrt veröffentlicht wird. Denn auch Frida Gold meldet sich zurück, mit dem Vorboten "Liebe ist meine Rebellion" aus dem kommenden Album "Liebe ist meine Religion" - juhu!

7.  Macklemore & Ryan Lewis feat. Ray Dalton - "Can't Hold Us" neu
Dieser Newcomer schlug ja mit "Thrift Shop" ein wie eine Bombe und die ganze Welt fand diesen Rapper mit den lustigen Texten total gut! Das ist er auch, was er eindrucksvoll mit der nächsten Single "Can't Hold Us" zeigt. Der Song ist diesmal etwas mainstreamiger, trotzdem nicht weniger gut. Mir gefällt's!

8. Avicii vs. Nicky Romero - "I Could Be The One" neu
Die ganzen Sommer-Dance-Nummern haben ihren Weg in die Charts gefunden und ich persönlich mag ja diesen Flair, die die Songs definitiv haben. Avicii und Nicky Romero schaffen es dabei eine tolle Party-Nummer abzuliefern, die garantiert in vielen Clubs rauf und runter gespielt wird.

9. Daft Punk feat. Pharrell Williams - "Get Lucky" neu
Und der zweite Sommersong 2013! "Get Lucky" hat alles was ein guter Song braucht und landet fast in jedem Land in den Top10 der Single-Charts. Auch in Deutschland schaffte es der Song auf Platz 1 und scheint Sommer-Feeling auszulösen - jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen ;-)

10. ESC-Songs: Emmelie de Forest - "Only Teardrops"/Robin Stjernberg - "You"/Margaret Berger - "I Feed You My Love"/Aliona Moon - "O Mie"/Marco Mengoni - "L'Essenziale"/Eythor Ingi Gunnlaugson - "Ég Á Lif"/Cascada - "Glorious" neu
Der ESC hat doch seine Spuren hinterlassen und dafür, dass ich die Songs in diesem Jahr eigentlich nicht so stark fand, sind trotzdem viele hängen geblieben. Natürlich besonders der Siegersong (wobei der am eigentlichen Finalabend gar nicht mehr mein Favorit war), aber auch die Songs aus Schweden, Norwegen, Moldawien, Italien und Estland schaffen es tatsächlich auf Platz 10 meiner Playlist. Aber auch Cascada mit unserem Song "Glorious" sind jetzt in meiner Top10. Warum? Eigentlich mochte ich ja den Song nicht so, allerdings fand ich den Auftritt TOTAL gut und bin auch sehr überrascht von unserer schelchten Platzierung. Was soll's, mir macht er auf jeden Fall Spaß und ich war Stolz auf Cascada!

Songs, die leider nicht mehr in meiner Top10 sind:
Normalerweise schreibe ich ja zu jedem Song, warum er nicht mehr in meiner Top10 ist, allerdings ist es diesmal ganz einfach: die Songs sind einfach "zu alt", ich höre sie mir zwar an, allerdings nicht mehr allzu häufig, weil ich sie einfach "überhört" habe.


  • Avril Lavigne - "Here's To Never Growing Up"
  • Snoop Lion feat. Miley Cyrus - "Ashtrays & Heartbreaks" (diesen Song wäre auf Platz 11 gekommen, wenn es den geben würde)
  • Selena Gomez - "Come & Get It"
  • Bridgit Mendler - "Hurricane" (mein Wecker-Song :-D)
  • Little Mix feat. Missy Elliot - "How Ya Doin'"
  • The Saturdays - "What About Us"
  • Justin Timberlake - "Mirrors"
  • Rihanna feat. Mikky Ekko - "Stay" (zu diesem Song wird es noch einen Beitrag geben, er hat es einfach verdient)


Single-Rezension: Emmelie de Forest - "Only Teardrops"

Vor knapp zwei Wochen stand es fest: Dänemark gewinnt mit "Only Teardrops" und der Interpretin Emmelie de Forest den 58. Eurovision Song Contest in Malmö! Die ohnehin schon als Favoritin gehandelte Sängerin setzte sich mit 281 Punkten gegen all ihre Konkurrenten durch und bekam sogar aus sechs Ländern die berühmte "twelve points". Doch überzeugt der Siegersong auch außerhalb des Eurovision Song Contests? Kann er den "Eurovision-Geschmack" los werden oder ist er nur ein weiterer Gewinnersong, der schnell in Vergessenheit geraten wird? Um genau diese Frage beantworten zu können, muss man sich den Song genauer anhören und dann zu einer Entscheidung kommen.


1. Der Song:
Flötenklänge, mitreisende Trommeln und eine sehr sanfte Stimme - das ganze hat seinen gewissen Charme und hat etwas Mystisches an sich. Dabei geht das Ganze noch sehr leicht ins Ohr und nach dem 2. Mal anhören kann man den Refrain schon mitsingen. Gerade deshalb hat der Song wohl auch gewonnen, eben weil er so schnell überzeugen kann.
Inhaltlich geht es um eine vergangene Liebe, die eben "nur Tränen" bereithält. Was bringt es noch an etwas festzuhalten, wenn das das einzige Resultat ist? Es ist nicht die Schuld von anderen Menschen, allein von den zwei an der Beziehung beteiligten Personen. Das müssten die zwei jetzt realisieren. Diese Geschichte geht allerdings fast unter, aufgrund des sehr von sich einnehmenden Sounds. Wenn man sich allerdings mal auf die Story konzentriert gefällt diese einem sogar besser als der Sound.

2. Persönliches Fazit:
Also mich kann "Only Teardrops" auch außerhalb des Eurovision-Hypes noch begeistern. Der sehr zum Sommer passende Sound, seine zwar etwas traurige, allerdings trotzdem mitreißende Geschichte und auch die Stimme von Emmelie de Forest können begeistern und schaffen es einfach, im Ohr zu bleiben. Obwohl ich beim eigentlichen Eurovision-Abend dann doch nochmal eine andere Favoritin hatte (Margaret Berger von Norwegen konnte mich mit ihrer Dubstep/Pop-Nummer "I Feed Your Love" wirklich total umhauen), bin ich jetzt sehr froh, dass "Only Teardrops" gewonnen hat, da der Song dann doch eine Spur fröhlicher ist. Zwar läuft er bei mir jetzt nicht rauf und runter wie damals "Euphoria" von Loreen, allerdings höre ich ihn mir doch sehr gerne an und bin auch froh, wenn er im Radio zu hören ist. Daher vergebe ich 4/5 Punkte und kann nur sagen: gute Entscheidung Europa!

Single-Rezension: Passenger - "Let Her Go"

Ich weiß , diese Rezension ist wohl schon längst überfällig, allerdings war es in den letzten Wochen wirklich sehr stressig und ich bin nicht wirklich zum "Singles anhören" gekommen. Und wenn ich mal Musik gehört habe, dann war es entweder das neue Album von Demi Lovato oder die Songs vom diesjährigen ESC. Da dieser aber nun vorbei und ich wieder VOLL Lust auf neue Musik habe, tue ich das, was ich immer mache wenn ich VOLL Bock habe: googeln. Und da stoße ich doch auf diesen Künstler, der sich Passenger nennt und eine so einzigartige, emotionale und zu Tränen rührende Stimme hat, dass ich für einen Moment inne halte und mir denke: was für ein Ausnahmekünstler! Daraufhin habe ich mich sofort vor den Laptop gesetzt und das hier angefangen: eine Single-Rezension, bei der ich mir nicht sicher bin, ob ich sie überhaupt schreiben kann, denn bei diesem Song bin ich einfach sprachlos (und das passiert echt nicht oft bei mir).

1. Der Song:
Wo fängt man an "Let Her Go" zu schreiben? Alles ist sehr akustisch gehalten, sehr "erdig" und "down to earth". Die Gitarre begleitet uns durch die Welt des Songs, ab und zu unterstützt ein Schlagzeug um einfach gewisse Dinge zu betonen. Doch all das fällt einem vielleicht nicht als erstes auf. Vielmehr besticht der Song durch seinen emotionalen Text, seiner Geschichte, die eine eigene Welt erschafft, in der man abtauchen kann und einfach nur zuhört. Im Wesentlichen geht es darum, dass man erst realisiert was man will/was man hat/was man braucht, wenn man es loslässt. Man vermisst die Sonne nur dann, wenn es schneit. Man weiß nur, dass man glücklich war, wenn man gerade unglücklich ist. Der Song geht in die Tiefe und berührt den Zuhörer sofort!


2. Persönliches Fazit:
Was soll ich dazu noch sagen? "Let Her Go" ist eine wunderschöne, einzigartige und nachdenkliche Ballade, die genau die richtigen Emotionen auslöst und die einen trotzdem mit einem guten Gefühl zurück lässt. Der Song ist nicht ohne Grund in vielen Top10 der Welt vertreten und hat sich dort seinen Platz definitiv verdient.
Letztes Jahr hatten wir einen vorsommerlichen Sommerhit mit "Ai Se Eu Te Pego", jetzt haben wir eine melancholische Winterballade für den Sommer 2013 - wenn der jetzt endlich mal kommt, dann ist alles perfekt ;-)
Von mir gibt es dafür 5/5 Punkte und die Warnung: dieser Song macht süchtig!

Album-Rezension: Demi Lovato - "Demi"

Wie schon auf Facebook geschrieben, veröffentlicht Demi Lovato ihr 4. Studioalbum "Demi" diesen Monat weltweit - und da es nun kein Geheimnis, dass ich ein Riesenfan von ihr bin, wird dieses natürlich auch rezensiert.
Für mich ist Demi Lovato ja einer DER Sängerin überhaupt, sie hat eine großartige Stimme, ist eine geniale Songwriterin und eine ebenso gute Performerin, alles Dinge, die man als Weltstar eben braucht. Doch trotzdem ist noch lange nicht so erfolgreich wie sie es eigentlich verdient hätte. Schon die Vorab-Single des Albums, "Heart Attack", zeigte jedoch: Demi meint es ernst und will jetzt abliefert. Ob sie das auch mit dem Album schafft? Lest es hier nach.


1. Die Songs:

1.1. Heart Attack 4/5
Zu der Single habe ich ja schon im "Opener" ein bisschen was erzählt, wer mehr wissen möchte, kann sich die Rezension zur Single hier durchlesen.

1.2. Made in the USA 4/5
Die vermutlich 2. Single des Albums. "Made in the USA" hat einen leichtem Sommer-Vibe, der besonders durch seine frische und leichte Art auffällt. Inhaltlich geht es um das Verliebtsein und all die Dinge, die damit auf einen zukommen. Perfekt für den Sommer 2013 und definitiv eine gute Entscheidung, den Song als Single auszukoppeln.

1.3. Without the Love 4/5
Dieser Song ist (ähnlich wie schon "Made in the USA") ein leichter, witziger und schneller Sommer-Pop-Song, der allerdings besonders durch den Gitarren-Einsatz auffällt. Dabei ist die Thematik die schlichte Frage, wie man einen Liebessong singen kann obwohl man gar nicht weiß, was Liebe überhaupt ist. Super!

1.4. Neon Lights 4/5
Etwas dunkler und etwas danciger geht es weiter: "Neon Lights" beginnt sehr schlicht, steigert sich im Refrain allerdings zur standfesten Club-Nummer! Die Stimme Lovatos reicht dabei von den ganz tiefen Lagen bis hin zu den hohen Tönen - beeindruckend! Auch diese Nummer wäre gut als Single vorstellbar.

1.5. Two Pieces 4/5
Ein bisschen rockiger geht es mit Track Nr. 5 weiter. "Two Pieces" ist eine Midtempo-Nummer, die besonders durch ihren süßen Text besticht. Anders als alles bisher Gehörte schafft der Song es, nur aufgrund der Geschichte zu überzeugen, der Sound tut dann nur noch das Übrige.

1.6. Nightingale 5/5
Die erste Ballade des Albums ist gleichzeitig auch eines der Highlights auf "Demi". "Nightingale" ist süß, ermutigend, schön und einfach nur traumhaft. Die Stimme Lovatos steht hier besonders im Mittelpunkt, man hat das Gefühl, dass der Rest sich "um diese herumlegt". Einfach toll und sehr passend zu einem herrlichen Sommerabend.

1.7. In Case 4/5
Emotional geht es auch weiter: "In Case" beschäftigt sich mit dem Thema, an etwas oder jemanden festzuhalten, der einem eigentlich gar nicht gut tut, aber man halt doch, nur für den Fall, alles bereit hält. Die Melodie ist dabei ebenso nachdenklich und passt zum Thema. Schöner Album-Track, der einen ganz eigenen Charme hat.

1.8. Really Don't Care (feat. Cher Lloyd) 5/5
Und nun zu meinem Lieblingslied auf dem Album: Cool, lässig, frech und total selbstsicher - "Really Don't Care" gibt mir irgendwie einen Kick und appelliert wohl an das Selbstbewusstsein in jedem von uns. Und wer hat nicht eine Person in seinem Leben, der man am liebsten ins Gesicht schreien würde: "Mir ist das alles sowas von EGAL!", aber irgendetwas steht diesem Vorhaben total im Weg? Nunja, jetzt kann man sich in dieses Lied fallen lassen und zumindest von der obrigen Situation träumen ;-) Cher Lloyds Part ist übrigens auch nicht ohne und macht den Song erst zum Überflieger.

1.9. Fire Starter 5/5
Und mit dem Party-Sound geht es weiter: Demi zeigt auf ihrem 4. Studioalbum, dass sie zwar viel durchgemacht hat, allerdings trotzdem Spaß haben kann, eben wie eine "normale" 21-jährige. "Fire Starter" verbindet dabei Rock mit viel Dance-Pop, womit Demi ihre beiden größten Einflüsse vorstellt. Toller Track, der ausnahmsweise nicht von der Liebe handelt.

1.10. Something That We're Not" 5/5
Einen Hit nach dem Nächsten liefert Demi Lovato uns ab, denn auch dieser Song könnte ein Hit auf der ganzen Welt werden! "Something That We're Not" ist sehr clever geschrieben, geht leicht ins Ohr und überzeugt mit ganz viel Ironie. Top!

1.11. Never Been Hurt 3/5
Der erste und einzige Song, der mir nicht ganz so gut gefällt. Der Text erinnert mich irgendwie zu stark an den Song "Unbroken" aus dem gleichnamigen 3. Studioalbum und beim Sound fehlt mir irgendwie das gewisse Etwas. Zwar kann man sich den Track mal anhören, allerdings kann er einfach nicht mit der Qualität der anderen Songs mithalten.

1.12. Shouldn't Come Back 5/5
Nach so viel Party-Hymnen und Dance-Sound geht es jetzt ruhiger weiter. "Shouldn't Come Back" ist sehr akustisch gehalten und bringt so die Stimme Lovatos wieder in den Vordergrund. Dabei ist der Text total emotional, mann kann den Schmerz der Sängerin förmlich greifen. Ich bekomme bei diesem Track wirklich Gänsehaut und Liebe die Einfachheit des Songs.

1.13. Warrior 5/5
Ihren Fans hatte Lovato versprochen auf ihrem neuen Album eine Fortsetzung der Single "Skyscraper" zu veröffentlichen. Das Ergebnis heißt "Warrior", das sich mit der gleichen Thematik wie schon "Skyscraper" beschäftigt, allerdings habe ich das Gefühl, der Song wäre nochmal eine Spur emotionaler als der Vorgänger - wenn das überhaupt möglich ist. Nach "Shouldn't Come Back" rechnet man mit nichts Besserem, Lovato schafft es allerdings tatsächlich nochmal einen drauf zulegen. Super Abschluss einer bombastischen LP!

2. Persönliches Fazit:
Was soll ich sagen? "Demi" ist mein absolutes Lieblingsalbum und ich kann gar nicht aufhören, es mir immer und immer wieder anzuhören. Die Songs sind auf einem solch hohen Niveau, gehen so schnell ins Ohr und sind mit so viel Spaß vorgetragen, dass man sie einfach gut finden MUSS. Auf "Unbroken" waren ja sehr viele sehr emotionale Songs zu hören, die teilweise die Zerbrochenheit Lovatos wiederspiegelten. Auf "Demi" hört man davon nur noch in wenigen Momenten etwas. In den Songs geht es nicht um das "Überleben von Etwas", es geht nicht um schwierige Zeiten (zumindest nicht größtenteils), sonder vielmehr geht es um Spaß haben, verliebt sein, jung sein und das in vollen Zügen zu genießen. Daher fällt es einem sehr leicht, sich mit den Songs auch zu identifizieren und sie nachempfinden zu können. Jetzt versteht mich bitte nicht falsch: mir gefiel der Sound ihres 3. Studioalbums sehr gut und ich höre mir die Songs immer noch sehr gerne an, allerdings fand ich manche Songs ein bisschen zu dunkel und zu negativ. Das auf "Demi" Positivität und gute Laune die Vormacht haben, finde ich sehr gut und eine Abwechslung zum Vorgänger.
Besonders schön/witzig/toll/emotional finde ich die Songs "Without the Love", "Nightingale", "Really Don't Care" (feat. Cher Lloyd), "Fire Starter", "Something That We're Not", "Shouldn't Come Back" und "Warrior", die allesamt gute Singleauskopplungen wären!
Ich hoffe wirklich, dass Demi Lovato jetzt wirklich den Erfolg bekommt, den sie auch verdient hat, denn dieses Album ist wirklich das Beste, was sie JEMALS produziert hat. Ich würde sogar so weit gehen, dass dieses Werk mein neues Lieblingsalbum ist! Daher kann es von mir nur 5/5 Punkte geben und den Tipp: ANHÖREN!!!

P. S.: Damit bekommt "Demi" auch einen Platz an der "Wall of Glory" mit dem Titel "Neues Lieblingsalbum <3".

ESC-Special 2013: Das große Finale am 18. Mai 2013


So, heute ist es soweit: das große Finale des Eurovision Song Contests 2013 findet in Malmö statt! In dieser Woche haben wir bereits zwei spannende Halbfinals hinter uns, aus denen jeweils zehn Gewinner hervorgingen und nun wird bald die Fragen aller Fragen beantwortet: wer ist der Gewinner des 58. ESCs? Um diese Frage beantworten zu können muss man sich alle Teilnehmer anschauen und dann zu einem Schluss kommen.
Da ich allerdings nicht "meine Top26" aufstellen möchte (das wäre viel zu viel Arbeit), vergebe ich am Ende "nur" meine 12 Punkte (also im Prinzip meine Top10) und gebe meinen Tipp für Deutschland ab.

Und auch hier gilt wieder: Ich werde jeden einzelnen Song kurz vorstellen, meine Meinung darstellen und ihn anschließend bepunkten (wie gewohnt kann ein Song 1-5 Punkte erhalten). Die Kriterien für die Punkte unterscheiden sich allerdings von jenen, die ich normalerweise vergebe, nämlich insofern, dass sie nicht unbedingt aussagen, wie gut oder schlecht ich einen Song finde, sondern ob er für den ESC gut ist oder nicht. Würde ich nämlich die selben Anforderungen wie bei meinen "normalen" Rezensionen stellen, dann würde jeder Song einen Punkt bekommen - ESC-Songs halten sich bei mir nämlich nicht lange und geraten nach dem Contest relativ schnell in der Versenkung, was nicht heißt, dass sie mir vor und während des Wettbewerbs keinen Spaß gemacht haben. Mann kennt das bestimmt, wenn man den Eurovision selber verfolgt: es gibt Songs, die sind "typisch ESC" (was meistens nichts Gutes heißt), dann gibt es die mittelmäßigen Nummern und die sehr, sehr guten Nummern, die sich halten (eher selten der Fall; war z. B. bei Lena "Satellite" und Loreens "Euphoria" der Fall).
Das alles nur zum Verständnis, nicht das es heißt: "Warum bekommt der Song fünf Punkte? Sonst bist du doch viel strenger,..." :-)

Für alle, die nicht wissen welche Länder im Finale sind, hier nochmal eine Auflistung der Finalteilnehmer in alphabetischer Reihenfolge:


1. Die Kandidaten:

1.1. Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'Enfer Et Moi" 1/5
Diesen Song habe ich mir ja bereits am Mittwoch genauer angeschaut und bin zu dem Schluss gekommen: lasziver Rock/Pop aus Frankreich ist nichts für mich. Wer genau wissen möchte, warum nicht, der kann sich hier meine Rezension durchlesen.

1.2. Litauen: Andrius Pojavis - "Something" 2/5
Für diesen Act habe ich mich beim 1. Halbfinale irgendwie total gefreut. Er galt als Außenseiter und hat es trotzdem ins Finale geschafft - die Geschichte gefällt mir. Allerdings ist dort auch Schluss und ich glaube nicht an ein weiteres Wunder für Litauen, dafür plätschert der Song zu sehr vor sich hin.

1.3. Moldawien: Aliona Moon - "O Mie" 5/5
Einer meiner Favoriten auf Startnummer 3! Moldawien überzeugt mit einer wunderschönen Ballade, die dazu noch toll inszeniert ist. Dazu ist die Stimme der Sängerin einer der Besten im Wettbewerb. Für mich gehört diese Nummer in die Top10!

1.4. Finnland: Krista Siegfrids - "Marry Me" 1/5
"Ein bisschen Spaß muss sein" dachten sich wohl die Zuschauer im 2. Halbfinale und wählten Krista Siegrfrids und somit Finnland ins Finale. Der Song ist lustig, hat eine tolle Performance und ein überraschendes Ende. Ich sehe den Song (obwohl er wirklich nicht gut ist) im Mittelfeld, allerdings nicht in meinen Top10. Ich bin allerdings sehr froh, dass wir im Finale auch was zum Lachen haben.

1.5. Spanien: ESDM - "Contigo Hasta El Final (With You Until The End)" 4/5
In meiner Rezension habe ich 3/5 Punkte vergeben, ich mag den Song allerdings so sehr, dass ich ihm jetzt einfach einen Punkt mehr geben musste. Außerdem gehört er wirklich zu den guten Beiträgen dieses Jahr. Ob es der Song in meine Top10 schafft? Gut möglich.

1.6. Belgien: Roberto Bellarosa - "Love Kills" 3/5
Die Nummer ist ganz okay, die Performance gut, besonders die Tänzerinnen gefallen mir sehr. Roberto Bellarosa hat Belgien nach zwei Jahren wieder einen Finaleinzug beschert, das ist super, aber ich glaube nicht, dass er an die Erfolge von 2010 (Tom Dice mit "Me and My Guitar, 6. Platz) anknüpfen kann - dafür ist der Song nicht gut genug.

1.7. Estland: Birgit Oigemeel - "Etuus saaks alguse" 3/5
Das Kleid der Sängerin ist wunderschön, die Aufmachung simpel und der Song gut. Die Live-Darbietung konnte mich sogar so sehr überzeugen, dass ich sogar einen Punkt mehr vergebe als in der Review zum 1. Halbfinale. Allerdings ist der Song zu simpel und fällt nicht genung auf - ich denke, er wird deshalb auf einen der hinteren Ränge landen.

1.8. Weißrussland: Aljona Lanskaja - "Solayoh" 2/5
Mit diesem Act hätte ich nicht im Finale gerechnet. Aljona Lanskaja konnte mich zwar mit ihrer Studio-Version einigermaßen überzeugen, ihr Live-Auftritt war allerdings das blanke Grauen. Ich sehe diese Act weit hinten, jetzt muss man allerdings auch beachten, dass die osteuropäischen Länder stark zusammenhalten. Objektiv gesehen müsste er allerdings auf den hinteren Rängen landen.

1.9. Malta: Gianluca Bezzina - "Tomorrow" 4/5
Süß, süßer, Malta! :D Die Performance zu diesem Act ist einfach so putzig, dass man ihn einfach mögen muss. Ich hoffe sehr, dass er zumindest eine Platzierung zwischen 11 und 15 erreicht - mir gefällt's, vielleicht sogar so gut, dass er in meiner Top10 ist.

1.10. Russland: Dina Garipowa - "What If" 5/5
Der nächste Favorit im Rennen: Dina Garipowa und ihre großartige Stimme überzeugen einfach und auch die Performance (die sehr schlicht gehalten ist) gefällt mir gut. Zwar gibt es stärke Songs, trotzdem gehört sie für mich definitiv in die Top10.

1.11. Deutschland: Cascada - "Glorious" -/-
Hier vergebe ich natürlich keine Punkte, im Finale dürfen wir ja auch nicht für uns anrufen. Wie ich die Chancen für Cascada sehe, erfahrt ihr später ;-)

1.12. Armenien: Dorians - "Lonely Planet" 3/5
Dieser Act bekommt einen Punkt weniger als noch im Halbfinale von mir. Warum? Ich glaube einfach nicht, dass er in der ersten Hälfte des Ergebnisses landet, dafür ist der Song zu schwach. Eine Platzierung im Mittelfeld halte ich für realistisch.

1.13. Niederlande: Anouk - "Birds"3/5
Dieser Song konnte mich im Halbfinale (besonders mit seinem Refrain) irgendwie doch überzeugen. Zwar nicht so sehr, dass er jetzt in meiner Top10 wäre, allerdings so sehr, dass ich glaube er lande in der ersten Hälfte (so zwischen Platz 8 und 15). Deshalb auch ein Punkt mehr für Anouk!

1.14. Rumänien: Cezar - "It's My Life" 1/5
Unfassbar, dass dieser Act tatsächlich noch dabei ist. Wohl die größte Überraschung des 2. Halbfinals. Naja, wie auch immer: für mich liegt Cezar mit der Nummer auf dem letzten Platz - und das mit einem RIEßEN Vorsprung ;-)

1.15. Vereinigtes Königreich: Bonnie Tyler - "Believe in Me" 3/5
Auch hier gab es eine Rezension von mir. Schön finde ich, dass der Song einfach "normal" ist und nicht dieser typische ESC-Sound herangezogen wurde. Allerdings ist er dann auch fast wieder zu normal. Ich sehe ihn im guten Mittelfeld.

1.16. Schweden: Robin Stjernberg - "You" 5/5
Einer meiner Lieblingskandidaten in diesem Jahr! Der Song ist super, hat eine tolle Qualität, die Stimme von Robin ist einzigartig und die Aufmachung gefällt mir auch gut. Warum er von den Buchmachern so schlecht eingestuft wird, bleibt wohl für immer ein Geheimnis. Ich glaube, er wird es locker in die Top10 schaffen.

1.17. Ungarn: ByeAlex - "Kedvesem (Zoohacker Remix)" 1/5
Neben Rumänien die zweite Überraschung im 2. Halbfinale. Ungar ist mit ihrer Chill-Nummer weiter... wow! Das ist schon eine große Leistung, allerdings sollte es dann hier aufhören. Meiner Meinung nach finden wir diesen Track eher am Ende der Rangliste wieder.

1.18. Dänemark: Emmelie de Forest - "Only Teardrops" 5/5
Der Favorit in diesem Jahr hat es NATÜRLICH ins Finale geschafft. Der Song verbindet außerdem eine ganze Menge verschiedenartiger Sounds, was mir total gut gefällt. Die Trommeln, die Flöte und auch die Stimme von Emmelie de Forest passen perfekt und harmonieren gut miteinander. Das könnte ein potenzieller Gewinner sein!

1.19. Island: Eypor Ingi Gunnlaugsson - "Ég Á Lif" 5/5
Am meisten habe ich mich für diesen Acht gefreut: Eypor Ingi Gunnlaugsson aus Island hat es mit seinem Song ebenfalls ins Finale geschafft! Die Performance sehr simpel und der Song klang so wie die Studio-Version! Das ist mein persönlicher Geheimtipp dieses Jahr!

1.20. Aserbaidschan: Farid Mammadov - "Hold Me" 3/5
Die Performance beeindruckend und eine gute Idee, allerdings ist das Lied einfach nicht gut. Außerdem habe ich das Gefühl, dass Aserbaidschan IMMER die selbe Art von Song schickt. Eine Midtempo-Ballade, die man halt okay findet, aber auch nicht mehr. Warum dann diese immer von allen Ecken Europas Punkte bekommt, will einfach nicht in meinen Kopf.

1.21. Griechenland: Koza Mostra feat. Agathonas Iakovidis - "Alcohol Is Free" 3/5
Also, diese Performane ist doch einfach nur LUSTIG! Typische griechische Tanzschritte, viel Spaß und eine Portion Ironie - genau das Richtige für das Finale! Zwar sehe ich Griechenland nicht in den Top10, allerdings finde ich es gut, dass er dabei ist.

1.22. Ukraine: Zlata Ognevich - "Gravity" 1/5
Dieser Disney-Song wird doch bei den Buchmachern tatsächlich auf Platz 3 gewettet. Entweder ist mein Musikgeschmack komplett falsch oder Europa hat sie nicht mehr alle. Weder die Performance, noch der Gesang konnte mich überzeugen und ich frage mich wirklich, warum der Song im Finale steht (schlechter finde ich nur noch Rumänien). Da hilft es auch nicht, dass ein Riese die Sängerin zur Bühne trägt.

1.23. Italien: Marco Mengoni - "L'Essenziale" 5/5
Zusammen mit Schweden der stärkste Teilnehmer aus den Big Five! Italien überzeugt mit Gefühl, eine tollen Stimme und Musikalität - eine Seltenheit beim Grand Prix! Ich denke, dass der Song viele Punkte bekommen wird und sehe in ganz sicher in den Top10.

1.24. Norwegen: Margaret Berger - "I Feed You My Love" 5/5
Nach dem starken Italien folgt das starke Norwegen! "I Feed You My Love", eine Dance/Elektro/Dubstep-Nummer hebt sich total vom restlichen Sound der Songs ab und sticht dadurch super hervor! Dazu ist die Stimme der Sängerin auf den Punkt perfekt - wenn das mal nicht mit einer guten Platzierung belohnt wird.

1.25. Georgien: Sopho Gelowani & Nodiko Tadischwili - "Waterfall" 3/5
Die Nummer ist immer noch gut, allerdings ist es mir einfach zu sehr "Musical" und die Aufmachung ist mir zu dramatisch. Sowas gibt es jedes Jahr beim ESC, manchmal gut, des öfteren schlecht. Ich glaube, der Song wird im Mittelfeld landen, dort gehört er (meiner Meinung nach) auch hin.

1.26. Irland: Ryan Dolan - "Only Love Survives"  2/5
Also, die Studioversion des Songs klingt ja okay, aber die Live-Variante ist ja grauenhaft. Dann auch noch diese komischen Tänzer und ihre Trommeln und den aufgemalten Tattoos.... also nein, gar nicht mein Geschmack. Dieser Act wird, glaube ich, im hinteren Teil landen.


2. Deutschland und seine Chancen:
Wie ja seit Februar feststeht, repräsentiert uns die Dance-Gruppe Cascada beim diesjährigen ESC. Anfangs war ja ganz Deutschland in einer großen Diskussion: "Das ist eine Kopie von 'Euphoria"", "Eine Mischung aus 'Euphoria' und 'Don't You Worry Child'", "Das ist Schrott", "Hintere Plätze wir kommen", usw.... Doch in den Charts konnte "Glorious" durchaus Erfolge verbuchen: er schaffte es in seiner zweiten Woche auf Platz 6 der Single-Charts (wirklich gut, wenn man bedenkt das es die Zeit war, in der Rihanna und will.i.am Singles veröffentlicht hatten). Nach Gutachten, die bestätigten, dass "Glorious" kein Plagiat ist, kehrte Ruhe in Deutschland ein und man akzeptierte die Entscheidung der Öffentlichkeit.
Mittlerweile ist Cascada schon eine ganze Woche in Malmö, sie hatte schon mehrer Proben und gab einige Interviews. Ich hab mir jeden Beitrag angeschaut, der für "Normalos" zugänglich ist und ich muss sagen: ich mag die Art und Weiße wie Natalie Horler mit ihrer Situation umgeht. Sie gibt ihr Bestes, ist immer freundlich, lächelt immer und scheint hart an sich zu arbeiten. Und genau das sieht man auch: Ihr Kleid ist gut durchdacht, kaschiert ihre Problemzonen, die Performance ist glamourös mit viel Glitzer und Pyrotechnik - genau das, was zu ihrem Song passt. Auch stimmlich kann sie überzeugen und zeigt was sie kann. All das stimmt mich sehr positiv und ich glaube, dass wir einen guten Platz erreichen werden. Ob wir gewinnen? Das eher nicht, denn dafür gibt es viel zu viele Favoriten (man siehe Dänemark, Norwegen oder die Ukraine). Allerdings wäre doch eine Top10-Platzierung auch schon wunderbar, oder? Und die sollte Cascada (falls ihr Auftritt genauso wird, wie sie es sich vorstellt) definitiv erreichen. Wenn man mich fragt, was für einen Platz genau, dann würde ich sagen...... Platz 8. Ein guter Rang, der noch Luft nach oben lässt. Besser wäre aber natürlich auch nicht schlecht und gut vorstellbar ;-)


3. Meine "12 points":
Meine 12 Punkte zu vergeben, war wirklich sehr einfach, denn wie schon in meinen ganzen anderen Beiträgen erwähnt, finde ich den diesjährigen Eurovision Song Contest nicht so stark wie die letztjährigen. Deshalb habe ich mir leicht getan mit der Entscheidung, wer welche Punkte bekommt.

12 Punkte: Dänemark: Emmeli de Forest - "Only Teardrops"
10 Punkte: Schweden: Robin Stjernberg - "You"
08 Punkte: Norwegen: Margaret Berger - "I Feed You My Love"
07 Punkte: Moldawien: Aliona Moon - "O Mie"
06 Punkte: Italien: Marco Mengoni - "L'Essenziale"
05 Punkte: Island: Eypor Ingi Gunnlaugsson - "Ég Á Lif"
04 Punkte: Russland: Dina Garipowa - "What If"
03 Punkte: Spanien: ESDM - "Contigo Hasta El Final (With You Until The End)"
02 Punkte: Gianluca Bezzina - "Tomorrow"
01 Punkte: Vereinigtes Königreich: Bonnie Tyler - "Believe in Me"

Damit wünsche ich euch einen tollen Eurovision Song Contest-Abend, drücke Deutschland die Daumen und hoffe, dass auch euer Favorit unter den Top10 dabei ist.

Album-Rezension: Mandy Capristo - "Grace"

Und nun zu einem Act, der zu meinen Favoriten gehört wenn es um deutsche Künstler geht: Mandy Capristo! Vielen bekannt durch die ehemalige Girlgroup Monrose, die über 1, 5 Millionen Alben in vier Jahren verkauft hat und zwei Nr. 1-Hits hate ("Shame" und "Hot Summer"). Nachdem sich die Band im Jahr 2011 getrennt hatte, kündigte Capristo an, an einem Solo-Debüt zu arbeiten.
Ein Jahr später war es dann so weit: am 13. April 2012 veröffentlichte Mandy Capristo ihre Debüt-Single "The Way I Like It", ein Song aus der Feder David Josts, der es promt auf Platz 11 der Single-Charts schaffte. Zwei Wochen später folgte dann die Veröffentlichung ihres Solo-Albums "Grace", das sogar Platz 8 der Album-Charts erreichte. Jetzt denkt man sich: Besser kann eine Solo-Karriere doch gar nicht anfangen oder? Oh doch, denn im Januar 2013 wurde sie mit dem Album für den Echo in der Kategorie "Beste Künstlerin Pop/Rock national" nominiert. Da sollte es sich doch lohnen, das Album mal anzuhören!


1. Die Songs:

1.1. Allow Me 4/5
Der Song erinnert sehr an den anfänglichen Sound von Monrose. Toller Pop-Song mit einem kleinen Hauch von Rap, der Capristo steht. Inhaltlich stellt sich Capristo vor und macht klar: hallo, hier ist die Solo-Künstlerin Mandy Capristo und ich bin hier um zu bleiben.

1.2. The Way I Like It 5/5
Nun zur oben angesprochenen Single: "The Way I Like It" ist ein Dance/Pop-Song vom Feinsten, der Lust zum Tanzen und Party machen macht. Insgesamt zwar sehr mainstreamig, allerdings auf eine tolle Art und Weiße. Mir gefällt's!

1.3. Overrated 3/5
Emotionaler Text, durchdachter Sound und eine große Stimme - mehr braucht man eigentlich nicht um zu überzeugen, oder? Irgendwie schon, denn der Song ist für mich eher mittelmäßig. Zwar gefällt mir die Geschichte, die der Song erzählt, allerdings will er nicht so ganz ins Ohr gehen. Die Akustik-Version (die man auf Youtube hören kann) gefällt mir da schon besser.

1.4. Side Effects 4/5
Dieser Song wurde von Pixie Lott geschrieben, die besonders in ihrem Heimatland England große Erfolge feiern kann. Ich finde, dass Capristo der Song steht, er zeigt ihre emotionale Seite und ihre großartige Stimme und ist trotzdem eher schlicht. Guter Album-Track, den man sich gerne anhört.

1.5. Sing 4/5
Ich weiß noch genau als ich diesen Song das erste Mal hörte, dachte ich mir: Wirklich? Ist doch ein totales No-go, oder? Aber nachdem ich mir das Album mehrmals angehört habe, mag ich den Song wirklich. Er erinnert eher an eine Hymne und konzentriert sich auf Capristos Stimme. Und genau das gefällt mir an ihm.

1.6. Hurricane 5/5
Ein weiteres Highlight des Albums befindet sich auf dem 6. Platz. "Hurricane" ist eine emotionale und großartige Midtempo-Ballade, die durch ihre Beats und den emotionalen Text einfach im Ohr bleibt. 

1.7. Closer 4/5
Die 2. Single des Albums ist eine Mischung aus Rock und Pop á la Kelly Clarkson. Diese gefällt mir gut und wird durch die Stimme Capristos nochmal zu etwas Einzigartigem. Als Single hätte ich sie mir zwar nicht vorgestellt, aber nun ja.

1.8. It Don't Matter 5/5
Eine einfach Instrumentalisierung und die Stimme - das reicht damit Capristo überzeugen kann. Sie hat nicht umsonst eine Akustik-Tour absolviert. Sie kann singen und das zeigt sie in Songs wie "It Don't Matter" am Besten! Ich hoffe sehr auf ihrem 2. Album mehr von solchen Songs zu hören.

1.9. Risque 4/5
Mit einem leichten Sound und sexy Lyrics kommt "Risque" nach "It Don't Matter" wieder voll in Schwung! Mir persönlich gefällt die Stimmung, die der Song bei mir auslöst. Er passt perfekt zum Sommer, Strand und Cocktails. Also rundum ein sommerlicher Kurzurlaub für die Ohren.

1.10. Intense 5/5
Und sommerlich geht es weiter: in "Intense" überzeugt Capristo mit ihrem Staccato-Gesang und die ständig einsetzende Gitarre tut ihr übriges. Eine tolle Nummer, die ich mir durchaus als Single hätte vorstellen können.

1.11. Otherside 4/5
Ein Cover der Red Hot Chilli Peppers, das ich kann nicht wiedererkannt habe. Capristo hat daraus nämlich eine wunderschöne Ballade gezaubert, die sich aufgrund ihrer "dunklen" Stimmung vom Rest des Albums abhebt. Mir gefällt dieser andere Stil und ich hoffe sehr, dass man in diese Richtung weiter arbeitet.

1.12. Grace 5/5
Der persönlichste Song auf dem Album! "Grace" ist ein Dankeschön an ihre Familie, besonders jedoch an ihren Bruder, ihre Mama und ihren Papa. Am Ende singt sie sogar auf Italienisch, was ihr auch gut steht. Für mich ist "Grace" der beste Song auf dem Album, nicht nur weil Mandy ihn selber geschrieben hat, sondern auch, weil er Gefühl zeigt und ihre Stimme betont. Ich hoffe sehr, dass Mandy weiterhin Songs für ihre Alben schreibt, denn meiner Meinung nach hat man nur so langfristig Chancen.

2. Persönliches Fazit:
"Grace" kann mich überzeugen und begleitet mich schon seit seiner Veröffentlichung. Songs wie "The Way I Like It", "Side Effects", "Hurricane", "It Don't Matter", "Risque", "Intense" und "Grace" zeigen was für eine Performerin, Sängerin und Künstlerin Mandy Capristo ist und das sie mehr drauf hat, als "nur" Mitglied einer Girlgroup zu sein.
Eine solche Stimme bekommt man nicht jeden Tag zu hören und könnte es sogar international schaffen. Es ist jetzt kein Überflieger-Debüt.Album wie "Our Version of Events" von Emeli Sandé, aber es zeigt zumindest, wie gut deutsche Produktion sein kann. Natürlich gibt es einige Dinge, die man verbessern könnte, so würde ich mir wünschen, dass Mandy mehr selber schreibt, alles akustisch hält und auf Mainstream-Songs verzichtet. Allerdings heißt das nicht, dass ihr der Mainstream-Pop nicht steht, sondern lediglich, dass sie zu mehr imstande ist. Und deshalb hat sie einen Platz in der "old.but.GOLD."-Kategorie allemal verdient, einfach nur, weil sie (meiner Meinung nach) ein tolles 1. Album geschaffen hat, was man sich von vorne bis hinten anhören kann und sich in jedem einzelnen Song "wohlfühlt" und in ihn "eintauchen" kann.

ESC-Special 2013: Marco Mengoni - "L'Essenziale" (Italien)

Bevor morgen das Finale losgeht, gibt es hier nochmal die Rezension zum fünften Big-Five-Teilnehmer, Italien. Seit 2011 wieder dabei, erreichte das Land in den letzten zwei Jahren Top10-Platzierungen mit ihrem beiden Vertretern Raphael Gualazzi und Nina Zilli und ihren, in Italienisch gehaltenen, Songs. An diese Erfolge soll auch Marco Mengoni mit dem Song "L'Essenziale" (übersetzt: "Das Wesentliche") anknüpfen. Und so schlecht schauen die Karten nicht aus, denn hier ist ein Vollblutmusiker am Werk, der nicht nur ein toller Songwriter sondern auch ein grandioser Sänger ist.
Doch bevor ich mit der Rezension anfange, muss ich einfach nochmal ein Kompliment an Italien aussprechen: in den letzten Jahren waren die Beiträge des Landes IMMER in der oberen Liga und qualitativ wirklich sehr hoch und v. a. musikalisch - eine Seltenheit beim Eurovision! So, und jetzt geht es los mit dem eigentlichen Beitrag.

1. Der Song:
"L'Essenziale" ist eine wunderschöne Ballade, die sehr akustisch ist und dadurch (wie oben schon gelobt) sehr musikalisch und "down to earth" wirkt. Im Mittelpunkt steht die Stimme von Marco Mengoni, die sehr warm, weich und verletzlich klingt für einen Mann und die einfach einen eigenen Charakter hat. Und genau das ist es auch, mit was er überzeugen kann: seine Einzigartigkeit und seine Emotionen, die man ihm total abkauft und sich einfach in ihnen verliert
Obwohl ich die Lyrics gar nicht verstehe (und sie auch nicht nachgeschaut habe), fühle ich mich angesprochen und falle in die Welt des Songs hinein, verliere mich in ihr und bin überwältigt wenn es zum Ende des Songs kommt. Für mich ganz klar ein toller Song, der sich sehr positiv hervorhebt.

2. Persönliches Fazit:
Für mich ist der Song das Beste was Italien seit 2011 geschickt hat - und das heißt schon was, denn die letzten zwei Vertreter waren ebenfalls tolle Acts! Marco Mengoni ist mir einfach (aufgrund des Songs) so sympathisch obwohl ich ihn (bis auf das Cover) noch NIE gesehen, geschweige denn gehört habe :-D Das das ein Song erreicht, kann nur was Positives sein. Was mir besonders an "L'essenziale" gefällt, ist, dass alles sehr musikalisch und natürlich wirkt und ich das Gefühl habe, dass hier Herzblut drin steckt.
Es ist sehr erfrischend, so einen Song unter den ganzen Dance-Tracks und modernen Balladen zu hören und es ist schön zu sehen, dass es auch "echte" Musiker beim ESC gibt - wobei ich hier nichts überbewerten möchte, der Song wurde ja nicht nur von ihm geschrieben, aber immerhin spielte er eine große Rolle beim Songwriting.
Insgesamt gibt es von mir aufgrund dieser Leistung 5/5 Punkte und somit gehört Italien (zusammen mit Schweden) zu meinen Favoriten der Big Five!

Der Live-Ticker zum 2. Halbfinale am 16. Mai 2013

Herzlich Willkommen zum Live-Ticker für das 2. Halbfinale! Am Dienstag gab es ja schon einen Live-Beitrag zum 1. Halbfinale, der mir total Spaß gemacht hat und jetzt gibt es eben den zweiten und letzten Beitrag dieser Art.
Vor zwei Tagen durften Frankreich, Schweden und England entscheiden, welche zehn Acts ins Finale dürfen, jetzt sind Deutschland, Italien und Spanien an der Reihe, die zweite Hälfte der Teilnehmer zu wählen! Das heißt: ihr dürft aktiv mitentscheiden und macht 50 % des Ergebnisses aus. Die anderen 50 % entscheiden die nationalen Jurys, wie schon seit einigen Jahren Norm.

Falls jemand nicht weiß, welche Ländern in welcher Reihenfolge antreten, der hat Glück, denn hier gibt es sie nochmal aufgelistet ;-)

01. Lettland: PeR - "Here We Go"                                                                                 
02. San Marino: Valentina Monetta - "Crisalide (Vola)"                                                
03. Mazedonien: Esma Redzepova & Vlatko Lozanoski - "Pred Da De Razdeni"
04. Aserbaidschan: Farid Mammadov - "Hold Me"                                                      
05. Finnland: Krista Siegfrids - "Marry Me"
06. Malta: Gianluca Bezzina - "Tomorrow"                                                                    
07. Bulgarien: Elitsa & Stoyan - "Sano Shampioni"
08. Island: Eypor Ingi Gunnlaugson (sic!) - "Ég Á Lif"                                                  
09. Griechenland: Koza Mostra feat. Agathonas Iakovidis - "Alcohol Is Free"
10. Israel: Moran Mazor - "Rak Bishvilo"                                                                  
11. Armenien: Dorians - "Lonely Planet"                                                                       
12. Ungarn: ByeAlex - "Kedvesem (Zoohacker Remix)"                                              
13. Norwegen: Margaret Berger - "I Feed You My Love"                                          
14. Albanien: Adrian Lulgjuraj & Bledar Sejko - "Identitet"
15. Georgien: Sopo Gelowani & Nodiko Tatischwilli - "Waterfall"                              
16. Schweiz: Takasa - "You and Me"                                                                          
17. Rumänien: Cezar - "It's My Life"

Wer meine Meinung zu den einzelnen Acts genauer wissen möchte, der kann sich meine Review zum 2. Halbfinale durchlesen und findet auch meine Top10 aufgelistet. Natürlich kann sich diese noch ändern, es hängt ja auch viel von der Performance und der Live-Stimme des Teilnehmers ab.

Ich bin schon sehr auf die Performances von San Marino, Island und Norwegen gespannt, da diese für mich die Favoriten des 2. Halbfinals sind.

So, in wenigen Minuten geht es los, ihr dürft euch auf einen wunderbaren ESC-Abend mit vielen lustigen, beeindruckenden, schönen und schrägen Momenten freuen - kommentiert von mir (:

1. Die Show:
Die Show wird durch verschiedene Tänze eröffnet: von Salsa bis HipHop, von Standard-Tänzen bis Ballet - alles ist dabei. Wow! und jetzt eine X-Bike-Show mit animiertem Untergrund. Die Stimmung steigt, jeder ist begeistert von der Eröffnung. Nun sehen wir wieder die Tänzer, die zusammen mit der Animation auf dem Untergrund ein tolles Bild abliefern. Tastaturen, DJ-Pulte und Glas - all das lösen die Tänzer aus. Und Petra Mede sagt "Hallo" in einem beeindruckenden Kleid. Diese beschreibt Malmö als "Brücke zur restlichen Welt" - mal gucken, ob das auch stimmt!

Die Einspielfilme sind dieses Jahr wirklich SUPER! Sehr persönlich, da sie von den Teilnehmern selber konzipiert wurden.

1.1. Lettland: PeR - "Here We Go"
Den Preis für die schrillsten Outfits haben diese Jungs schon mal gewonnen: glitzernde Anzüge mit Zirkus-Ornamenten... sehr schräg! Trotzdem und jetzt werden mich alle komisch von der Seite angucken, aber ich mag den Song :-D Er macht gute Laune und ich fühl mich gut unterhalten. Klar, kein Gewinner, aber lustig (: Jetzt auch noch der erste Stage-Dive in der ESC-Geschichte - cool!

1.2. San Marino: Valentina Monetta - "Crisalide (Vola)"
Einer meiner Favoriten für das 2. Halbfinale! Valentina Monetta, die letztes Jahr mit dem "Facebook-Song" antrat überzeugt heute mit einer tollen Stimme und emotionalerem Text - das steht ihr definitiv besser als der Song letztes Jahr. Ich muss sagen, dass mir die Bridge des Songs, die schneller ist als der Rest des Songs, nicht so wirklich gefällt und auch die Performance und das Kleid könnten stärker sein. Trotzdem: fürs Finale sollte es reichen.

1.3. Mazedonien: Esma Redzepova & Vlatko Lozanoski - "Pred Da De Razdeni"
Wie schon in der Review gesagt, gefällt mir der Part des Sängern super gut, die der Sängerin allerdings gar nicht. Für mich einfach nur grauenhaft und wirklich nicht würdig fürs Finale. Ich finde gar keine Worte für diesen Beitrag... unglaublich. BITTE NICHT!

1.4. Aserbaidschan: Farid Mammadov - "Hold Me"
Von vornherein muss ich sagen: ich finde Aserbaidschan immer total langweilig, weil sie jedes Jahr eine Midtempo-Ballade (die IMMER gleich aufgebaut ist) schicken und dann auch noch einen guten Platz erreichen. Mich persönlich nervt das. Was ich ihnen aber lassen muss: die Performance mit dem Tänzer in der Glaskiste und der Tänzerin im roten Kleid ist SUPER und wohl die beste Performance, die ich in diesem Jahr gesehen habe. Ich finde allerdings immer noch, dass der Song eher mittelmäßig ist... wird wohl aber trotzdem ins Finale kommen... bei der Konkurrenz auch nicht schwer.

1.5. Finnland: Krista Siegfrids - "Marry Me"
Schräg, schräger, Finnland? Die Sängerin in einem Hochzeitskleid, lilane Anzüge für die Männer und Backings, die aussehen wie Haushaltsangestellte, die in einen Farbtopf gefallen sind. Jetzt kommt auch noch eine rießige Schleppe, bevor es in der Bridge rockig wird. Die Stimme ist dabei übrigens okay, fällt unter dem ganzen Pyro sowieso nicht besonders auf. Oh, jetzt werden die Männer ausgetauscht durch drei Trauzeuginnen und der Abschluss bildet ein Kuss zwischen der Braut und den Backingvocals - wow!


Pausenfüller ist mal wieder die Komikerin aus dem 1. Halbfinale und ihren witzigen Filmchen.


1.6. Malta: Gianluca Bezzina - "Tomorrow"
Dieser Act gefällt mir total gut, weil alles so simpel und schlicht gehalten ist, dass man es einfach süß finden MUSS. Mir macht der Song gute Laune und ich würde mir wünschen, dass er es ins Finale schafft, einfach um am Samstag was anderes zu sehen als Balladen und Dance/Elektro-Nummern.  Außerdem ist die Story total putzig!

1.7. Bulgarien: Elitsa & Stoyan - "Sano Shampioni"
Trommeln, Dudelsack und eine schräge Stimme.... Bulgarien wollte wohl auffallen. Das tun sie, allerdings nicht wirklich positiv. Obwohl die Stimme in der Mitte des Songs gar nicht SO schlecht ist, besonders die Bridge ist stark gesungen. Das macht den Song allerdings nicht besser. Ich glaube nicht an einen Finaleinzug.

1.8. Island: Eypor Ingi Gunnlaugson (sic!) - "Ég Á Lif"
Mein Geheimfavorit! Eypor singt eine wunderschöne Ballade in Isländisch - und ich mag es. Irgendwie falle ich total in einen Film wenn ich diesen Song höre und habe dieses spezielle Gefühl... obwohl ich einfach NICHTS verstehe. Wunderschön! Bitte ins Finale.

1.9. Griechenland: Koza Mostra feat. Agathonas Iakovidis - "Alcohol Is Free"
Ich muss einfach immer lachen wenn ich den Song höre. Dabei ist die Bühnen-Performance sehr schlicht gehalten, bis jetzt noch kein Einsatz von Pyrotechnik. Die Sänger machen einfach Party auf der Bühne. BITTE ins Finale, ich will was zum Lachen haben :D

1.10.  Israel: Moran Mazor - "Rak Bishvilo"
Ein weiterer Favorit für mich! Moran Mazor hat eine große Stimme, die nur noch vom russischen Beitrag getoppt wird! Hier gefällt mir auch das Hebräisch sehr gut, weil es dem Song einen besonderer Charakter verleiht. Das Outfit der Sängerin gefällt mir nicht, auch wenn es zeigt, dass sie zu ihrem Körper steht. Es gäbe Kleider, die ihr mehr schmeicheln würden. Aber auch sonst gefällt mir das Design einfach nicht.

1.11.  Armenien: Dorians - "Lonely Planet"
Ein bisschen Rock für den Eurovision Song Contest 2013. Mir persönlich gefällt der Song ja, er ist jetzt nicht  "der beste Song überhaupt", aber er hat seinen eigenen Stil und (wie schon mal gesagt) hebt sich positiv hervor, weil er einfach keine Ballade oder Pop-Nummer ist. Ich würde ihn mir im Finale wünschen um einfach ein bisschen Vielfältigkeit zu haben.

1.12. Ungarn: ByeAlex - "Kedvesem (Zoohacker Remix)"
Okay... der Song ist halt sehr ruhig. Auf der Bühne stehen ein Gitarrenspieler, der Sänger und eine Backroundsängerin, das war's. Zwar sehr süß und auch das Publikum scheint der Song zu gefallen, ich mag es allerdings nicht so wirklich. Zu ruhig, zu simpel und die Stimme des Sängers ist jetzt auch nicht der Burner.

1.13. Norwegen: Margaret Berger - "I Feed You My Love"
DER Favorit in diesem Halbfinale! Toller Song, tolle Stimme und tolle Performance. Wenn das nicht ins Finale kommt, dann weiß ich auch nicht. Obwohl der Song eine Elektro/Dance-Nummer ist, hebt er sich trotzdem hervor, weil er einfach diesen einzigartigen Sound hat. Margaret Berger MUSS einfach ins Finale!

Wow, die erste Gewinner des ESC überhaupt, Lys Assia, im Interview. Schöner Überraschung, man war sich nicht sicher ob sie als Gast erscheinen wird, aufgrund gesundheitlicher Probleme.


1.14. Albanien: Adrian Lulgjuraj & Bledar Sejko - "Identitet"
Also, bei allem was ich dieses Jahr schon gesehen habe, ist das hier das Schlechteste... also, bis wir dann Rumänien hören/sehen. Der Song ist einfach nichts für mich und besonders der ältere Sänger kann mich GAR nicht überzeugen. Immerhin ist die Pyro gut. Europa, bitte nicht!

1.15. Georgien: Sopo Gelowani & Nodiko Tatischwilli - "Waterfall"
Diese Nummer ist sehr vorhersehbar und klischeehaft: eine Sängeri, ein Sänger, eine dramatische Ballade, Nebel auf dem Bühnenboden und eine romantische Performance mit herunterfallenden Funken. Was sich schon mal bewährt hat, kann nicht falsch sein, so oder so ähnlich wohl das Motto Georgiens. Allerdings muss ich sagen: die Stimmen sind sehr stark und auch der Song hat seinen Charme.  Diesen Song werden wir wohl ein 2. Mal hören.

1.16. Schweiz: Takasa - "You and Me"
Die Schweiz schickt die Band Takasa, die als Mitglied den ältesten Eurovision Song Contest-Teilnehmer ÜBERHAUPT hat. Der Song ist okay, aber die Performance ist einfach mal gar nichts, denn mit nur rumstehen kommt man meistens nicht weit. Naja, immerhin haben sie den oben angesprochenen Titel mit dem ältesten Teilnehmer.

1.17. Rumänien: Cezar - "It's My Life"
Jetzt der wohl peinlichste Auftritt dieses Jahr. Der Mix aus Opern-Gesang und Dance-Sound gefällt mir immer noch nicht, das machen das Dracula-Outfit und die roten Tänzer nicht besser. Als Abschluss hebt der Sänger ab und es regnet Konfetti. Bitte nicht! Bitte nicht! Bitte nicht!

Und hier nochmal meine Top10:

1. Norwegen: Margaret Berger - "I Feed You My Love"
2. San Marino: Valentina Monetta - "Crisalide (Vola)"
3. Island: Eypor Ingi Gunnlaugsson (sic!) - "Ég Á Lif"
4. Israel: Moran Mazor: "Rak Bishvilo"
5. Malta: Gianluca Bezzina - "Tomorrow"
6. Georgien: Sopo Gelowani & Nodiko Tatischwili - "Waterfall"
7. Armenien: Dorians - "Lonely Planet"
8. Lettland: PeR - "Here We Go"
9. Aserbaidschan: Farid Mammadov - "Hold Me"
10. Griechenland: Koza Mastro feat. Agathonas Iakovidis - "Alcohol is Free"

Eigentlich hat sich nur der hintere Teil verändert und Griechenland hat die Schweiz ersetzt, da mir die Performance von Takasa nicht gefallen hat - sorry!

"Every successful man, has a woman under his skirt" - mit diesem Satz drückt Petra Mede das aus, was wohl viele denken :-D
Jetzt heißt es erst Mal Abwarten, denn die stimmberechtigten Länder dürfen erst JETZT für ihren Lieblingsact anrufen.

Und jetzt wieder im Green Room, der in einer anderen Arena ist. Und schon gibt es wieder einen witzigen Ausflug in die ESC-Geschichte mit Petra Mede :-D

Und als Pausenfüller gibt es zwei schwedische Künstler: Darin, der mit einer anfänglichen sehr ruhigeren Nummer antritt, die dann in einen Dance-Song übergeht. Die Performance ist wohl die beste des Abends, wenn ich das so sagen darf :-D Und jetzt wird es rockiger! Auch mit diesem Song unterhält uns Darin sehr gut.
Als nächster Act tritt Agnes Carlsson auf, mit einer Midtempo-Ballade auftritt. Bekannt wurde sie mit dem Song "Release Me", der anschließend ebenfalls performt wird.

Auch im 2. Halbfinale werden die Postcards (also die Einspielfilme) der Big Five und Schweden gezeigt. Mir gefällt Cascadas Film, er wirkt sehr  echt und einfach schön.
Jetzt kommt auch schon gleich das Ergebnis - endlich. Die Reihenfolge spielt in dieser Aufzählung übrigens keine Rolle:


Hungary: ByeAlex - "Keshvedem (Zoohacker Remix)"
Aserbaidschan: Farid Mammadov - "Hold Me"
Georgien: Sopo Gelowani & Nodiko Tatischwili - "Waterfall"
Rumänien: Ceza - "It's My Life"
Norwegen: Margaret Berger: "I Feed You My Love"
Island: Eypor Ingi Gunnlaugson (sic!) - "Ég Á Lif"
Armenien: Dorians - "Lonely Planet"
                                                   Finnland: Krista Siegfrids - "Marry Me"
                                                   Malta: Gianluca Bezzina - "Tomorrow"
                         Griechenland: Koza Mastro feat. Agathonas Iakovidis - "Alcohol is Free"


Wow! Ungarn, Rumänien, Finnland... alles Teilnehmer mit denen ich nicht gerechnet hätte! San Marino, einer meiner Favoriten, ist nicht dabei.... genauso wenig wie Israel, das ist überraschend. 

So, ich bedanke mich bei allen Lesern und wünsche euch viel Spaß am Samstag beim Finale! Das war's von mir, euch allen einen schönen Abend (:

ESC-Special 2013: 2. Halbfinale am 16. Mai 2013

Und schon geht es weiter mit den Reviews zu den Teilnehmern, die beim 2. Halbfinale an den Start für ihr jeweiliges Land gehen! Schon am Dienstag durften sich die ersten zehn Länder über das Final-Ticket freuen und heute ziehen die nächsten zehn Kandidaten ein, sodass wir am Ende insgesamt 26 Kandidaten für das große Finale am Samstag-Abend haben (20 Halbfinal-Gewinner + Big Five + Gastgeberland Schweden).
Für alle diejenigen, die sich meinen Beitrag zum 1. Halbfinale nicht durchgelesen haben, hier nochmal zum Ablauf des Posts:

Ich werde jeden einzelnen Song kurz vorstellen, meine Meinung darstellen und ihn anschließend bepunkten (wie gewohnt kann ein Song 1-5 Punkte erhalten). Die Kriterien für die Punkte unterscheiden sich allerdings von jenen, die ich normalerweise vergebe, nämlich insofern, dass sie nicht unbedingt aussagen, wie gut oder schlecht ich einen Song finde, sondern ob er für den ESC gut ist oder nicht. Würde ich nämlich die selben Anforderungen wie bei meinen "normalen" Rezensionen stellen, dann würde jeder Song einen Punkt bekommen - ESC-Songs halten sich bei mir nämlich nicht lange und geraten nach dem Contest relativ schnell in der Versenkung, was nicht heißt, dass sie mir vor und während des Wettbewerbs keinen Spaß gemacht haben. Mann kennt das bestimmt, wenn man den Eurovision selber verfolgt: es gibt Songs, die sind "typisch ESC" (was meistens nichts Gutes heißt), dann gibt es die mittelmäßigen Nummern und die sehr, sehr guten Nummern, die sich halten (eher selten der Fall; war z. B. bei Lena "Satellite" und Loreens "Euphoria" der Fall).
Das alles nur zum Verständnis, nicht das es heißt: "Warum bekommt der Song fünf Punkte? Sonst bist du doch viel strenger,..." :-)

Anders wie beim 1. Halbfinale kann Deutschland (zusammen mit Frankreich und Spanien) entscheiden, welche zehn Acts weiterkommen - ihr könnt also aktiv an der Abstimmung teilhaben wenn ihr wollt. Doch egal ob ihr mitmacht oder nicht, die Konkurrenz sollte man immer im Auge behalten ;-)


1. Die Kandidaten:

1.1. Lettland: PeR - "Here We Go" 3/5
Ein bisschen Rap und mittelmäßige Stimmen darf es für Lettland dieses Jahr sein. Zwar fällt das auf, ob eher negativ oder positiv sei dahingestellt. Ich finde es eher schlecht bis mittelmäßig. Ob das für einen Finaleinzug reicht? Vielleicht, allerdings ist ein Platz in den vorderen Rängen auszuschließen.

1.2. San Marino: Valentina Monetta - "Crisalide (Vola)" 5/5
Sie soll den ersten Finaleinzug überhaupt ermöglichen: Valentina Monetta, die letztes Jahr mit dem "Facebook Song" von Ralph Siegel an den Start ging, meldet sich mit einer italienisch-sprachigen Ballade, ebenfalls aus der Feder Siegels, zurück und das mit einem Paukenschlag. Zwar ist der Song "typisch Eurovision", allerdings ist das mal ausnahmsweise positiv gemeint. "Crisalide (Vola)" kommt wohl bei den meisten Zuschauern an und sollte es locker ins Finale schaffen - dort sogar in die Top10!

1.3. Mazedonien: Esma Redzepova & Vlatko Lozanoski - "Pred Da De Razdeni" 2/5
Und schon wieder ein Song, der sich nicht entscheiden kann: "Bin ich nun eine Ballade oder doch eine Dance-Nummer?". In den Strophen scheint er nämlich eine tolle Ballade, die sich durch die Stimme des Sängers SUPER anhört. Im Refrain springt es dann doch mal zur Dance-Nummer über, zusätzlich macht mir die Stimme der Sängerin irgendwie Angst. Schlussendlich finde ich den Song dann schlecht... ob Ballade oder nicht, ist jetzt auch egal.

1.4. Aserbaidschan: Farid Mammadov - "Hold Me" 3/5
Das Land, das es tatsächlich schaffte IMMER in den Top10 zu landen - sowohl in den Halbfinals als auch (logischerweise) in den Finalshows. Dieser Fakt soll mit Farid Mammadov und der Midtempo-Ballade "Hold Me" bestehen bleiben. Doch dieses Jahr könnte es eng werden: Der Song geht nicht wirklich ins Ohr und ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Für den Finaleinzug wird es reichen, doch eine Position in den Top10 im Finale ist zu bezweifeln.

1.5. Finnland: Krista Siegfrids - "Marry Me" 1/5
Hahahahahahahahahahahaha - so lachen musste ich wirklich schon lange nicht mehr. Es fällt mir wirklich schwierig hier objektiv zu sein, aber diesen Act finde ich SO lustig, dass ich ihn mir wirklich im Finale wünsche :-D Aber Spaß bei Seite: Der Song ist wirklich nichts... trotzdem wäre es lustig ;-)

1.6. Malta: Gianluca Bezzina - "Tomorrow" 4/5
Süßer Song, der sehr simpel und schlicht gehalten ist - und genau das könnte sein Vorteil sein! Bei all den Dance- und Dubstep-Beats fällt so etwas "Leichtes" sehr positiv auf. Ich könnte mir daher sehr gut vorstellen, das Malta ins Finale kommt und mir würde das auch gefallen. Im 2. Halbfinale gehört er definitiv zu meinen Favoriten.

1.7. Bulgarien: Elitsa & Stoyan - "Samo Shampioni" 1/5
Ein dünnes Stimmchen, schräge Beats und ein komisches Hintergrundgeräusch - da reist der Dudelsack auch nichts mehr raus. Leider gefällt mir das bulgarische Duo gar nicht, der Song ist einfach nur schräg und die Stimme einfach viel zu schlecht. Danke, aber nein!

1.8. Island: Eypor Ingi Gunnlaugsson (sic!) - "Ég Á Líf" 5/5
Ich konnte den Namen des Künstlers leider nicht korrekt angeben, weil es die Buchstaben, die ich dafür benötige, nicht auf meiner Tastatur gibt, deshalb des "sic!". Sonst gefällt mir der Song TOTAL und ich hoffe inständig, dass Europa Geschmack beweist und ihn ins Finale wählt. Favorit, wirklich.

1.9. Griechenland: Koza Mostra feat. Agathonas Iakovidis - "Alcohol Is Free" 1/5
Ähnlich wie bei der Teilnehmerin aus Finnland: der Song ist so lustig, dass ich ihn mir einfach im Finale wünsche, einfach nur, damit ich etwas zum Lachen habe :-) Der Song ist natürlich nichts und wird auch NIEMALS gewinnen, er soll aber BITTE BITTE BITTE ins Finale - einfach nur zum Spaß.

1.10. Israel: Moran Mazor - "Rak Bishvilo" 4/5
Sehr starker Song, der aufgrund seiner Instrumentalisierung und der Stimme von Moran Mazor zu überzeugen weiß. Der Song wird auf Hebräisch gesungen, ich spreche die Sprache selber nicht, finde aber, sie hört sich schön an und passt zum Song.

1.11. Armenien: Dorians - "Lonely Planet" 4/5
Der erste Rock-Song im Wettbewerb kommt aus Armenien. Insgesamt finde ich den Song (im Vergleich zu den anderen Songs) gut und befürworte es, dass dieser Act sich nicht dazu entschlossen hat, Loreen nachzueifern.

1.12. Ungarn: ByeAlex - "Kedvesem (Zoohacker Remix)" 1/5
Der Song ist... sehr relaxed. Also sehr ruhig. Größtenteils nur mit Gitarre begleitet,mit ein Paar Beats unterlegt. Auch die Stimme ist dabei eher flach und es passiert nicht so viel. So wird es nichts mit dem Finale, sorry Ungarn!

1.13. Norwegen: Margaret Berger - "I Feed You My Love" 5/5
YES! YES! YES! Zwar musste ich mich an den Song gewöhnen, nach mehrmaligem Hören finde ich ihn allerdings klasse und hoffe wirklich inständig, dass er ins Finale kommt. Das ist ein Song, den ich mir auch "privat" anhören würde. TOP! Für mich der beste Song im 2. Halbfinale.

1.14. Albanien: Adrian Lulgjuraj & Bledar Sejko - "Identitet" 1/5
Bei manchen Songs reichen zwei Sekunden und man merkt: gar nichts - next" So ist das auch mit dem Song aus Albanien. Ich habe ich trotzdem gezwungen den Song durchzuhören und ich finde ihn trotzdem nicht gut. Für mich der schlechteste Song, den ich bis jetzt hören durfte/musste/konnte.

1.15. Georgien: Sopo Gelowani & Nodiko Tatischwilli - "Waterfall" 4/5
Wenn ich mich nicht irre, ist das die beste Ballade im 2. Semi-Finale. "Waterfall" überzeugt durch tolle Stimmen, eine tolle Instrumentalisierung und eine sehr romantische Stimmung - also eine "typische" ESC-Ballade, die allerdings hervor sticht, eben weil sie keine Dance-Elemente (wie die meisten anderen Lieder) aufweist. Mir gefällt es und ich sehe Georgien im Finale.

1.16. Schweiz: Takasa - "You and Me" 3/5
Dieser Act sorgte ja für große Probleme vor dem Contest: der Bandname "Heilsarmee" sowie deren Outfits wurden verboten und so musste eine neue Aufmachung her: "Takasa" heißt die Band jetzt und tritt nun in weiß-blauen Kleidungen auf. Der Song bleibt aber der Selbe und ist eher mittelmäßig, hat einen sich ziehenden Refrain und langweilt ein bisschen.

1.17. Rumänien: Cezar: "It's My Life" 1/5
Ich nehme die Aussage, die ich bei Albanien getroffen habe zurück: Rumänien ist doch das Schlechteste, was ich hören MUSSTE. Und hier sage ich bewusst MUSSTE. Ich kann ja Rumänisch und verbringe fast jedes Jahr meinen Urlaub dort. Dementsprechend weiß ich auch, was Rumänien musikalisch zu bieten hat. Und ich kann euch sagen: DAS hört in Rumänien NIEMAND! Ich hoffe einfach, dass dieser Song sich nicht für das Finale qualifiziert, dann macht sich Rumänien nicht vor ganz Europa lächerlich sondern nur vor einem Bruchteil.

2. Persönliches Fazit:
Wie schon beim letzten Beitrag erwähnt, finde ich, dass das 2. Halbfinale qualitativ schlechter ist als das 1. Semi. Ich bin außerdem total schockiert (entschuldigung, aber) wie schlecht die meisten Beiträge sind. Nicht nur Rumänien (obwohl das der Tiefpunkt ist), aber auch andere Länder, die sonst doch so gut sind, schicken dieses Jahr wirklich schwache Acts. Man könnte fast meinen, dass niemand mehr Lust hat auf diesen Contest, der in den letzten Jahren doch so aufgeblüht ist. Wenn ich mir die jetzigen Zuschauer anschaue, dann sieht das (zumindest in Deutschland) auch viele junge Leute, die seit Lena miteifern und Spaß an der Sache haben. Als damals Cascada als Repräsentantin für Deutschland ausgewählt wurde, dachte ich mir schon: "Oh nein, wir blamieren uns wieder". Aber nachdem ich mir alle Songs durchgehört habe, bin ich ein totaler Fan von "Glorious", der im Vergleich zu den meisten Acts, ein Sechser mit Zusatzzahl ist.
Naja, kommen wir zurück zu meinen Top10. Hier ist es auch wieder ähnlich zum 1. Beitrag: Die ersten Platzierungen wünsche ich mir im Finale, die restlichen Plätze stellen eher Lückenfüller dar.

1. Norwegen: Margaret Berger - "I Feed You My Love"
2. San Marino: Valentina Monetta - "Crisalide (Vola)"
3. Island: Eypor Ingi Gunnlaugsson (sic!) - "Ég Á Líf"
4. Malta: Gianluca Bezzina - "Tomorrow"
5. Georgien: Sopo Gelowani & Nodiko Tatischwili - "Waterfall"
6. Armenien: Dorians - "Lonely Planet"
7. Israel: Moran Mazor - "Rak Bishvilo"
8. Schweiz: Takasa - "You and Me"
9. Aserbaidschan: Farid Mammadov - "Hold Me"
10. Lettland: PeR - "Here We Go"

Ich hätte natürlich WIRKLICH nichts dagegen, wenn Finnland oder Griechenland weiterkommt ;-) Die hinteren Plätze meiner Auflistung ist eh sehr variabel und hängt auch von der Performance der Kandidaten ab.
Damit wünsche ich euch einen schönen 2. ESC-Halbfinal-Abend, wir lesen uns morgen ;-)

ESC-Special 2013: Bonnie Tyler - "Believe in Me" (Vereinigtes Königreich)

Und als vorletzter Teilnehmer der Big Five wird Bonnie Tyler mit ihrem Song "Believe in Me" vorgestellt. Diese repräsentiert das Inselkönigreich England dieses Jahr und möchte (nach dem ausbleibenden Erfolg Englands letztes Jahr) wieder eine Top10-Platzierung erreichen, wenn nicht sogar den Sieg nach 16 Jahren. Das Vereinigte Königreich gehört ja zu den häufigeren Gewinnern, sie konnten immerhin schon fünf Mal den Wettbewerb für sich entscheiden. Allerdings nahm dieser Erfolg in den letzten Jahren etwas ab: 2010 sowie 2012 belegten sie nämlich den letzten Platz, 2011 ein Highlight mit Blue und Platz 11 - trotzdem, so Doch 2013 soll alles anders werden: der Sieg soll mit einem Song aus der Feder von Desmond Child gelingen, der schon mit Acts wie Aerosmith, Robbie Williams, Bon Jovi, Ricky Martin, Lindsay Lohan, Kelly Clarkson und Katy Perry zusammengearbeitet hat - das kann ja schon mal nur was Gutes sein. Und dann auch noch ein ehemaliger Weltstar wie Bonnie Tyler - der Sieg müsste doch sicher sein, oder?


1. Der Song:
"Believe in Me" ist eine typische Liebes-Ballade, wie man sie sich eben vorstellt. Die Strophen sind eher ruhig, im Refrain sprudelt der Song über, bis er dann in der Bridge explodiert - simpel, schlicht und angenehm vertraut. Zwar nichts Neues, allerdings gibt es so auch nichts an dem Song auszusetzen und ist einfach angenehm anzuhören.
Inhaltlich geht es ebenso typisch weiter: der Schwarm glaubt nicht an die Liebe und deren Erfolg, doch Bonnie versucht ihm zu sagen: "Glaub an mich und dann wird alles gut. Du musst nichts an deinen Gedanken ändern, aber glaube einfach an mich". 

2. Persönliches Fazit:
Wie schon gesagt: der Song ist gut, keine Überraschung, kein Risiko, einfach schlicht und einfach gut. Na klar, er sticht jetzt nicht besonder hervor, wie andere Songs im Contest das tun, aber man hört ihn gerne an und es ist erfrischen einfach etwas GUTES (unter all dem Schlechten) zu hören. Manchmal ist es "simpel" und "einfach" alles, was man braucht - spätestens seit Lena weiß man das. Damit möchte ich allerdings den Track nicht mit Lenas "Satellite" vergleichen - zwei komplett andere Welten. Ich will nur sagen, dass der Song die gleiche Wirkung hat wie "Satellite" von 2010: neben all dem Schrillen, Buntem und Skurrilem sind die Songs einfach erfrischend.
Allerdings muss ich auch sagen, dass man so keinen Contest gewinnt. Wenn man das nämlich tun will, muss man etwas riskieren und neue Dinge wagen - und das tut Bonnie Tyler bei aller Liebe nicht. Für mich ein guter Song, der durchaus 3/5 Punkte verdient hat, allerdings keine wirklichen Chancen auf den Sieg hat.

ESC-Special 2013: Amandine Bourgeois - "L'Enfer Et Moi" (Frankreich)

Frankreich - für mich persönlich ein Land, das ich beim Eurovision Song Contest irgendwie nie so im Kopf habe. Von vornherein denke ich mir da: Frankreich? Da kommt eh nichts Vernünftiges bei raus! Ich weiß, das hört sich jetzt mit Vorurteilen geladen an, aber ich weiß selber nicht, warum ich mir das jedes Jahr denke. Die Acts wollen einfach nicht in meinen Kopf und so richtig im Unrecht bin ich dabei auch nicht: Frankreich hat seit 1977 keinen Contest mehr gewonnen und die meisten Platzierungen in den letzten Jahren waren eher schlecht als Recht.
Wie dem auch sei: dieses Jahr schickt das Land, welches den Eurovision immer noch als Grand Prix Eurovision de la Chanson bezeichnet, eine laszive Pop/Rock-Nummer an den Start und hofft somit, den Pott nachhause zu holen. Der Titel heißt dabei "L'Enfer Et Moi" (übersetzt so viel wie Die Hölle und ich) und wird von der Sängerin Amandine Bourgeois vorgetragen.


1. Der Song:
Wie schon gesagt: Der Song ist eine Rock/Pop-Nummer, die allerdings nicht wirklich einen spannenden Aufbau hat: der Song "plätschert" so vor sich hin, es gibt kein ergreifendes E-Gitarren-Solo, kein Schlagzeug, welches in den Mittelpunkt gestellt wird und auch der Gesang weißt nicht wirklich einen Höhepunkt auf.
Zwar ist die Stimme der Sängerin gut und ich kaufe ihr auch diesen Stil ab, allerdings passiert einfach zu wenig. Der Song würde vielleicht als Hintergrundmusik in einer Parfüm-Werbung gut ankommen, für sich alleine sieht es dann aber eher durchwachsen aus.
Zwar gibt es wesentlich schlechtere Beiträge (davon konnte man sich ja gestern ein Bild machen ;-)), allerdings finde ich es besser, wenn man mal was wagt, anstatt so eine lahme Nummer zum Eurovision Song Contest zu schicken.


2. Persönliches Fazit:
Nachdem ich von Schweden sehr begeistert war und auch Spanien sehr sympathisch daher kam, war ich eigentlich guter Dinge, dass Frankreich mir dieses Jahr (ausnahmsweiße :D) auch gut gefällt - leider wurde diese Erwartung nicht erfüllt. Dafür ist das Lied einfach zu "dahin gesungen", es fehlt das Einzigartige, das Catchige und das Besondere. Auch die Stimme der Sängerin (die eigentlich gut ist) reißt das nicht mehr heraus.
Für mich ein klarer Flop dieses Jahr, der wahrscheinlich eine Platzierung im hinteren Drittel erreichen wird -  von mir gibt es daher 1/5 Punkte.

Der Live-Ticker zum 1. Halbfinale am 14. Mai 2013

Herzlich Willkommen zum insgesamt zweiten Live-Ticker bei diesem ESC-Special! Den Ersten gab es ja schon beim Vorentscheid in Hannover und weil mir es da so viel Spaß gemacht hat "live" zu berichten, habe ich mir gedacht: warum nicht auch einen Live-Ticker zu den Halbfinals? Richtig gehört: sowohl zum ersten als auch zum zweiten Halbfinale wird es diese Art von Beitrag geben, das Finale schaffe ich leider zeitlich und organisatorisch nicht - da lohnt es sich gleich noch mehr diesen hier zu verfolgen! Wie dem auch sei, in wenigen Minuten geht es los mit dem Eurovision Song Contest 2013 in Malmö.


Für alle diejenigen unter euch, die gar keine Ahnung haben, wer heute auftritt, nochmal eine kleine Auflistung der heute teilnehmenden Kandidaten:

01. Österreich: Natália Kelly - "Shine"                                        
02. Estland: Birgit - "Et uus saaks alguse"
03. Slowenien: Hannah - "Straigt Into Love"                                
04. Kroatien: Klapa s Mora - "Mizerja"
05. Dänemark: Emmelie de Forest - "Only Teardrops"            
06. Russland: Dina Garipova - "What If"                            
07. Ukraine: Zlata Ognevitch - "Gravity"
08. Niederlande: Anouk - "Birds"                                          
09. Montenegro: Who See & Nina Zizic - "Igranka"
10. Litauen: Andrius Pojavis - "Something"
11. Weißrussland: Aljona Lanskaja - "Solayoh"                          
12. Moldawien: Aliona Moon - "O Mie"                                
13. Irland: Ryan Dolan - "Only Love Survives"                      
14. Zypern: Despina Olympiou - "An Me Thimasai"
15. Belgien: Roberto Bellarosa - "Love Kills"                          
16. Serbien: Moje 3 - "Ljubav Je Svuda"                                  

Wer genauer wissen will, wie ich welchen Song fand und wer für mich auf dem 1. Platz im Halbfinale ist, der kann sich gerne meine "Vorberichtserstattung" zu eben diesem durchlesen.
Natürlich kann sich meine Top10 noch ändern, die Bewertung erfolgte ja ausschließlich nach dem Anhören der Studioversionen der Songs, jetzt kommt es noch auf die Performance heute Abend an!

Wenn man mich fragt, auf was ich mich heute Abend besonders freue, dann sind es die Performances der Teilnehmer von Österreich, Dänemark, Russland und Moldawien, weil diese Songs mir SO gut in ihrer Studioversion gefallen haben, dass ich einfach wissen will, wie sie live daher kommen.

1. Die Show:
ES GEHT LOOOOS! Peter Urban - die Stimme des ESC's. Der Einspieler gefällt mir schon ganz gut, das Motto WE ARE ONE kommt gut hier gut rüber. Die Schmetterlinge fliegen von Baku nach Malmö und symbolisieren jedes einzelne Land in Europa. Der letztjährige Gewinnersong begleitet uns dabei im Hintergrund.
Den Anfang macht ein Kinderchor mit Loreen und einer ruhigeren Version von Euphoria und einer Übersetzung in Gebärdensprache. Mir hat die Performance sehr gut gefallen - hoffen wir es geht so weiter ;-)
Und zum ersten Mal sehen wir die diesjährige Moderatorin Petra Mede, die den Contest alleine moderieren wird - das gab es seit Jahren nicht mehr!

1.1. Die Performances:

1.1. Österreich: Natália Kelly - "Shine"
Natália Kelly eröffnet das 1. Halbfinale und tut das auch mit Würde und einer großartigen Stimme! Auch die Performance passt zum Song, allerdings gefällt mir das Outfit nicht wirklich. Sonst hat sich nichts geändert: Natália Kelly gehört mit "Shine" (zumindest für mich) definitiv ins Finale!

1.2. Estland: Birgit - "Et uus saaks alguse"
Kurzzeitig dachte ich mein Fernsehr ist kaputt :-D Nach diesem kleinen Schock kann ich mich jetzt auch auf das Stück konzentrieren, welches ganz nett, allerdings auch nicht wirklich gut ist. Die Performance und das Outfit sind sehr schön, das Lied ist aber einfach nicht meins! Trotzdem ein Kompliment an die tolle Stimme von Birgit!

1.3. Slowenien: Hannah - "Straight Into Love"
Die erste Dance-Nummer des Abends! Hannah hat schon eine ganze Menge Erfahrung: Disney-Sängerin, Vorband von bekannten Künstlern und Musical-Rollen. "Straight Into Love" überzeugt im Refrain, allerdings sind die Strophen zu schwach. Gesanglich bis jetzt die schlechteste Leistung, allerdings ist die Performance die Beste bis jetzt!

1.4. Kroatien: Klapa s Mora - "Mizerja"
Ja, Kroatien. Mir gefällt es nicht, der Song ist einfach nicht zeitgemäß und ich bin einfach nur gelangweilt. Natürlich, die Stimmen sind gut, aber der Song und die Aufmachung ist einfach zu altbacken.

1.5. Dänemark: Emmelie de Forest - "Only Teardrops"
Der Favorit dieses Jahr! Und ich muss sagen: zu meinen Favoriten gehört sie auch! Die Aufmachung, der Look, die Performance, die Stimme - alles passt. Der Song nimmt einen mit, überzeugt und entführt ein bisschen in seine Welt! Einfach top - wenn nicht der, wer dann? :-)

Die Show gefällt mir bis jetzt ganz gut, allerdings finde ich die Arena doch etwas zu klein. Die Moderatorin hat wirklich Talent, wirkt sympathisch und überzeugt durch Charm und Witz!


1.6. Russland: Dina Garipova - "What If"
Die stärkste Ballade bis jetzt. Dina Garipova singt den Song genau so wie auf der Studioversion - einfach unglaublich. Allerdings ist das Thema, mit welches sich der Song beschäftigt, etwas vorhersehbar und man hat das Gefühl, etwas Ähnliches schon einmal gehört zu haben. Trotzdem: Russland ist für mich im Finale!

1.7. Ukraine: Zlata Ognevitch - "Gravity"
Dieser Act hat sich ja zu den Favoriten gemausert bei den Buchmachern. Ich kann ihm allerdings nichts abgewinnen. Für mich hört sich das immer noch wie ein Song an, der gerne ein Disney-Song wäre, es allerdings nicht auf das Niveau schafft. Gehört (auch nach dem Einsatz des Riesens) für mich nicht ins Finale.

1.8. Niederlande: Anouk - "Birds"
Der Song gefällt mir als Live-Performance besser als "nur" die Studioversion und auch die Stimme von Anouk ist sehr beeindruckend. Trotzdem hat der Song irgendwas an sich, was ich einfach nur... ja, langweilig finde. Für das Finale wird es allerdings noch reichen.

1.9. Montenegro: Who See & Nina Zizic - "Igranka"
Also... hier bin ich einfach sprachlos. Das Lied an sich habe ich ja nur mit 1/5 Punkten bewertet... die Performance stellt allerdings alles in den Schatten... diese ist nämlich so schlecht, dass man einfach nichts anderes sagen kann als: SCHLECHT! SCHLECHTER! MONTENEGRO!

1.10. Litauen: Andrius Pojavis - "Something"
Also, das Rockige an dem Song gefällt mir gut und auch die Strophe klang vielversprechend (und besser als die Studioversion). Allerdings enttäuscht der flache Refrain und auch danach folgt kein wirklicher Höhepunkt im Song. Auch die Performance und die Gestiken sind einfach nicht gut. Ob das fürs Finale reicht? Für mich nicht.

1.11. Weißrussland: Aljona Lanskaja - "Solayoh"
Wenn man schon in seiner Performance tanzen möchte, dann sollte man das auch wirklich lernen. Die Bewegungen der Sängerin sind in meinen Augen einfach nur lächerlich. Außerdem erinnert mich der Song an einen Teilnehmer aus Griechenland vor einigen Jahren. Auch gesanglich ist Aljona einfach zu schwach... Der Song war ja bei meinen "Vermutungen" im Finale, allerdings muss ich mir das nochmal überlegen.

1.12. Moldawien: Aliona Moon - "O Mie"
Neben Dänemark ist Moldawien mein Favorit im 1. Halbfinale. Die Stimme, das Kleid, die Aufmachung.... besonders das "sich verändernde Kleid" ist einfach ein BURNER! Zur Stimme muss ich nichts sagen, für mich die Beste bis jetzt.

1.13. Irland: Ryan Dolan - "Only Love Survives"
Stimmlich überzeugt Ryan Dolan wirklich nicht und auch die Tänzer sind ein wenig verstörend. Die Studioversion gefällt mir da schon besser. Allgemein gefällt mir die Präsentation des Songs nicht wirklich. Das wird knapp für Irland!


Und schon wieder eine Anmoderation. Die Arena finde ich übrigens immer noch zu klein. Allerdings gefällt mir die Aufmachung wirklich sehr gut. Das ständige "Fliegen der Schmetterlinge" - einfach super!


1.14. Zypern: Despina Olympiou - "An Me Thimasai"
Ich weiß jetzt, wer denn Platz von Weißrussland in meinen Top10 einnimmt: Zypern! Despina Olympiou hat einfach eine magische Stimme und trotz der Einfachheit des Songs, kann sie mich durchaus überzeugen. Ich finde es außerdem unglaublich, dass sie keine Backingvocals hat und trotzdem SO sehr überzeugt. Allein deshalb hat sie sich einen Platz im Finale verdient.

1.15. Belgien: Roberto Bellarosa - "Love Kills"
Dieses Jahr ist (meiner Meinung nach) ein vergleichsweise schlechter Eurovision Song Contest, was die Qualität der Songs angeht. Deshalb kommen wahrscheinlich auch einige Songs ins Finale, die eigentlich dort nicht hingehören. Das ist auch bei "Love Kills" der Fall. Der Song ist zwar nicht gut, allerdings besser als viele andere Beiträge in diesem Halbfinale. Und deshalb gehört er auch zu meinen Top10 - immer noch.

1.16. Serbien: Moje 3 - "Ljubav Je Svuda"
Die Stimmen der einzelnen Bandmitglieder sind zwar stark, allerdings sind die Outfits FURCHTBAR! Erinnert mich ein bisschen an Sailor Moon meets Wedding Peach meet Do-Re-Mi (schlimm genug, dass ich die drei noch kenne). Sie waren ja in meiner Top10, aber ich glaube ich muss da nochmal was verändern.

Und hier nochmal meine Top10 im Überblick:

1. Dänemark: Emmelie de Forest - "Only Teardrops"
2. Moldawien: Aliona Moon - "O Mie"
3. Russland: Dina Garipowa - "What If"
4. Österreich: Natália Kelly - "Shine"
5. Slowenien: Hannah - "Straight Into Love"
6. Zypern: Despina Olympiou - "An Me Thimasai"
7. Niderlande: Anouk - "Birds"
8. Belgien: Roberto Bellarosa - "Love Kills"
9. Estland: Birgit - "Et uus saaks alguse"
10. Litauen: Andrius Pojavis - "Something"

Aus meiner Top10 geflogen sind damit Irland, Weißrussland und Serbien - da hat mir einfach immer was gefehlt. Dafür konnten sich Zypern, Estland und Litauen einen Platz sichern.


Der Greenroom schaut doch sehr nett aus. Obwohl mir das 2012 und 2011 besser gefallen hat... besonders 2011, wo dieser hinter der Bühne war und nur durch einen Bildschirm getrennt war. Naja, man kann ja nicht jedes Jahr das Selbe produzieren.

Die Schnelldurchläufe sind zwar nervig, aber natürlich notwendig. Für welche zehn Acts sich Italien, Schweden und England wohl entscheiden werden?

Als Intervallact gibt es die Formation Kleerup, die tänzerisch das Thema "Nordlicht" darstellt. Die Darbietung ist sehr interessant und mal was anderes und verbindet Ausdruckstanz und Percussion. Allerdings ging mir die Performance ein bisschen zu lang.
Jetzt noch ein Beitrag einer Komikerin, die uns auf sehr witzige Weiße ein Eis-Hotel und eine winterliche Schlittenfahrt präsentiert... einfach um Schweden besser kennenzulernen - tolle Idee!

Nun noch die so genannten Postcards der Big Five, also die Einspielfilme, die jeweils vor den Auftritten kommen. Die Big Five bestehen aus Frankreich, Spanien, Deutschland, Italien und Frankreich. Außerdem gibt es noch die Postkarte von Schweden, das als Gastgeberland automatisch für das Finale gesetzt ist.

Auch die Repräsentanten aus den Abstimmungsländern (Italien, Schweden, England) sind vor Ort.


Und jetzt das Ergebnis (in zufälliger Reihenfolge):

Moldawien: Aliona Moon - "O Mie"
Litauen: Andrius Pojavis - "Something"
Irland: Ryan Dolan - "Only Love Survives"
Estland: Birgit - "Et uus saaks alguse"
Weißrussland: Aljona Lanskaja - "Solayoh"
Dänemark: Emmelie de Forest - "Only Teardrops"
Russland: Dina Garipova - "What If"
Belgien: Roberto Bellarosa - "Love Kills"
Ukraine: Zlata Ognevich - "Gravity"
Niederlande: Anouk - "Birds"

Insgesamt bin ich geschockt, dass sowohl Irland als auch Ukraine weiter sind, weil ich NIE gedacht hätte, das diese gut ankommen. Irland vielleicht noch, weil England stimmberechtigt war. Noch geschockter bin ich allerdings, dass Österreich nicht dabei ist - Natália Kelly's Auftritt war doch super, oder? Aber gut, das ist eben die Entscheidung Europas.

Das war's dann auch schon wieder, wir hören uns morgen bzw. am Donnerstag im nächsten Live-Ticker ;-)