Single-Rezension: The Wanted - "We Own the Night"

Mein #Summer-Special liegt schon fast einen Monat zurück und trotzdem finde ich immer wieder neue Songs, die perfekt zu eben diesem gepasst hätten. Genau das ist auch bei diesem Act der Fall: The Wanted, die mich schon Ende des Jahres 2012 mit "I Found You" begeistern konnten, versuchen es momentan in Amerika zu schaffen und veröffentlichen dafür ihre neue Single "We Own the Night", die nunmehr 4. Single aus ihrem noch kommenden Studio-Album "Word of Mouth". Eigentlich hatte ich gedacht, dass "Walks like Rihanna" schon der "#Summer-Song" der Band ist, doch dann veröffentlichten die Jungs überraschenderweise "We Own the Night".
Wie schon so soft gesagt, bin ich ja eigentlich nicht so der Fan von Boybands, allerdings mag ich The Wanted sehr gerne, weil sie für mich nicht die "typische Boyband" darstellt, allein schon wegen der Musik, die sie veröffentlichen. Deshalb kann es direkt mit der Rezi losgehen (-:

1. Der Song:
"We Own the Night" ist ein Gute Laune-Song, der zum Feiern förmlich einlädt. Der Song bietet einen Mitsing-Charakter wie es schon bei der vorherigen Single "Walks Like Rihanna" der Fall war, allerdings wirkt der Track an sich etwas erwachsener und reifer als dieser. Was vielleicht auch dazu führen mag, dass sich den Song auch junge Erwachsene anhören und ihren Spaß damit haben werden.
Inhaltlich geht es eigentlich um das selbe wie schon der Song "Cheers (Drink to That)" von Rihanna: Spaß haben, feiern, aus der Nacht, die beste Nacht des Lebens zu machen und in die Geschichte einzugehen, als DER Partyhengst überhaupt. Nicht gerade originell, trotzdem passend und zumindest mir macht der Track total Spaß (:

2. Persönliches Fazit:
Ich fand "Walks Like Rihanna" okay, allerdings zu teenie-mäßig und irgendwie nichts wirklich Extraordinäres. Das ist bei "We Own The Night" ein wenig anders: als in den Song gehört habe, war ich total begeistert und musste ihn mir einfach sofort besorgen. Das dazugehörige Video fand ich auch total cool und so höre ich mir den Song nun seit ca. zwei Wochen rauf und runter an. Bei der jetzigen Konkurrenz ist das wirklich eine Leistung, denn Lady Gagas "Applause" und besonders "Roar" von Katy Perry sind Lieder, die ganz oben auf meiner Playlist stehen.
Für diese Leistung gibt es 4/5 Punkte und die Vorfreude auf das dazugehörige Album "World of Mouth" steigt deshalb umso mehr (:

Album-Rezension//Special: Ellie Goulding - "Halcyon Days"

Sie hat es wieder getan! Nachdem sie ihr Debüt-Album "Lights" bereits re-released hat, damals unter dem Namen "Bright Lights", wiederholt Ellie Goulding das Spielchen von vorne und veröffentlichte gestern ihr 2. Studioalbum "Halcyon" nochmal neu, diesmal mit dem so treffenden Namen "Halcyon Days".
Goulding war in Deutschland wohl immer schon durch ihren Song "Starry Eyed" bekannt, allerdings war's das dann auch. Anfang des Jahres schaffte sie es dann mit ihrem 2011 veröffentlichen Song "Lights" als auch später mit Calvin Harris und "I Need Your Love" in die deutschen Top20, bevor sie DEN Erfolg überhaupt erzielte, nämlich mit der Vorab-Single von "Halcyon Days", "Burn", welche sich hier auf #9 platzieren konnte und sich in ihrem Heimatland England sogar die Spitzenposition sichern konnte - Grund genug für mich die Re-Release-Edition ebenfalls zu rezensieren.
Da ich allerdings die Deluxe Edition des Albums schon vor einigen Monaten rezensiert habe, gibt es natürlich nur die neuen Tracks ganz frisch für euch bewertet, wer das allerdings verpasst hat oder sich nicht mehr erinnern kann, der kann sich die Rezension zu "Halcyon (Deluxe Edition)" hier nochmal durchlesen ;-)

1. Die Songs:

1.1. Burn 5/5
Schon in der Single-Rezension war ich restlos begeistert und jetzt im August gefällt mir der Song sogar NOCH besser. Ellie Goulding wird etwas mainstreamiger und erreicht damit den gewünschten Erfolg - verdient hat es sich die Singer/Songwriterin allemal, denn ihre Stimme, ihre Art des Gesangs und einfach ihre gesamten Werke sind mit nichts vergleichbar.

1.2. Goodness Gracious 5/5
Etwas experimenteller, dafür nicht weniger sommerlich geht es nach dem Hit "Burn" weiter! "Goodness Gracious" vereint Mainstream-Pop mit den einzigartigen Elementen des regulären Studioalbums "Halcyon" Dabei hört sich der Song fröhlich, nachdenklich und stark an und man kann einfach nicht anders als mitzutanzen und später auch mitzusingen.

1.3. You, My Everything 4/5
Goulding kündigte ja schon an, dass viele der Songs auf "Halcyon Days" elektronischer und danciger sein werden und das hält sie auch mit "You, My Everything" ein! Wo "Burn" und "Goodness Gracious" noch sehr an einen Sonnenuntergang erinnert haben, kommt der Track nun etwas düsterer daher und passt perfekt zu einer langen Party-Nacht im Club! Toller Track, der nach mehrmaligem Hören zum Ohrwurm mutiert.

1.4. Hearts Without Chains 5/5
Dieser Song war schon als B-Seite von "Burn" erhältlich und könnte als sommerliche Midtempo-Ballade beschrieben werden, die sich mehr auf die Geschichte konzentriert als auf alles andere. Zum ersten Mal hören wir damit einen sehr gefühlvolle Nummer auf "Halcyon Days", die schlichtweg überzeugt und sich von ihrer Art sehr stark von den drei vorherigen Songs abhebt. Für mich definitiv ein Single-Kandidat.

1.5. Stay Awake (feat. Madeon) 4/5
Nach "Hearts Without Chain" wieder ein sehr schneller, dunkler Song, der einige Einflüsse vom Dubstep-Genre bezieht und sich wieder sehr stark nach dem originalen "Halcyon" anhört, allerdings von der Stimmung trotzdem zum Re-Release passt. Der Sound ist wie ein Mix aus "Burn" und "You, My Everything" - sommerlich meets dubstep, düster meets große Dance-Beats und spanische Gitarre meets schnelle Rhythmen - toller Album-Track, der definitiv nicht in Vergessenheit gerät ;-)

1.6. Under Control 4/5
Song # 6 ist wieder sehr dancig, düster und setzt auf Hall, wie man es von "Anything Could Happen" schon gewohnt ist. "Under Control" hätte nahtlos in "Halcyon" reingepasst, ohne stark hervorzustechen, allerdings trotzdem zu überzeugen. Zwar nicht mein Favorit, was die neuen Songs angeht, allerdings trotzdem stark.

1.7. Flashlight (feat. DJ Fresh) 5/5
Bock auf ein paar Hip Hop-Beats? Ja, richtig gehört, Ellie Goulding traut sich an etwas andere Sounds ran, die zwar eigentlich Gang und Gebe sind in unserer Zeit, für sie allerdings etwas Neues darstellen. "Flashlight" ist besonders im Refrain sehr stark und einfach cool, dabei ist die Story allerdings nicht zu missachten, denn die hat es sich in sich! Einer meiner Favoriten.

1.8. How Long Will I Love You 5/5
Nun wohl zu MEINEM Favoriten überhaupt! "How Long Will I Love You" passt (im Gegensatz zu den anderen Songs) eher zum Herbst/Winter, aufgrund seiner sehr romantischen, lieben und herzenserwärmenden Art. Ellie Goulding ist hier wohl am gefühlvollsten und schafft es dem Song eine völlig neue Note zu geben (im Original ist der Song von The Waterboys). TOP!

1.9. Halcyon Deluxe Edition bonus tracks:
Wer sich die Deluxe Edition von "Halcyon Days" gekauft hat, der darf sich über zwei Cover-Songs freuen. Das erste nennt sich "Tessellate", im Original von Alt-J, ist sehr reduziert, setzt auf Trompete und ist mal was anderes nach den ganzen (überwiegenden) Dance-Tracks. Zum anderen gibt es den Song "Midas Touch", welcher eigentlich von Midnight Star interpretiert wurde, der wieder sehr nach dem originalen "Halcyon" kriegt und zusammen mit Burns vorgetragen wird.
Insgesamt finde ich die zwei Tracks sehr stark, allerdings würde ich sie auch nicht als Muss bezeichnen. Für Fans und Zuhörer, die einfach nicht genug bekommen, wirklich sehr schön, für alle anderen reichen die Songs der Standard Edition von "Halcyon Days". Ich bin froh über die zwei zusätzlichen Songs, ich hatte mir "Halcyon" "nur" gedownloadet und habe mir jetzt die physische Form von "Halcyon Days" gekauft, damit ich auch ja mein CD-Regal voll bekomme ;-) Daher hat es sich für mich definitiv gelohnt die Deluxe Edition zu kaufen.

2. Persönliches Fazit:
Mit Re-Releasen ist es ja immer so eine Sache: entweder sie sind total gut oder sie sind total schlecht. Bei vielen Wiederveröffentlichungen finde ich, dass die neuen Tracks nicht immer zu der eigentlichen Dynamik des Albums passen, sie zereisen es irgendwie und mögen nicht wirklich dazugehören. Das ist bei "Halcyon Days" nicht der Fall. Klar, die Tracks sind elektronischer und auch etwas "heller" als die Songs auf "Halcyon", allerdings passen sie trotzdem noch zusammen, läuten lediglich einen anderen Teil des Albums ein. "Burn" hat vieles versprochen und für mich hat es all diese Versprechen eingehalten. Es ist immer schwer, wenn man mit einer Vorab-Single SO erfolgreich war, mit dem ganzen Longplayer zu überzeugen, doch Ellie Goulding schafft es, jeden Song anders klingen zu lassen, mal härter, mal weicher, aber immer emotional. Dabei ist wirklich fast jeder Track 5 Punkte wert, allerdings muss ich nochmal "How Long Will I Love You" hervorheben, weil dieser Song (zumindest mich) sehr berührt. Ich höre ihn quasi auf Dauerschleife - was bei Ellie Goulding eh keine Seltenheit ist, aber noch nie hat sie das mit einer Ballade geschafft.
Ich bin, wie man lesen kann, sehr begeistert und wirklich froh, dass sie sich selber wiederholt und "Halcyon" re-released hat. Ich hoffe, dass sich Goulding damit gänzlich international etabliert, verdient hätte sie es. Dafür gibt es von mir (mal wieder) 5/5 Punkte und den Titel "Internationales Durchstarteralbum 2013"

Single-Rezension: Lady Gaga - "Applause"

In diesem Herbst melden sich einige Stars zurück, von denen man länger nichts mehr gehört hat: Katy Perry ist mir ihrer neuen Single "Roar" aus dem kommenden Album "Prism" am Start, Miley Cyrus mit "We Can't Stop" aus dem, am 8. Oktober 2013 erscheinenden, 4. Studioalbum "Bangerz", Avril Lavigne meldete sich schon im Frühling mit dem Song "Here's To Never Growing Up" zurück und veröffentlicht bald ihr, nach ihr selbst betiteltes, 5. Studioalbum. Und wer nicht gerade hinter dem Mond lebt, der wird ebenfalls mitbekommen haben, dass Lady Gaga ENDLICH wieder da ist und ihr Comeback mit dem Song "Applause" feiert. Eigentlich sollte der Song erst HEUTE erscheinen, doch aufgrund eines Leaks von Teilen des Songs im Internet, entschloss sich die Sängerin und Fashion-Ikone dazu, den Track eine Woche früher zu veröffentlichen. Und nun dürfen wir "kleinen Monster" schon seit einer Woche den Song genießen, ihn abfeiern und uns die Frage beantworten: ist "Applause" eine würdige Comeback-Single?


1. Der Song:
Wie wir es von Lady Gaga gewohnt sind liefert sie einen wahren Elektropop-Song ab, zu dem man tanzen, singen und schreien kann und der sehr schnell hängen bleibt, was besonders dem Refrain zuzuschreiben ist. Der Beat verändert sich dabei im Laufe des Stücks, wird besonders im Refrain sehr stark und bildet den Mittelpunkt des Songs - wieder eine Sache, die man von Lady Gaga bereits kennt. Neu ist allerdings, der herbe Akzent, den Gaga besonders in der 1. Strophe benutzt und der "Applause" von ihren vorherigen Singles deutlich abhebt. Außerdem finde ich die Stimmung des Songs - im Gegensatz zu ihren bisherigen Singles - sehr fröhlich, leicht und sommerlich und nicht so "schwer" wie ihre restlichen Tracks, die sie veröffentlicht hat (was keine Kritik gegen ihre früheren Singles sein soll, diese liebe ich immer noch).
Inhaltlich geht es in dem Song einfach nur darum, dass die Sängerin vom Applaus der Zuschauer lebt, dieser sie motiviert und sie dazu bewegt, weiter zu machen. Sie fleht förmlich nach dieser Art der Anerkennung und fordert das Publikum dazu auf sie zu feiern - live ist das bestimmt von Vorteil ;-)

2. Persönliches Fazit:
Übrigens könnt ihr ab heute
die LP "ARTPOP" vorbestellen ;-)
Für mich liefert Lady Gaga das ab, was wir von ihr auch gewollt haben: einen Gute Laune-Song, der leicht ins Ohr geht, zum Sommer passt und Lust macht auf ihr, lang erwartetes, 3. Studioalbum "ARTPOP". "Applause" ist ein guter Dance-Song, der die neue Ära der Lady Gaga würdig einläutet und zeigt, dass sie immer noch eine tolle Songwriterin und Künstlerin ist. Mir fehlt lediglich das Besondere an dem Track, das klitzekleine Etwas, welches sich von den vorherigen Songs abhebt. Klar, der Track ist gut, aber irgendwie fehlt ihm gleichzeitig auch etwas. Beim ersten Hören war ich, um ehrlich zu sein, etwas enttäuscht, denn "Applause" ist ein Song, der so auch auf "The Fame" hätte sein können. Ich weiß noch als "Born this Way" veröffentlicht wurde und ich dachte: das ist wirklich eine komplett andere Liga als ihre Debüt-Single "Just Dance". Und genau dieses Gefühl hatte ich mir auch von der 1. Single des neuen Albums gewünscht.
Nichtsdestotrotz ist "Applause" ein interessanter Auftakt und ein guter Song, der bestimmt ein weiterer Hit in Lady Gagas Karriere wird und den ich mir trotzdem sehr gerne anhöre. Von mir gibt es dafür 4/5 Punkte, was heißt, dass ich mich immer noch SEHR auf "ARTPOP" freue!

Hidden Treasure: Gabrielle Aplin - "English Rain (Deluxe Edition)"

Es wird wieder Zeit für ein Hidden Treasure und (mal wieder) ist es eine Künstlerin aus dem Inselkönigreich England. Ich spreche von Gabrielle Aplin, die in ihrem Heimatland mit dem Cover von "The Power of Love" von Frankie Goes to Hollywood an Weihnachten 2012 DEN Hit des Winters landete und dort prompt auf Platz 1 der Single Charts schoss. Zuvor veröffentlichte Aplin drei EPs, die sich alle in den Charts platzieren konnten, obwohl sie noch keinen Plattenvertrag hatte.
Nach der starken Debüt-Single veröffentlichte sie im Februar 2013 die 2. Single "Please Don't Say You Love Me", für mich mein erster Frühlingssong überhaupt, und im Mai die dritte Single "Panic Cord", die beide die Top10 bzw. Top20 erreichten.
Am 13. Mai 2013 veröffentlichte Aplin dann ihr Debüt-Album "English Rain", welches wahrlich eines DER Singer/Songwriter-Alben 2013 ist.  Warum sich das Album allerdings von allen anderen abhebt, erfahrt ihr, natürlich, hier.

1. Die Songs:

1.1. Panic Cord 5/5
Eröffnet wird die LP von dem wunderschönen Folk-Pop-Song "Panic Cord", der begleitet durch viele Gitarren und leichten Drums, wirklich zum Träumen einlädt, sich aber auch sehr süß mit einem Beziehungsende beschäftigt. "Panic Cord" ist für mich ein Song, der zwar eigentlich sehr traurig, allerdings gleichzeitig sehr hoffnungsvoll ist. Toller Song, der zurecht die 3. Singleauskopplung war.

1.2. Keep on Walking 4/5
Etwas rockiger, allerdings genauso musikalisch geht es auch weiter. "Keep on Walking" ist schnell, hat einen sehr leichten Sound, ist dabei trotzdem noch sehr emotional und kommt live bestimmt sehr gut an, man kann nämlich perfekt mitklatschen, mitsingen und mitwippen - alles Dinge, die man bei einem Konzert machen will :-D

1.3. Please Don't Say You Love Me 5/5
Wie schon in der Einleitung gesagt, ist dieser Song die 2. Single des Albums, welche ich bereits hier rezensiert und als Hidden Treasure vorgestellt habe. "Please Don't Say You Love Me" ist ein Song, den man sich anhören möchte, wenn man glücklich ist, Spaß haben oder einfach nur entspannen will - perfekt also für den Frühling oder auch vorzugsweise den Sommer - reinhören lohnt sich also.

1.4. How Do You Feel Today? 5/5
Kommen wir nun zur bisher emotionalsten Nummer der Platte. "How Do You Feel Today?" ist sehr akustisch und konzentriert sich mehr auf die Geschichte des Songs und lässt dabei Raum für die feine, dennoch starke Stimme von Gabrielle Aplin. Ich habe noch nie jemanden so ehrlich fragen hören, wie man sich fühlt - wunderschön!

1.5. Home 5/5
Ruhig und gefühlvoll geht es mit "Home", der vierten Single des Albums, weiter. "Home" ist besonders im Refrain sehr stark, wirkt aufgrund dem Schlagzeug- und Violinen-Einsatz sehr "groß" und hat etwas von Spätsommer-Hymne. Dabei ist der Text sehr tiefgründig und geht nicht um das "Zuhause", welches wir vielleicht im Sinn gehabt hätten. Toller Song, der zurecht als Single ausgekoppelt wurde!

1.6. Salvation 5/5
Mit "Salvation" folgt ein Liebessong, der tiefer nicht gehen könnte. Dabei steht wieder Aplins Stimme im Vordergrund und wird im Hintergrund fast durchgängig nur von einem Klavier begleitet. Der Song ist eine Mischung aus Hymne und Ballade, überzeugt durch seine Eingängigkeit und gehört für mich damit zu den besten Songs des Albums.

1.7. Ready to Question 5/5
Track Nr. 7 handelt vom Wachsen, sich selber finden und von Erfahrungen lernen. Gabrielle Aplin setzt dabei wieder auf einen guten Mitsingcharakter im Song und liefert mal wieder einen Song ab, der live richtig gut ankommen muss. "Ready to Question" überzeugt v. a. im Refrain und zeigt, was für eine begnadete Songwriterin Aplin doch ist.

1.8. The Power of Love 5/5
Dieser Song dürfte den meisten bekannt sein, allerdings dann in der Fassung von Frankie Goes to Hollywood. Gabrielle Aplin coverte im Jahr 2012 den Song, der u. a. auch in der Weihnachts-Werbung von John Lewis in England verwendet wurde, wodurch er ein großes Publikum erreichen konnte. "The Power of Love" ist ein Song, der perfekt zu dem Sound von "English Rain" passt und der völlig anders klingt als das Original - woran man erkennt, dass die Neuinterpretation gelungen ist.

1.9. Alive 4/5
Weiter geht es mit dem Song "Alive", der wieder an Geschwindigkeit zunimmt und von der Instrumentalisierung wieder mehr bietet als "The Power of Love", dabei aber (typisch für Gabrielle Aplin, wie man vielleicht schon gemerkt hat) immer noch sehr emotional ist. "Alive" vereint vom Sound her wirklich alles, was wir bereits aus den vorherigen Songs kannten: Emotionen, Mitsing-Charakter, große Instrumentalisierung und eine tolle Stimme!

1.10. Human 4/5
"Human" hebt sich von den vorherigen Songs total ab, einfach weil er einen schnelleren Beat aufweist und etwas "dunkler" wirkt als der Rest des Albums. Außerdem ist er auch nicht ganz so emotional wie seine Vorgänger, was durchaus positiv gemeint ist, denn zu gefühlvoll und sentimental sollte ein Album auch nicht sein. Bis jetzt war das Album voll von Midtempo-Songs und einigen Balladen, mit "Human" kommt jetzt ein erster wirklicher Uptempo-Song, der etwas aggressiver wirkt als alle anderen Songs (jetzt nicht total schockierend aggressiv, sondern einfach anders als alle anderen Songs).

1.11. November 4/5
Und das etwas schnellere Tempo nimmt nicht ab: "November" ist nicht der beste Song auf dem Album, macht allerdings Spaß beim zuhören und fasst den Inhalt des Albums wunderbar zusammen. Ich muss sagen, dass mir die sehr weiche Stimme von Gabrielle Aplin besonders in schnelleren Instrumentalisierungen gefällt, weil ich da den Kontrast so schön finde und "November" liefert diesen Kontrast definitiv ab.

1.12. Start of Time 3/5
Zum Schluss lässt Gabrielle Aplin leider etwas nach und liefert mit "Start of Time" ein eher mittelmäßiges Ende ab. "Start of Time" ist etwas rockiger und kantiger als die anderen Songs auf "English Rain", schafft es allerdings nicht mit ihnen zu harmonieren und "verdeckt" die Stimme Aplins total. Für mich leider nicht so gut.

1.13. iTunes bonus track: 4/5
Für alle, die sich das Album auf iTunes gedownloadet haben, gibt es jetzt noch den Song "Take Me Away", der wieder sehr zur restlichen EP passt und die Stimme Aplins sehr gut darstellt. Insgesamt hätte ich mir den Song anstelle von "Start of Time" gewünscht, da er einen schönen Abschluss eines tollen Albums dargestellt hätte. So kann sich nur der iTunes-Liebhaber über ein schönes Ende des Longplayers freuen.

1.14. Deluxe Edition bonus tracks:
Wer mit dem Gedanken spielt sich die Deluxe Edition des Albums zu kaufen, sich aber noch nicht sicher ist, dem soll so viel verraten sein: auf dieser befinden sich zwei komplett neue Songs, der eine mit dem Namen "Evaporate", der wieder etwas anders klingt als die Songs auf der Standard Edition, allerdings trotzdem dazu passt und zum anderen den Song "Wake Up With Me", der wieder etwas langsamer, dennoch sehr süß vom Inhalt ist und sehr akustisch daherkommt. Außerdem gibt es vier Songs der Standard Edition in einer Live-Version, nämlich "Alive", "Please Don't Say You Love Me", "Home" und "How Do You Feel Today?", die allesamt in den so genannten RAK Sessions aufgenommen wurden.
Wenn man mich fragt ist die Deluxe Edition kein Muss, da es "nur" zwei neue Songs gibt, allerdings werden eingefleischte Fans von dem Zusatzmaterial begeistert sein - und daher auch mein Tipp: wenn bereits Fan, dann auf alle Fälle, wenn gerade "neu dabei", dann reicht die Standard Edition definitiv aus ;-)

2. Persönliches Fazit:
Wie man schon an der Punktevergabe erkennen konnte: ich bin definitiv Fan von Gabrielle Aplin! Ich habe mich vorher mit Singer/Songwritern nicht wirklich beschäftigt und erst durch sie bin ich auf diese "Sparte" getroffen und überhaupt auf sie aufmerksam geworden. "The Power of Love" hat mich im letzten Winter umgehauen, "Please Don't Say You Love Me" war mein absoluter Favorit im Frühling und nun halte ich "English Rain" in meinen Händen und bin schon wieder total überwältigt von dem Talent der Sängerin. Sie schafft es nämlich wirklich in jedem einzelnen Song, dass man eintaucht in ihre Geschichten, sofort mitsingen will und sie am liebsten sofort live spielen hören möchte. Besonders "Panic Cord", "Please Don't Say You Love Me", "How Do You Feel Today?", "Home", "Salvation", "Ready to Question" und "The Power of Love" machen das Album hörenswert und begeistern vom ersten Moment an.
Was mir beim Hören aufgefallen ist: das Album wäre für mich eher ein Herbst/Winter-Album und keine wirklich Sommer-LP, hätte ich mir vielleicht beim Namen "English Rain" jetzt auch denken können, allerdings dachte ich auch mehr in die Richtung von "Please Don't Say You Love Me". Daher vielleicht mein Tipp: wenn man mal nicht so gut drauf ist oder der Herbst 2013 vor der Tür steht, dann schnappt euch "English Rain", kuschelt euch in eine warme Decke, trinkt einen heißen Tee und hört die wunderschönen Geschichten der Gabrielle Aplin an - einen schöneren Abend kann man zu der Jahreszeit wirklich nicht verbringen.
Von mir gibt es daher wohl verdiente 4/5 Punkte und damit ist "English Rain" wahrlich ein Hidden Treasure.

Single-Rezension: Birdy - "Wings"

Bei den ganzen Sommer-Songs geht dieser Track fast schon unter, obwohl er das doch gar nicht verdient hat! Birdy meldet sich nämlich mit einer neuen Single zurück! Für uns in Deutschland war zwar die Wartezeit nicht ganz so lange, immerhin war Birdy mit dem Song "People Help the People" am Anfang des Jahres noch auf Platz 3, Fans in England dagegen mussten fast 1, 5 Jahre warten, die dortige letzte Single war nämlich der Song "1901", der im März 2012 released wurde.
Aber egal wie lange ihr warten musstet, jetzt ist Birdy auf alle Fälle zurück und präsentiert die neue Single "Wings" aus dem, am 23. September 2013 erscheinenden Album, "Fire Within". Und wie dieser klingt, das erfahrt ihr, wie immer, hier, ganz frisch und aktuell (:


1. Der Song:
Am Anfang eröffnet eine Band und natürlich ein (wie man es von Birdy gewohnt ist) Klavier die Nummer bis dann Birdys Stimme ertönt und uns mitnimmt auf eine Reise, die "Wings" heißt. Der Song ist super stimmig, sehr harmonisch, hoffnungsvoll und der Sound hat etwas von Spätsommer-Song, ist sogar an manchen Stellen etwas rockig und kantig - lange Rede, kurzer Sinn: Birdy vereint Altbekanntes mit neuen Einflüssen und nimmt uns mit auf die nächste Stufe ihrer Musikkarriere.
Dabei geht es in dem Song um eine gescheiterte Liebe und den Momenten, an denen man an diese erinnert wird und sich zurückversetzt in bestimmt Situationen. Das alles ist sehr melancholisch, aber trotzdem positiv und hinterlässt nach dem Hören definitiv einen bleibenden Eindruck.

2. Persönliches Fazit:
Promotion-Foto für das 2. Album
Ich muss zugeben, dass ich erst in diesem Jahr auf Birdy aufmerksam geworden bin, nämlich zu der Zeit als "People Help the People" auf Platz 3 der deutschen Single-Charts war. Dort fand ich sie zwar gut, allerdings war ich nicht wirklich in der Stimmung für diese etwas sehr melancholischen Sound, nicht das der Song nicht gut war, es passte nur einfach nicht zu meiner derzeitigen Stimmung. Vor ein paar Wochen habe ich mir dann das Album zugelegt und ich muss sagen, dass ich es herausragend fand. Als ich dann vor einigen Tagen mitbekommen habe, dass sie die Single "Wings" released, war ich total gespannt, was jetzt auf uns zukommt und ich muss sagen, dass meine Erwartungen, die ich nach Hören des 1. Studioalbums defnitiv hatte, übertroffen wurden! "Wings" ist frisch, neu und sehr emotional, bewahrt dabei trotzdem Birdys alten Zauber, bezieht allerdings auch neue Einflüsse ein, was ich total gut finde. Wie schon gesagt: ich freue mich auf die nächste Stufe von Birdys Karriereleiter - sie wird mindestens genauso gut wie die vorherige.
Schlussendlich bekommt "Wings" von mir 5/5 Punkte und einen Platz an der "Wall of Glory" mit dem Titel "Bester, erster Spätsommersong 2013".

Single-Rezension: John Newman - "Love Me Again"

Kommen wir nun zum Retro-Pop-Song des Jahres! John Newman, britischer Newcomer, wird von den Radiosendern rauf und runter gespielt und startet mit seiner Debüt-Single "Love Me Again" in ganz Europa durch! In seinem Heimatland England als auch in Schottland schaffte es der Song sogar an die Spitze der Charts, in den meisten Ländern immerhin in die Top10 und in Deutschland platzierte sich der Track, knapp vorbei an der Top10. auf Nummer 11.
Am 07. Oktober 2013 soll sein Debüt-Album auf den Markt kommen, an welches jetzt schon hohe Erwartungen gestellt wird, weil die Vorab-Single eben SO gut ist. Doch wie klingt "Love Me Again" eigentlich? Und ist der Song auch wirklich so gut wie jeder sagt oder wird er nur gehypt?

1. Der Song:
Wie schon angedeutet ist "Love Me Again" ein Pop-Song, der ganz klar von den 50er und 60er-Jahren beeinflusst ist und der durch Newmans Stimme einige Ecken und Kanten bekommt. Am Anfang wird der Song nur durch einige dunkle Beats getragen bevor es im Refrain dann mit E-Gitarren, Schlagzeug und Trompeten so richtig zur Sache geht. Ab dem ersten Eintritt des Refrains zieht sich dieser Sound durch den gesamten Song, außerdem werden einige Geigen-Einsätze hinzugefügt, die den Song etwas "weicher" machen. Jedesmal vor dem Einsatz des Refrains wird der Sound runtergedreht und die E-Gitarre hat ein kleines, aber bedeutendes Solo. Die Bridge ist wieder nur mit Beats und Schlagzeug aufgebaut und man konzentriert sich auf Newmans Gesang.
Zum Inhalt muss ich wohl nicht viel sagen, der Titel verrät schon um was es in dem Song im Wesentlichen geht.

2. Persönliches Fazit:
Ich mag Retro-Pop-Musik sehr gerne, zumindest immer dann, wenn dieser gut verpackt ist und die Stimme des Künstlers zu diesem Stil passt. Und John Newmans Stimme passt dazu wie die Faust aufs Auge. Der Song macht Spaß beim Zuhören, ist dabei sehr "echt" und hat auch eine emotionale Seite. Außerdem finde ich die Stimme von John Newman sehr herausragend und einzigartig, ich habe wirklich NOCH NIE einen Mann so singen gehört - das ist durchaus positiv gemeint :-D
Trotzdem muss ich sagen, dass mir der Song am Anfang gar nicht gefallen wollte, es hat einige Zeit gedauert bis ich auch überzeugt war und jetzt bin ich an dem Punkt angelangt, an dem ich ihn mir die ganze Zeit anhöre. Auf Englisch würde man jetzt sagen, der Song ist ein "grower", also ein Stück, den man erst mehrmals hören muss um ihn gut zu finden und das war bei "Love Me Again" (zumindest bei mir der Fall).
Sonst gibt es allerdings nichts auszusetzen und ich bin schon SEHR gespannt auf das dazugehörige Album. Bis dahin bekommt der Titel von mir 4/5 Punkte und den dringenden Tipp an euch: anhören!

P. S.: Habt ihr schon mein #Summer-Special mitbekommen? Nein? Dann aber auf, auf, John Newman ist dort nämlich auch nochmal zu finden - reinklicken lohnt sich ;-)

Single-Rezension: Avicii - "Wake Me Up"

Und der nächste Sommersong wird rezensiert! Dieser schaffte es in meiner #Summer Playlist 2013 auf den dritten Platz und mittlerweile gefällt er mir sogar so gut, dass er in meiner Top10-Playlist auf Platz 1 eingestiegen ist - wen das mal keine Leistung ist.
Die Rede ist von Avicii und der Vorabsingle seines Debüt-Albums "TRUE", welches am 13. September 2013 erscheinen soll und eine Menge Zusammenarbeiten mit anderen Künstlern verspricht. Unter anderem gibt es nämlich Gastauftritte von Adam Lambert, Dan Reynolds (Frontmann von Imagine Dragons, u. a. "Radioactive"), Mac Davis und Aloe Blacc. Letzterer steuerte nämlich die Stimme zu "Wake Me Up" bei, den Song um den es hier schließlich geht. Doch was erzähle ich hier eigentlich? Den Song kennt wahrscheinlich mittlerweile jeder, er stieg ja schließlich nicht umsonst sofort auf Platz 1 ein in den deutschen Single-Charts. Lange Rede, kurzer Sinn: hier gibt es den Beitrag zu einem DER Sommersongs schlechthin!

1. Der Song:
Der Song fängt mit einer Country-Gitarre, ganz schlicht und bescheiden an. Im Mittelpunkt steht dabei Aloe Blaccs Stimme, die dem ganzen etwas sehr Souliges gibt. Je näher es zum Refrain geht, desto schneller wird die Nummer auch, im Refrain darf kräftig mitgeklatscht werden, bis es schließlich zum Höhepunkt kommt und der Beat einsetzt. Mir gefällt die Mischung aus Country und Dance total, weil es nicht so häufig vorkommt, dass ein Künstler diese beiden Genres vermischt und Einflüsse aus beidem hernimmt.
Dabei geht es im Song um die Träume, die man hat wenn man jung ist und das man aus seinem Leben das machen soll, was man machen möchte. Und wenn man dann in einem Traum lebt, dann soll man halt aufgeweckt werden, wenn alles vorbei ist und man weißer und älter ist. Mir gefällt die Story total und ich bin wirklich verliebt in den Aufbau des Songs.

2. Persönliches Fazit:
Ich finde, dass sich der Song von den derzeitigen Songs in den Charts total abhebt, eben weil er diesen Country-Einfluss heranzieht und ihn total gut verarbeitet, sodass man total überrascht sein wird beim ersten Mal hören. Außerdem finde ich, dass die Stimme von Aloe Blacc dem Song nochmal tiefsinniger macht und ihm einen leichten R'n'B/Soul-Einfluss gibt, der dem Song auch sehr gut steht.
Ich persönlich freu mich total auf das Debüt-Album von Avicii und finde, dass er mit "Wake Me Up" alles richtig gemacht hat und uns einen der Sommersongs schlechthin geliefert hat - nicht umsonst ist er, wie oben schon erwähnt, auf Platz 3 meiner #Summer Playlist ;-)
Deshalb gibt es von mir 5/5 Punkte und zum Schluss zitiere ich meinen Lieblingssatz aus dem Song: "I can't tell where the journey will end, but I know where to start".

Single-Rezension: Katy Perry - "Roar"

Schon seit geraumer Zeit poste ich auf Facebook die neusten Updates, was Katy Perrys neue Single "Roar" und das dazugehörige Album "Prism" angeht. Denn erst verbrannte sie ihre weltbekannte, blaue "California Gurls"-Perücke, dann beerdigte sie ihr Kleid mit den sich drehenden Dekoletee, brachte eine Katze zum Brüllen, bis dann in ihrem 4. Promo-Video ein Auszug der neuen Single zu hören war! Seit gestern (12. August 2013) hat das Warten nun ein Ende: "Roar", die Vorab-Single aus dem kommenden Album "Prism", ist weltweit als Download erhältlich und läutet eine neue Ära der Katy Perry ein - doch kann diese an die "Teenage Dream"-Zeiten anschließen oder lässt die Qualität nun doch etwas nach?
Landet Katy Perry mit "Roar" wieder einen #1-Hit, wie schon zuvor mit den ersten fünf Singles ihres 2. Studioalbums, oder ist sie davon weit entfernt? Und wohl das Wichtigste: Ist man als Fan enttäuscht wenn man sich die neue Single anhört oder bekommt man durch den Song immer mehr Lust auf "Prism"?

1. Der Song:
Wo fängt man an, wenn man "Roar" beschreiben möchte? Der Song ist ein leichter, verträumter und doch sehr starker Midtempo-Song, der perfekt zum Spät-Sommer passt (der ja jetzt langsam kommt). Dabei steht die Stimme Perrys eindeutig im Vordergrund und leitet den Song durch seine stampfenden Beats hindurch. Besonders gegen Ende explodiert der Song, sodass man ihn einfach gut finden muss und man besonders den Refrain im Gedächtnis behält.
Inhaltlich geht es in "Roar" um die Stärke in einem selbst, das man sein eigener Held sein kann und nach einer langen Zeit der Unterdrückung oder des "Sich-nicht-sicher-Seins" an dem Punkt angelangt ist, an dem man Dinge selber in die Hand nehmen und eigene Entscheidungen treffen kann. Mir gefällt der Text total gut, weil er einerseits sehr persönlich und andererseits sehr universell ist, denn jeder von uns braucht mal diese Selbstbewusstseinsschübe, oder?
Zusammengefasst finde ich das Wechselspiel zwischen Instrumentalisierung und Lyrics sehr gut und finde es sehr positiv, dass der Song etwas an den anfänglichen Sound von Katy Perry erinnert (damit meine ich jetzt den Sound von "One of the Boys" und nicht den von "Katy Hudson"). "Roar" ist erwachsen, frisch und zeigt zwar den Spaß, aber auch die Ernsthaftigkeit der Sängerin - ähnlich schon wie bei der letzten Single "Wide Awake", allerdings soundlich etwas heller.

2. Persönliches Fazit:
Was soll ich noch sagen? "Roar" ist der perfekte Übergang von "Teenage Dream" zu "Prism", da er verschiedene Sounds in sich vereint und trotzdem erwachsener wirkt als all seine Vorgänger. Während "Teenage Dream" und seine Singles noch in eine Phantasie-Welt abtauchte, kommt "Roar" viel persönlicher daher, stellt sich der manchmal harten Realität entgegen und sagt: "Ich bin bereit für alles, was kommen mag!". Der Sound des Songs passt zur Jahreszeit, ist frisch, hebt sich von den Songs in den Charts ab, ist ganz anders als seine Vorgänger und geht dabei noch ins Ohr - scheinbar muss Katy Perry ein Geheimrezept haben, wie man Hit-Songs verfasst.
Ich bin ja, wie oben erwähnt, großer Fan der Sängerin und war wirklich gespannt ob mir der neue Stil gefällt oder ob ich total enttäuscht sein wäre. Jetzt kann ich allerdings lächelnd sagen: für mich hätte die Comeback-Single nicht stärker und besser sein können. "Roar" ist vielleicht kein Song, der SOFORT ansteckt wie seiner Zeit "California Gurls", "Teenage Dream" oder "Last Friday Night (T.G.I.F.)", geht dafür aber viel tiefer als diese und löst genau die selbe Reaktion aus: Verständnis und das Gefühl: "Hey, das was sie singt, wie sie sich fühlt, das kenne ich von meinem eigenen Leben" - und genau das ist es, was man doch will von Musik, sich mit ihr identifizieren können.
Von mir bekommt sie, aufgrund dieser Leistung, 5/5 Punkte und damit kann ich erleichtert sagen: Katy Perry is back... finally! Dafür bekommt sie natürlich auch einen Platz an der "Wall of Glory" mit eben diesem Titel (:

Single-Rezension: Elif - "200 Tage Sommer"

Es wird mal wieder Zeit für deutsche Musik, denn diese soll bekanntlich nicht zu kurz kommen! Zumindest gefällt sie mir und da ich ja schon zwei tolle deutschsprachige Sommer-Alben rezensiert habe (zum einen Glasperlenspiel und ihr 2. Studioalbum "Grenzenlos" und zum anderen "Liebe ist meine Religion" von Frida Gold) folgt nun zunächst eine weitere deutschsprachige Single-Rezension bevor dann Anfang September das dazugehörige Album rezensiert wird.
Die Rede ist von Elif, der Künstlerin, von der ich schon die Debüt-Single "Unter meiner Haut" rezensiert habe (und mir gerade auffällt, dass das auch schon über vier Monate her ist o.O) und welche mir ja SUPER GUT gefallen hat. Sogar so gut, dass ich sie im Auge behalten habe und das wurde auch belohnt: Heute, also am 09. August 2013, erscheint die 2. Singleauskopplung "200 Tage Sommer" aus dem, am 30. August 2013 erscheinenden Album, "Unter meiner Haut". Und in welche Richtung dieser Track geht erfahrt ihr, natürlich. hier.


1. Der Song:
Im Gegensatz zu "Unter meiner Haut" ist "200 Tage Sommer" ein leichter, sehr erfrischender und positiver Song, den ich (kitschigerweise) mit einer leichten Sommerbrise vergleichen würde. Dabei besteht der Song größtenteils aus Klavierbegleitung, einigen Schlagzeug-Einsätzen und hat einen unglaublichen Mitklatsch-Charakter - perfekt also für Live-Auftritte.
Normalerweise teile ich 2-Track-CDs immer auf, also erst sage ich etwas zum 1. Song und dann zum zweiten, allerdings ist die B-Seite der Single "nur" eine Akustik-Version, deshalb spare ich mir die Unterteilung und weise bloß darauf hin, dass es sich zu 100 % lohnt, sich die Akustik-Version anzuhören, denn dort wirkt der Song noch einmal anders und ist noch authentischer als das Original (wenn das überhaupt möglich ist).
Inhaltlich geht es darum, dass Elif jemanden kennenlernt, dieser sich aber wieder sofort verabschiedet und eigentlich wünscht sie sich nur, dass er wieder zurückkommt, weil er ja den gleichen Weg geht wie sie. Und genau deshalb kriegt sie ihn nicht aus ihrem Kopf. Man sieht schon: der Text ist wirklich richtig süß, verträumt und erfrischend ehrlich!

2. Persönliches Fazit:
Wie schon gesagt: ich bin rießiger Fan von deutscher Musik und Elif gehört dabei neuerdings zu meinen Favoriten! Ihre Texte sind so ehrlich, so authentisch und so gefühlvoll, dass man sich einfach wiedererkennen muss, dabei ist ihre Stimme wirklich gut und sie weiß, wie sie diese gezielt einsetzen muss um zu überzeugen. Sie spricht so schön über die Dinge, drückt sie so ehrlich aus, dass man ihr einfach zuhören muss.
Zwar ist "200 Tage Sommer" jetzt nicht ganz so tiefgründig wie "Unter meiner Haut", der Sound passt allerdings perfekt zum jetzigen Sommer, genauso wie damals die Debüt-Single gut zu dieser Jahreszeit gepasst hat.
Ich finde es schön, dass es solche Künstler noch gibt und freue mich schon auf die LP, welche ich mir SOFORT am Erscheinungsdatum kaufen werde. Bis dahin gibt es aber für die 2. Single schon mal 4/5 Punkte und damit ist Reinhören wirklich lohnenswert.

Album-Rezension: Of Monsters and Men - "My Head Is an Animal"

Diese Band ist wohl einer der erfolgreichsten Newcomer der letzten Jahre und schafft es nicht nur in Europa, sondern auch in Amerika zu überzeugen. Die Rede ist von Of Monsters and Man, eine (seit 2012) fünfköpfige Band aus Island, die Indie-Rock und Folk spielen und den meisten mit ihrem Hit "Little Talks" im Kopf sein müsste.
Und seit der Veröffentlichung ihres Albums "My Head Is an Animal" geht es für die Formation steil bergauf, denn dieses konnte sich nicht nur in fast jegliche Top10 in Europa platzieren, sondern schaffte es auch auf Platz 6 der US-Album-Charts - wenn das mal keine Leistung ist. Seitdem tritt sie auf verschiedenen Festivals auf und spielen immer mehr Live-Konzerte. Ich persönlich kannte eigentlich (bis vor Kurzem) immer nur "Little Talks", habe mir deshalb auch das Album gekauft und wollte schon seit Langem eine Rezension dazu schreiben - und genau JETZT kommt diese auch.


1. Die Songs:

1.1. Dirty Paws 5/5
Der erste Track auf dem Album ist so etwas wie eine Zusammenfassung des Gefühls, welches man bekommt, wenn man sich den Longplayer anhört: dieses "Ich möchte unbedingt reisen"-Gefühl zieht sich nämlich wie ein roter Faden durch, ist dabei sehr deutlich zu spüren und trotzdem fühlt man sich in jedem einzelnen Song zuhause. Dabei ist "Dirty Paws" eine wunderschöne Metapher für genau dieses Gefühl. Der Song ist sehr schlicht gehalten, man kann jedes einzelne Instrument raushören und der "Lalala"-Party macht sich auf Live-Konzerten bestimmt gut - gehört zu einen der besten Album-Opener, die ich jemals gehört habe.

1.2. King and Lionheart 5/5
Wunderschön geht es auch weiter: "King and Lionheart" geht nochmal tiefer als sein Vorgänger, zieht einen in eine Fantasiewelt, die an Kindheitsmärchen erinnert und schafft es gleichzeitig zum Nachdenken anzuregen. Dabei versinkt man in die Geschichte vom König und seinem "Löwenherzen" - was das wiederum bedeutet verrate ich nicht, das muss jeder für sich selbst erschließen und macht die Musik erst interessant (:

1.3. Mountain Sound 5/5
Etwas schneller und rockiger geht es weiter. Nachdem "Dirty Paws" und "King and Lionheart" eher ruhiger waren und erst im Mittelteil an Tempo zunahmen, startet "Mountain Sound" direkt mit einer großen Instrumentalisierung, welche aus Gitarren und Keyboard besteht, wobei das Schlagzeug den Rhythmus vorgibt. Dabei ist ebenfalls neu, dass die Strophen fast nur vom Co-Sänger "Raggi" übernommen werden, während der Refrain ganz der eigentlichen Sängerin Nanna gehört. "Mountain Sound" ist damit ein hervorstechender Track auf dem Album, was nicht heißt, dass er nicht ebenso gut ist wie "Dirty Paws" oder "King and Lionheart".

1.4. Slow and Steady 5/5
Die erste Ballade des Albums ist gleichzeitig auch ein wirkliches Highlight auf der LP (wobei eigentlich bis jetzt ALLE Songs Highlights waren :D). "Slow and Steady" handelt um Veränderung, das Bedürfnis etwas zeigen zu wollen, was man nicht kann, sich einerseits ganz langsam zu bewegen und sich andererseits genau umgekehrt zu fühlen - der Text geht wieder mal sehr tief und lässt einen Nachdenken, was keine Seltenheit bei diesem Album ist.

1.5. From Finner 4/5
Der fünfte Track auf dem Album lädt wieder zum Träumen an, hat genau die gleiche "Lalala"-Elemente wie schon "Dirty Paws", ist trotzdem ganz anders und konzentriert sich zum ersten Mal mehr auf die Instrumentalisierung als auf den Gesang, wobei dieser nichtsdestotrotz erstklassig und sehr emotional ist. Insgesamt ist "From Finner" vielleicht nicht der beste Song auf dem Album, kann jedoch trotzdem mit den anderen mithalten und ist bestimmt ein Highlight auf Konzerten.

1.6. Little Talks 5/5
Zu diesem Song muss ich nicht viel sagen, er war in insgesamt 15 Ländern in den Top10, davon in dreien auf Platz 1 - das nenne ich mal einen wahren Hit-Song! "Little Talks" ist definitiv der Song auf dem Album, der am meisten in Richtung Pop geht und wohl auch der Song auf dem Album, der am meisten ins Ohr geht.

1.7. Six Weeks 4/5
Der siebte Track ist wieder eine Nummer, die live bestimmt sehr gut klappt, denn allein schon die erste Strophe ist super gut zum Mitsingen: "Slow, Slow Me Down/Her Blood On My Bones/Let Go, Lay To Rest/We Fall, We Fall, We Fall/We Fall To The Ground", wenn das mal nicht einfach ist und zumindest die Satzteile "Slow Me Down" und "We Fall, We Fall,..." kann man nach dem ersten Hören schon mitanstimmen. Auch hier ist es ähnlich wie bei "From Finner: guter Album-Track, der live bestimmt zu überzeugen weiß.

1.8. Love Love Love 5/5
Nach vielen lauten, eingängigen und großartigen Uptempo-Nummern wird es Zeit für einen eher ruhigen Track - das bekommt man mit "Love Love Love" auch sofort geliefert. Der Song ist wohl der akustischste auf dem Album und erinnert mich sofort an einen Kaminofen, einem kuscheligem Sofa und ein gutes Buch - wenn man auf Reisen ist, dann ist "Love Love Love" der perfekte Song wenn man sich an einem Ort zuhause fühlen möchte. Für mich einer der Favoriten!

1.9. Your Bones 5/5
Man sollte meinen, dass nach "Love Love Love" die Qualität einfach abnehmen muss, doch Of Monsters and Men beweisen, dass es auch anders geht: "Your Bones" versprüht wieder die Aufbruchsstimmung, die ich schon bei "Dirty Paws" beschrieben habe. Dabei vereint der Song auch all die Dinge, die ich auf diesem Album bereits gefühlt habe: Hoffnung, Trost, Liebe, Wärme, Freude und vieles mehr!

1.10. Sloom 5/5
Lust auf eine kurze Reise an den Strand, bei Sonnenuntergang und dabei spielt einer Gitarre? Ja? Dann ist "Sloom" genau der richtige Song für euch, denn genau dieses Bild hatte ich vor Augen als ich den Song gehört habe. Wie in einer Art Trance war ich da gesessen, starrte ins Nichts und hätte schwören können, dass ich das Meer rauschen gehört habe - wirklich! Musik schafft das wirklich selten bei mir und besonders "Sloom" macht das möglich, als auch einige andere Songs auf dem Album.

1.11. Lakehouse 4/5
Und die Stimmung von "Sloom" wird dank "Lakehouse" weitergeführt. Allerdings ist hier der Sound wieder etwas schneller und nicht mehr ganz so akustisch wie der vom Vorgänger. Die Trommel, die ab dem Refrain einsetzt begleitet uns durch den Track, der insgesamt wieder sehr rockig ist und durch die Stimme von Nanna wieder etwas sehr Weiches bekommt. Ein toller Album-Track, der nicht nur im Sommer gut anzuhören ist.

1.12. Yellow Light 5/5
Zum Schluss gibt es einen Song, der es tatsächlich schafft, das ganze Album in sich zusammenzufassen und die Magie, die das Album "umgibt", noch einmal auszuleben. Der erste Satz macht dabei gleich hoffnungsvoll klar, dass man von der Band noch Einiges hören wird: "I'm looking for a place to start and everything feels so different now" - eine perfekte Art zu sagen, dass man nach diesem Album nochmal neu anfängt und die bereits gemachten Erfahrungen miteinbeziehen wird. Wunderschöner Abschlusssong, der abermals sehr emotional und verträumt ist und dieses wohlig warme Gefühl auslöst.

1.13. iTunes Bonus Track:
Wer sich nicht die physische CD gekauft sondern das Album gedownloadet hat, bekommt als kleinen Bonus den Song "Numb Bears", der nur auf der isländischen Variante von "My Head Is an Animal" erschien. Dieser ist ein Gute Laune-Song, der wieder Folk/Indie-Rock mit Pop verbindet und dabei sehr schnell ins Ohr geht.
Außerdem bekommt man das tolle Video von "Little Talks" dazu, welches definitiv zu meinen Lieblingsvideos gehört, da es eine Mischung aus Comic und echten Elementen aufweist - wer es noch nicht gesehen hat, sollte das schnellstmöglich nachholen.

2. Persönliches Fazit:
Nach dem mehrmaligem Anhören des Albums, blieb für mich eigentlich nur eine Frage offen: Warum habe ich mir das Album nicht schon früher zugelegt? Denn dieser Longplayer ist wirklich so wunderschön verträumt, so einzigartig in seiner Art und so wohltuend wie selten ein Album - wenn es überhaupt schon solche LPs gegeben hat.
Of Monsters and Men liefern ein wunderschönes Debüt-Album, welches einen mitnimmt auf eine Reise voller Kreativität, Inspirationen, Märchen und kleinen bis großen Geschichten, die sich allesamt in einer scheinbar weit entfernten Welt abspielen, jedoch für uns durch diese CD erreichbar ist. Die Songs sind schön instrumentalisiert, schaffen eine ganz eigene Atmosphäre und sind musikalisch auf dem höchsten Niveau.
Die Texte erzählen teilweise ihre ganze eigene Geschichte, drücken Gefühle mit verschiedenen Metaphern aus und schaffen es wirklich, dass man sich mit ihnen ernsthaft auseinandersetzt.
Aus all diesen Gründen hat es "My Head Is an Animal" zurecht in die "old.but.GOLD."-Kategorie geschafft und bekommt zudem einen Platz an der "Wall of Glory" mit dem Titel "Bestes, verträumtestes Debüt-Album aller Zeiten".

My Playlist - Top10: Update #9

Es ist noch gar nicht so viel Zeit vergangen seit meinem letzten Update, allerdings ist trotzdem ganz schön viel passiert in "nur"17 Tagen, denn immerhin liegt mein #Summer-Special in dieser Zeit als auch (noch kommende) Single-Rezensionen - also perfekt um Update #9 zu starten :-D


1. Avicii - "Wake Me Up" neu
Diesen Track kennt ihr schon aus dem oben angesprochenen #Summer-Special, er erreichte dort nämlich einen sagenhaften Platz 3! Beim letzten Update habe ich von dem Song noch nichts gehört, daher kommt er erst jetzt in meine Playlist und steigt glatt auf Platz 1 - zwei Spitzenpositionen in zwei Playlisten? Das kann doch nur für den Song sprechen, oder?

2. Birdy - "Wings" neu
Birdy? DIE Birdy? Ja! Denn erst vor einigen Tagen veröffentlichte sie ihre neue Single "Wings" aus ihrem, im September kommenden, 2. Studioalbum. Ich persönlich habe Birdy erst dieses Jahr für mich entdeckt, daher freut es mich umso mehr, dass ich nicht ganz so lange auf ein Nachfolgewerk warten musste wie andere Menschen. Wie sich der Song anhört, erfahrt ihr in den nächsten Wochen.

3. John Newman - "Love Me Again" neu
Der Retro-Sommer-Song schafft es endlich in meine Top10 und begeistert nicht nur mich, sondern Tausende in ganz Europa. Und mal wieder kommt ein Newcomer aus England, der genau das schafft. Vor ihm ist das ja schon James Arthur gelungen und vor einigen Jahren hatte Cheryl Cole ja einen genauso großen Erfolg mit ihrer Debüt-Single "Fight for this Love". Wäre ich Musiker, ich würde ins Königreich reisen, da muss es ja einfach klappen mit der Karriere, oder? Wie sich also der nächste englische Newcomer anhört, erfahrt ihr auch im August (:

4. Songs von "Stars Dance" neu
Dieses Album geht mir einfach nicht aus dem Kopf: Selena Gomez' Debüt-Album "Stars Dance" ist so gut, dass ich es mir wieder und wieder und wieder anhöre. Ich kann sogar schon alle Songs auswendig mitsingen und weiß auch, welches Lied wann kommt. Nach "DEMI" von Demi Lovato ist das mein zweites Lieblingsalbum 2013.

5. Ellie Goulding - "Burn"
Apropos englische Künstler... hier haben wir schon die nächste Kandidatin! Ellie Gouldings neue Single "Burn" habe ich bereits hier rezensiert und "überlebt" ein zweites Update in Folge - herzlichen Glückwunsch dazu!

6. Lawson feat. B.o.B. - "Brokenhearted"
Meine ehemalige Nr. 1 fällt um vier Plätze und landet auf einem guten fünften Platz. Lawson ist im Moment meine absolute Lieblings-Rock/Pop-Band, von denen ich mir erst vor ein paar Tagen das Album zugelegt habe... rezensiert wird es auch bald, nur Geduld ;-)

7. Songs von "DEMI"
Eine neue Playlist, allerdings der gleiche Platz: "DEMI" begleitet mich nun schon seit Mai und ich höre mir das Album immer noch sehr, sehr gerne an. Wer auf Teen-Pop, Pop/Rock und Dance/Pop steht, darf sich dieses Album einfach nicht entgehen lassen.

8. Miley Cyrus - "We Can't Stop"
Und auch meine Single des Monats Juli 2013 hält sich wacker auf Platz 8 und fällt somit nur um drei Plätze. Wie schon in der eigentlichen Rezension gesagt, finde ich nicht, dass der Song SO schockierend ist wie manch Kritiker behauptet - naja, Einbildung ist auch eine Bildung und wenn es jemanden nicht gefällt, dann halt nicht. Ich gehöre zu der "We Can't Stop"-Lover-Fraktion :-D

9. Jessie J feat. Dizzee Rascal & Big Sean - "Wild"
Ich <3 Jessie J einfach! "Wild" geht mir gar nicht mehr aus dem Kopf und wie ich heute schon verraten habe, gibt es ihre Single ab morgen (zumindest in England) zu hören. Lange dauern kann aber die internationale Veröffentlichung auch nicht - da heißt es warten und bis dahin "Wild" rauf und runter hören.

10. Elif - "200 Tage Sommer" neu
Und auf dem letzten Platz finden wir eine Neueinsteigerin. Elif, die schon mit "Unter meiner Haut" überzeugen konnte, veröffentlicht am 09. August 2013 ihre 2. Single "200 Tage Sommer". Wie diese klingt erfahrt ihr am Veröffentlichungstag und wem die zwei Songs dann überzeugt haben, der kann sich auf das Album "Unter meiner Haut freuen - dieses erscheint nämlich am 30. August deutschlandweit.

Songs, die leider nicht mehr in meiner Top10 sind:


  • Karmin - "Acapella": Der Song ist gut und ich finde immer noch, dass er sich von den Songs in den Charts total positiv hervorhebt, allerdings höre ich mir zur Zeit die oberen zehn Songs einfach öfter an - hat wohl was mit meiner Stimmung zu tun.
  • Victoria Justice - "Gold"/"Shake": Der Nickelodeon-Star und ihre Debüt-Single sind wirklich Gold wert, doch auch hier ist es ähnlich wie bei "Acapella": die Konkurrenz ist zu groß!
  • Jason Derulo - "The Other Side": Versteht mich nicht falsch, ich tanze immer noch als Erstes bei diesem Song, bloß habe ich zur Zeit auf Tanzen nicht wirklich Lust :S
  • Robin Thicke feat. T.I. & Pharrell: Meinem #Summer-Song 2013 bleibt dieser Titel immer noch, allerdings befinde ich mich ja (wie ihr vielleicht wisst) in England und der Sommer ist hier schon längst wieder vorbei :-D Dementsprechend passt der Sound nicht wirklich dazu.
  • Songs von "Grenzenlos": Ganz einfach Grund: ich habe das Album verliehen, dementsprechend KANN ich es gar nicht hören. Einfach, oder?

Single-Rezension: Ellie Goulding - "Burn"

Ellie Goulding zieht sich wie ein roter Faden durch meinen Blog und das auch aus guten Grund, denn die 26-jährige macht einfach phänomenale Musik! Bereits ihr Album "Lights" konnte mich 2010 total begeistern, nur noch getoppt von dem wunderschönen 2. Longplayer "Halcyon", der ja auch schon von mir rezensiert wurde.
Doch die Erfolgsgeschichte der britischen Singer-Songwriterin will kein Ende nehmen: Goulding veröffentlicht nämlich eine Neuauflage ihres (in England) mit Platin ausgezeichneten Albums mit dem Namen "Halcyon Days".
Doch bevor dieses released wird folgt zunächst die Vorabsingle und die ist ein echter Knüller! "Burn" heißt die Auskopplung und ist der erste von insgesamt acht neuen Songs auf "Halcyon Days". Die Messlatte liegt ja schon hoch, denn die Singles "Anything Could Happen", "Figure 8" und "Explosions" charteten alle in den Top40 im Vereinigten Königreich. In Deutschland kennt Ellie Goulding zwar fast jeder, allerdings hat sie noch lange nicht den Erfolg, der ihr gebührt, deshalb finde ich es so wichtig, sie immer weiter zu unterstützen.


1. Der Song:
"Burn" wurde u. a. von Ellie Goulding selbst und Ryan Tedder (Frontmann von OneRepublic) geschrieben und von Greg Kurstin produziert. Der Song wurde am 24. Juli 2013 veröffentlicht und ist die insgesamt zehnte Single von Goulding als Lead-Artist.
Der Song besteht aus harten Beats, viel Synthesizern und großem Klang-Einsatz. Dabei dominiert Goulding's feine und doch sehr starke Stimme den Song, der vor dem Refrain und besonders in der Bridge sehr ruhig ist, allerdings dann explodiert und nur so zum Tanzen einlädt. Inhaltlich geht es darum, dass man sich keine Sorgen machen muss, denn man hat ja das nötige "Feuer" um alles anzünden zu können. Mit Feuer ist wahrscheinlich das "gewisse Etwas" gemeint oder auch das Selbstbewusstsein, dass man eben dazu braucht. Auch der Zusammenhalt von Personen ist in dem Song sehr wichtig, da immer von "we" (engl. für "wir") gesprochen wird. Mir gefällt der Text als auch der Sound, denn er versprüht gute Laune, ist gut gesungen und mann muss förmlich mittanzen - toll!

2. Persönliches Fazit:
Für mich gehört "Burn" zu meinen Lieblingssongs von Ellie Goulding, da er sich von anderen Songs, besonders von den Songs auf "Halcyon", aufgrund seiner positiven und mitreisenden Art, sehr stark unterscheidet, denn dort waren vorwiegend nachdenkliche und eher dunkle Sounds zu hören. Das ist bei "Burn" ganz anders. Er ist sehr mainstreamig, definitiv dem Dance-Pop zuzuordnen und geht sehr leicht ins Ohr - das war bei den Songs von "Halcyon" nicht wirklich der Fall, denn ich persönlich musste mir die LP öfter anhören bis mir die Tracks gefallen haben.
Für mich macht Goulding genau den richtigen Schritt, denn nach dem europaweiten Erfolg von "I Need Your Love" (eine Zusammenarbeit mit Calvin Harris) MUSSTE einfach ein neuer Hit her - "Burn" erfüllt das zu 100 % und zeigt, dass es Goulding auch alleine schafft, Menschen zum Tanzen zu bringen. Deshalb erhält sie 5/5 Punkte und bekommt einen Platz an der "Wall of Glory"!

P. S.: "Burn" war übrigens auch in meiner #Summer-Playlist zu finden, wer wissen möchte auf welchem Platz, der klickt einfach hier.

Album & Single des Monats Juli 2013

Der Monat Juni war ein toller Monat, der zwar nicht ganz so viele Album-Rezensionen hatte, dafür aber ein Special rund um den Sommer, was mir total Spaß gemacht hat. Um den Monat jetzt aber abzuschließen, gibt es hier, wie immer, mein Album und meine Single des Monats Juli 2013 - los geht's!


Single des Monats:
Im Juni gab es drei Single-Rezensionen: "We Can't Stop" von Miley Cyrus, welches mich total begeistern konnte und von mir satte 5/5 Punkte bekommen hat. Außerdem gab es eine Rezi zu "Gold" von Victoria Justice, eingepackt als Hidden Treasure, welches ja gute 4/5 Punkte bekommen hat und zum Schluss die 5/5-Punkte-Rezi zu Jason Derulos neuer Single "The Other Side", einer DER Dance-Songs im Juli überhaupt.
Normalerweise habe ich mehr Single-Rezis, aber der Juli war persönlich sehr stressig für mich, daher eben (leider) nur diese drei. Im August wird sich das aber ändern, versprochen! Anmerken möchte ich auch, dass alle drei Songs in meinem #Summer-Special vorkamen, woran man sieht, dass mir die Songs alle sehr gut gefallen und zu meinen Lieblingen im Sommer 2013 gehören.
Kommen wir nun jedoch zu dem Gewinner diesen Monat. Für mich macht das Rennen eindeutig Miley Cyrus, weil ihr "We Can't Stop" so gut produziert ist, ihre Stimme stark klingt und der Song einfach nur Spaß macht, sodass man sofort in die nächste Bar rennen möchte. Deshalb ist sie auch meine "Single des Monats Juli 2013" - herzlichen Glückwunsch!

Album des Monats:
Diesen Monat gab es zwei Album-Rezis: Zunächst einmal die Überraschungs-Rezi zum neuen Album von Selena Gomez, "Stars Dance" und zum anderen die (schon lange anstehende und erst vor ein paar Tagen online gegangene) Rezension zu "Liebe ist meine Religion" von Frida Gold. Beide Alben haben mir total gefallen und mich sofort begeistert, allerdings war ich von "Stars Dance" einfach nur hin- und weggerissen. Für mich ist es, wie ich im #Summer-Special schon gesagt habe, DAS Sommer-Album 2013, weil es zum Tanzen einlädt und gute Lauen versprüht, was im Sommer nie verkehrt ist, weshalb es auch mein "Album des Monats Juli 2013" wird. An dieser Stelle sei auch angemerkt, dass Selena Gomez mit ihrer ersten Solo-LP in den USA auf Platz 1 der Album-Charts einstieg, was wirklich bemerkenswert ist, andere Künstler müssen dafür jahrelang hart arbeiten (so konnte z. B. Rihanna erst mit ihrem 7. Studioalbum "Unapologetic" auf Platz 1 einsteigen). In Deutschland ist sie allerdings auch sehr beliebt, hier steht "Stars Dance" momentan auf Platz 4 der Album-Charts. Wenn das mal nicht für den Longplayer spricht.

Damit war's das für meine Monats-Statistik, ich verspreche euch, dass es im August mehr Rezensionen geben wird, außerdem arbeite ich zur Zeit an einem weiteren Special, was auf jeden Fall diesen Sommer noch stattfinden wird - ihr dürft euch also auf einen ereignisrechen Rest-Sommer freuen - yippieh!