Single-Rezension: Ann Sophie - "Black Smoke"

Was habe ich nicht alles berichtet über den deutschen Vorentscheid: von vorherigen Einschätzungen bis hin zu Live-Tickern gab es wirklich alles, was das deutsche ESC-Herz höher schlagen lässt. Und nach einem turbulenten Vorentscheid und viel Berichterstattung in den letzten Wochen, wurde es doch immer ruhiger um Ann Sophie, die Zweitplatzierte, und ihrem Song "Black Smoke" - so ruhig, dass es der Song gerade einmal auf Platz 29 der Singles Charts schaffte. Für eine Newcomerin mag dies schon ein erster Erfolg sein, doch schaut man sich die Siegerbeiträge des Vorentscheids in den letzten Jahren an, stellt man fest: seit Lena schafften es alle Beiträge in die Top 10 und wurden teilweise zu richtigen Radiohits.
Was fehlt also "Black Smoke" um zu eben diesem zu werden? Ist der Song wirklich schlechter als die vorherigen Beiträge? Oder liegt es vielleicht gar nicht am Song, sondern vielmehr an der Geschichte, die man mit ihm verbindet?

Ich bin schon seit dem Vorentscheid (um genauer zu sein seit Veröffentlichung der Single, dies passierte nämlich schon einige Tage vorher) ein Fan von "Black Smoke". Der Song ist cool, bezieht verschiedene Elemente mit ein, klingt mal Oldschool und mal total frisch - dabei überzeugt nicht nur die Instrumentalisierung, sondern auch der Text ist sehr schlau geschrieben worden und hat eine Einzigartigkeit an sich, die irgendwie begeistert - manche mehr, manche weniger. Und selbst wenn man mit dem Ergebnis des Vorentscheids nicht zufrieden ist (darüber habe ich hier ja schon berichtet), muss man einfach eingestehen: Ann Sophie hat eine MEGA Stimme und bietet eine Bandbreite, die nicht jeder Pop-Sänger vorzuweisen hat.

Und genau dieses Gesamtpaket überzeugt mich so sehr, dass ich diesen Song seit Anfang März ständig anhöre - jeden Tag, mehrere Male in verschiedenen Versionen: einmal in der Studio-Version, der Live-Gewinner-Version oder auch in der akustischen Version aus dem ARD-Morgenmagazin oder der Talkshow DAS!.
Doch wenn man sich die physische CD holt, dann gibt es noch viel mehr: als B-Seite bekommt man (natürlich) den zweiten Song "Jump the Gun" - der ist aus dem Clubkonzert oder auch von "Unser Song für Österreich". Diesen performte sie nämlich damals als erstes. Und auch dieses Lied ist stimmlich absolut auf den Punkt. zwar gefällt mir hier die Live-Version sogar nocht etwas besser als die Studio-Version, die doch eher ein wenig überproduziert klingt, doch trotzdem erkennt man das Talent von Ann Sophie sehr gut.



Wer also unvoreingenommen an die Geschichte herangeht, wird auf eine junge Sängerin treffen, die Talent, Stimme, Bühnenpräsenz und Wiedererkennungswert und einen SUPER Ohrwurm im Gepäck hat - gute Voraussetzungen für ein tolles Abschneiden im Mai oder, und das wünsche ich hier noch viel mehr, langfristigen Erfolg.

P. S.: Während der ECHO-Verleihung vor einer Woche kündigte Ann Sophie übrigens schon ihr erstes Studioalbum an, welches noch VOR dem Eurovision Song Contest, vermutlich am 24.04.2015 erscheinen soll. Dieses hat den passenden (und hoffentlich auch für Wien zustimmenden) Namen, 
"Silver Into Gold".

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Hier kommt ihr außerdem zu meinen aktuellen Beiträgen:

                             Nena - "Lieder von früher"                   Carly Rae Jepsen - "I Really Like You"

The 100 Day #EurovisionChallenge-TAG

Meine lieben Freunde, ich habe mich dazu entschieden bei einem TAG mitzumachen, da ich eh schon immer Lust auf sowas hatte, allerdings nie wusste, welcher TAG es denn nun sein soll. Und da hatte ich dann auf Facebook was entdeckt: unter Eurovision-Fans gibt es eine Challenge, die sich (wie der Titel schon verrät), The 100 Day Eurovision Challenge, nennt. Hier sollen einem die restlichen Tage bis zum Contest versüßt werden, indem man jeden Tag, eine andere Frage rund um den Song Contest beantwortet - und ich als totaler Fan muss da natürlich mitmachen (:
Ich werde aber nicht jeden Tag eine Frage beantworten, sondern jede Woche die nächsten sieben, das ist für mich angenehmer - außerdem gibt es jede Woche ein Update, wie meine momentane Top10 aussieht, schließlich werden bis Mitte März alle Kandidaten feststehen. Momentan gibt es 10 Songs die man sich anhören kann und einige Künstler, die zwar feststehen, die allerdings noch keinen Song präsentiert haben.
Wer sich darüber informieren will, wie der deutsche Vorentscheid aufgebaut ist, welche Kandidaten antreten und und und, der sollte meine zwei Beiträge anklicken:


Hier erfahrt ihr außerdem auch meine Favoriten, allerdings geht noch einmal ein Extra-Beitrag zu den einzelnen Liedern hoch, wahrscheinlich kurz vor dem eigentlichen Event am 05. März, da ich diese in dem Beitrag nicht berücksichtigen konnte, weil sie noch nicht veröffentlicht waren.

Aber genug geredet, kommen wir erstmal zur Challenge und zur Beantwortung der ersten Fragen:

1. Lieblingssong aus deinem Lieblingsjahr:
Ganz klar: meine Lieblingsjahre waren eindeutig 2010 (weil mich da das Eurovision-Fieber richtig gepackt hat und weil wir da natürlich gewonnen haben). Deshalb wäre das Lena mit ihrem Siegersong "Satellite", außerdem bin ich weit darüber hinaus noch ein großer Fan von ihr.
Ein weiteres Lieblingsjahr war 2014. Hier fand ich besonders die Kandidaten sehr stark, es gab viele Acts, die mich wirklich überzeugen konnten (Conchita Wurst, The Common Linnets. Molly Smitten-Downes, Elaiza, Aram Mp3, Ruth Lorenzo, Sanna Nielsen, András Kállay-Saunders, Sebalter, Carl Espen, Paula Seling & Ovi,....). Ihr seht, ganz viele Kandidaten und dazugehörigen Lieder waren wirklich herausragend! Und trotz allem: ich fand "Is It Right" von Elaiza einfach bezaubernd. Das Lied ist nicht jedermanns "cup of tea", aber ich habe mich einfach sofort in die Band und ihre Lieder verliebt - weshalb ich auch wirklich traurig war, dass sie nur Platz 18 erreichten. Trotzdem ist und bleibt der Song mein Liebling aus dem letzten Jahr.



2. Dein Lieblingsgewinner
Mein Lieblingsgewinner wäre wahrscheinlich auch wieder Lena, da ich mir damals wirklich mindestens ein Jahr lang "Satellite" rauf und runter angehört habe. Allerdings will ich mich nicht wiederholen, deshalb würde ich sagen, mein Lieblingsgewinner aus einem anderen Jahr wäre Loreen mit "Euphoria". Ich fand das Lied wirklich klasse und ich fand auch, dass es zum ersten Mal in der Eurovision-Geschichte ein Song war, der wirklich den aktuellen Musikzeitgeist wiedergespiegelt hat. Man dachte sich nicht: "Ja, typisch für Eurovision" - im Gegenteil, es passt wunderbar in die Zeit und hatte trotzdem etwas sehr erfrischendes, neues und interessantes - deshalb finde ich auch, dass der Song verdient gewonnen hat. Auch das dazugehörige Album "Heal" hab ich mir damals übrigens angehört - wer wissen möchte, wie das bestehen konnte, der klickt am besten hier.

3. Dein Lieblingssong einer weiblichen Solo-Künstlerin
Sanna Nielsen. Also wenn ich Lena und Loreen jetzt rausrechne. Aber selbst hier im Vergleich würde ich sagen, dass "Undo" mir wirklich sehr gefallen hat und ich es tagelang rauf und runter gehört habe. Und selbst jetzt, knapp ein Jahr nach Veröffentlichung gefällt mir der Song wirklich MEGA gut. Er war auch letztes Jahr einer meiner Favoriten auf den Sieg. Die Stimme, die Performance, das Bühnenbild überhaupt das ganze Konzept hat einfach gestimmt. Für mich definitiv All Time Favourite!



4. Mein Lieblingssong aus der Schweiz
Die Schweizer. Ein sehr lustiges Völkchen. Und jedes Jahr verändern sie ihren Geschmack, hat man das Gefühl, denn jedes Jahr schicken sie einen komplett anderen Künstler dahin - und das meine ich durchaus positiv. Besonders letztes Jahr überraschten sie mit Sebalter und seinem sehr eigenen Song "Hunter of Stars" - zunächst dachte ich mir: "Was ist das denn?", doch an dem Eurovision-Final-Abend war ich von dern Performance so begeistert, dass ich im nachhinein wirklich den Song anhörte und das immer und immer wieder.
Ich will auch nichts vorweg nehmen, aber auch dieses Jahr erging es mir mit dem Song ähnlich: "Time to Shine" soll beim ESC 2015 der Schweiz den Sieg bringen. Und auch hier dachte ich: "Was ist das denn?" und komischerweise, nach mehrmaligem Hören gefällt mir der Song dann doch ganz gut. Deshalb würde ich wieder, wie bei der ersten Frage, zwei Antworten liefern: einmal "Hunter of Stars" und einmal "Time to Shine" von Mélanie René.

5.  Dein Lieblingssongs eines männlichen Künstlers
Uhhhhh, sehr schwierig. Männer haben es in der Regel schwerer mich zu überzeugen - das gilt nicht nur beim Eurovision, sondern auch in der "normalen" Popwelt. Ich muss auch gestehen, dass ich recherchieren musste bei diesem Punkt - bei den anderen ist mir immer sofort jemand eingefallen. Aber als ich ihn dann gefunden habe, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Tom Dice und sein Lied "Me & my Guitar" waren 2010 neben Lena definitiv einer meiner Favoriten! Es war alles ganz einfach gehalten, keine große und spektakuläre Bühnenshow, einfach nur er und seine Gitarre - genauso wie es der Song auch suggeriert. Und das blieb mir wirklich in Erinnerung, weshalb es mich sehr freute, dass er in den Top10 gelandet ist.

6. Dein Lieblingssong einer Band
Die einzige richtige Band, die mir wirklich gut gefallen hat und das von Anfang an war A Friend in London 2011 in Düsseldorf mit ihrem Song "New Tomorrow" - das trat für Dänemark an und erreichte im Finale einen 5. Platz. Für mich hätte der Song Siegchancen und er gefiel mir definitiv VIEL besser als "Running Scared", was anschließend ja gewonnen hat. Und selbst jetzt, ganze vier Jahre später, überzeugt mich der Song noch genauso sehr, wie damals. Ich höre ihn mir gerne an und sehe mir auch gern den Auftritt dazu an. 


7. Dein Lieblingssong aus Belgien
Hier muss ich es kurz halten: Tom Dice übertrifft nichts!

8. Dein Lieblingssong aus den bisher veröffentlichten Songs für den ESC 2015
Auch schwierig, man will ja den Tag nicht vor dem Abend loben. Aber bis jetzt konnten mich die Niederlande mit "Walk Along" begeistern und Ninas "Warrior" aus Georgien ist für mich bis jetzt DIE Überasschung schlechthin - wird also ein heißes Kopf an Kopf rennen zwischen diesen zweien - aber wie gesagt, ich urteile nicht zu vorschnell, da ja die meisten Songs noch ausstehen.

9. Dein Lieblingssong aus Deutschland
Auch hier geht es mal wieder kurz und knackig: zum einen Lena mit ihrem Siegersong "Satellite" und zum anderen Elaiza mit "Is It Right".

10. Dein Lieblingssong eines Duetts
Oh Mann, ich bin wirklich gar kein Freund von Duetts beim Contest - die meisten davon sind immer viel zu schnulzig und erfüllen immer irgendwie ein Klischee. Meist ist es eine Liebesballade, die Frau trägt ein langes, wallendes Kleid, der Typ steht da wie bestellt und nicht abgeholt und die beiden spielen ein Liebespaar vor, dass irgendwie, irgendwelche Probleme hat und am Ende ist natürlich wieder alles gut - gäääähhhhhnnnn!!
Deshalb ist mein Lieblingssong eines Duetts ein ganz anderer Act: Paula Seling & Ovi präsentierten beim Eurovision Song Contest 2010 ihren Song "Playing With Fire" und ergatterten den 3. Platz. ICH LIEBE DIESEN SONG!! Er ist so frisch und anders und versprüht sowas positives, gleichzeitig aber auch etwas sehr emotionales - hach, ich bin einfach begeistert. Übrigens traten sie letztes Jahr mit dem Song "Miracle" an, den ich auch sehr gut fand.

11. Dein Lieblingssong, der den 2. Platz erreichte
Ja, hier bin ich wahrscheinlich mit den meisten deckungsgleich: The Common Linnets hätten, wenn es nur um den Song alleine gegangen wäre, zu 100 % gewinnen müssen. Klar, ich war auch für Conchita Wurst, einfach nur, weil sie ein positives Signal setzte für ein offenes und tolerantes Europa. Aber "Calm After the Storm" ist wirklich ein MEGA Ausnahmesong, der durch seine Einfachheit besticht und sich sowas von jedem Klischee befreit, was man mit dem Eurovision verbindet. Die Performance war atemberaubend. Ich muss sagen, dass ich beim ersten Hören erst dachte: "Okay, voll ungewöhnlich, ob das ankommt?". Doch als ich den Song im Finale gesehen habe, wie er arrangiert ist, wie das Bühnenbild war, usw., da war ich nur noch begeistert und der Song schaffte es auf meine Favoritenliste!


12. Song, den du am Anfang nicht mochtest, jetzt aber liebst
Na gut, lieben vielleicht nicht, aber ich finde das er mit jedem Mal besser geworden ist und verdient gewonnen hat - jaaaa, es ist ein Song der sogar gewonnen hat. Und als ich das erste Mal "Rise Like a Phoenix" gehört habe, dachte ich mir auch: "was ist das denn für ein altmodischer, abgeklatschter und total berechnender Song?". Gar nicht deshalb, weil er von Conchita Wurst gesungen war, im Gegenteil, ich finde es toll, für was sie steht, wie sie v. a. zu sich steht und das Leben lebt, das sie leben möchte. Wirklich beeindruckend! Aber der Song war am Anfang einfach zu Klischee für mich. Doch dann sah ich die Performance bereits im Halbfinale und war einfach hin und weg und wusste: das muss der Sieger werden. Conchita sah wunderbar aus, das Bühnendesign war einfach der Hammer und ihre gesanglichen Fähigkeiten sind einfach nicht zu toppen. Und wir wissen ja alle, wie es ausgegangen ist ;-)

13. Song, den ich mag, den ich mir jetzt aber nicht anhören kann
Ja, also ich mag wirklich "Not Alone" von Aram Mp3, aber irgendwie kann ich ihn mir schon seit längerer Zeit nicht anhören - ich glaube, dass der Song irgendwann seine Überraschung verliert. Bei den ersten Mal war man noch begeistert, dass der Song erst einmal eine Ballade ist und gegen Ende dann richtig abgeht. Dieser Effekt ist einfach irgendwann vorbei, was ja nichts schlimmes ist, trotzdem kann man ihn ja gut finden :-)

14. Song, den ich zwar nicht verstehe, aber ich versuche immer mitzusingen
Haha, da kann ich mich an zwei Songs erinnern: einmal "Kedvesem" von ByeAlex (Ungarn), der 2013 von Deutschland sogar 12 Punkte bekam und einmal von Eythor Ingi, "Ég á Líf", aus Island. Diese zwei Songs sind mir so im Gedächtnis geblieben und ich höre sie mir heute noch SEHR SEHR gerne an, einfach weil sie so anders sind. Trotzdem verstehe ich natürlich KEIN WORT von ihnen, das ist mir aber auch egal, weil ich einfach das Gesamtpacket der Songs liebe. "Ég á Líf" ist für mich einfach so emtional, ich fühle mich irgendwie total verbunden zu dem Song. Und auch die Präsentation fand ich in Malmö durchaus gelungen. Leider schaffte es der Song nur auf Platz 12 :-(
Was mir jetzt noch beim Recherchieren aufgefallen ist: 


14. Dein Lieblingssong aus den Niederlanden
Hier geht es ebenfalls kurz: Wie oben schon erwähnt "Calm After the Storm" und neu, weil erst dieses Jahr antrit, "Walk Along" von Trijntje Oosterhuis.

15. Dein Lieblingssong aus Dänemark
Also entweder "New Tomorrow" von A Friend in London oder DAS Gewinnerlied "Only Teardrops" von Emmelie de Forest. Damals war das auch mein Favorit, wobei ich ja noch einen anderen Song favorisierte - aber dazu später mehr. "Only Teardrops" ist übrigens nicht die einzige Nummer, die ich von Emmelie gut finde: "Rainmaker", welches sie letztes Jahr performte oder ihre Single "Drunk Tonight" können mich ebenso überzeugen wie ihr Gewinnerlied. "Only Teardrops" sticht trotzdem total hervor. Ich fand schön, dass es zwar ein Song war, der zum Eurovision passte, allerdings trotzdem neue Elemente mit einbezog und man merken konnte, dass alles genauso war, wie Emmelie de Forest sich das gewünscht hätte. In ihr Album habe ich übrigens nie reingehört - ist das gut?


16. Dein Eurovision-Lieblingssong aller Zeiten
Das ist mal richtig schwer. Aber ich vermute es ist mal wieder "Satellite" von Lena, da ich einfach durch diesen Song, erst so richtig mit dem Eurovision zu tun bekommen habe.

17. Dein Lieblingssong aus Polen
Ich fand "My Slowianie - We Are Slavic" letztes Jahr einfach zum Brüllen komisch. Die Performance war so over the top, total klar und vorhersehbar, aber es war einfach lustig. Und das braucht man ja auch bei einem so langen Abend. Klar, ich hab mir den Song danach, nie wieder angehört, aber das ist auch völlig egal: an dem Abend hat er mich zum Lachen gebracht und das werde ich nie vergessen. Außerdem kann ich mich sonst auch an keinen polnischen Song aus der Vergangenheit erinnern xD

18. Dein Lieblingssong aus Russland
Das mit Russland ist so eine Sache. Ich finde ihr Verhalten manchmal total daneben (damit meine ich das beim ESC und ihre Berichtserstattung) und auch diese Punkteschieberei nervt mich immer total. Trotzdem rechne ich es Russland groß an, dass sie Conchita Wurst letztes Jahr satte 5 Punkte gegeben haben. Ihre Lieder finde ich außerdem auch nie wirklich mega schön, außer in einem Jahr, da fand ich den Song wirklich gut: "Believe" von Dima Bilan ist so ziemlich einer meiner ersten Assoziationen mit dem ESC (gut, außer Gracia und Texas Lighting und so, aber das ist ja auch logisch, kommen ja aus Deutschland). Damals fand ich die Schlittschuhläuferin auf der Bühne super und ich weiß noch, wie oft ich mir dann den Song angehört habe, weil er zwar total ESChaft ist, allerdings eben trotzdem schön.
Neben diesem Gewinnersong fand ich außerdem "What If" von Dina Garipowa im Jahr 2013 gut oder auch sehr unterhaltsam die Babuschkis mit "Party for Everybody" :-D

19. Lieblingssongs, die auf dem letzten Platz landeten
2011 trat für die Schweiz Anna Rossinelli an mit ihrem Song "In Love for a While". Sie wurde damals als "schweizerische Lena" bezeichnet, weil sie ebenfalls eine sehr reduzierte Performance ablegte und dieses Mädchenhafte ausstrahlte, nur das sie blond war und Lena braunhaarig. Ihr Song war dabei ziemlich süß und gut vorgetragen und ich war wirklich geschockt, als sie sich damit auf den letzten Platz beförderte - definitiv nicht verdient!

20. Lieblingssong aus Malta
Ich möchte mir hier nicht großartig rum suchen müssen und ich muss einfach gestehen, dass ich GAR keinen Song aus Malta jetzt hier hin schreiben könnte - was einfach zeigt, dass mir keiner hängen geblieben ist.

21. Lieblingssong aus Israel
So, jetzt wiederholt sich ein Beitrag nochmal: Israel schickte 2013 die Sängerin Moran Mazor mit dem Lied "Rak bishvilo" an den Start und ich war eigentlich sicher, dass das Lied ins Finale kommt - zu früh gefreut, es schaffte es nämlich nicht. Ich liebe es trotzdem und höre es mir heute noch sehr gerne an (:

22. Lieblingssong, der sich nicht für das Finale qualifizieren konnte
Hier würde mal wieder der Beitrag von vorher passen, Moran Mazor ist einfach klasse! Aber um mal etwas Abwechslung reinzubekommen: wie konnte sich Emmy aus Armenien mit ihrem Song "Boom Boom" bitte nicht qualifizieren? Ich war so begeistert von der Nummer und dachte mir, sie sei quasi schon fest fürs Finale gesetzt... trotzdem tut das nichts an der Qualität des Songs - die ist nämlich SUPER!

23. Deine Lieblingsperformance
Ich fand die Performance zu "Taken by a Stranger" von Lena im Jahr 2011 einfach super. Sie wirkte so anders, es war alles perfekt durchdacht und sie spielte einfach diese tolle Kunstfigur auf der Bühne. Ich war so überrascht v. a. wenn man die Performance mit der ein Jahr zuvor vergleicht. Und nur wegen diesem Überraschungseffekt hat Lena für mich damit meinen Award für "Lieblingsperformance" verdient.



24. Dein Lieblingssong aus Schweden
Robin Stjernberg mit dem Song "You" - und ich war TOTAL verliebt. Ich fand den Song sehr eingängig, einzigartig und wunderbar vorgetragen - gut, das Outfit war echt nicht so gut, aber diese STIMME!! Einfach bombastisch. Das dieser Beitrag echt nur Platz 14 erreichte, schockierte mich fast mehr als Cascada mit ihrem Platz 21.

25. Dein Lieblingssong vom dänischen Vorentscheid Dansk Melodi Grand Prix
Ich schaue diesen Vorentscheid leider nicht (so weit geht mein Fansein dann doch nicht :D). Deshalb würde ich jetzt einfach "Only Teardrops" von Emmelie de Forest sagen.

26. Dein Lieblingssong aus Griechenland
Der Gewinnersong von 2005 ist wohl die früheste Erinnerung an den ESC für mich. Elena Paparizou mit "My number one" ist einfach MEGA! Das Stück ist eingängig, die Performance unvergesslich und die Stimme kann durchaus überzeugen - für mich immer noch das Beste, was Griechenland seit dem geschickt hat.

27. Dein Lieblingssong aus dem 50er, 60er und 70er Jahren
Oh Gott, das kann ich nun wirklich nicht beantworten, denn dafür verfolge ich den Eurovision nicht so lange. Ich kann aber sagen, dass ich die Klassiker gut finde. Udo Jürgens, ABBA, Celin Dion und so. Aber jetzt nicht speziell wegen ihren Auftritten, sondern weil sie einfach zu Megastars wurden und man was von ihnen kennt.

28. Dein Lieblingssong aus Norwegen
Ja, das hat sich nämlich dieses Jahr verändert: normerlweise hätte ich "Fairytale" von Alexander Rybak gesagt, allerdings tritt dieses Jahr das Duo Morland & Debrah Scarlett mit dem Song "A Monster Like Me" an und diese mystische Ballade hat es mir einfach angetan *.* Definitiv ein Favorit für mich (:



29. Dein Lieblings-Intervalact
Jaja, die EBU lässt sich schon immer was einfallen, wenn es um die Pausenfüller geht. Ich fand damals Flying Bach und Jan Delay in Deutschland gut, allerdings gefällt mir auch "Rainmaker" von Emmelie de Forest als ESC-Soundtrack 2014 SUPER!

30. Dein Lieblingssong aus Dänemark
Da bleibe ich bei "Only Teardrops" von Emmelie de Forest.

31. Dein Lieblingssong aus dem ESC-Jahr 2011
Ganz klar: "Taken by a Stranger" - ich fand den Song SO anders als alle anderen Songs, der Auftritt war einfach gigantisch und zeigte eine gewandelte, reife und sehr professionelle Lena - einfach perfekt!

32. Deine Lieblingsmoderatoren
Wie sollte es anders sein: Stefan Raab, Anke Engelke und Judith Rakers. Nicht nur, weil es das Jahr in Deutschland war, ich fand die drei einfach lustig, sie haben wunderbar harmoniert und es war so ein toller Witz, aber auch Ernsthaftigkeit dabei.



33. Deine Lieblings-ESC-Szene
Ich weiß nicht ganz genau, was damit gemeint ist, ich verstehe das jetzt so, ob mir was besonderes im Kopf hängen geblieben ist. Ich fands 2010 lustig, als in Spaniens Auftritt ein Zuschauer einfach auf die Bühne rannte - natürlich blöd für den Sänger, aber für die Zuschauer lustig :-D Und wenn es um die Vorentscheide geht, dann toppt natürlich Unser Song für Österreich 2015 nichts - der Moment als Andreas Kümmert einfach "NEIN" sagt, wird wohl in die Geschichte eingehen.

34. Dein Lieblingslied aus Frankreich
Ohne Mist, ich fand letztes Jahr "Moustache" einfach MEGA gut.... das es ausgerechnet für sie der letzte Platz wurde, tat mir echt leid. Und wie man ja auch an meinen vorherigen Top10-Platzierungen erkennen kann, gefällt mir Frankreich dieses Jahr auch sehr gut (:

35. Dein Lieblingssong aus Rumänien
Wie oben schon geschrieben, Paula Seling & Ovi mit "Playing with Fire", wobei ich letztes Jahr "Miracles" mit den gleichen Sängern genauso gut fand.

36. Dein Lieblingssong aus Italien
"L'essenziale" von Marco Mengoni aus dem Jahr 2013 ist mein All Time-Favourite wenn es um Italiens Beiträge geht. Diese romantische Sprache, die Stimme, die Inszenierung - einfach alles, ist da perfekt!

37. Dein Lieblingssong aus Melodi Grand Prix
Diesen Vorentscheid schaue ich nicht, deswegen gibt es da nichts :D

38. Dein Lieblings-ESC-Logo
Also ich fand in Deutschland 2011 hat alles gestimmt: "Feel your heart beat" war ein tolles Motto, die Visualisierungen und Graphiken, die Einspieler als auch die gesamte Idee war einfach herausragend - aber es ist ja klar, dass man das als Deutscher sagt. Sonst fand ich 2013 das Motto ("We Are One") zwar etwas belanglos, allerdings empfand ich die Schmetterlinge als Graphiken SEHR schön. Übrigens finde ich das diesjährige Motto auch total doof "Building Bridges" - hört sich an wie ein Werbe-Slogan für Gerüstebauer....



39. Dein Lieblingssong aus der Türkei
Boah, echt schwierig, habe ich wirklich keinen :/ die Türkei ist ja auch seit drei Jahren nicht mehr dabei und davor sind sie mir nie aufgefallen (gut, 2010 die band maNga, aber die war mal gar nicht meins).

40. Dein Lieblingsrocksong
"Hardrock Hallelujah"? Ne, da gibt es jetzt gar keinen.... bin nicht so der Rock-Hörer.

41. Dein Lieblingslied aus Großbritannien
Eindeutig: "Children of the Universe" von Molly - allerdings ist hier die Studio-Version top, die Live-Version war nur so lala. Trotz Top10-Einschätzung der Buchmacher, landete Molly dann auf Platz 17 - knapp vor Elaiza, die auf den letzten Platz gewettet wurden. Trotzdem höre ich mir den Song noch sehr gerne an und finde "Children of the Universe" den besten Song, den UK seit mehreren Jahre geschickt hat.
Allerdings gefiel mir auch "I Can" von Blue sehr gut - nur gibt es VIEL bessere Songs von Blue als diesen, deswegen liste ich ihn jetzt nicht sepperat auf.


42. Dein Lieblingssong aus Slowenien
Der diesjährige Song "Here for You" - dieser setzt sich sehr stark ab von vielen ESC-Nummern, wirkt einerseits wie eine Hymne, andererseits wie ein coller R'n'B-Song- Der Mix wird's machen und könnte Slowienen eine Top10-Platzierung beschaffen ;-)

43. Welcher Erinnerung an den ESC bringt dich zum Lachen
Als Lena damals in Oslo lauter "12 Punkte" bekommen hat, da sagte mein Vater zu mir: "Also, wenn die jetzt noch mal 12 Punkte bekommt, dann geb ich dir 50 Euro - das kann ja wohl nicht sein!"... Tja, Deutschland bekam anschließend sieben weitere Male Douze Points... ich muss da immer so lachen, weil mein Vater, den wirft nichts so leicht um und selbst er war SO fassungslos, als Deutschland da abgeräumt hat.

44. Dein Lieblingssong aus Ungarn
"Running" von András Kállay-Saunders aus dem Jahr 2014. Ernsthaftes Thema, tolle Inszenierung, großartige Stimme - das Gesamtpaket eben. Auch Katie Wolf mit "What About My Drams" empfand ich übrigens als Hit-Garanten - warum dieser es nicht in die Top10 geschafft hat, frage ich mich bis heute.



45. Dein Lieblingssong aus den Vorentscheidungen, der es nicht geschafft hat
Dieses Jahr fand ich den Vorentscheidsmodus in Österreich sehr interessant: Künstler bewerben sich, treten vor mehreren Experten auf, die sechs Besten arbeiten mit einer Jury an Songs mit weltweit bekannten Produzenten und präsentieren diese. Anschließend entscheiden eine internationale Jury und die TV-Zuschauer, wer das Ticket ins ESC-Finale bekommt. Sehr gut und um Welten besser als das Unser Song für...-Konzept - da darf sich Deutschland gerne mal eine Scheibe abschneiden.
Auf jeden Fall trat dort ZOE an - eine Sängerin, die auf Französisch versuchte zu überzeugen. Diese bewarb sich mit dem Song "Adieau" - den ich einfach UNWAHRSCHEINLICH GUT finde... hätte Österreich das geschickt, wäre das glatt meine Nummer 1 gewesen.

46. Dein Lieblings-Dance-Song
Puhhhhh, das ist aber schwer.... nein, ist ja wohl klar: "Euphoria" übertrifft nichts!

47. Dein Lieblingssong aus Spanien
"Dancing in the Rain", 2014. Ruth Lorenzo war für mich einer der Favoriten. Ihr seht, 2014 war irgendwie mein Jahr.... der Song war einfach atemberaubend schön, die Aufmachung klasse und die Stimme großartig... wie sowas "nur" Platz 10 macht, ist für mich ein Rätsel.



48. Dein Lieblingssong aus Portugal
Auch hier: ich habe keinen Lieblingssong aus diesem Land - Sorry! Ich will hier echt nicht faul wirken, aber ich will auch niemanden anlügen. Ich verfolge nicht jeden Vorentscheid und erst recht nicht jeden Kandidaten in jedem Jahr - das wäre mir zu zeitintensiv.

49. Dein Lieblingssong aus dem Jahr 2012
Neben "Euphoria"? "Zaleilah" von Mandinga aus Rumänien. Der Song ist einfach so COOL und mischt verschiedene Musikrichtungen perfekt miteinander - ein Song, den ich mir immer noch sehr gerne anhöre.



50. Dein Lieblingslied aus Mazedonien
Wenn ich für Portugal das nicht habe, dann wohl kaum für Mazedonien, tut mir leid!


Sooooo und zum Schluss, wie versprochen, meine Top10 ALLER Songs - richtig gehört, mittlerweile stehen ja wirklich alle Songs und Interpreten fest, weshalb ich jetzt einen ganz guten Überblick über die Länder habe. Wirklich begeistern konnten mich drei Beiträge: Azerbaijan, Georgien und die Niederlande (die letzteren beiden ja schon seit einigen Wochen/Monaten). Sonst hat sich auch eine ganze Menge geändert, aber seht selbst:

01. Azerbaijan: Elnur Hüseynow - "Hour Of The Wolf"
02. The Netherlands: Trijntje Oosterhuis - "Walk Along"
03. Georgia: Nina Sublatti - "Warrior"
04. Switzerland: Mélanie René - "Time To Shine"
05. Belgium: Loic Nottet - "Rythm Inside"
06. Albania: Elhaida Dani - "I'm Alive"
07. Ireland: Molly Sterlin - "Playing With Numbers"
08. Norway: - Morland & Debrah Scarlett - "A Monster Like Me"
09. Slovenia: Maraaya - "Here For You"
10.Israel: Nadav Guedj - "Golden Boy" 

Elnur mit "Hour Of The Wolf" ist wirklich mein ABSOLUTER Favorit - ich mag Azerbaijan-Beiträge normelerweise nicht so, weil ich finde, dass sie immer das selbe zum ESC schicken. Aber Elnur hat einfach eine grandiose Stimme... Sonst gefallen mir unsere Nachbarn die Schweiz SEHR, mit ihrer etwas rockigeren Nummer "Time to Shine"... zu den anderen ist nicht viel zu sagen. Albanien gefiel mir nach mehrmaligem Hören sehr gut, den Hype in gewissen ESC-Foren kann ich aber nicht ganz nachvollziehen. Der Song ist gut, allerdings frage ich mich, wie sie ihn auf der Bühne visualisieren wollen... das stelle ich mir nämlich schwierig vor. Übrigens ist Schweden bei mir auf Platz 11 obwohl er ja schon der Gewinner bei den Buchmachern ist.... warum?

Darum: Schweden ist ja (mal wieder) Favorit und ich mag den Song eigentlich auch, allerdings finde ich, dass er SEHR nach "Lovers in the Sun" von David Guetta klingt... und damit versaut man sich es bei mir ja ein wenig. Ich will nicht sagen, dass es ein Plagiat ist, allerdings musste ich sofort an die Nummer denken und seit dem muss ich das immer dann, wenn ich die Nummer höre. Jetzt könnte man sagen, ja aber "Rhythm Inside" klingt wie "Royals" von Lorde - das finde ich z. B. auch, allerdings nur die ersten 10 Sekunden, dann wird es zu einem anderen Song. Aber gut, ich muss mich ja nicht rechtfertigen ^^



Damit war's das auch schon von meinem kleinen, großen TAG. Was haltet ihr von den Songs, die ich euch aufliste? Und was sagt ihr zu den bereits Songs für die Eurovision 2015? Seht ihr einen klaren Favoriten oder meint ihr, dass noch alles offen ist? Lasst einen Kommentar da, denn mich interessiert eure Meinung sehr (:


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Hier kommt ihr zu meinen aktuellen Beiträgen:


                        #throwback-Madonna-Special                Rihanna - "Towards the Sun"


                        Alexa Feser - "Gold von Morgen"            Carly Rae Jepsen - "I Really Like You"                                           


Habt ihr eine Meinung zu den bisherigen Songs des #ESCs 2015? Oder habt ihr Verbesserungsvorschläge? Dann schreibt es in die Kommentare - ich freue mich über jeden Beitrag (:

Single-Rezension: Carly Rae Jepsen - "I Really Like You"

Wenn man einen Ohrwurm haben möchte, dann sollte man sich diese Künstlerin einfach ein einziges Mal anhören und man hat den Ohrwurm seines Lebens! Die Rede ist natürlich von "Everybodies Darling"-Carly Rae Jepsen. Diese landete ja vor ca. 3 Jahren einen DER Hits mit ihrer Single "Call Me Maybe". Damals noch als kleines, schüchternes und neues Mädchen entdeckt und als eben dieses auch verkauft, ist seit dem viel passiert: sie spielte am Broadway in dem Stück "Cinderella", kümmert sich liebevoll um ihre Fans, schließt sie z. B. in ihre Leseabenteuer ein, in dem sie jeden Monat ein Buch vorstellt und auch bei Twitter oder Instagram kann man eine Menge lesen und sehen - nur die Musik gab dabei in den letzten Monaten etwas kürzer. Doch das sollte sich bis vor wenigen Tagen ändern, dort kündigte sie nämlich die langersehnte Single aus ihrem neuen Album an.


Und als ich den Titel, "I Really Like You", gelesen hatte, dachte ich mir: "oh nein! Jetzt kommt entweder total die kitschige Ballade oder Girlie-Pop vom Feinsten". Doch damals hatte ich ja keine Ahnung, den tatsächlich ist "I Really Like You" ein Gute Laune-Song, der eher zurückhaltend anfängt, dann aber so richtig reinhaut und im Refrain so eingeht, dass man nach dem ersten Mal hören schon mitsingen kann - wenn das mal kein neuer Rekord für die "Call Me Maybe"-Sängerin ist! Dabei geht es, ähnlich wie bei diesem, um eine gerade beginnende Liebesromanze, wie man sich immer näher kommt und sich aber in diesem Moment einfach nicht so richtig traut, wirklich ganz zu seinen Gefühlen zu stehen. Hach, wie schön ist es doch jung zu sein!

Übrigens ist das dazugehörige Video definitiv einen Klick wert - dort seht ihr Tom Hanks wie er anscheinend mit Carly Rae Jepsen Rollen getauscht hat. Seit "Call Me Maybe" habe ich wahrscheinlich nicht mehr über ein Video SO gelacht wie in diesem. Dabei sieht die Sängerin übrigens sehr gereift aus und gleichzeitig sehr gesund, ein tolles Vorbild also und genau das richtige für Kinder und Jugendliche ;-)

Dabei ist der Song nach "Towards the Sun" von Rihanna außerdem ein weiterer (sehr früher) Sommerhit des Jahres 2015, bei dem ich mir gut vorstellen kann, ihn mir unter Palmen anzuhören (: Und wen es noch interessiert: bis jetzt weiß man keine anderen Details zum zweiten Studioalbum der Sängerin - einzig "I Really Like You" sei uns bis jetzt gegönnt

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3. "True Blue" (3. Studioalbum)
Das 3. Studioalbum der Queen of Pop war das erste Album, was ich mir jemals von ihr angehört habe - und ich bin wirklich total begeistert. Besonders angetan hat es mir die Ballade "Live to Tell", ein so schöner, herzzereisender Song, der wirklich unter die Haut geht und besonders durch Madonnas Gesang glänzt. Aber auch "Papa Don't Preach" überzeugt durch seine sehr schwierige Geschichte und das dazugehörige Video ist ja wirklich Kult! Der Titelgeber "True Blue" ist ein gute Laune Song und zeigt eine andere Seite des Albums, die wirklich nach sehr viel Spaß klingt (dazu würde auch die Single "La Isla Bonita" gehören). Die Songs kann ich mir sehr gut im Sommer vorstellen, wenn man am Pool liegt und sich die Sonne auf den Bauch knallen lässt. Das mir genau diese Songs auffallen ist klar, schließlich sind sie die Single-Veröffentlichungen der LP.
Ein Highlight unter den Album-Tracks ist für mich "Love Makes the World Go Round", weil er sich aufgrund seines Sounds von den meisten sehr Synthpop-klingenden Liedern sehr positiv hervortut. Insgesamt ist "True Blue" ein wirklich sehr gelungener Longplayer, der seiner Zeit entspricht und trotzdem ein zeitloses Element vorweisen kann. Dabei stimmt auch die Dynamik auf dem Album, weshalb es mir egal ist, dass das Album "nur" aus 9 Liedern besteht - lieber 9 gute Lieder, als 15 mittelmäßige. 
Als Fazit kann ich also nur sagen: "True Blue, baby, I love you." <3                                          5/5

05. "You Can Dance" (1. Remix-Album)
Ich bin wirklich kein Fan von Remixen - war ich noch nie und ich werde es wahrscheinlich auch nie werden. Allerdings gehört das einfach zu Madonnas Karriere, weshalb ich dem ganzen eine Chance geben wollte. Was mich an den meisten Remixen stört, ist einfach, dass man manche Songs dann gar nicht mehr wiedererkennt, sie anders abmischt oder sie nicht zu Ende laufen lässt - da freut man sich auf einen Part ganz besonders und dann wird gerade dieser nicht gespielt. So ging ich also auch relativ skeptisch an "You Can Dance" ran. Doch meine Skepsis verlor sich schon nach wenigen Minuten: Diese LP ist quasi die Verkörperung einer 80er-Party - wer Lust hat, kann die CD reinlegen und eine knappe Stunde zu den Beats der 80er tanzen. Und das kann selbst mich überzeugen. Dabei werden die Songs als ganzes präsentiert, sie sind nicht abgehackt oder so verändert, dass man sie gar nicht wieder erkennt. Ganz im Gegenteil: es wurden lediglich einige Elemente hinzugefügt, die tanzbaren Beats und Sequenzen ausgebaut, sodass man einfach mehr von diesen hat. Und damit bin ich total einverstanden. Auch der neue Song "Spotlight" gesellt sich übrigens unbemerkt zu den anderen Hits des Albums und wirkt gar nicht wie ein "Remix" sondern wie eine eigenständige Nummer - doch das war bestimmt beabsichtigt.                                                                                                                                                                      5/5

06. "Like a Prayer" (4. Studioalbum)
Nachdem mich ja "True Blue" total begeistern konnte und ich es immer noch sehr positiv in Erinnerung behalten habe, war ich wirklich gespannt, was mir Madonna als nächstes präsentiert: allerdings wusste ich ja schon, dass allein der Song "Like a Prayer" gut ist und das dazugehörige Album bestimmt auch nicht gerade total schlecht sein würde: und so war es dann ja auch. Alle Singles ("Like a Prayer", "Express Yourself", "Cherish", "Oh Father", "Dear Jessie" und "Keep It Together") bestechen durch ihre Einzigartigkeit und zeigen verschiedene Seiten von Madonna. Mir gefällt die junge Künstlerin SO gut, ich hatte ja bereits einen Vorgeschmack aus ihrem "Greatest Hits"-Album, doch das das Album dann wirklich SO gut ist, hätte ich nicht für möglich gehalten. Trotzdem bleibt mein Lieblingsalbum aus den jungen Jahren "True Blue" - die LP hat es mir einfach angetan.                                                                                                                                       4/5

08. "The Immaculate Collection" (1. Greatest Hits-Album)
Bis dato kannte ich  (wie ihr mitbekommen habt) lediglich "True Blue" aus Madonnas ersten Jahren - und die hat mir ja bekanntlich gut gefallen. Da dachte ich mir: bevor ich in die Alben konkret reinhöre, hole ich mir einen Überblick über Madonnas erste Songs auf diesem Weg. Außerdem bin ich eh total der Fan von Greatest-Hits-Alben. Und so kam die CD dann auch relativ schnell in meine Stereoanlage und was soll ich sagen? "The Immaculate Collection" ist ein spitze Greatest Hits-Album, dass nur aus Höhepunkten besteht. Die Lieder sind alle chronologisch angeordnet, angefangen mit ihrer ersten Single bis zum neuen Song "Rescue Me". Dabei gefallen mir besonders die Debüt-Single "Holiday", "Material Girl", "Like a Prayer", "Express Yourself" und "Vogue", neben den ganzen "True Blue"-Songs natürlich ;-) Und das ist auch keine Überraschung, die Singles von Madonna waren ja immer sehr stark. Außerdem hat mir das Album die Lust auf "Like a Prayer" gemacht, denn der Song an sich klingt schon so offen, toll und inspiriert, dass ich einfach gespannt bin, wie sich das auf Albumlänge halten kann.
Besonders hervorheben muss ich die neuen Songs, die man nur mit dieser CD bekommt: "Justify My Love" ist ein sexy, sehr hartklingender Song, der sich vom kompletten Album hervortut und durch seine Beats besticht. Dagegen ist "Rescue Me" wieder etwas eleganter und überzeugt besonders durch seinen Text - eine wirkliche Berreicherung für Madonnas Hit-Sammlung.                                    5/5



09. "Erotica" (5. Studioalbum)
Ich muss sagen, dass ich bei diesem Album am Anfang gedacht habe: was ist denn das jetzt? Der Track "Erotica" ist schon sehr anders als alles, was ich bis dato von Madonna gehört habe und noch hören werde (ohne zu viel verraten zu wollen). Und ich muss auch sagen, dass mir die Rezension zu diesem Werk wirklich schwer gefallen ist. Denn nach einer Weile des Anhörens (besonders nach "Waiting"), fand ich die LP an sich ganz okay. Allerdings hörte ich mir das Album NIE wieder an. Und das wird wahrscheinlich auch so bleiben. Wenn ich es mit den anderen Alben vergleiche, ist es für mich einfach schlecht bis höchstens mittelmäßig. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen. Besonders jetzt, wenn ich so zurückblicke, fällt mir auf, dass mir einfach nichts hängen geblieben ist - und darauf kommt es ja letztendlich an. Einzig den Song "Rain" fand ich dann auf "Something to Remember" gut. Doch was soll's, bei einer so langen Karriere, darf man sich auch mal einen Misstritt erlauben - den verzeihe ich ihr gerne, besonders nach dem, was danach noch alles kommen wird ;-)                                                                                                                                          2/5

10. "Bedtime Stories" (6. Studioalbum)
Direkt nach "Erotica folgte bei mir das Anhören von "Bedtime Stories" (quasi im geschichtlichem Orginalablauf). Und ich muss sagen, dass ich den Kritiken zustimmen muss: "Bedtime Stories" stellt eine Madonna dar, die etwas weicher daherkommt als noch auf "Erotica". Es geht in vielen Songs wieder um das Thema Sex, allerdings ist die Atmosphäre eine andere: weicher, ruhiger, sensibler. Wenn man an ein Gemälde denkt, dann ist "Bedtime Stories" ein Bild mit weichen Aquarellfarben - dahingegen wäre "Erotica" ein Bild mit harten Konturen. Doch kommen wir zum eigentlichen Album: dieses ist eindeutig vom R'n'B beeinflusst und zeigt eine sehr deutliche Veränderung: Madonnas Stimme kommt deutlich reifer und stärker zum Ausdruck als bei vorher gehörten Songs. Dabei sind meine Lieblingssongs "Survival", "Secret", "Forbidden Love" und am aller meisten "Take a Bow" - neben "Live to Tell" einer meiner absoluten Lieblingssongs von Madonna. Wem also "Erotica" too much war, der sollte definitiv auf das 6. Studioalbum der Queen of Pop zurückgreifen.
                                                                                                                                   5/5                                                                                                                   
11. "Something to Remember" (2. Greatest Hits-Album) 
Dieses Best of-Album hat mich wirklich ab dem ersten Ton umgehauen. Nachdem mir ja "Live to Tell" auf "True Blue" so gefallen hat, dachte ich mir, mit einer Sammlung von Balladen kann ich nichts falsch machen - und ich lag richtig. Die CD sammelt alle Balladen bis Mitte der 90er und gibt uns zusätzlich drei komplett neue Songs.
Wenn mich jemand fragen würde, welche Lieblingssongs ich von dern Platte habe, dann könnte ich das nicht. Songs wie "Live to Tell", "Love Don't Live Here Anymore", "This Used To Be My Playground", "Forbidden Love", "Take a Bow", "Rain" oder "Oh Father" sind allesamt tolle Songs, die mir teils schon bekannt und teils noch völlig unbekannt waren. Allerdings muss ich sagen, dass besonders "Take a Bow" mir im Gedächtnis geblieben ist. Und hat sich mittlerweile zu einem meiner Lieblingssongs von Madonna entwickelt (neben "Live to Tell"). Aber die Liste meiner Madonna-Favoriten wird ja noch eh sehr lang werden (aber das erfahrt ihr später). Auch die neuen Lieder können allesamt überzeugen, besonders "You'll See" ist ein großer Zuwachs in Madonnas Hitliste.
Insgesamt ist die LP für mich einfach nur PERFEKT! Madonna überzeugt für mich besonders in den langsamen, reduzierten und gefühlvollen Stücken oder wenn sie eben sehr experimentell daher kommt (wie später auf anderen LPs). Das Album ist wirklich für jeden etwas, der sich an Madonna rantasten möchte, denn es wird dafür sorgen, dass man sich in sie verliebt - mit Garantie!         5/5

15. "GHV2" (2. Greatest Hits-Album)
Nachdem mir Madonnas Zusammenstellung wirklich gut gefallen hatten ("The Immaculate Collection" und "Something to Remember") war ich sehr gespannt auf das nächste Best of-Werk.... allerdings wurde ich hier ein wenig enttäuscht: die Stücke wirken so, als wären sie ohne Überlegung zusammengeschmissen worden und machen den Anschein als ob man einfach nur eine CD haben wollte, die man bewerben wollte. Die Stücke sind völlig aus dem Kontext gerissen, es fehlen manche Singles der letzten zehn Jahre und auch sonst gibt es keinen wirklichen Höhepunkt auf der CD... ich verstehe es wirklich nicht. Zwar hatten die 90er "Erotica", ein Albu was mich nicht so überzeugen konnte, allerdings war alles danach SUPER, da war es dann doch ganz einfach ein Greatest Hits zu machen oder? Anscheinend nicht, weshalb ich echt enttäuscht bin. Einziger positiver Aspekt: nach Anhören des Albums blieb besonders "Frozen" in meinem Kopf, weshalb ich mir SOFORT "Ray of Light" anhörte und, so viel seit verraten, begeistert war.                                                                          1/5

16. "American Life" (9. Studioalbum)
Ich weiß nicht warum, aber irgendwie wollte ich mir das Album lange Zeit nicht anhören. Irgendwie hatte ich das Gefühl, es würde mir nicht gefallen. Doch dann kam alles ganz anders: als ich mich eines Nachmittages überwinden konnte, spielte ich die CD ab und war sofort begeistert: Alle elf Songs konnten mich von Anfang bis Ende überzeugen und blieben für lange Zeit in meinem Kopf stecken. "American Life", "Hollywood", "Nothing Fails", "Die Another Day" oder "Love Profusion" sind für mich MEGA-Hits, die einfach nur von Madonna kommen konnten. Und auch das restliche Album nimmt an Qualität nicht ab. So gefallen mir auch "Nobody Knows Me", "Mother and Father" oder "Intervention" sehr gut. Insgesamt einfach ein TOLLES Album, was sich definitiv zu meinem Favoriten-Kreis gesellen darf.                                                                                                      5/5


18. "Confessions on a Dance Floor" (10. Studioalbum)
"Hung Up". Mehr muss man nicht sagen. Wer damals noch MTV oder VIVA gesehen hat, der weiß: das dazugehörige Video (eine Erinnerung an den Film "Flashdance") lief rauf und runter - aus gutem Grund. Mehr habe ich damals auch nicht wirklich mitbekommen - bis auf die 2. Single "Sorry"  - doch auch die blieb nicht allzu lange im Gedächtnis. Als ich dann vor wenigen Tagen das Album einsteckte verliebte ich mich erneut - in die LP, in Madonna und in "Hung Up". Die Beats, die Sounds und diese Stimme. Allesamt produziert zur Perfektion - zumindest in meinen Ohren. Übrigens läuft das Album ohne Pause durch, wie bei einem DJ-Set. Im ersten Moment dachte ich: was ist denn das? Doch dann gewöhnte ich mich an diese Art und verstand den Sinn dahinter: Madonna nicht uns mit auf die Tanzfläche und es wirkt wirklich so als ob sie ihre Gefhüle auf dem Tanzparkett rauslässt - passend zum Titel. Wie ich eigentlich in der Bewertung von "Something to Remember" erwähnt habe, mag ich Madonna eher langsam bzw. experimentell. Auf diesem Album ist zwar keine Ballade zu finden, allerdings wird sie gegen Ende des Longplayers wirklich sehr kreativ, nimmt sich verschiedene Einflüsse in die Songs und reist mit uns ein Stück weit um die Welt - was das heißt, müsst ihr wirklich selber herausfinden. Wer also mal richtig schön tanzen möchte, der sollte definitiv auf "Confessions on a Dance Floor" zurückgreifen.                                                                                                                                                                              5/5

19. "Hard Candy" (11. Studioalbum)
Ich hatte mich SO auf dieses Album gefreut: "4 Minutes" ist für mich einer DER Hits, besonders weil ich Justin Timberlake so mag. Als ich dann in das Album reinhörte, war ich allerdings etwas enttäuscht: alle Songs hören sich (meiner Meinung nach) gleich an. Man merkt, das Timbaland diese produziert und mitgeschrieben hat. Das ist eigentlich immer was Gutes, aber macht sich auf Albumlänge einfach nicht bezahlt. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich von "Confessions on a Dance Floor" so begeistert war und "Hard Candy" gleich danach angehört wurde, oder ob das Album wirklich so einfallslos scheint, wie es sich anhört.... nach "Erotica" dachte ich eigentlich, dass Madonna mich nicht mehr enttäuschen würde, mit "Hard Candy" tat sie das allerdings wirklich :( schade, einzig "4 Minutes" ist wirklich gut, was wirklich heißt, dass das bis jetzt das Album von Madonna ist, das ich am wenigsten mag.                                                                                                                                                                                                                                          1/5

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Rezension: Kelly Clarkson - "Piece by Piece"

Kelly Clarkson veröffentlicht nach einem Weihnachtsalbum und eine eher kurzen Baby-Pause ihr nunmehr 7. Studioalbum "Piece by Piece". Ich finde es ziemlich bemerkenswert, dass es wirklich schon ihr siebtes Album ist, mir kommt es vor wie gestern, dass ich mir ihr Album "Breakaway" rauf und runter angehört habe. Oder wie sehr ich ihr fünftes Album "Stronger" LIEBTE und welches für mich so einen Status für sich hat und immer, wenn mich jemand fragt, welches mein All Time Favourite-Album ÜBERHAUPT ist, denke ich meist immer sofort an "Stronger" - die Songs sind SO eingängig, toll geschrieben, es gibt was für jeden Geschmack. Kurz und bündig: das Album ist eines der Besten überhaupt! Deshalb bin ich natürlich besonders gespannt auf ihr nächstes Werk,"Piece by Piece", und freue mich SEHR, wenn dieses ENDLICH veröffentlicht ist - und um uns die wenigen Tage ein bisschen zu versüßen hat sich Frau Clarkson gedacht: "Jetzt gebe ich meinen Fans doch was ganz Besonderes" und verriet auf ihren sozialen Plattformen, sie veröffentliche jeden Tag bis zur Veröffentlichung der LP einen Song - und setzte ihre Worte in Taten um.

Einige Songs waren allerdings schon vor Album-Veröffentlichung bekannt: "Heartbeat Song" diente als erste Singles des Albums und konnte sich in Deutschland immerhin auf Platz 18 positionieren und auch in anderen Ländern war die Singles relativ erfolgreich. Anschließend folgte eine Werbe-Kampagne, bei der jeden Tag, bis zur Veröffentlichung der LP, ein Song vorzeitig veröffentlicht wurde. Angefangen hat dies mit dem Song "Invincible", den ich schon in einem alten Beitrag als das Emotionaste betitelt habe, was ich seit langer Zeit von Kelly Clarkson gehört habe und der immer noch zu meinen Lieblingen auf dem Album zählt. Auch die "Piece by Piece" (Kelly sagte, dieser Song wäre die Fortsetzung zu "Because of You") konnte mich (nach anfänglichen Startschwierigkeiten) schlussendlich von sich überzeugen und ist für mich mittlerweilse sogar ganz großes Kino. Sogar das Tokio Hotel-Cover "Run Run Run" zusammen mit John Legend empfinde ich als so gut, dass ich mir fast erhoffe, dass Clarkson sie als Single veröffentlicht.

Vor der Veröffentlichung wollte ich ja wirklich zu jeder Promo-Single einen Beitrag verfassen, allerdings ging das zeitlich gar nicht, durch Unser Song für Österreich und dem ESC war ich so beschäftigt, dass ich dazu leider nicht kommen konnte. Daher kannte ich auch bloß die oben beschriebenen Songs - sonst nichts. Und als ich dann das Album komplett durchhörte, war ich wieder ein wenig verblüfft: "Piece by Piece" ist so ganz anders wie "Stronger". Jetzt muss man einfach wissen, dass "Stronger" wirklich mein ABSOLUTES Lieblingsalbum EVER ist - da war es ziemlich schwer das zu toppen. Sogar unmöglich, denn ich bin immer noch der Meinung: "Stronger" ist stärker als "Piece by Piece" - was aber nicht heißt, dass "Piece by Piece" schlecht ist. Im Gegenteil: Kelly Clarkson wirkt ausgeglichener, glücklicher und verarbeitet nun auch positive Dinge in ihren Song, was ihren Texten und Melodien einfach eine andere Facette gibt.

Dabei überzeugen mich besonders "Take You High", ein Song bei dem Kelly (wie so oft) mit dem Dance-Genre spielt, allerdings hier noch tiefer in dieses eintaucht und es trotzdem schafft, ihren ganz eigenen Sound zu finden. DAS muss einfach eine Single werden. Auch "I Had a Dream", "Let Your Tears Fall" und "Good Goes the Bye" wissen durch ihre Geschichte und den emotionalen Zeilen zu überzeugen, zeigen dabei aber gleichzeitig eine erwachsen-gewordene Kelly Clarkson, die deutlich gereift ist.
Ganz anders sind dagegen Songs wie "War Paint", "Dance With Me" und "Nostalgic" die voll und ganz auf Instrumentalisierung setzen und durch ihren tollen Sound überzeugen und mitreißen. Dabei fand ich "Dance With Me" anfangs erst 0815-Dance-Pop, muss aber gestehen, dass ich mir das Album ohne ihn nicht vorstellen könnte.

Insgesamt ist das Album eine solide Nummer, die einmal mehr zeigt, dass Kelly es schafft mit ihren Songs Geschichten zu erzählen und dabei trotzdem ihre Stimme in den Mittelpunkt zu stellen. Dabei lohnt sich übrigens die Deluxe Edition besonders: "Bad Reputation" und "Second Wind" sind zwei Uptempo-Songs, die Fahrt aufnehmen und dem doch etwas Midtempo-lastigen Album einen frischen Wind verpassen. Denn das wäre einer meiner Kritik-Punkte an "Piece by Piece": es sind sehr viele Midtempo/Balladen-Nummern auf dem Album, was im Gesamten einfach etwas eintöniger wirkt. Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass mir u. a. "Stronger" deshalb so gefallen hat, weil es so vielseitig und unterschiedlich war. Einmal hörte man eine Rock-Pop-Göre, dann eine traurige, verzweifelte Clarkson und im nächsten Moment eine selbstbewusste, junge Frau. Auf "Piece by Piece" präsentiert sich eine gereifte, erfahrene Frau und Mutter, die vieles durchstehen musste und insgesamt positiv aus all ihren Erlebnissen herausging. Das ist schön, allerdings an manchen Stellen zu berechenbar. Trotzdem kann das Album überzeugen, selbst wenn es nicht so viele Hits und Ups and Downs wie "Stronger" hat und liefert ein tolles Gesamtbild, dass man sich gerne immer wieder rauf und runter anhört - und das werde ich, wie mit jedem Kelly Clarkson-Album, garantiert machen (:

Ich vergebe ja eigentlich immer Punkte, dies viel mir jetzt bei diesem Album echt schwer... ich mag es sehr gerne, trotzdem gibt es einfach einige Punkte, die ich nicht ganz so toll finde. Deshalb habe ich jetzt mal 3,5 von 5 Punkten vergeben. Das hört sich allerdings so schlimm an... aber für 4 Punkte reicht es dann einfach doch nicht ganz. Trotzdem wird das Album gehört & geliebt - versteht ihr mein Wirrwarr? :D

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