#throwback-Madonna-Special: #3 "Erotica"


3. "True Blue" (3. Studioalbum)
Das 3. Studioalbum der Queen of Pop war das erste Album, was ich mir jemals von ihr angehört habe - und ich bin wirklich total begeistert. Besonders angetan hat es mir die Ballade "Live to Tell", ein so schöner, herzzereisender Song, der wirklich unter die Haut geht und besonders durch Madonnas Gesang glänzt. Aber auch "Papa Don't Preach" überzeugt durch seine sehr schwierige Geschichte und das dazugehörige Video ist ja wirklich Kult! Der Titelgeber "True Blue" ist ein gute Laune Song und zeigt eine andere Seite des Albums, die wirklich nach sehr viel Spaß klingt (dazu würde auch die Single "La Isla Bonita" gehören). Die Songs kann ich mir sehr gut im Sommer vorstellen, wenn man am Pool liegt und sich die Sonne auf den Bauch knallen lässt. Das mir genau diese Songs auffallen ist klar, schließlich sind sie die Single-Veröffentlichungen der LP.
Ein Highlight unter den Album-Tracks ist für mich "Love Makes the World Go Round", weil er sich aufgrund seines Sounds von den meisten sehr Synthpop-klingenden Liedern sehr positiv hervortut. Insgesamt ist "True Blue" ein wirklich sehr gelungener Longplayer, der seiner Zeit entspricht und trotzdem ein zeitloses Element vorweisen kann. Dabei stimmt auch die Dynamik auf dem Album, weshalb es mir egal ist, dass das Album "nur" aus 9 Liedern besteht - lieber 9 gute Lieder, als 15 mittelmäßige. 
Als Fazit kann ich also nur sagen: "True Blue, baby, I love you." <3                                          5/5


09. "Erotica" (5. Studioalbum)
Ich muss sagen, dass ich bei diesem Album am Anfang gedacht habe: was ist denn das jetzt? Der Track "Erotica" ist schon sehr anders als alles, was ich bis dato von Madonna gehört habe und noch hören werde (ohne zu viel verraten zu wollen). Und ich muss auch sagen, dass mir die Rezension zu diesem Werk wirklich schwer gefallen ist. Denn nach einer Weile des Anhörens (besonders nach "Waiting"), fand ich die LP an sich ganz okay. Allerdings hörte ich mir das Album NIE wieder an. Und das wird wahrscheinlich auch so bleiben. Wenn ich es mit den anderen Alben vergleiche, ist es für mich einfach schlecht bis höchstens mittelmäßig. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen. Besonders jetzt, wenn ich so zurückblicke, fällt mir auf, dass mir einfach nichts hängen geblieben ist - und darauf kommt es ja letztendlich an. Einzig den Song "Rain" fand ich dann auf "Something to Remember" gut. Doch was soll's, bei einer so langen Karriere, darf man sich auch mal einen Misstritt erlauben - den verzeihe ich ihr gerne, besonders nach dem, was danach noch alles kommen wird ;-)                                                                                                                          2/5

11. "Something to Remember" (2. Greatest Hits-Album) 
Dieses Best of-Album hat mich wirklich ab dem ersten Ton umgehauen. Nachdem mir ja "Live to Tell" auf "True Blue" so gefallen hat, dachte ich mir, mit einer Sammlung von Balladen kann ich nichts falsch machen - und ich lag richtig. Die CD sammelt alle Balladen bis Mitte der 90er und gibt uns zusätzlich drei komplett neue Songs.
Wenn mich jemand fragen würde, welche Lieblingssongs ich von dern Platte habe, dann könnte ich das nicht. Songs wie "Live to Tell", "Love Don't Live Here Anymore", "This Used To Be My Playground", "Forbidden Love", "Take a Bow", "Rain" oder "Oh Father" sind allesamt tolle Songs, die mir teils schon bekannt und teils noch völlig unbekannt waren. Allerdings muss ich sagen, dass besonders "Take a Bow" mir im Gedächtnis geblieben ist. Und hat sich mittlerweile zu einem meiner Lieblingssongs von Madonna entwickelt (neben "Live to Tell"). Aber die Liste meiner Madonna-Favoriten wird ja noch eh sehr lang werden (aber das erfahrt ihr später). Auch die neuen Lieder können allesamt überzeugen, besonders "You'll See" ist ein großer Zuwachs in Madonnas Hitliste.
Insgesamt ist die LP für mich einfach nur PERFEKT! Madonna überzeugt für mich besonders in den langsamen, reduzierten und gefühlvollen Stücken oder wenn sie eben sehr experimentell daher kommt (wie später auf anderen LPs). Das Album ist wirklich für jeden etwas, der sich an Madonna rantasten möchte, denn es wird dafür sorgen, dass man sich in sie verliebt - mit Garantie!         5/5

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             Alexa Feser - "Gold von Morgen"                          Rihanna - "FourFiveSeconds"                     

Sia - "1000 Forms of Fears"                USFÖ: die 7 Acts                Kelly Clarkson - "Heartbeat Song" 

                                                   
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Habt ihr eine Meinung zu den Alben? Oder habt ihr Verbesserungsvorschläge? Dann schreibt es in die Kommentare - ich freue mich über jeden Beitrag (:

Rezension: Alexa Feser - "Gold von Morgen"

Ja, ich wollte unparteiisch bleiben. Ja, ich wollte wirklich warten, bis alle Songs veröffentlicht sind und dann erst die einzelnen Songs durchgehen. Ja, ich wollte fair sein. Aber natürlich konnte ich nicht. Die Rede ist von den Beiträgen zu der ESC-Vorentscheidungsshow "Unser Song für Österreich". Die Sendung ist ja nun allseits bekannt, schließlich gibt es das Konzept dieser Vorentscheidung schon seit 2013 - nachdem es dann 2014 geupdatet worden war ;-)
Und dieses Jahr hatte ich in einem Sunday-VLOG davon berichtet, wer denn nun alles zum Vorentscheid antritt: Mrs. Greenbird, FAUN, Andreas Kümmert, Alexa Feser, LAING, Fahrenhaidt und Noize Generation konnten sich alle für das Finale qualifizieren. Allerdings stehen die Songs nur bei einigen wenigen fest: Mrs. Greenbird verriet z. B. das sie ihren Song "Shine Shine Shine" performen werden, LAING geht auf jeden Fall mit "Zeig deine Muskeln" an den Start, Fahrenhaidt mit "Frozen Silence" und ja... Alexa Feser mit "Glück" und "Mehr als ein Lied". Und da passierte es dann schon: ich schaute mir auf YouTube Akustik-Videos ihrer Songs an und war auf einmal gefangen in ihrer magischen Welt voller leidenschaftlicher Texte und bezaubernden Klavier-Begleitungen. Deshalb war es wirklich ungünstig, dass ich am nächsten Tag in der Stadt war und in einem CD-Laden über ihre Platte gestoßen bin - und sie mir sofort kaufen musste.


"Gold von Morgen" heißt nun das Werk und ich war wirklich gespannt, wie sich die Songs produziert anhören, schließlich klingen sie dann ja auch genauso auf der Eurovision-Bühne. Und direkt nach dem ersten Hören der CD verliebte ich mich in Alexa umso mehr. Das Album fängt dabei direkt mit den zwei Songs an, mit denen es auch beim ESC klappen soll: "Mehr als ein Lied", eine sehr ehrliche und wunderschöne Ballade, die im Refrain trotzdem noch mal so richtig Gas gibt und "Glück", der durch einen stapfenden Beat und tolle Instrumentalisierung hervorsticht. Die beiden Songs gefallen mir wirklich sehr gut. Besonders geeignet halte ich "Glück" für den ESC - in meinem Kopf spielt sich da immer die Performance ab: Alexa an einem großen Flügel, Kerzen auf der Bühne, Nebel auf dem Boden. Sie fängt mit dem Singen an, dabei kommen zwei Tänzer hervor und bewegen sich zu dem Track - hört sich total kitschig an, ist mir aber total egal. ich finde die Vorstellung ja SO schön und hoffe, dass es zu einer ähnlichen Umsetzung kommen wird.

© Warner Music Group Germany
Das Level fällt aber anschließend nicht ab: die erste Single "Wir sind hier" ist ein toller Midtempo-Song, der nicht nur durch seinen Inhalt sondern eben auch durch den Sound überzeugt. Auch "Dezemberkind" (einer meiner Favoriten) und "Peter Pan" schließen sich dieser Kombination an und entführen den Hörer in eine Welt, die man so gar nicht beschreiben kann, aus der man aber nie raus möchte.
Songs wie "Vom Suchen und Finden", "Ich bleibe", "Weiß" und "Held" sind zwar musikalisch gut, bestechen aber besonders durch ihre Geschichte und zeigen einen sehr würdevollen Umgang mit Situationen, die manchmal eben doch nicht ganz so einfach zu bewältigen sind. Und genau das ist es, was mich an Alexa so fasziniert: sie schafft es wunde Punkte zu treffen, richtig emotional zu sein und einen vollkommen in diese Welt mitzunehmen, gleichzeitig ist aber keine Spur von Aufgeben oder "am Boden zerstört daliegen" zu finden.Es zeigt sich eine starke Frau, die weiß, wie sie mit sich umzugehen hat, auch wenn sie manchmal rastlos und verwirrt ist - wer ist das nicht?

Zwei Songs will ich aber nicht vergessen: "Stadt ohne Skyline" und "Das Gold von morgen" sind Songs, die ebenfalls eine Geschichte erzählen, allerdings sind sie so raffiniert aufgebaut, dass man allein beim Zusammenspiel der Instrumente träumt und sich erstmal gar nicht auf den Text konzentrieren kann - weil man so in der Musik drin ist. Sowas erlebt man echt selten, dabei höre ich wirklich viel Musik und bräuchte das wirklich VIEL öfter.
Nach den elf Songs gibt es übrigens Akustik Piano-Versionen der Lieder "Wir sind hier", "Mehr als ein Lied", "Dezemberkind" und "Das Gold von morgen", die das ganze einmal auf die Stimme und das Piano reduzieren und die Songs noch authentischer daherkommen lässt.

Insgesamt ist die CD wirklich das Beste, was ich mir seit langem anhören durfte. So viel Emotionen, so viel tolle Rhythmen, eine tolle Stimme, authentische Präsentation und wirkliches Talent - wenn sowas beim Eurovision Song Contest keine Chancen hat, dann weiß ich auch nicht. Ich würde mich jedenfalls wirklich top repräsentiert fühlen, wenn Frau Feser dorthin geht - egal mit welchem Lied.

© Warner Music Group Germany
P. S.: Trotzdem freue ich mich natürlich auf alle anderen Songs beim Vorentscheid, so finde ich z. B. "Frozen Silence" von Fahrenhaidt sehr interessant und bin gespannt auf die Umsetzung - darüber aber mehr, wenn es so weit ist (:

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Sia - "1000 Forms of Fear"                                   USFÖ: die 7 Acts       


                                                  

Rihanna and Kanye West and Paul McCartney - "FourFiveSeconds" (5/5)


Anfang Januar leakte der Song
"World Peace"
/
nicht offizielles Cover!
Der Januar war wirklich ein sehr toller Auftakt für das musikalische Jahr 2015: es haben nicht nur einige Künstler ihre Singles veröffentlicht oder Alben in Aussicht gestellt - NEIN! Viele von ihnen haben auch mit der Promophase für ihr Werk angefangen. Und bei einer, warte ich ja (wie man jetzt schon weiß) ziemlich lange: Rihanna veröffentlichte ihr letztes Album "Unapologetic" 2012 und seit dem zähre ich von dem Longplayer und hoffe, dass ein Nachfolger bald kommt. Nachdem Anfang des Jahres der Song "World Peace" geleaked wurde (den Rihanna übrigens NICHT kommentierte), tut sich jetzt allerdings ein Hoffnungsstrahl am Horizont auf: Rihanna veröffentlichte gestern einen neuen Song und zwar zusammen mit Kanye West und Paul McCartney. Jap, richtig gehört, DER Paul McCartney. Und ja, auch Kanye West ist mit von der Partie. Und jetzt denkt man sich so: passen die überhaupt zusammen? Zumindest musikalisch scheinen sie zu harmonieren, schließlich veröffentlichten sie Ende des letzten Jahres das Duett "Only One", das zwar nur relativ erfolgreich war, doch trotzdem für Aufsehen sorgte. Und nun holen sie sich DEN internationalen Superstar der letzten Jahre mit ins Boot - und wie das klingt, erfahrt ihr natürlich hier als erstes ;-)

"FourFiveSeconds" ist ein Country-Song mit Pop-Einflüssen, der ziemlich "blank" daherkommt: lediglich eine Gitarre, ein Cello und eine Orgel (letztere eher selten) sind in dem neuen Song zu hören. Sonst nichts, außer Rihannas und Kanyes Stimme. Und besonders Rihannas Stimme sticht hervor, da sie viel stärker, sicherer und kräftiger klingt als bisher von ihr bekannt. Damit will ich nicht sagen, dass nicht schon Songs wie "Stay" oder "Unfaithful" stark gesungen waren, trotzdem hörte man immer wieder schwächere Stellen heraus. Dies ist bei "FFS" überhaupt nicht der Fall. Der Song fokusiert sich wirklich KOMPLETT auf ihre Stimme, stellt sie in den Mittelpunkt des Geschehens und erreicht mit ihr ihren Höhepunkt. Schön zu sehen, dass Rihanna auch bei einer so sperrlichen Instrumentalisierung noch überzeugen kann. Auch Kanyes Stimme gefällt, allerdings ist seine erste Strophe ziemlich überarbeitet worden, das hört man - und das gefällt mir dann wiederrum nicht so sehr. Alles in allem sind die Stimmen aber super. Übrigens spielt Paul McCartney anscheinend nur Gitarre und tritt im Wesentlichen als Songwriter auf - zu hören gibt es nichts.



Inhaltlich beschäftigt sich der Song mit einer gerade gescheiterten Beziehung: Rihanna stellt fest, dass es ihr reicht, will etwas trinken und schüttet dabei ihr Herz aus - dabei sind es sogar noch ganze drei Tage bis Freitag. Die Geschichte ist wirklich gut und überzeugt v. a. durch den Sound, die sie unterstreicht, denn Lyrics und Sound spielen wirklich PERFEKT zusammen. Besonders der Refrain bleibt dabei im Kopf, da er definitiv "Mitsing"-Charakter hat. Ich könnte mir gut vorstellen, in einer Bar zu sitzen und diesen Song mitzugröhlen.

Insgesamt bin ich positiv überrascht von Rihanna: nachdem sie in den letzten Jahren durch ihre zahlreichen Clubnummern oder ihren seichten Balladen aufgefallen ist, nie wirklich was gewagt hat und immer wieder die selben Einflüsse in ihre Arbeit miteinbezogen hat (die mir auch gefallen haben, aber nicht wirklich sehr innovativ waren), läutet sie nun eine völlig neue Ära in ihrer Karriere ein. "FourFiveSeconds" mag kein Mega-Überflieger-Top-Bestestes-Chart-topping-Erfolgs-Song sein, zeigt aber eine gereifte Rihanna, die sich etwas traut, neue Wege einschlägt und versucht mit ihrer Stimme zu experimentieren - und das gelingt ihr durch und durch. Wer also offen ist für eine etwas andere RiRi, der darf sich gerne bedienen - den Song gibt es nämlich seit heute auch in Deutschland zum Download.

P. S.: Übrigens bezeichnete Rihanna den Song NICHT als offizielle Lead-Single ihres Albums, es sei lediglich ein Vorgeschmack auf ihre "neue Musik" - kein Wort davon, inwiefern der Song auf ihrer neuen LP vorhanden sein wird.

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Sia - "1000 Forms of Fear"                                   USFÖ: die 7 Acts       


              Ich bin ein Star - holt mich hier raus!                            Kelly Clarkson - "Heartbeat Song"                                       

Ich bin ein Star - holt mich hier raus! - Titeltrack: Charli XCX

Und du tust es auch. Genau du. Der da jetzt sitzt. Garantiert. Sonst wärst du jetzt nicht hier. Natürlich ist die Rede von der Sendung Ich bin ein Star - holt mich hier raus!. Ja, wir alle haben uns über die Sara aufgeregt. Das sie auch gar nicht zu den Prüfungen will. Und natürlich ist das auch der Grund, warum wir sie immer wieder reinwählen. Und der Walter nervt auch langsam... so ein Weichei, Mecker, Mecker, Mecker. Die ganze Zeit. Ja, und die Patricia heißt in Zukunft Phönix P... oder doch lieber Patrizia Phönix? Egal wie sehr man sich darüber aufregt oder nicht, lustig und unterhaltend ist es allemal!

Und auch musikalisch gibt es was zu bieten. Denn wie jedes Jahr gibt es natürlich einen Titelsong zu der 9. Ausgabe der Show. Im Jahr zuvor war es "Hard Out Here" von Lily Allen, im Jahr davor dann "Troublemaker" von Olly Murs feat. Flo Rida. Und was haben diese beiden Songs gemein? Ganz genau, beide waren große Hits und positionierten sich auf Platz 2 der Single-Charts. Und natürlich war ich da gespannt auf den Nachfolger, denn beide Songs (und auch die dazugehörigen Alben) aus den vorherigen Staffeln fand ich große Klasse.
Besonders Olly Murs' "Troublemaker" ist mir sehr positiv in Erinnerung geblieben (und ganz nebenbei: aktuell überzeugt er mich schon wieder mit seinem neuen Song, den er zusammen mit Demi Lovato performt, mit dem prägnanten Namen "Up" - wer ihn noch nicht kennt, sollte das schleunigst nachholen, ein ganz TOLLER Song).


Aber genug zu den alten Hasen, es geht ja schließlich um die neue Häsin, um genau zu sein. Denn Charli XCX steuert im Jahr 2015 den Song "Break the Rules" zum Dschungelcamp bei. Und als man diesen dann im Fernsehen das erste Mal hörte, passierte 24 Stunden später genau das, was auch mit den vorherigen Songs passierte: sie platzierte sich im Nu damit auf #1 der iTunes-Singles-Charts in Deutschland. Doch wer ist diese Sängerin, die den Anschein macht, als ob sie quasi aus dem Erdboden plötzlich auftauchte und da war sie?

Charli XCX ist eine britische Songwriterin und Sängerin, die ihren Durchbruch zunächst einmal in Amerika feierte: dort steuerte sie nämlich den Refrain zum 2014-Mega-Hit "Fancy" von Iggy Azalea bei. Dieser schoss dann SOFORT auf Platz 1 der Singles Charts. Und auch international wurde der Song zum Sommerhit - und machte Iggy Azalea ganz nebenbei zu DER neuen Rap-Künstlerin schlechthin. Anschließend lies der Erfolg aber nicht aus: sie veröffentlichte nach dem Mega-Hype, den Song "Boom Clap", Teil des Soundtracks zum Film "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Dieser konnte sich in den Top10 weltweit platzieren - in Deutschland schaffte es die Nummer allerdings nur auf Platz 36. Danach folgte die US-Veröffentlichung ihres Albums "SUCKER".


Obwohl das so nicht stimmt: nach "Boom Clap" folgte nämlich erstmal die Veröffentlichung des Songs "Break the Rules" - ja und drei Monate später verwendet das Dschungelcamp den Song als Titeltrack und das Stück wird im deutschsprachigem Raum erfolgreich! Dabei ist der Song sehr tanzbar, wirkt besonders im Refrain (der in den Einspielern genutzt wird) sehr nach Dance-Pop, allerdings in den Strophen eher etwas experimentell daherkommt und damit eine tolle Mischung darstellt zwischen Dance-Pop, wie man ihn halt kennt und einem sehr neuem und frischem Sound - ein Erfolgsrezept, das schon Lily Allen mit "Hard Out Here" verfolgt hat.


Wer sich übrigens fragt ob es noch mehr gibt: Charli XCX bereitet gerade die Veröffentlichung ihres Albums für Europa vor und veröffentlicht vorher noch ihren neuen Song mit Rita Ora "Doing It" in England als Single. Bis dann anschließend am 13. Februar das komplette Album verfügbar ist. Übrigens mit einem Bonustrack, der "Red Balloon" heißen wird, extra für ihre europäischen Fans. Und wer schon so begeistert ist und sie live erleben möchte: die Sängerin ist die Vorgruppe von Katy Perry bei ihrer The Prismatic World Tour - die ich zufälligerweise besuchen werde und ich freue mich wirklich total auf diese Vorgruppe. Ich werde also berichten ;-)

nicht offizielles Cover!

Rezension: Sia - "1000 Forms of Fear"

Eigentlich wollte ich gar keine Rezensionen über Alben aus 2014 schreiben, allerdings habe ich bemerkt, dass ich doch den Drang verspüre, über meine Lieblingsalben aus dem letzten Jahr zu berichten. Entweder, weil ich sie einfach so herausragend fand, dass ich darüber reden möchte oder, weil ich das Gefühle habe, dass sie in Deutschland irgendwie noch nicht so ganz ihren Durchbruch erlebt haben, den sie allerdings zu tausend Prozent verdient hätten. Damit starte ich jetzt dieses Projekt, was kein festes Projekt ist... ich schreibe einfach immer dann, wenn ich gerade Lust dazu habe (:

Somit also zu dem 1. Album, was ich mir 2014 nur aus einem Grund gekauft habe: es gab eine 3 für 2 Aktion bei einem Elektrogeschäft und ich hatte schon zwei Dinge und brauchte nun also ein drittes. Und weil ich nichts anderes gefunden hatte, nahm ich "1000 Forms of Fear" von Sia mit - und bin froh, dass ich mich dazu entschieden habe. Wer Sia nicht kennt (der muss wohl auf dem Mond leben, aber egal), sie ist die Songschreiberin hinter unendlich vielen Hits wie z. B. "Titanium" von David Guetta, "Wild Ones" von Flo Rida, "Pretty Hurts" von Beyoncé und wohl ihr bekanntestes Werk, "Diamonds" von Rihanna. Außerdem ist sie schon seit Jahren in ihrem Heimatland Australien mit ihren Solo-Alben erfolgreich. Allerdings machte sie eine Pause, um eben für andere Künstler zu schreiben, aber auch um eine Pause aus der Öffentlichkeit zu bekommen. Letztes Jahr meldete sie sich dann als Sängerin zurück und hatte den Mega-Erfolg mit der Single "Chandelier". Dabei promotete sie die Single und das Album ohne ihr Gesicht - sie will es nämlich im Fernsehen nicht zeigen. Dafür hat sie die 12-jährige Tänzerin Maddie Ziegler, die auf der Bühne zu ihren Stücken tanzt, während Sia mit dem Rücken zum Publikum im Hintergrund singt. Und selbst ohne Gesicht schaffte es der Song in die Top10-Charts weltweit und ist ein heißer Anwärter für die Grammys 2015.

In Deutschland hat es einige Zeit gedauert bis der Song seine Beachtung fand, konnte sich nach Wochen gerade mal so auf Platz 10 hangeln. Einzig das Video scheint einer breiten Masse bekannt zu sein. Sonst aber nichts. Die wenigsten wissen, dass es ein dazugehöriges Album gibt. Zumindest scheint das so, denn "1000 Forms of Fear" platzierte sich nur auf Platz 30 der deutschen Album-Charts. Und als ich das heute gelesen habe, musste ich mich einfach schnell hinsetzen und über das Album berichten - denn es ist alles, was man sich von einem Pop-Album wünscht und näher an Kusnt als irgendeine andere LP. Durchzogen mit viel Gefühl, manchmal still und manchmal laut, laute Beats oder leise Töne, mal etwas rockiger und mal etwas mehr in die Midtempo-Richtung - Sia schafft es das Beste in sich hervorzubringen und sogar Hits wie "Diamonds" zu übertrumpfen. Und wer jetzt denkt: "Das kann doch gar nicht sein", der hat sich schwer getäuscht. Denn Sia ist in Höchstform - das hört man.

Nach dem Einstieg in die LP mit dem erfolgreichen "Chandelier", nimmt die Geschwindigkeit nicht ab: "Big Girls Cry", "Burn the Pages", "Eye of the Needle" und "Hostage" sind allesamt gefühlvolle und ernste Lieder, die allerdings die Geschwindigkeit von "Chandlier" beibehalten und dabei gleichzeitig andere Facetten zeigen. Besonders "Hostage" kommt sehr rockig daher, einen Einfluss, den ich jetzt so von Sia nicht erwartet hätte. Doch er hat es wirklich in sich und wäre für mich ein würdiger Single-Kandidat. "Burn the Pages" ist übrigens ein Lied, was mich total an den Sommer erinnert, warum auch immer. Die Beats im Hintergrund, der lockere Gesang im Refrain und die trotz dieser Tatsachen sehr eindringlichen Lyrics vermitteln mir einfach dieses Gefühl.

Anschließend wird das Album etwas nachdenklicher: "Straight for the Knife" ist die erste emotionale Nummer des Albums, die durch ihre Geschichte besticht, aber auch durch Sias Gesang - allerdings überzeugt sie da bei jedem Song. "Fair Game" bleibt dieser Stimmung treu, allerdings ist hier auf die Instrumentalisierung zu achten, diese ist nämlich total rafiniert. "Elastic Heart" kennen manche vielleicht als Duett aus dem Soundtrack von "Die Tribute von Panem - Catching Fire", auf dem Album liegt er allerdings in der Solo-Version vor. Diese wurde dann auch Anfang des Jahres als Single veröffentlicht, ebenfalls mit der Tänzerin Maddie Ziegler und dem Schauspieler Shia LaBouf. Der Song nimmt wieder etwas an Fahrt auf, hat allerdings auch eine sehr emotionale Gesichte. Eine perfekte Mischform aus den bisherigen Songs des Albums und gleichzeitig ein guter Abschluss für das zweite Drittel.

Screenshot aus dem Musikvideo zu "Elastic Heart"

Genau, denn das letzte Drittel besteht aus viel experimentelleren Songs. Versteht mich nicht falsch, jeder Song von Sia hebt sich von der Masse ab, aber diese Songs sind einfach noch einmal was anderes, gleichzeitig sind sie so passend, dass man sie genau deshalb liebt. "Free the Animal", "Cellophane" und "Dressed in Black" stechen durch ihre Art sehr hervor und unterscheiden sich allesamt vom Rest des Albums auf ihre individuelle Weise - schwer zu erklären, wenn man die Songs nicht kennt. Dabei gefällt mir allerdings der Song "Fire Meet Gasoline" am besten. Beim Hören des Songs, verschwindet man einfach komplett in die Welt von Sia und vergisst alles um sich herum - absoluter Lieblingstrack auf dem Album, allerdings könnte ich das zu den meisten Songs schreiben.

Wer also das Album noch nicht kennt, sollte echt zuschlagen, denn hier schrieb Sie Popgeschichte - und garantiert eines der besten Alben überhaupt veröffentlicht ;-)

Werbecover für "Big Girls Cry"

Werbecover für "Eye of the Needle"

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Madonna-Special: "Something to Remember"                       USFÖ: die 7 Acts       


               Robbie Williams - "Under the Radar"             50 Shades of Grey - Soundtrack                                             

#throwback-Madonna-Special: #2 "Something to Remember"


Als Einstieg in das #throwback-Madonna-Special gibt es jetzt die erste Album-Rezension von Madonnas drittem Studioalbum "True Blue". Viel Spaß!

3. "True Blue" (3. Studioalbum)
Das 3. Studioalbum der Queen of Pop war das erste Album, was ich mir jemals von ihr angehört habe - und ich bin wirklich total begeistert. Besonders angetan hat es mir die Ballade "Live to Tell", ein so schöner, herzzereisender Song, der wirklich unter die Haut geht und besonders durch Madonnas Gesang glänzt. Aber auch "Papa Don't Preach" überzeugt durch seine sehr schwierige Geschichte und das dazugehörige Video ist ja wirklich Kult! Der Titelgeber "True Blue" ist ein gute Laune Song und zeigt eine andere Seite des Albums, die wirklich nach sehr viel Spaß klingt (dazu würde auch die Single "La Isla Bonita" gehören). Die Songs kann ich mir sehr gut im Sommer vorstellen, wenn man am Pool liegt und sich die Sonne auf den Bauch knallen lässt. Das mir genau diese Songs auffallen ist klar, schließlich sind sie die Single-Veröffentlichungen der LP.
Ein Highlight unter den Album-Tracks ist für mich "Love Makes the World Go Round", weil er sich aufgrund seines Sounds von den meisten sehr Synthpop-klingenden Liedern sehr positiv hervortut. Insgesamt ist "True Blue" ein wirklich sehr gelungener Longplayer, der seiner Zeit entspricht und trotzdem ein zeitloses Element vorweisen kann. Dabei stimmt auch die Dynamik auf dem Album, weshalb es mir egal ist, dass das Album "nur" aus 9 Liedern besteht - lieber 9 gute Lieder, als 15 mittelmäßige. 
Als Fazit kann ich also nur sagen: "True Blue, baby, I love you." <3                                          5/5



Das #throwback-Madonna-Special stößt (zumindest so wie ich es sehe) auf positive Reaktionen. Nach der ersten Rezension von "True Blue", folgt nun die erste Bewertung eines Greatest-Hits-Albums von Madonna. Damit viel Spaß und bis bald ;-)

11. "Something to Remember" (2. Greatest Hits-Album) 
Dieses Best of-Album hat mich wirklich ab dem ersten Ton umgehauen. Nachdem mir ja "Live to Tell" auf "True Blue" so gefallen hat, dachte ich mir, mit einer Sammlung von Balladen kann ich nichts falsch machen - und ich lag richtig. Die CD sammelt alle Balladen bis Mitte der 90er und gibt uns zusätzlich drei komplett neue Songs.
Wenn mich jemand fragen würde, welche Lieblingssongs ich von dern Platte habe, dann könnte ich das nicht. Songs wie "Live to Tell", "Love Don't Live Here Anymore", "This Used To Be My Playground", "Forbidden Love", "Take a Bow", "Rain" oder "Oh Father" sind allesamt tolle Songs, die mir teils schon bekannt und teils noch völlig unbekannt waren. Allerdings muss ich sagen, dass besonders "Take a Bow" mir im Gedächtnis geblieben ist. Und hat sich mittlerweile zu einem meiner Lieblingssongs von Madonna entwickelt (neben "Live to Tell"). Aber die Liste meiner Madonna-Favoriten wird ja noch eh sehr lang werden (aber das erfahrt ihr später). Auch die neuen Lieder können allesamt überzeugen, besonders "You'll See" ist ein großer Zuwachs in Madonnas Hitliste.
Insgesamt ist die LP für mich einfach nur PERFEKT! Madonna überzeugt für mich besonders in den langsamen, reduzierten und gefühlvollen Stücken oder wenn sie eben sehr experimentell daher kommt (wie später auf anderen LPs). Das Album ist wirklich für jeden etwas, der sich an Madonna rantasten möchte, denn es wird dafür sorgen, dass man sich in sie verliebt - mit Garantie!         5/5

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Ankündigung des Specials                                                                Madonnas LPs im Überblick

Habt ihr eine Meinung zu den Alben? Oder habt ihr Verbesserungsvorschläge? Dann schreibt es in die Kommentare - ich freue mich über jeden Beitrag (:

Sunday-VLOG: Unser Song für Österreich - die ersten 7 Acts

Ich kann es noch gar nicht fassen, dass der ESC 2014 schon wieder über ein halbes Jahr her ist und das in knapp zwei Monaten der nächste Vorentscheid auf uns wartet. Es kommt mir vor wie gestern, dass ich mir Unser Song für Dänemark angeschaut habe, eifrig für Madeline Juno oder Elaiza gezittert und mich MEGA für Elaiza gefreut habe, als sie mit "Is It Right" gewonnen haben. Dann sah allerdings der eigentliche Song Contest nicht so gut aus: mit einem eher schlechten Platz 18 mussten wir uns zufrieden geben. Doch das hat meine Begeisterung über den Song nicht gestört: trotzdem ist und bleibt er für mich mein Lieblingssong 2014, den ich mir heute noch SEHR gerne anhöre und auch das dazugehörige Album "Gallery" kommt immer wieder zum Zug bei langen Autofahrten. Sogar ein Konzert ihrer "Gallery-Tour" habe ich von Elaiza besucht - eine Sache, die ich wirklich nur mache, wenn ich vom Interpreten überzeugt bin.

Moderatorin von "Unser Song für Österreich"
Deshalb ist es für den Nachfolger (was mich angeht) besonders schwer, denn er hat hohe Erwartungen zu erfüllen. Kommen wir erstmal zu dem Organisatorischem: der ESC-Vorentscheid ist wieder aufgebaut wie im Vorjahr. Es findet ein Club-Konzert am 19. Februar in Hamburg statt. Dafür konnte man sich bis zum 12. Januar noch bewerben, in dem man ein Video auf YouTube hochgeladen hat. Die Veranstalter suchen sich hier dann die zehn besten Acts aus, die dann um eine so genannte Wildcard kämpfen - wer diese gewinnt, darf als Newcomer beim richtigen Vorentscheid teilnehmen, eben so wie Elaiza es vorbildlich vorgemacht haben. Anschließend folgt am 05. März der richtige Vorentscheid. Hier werden alle Acts zunächst einmal einen Song performen. Die Zuschauer entscheiden sich dann für die besten vier, diese dürfen einen zweiten Song zeigen. Anschließend entscheiden sich die Zuschauer wieder für die besten zwei und für das Lied, welches sie bei dem jeweiligen Act am besten fanden. Diese Lieder werden dann von beiden Künstlern noch einmal performt, bis dann der Gewinner per Telefonvoting bestimmt wird. Moderieren wird übrigens wieder Barbara Schöneberger, die es wirklich toll gemacht hat im letzten Jahr. Der Prozess zieht sich etwas, ist aber definitiv besser, als der Vorentscheidsmodus beim Vorentscheid 2013. Trotz all der Kritik, finde ich die Show übrigens toll und freue mich auf die Ausstrahlung.

Doch kommen wir nun zu den oben genannten sieben Kandidaten, die jetzt schon feststehen. Eine Jury (die aus verschiedenen Labels und Musikexperten bestand) hatte nämlich die Wahl, zwischen Künstlern, die von ihren Plattenlabeln eingeschickt worden waren. Und diese sind nämlich diesen Mittwoch bekannt gegeben worden - und sofort gab es die üblichen Diskussionen.

Darfs mal wieder Deutsch sein?
Die erste Künstlerin, die um den Platz beim ESC kämpfen will, ist Alexa Feser. Sie singt eher akustisch-gehaltene Songs, die sehr reduziert sind und sich auf die Stimme und den Text konzentrieren. Mir persönlich sagt sie nur insofern was, dass ich mal eine Werbung für ihr Album "Gold von Morgen" gesehen habe und ich positiv überrascht war von ihrer Stimme. Auch beim Reinhören in den Longplayer konnte sich diese Begeisterung erhalten (wer mehr wissen will, der klickt einfach auf den oberen link beim Albumtitel) und ich persönlich würde mich sowieso sehr über einen deutschsprachigen Act beim ESC freuen. Die Songs, mit denen sie antreten wird, heißen "Glück" und "Mehr als ein Lied" (das gab sie auf ihrer Facebook-Seite bekannt)."Glück" ist ein Mix aus ihren reduzierten Klavier-Melodien und stampfenden Beats im Refrain. "Mehr als ein Lied"  schließt sich dem an, kommt trotzdem etwas ruhiger daher. Beide halte ich für großes Kino, wobei mir "Glück" fast noch besser gefällt. Es sind keine Ohrwürmer im typischen Sinne, allerdings kommen die Songs von Herzen, was ein großer Pluspunkt sein kann und deshalb hängen bleibt. Jetzt kommt es also nur auf die Darstellung auf der Bühne an. Und ich wäre da stark für den Einbezug zweier Ausdruckstänzer bei dem Lied "Glück", ähnlich wie beim Sias "Chandelier"-Video. Die ARD soll sich also mal was einfallen lassen ;-)

The Common Linnets 2.0?
Als nächster Act kommt Mrs. Greenbird. Diese waren ja die Gewinner der letzten Staffel X Factor und landeten mit ihrem Album in den Top10 der Charts. Nachdem man nun längere Zeit nichts mehr gehört hatte, trotz der Veröffentlichung ihres nächsten Albums "Postcards", melden sie sich also mit der Teilnahme an "Unser Song für Österreich zurück". Generell finde ich die Teilnahme klasse, allerdings habe ich die Befürchtung, dass sie zu sehr an den Zweitplatzierten im letzten Jahr erinnern: The Common Linnets. Diese waren ja mit ihrem Song "Calm After the Storm" super erfolgreich (noch erfolgreicher als der Gewinner-Song "Rise Like a Phoenix") und da ist die Gefahr einfach sehr groß, dass man Mrs. Greenbird nur als Nachmache empfindet - obwohl es die Konstellation schon länger gibt als die niederländische Band. Dadrin sehe ich leider die Gefahr. Wie auf ihrer Facebook-Seite bekannt gegeben, präsentieren sie ihre neue Single "Shine Shine Shine", der zweite Song wurde nicht erwähnt. Das genannte Stück ist eine Country-Pop-Nummer, die für mich etwas nach "No No Never" von Texas Lightning klingt - und damit waren wir damals auch nicht gerade die Überflieger beim Songcontest. Man muss also auf die zweite Nummer hoffen.

Reicht  nur die Stimme?
Einer, der ebenfalls durch eine Castingshow bekannt geworden ist, ist Andreas Kümmert. Der Sieger der dritten Staffel The Voice of Germany, landete mit seiner Single "Simple Man" promt auf Platz 2 der Single-Charts und auch sein Album erreichte eine Top10-Platzierung. Gute Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme beim Vorentscheid und dann beim ESC. Die Stimme ist definitiv einzigartig, hat Wiedererkennungswert und sorgt bestimmt für Gänsehaut. Allerdings ist die Musik nicht wirklich mein Fall. Aber auch hier gilt: erstmal die Songs abwarten, bevor man urteilt. Und wie schon gesagt, ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese Stimme beim ESC punkten kann - sie braucht nur eine ähnliche Nummer wie "Simple Man" um das europäische Publikum zu begeistern. Deshalb sollte man ihn gut im Auge behalten. Außerdem ist er bei vielen eh schon der heimliche Favorit des Abends.

'Natur-Klänge' für Europa?
Nun zu drei Acts, die ich noch gar nicht kenne: Fahrenhaidt, Noize Generation und Faun. Erstere ist wohl eine Newcomer-Kombo, die schon als Produzenten Erfolge erzielen konnten. So produzierten sie Songs für Yvonne Catterfeld, die No Angels oder The Baseballs (die ja selber letztes Jahr am Vorentscheid teilnahmen und kläglich versagten). Mit Songs "die von der Natur inspiriert" sind (so auf der eurovision.de-Seite geschrieben) und mit der kräftigen Stimm einer jungen Sängerin sollen sie es in Wien reißen. Meine Begesiterung hält sich noch etwas in Grenzen, aber auch hier: Songs erstmal abwarten, bevor man urteilt.

Ein DJ beim ESC?
Noize Generation ist ein DJ, der es nun als Solokünstler wissen möchte. Ich hab in YouTube in einige seiner Remixe reingehört, die allerdings ohne Stimme waren - falls er wirklich nur auf der Bühne steht und auf seinem DJ-Pult die Songs mixt, wird er 100 % untergehen. Ich hoffe also, dass es Gesang geben wird, sonst sehe ich schwarz. Der Song mit dem er antreten wird, heißt übrigens "A Song For You" und soll bald seine Premiere erleben. Ich bete für Gesang :D
Faun sagt mir was im entferntesten Sinne, weil es mal eine Werbung für ihr Album gab. Mehr auch nicht. Ich habe mal auf YouTube in ihre Lieder reingehört und kann nur sagen: für mich ist das ganz und gar nichts und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diese Art von Musik in Europa gut ankommen wird. Für mich ist der Act sowas wie Die Priester, die 2013 angetreten sind und Santiano aus dem letzten Jahr: man will das musikalische Spektrum erweitern und eben auch Alternativen bieten. Doch wie man schon in den letzten beiden Jahren gesehen hat, geht das in die Hose. Weshalb ich Faun nicht wirklich Chancen einräume.


Eine wahre Alternative für den ESC?
Minimal-Dance trifft ESC?
Warum nicht? ;-)
Und weil man einen Beitrag immer mit etwas positiven abschließen soll (wenn man das kann), komme ich nun zu dem Act, der mich am meisten überrascht, aber eben auch gefreut heut. Die Band Laing tritt nämlich ebenfalls in den Kampfring um das Ticket nach Wien an. Diese könnte bekannt sein aus dem Bundesvision Song Contest, der von Stefan Raab jährlich veranstaltet wird. Dort traten sie nämlich mit "Morgens Immer Müde" auf und erreichten Platz 2. Auch ihre Alben schafften es in die Top20, allerdings schafften sie nie wirklich den Durchbruch. Überraschend, denn ihre Stimmen sind wirklich sehr gut und gemischt mit modernen Minimal-Dance-Pop und ironisch-gehaltenen Texten ist das wirklich eine gute Mischung. Die Single "Safari" konnte mich schon im letzte Jahr überzeugen, weshalb ich hoffe, dass sie gespielt werden darf. Problem ist, dass sie, glaube ich, zu früh veröffentlicht wurde. Die Lieder dürfen nämlich frühestens am 1. September des vorherigen Jahres erschienen sein, "Safari" wurde aber am 29. August 2014 veröffentlicht. Ich drücke also die Daumen, dass die EBU da eine Ausnahme macht. Wenn nicht, fände ich vom neuen Album die Songs "Wechselt die Beleuchtung", "Karneval der Gefühle" (obwohl dieser SEHR experimentell daher kommt) oder "Zeig deine Muskeln" würdige Vertreter - und die einzigen Songs, die einer breiten Masse gefallen könnten. Dabei haben Laing schon bei der eurovison.de-Seite leicht angedeutet, dass sie "Muskeln zeigen werden" (klare Andeutung an den oben genannten Song).Wie auch immer, ich bin sehr gespannt wie Deutschland auf den Act reagiert, schließlich ist die Band nicht "everybodys cup of tea", wie die Engländer sagen würden und ihre Songs sind eben nicht alle so wie "Morgens immer müde".

Abschließend kann ich nur sagen: ich bin froh, dass die Künstler sich von den Künstlern aus den letzten Jahren unterscheiden und besonders froh bin ich darüber, dass es zwei deutschsprachige Acts gibt - Alexa Feser und Laing - die außerdem auch (ohne, dass die Songs von Laing feststehen) bis jetzt meine Favoriten sind. Aber, man sollte ja nicht zu früh urteilen: jeder der Acts hat die Chance zu überzeugen, es kommt ja am meisten auf den jeweiligen Song an.
Trotzdem habe ich andererseits manche Acts für mich schon aussortiert: Fahrenhaidt, Faun und Noize Generation klingen für mich, allein von den Beschreibungen, einfach nicht nach Eurovision-Material. Und diese Bilanz ist ganz schön schockierend, es fällt ja für mich quasi schon knapp die Hälfte aus dem Rennen... aber, sehen wir es optimistisch: der Vorentscheid war schon immer für eine Überraschung gut ;-)
Außerdem: Zu den sieben Acts gesellt sich ja noch die Wildcard, die, wie wir von Elaiza wissen, noch einmal alle Favoriten verdrängen kann. Freuen wir uns also auf eine tolle und hoffentlich erfolgreiche Suche nach dem richtigen Interpreten, der Deutschland beim Eurovision Song Contest 2015 in Wien vertreten darf!

Bewerbervideos kann man sich auf eurovision.de anschauen!



Übrigens: für mich geht es beim ESC gar nicht mehr unbedingt um den Contest und welche Platzierung wir erreichen. Ich LIEBE es einfach neue Künstler kennenzulernen. So wie es letztes Jahr mit Elaiza war. Sie schnitten vielleicht beim Contest eher schlecht ab, ich war aber trotzdem begeistert von ihrem Album, ihren Songs und den Auftritten. Was ich damit sagen will: der Eurovision ist eben nicht alles.Und an die ganzen Leute, die schon - bevor sie irgendwelche Songs gehört haben - meckern: wartet doch lieber mal ab, bevor man die Künstler zerreist. Kein Wunder, dass niemand Lust hat Deutschland zu repräsentieren. Außerdem ist es ja ein SONG Contest, da kommt es auf die Songs an - und beim Anhören der bereits bekannten Songs, habe ich persönlich z. B. schon zwei deutliche Favoriten - mehr dazu erfahrt ihr, wenn alles offiziell bestätigt ist ;-)
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Hier zu den Kandidaten des Clubkonzerts:

The 100 Day #EurovisionChallenge                            UsfÖ: die Wildcard-Kandidaten

Und hier kommt ihr zu meinen aktuellen Beiträgen:

            Kelly Clarkson - "Heartbeat Song"                   Robbie Williams - "Under the Radar Volume I"         

Madonna - "True Blue"                                "Fifty Shades of Grey" - Soundtrack

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Single-Rezension: Kelly Clarkson - "Heartbeat Song" (4/5)

Und auf das Schreiben dieser Rezension freue ich mich schon seit ich weiß, dass dieser Song veröffentlicht wird. Es geht um Kelly Clarksons neue Single "Heartbeat Song" aus ihrem noch zu erscheinenden 7. Studioalbum "Piece by Piece". Schon in meinem #Vorfreude auf 2015-Eintrag hatte ich erwähnt, dass ich mich auf ihr Album freue (obwohl noch gar keine Ankündigung auf eine Single oder Album veröffentlicht war) und nun ENDLICH ist es so weit: "Heartbeat Song" wurde am Dienstag, dem 14.01.2015 als Download in Deutschland veröffentlicht. In den USA schaffte es der Song schon in die Top10 der iTunes-Singles-Charts, hierzulande scheint der Song allerdings wenig Beachtung zu finden - schade, denn normalerweise überzeugt Kelly zunächst einmal mit ihren Singles und dann ganz besonders mit dem dazugehörigen Longplayer.

"Heartbeat Song" ist alles, was man sich von einer Kelly Clarkson erhofft: etwas rockig, eine Prise Pop, eine stimmgewaltige Sängerin und ein 1a-Text, so wie man ihn eben von Kelly kennt. Und doch unterscheidet er sich von den früheren Pop-Liedern der Sängerin: handelten "Since U Been Gone", "Behind These Hazel Eyes" oder "Stronger (What Doesn't Kill You)" noch von Trennungen oder dem Moment kurz davor, erzählt der neue Song die Geschichte eines glücklichen Paares und wie die Sängerin überhaupt erst durch die eine Person wieder lernte, was es heißt, seinen Herzschlag zu spüren. Untermalt wird das ganze durch eine Rock/Pop-Mischung, die sich abhebt von den Songs, die zur Zeit im Radio laufen (besonders die Songs von Taylor Swift im Moment).
Trotz allem muss ich sagen, dass ich beim ersten Hören des Songs etwas enttäuscht war. Ich hatte noch zu sehr "Stronger (What Doesn't Kill You)" im Kopf - einer meiner absoluten Lieblingstracks und Single eines meiner absoluten Lieblingsalben, "Stronger", weshalb ich dann also erstmal etwas nüchtern reagiert habe. Nach mehrmaligem Hören erwischte ich mich aber doch, wie ich mitsang oder den ganzen Tag einen Ohrwurm davon hatte - gleiches passierte übrigens bei "Mr. Know It All" aus dem oben genannten Album. Ein gutes Zeichen wie ich finde ;-)

Daher freue ich mich wirklich auf das neue Werk von Kelly Clarkson. Denn mich überzeugt sie seit ihrem 1. Album "Thankful" immer wieder und schafft es tatsächlich, sich immer wieder neu zu erfinden. Wer den Song also nicht gehört hat, sollte das schnellstmöglich nachholen und sich genauso sehr auf das Video als auch auf alle anderen Überraschungen rund um "Piece by Piece" freuen, denn lohnen tut es sich allemal.

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Hier kommt ihr zu meinen aktuellen Beiträgen:

    Robbie Williams - "Under the Radar Volume I"        Madonna - "True Blue"   
Rihanna - "World Peace"                              "Fifty Shades of Grey" - Soundtrack


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Rezension: Robbie Williams - "Under the Radar Volume I" (5/5)

Er ist der "Greatest Artist of the 1990s", verkaufte mehr als 77 Millionen Tonträger weltweit und ist immer für eine Überraschung gut - und wenn es die skurille Aktion ist, seine Frau bei der Geburt zu filmen und die Videos auf YouTube hochzuladen. Die Rede ist natürlich von dem Entertainer schlechthin - Robbie Williams. Dieser hatte die letzten Jahre große Erfolge zu verbuchen: sein neuntes Album "Take The Crown" war ein europaweiter Erfolg, sein 2. Swing-Album "Swings Both Ways" und die dazugehörige Single "Go Gentle" platzierten sich in zahlreichen Charts in den Top10.
Und neben all diesen Errungenschaften, geht er mal ganz nebenbei auf Touren, hat ungefähr 1.000.000 Auftritte im TV, Radio und Festivals. Achja, und Kinder erziehen und bekommen passt da natürlich auch noch rein. Und weil das alles noch nicht reicht, veröffentlichte er im Dezember 2014 sein nunmehr 11. Studioalbum "Under the Radar Volume I".

Doch das Album unterscheidet sich von allen anderen davor. Es wurde nämlich NUR auf Robbie Williams Website bzw. Shop veröffentlicht und war dort ausschließlich im Dezember verfügbar. Die darauf vorhandenen Songs sind Raritäten, die Robbie entweder mal irgendwo performt hat (die dann nie als Studio-Version erschienen sind), B-Seiten oder einfach nur Songs, die zwar in der Arbeit zu den Alben entstanden sind, aber nie auf diese gepasst haben oder zu spät fertig wurden. Und genau deshalb wollte Robbie sie mit der ganzen Welt teilen: er hatte das Gefühl, sie wären so gut, dass sie mit der Welt geteilt werden sollten. Und um das ganze Besonders zu machen - und weil die Zeit für eine große Promotion wahrscheinlich zu knapp war - veröffentlicht er es ganz frei von irgendwelchen Plattenfirmen, nur auf sich gestellt.

Und wer sich diese bestellt hat, der kann mit allerhand rechnen: von rockigen Rhythmen bei den ersten Songs "Bully" oder "H.E.S (Heavy Entertainment Show)", letzteres eine Hommage an sein eigenes Entertainment-Talent und bestimmt ein Liebling bei den zukünftigen Live-Konzerten, zu funkigen Pop-Tönen bei "Raver" oder "The Brits", über Jazz/Swing-inspirierte Songs wie "National Treasure" und "Super Tony" bis hin zu ruhigen Balladen á la "Bullet", "The Edge" oder "Love Is You" ist wirklich alles dabei. Dabei kramt Robbie tief in seinem Reportoire und erinnert teilweise an seine Alben "I've Been Expecting You", "Escapology" (hier erinnert mich "The Cure" sehr dran) und "Reality Killed the Video Star" oder erfindet sich selber neu und zeigt eine etwas andere Seite von sich (besonders "Bully" sticht hier hervor). Das größte Highlight ist für mich persönlich (und auch für viele andere Fans, schaut man sich verschiedene Kommentare und Beiträge in Foren oder Blogs an) die Ballade "All Climb On" - ein wahnsinnig eingängiger und sehr gefühlvoller Song, den ich so von Mr. Williams noch nicht gehört habe.

Doch im Prinzip könnte ich hier wirklich alle Songs einzeln hervorheben, denn jeder der insgesamt 14 Songs hat etwas an sich, dass man immer wieder hören möchte. Für mich ist es (ohne Witz!) das beste Robbie-Williams-Album überhaupt! Kein Wunder also, dass ich mir seit Sonntag (dem Tag als ich es mir runtergeladen habe) nichts anderes anhöre - richtig gehört, ich habe mir das Album nämlich bestellt. Am Sonntag. Und jetzt alle so: "HÄ? Hat er nicht geschrieben, dass Album gab es nur im Dezember?". Jap, richtig. Allerdings war die Nachfrage so groß, dass Robbie ab dem 14. Januar 2015 weitere Kopien (sowohl als Download, als physische CD und als signierte CD) anbietet. Und wer sich für die physische CD entscheidet, bekommt einen gratis Mp3-Download! An eurer Stelle würde ich mich aber beeilen, denn beim letzten Mal waren sie im Nu vergriffen ;-)

P.S.: Aufgrund der Euphorie, die ich nach dem Anhören des Albums "Under The Radar" hatte, bestellte ich mir übrigens Robbies neuntes Studio-Album "Take the Crown" in der Deluxe-Edition nach. Leider muss ich sagen, dass ich total enttäuscht bin vom Album. Ich finde es nicht mehr als mittelmäßig, einzig "Candy", "Different", "Not Like the Others" und die zwei Bonus-Tracks "Reverse" und "Eight Letters" können mich überzeugen - zum Glück habe ich mir das Album NACH "Under the Radar" angehört, sonst hätte ich Robbie vielleicht schon abgeschworen gehabt als "Take the Crown" veröffentlicht wurde. Das nenne ich mal Schicksal ;-)



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        Marina & the Diamonds - "Froot"         Rihanna - "World Peace"        Madonna - "True Blue"

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#throwback-Madonna-Special: #1 "True Blue"


Als Einstieg in das #throwback-Madonna-Special gibt es jetzt die erste Album-Rezension von Madonnas drittem Studio-Album "True Blue". Viel Spaß!

Das 3. Studioalbum der Queen of Pop war das 1. Album, was ich mir jemals von ihr angehört habe - und ich bin wirklich total begeistert. Besonders angetan hat es mir die Ballade "Live to Tell", ein so schöner, herzzereisender Song, der wirklich unter die Haut geht und besonders durch den emotionalen Gesang Madonnas hervorsticht. Aber auch "Papa Don't Preach" überzeugt besonders durch seine Geschichte und das dazugehörige Video ist fast schon ein kleiner Mini-Film. "True Blue" ist für mich ein guter Laune-Song, der zeitlos ist und den ich mir sehr gut im Sommer vorstellen kann, wenn man am Pool liegt und sich die Sonne auf den Bauch knallen lässt. Das genau diese drei Songs hervorstechen ist klar, schließlich wurden sie auch als Single ausgekoppelt. Auch die vierte und fünfte Auskopplung des Albums ("Open Your Heart" und "La Isla Bonita") sind deshalb wahre Hitgiganten.
Ein besonderes Highlight unter den Album-Tracks ist für mich "Love Makes the World Go Round", weil er sich aufgrund seines Sounds von den meisten sehr Synthpop-klingenden Liedern sehr positiv hervortut.
Ingesamt ist "True Blue" ein wirklich sehr gelungener Longplayer, der seiner Zeit sehr entspricht und trotzdem zeitlose Elemente vorweisen kann. Dabei stimmt auch die Dynamik auf dem Album. Als Fazit kann ich nur sagen: "True Blue, baby, I love you." <3

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Hier kommt ihr zu meinen aktuellen Beiträgen:

        Marina & the Diamonds - "Froot"         Rihanna - "World Peace"        #Vorfreude auf 2015

"Fifty Shades of Grey" - Soundtrack

Hier kommt ihr zu meinen älteren #throwback-Madonna-Einträgen:

Ankündigung des Specials                                                                Madonnas LPs im Überblick

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Rezension: "Fifty Shades of Grey" - Soundtrack

Du hast es gelesen. Sehr wahrscheinlich. Nein ganz bestimmt. Sonst wärst du jetzt nicht hier. Und falls du es noch nicht gelesen hast, dann kannst du die Filmveröffentlichung gar nicht mehr erwarten - so wie ich! Denn ich habe die Bücher gelesen, obwohl das stimmt nicht ganz, ich habe die ersten zwei Bücher gelesen, danach wurde es echt langweilig. Aber das hält mich nicht davon ab, mich auf den Film zu freuen. Schon seit über einem Jahr gibt es regelmäßige Schlagzeilen um die Verfilmung: "Sehen Sie hier, das ist Anastacia", "Sehen Sie hier, das ist Christian" oder "Oh, hier der erste Trailer".
Und als dieser veröffentlicht wurde, war die ganze Welt sprachlos - nicht nur, weil man erste Szenen bewundern konnte, sondern auch, weil die Queen of R'n'B zu hören war - Beyoncé. Und das mit einem Song, der allseits bekannt ist, nur in neuem Gewand auftauchte: "Crazy in Love". Dieser wurde nämlich eigens für den Film neu produziert und abgemischt. Doch wie sich der komplette Song anhört, das weiß man noch nicht - es gibt nur einen kurzen Teil zu hören im Trailer. Ja, und dann fragte sich die Welt: wer mag wohl noch alles auf dem Soundtrack vertreten sein? Mit der Veröffentlichung des zweiten Trailers gab es dann eine erste weitere Überraschung: diesmal wurde nämlich "Haunted" aus Beyoncés fünften Studioalbum als Musik verwendet. Richtig gehört. Zwei Songs einer Künstlerin auf einem Soundtrack. Doch das schien die Musikwelt nicht zu stören... und ich stand da und dachte mir: UND WER NOCH? Ich meine, im Ernst, klar freu ich mich über Beyoncé, ABER WER NOCH?! ;-D

1. Die Tracklist:
Anfang Januar war es dann so weit und ich bekam die Antwort auf die Frage: WER NOCH? Wie die Antwort lautet, seht ihr hier:


Ich freue mich über einige sehr bekannte Künstler und Künstlerinnen: so bin ich sehr froh, dass die beiden Beyoncé-Songs also WIRKLICH die Tracklist geschafft haben, außerdem freue ich mich RIEßIG über Skylar Grey, die gefällt mir nämlich auch total gut auf dem Song "Bed of Lies" mit Nicki Minaj auf dem Album "The Pinkprint". Außerdem bin ich wahnsinnig begeistert davon, dass Sia ein Lied zum Soundtrack beisteuert. Diese ist ja im letzten Jahr mit ihrem Album "1000 Forms of Fear" total durchgestartet und erreichte ihr erstes Nummer 1-Album in Amerika damit - und den Song "Chandelier" kennt ja jetzt wirklich jeder ;-) Freue mich also sehr auf "Salted Wound".
Auch über die Bekanntheit mancher Künstler bin ich sehr überrascht: das Annie Lennox, Frank Sinatra und The Rolling Stones tatsächlich auch aufgeführt werden ist dann doch sehr erstaunlich.
Außerdem finde ich es klasse, dass ich manche Künstler gar nicht kenne (AWOLNATION, Vaults oder Danny Elfman) - da freue ich mich, diese entdecken zu dürfen.
Was sagt ihr zur Tracklist? Begeisterung? Empörung? Enttäuschung? Lasst es mich wissen!

offizielles Cover

2. Die Songs:

2.3. The Weeknd - "Earned It" 4/5
Dieser Song wurde als erste Single des Soundtracks am 23. Dezember 2014 veröffentlicht. Ein R'n'B-Song, wie man ihn von The Weeknd kennt, wenn man ihn denn kennt. Er besticht v. a. durch seinen Text, da er wirklich eine Geschichte erzählt, dabei setzt die Musik im Hintergrund quasi Akzente und unterstreicht wichtige Aussagen des Liedes. Mir gefällt, dass der Song zwar langsam daherkommt, trotzdem eine gewisse Sexyness aussprüht - dezent und radikal an manchen Stellen, wie Christian Grey eben.
Das Video gibt es übrigens in voller Länge auf diversen Plattformen zu sehen - simple Gestaltung und trotzdem sehr passend zum Film.



2.5. Ellie Goulding - "Love Me Like You Do" 5/5
Ja, und nun zur zweiten Single des Soundtracks, welche am 07. Januar 2015 released wurde. Und keiner geringere als Ellie Goulding singt sie, diese großartige Nummer die sich "Love Me Like You Do" nennt. Und es ist eine perfekte Ballade, die wohl die Liebesseite des Films zum Ausdruck bringt. Ellie Goulding ist ja besonders durch ihre schnelleren Tracks bekannt geworden, doch ich finde sie mit einer Ballade am schönsten. Und "LMLY" ist wirklich das schönste, was ich seit langem hören durfte. Ich bin so froh, dass Ellie Goulding sich dazu bereit erklärt hat, den Song zum Film beizusteuern. Wer reinhören möchte, kann das auf vevo.com machen - da gibt es die Audio-Version des Songs als auch das offizielle Video, das einige Ausschnitte aus dem Film (na klar!) als auch Tanzszenen von Ellie Goulding mit einem sexy Tänzer zeigt - für's Auge ist also wieder was dabei ;-)



2.7. Sia - "Salted Wound" 3/5
Wie schon erwähnt, gibt es diesen Song sofort als Download wenn man sich den Soundtrack zum Film vorbestellt. Das habe ich getan und war deshalb auch ganz gespannt, was uns Sia da für einen Song bieten wird. Heraus kam ein sehr akustischer, leiser und emotionaler Song, der die Sängerin von einer eher weicheren Seite zeigt. Ich würde den Song in die Richtung von "Love Me Like You Do" einordnen, allerdings lange nicht so stark wie diesen. Denn irgendwie fehlt mir was an dem Song. Versteht mich nicht falsch, ich LIEBE Sia und ich werde mir auch diesen Song wieder anhören, allerdings ist er einfach im Vergleich zu ihrem aktuellen Album "1000 Forms of Fear" nicht so stark wie die Songs, die man darauf finden kann. Allerdings bin ich besonders bei diesem Track sehr gespannt, wie er im Film verwendet wird.
Insgesamt zeigt auch der dritte Song eindrucksvoll, auf was für einer hohen musikalischen Leven wir uns befinden und macht mich nur noch umso gespannter, was es noch alles zu entdecken gibt in der Welt von Fifty Shades of Grey.

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Hier kommt ihr zu meinen aktuellen Beiträgen:



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