Album-Rezension: Tim Bendzko - "Am seidenen Faden"

Der Singer/Songwriter des Jahres 2011 war wohl Tim Bendzko, der besonders durch seine Debüt-Single "Nur noch kurz die Welt retten" sehr positiv im deutschen Musikbusiness aufgefallen ist. Das darauf folgende Album "Wenn Worte meine Sprache wären" erreichte Platz 4 der deutschen Album-Charts und auch die gleichnamige Single schaffte den Sprung in die Top5 der Single-Charts. Was für ein erfolgreicher Start in die Solo-Karriere!
Nun folgte, sozusagen als Anschluss an die Erfolgs-LP, am 24. Mai 2013 das 2. Studioalbum des Sängers, der mit der gleichnamigen Single schon auf Platz 11 der Single-Charts gelandet war. Schon an dem Song konnte man erkennen, dass die Songs in eine etwas andere Richtung gehen als die auf dem Erstlingswerk von Tim Bendzko. Ob das positiv, negativ oder auch egal ist, das erfahrt ihr alles hier ;-)


1. Die Songs:

1.1. Ich steh nicht mehr still 5/5
Der Eröffnungssong ist schon eine Klasse für sich. Etwas elektronischer und poppiger als alle Songs, die man bisher von ihm kennt, allerdings nicht weniger gut! Es geht um das Ergreifen einer Chance, um das Riskieren und für das zu kämpfen, was einem wichtig ist. Einfach top und ein toller Opener!

1.2. Am seidenen Faden 4/5
Wie schon gesagt ist dies die 1. Single des Albums. Mir gefällt der Song total gut, weil der Text so stark ist und der Satz "Ich will keine Winter mehr" einfach nur zu dem Sommer 2013 passt :-D

1.3. Ohne zurück zu sehen 5/5
Der Geigen-Einsatz macht den Song einfach aus! Aber auch der Text ist (natürlich) einfach grandios und wohl der schönste Überredungsversuch in den letzten Jahren ;)

1.4. Auch wenn es gelogen ist 5/5
Dieser Song erinnert stilistisch etwas an das 1. Album und das ist durchaus positiv gemeint. Tim Bendzko besticht einfach durch einen einfachen und trotzdem einzigartigen Sound. Außerdem finde ich, dass der Song total gut zum Sommer passt - wenn dieser denn mal wieder kommen würde.

1.5. Vergessen ist so leicht 5/5
Und schon folgt die erste Ballade auf "Am seidenen Faden". Sehr melancholisch, traurig, aber auch hoffnungsvoll. Tim Bendzko schafft es immer wieder, einen in seine Welt zu ziehen und gleichzeitig macht er es einem so leicht, sich mit dieser zu identifizieren - wow! Bis jetzt der BESTE Song auf dem Album.

1.6. Die Geier kreisen schon 4/5
Von diesem Song war ich total überrascht, da er fast schon tanzbar daherkommt. Zwar ist er in den Strophen etwas ruhiger, trotzdem hätte ich nicht mit den harten Beats im Refrain gerechnet. Ich finde es gut, dass der Sänger auch mal solche Songs ausprobiert und ich muss sagen, dass sie ihm wunderbar stehen. Dabei ist der Text genauso intensiv und tiefgängig, wie wir es von ihm gewohnt sind.

1.7. Durch die Nacht 4/5
Jemand Lust auf eine "Beim Auto fahren"-Nummer? Ja? Dann macht ihr mit "Durch die Nacht" alles richtig. Emotional, ruhig und etwas düster - passt perfekt, wenn man mal nachts, ganz alleine unterwegs ist und man sich was gutes tun möchte.

1.8. Es geht wieder vorbei 3/5
Dieser Song ist der Erste, der mir nicht wirklich gut gefällt. Zwar sind die Lyrics hier wieder sehr stark, allerdings kann mich der Sound einfach nicht überzeugen. Lediglich der Refrain ist eingängig, die Strophen sind mir zu schwer.

1.9. Nur einen Herzschlag 4/5
Langsam, akustisch, romantisch und wunderschön kommt "Nur einen Herzschlag" daher. Für mich ist das eine perfekte Single für den Spätsommer/Herbst 2013. Der Text ist wirklich einfach nur unglaublich schön und die simple Instrumentalisierung erinnert an Sonnenuntergang und Meer - hach, schön!

1.10. Ich will zu Dir 4/5
Auch dieser Song ist wieder simpler gehalten und ähnelt wieder dem Stil von Album Nr. 1. Mir gefällt dieser Wechsel zwischen "etwas Neues ausprobieren" und "ich gebe das, was meine Fans schon kennen". Damit zeigt Tim Bendzko, dass er sich zwar weiterentwickelt hat, allerdings auch seine Wurzeln nicht vergessen hat - "Ich will zu Dir" ist die perfekte Mischung dieser beiden Wechsel (:

1.11. Programmiert 5/5
Dieser Song MUSS einfach die 2. Single werden! "Programmiert" schildert auf witzige Weiße das, was viele Menschen schon erkannt haben: in unserer Zeit läuft alles nur noch über den Computer, desto früher man "im Netz ist", desto schneller ist man "connected"... Tim Bendzko bringt es auf den Punkt und macht aus dem Thema einen super Song.

1.12. Leicht sein 4/5
Anfänglich war mir der Song etwas zu schlagerhaft, allerdings gewöhnt man sich daran und überhört v. a. diese Assoziation :-D Denn der Text ist so stark und nimmt einen so ein, dass man letztendlich den Song mag und er sogar mittlerweile zu meinen Favoriten gehört.

1.13. Wo sollen wir nur hin 4/5
Nächste Midtempo-Ballade, bei der ich mich nicht wirklich entscheiden konnte, ob ich sie mag oder nicht. Der Song ist eigentlich eine Kritik... ja, eine Kritik aber an wen? Ich will hier keine Vermutungen anstellen, aber sagen wir so: man weiß, von wem die Rede ist nach den ersten Zeilen :-D Mir gefällt der Song, besonders der Refrain, allerdings sind die Strophen etwas gewöhnungsbedürftig...

1.14. Alles was du wissen musst 5/5
Als Abschluss nochmal eine wirklich tolle Ballade, die einen sehr nachdenklich zurücklässt und trotzdem Lust auf mehr macht. "Alles was du wissen musst" ist wieder sehr simpel und trotzdem toll produziert, mit tollen Emotionen und Mitsingcharakter - super!

2. Persönliches Fazit:
Ich muss sagen, dass ich Tim Bendzko nicht von Anfang an toll fand. Zwar gefiel mir "Nur noch kurz die Welt retten", allerdings konnte mich der Song "Wenn Worte meine Sprache wären" nicht mehr ganz so sehr überzeugen. Als ich das Album dann letztendlich von einer Freundin bekommen habe, wurde ich auf einmal totaler Fan und am Ende des Jahres war "Wenn Worte meine Sprache wären" einer meiner Lieblingsalben 2011!
Als ich dann hörte, dass der junge Songwriter sein nunmehr 2. Album veröffentlichen wird, war ich total froh und konnte den Tag gar nicht abwarten bis ich das Album in Händen halten darf. Nun halte ich es nicht in Händen, da ich es mir gedownloadet habe, aber der Inhalt ist ja trotzdem gleich :-D
Für mich ist "Am seidenen Faden" viel poppiger und mainstreamiger (ich hasse das Wort total :D) als "Wenn Worte meine Sprache wären", was wahrscheinlich an dem Einsatz von Beats und Sounds im Hintergrund liegt. Das Debüt-Album war ja eher schlicht und nur mit Gitarre begleitet, es gab lediglich hier und da mal ein Klavier, aber sonst eben sehr simpel (was den Charme von Tim Bendzko ja auch ausgemacht hat). Zwar findet man auf "Am seidenen Faden" ebenfalls solche Nummern, allerdings nicht mehr so gehäuft wie auf dem Vorgänger. Stattdessen setzt man auf poppige Elemente, Beats, Soundeffekte und hier und da etwas Hall.... und ICH finde das TOTAL gut! Während ich beim Anhören des Debüt-Albums immer in einer bestimmten Stimmung sein musste, könnte ich mir "Am seidenen Faden" den ganzen Tag anhören, ohne das es mir zu traurig, zu melancholisch oder zu sentimental werden würde. Besonders die schnelleren Nummern finde ich sehr gelungen, aber auch die erstklassigen Balladen sind einfach super. Die Weiterentwicklung Tim Bendzkos nehme ich ihm total ab, er ist immer noch gleich, hat aber eine Menge dazugelernt und zeigt, wie gut deutscher Pop sein kann.
Von mir bekommt das Album 5/5 Punkte und damit ist es ein perfekter Abschluss für meinen Musikmonat Juni - danke dafür Tim!

P. S.: Das Album kommt natürlich an die "Wall of Glory", wie sollte es auch anders sein bei so einem Meisterwerk?

Single-Rezension: Cro - "Whatever"

Und der nächste Sommersong steht in den Startlöchern und zwar von einem Künstler, der uns im letzten Jahr DEN deutschsprachigen Sommerhit geliefert hat. Natürlich ist von Cro die Rede, dieser startete ja mit "Easy" so richtig durch und befand sich satte 47 Wochen in den deutschen Top100. Danach folgte eine Erfolgsgeschichte, wie keine andere: Die Singles "Du" und "Einmal um die Welt" befanden sich ebenfalls in den Top10 der deutschen Single-Charts und das dazugehörige Album "Raop" platzierte sich sogar auf #1 der Album-Charts - selten hatte ein Debüt-Künstler so viel Erfolg in Deutschland.
Und jetzt folgt das nächste Kapitel seiner Erfolgsgeschichte: Cro veröffentlicht seine nächste Single aus dem kommenden 2. Studioalbum, "Whatever". Was sich anhört wie ein billiger Pop-Song, kann sich durchaus hören lassen und hat mich sogar dazu verleitet SOFORT eine Rezension darüber zu schreiben.

1. Der Song:
Am Anfang dachte ich mir: verfällt Cro jetzt in eine dunkle, traurige Stimmung und entwickelt sich in eine komplett andere Richtung? Doch dann, gleich nach dem Intro von "Whatever" kommt wieder das Positive und Leichte, wie wir es von Cro eben kennen. Trotzdem ist der Sound ganz anders, ist sogar an manchen Stellen etwas eckiger, der E-Gitarren-Einsatz macht das Stück einzigartig und der Song hebt sich von "Easy", "Du" und "Einmal um die Welt" dadurch total ab.
Inhaltlich geht es eigentlich nur darum, dass man nicht wirklich viel Glück hatte, darauf aber nicht achtet und trotzdem sein Leben lebt - wen kümmert es schon, das einen seine Frau verlassen hat? Whatever?!

2. Persönliches Fazit:
Ich finde den Song cool und ich finde es gut, dass Cro andere Einflüsse in seine Stücke aufnimmt."Whatever" ist schnell, lustig, hebt sich ab, leicht und ist mal wieder einzigartig im deutschen Musik-Geschäft. Ich persönlich stehe ja zur Zeit TOTAL auf deutschen Pop und das schließt auch den Raop von Cro ein ;-)
Man muss nicht mehr viel sagen, "Whatever" ist einfach toll und ich glaube, dass wir noch viel von diesem Rapper hören werden - es wäre auch eine Schande wenn nicht. Von mir bekommt er 5/5 Punkte und ich sag jetzt auch "whatever" und genieße noch meinen freien Tag :-)

Hidden Treasure: Lawson feat. B.o.B - "Brokenhearted"

Heute gibt es mal wieder ein Hidden Treasure vom Inselkönigreich England - Europas größte Musikact-Schmiede, wenn man so möchte. Und das mir dieser Act bis vor einigen Tagen kein Name war, überrascht mich wirklich sehr, denn eigentlich stehe ich TOTAL auf Pop-Rock, zumindest dann, wenn er gut gemacht ist - und das ist er.
Die Rede ist von Lawson, eine Band, die in ihrem Heimatland schon drei Top10-Hits hatte und mit ihrem Debüt-Album "Chapman Square" auf Platz vier der schottischen und englischen Album-Charts landen konnten! Jetzt wird das Album re-released, nämlich in einer Special Edition, zusammen mit ihrer neuen Single "Brokenhearted" und B.o.B, um die es in dieser Rezension auch geht.

1. Der Song:
Wie schon gesagt: Lawson verspricht guten, eingängigen und coolen Rock/Pop vom Feinsten, der sofort ins Ohr geht und einen einfach mitnimmt. Das ist bei "Brokenhearted" nicht anders. Zwar ist der Pop-Einfluss hier nochmal etwas größer, was wahrscheinlich auch an der Bridge von B.o.B liegt, trotzdem hört man den Rock-Anteil definitiv heraus und erkennt eine Verbindung zu den anderen Singles der Band. Besonders der Refrain gefällt mir von der Instrumentalisierung sehr gut.
Inhaltlich geht es um ein Wiedersehen mit einer vergangen Liebe und der Sänger beschreibt, wie sie sich doch verändert hat und das er sich gar nicht vorstellen kann, dass sie einmal alles war, was er wollte. Sie sei durch Schande und Liebe zu einem gebrochenen Herzen gekommen. Der Inhalt gefällt mir an dem Song fast noch besser als die Instrumentalisierung und das Video (was man sich echt mal ansehen sollte) unterstreicht die starken Lyrics noch einmal.

2. Persönliches Fazit:
Mir schwirrt der Song schon seit Tagen im Kopf rum und ich kriege gar nicht mehr genug von ihm. Er ist so eingängig, so ehrlich und mit so viel Spaß gesungen, dass man ihn einfach mögen muss! Mir persönlich gefällt einfach die Story, die der Song erzählt und wie diese auch in der Instrumentalisierung durch kommt. Auch den Teil von B.o.B finde ich sehr gut gelungen und er gibt dem Song einfach nochmal etwas Poppigeres. Ob beim Autofahren, vorm Schlafengehen oder doch vor der Party - der Song passt einfach immer gut und man bekommt einen Selbstbewusstseinsschub, wie er sich auch gehört ;-)
Von mir bekommt er daher 5/5 Punkte und an euch der dringende Tipp: ANHÖREN!!

P. S.: Natürlich wird diese Leistung mit einem Platz an der "Wall of Glory" geehrt und bekommt den Titel "Bester Rock/Pop-Song seit Langem".

Single-Rezension: Robin Thicke feat. T.I. & Pharrell Williams - "Blurred Lines"

Nachdem er bei Germany's next Topmodel aufgetreten ist, schoss er SOFORT auf Platz 1 der deutschen Single-Charts. Doch nicht nur hier zu Lande ist er mit dem Song erfolgreich: in satten 14 Ländern konnte er sich mit "Blurred Lines" auf die #1 platzieren. Das stellte gleichzeitig seinen internationalen Durchbruch dar, nachdem er schon insgesamt fünf Alben in den USA veröffentlicht hat.
Weiterhin sehr besonders: das dazugehörige Video, gefilmt von Diane Martel (der schon für Mariah Carey, Alicia Keys, P!nk, Miley Cyrus und Avril Lavigne Musikvideos gedreht hat) wurde seiner Veröffentlichungswoche ganze 1 Million mal angeschaut, nachdem es auf der Video-Plattform Vevo veröffentlicht wurde - eine Zahl, die wirklich nicht zu glauben ist und an der man schon sieht: Robin Thicke scheint ein großer Name im Jahr 2013 zu werden.


1. Der Song:
Eine sehr frische, einfache und leichte Instrumentalisierung kombiniert mit einer ebenso ruhigen Stimme, die wirklich sehr sexy daherkommt, ein paar Rap-Parts und einige Beats - das reicht schon um zu überzeugen und hat wahrliches Potenzial der Sommer-Hit des Jahres zu werden! "Blurred Lines" überzeugt einfach durch seine Einfachheit und der Fähigkeit SOFORT im Ohr stecken zu bleiben. Man kann sich gar nicht "satt hören" und bekommt einfach gute Laune beim Zuhören.
Um den Inhalt geht es gar nicht so sehr, eher um den sehr lasziven Gesang mit welchem diese erzählt werden. Wenn man allerdings mal hinhört, dann stellt man fest, dass es eigentlich bloß um das "Rumkriegen" eines "guten Mädchens" geht, welches eben nicht eine 0815-Dame ist, sondern eine, mit gewissen Ansprüchen :-D (ich weiß gerade nicht, wie ich es besser umschreiben soll).

2. Persönliches Fazit:
Mir gefällt der Song, nicht unbedingt, weil er jetzt total gehypt wird, sondern eher, weil er für mich der perfekte Sommersong ist, den ich mir so einfach gegen Juni/Juli/August wünsche. Außerdem hebt er sich von den restlichen Chart-Songs total ab und versprüht seinen ganz eigenen Charme, den man einfach gut finden muss. Und genau wegen diesen Gründen LIEBE ich ihn einfach. Den Sänger Robin Thicke kannte ich vorher übrigens nicht (wie wohl die wenigsten) und muss sagen, dass ich mich auch nicht weiter für seine Alben oder seine aktuelle gleichnamige LP, "Blurred Lines", interessiere, allerdings fände ich es gut, die Meinung von jemanden zu hören, der sich im Juli das Album kauft - falls du dich angesprochen fühlst, bitte setze dich mit mir in Verbindung :-D
Insgesamt gebe ich dem Song daher 5/5 Punkte und hoffe, dass der dazu sehr stark passende Sommer jetzt auch wirklich kommt - er hat uns schließlich lang genug warten lassen.

My Playlist - Top10: Update #7

Schon wieder hat sich so viel verändert, dass ich mich dazu entschieden habe, ein neues Update zu schreiben. Mir kommt es vor wie gestern, dass ich das getan habe, aber zur Zeit veröffentlichen so viele Künstler ihr neues Material, dass ich gar nicht mehr hinterherkomme mit dem rezensieren und anhören :D


1. Selena Gomez - "Slow Down" neu
Die Rezension zu dieser Nummer ging ja gestern schon online, wer sie verpasst hat, kann sie hier nachlesen.

2. Karmin - "Acapella" neu
Mein Hidden Treasure, "Acapella" von Karmin, finde ich total cool und einzigartig und gefällt mir deshalb auch immer besser! Die Rezension dazu gibt es hier.

3. Miley Cyrus - "We Can't Stop" neu
Dieser Song erscheint als Single erst am 23. Juli 2013 in Deutschland, in Amerika ist er schon seit einigen Wochen bei iTunes erhältlich. Mir juckt es in den Fingern eine Rezension dazu zu schreiben, ich warte allerdings bis zur Erscheinungswoche ab ;-)

4. Jessie J feat. Dizzee Rascal & Big Sean - "Wild"
Auch diesen Song habe ich ja schon in einer "Blitz-Rezension" vorgestellt und bin immer noch SEHR begeistert! Wer auch hier die Rezension verpasst hat, sollte das schnell nachholen und v. a. nachhören!

5. Songs von "DEMI"
Demi Lovato mit ihrem 4. Studioalbum "DEMI" haben wirklich einen gehörigen Eindruck bei mir hinterlassen... für mich das beste Album 2013 so far! Besonders "Without the Love", "Nightingale", "Really Don't Care", "Fire Starter", "Something That We're Not", "Shouldn't Come Back" und "Warrior" sind allesamt wunderschön und einfach nur hörenswert.

6. Songs von "Grenzenlos" neu
Glasperlenspiel beweißen mit ihrem 2. Studioalbum "Grenzenlos", das deutsche Pop-Musik auch international klingen kann. Sehr gut produziertes Album, das im Ohr bleibt und wirklich mitreist.

7. Robin Thicke feat. T.I. & Pharrell - "Blurred Lines" neu
Auch mich kann der Song, der auf dem besten Wege ist, der Sommer-Song des Jahres 2013 zu werden, überzeugen und zaubert mir jedes Mal ein Lächeln auf die Lippen - mehr dazu in der noch kommenden Single-Rezension diese Woche.

8. Madcon feat. Kelly Rowland - "One Life"
Dieser Track ist das Beste, was Madcon seit Langem veröffentlicht haben. "One Life" klingt nach Sommer, Cocktails und Strand, hat allerdings trotzdem eine total positive Message, die wirklich hängen bleibt. Auch hier dürft ihr euch auf eine genauere Vorstellung freuen - nächste Woche dann ;-)

9. Passenger - "Let Her Go"
Meine Single des Monats Mai ist immer noch wunderschön und trotzdem fällt sie um satte acht Plätze. Warum? Das hat persönliche Gründe, die ich nicht schildern möchte. Trotzdem: "Let Her Go" wird MICH nicht so leicht loslassen.

10. Frida Gold - "Liebe ist meine Rebellion"
Nanananananananananananana :D "Liebe ist meine Rebellion" ist einfach ein Ohrwurm, da kommt man nicht dran vorbei! Einmal angehört und schon hat man sich in seine Eingängigkeit, seine Lyrics und seinen Sound verliebt. Deshalb ein würdiger Abschluss meiner Top10!


Songs, die leider nicht mehr in meiner Top10 sind:

  • Tim Bendzko - "Am seidenen Faden": Zur Zeit höre ich mir ja sein Album an und da stelle ich erstaunt fest: "Am seidenen Faden" ist noch lange nicht der beste Song der Platte! Dementsprechend wird Herr Bendzko bestimmt im nächsten Update vertreten sein - also keinen Grund zur Sorge ;-)
  • Macklemore & Ryan Lewis feat. Ray Dalton - "Can't Hold Us": Bei Macklemore ist es (zumindest bei mir) so, dass ich mich immer total freue wenn ich sie im Radio höre, allerdings spiele ich sie selten ab wenn ich bewusst Musik höre (sei es mit meinem Handy, dem iPad oder meinem Laptop). Deshalb schafft er es nicht ein weiteres Mal in meiner Top10 aufzutauchen.
  • Avicii vs. Nicky Romero - "I Could Be The One": Bei diesem Song ist es ähnlich wie bei Macklemore. Ich höre ihn mir im Radio total gerne an, allerdings nicht beim "bewussten" Musik hören. Trotzdem ein SUPER Song.
  • Daft Punk feat. Pharrell Williams - "Get Lucky": Dieser Song wäre auf Platz 11 falls es ihn geben würde. Super Sommer-Song, der definitiv auf keiner Party fehlen darf und der mir sehr positiv in Erinnerung bleiben wird, wenn ich am Ende des Jahres auf 2013 zurückschaue. 


Diesmal war es wirklich schwer die Platzierungen zu vergeben, denn alle zehn Songs höre ich mir eigentlich gleich oft an. Das heißt, dass ich z. B. "Slow Down" von Selena Gomez fast genauso oft höre wie "Liebe ist meine Rebellion" von Frida Gold. Außerdem kann ich wohl sagen, dass das hier die stärkste Top10 ist, die ich jemals hatte - Respekt! Die Songs, die nicht mehr drin sind, sind nicht schlecht, allerdings höre ich mir eben die anderen zehn Tracks öfter an. Manchmal wünschte ich mir, ich würde meine Top20 oder meine Top15 aufstellen und nicht meine Top10, dann hätte ich mehr Platz :-D Allerdings hätte ich wohl dann trotzdem ein Problem diese aufzustellen.

Single-Rezension: Selena Gomez - "Slow Down"

Non-official Single-Cover
Selena Gomez will wohl musikalisch richtig durchstarten und veröffentlicht nach "Come & Get It", das ja wirklich TOTAL meinen Geschmack getroffen hat, gleich die 2. Single aus dem im Juli kommenden Album "Stars Dance", "Slow Down". Diesen bekommt man, wenn man auf iTunes das Album vorbestellt direkt auf den PC und kann ihn sich vorab anhören. Außerdem hat Selena Gomez bereits bestätigt, dass der Track die 2. Single aus ihrem Debüt-Album wird und sogar verraten, dass das Video bereits gedreht wurde! Wenn das mal nicht Lust macht, das Album vorzubestellen, dann weiß ich auch nicht.
Ich finde es ja sehr faszinierend, dass mir die Musik von Selena Gomez wirklich so gut gefällt, eigentlich war ich nie sonderlich interessiert an der Musik ihrer ehemaligen Band Selena Gomez & the Scene. Zwar habe ich mir ihre Singles immer angehört und fand manche sogar ganz gut (besonders "Naturally" und "Who Says"), allerdings habe ich nie den Drang verspürt mir ein Album zu besorgen. Ob das jetzt beim Solo-Projekt anders ist?

1. Der Song:
"Slow Down" unterscheidet sich vom Vorgänger in sofern, dass der Track ein Dubstep/Pop/Dance-Song ist, der wirklich PERFEKT in einem Club passen würde und dort wahrscheinlich rauf und runter gespielt werden wird. Während "Come & Get It" mit seinen orientalischen Sounds überzeugen konnte, schafft es "Slow Down" allein durch seine Eingängigkeit und den ab und zu einsetzenden E-Gitarren. Sonst ist er wie schon gesagt stark vom Dubstep beeinflusst, was ich allerdings nicht schlimm finde, denn diesen Einfluss bemerkt man eigentlich nur im Refrain.
Inhaltlich geht es eigentlich um das Tanzen im Club mit einem heißen Typen, mit dem man eben gar nicht mehr aufhören möchte zu tanzen, weswegen die Protagonistin fordert, "lass den Song mal langsamer laufen". Insgesamt ist die Story gut verpackt, allerdings höre ich mehr auf den Sound als auf die Lyrics, einfach nur weil dieser unglaublich gut ist.

2. Persönliches Fazit:
Ich bin begeistert wie gut Selena Gomez tatsächlich ist und was für einen tollen Musikgeschmack sie doch beweist. "Slow Down" ist ein toller Uptempo-Song für den Sommer, der sicherlich Erfolg haben wird, einfach nur aufgrund seines sehr mainstreamigen Sounds - das ist allerdings gar nicht negativ gemeint. Zwar fehlten mir bei Selena Gomez immer die Ecken und Kanten, allerdings spiegelt sich das nicht in ihrer Musik wieder. Mir kommt es fast so vor, als ob sie langsam erwachsen wird und ihre Kanten gerade erst findet. Wenn der Rest des Albums genauso gut ist wie "Come & Get It" und "Slow Down", dann wird "Stars Dance" ein sehr großer Erfolg werden. Für mich wird es außerdem das erste Album sein, welches von Selena Gomez eingesungen wurde.
Für diese "Überzeugungsarbeit" bekommt "Slow Down" 5/5 Punkte und damit ist er sogar noch besser als sein Vorgänger - unglaublich.

Album-Rezension: Glasperlenspiel - "Grenzenlos"

Vor einigen Wochen habe ich ja schon die Single "Nie vergessen" vorgestellt und kurze Zeit später veröffentlichte das Duo ihr 2. Studioalbum "Grenzenlos". Ich muss sagen, dass ich von Anfang an Fan von Glasperlenspiel war, was heißt, dass ich mir sowohl alle drei Singles ("Echt", "Ich bin ich" und "Freundschaft") als auch das Debüt-Album "Beweg dich mit mir" besorgt und geliebt habe! Außerdem geht es voraussichtlich im Oktober auf das Konzert der Beiden, auf was ich mich schon total freue, denn live sollen sie wirklich, wirklich gut sein.
Doch kommen wir wieder zurück zu diesem Werk: Mit "Grenzenlos" will die Band zeigen, dass sie keine Eintagsfliegen sind und sich ihren Platz im deutschen Musik-Business verdient haben! Es soll daher viel persönlicher und intimer werden als auf der ersten Platte. Ob das auch der Fall ist erfahrt ihr hier.


1. Die Songs:

1.1. Grenzenlos 5/5
Der Namensgeber der LP eröffnet diese auch und das mit einem Rums! "Grenzenlos" hat einen tollen, sehr positiven Sound und steckt mit seiner Energie total an! Der Refrain ist super eingängig und die Lyrics gehen hier schon tief - so soll es sein!

1.2. Nie vergessen 4/5
Zu der 1. Single des Albums muss ich ja nichts mehr sagen, wer Näheres wissen möchte kann sich einfach die Rezension durchlesen.

1.3. Herz aus Gold 5/5
Dieser Song hebt sich von den zwei ersten Songs total ab! Während "Grenzenlos" und "Nie vergessen" diesen sehr sommerlichen und wichen Sound haben, kommt "Herz aus Gold" eher kantig und sogar etwas rockig daher! Dabei dient der Titel als Metapher und steht für eine starke Person, die man erst geworden ist, aufgrund aller Schmerzen und Enttäuschungen, die man erlebt hat.

1.4. Unsterblich 3/5
Dieser Song gefiel mir am Anfang nicht wirklich, nach mehrmaligem Hören klingt er dann aber doch nicht ganz so schlecht. Allerdings ist er für mich der schwächste Song auf dem Album.

1.5. Was du nicht weisst 5/5
Und ein weiteres Highlight folgt nach dem schwachen "Unsterblich": "Was du nicht weisst" ist eine super Midtempo-Nummer, die total tief geht und einfach berührt. Ich würde mir diesen Song als Single wünschen, allerdings glaube ich nicht an eine Auskopplung.

1.6. So leicht 4/5
Dieser Song erinnert mich von der Stimmung sehr an "Nie vergessen" und "Grenzenlos", weil er einfach ein Song für den Sommer ist :-) Was total positiv gemeint ist. Ich schätze, dass das hier die 2. Single wird. Warum? Also erstens wegen der oben genannten Stimmung und zweitens, weil vorne auf dem Cover ein Sticker klebt mit der Aufschrift: "Inklusive der Hitsingles So leicht und Lasst uns was bewegen" :-D

1.7. Wie ich nicht sein will 5/5
Dieser Song ist wie schon "Was du nicht weisst" ein Hit und geht wieder richtig tief. Ich kann mich total in die Geschichte hineinversetzen und habe das Gefühl, das Carolin das singt, was ich denke... ganz toll und sehr emotional.

1.8. Tanzen den Schmerz weg 4/5
Eine gelungene Pop-Nummer gibt dem Album nach "Wie ich nicht sein will" eine gewisse Leichtigkeit und erinnert sehr an das 1. Album "Beweg dich mit mir", allerdings ist die Produktion des Songs besser.

1.9. Lasst uns was bewegen 5/5
Die wahrscheinlich 3. Single des Albums (zumindest wenn man dem Sticker Vertrauen schenken darf) ist wieder ein super Song, der für mich zu den Besten gehört! Er ist ein Aufruf an alle Menschen, die was bewegen wollen und das das eben jeder kann! Eine tolle Aussage und auch der Sound kann sich hören lassen.

1.10. Bevor ich gar nichts sage 4/5
Zuerst fand ich diesen Song irgendwie durchwachsen, doch wenn man ihn mehrmals gehört hat, dann bleibt er doch im Ohr und man geht mit. Der Text bringt einem außerdem total zum Nachdenken und lässt einen mit diesen Gedanken zurück - das schafft selten ein Song bei mir.

1.11. Risiko 5/5
Diesen Song kennt man wenn man auf einem Konzert von Glasperlenspiel war, doch auch so könnte man ihn aus Fernsehen oder Youtube kennen, wer sich die "Freundschaft"-EP downgeloadet hat, der hatte eine Akustik-Version des Songs im Paket mit inbegriffen. Mir gefällt die Studio-Version nochmal besser, wobei mir besonders das Ruhige an dieser gefällt.

1.12. Zu Hause 5/5
Der Abschlusssong ist eine wunderschöne Ballade, welche einen super süßen (ich kann es nicht anders formulieren) Text hat und einen sehr eingängigen, weichen und positiven Sound hat. Für mich der wohl stimmigste Song auf dem Album.

2. Persönliches Fazit:
Insgesamt kann man schon erkennen: ich bin total begeistert und meine Erwartung an "Grenzenlos" wurden TOTAL übertroffen. Beim ersten Album fand ich die Produktion teilweise noch eher mittelmäßig und wacklig, "Grenzenlos" ist da schon viel professioneller und weiß mit seinem Sound einzunehmen. Was mir an Glasperlenspiel schon IMMER gut gefallen hat und weswegen ich Fan geworden bin waren aber schlussendlich die Texte. Und diese sind auf ihrem 2. Album nochmal VIEL emotionaler, aufrichtiger und (wie versprochen wurde) viel persönlicher als noch auf "Beweg dich mit mir". Ich will das 1. Werk allerdings gar nicht so zerreisen wie es jetzt vielleicht den Anschein macht, denn ich fand das schon total gut und würde ihm jetzt immer noch 4/5 Punkte geben. Allerdings finde ich, dass der Unterschied der zwei Platten total groß ist, weil einfach "Grenzenlos" so unglaublich gut produziert wurde. Glasperlenspiel überzeugt jetzt nicht nur mit Texten sondern auch mit eingängigen, frischen und einzigartigem Sound.
Schön finde ich außerdem, dass Daniel (der männliche Part) viel mehr Solos auf diesem Album hat, was dem ganzen nochmal einen anderen Charakter gibt. Die Stimme der Sängerin Carolin ist meines Erachtens nach noch stärker geworden und hat an Selbstbewusstsein gewonnen!
Wem also deutschsprachiger Pop gefällt, der sollte auf jeden Fall in dieses Album reinhören, er wird nicht enttäuscht werden ;-) Besonders Songs wie "Grenzenlos", "Herz aus Gold", "Was du nicht weisst", "Wie ich nicht sein will", "Lasst uns was bewegen", "Risiko" und "Zu Hause" sind tolle Songs, die allesamt großartige Single-Auskopplungen wären.
Daher gibt es von mir 5/5 Punkte und die Nachricht an Glasperlenspiel: Respekt für ein wundervolles, emotionales, einzigartiges, tolles und stimmungsvolles 2. Album!

P. S.: Für diese Leistung bekommt "Grenzenlos" einen Platz an der "Wall of Glory".

Neues Gadget: iTunes: Single der Woche

Seit kurzer Zeit bin ich stolzer Besitzer eines iPads und lerne nach und nach damit umzugehen. Als Musik-Fan habe ich mich deshalb lange mit dem iTunes-Konzept beschäftigt und muss sagen: so schlecht finde ich den Store gar nicht.

Eigentlich bin ich ja eher der Fan von physischen Alben und Singles, allerdings gibt es manchmal gewisse Singles bzw. EP's nur zum Download. Vorher habe ich mir diese immer auf amazon besorgt, jetzt verwende ich dafür eben den iTunes-Store. Ein weiterer Vorteil: manche Bonus-Tracks oder EP's gibt es NUR in diesem Store, weshalb ich mich immer freue, wenn ich ein Album downloade und ich als "Belohnung" einen oder zwei zusätzliche Songs bekomme. Zwar würde ich mich im Zweifelsfall immer noch für eine physische CD entscheiden, allerdings bin ich iTunes nicht mehr ganz so abgeneigt wie früher.

Eine weitere Entdeckung, die ich machen konnte, war die Rubrik Single der Woche. Was das heißt? Jede Woche wird ein neuer Track zur Verfügung gestellt, der völlig kostenlos zu erwerben ist, weil er eben den Titel "Single der Woche" verliehen bekommen hat. Das ist doch mal klasse, oder? Deshalb dachte ich mir, ich verlinke euch an der Sidebar mal die Internetseite zu dem Song, vielleicht freut sich der ein oder andere genauso wie ich über diese Entdeckung :-D (ich weiß, ich bin vielleicht ein bisschen spät dran, aber man möge es mir verzeihen, ich habe das iPad erst seit drei Wochen).


Diese Woche gibt es die Single "Treatment" von Labrinth, die ich total toll finde und der mich schon mit "Beneath Your Beautiful" (zusammen mit Emeli Sandé) umhauen konnte! Da lohnt sich doch der iTunes-Besuch allemal!

Wer also jede Woche wissen möchte, welchen Song es zum kostenlosen Download Woche für Woche gibt, der kann ja mal immer wieder vorbeischauen und wird direkt zum iTunes-Store gebracht. Außerdem könnt ihr unter der Verlinkung/Cover meine Punktzahl sehen, die ich dem Song geben würde - ich wünsche euch viel Spaß!

Hidden Treasure: Karmin - "Acapella"

Dieses Duo dürfte im deutschsprachigen Raum noch nicht wirklich bekannt sein, weshalb es perfekt in meine "Hidden Treasure"-Kategorie passt! Dieses heißt Karmin, stammt ursprünglich aus Amerika und konnte besonders mit ihrer 2. Single "Brokenhearted" in Amerika und England Erfolge feiern, denn dort stieg der Song auf Platz 16 bzw. Platz 6 der dortigen Charts ein. Auch ihre erste EP "Hello" konnte sich in den amerikanisch "US Billboard 200" platzieren, nämlich auf #18.
Und so wurde auch ich durch "Brokenhearted" auf die beiden aufmerksam, wobei falsch, eigentlich erst auf ihre Youtube-Geschichte, denn die beiden Sänger haben nämlich zunächst Cover auf dieser Plattform veröffentlicht (und das sogar ziemlich erfolgreich) und dann als zweites auf die Single. Dieser spiele ich heute noch sehr gerne ab, weshalb ich mich auch wirklich sehr gefreut habe, als ich von der neuen Single "Acapella" gehört habe. Und um genau diese geht es in diesem Beitrag.

1. Der Song:
Der Track ist ein Mix aus HipHop-Beats, Pop-Arrangements und tollen Beats. Dabei ist an manchen Stellen nur die Stimme von Amy zu hören, damit es auch zum Titel "Acapella" passt. Sonst wechselt es oft zwischen Rap und Gesang, wobei die Rap-Parts wohl (besonders in den Strophen) überwiegen.
Inhaltlich geht es um das Ende einer Beziehung und die Protagonistin macht ihn, auf Deutsch gesagt, fertig. So sagt sie ihm, dass sie auch ohne ihn (also "solo") überzeugen kann und das die Sache mit ihm wirklich beendet sei. Lustige Einlagen sind auch die Ratschläge der Eltern, was dem Song wirklich Witz verleiht. Die Bridge, die wirklich "acapella" gesungen wird, ist zunächst etwas verstörend, aber gerade das, macht die Single einzigartig und der anschließende Beat lässt den Song in einem großen "Bang!" enden - top!

2. Persönliches Fazit:
Wie man schon an meiner Schreibweise bemerken kann, habe ich mich wirklich in diesen Song VERLIEBT! Er ist perfekt für einen gemütlichen Sommer-Tag, für eine coole Party oder einfach zum Joggen - in jeder dieser Situation hört man ihn gerne und kann ihn nach einer Zeit mitsummen und mitsingen. Außerdem finde ich es immer toll, wenn eine Frau rappt, weswegen ich ja auch Nicki Minaj so großartig finde! Das Besondere bei Amy ist allerdings, dass sie mindestens genauso gut singen wie rappen kann. Was mir ein bisschen fehlt ist ein Teil von Nick (dem männlichen Part des Duos), allerdings ist dieser eher für die Instrumentalisierung als für den Gesang zuständig und befindet sich eigentlich fast immer nur im Hintergrund. Deshalb rechne ich das dem Song nicht negativ an und kann ihm einfach nur 5/5 Punkte geben - einfach toll!

Album-Rezension: will.i.am - "#willpower (deluxe Edition)"

Nach langem Warten war es am 19. April 2013 so weit: will.i.am veröffentlichte sein nunmehr viertes Solo-Album "#willpower", nachdem er mit "Scream & Shout" und Britney Spears einen europaweiten Erfolg verbuchen konnte, wurde das auch wirklich mal Zeit! Denn wer will.i.am-Fan ist wartet schon seit letztem Jahr, um genauer zu sein seit der ersten Single-Auskopplung "This Is Love", auf das dazugehörige Album. Egal, jetzt ist es so weit und man sollte meinen, dass nun wirklich jeder zufrieden ist. Doch nach der Veröffentlichung des Albums folgte Ernüchterung: die Kritiken zu "#willpower" fielen wirklich eher mittelmäßig aus, viele kritisierten, dass es zu "ausgelutscht" und "Mainstream" sei. Stimmt das? Oder waren die Erwartungen nach "Scream & Shout" einfach zu groß? Das muss wohl jeder für sich entscheiden, meine Meinung erfahrt ihr deshalb hier.


1. Die Songs:

1.1. Good Morning 3/5
Die Eröffnungsnummer passt zwar inhaltlich super, allerdings passiert nicht wirklich was in der Instrumentalisierung. Als Opener okay, allerdings hätte ich doch was Positiveres erwartet.

1.2. Hello 4/5
Dieser Song hätte für mich der Opener sein sollen! "Hello" ist eine Party-Hymne vom Feinsten, diesmal überzeugt will.i.am allerdings alleine, ohne irgendein Feautre. Dabei wird der Track etwas düsterer in den Strophen, was mir total gut gefällt. Insgesamt ein starker Song, der besonders Live bestimmt gut ankommt!

1.3. This Is Love (feat. Eva Simons) 5/5
Wie oben schon gesagt, die erste Single des Albums. Mit "This Is Love" wurde ich erst wirklich aufmerksam auf will.i.am als Solo-Künstler, sonst hatte ich ihn immer nur als Bestandteil von The Black Eyed Peas gesehen. Der Track ist (wie soll es anders sein) eine Party-Hymne vom Feinsten, die besonders durch die Stellen von Eva Simons etwas weicher daherkommt als vielleicht der Mega-Hit "Scream & Shout". Gute Laune-Song für den Sommer - check!

1.4. Scream & Shout (feat. Britney Spears) (4/5)
Von diesem Track war ich ja anfangs total geschockt, weil er mir so GAR NICHT gefallen wollte. Dann war ich allerdings in einem Club und musste zugeben: hier passt er wie die Faust aufs Auge. Danach habe ich mich immer wieder dabei ertappt wie ich ihn im Radio mitgesungen habe und eigentlich immer froh war, als ich ihn hören konnte. Zwar finde ich ihn nicht so gut wie "This Is Love", aber 4/5 Punkte hat er wirklich verdient.

1.5. Let's Go (feat. Chris Brown) (3/5)
Bei diesem Song weiß ich nicht so recht, wie ich ihn finden soll. Einmal gefällt er mich und einmal nicht. Mir gefallen die Strophen total gut, allerdings finde ich ihn im Refrain eher so mittelmäßig. Obwohl er ja trotzdem sehr leicht im Kopf hängen bleibt. Im Vergleich zu der Konkurrenz auf dem Album ist er aber her schwächer.

1.6. Gettin' Dumb (feat. apl.de.ap and 2NE1) 3/5
Der Song ist zwar im Refrain sehr stark, die weibliche Stimme und der Rap-Part gefallen mir wirklich gut, allerdings hat der Song irgendwas, was mich nervt. Außerdem ist er etwas eintönig. Im Vergleich zu anderen Songs (wie "This Is Love" oder "Scream & Shout") einfach nicht gut genug.

1.7. Geekin' 3/5
Und ein weiterer mittelmäßiger Song folgt: "Geekin'" hat einen super Rhythmus, allerdings fehlt mir das Besondere an dem Song. Natürlich, er lässt sich anhören und passt stilistisch sehr gut auf die LP, geht allerdings etwas unter.

1.8. Freshy (feat. Juicy J) 3/5
Langsam bin ich etwas enttäuscht von dem Album: es gibt besser Rapper als will.i.am und v. a. auch bessere HipHop-Songs als "Freshy". Eintönig und langweilig nach nur 1, 5 Minuten, das nenne ich schwach, obwohl ich eigentlich auf diese Art von Musik stehe...

1.9. #thatPOWER 4/5
Zur dritten Single muss ich wohl auch nichts sagen: "#thatPOWER" ist großartig und der erste Justin Bieber-Song, der mir tatsächlich gefällt! Solche Songs würde ich mir vermehrt auf "#willpower" wünschen, hoffen wir, dass diese noch kommen.

1.10. Great Times Are Coming 4/5
Dieser Song ist zwar sehr ungewöhnlich, allerdings gefällt er mir wirklich gut und mir fehlt (trotz der Abwesenheit eines anderen Sängers) nichts. Der Song ist nach "Hello" wohl der Erste, mit dem mich will.i.am ganz alleine überzeugen kann. Besonders die Bridge macht Lust zum Tanzen, aber auch der Refrain ist cool!

1.11. The World Is Crazy (feat. Dante Santiago) 3/5
Bei diesem Song konnte ich mich nicht entscheiden ob ich ihm 3 oder 4 Punkte geben, denn den Refrain finde ich zwar gut, allerdings finde ich die Strophen nur teilweise gut. Letztendlich habe ich mich dazu entschlossen "nur" 3 Punkte zu vergeben, da ich ihn mir im nachhinein gar nicht SO oft angehört habe.

1.12. Fall Down (feat. Miley Cyrus) 4/5
"Fall Down" soll die vierte Single des Albums werden und das auch wirklich zu Recht, denn er ist einfach großartig! Die Stimmen von will.i.am und Miley Cyrus harmonieren wunderbar und der Track klingt sehr nach Sommer und guter Laune. Von Miley Cyrus bin ich ja eh ein großer Fan und jetzt bin ich es sogar noch mehr!

1.13. Love Bullets (feat. Skylar Grey) 4/5
Und auch dieser Song kann überzeugen! "Love Bullets" ist besonders im Refrain sehr stark, aber auch die Strophen sind toll und gewinnen mit der Zeit an Sympathie. Besonders die Stimme von Skylar Grey machen den Song aus und verleihen ihm erst das Einzigartige.

1.14. Far Away from Home (feat. Nicole Scherzinger) 4/5
Gegen Ende der Standard-Edition gibt es nochmal einen richtig Hit! Zusammen mit Nicole Scherzinger gelingt will.i.am mit "Far Away from Home" eine tolle Midtempo-Nummer, die sich aufgrund der vergleichsweisen ruhigen Stimmung vom Rest des Albums abhebt und dadurch besonders auffällt. Falls es eine fünfte Single geben sollte, wünsche ich mir diesen Song!

1.15. Ghetto Ghetto (feat. Baby Kaely) 5/5
Diese Qualität hätte ich mir am Anfang und besonders im Mittelteil des Albums gewünscht! "Ghetto Ghetto" ist total gut, hat eine Message und geht wirklich tief. Das ist wirklich einer meiner Lieblingstracks auf dem Album, wenn nicht sogar mein Liebster.

1.16. Deluxe Edition bonus tracks:
Auf der Deluxe Edition gibt es noch einmal drei neue Songs: "Reach for the Stars" mit Lil John, "Smile Mona Lisa" und "Bang Bang". Dabei gefällt mir "Reach for the Stars" besser als z. B. "Let's Go", "Gettin' Dumb" oder "Geekin'", weshalb ich gar nicht verstehe, warum man ihn "nur" auf die deluxe Edition gepackt hat. Für mich wäre das eine gute Single gewesen, aber nun gut, man muss ja auch diese Edition interessant machen, sodass sie die Fans kaufen. "Smile Mona Lisa" und "Bang Bang" sind auch okay, allerdings finde ich nicht, dass sich die deluxe Edition aufgrund dieser Songs lohnt. Warum sie dann auf dieser zu finden sind? Weil sie stilistisch einfach nicht in die Standard Edition gepasst hätten, sich aber wohl als Bonus-Tracks gut machen... so sollte es zumindest sein. Mich kann lediglich "Reach for the Stars" umhauen.

2. Persönliches Fazit:
Ob es daran liegt, dass ich zu viel erwartet habe oder daran, dass ich aufgrund der Wartezeit auf ein Meisterwerk gehofft habe? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass mich will.i.am mit seinen vierten Studioalbum "#willpower" nicht wirklich überzeugen kann. Ich finde zwar nicht, dass der Stil "ausgelutscht ist", allerdings fehlt mir einfach das gewisse Etwas.
Songs wie "This Is Love", "Scream & Shout" und "#thatPOWER" sind natürlich gut, allerdings kenne ich diese ja schon. Jetzt erhofft man sich ja, dass auf der LP genau SOLCHE Songs zu finden sind. Und genau das ist nicht wirklich der Fall. Lediglich "Fall Down", "Love Bullets" und "Far Away from Home" können wirklich mithalten. Der Rest wirkt wie schnell produzierte Dance-Musik um einfach das sehnlich erwartete Album zu füllen - damit hätte ich nicht gerechnet.
Fast ein Jahr habe ich auf das Album gewartet und jetzt das: Sechs Songs sind gut, den Rest hätte ich mir wirklich sparen können. Ich habe mir wirklich viel Zeit genommen um mir das Album anzuhören, habe es wirken lassen und dem Album Zeit gegeben mich zu überzeugen - leider umsonst.
An alle, die sich also das Album noch nicht angeschafft haben, hier ein Tipp von mir: die Singles würde ich mir besorgen, denn die sind wirklich herausragend, auf das Album kann man allerdings getrost verzichten, denn das ist wirklich Mittelmaß und bekommt daher auch nur 3/5 Punkte.

Single-Rezension: Jessie J feat. Dizzee Rascal & Big Sean - "Wild"

Und schon wieder so eine "eilende Spontan-Rezension"... doch diesmal habe ich mich gezwungen, ein paar Tage vergehen zu lassen. Denn im ersten Moment war ich so: "oh, naja, hätte ich besser erwartet, zwar gut, aber irgendwie komisch" und im zweiten Moment dann so: "OMG!!!! TOTAL GUT!!!!!!". Die Rede ist von Jessie Js neuer Single "Wild", die es seit einigen Tagen als Download zu erwerben gibt. Diese ist die Vorab-Single zum 2. Studioalbum der "Price Tag"-Künstlerin, das schon sehnsüchtig von ihren Fans erwartet wird. "Wild" zeigt dabei, dass sich Jessie J musikalisch ein bisschen weiterentwickelt hat und es trotzdem schafft, dass man nach dem Hören sagt: "Ja, das ist Jessie J wie sie leibt und lebt". Warum? Das erfahrt ihr in hier.


1. Der Song:
"Wild" ist eine Uptempo-Nummer, die sich sehen lassen kann! Ein großer Beat im Hintergrund, viele Drums und die Stimme von Jessie J harmonieren (wie soll es anders sein?) perfekt zusammen. Dabei ist besonders der Refrain ganz groß und drängt einen fast schon sich zu ihm zu bewegen. Die Lyrics brauchen zwar etwas, bis sie man sie mitsingen kann, sind dann aber umso besser! Außerdem gibt es die beiden Rap-Einlagen von Dizzee Rascal & Big Sean, wobei mir der von Big Sean besser gefällt als der von Dizzee Rascal. Letzteres war mir zunächst etwas zu skurril, allerdings gewöhnt man sich an diesen Teil und findet ihn nach mehrmaligem Hören sogar gut.
Was außerdem schön ist: man hat wirklich das Gefühl, das hinter jedem Wort, hinter jedem Beat und hinter jede Detail Jessie J steckt, es wurde nicht versucht so Mainstream wie möglich zu sein oder Altes zu wiederholen, sondern eher herauszustechen und seinen eigenen Stil nochmal neu zu definieren - und das ist Jessie J wirklich gelungen! Sie eckt an und das ist es doch, was sie so einzigartig macht, oder?

2. Persönliches Fazit:
Jessie J trifft einfach immer wieder meinen Geschmack, entweder sofort oder eben nach mehrmaligem Hören. Schon bei "Nobody's Perfect" war es so: ich fand den Song beim ersten Mal anhören total schlecht, allerdings konnte er mich, wenn ich ihn mal im Radio gehört habe, doch irgendwie begeistern bis ich ihn mir runtergeladen habe. "Wild" mochte ich zwar am Anfang ein bisschen mehr, allerdings war ich irgendwie enttäuscht, weil ich etwas komplett anderes erwartet hätte. "Wild" war mir zu eckig, zu viel Rap und zu experimentell. Doch dann habe ich ihn mir nach einigen Tagen noch einmal angehört und dachte mir: der Song ist doch TOTAL GEIL! Und das sage ich wirklich nicht oft :-D Der Beat, Jessie Js Stimme, die Rap-Parts, der Aufbau des Songs - alles passt zusammen, harmoniert miteinander und ist super zeitgemäß!
Ich vergebe daher 4/5 Punkte, einen Punkt Abzug einfach nur deswegen, dass man am Anfang (glaube ich) enttäuscht sein wird und sich halt erst auf den Song einlassen muss, und kann trotzdem nur jedem empfählen: ANHÖREN... mehrmals ;-)

P. S.: Da ich den Song erst vor ein Paar Tagen "entdeckt" habe, wurde er nicht auf meinem Playlist-Update berücksichtig, jetzt gefällt er mir aber so gut, dass ich ihn spontan hinzugefügt habe, ohne einen Extra-Beitrag dazu zu schreiben (-:

Single-Rezension: Frida Gold - "Liebe ist meine Rebellion"

Der deutschsprachige Pop blüht in den letzten Wochen wieder so richtig auf! Nachdem Glasperlenspiel mit ihrer neuen Single "Nie vergessen" die "Saison" eröffnet haben, veröffentlichen jetzt nach und nach immer mehr deutschsprachige Acts ihre neuen Werke. So auch die Band rund um Alina Süggeler, Frida Gold! Diese veröffentlichten ja 2011 ihr Debüt-Album "Juwel", welches sofort in die Top20 der Album-Charts einstieg und einen guten 14. Platz belegen konnte. Auch die Single-Auskopplungen "Zeig mir wie du tanzt", "Wovon sollen wir träumen" und "Unsere Liebe ist aus Gold" konnten sich in den Top50 der Single-Charts platzieren, was für einen deutschen Act wirklich gut ist.
Nun melden sie sich, drei Jahre nach der Veröffentlichung von "Zeig mir wie du tanzt", zurück und präsentieren ihre Single "Liebe ist meine Rebellion" aus dem kommenden Album "Liebe ist meine Religion". Ob diese an alte Erfolge anknüpfen kann?


1. Der Song:
Dance-Pop wie wir es von Frida Gold erwarten, genau das und nichts anderes gibt uns "Liebe ist meine Rebellion". Man mag es kaum glauben, aber schon wieder bleibt der Song sofort nach dem ersten Hören im Ohr und geht da so schnell nicht mehr raus. Besonders die "nanana"-Stellen (übrigens ein Sample, also eine Heranziehung und Neuabmischung eines anderen Songs, von "Freed From Desire" von Galas) singt man mit, aber auch sonst ist der Refrain einfach nur toll! Aber auch die Strophen und die Bridge können durchaus überzeugen und machen den Song zu einem Wohlfühltrack vom Feinsten! Für mich wirklich das BESTE was Frida Gold jemals veröffentlicht hat und das, obwohl ich schon die Songs auf "Juwel" total originell und einzigartig fand!
Inhaltlich geht es offenbar um eine gerade entstehende Liebesbeziehung. Dabei gibt die Protagonistin zu, dass sie nicht mehr warten kann und bittet das Gegenüber, sofort etwas zu tun. Dieser hat allerdings Angst, weshalb die Sängerin einfach selber handelt, um damit (also der Liebe) zu rebellieren. Die Story ist total gut und auch sehr gut verpackt, was die Lyrics angeht. 
Frida Gold schaffen es mal wieder, eine perfekte Mischung aus Geschichte und Sound zu erschaffen, die überzeugt und eingängig ist - top!

2. Persönliches Fazit:
Wie man schon bemerkt: der Song überzeugt von vorne bis hinten, geht dabei auch noch leicht ins Ohr und reißt einfach mit. Frida Gold haben sich mit diesem Song wirklich selber übertroffen und das doch relativ lange Warten hat sich definitiv gelohnt, denn dafür bekommen wir eine tolle Qualität. Ich hoffe, dass das bei ihrem 2. Album "Liebe ist meine Religion" so bleibt und wieder jeder Song einzigartig und originell ist. "Liebe ist meine Rebellion" ist dabei der perfekte Auftakt für ein neues Kapitel in der Band-Geschichte. Nicht umsonst ist er der erfolgreichste Track der Formation, denn er konnte sich letzte Woche Platz 4 der Single-Charts sichern. Bei der internationalen Konkurrenz ist das wirklich eine sehr gute Leistung. In meiner Playlist ist er ja auf Platz 6 eingestiegen und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass da noch Luft nach oben ist ;-)
Letztendlich kann ich nur sagen, dass ich mich wirklich sehr auf das 2. Werk der Band freue und hoffe, dass es qualitativ genauso gut ist wie "Liebe ist meine Rebellion".
Daher kann es von mir nur 5/5 Punkte geben, einen Platz an der "Wall of Glory" und den Titel "Beste Single von Frida Gold überhaupt".

Single & Album des Monats Mai 2013

Der Mai stand ja ganz im Zeichen des ESCs, zu welchem es auch ein Special gab und Vorberichtserstattungen zu den jeweiligen Shows und sogar zwei Live-Ticker zu den jeweiligen Halbfinals. Deshalb fielen auch die Album- und Single-Rezension eher mager aus, trotzdem muss ich natürlich ein Album und eine Single "krönen" und sie zum Album bzw. Single des Monats ernennen. Los geht's!


1. Single des Monats:
Angefangen hat es im Monat Mai mit der Single-Rezension zu "Radioactive" von Imagine Dragons, außerdem habe ich die Songs der "Big Five" vom ESC vorgestellt (Robin Stjernberg - "You", ESDM - "Contigo Hasta El Final", Amandine Bourgeois - "L'Enfer Et Moi", Bonnie Tyler - "Believe in Me" und Marco Mengoni - "L'Essenziale"), anschließend gab es die Rezension zur Gewinner-Single "Only Teardrops" von Emmelie de Forest und als Letztes die Rezension von Passengers Single "Let Her Go". Letzteres konnte mich so stark überzeugen, dass er es sogar auf Platz 1 meiner Playlist schaffte. Und deshalb wird diese Single auch meine Single des Monats Mai, denn der Song ist einfach unglaublich stark und zieht einen SOFORT in seinen Bann - da kann kein Eurovision-Song mithalten.


2. Album des Monats:
Hier war es sogar noch ruhiger als bei den Singles: Rezensiert habe ich von OneRepublic "Native (deluxe Edition", "Grace" von Mandy Capristo als "oldie but goldie" und dann das neue Album von Demi Lovato, "Demi". Letzteres habe ich ja schon als mein Lieblingsalbum 2013 deklariert, weshalb es natürlich auch Album des Monats wird. Die Songs auf der LP sind einfach unglaublich gut und ich kann mich gar nicht satt hören an den Songs. Einfach top und wohl verdient, mehr gibt es nicht zu sagen ;-)



Für Juni wird es kein Special geben, da versuche ich mich wieder auf Single- und Album-Rezensionen zu konzentrieren, denn die kamen ja ziemlich kurz.. Trotzdem hat mir das ESC-Special total Spaß gemacht und ich könnte mir vorstellen es noch einmal zu machen - allerdings in einer anderen Form. Was das heißt? Lasst euch überraschen, die Antwort folgt nächstes Jahr (: