Singles-#Update im April

Der April ist schon in seinem vollen Gange, ja sogar mehr noch, fast schon zu Ende! Und es folgte noch keine einzige Single-Rezension. Das mag daran liegen, das der April der Uni-Monat ist, was für mich heißt, dass es wieder ans Lernen, Referate vorbereiten und Hausarbeiten schreiben geht :D Weshalb ich einfach gar keine Zeit hatte, irgendwas für den Blog zu schreiben. Um ein wenig nachzuholen, habe ich mir gedacht, ich zeige euch in einem Update, welche Songs ich mir zur Zeit des öfteren anhöre

#EnglishApril-Playlist:

1. Ann Sophie - "Black Smoke"
Ja, tatsächlich höre ich mir unseren Beitrag für den Eurovision Song Contest in Wien rauf und runter an, habe mir sogar die physische Single, mit dem Clubkonzert-Song "Jump the Gun", zugelegt und finde ihn von mal zu mal besser. Er mag vielleicht kein Gewinner-Song sein und ja, er wird es bestimmt schwer haben, weshalb es zu 100 % auf die Performance ankommen wird. Aber ich mag den Song, ganz unabhängig vom Contest... egal, welche Position er in Wien holen wird. Übrigens erscheint am kommenden Freitag das Debüt-Album "Silver Into Gold" auf das ich mich schon SEHR freue. Wer einen kleinen Vorgeschmack haben möchte, darf sich die offizielle Soundcloud-Seite von Ann Sophie anhören - dort gibt es allerlei aus ihrer musikalischen Vorkarriere quasi (:

2. Philipp Dittberner & Marv - "Wolke 4"
Dieser Song hat sich bei mir schon seit einigen Wochen in die Gehörgänge verkrochen und will einfach nicht raus da :D Der Song hat so etwas Leichtes, Sommerliches und Frisches, dass man ihn einfach nur gut finden kann, obwohl die Lyrics ja durchaus sehr erwachsen und ernst sind. Dieser Kombination kann man wahrscheinlich einfach nicht widerstehen und MUSS es sich einfach ständig anhören. Es gibt sowieso kein Entkommen, schließlich wird er im Radio rauf und runter gespielt - kein Wunder, bei der Qualität.

3. James Bay - "Hold Back the River"
Wie schon berichtet, war ich Ende März in England und habe mich da natürlich auch etwas in der englischen Musikszene umgeschaut. Dort kommt man momentan an diesem Newcomer nicht vorbei: James Bay verzaubert momentan ganz Europa mit seinem natürlichen Look und seiner wahsinnigen Stimme. "Hold Back the River" ist dazu wohl DER Hit der letzten Wochen, die Performance beim ECHO war deshalb wohl auch einer der Highlights der Show. Auch die darauf folgende Ballade "Let It Go" kann durchaus überzeugen... und macht mich wirklich neugierig auf sein Album... sollte ich es mir kaufen? Irgendwelche Erfahrungen?

4. Stefanie Heinzmann - "In the End"
Seit "Unser Song für Österreich" gefässelt, mit dem Auftritt beim ECHO alles richtig gemacht und seit dem wohl auch ständig im Radio gespielt... Es gibt sie eben doch noch, die Talente aus der Schweiz ;-) Stefanie Heinzmann präsentiert mit "In the End" einen guten Uptempo-Pop-Song, der schnell ins Ohr geht und dazu auch noch sehr oft im Radio gespielt wird. Und auch auf meinem MP3-Player kommt dieser Song öfter zum Zug, besonders dann, wenn ich joggen möchte... da passt also mal das Video komplett zum Song.

5. Rihanna - "B**** Better Have My Money"/"American Oxygen"
Seit "FourFiveSeconds" und "Towards the Sun" wohl klar: 2015 wird das Jahr der Rihanna. Und um das nochmal deutlich zu unterstreichen veröffentlichte Rihanna ihre Single "B**** Better Have My Money", ein Urban-Dubstep-Pop-Smasher, der alle Fan-Herzen höher schlagen lassen dürfte, die auf HipHop á la "Pour It Up" aus "Unapologetic" stehen. Wie z. B. mich. Klar, der Text ist vielleicht nicht total tiefsinnig wie noch auf "FourFiveSeconds" und um die Stimme geht es da auch nicht, aber der Track macht einfach Spaß!
Ganz anders mit dem nächsten Song, den uns Rihanna um die Ohren haut. "American Oxygen" ist eine Ballade, die Dubstep-Elemente in sich vereint und eine sehr nachdenkliche und trotzdem stimmgewaltige Rihanna zeigt. Mir gefällt der Song total, allerdings nicht wegen eines Ohrwurm-Charakters (den hat das Stück nicht), sondern wegen seiner Qualität: je öfter man ihn hört, desto mehr bleibt er hängen und desto mehr erkennt man die Qualität. Was allerdings bei mir immer wieder aufkommt: nach all den Songs, wünsche ich mir doch mal ENDLICH ein neues Album... zwar habe ich mir den Soundtrack zum Film "Home" gekauft, auf dem sich drei neue Rihanna-Titel befinden, allerdings hätte ich mal gerne wieder etwas Handfestes... in Form eines Albums.

6. Ed Sheeran feat. Rudimental - "Bloodstream"
Dieser Künstler bescherte mir mit seinem Album "x" eines meiner Urlaubs-Alben, das ich immer und immer wieder am schönen Strand der Türkei anhörte. Und nachdem "Sing", "Don't" und besonders "Thinking Out Loud" schon weltweite Hits wurden, folgt nun mit "Bloodstream" der nächste Release aus der LP! Dabei hat sich Ed Sheeran für einen Remix Rudimental zur Seite geholt und ich muss sagen: die haben nochmal das BESTE aus "Bloodstream" raus geholt. Dieser gehört ja eh schon zu meinen Favoriten, die neue Auflage macht daraus aber auch noch eine tolle Follow up-Single zu "Thinking Out Loud". Dabei höre ich ihn mir besonders gerne bei langen Spaziergängen oder einfach beim Sport an, da er sowohl ruhige, als auch schnellere Elemente hat und man dabei einfach MEGA gut abschalten kann.

7. Madcon feat. Ray Dalton - "Don't Worry"
Madcon... die haben's auch einfach mal drauf, oder? Beim ESC 2010 entdeckt, ist dem Duo das gelungen, von dem jeder Finalist beim Eurovision träumt: internationalen Erfolg. Besonders in Deutschland landen die zwei seit Jahren Hit nach Hit nach Hit. So auch wieder mit dem sommerlichen "Don't Worry". Den habe ich von einem Freund empfohlen bekommen und ich war sofort begeistert. Frisch, leicht und nach so gar nichts klingend, was man bereits kennt. Madcon haben Spaß an dem was sie machen und zeigen das auch in ihren Songs. Und dafür bin ich immer zu haben.



8. Jess Glynne - "Hold My Hand"
Jess Glynne... ich kannte sie vor ihrer Arbeit mit Clean Bandit einfach überhaupt nicht... und jetzt das: "Hold My Hand" (ihre erste Solo-Single, zumindest für mich) ist ein TOLLER Uptempo-Song, der nicht nur ihre tolle Stimme zum Ausdruck bringt, sondern sich auch tief in eure Ohrlöcher vergraben wird. Der Song ist ein erster Vorgeschmack auf den Sommer 2015, nachdem der Sommer 2014 schon so viele Sommer-Hits brachte... und ich bin wirklich froh, dass Jess Glynne auch dieses Jahr wieder mitmischt (:

9. Songs aus dem Eurovision Song Contest 2015
Ja, tatsächlich beschäftige ich mich schon mit dem ESC... manche Songs höre ich mir täglich mehrmals an, manche nur ab und zu, manche auch gar nicht :D Wer mal einen Eindruck gewinnen möchte, wie die Kandidaten LIVE performen, der sollte mal nach den Auftritten bei "Eurovision In Concert" gucken... dort trat auch Ann Sophie mit "Black Smoke" auf... es lohnt sich definitiv ;-)

Damit bin ich auch schon durch: im Wesentlichen sind das wirklich die Songs, die ich mir immer und immer wieder anhöre. Dazu kommen dann noch diverse Alben: "Listen" von David Guetta, "Piece by Piece" von Kelly Clarkson", "Louder" von Lea Michele, "Never Been Better" von Olly Murs, "Motion" von Calvin Harris, "Time Extended" von Ann Sophie (Demo-Album verfügbar über Soundcloud) oder "Pulse" von Toni Braxton. Zu zwei Alben gab es ja schon Rezensionen, zu den anderen sollte noch etwas kommen... je nachdem wie viel Zeit ich in den nächsten Wochen haben werde.
Ich freue mich außerdem, wie oben schon gesagt, auf "Silver Into Gold" von Ann Sophie und auf die neue Single "Traffic Lights" von Lena und dem dazugehörigen Album "Crystal Sky", was am 15. Mai erscheint. Außerdem veröffentlicht Sarah Connor ihre erste deutschsprachige Single "Wie schön du bist" aus ihrem am 22. Mai 2015 erscheinenden Album "Muttersprache" - das wird bestimmt SUPER! Conchita Wurst veröffentlicht übrigens auch ihr Album "Conchita", nachdem ja schon drei Single-Veröffentlichungen erfolgten. Auf das bin ich total gespannt, schließlich gefielen mir die drei Singles super gut. Auch Nenas Album "Oldschool" steht noch auf meiner Einkaufsliste... aber man will ja nicht übertreiben :D

Wenn jemand schon was zu den aufgeführten Alben bzw. Songs sagen kann, der darf gerne in die Kommentare schreiben, wie die so sind (:

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Reflexion: Olly Murs - "Never Been Better" #EnglishApril

Mit dem Rückenwind der Mega-Erfolge "Troublemaker" und "Dear Darlin'", einer europaweiten Tour und einer Wiederveröffentlichung seines 3. Studioalbums "Right Place Right Time", hätte Olly Murs alle Zeit der Welt gehabt um an dem Nachfolger zu basteln. Doch anstatt Auszeit zu nehmen, dachte sich Olly wohl: "Hey, es scheint gut zu klappen, lass uns SOFORT neue Songs schreiben!". Gar nicht so dumm von Mr. Murs, denn mit der tollen Energie und dem großartigen Feedback zu seinem letzten Album, ließ sich "Never Been Better" bestimmt mit Leichtigkeit schreiben. Zumindest hat man diesen Eindruck, wenn man sich durch die 17 Songs des Longplayers durchhört.

Irgendwo zwischen einem jungen Robbie Williams und anderen Adult Pop-Künstlern, hat sich Olly Murs schon seit längerem einen Platz verdient. Mit seinen Singles und den dazugehörigen Album überzeugt er in England immer wieder, hat sich mittlerweile in diesem Sektor etabliert und scheint auch in Europa Erfolge zu haben - allerdings hier nur mit den Singles, die sich regelmäßig nicht nur in den Charts sondern auch im Radio erfolgreich tümmeln. Da stellte ich mir dann natürlich die Frage: warum nur die Singles? Was ist mit seinen Alben so falsch, dass sie im restlichen Europa gar nicht SOOOO gut ankommen? Ich meine, Platz 38 der deutschen Charts, Platz 20 in der Schweiz, Platz 40 in Österreich. Nur in Großbritannien Platz 1.

  Was hören die Briten, was wir anscheinend nicht können?

Diese Frage, möchte ich für mich beantworten. Und so kaufte ich mir (im England-Urlaub) das Album, natürlich in der Deluxe-Variante, setzte mich zuhause gemütlich auf mein Sofa, und lies die CD in der Stereo-Anlage laufen. Und anschließend im Auto. Beim Joggen. Beim Kochen. Vorm Einschlafen. Beim Aufwachen. Während des Duschens. Nach dem Nachhausekommen. Jetzt. So ziemlich überall und immer, so oft es ging. Einfach, weil mir das Album so gut gefallen hat. Zwar habe ich alle Olly Murs-Alben daheim, allerdings hat mich keins so begeistert, dass ich es mir ständig anhören musste. Das hat sich mit "Never Been Better" geändert.



Das Album besticht aus einem guten Mix aus Uptempo-Songs ("Did You Miss Me", "Wrapped Up", "Never Been Better"), Midtempo-Nummern ("Beautiful to Me", "Hope You Got What You Came For", "Can't Say No") und wunderschönen Balladen ("Nothing Without You", "Why Do I Love You"). Besonders hervorheben möchte ich allerdings einige Songs, die mir besonders gut gefallen: "Up" feat. Demi Lovato läuft zur Zeit durch alle Radiostationen und das zurecht! Der Song ist mal schnell, mal langsam, harmoniert perfekt mit den zwei Stimmen und erzählt eine Geschichte wie keine andere - ein MEGA Ohrwurm, der mir fast noch besser gefällt als die 1. Single "Wrapped Up" feat. Travie McCoy. Auch die dritte UK-Single "Seasons" besticht besonders durch seine Geschichte und dazugehöriges Video ist einfach traumhaft umgesetzt.

Als Album-Tracks fasziniert mich besonders "Stick With Me" - nachdem alle Uptempo-Songs leicht funkig und groovig sind, nimmt "Stick With Me" einige moderne, sehr zeitgemäße Elemente auf und sticht dadurch vom Album positiv hervor. Die Ballade "Let Me In" setzt Murs voll auf seine Stimme, besingt wohl die große Liebe und kämpft - sowohl musikalisch als auch in der Geschichte. "Let Me In" ist der einzige wirklich langsame Song auf dem Album und passt dadurch perfekt für den Schluss des Albums.

Übrigens lohnt sich die Deluxe Version allemal: "We Still Love" ist ein richtiger Ohrwurm, der die Deluxe-Variante SUPER eröffnet. "Us Against the World" und "History" sind beides Songs, die das Album würdig verlängern und trotzdem etwas Neues hinzufügen. Der wahre Höhepunkt ist aber der Song "Ready for Love", der etwas sehr nach Pop und ein wenig nach Country klingt und einfach komplett konträer zum Rest ist - und das finde ich gut, denn das gibt dem ganzen einen neuen Touch, den ich wirklich nach all dem Pop erwartet habe ;-)


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Rezension: Lea Michele - "Louder" #EnglishApril

Wer Glee-Fan ist, dem wird der Name was sagen. Wer allerdings die Musical-Serie rund um eine Looser-Highschool-Gruppe verpasst hat, dem wird Lea Michele aufs erste nichts sagen. Und genau das sollte sich schnellstmöglich ändern, denn diese Stimme ist mit nichts zu vergleichen. 2014 veröffentlichte sie zunächst ihre erste Single, anschließend folgte die Veröffentlichung ihres Albums "Louder", welches sich in Amerika sofort auf Platz 4 der Charts positionieren konnte. Und auch was die Singles angeht, schaffte Miss Michele den Sprung in die Top100, durchaus auch in anderen Ländern. Nur in Deutschland scheint die Stimme und dazugehörige LP unterzugehen, lediglich Platz 44 der Album-Charts war drin - definitiv ein Hidden Treasure wert ;-)

Das Album beginnt mit den ersten zwei Singles: "Cannonball", ein Midtempo-Song aus der Feder von Sia, der sehr emotional und energiegeladen daherkommt und nicht nur durch die Stimme sondern auch die Geschichte total überzeugt. der zweite Song "On My Own", ganz klar beeinflusst von den ganzen Dance-Tracks, die schon seit Jahren herumschwirren, ist nicht ganz so stark, passt aber perfekt zum Sommer und erweitert die Stilistik des Albums. Diese Dynamik bleibt in Songs wie "Louder" und "Don't Let Go", sind aber für mich nicht die Highlights.

Diese gibt es nämlich, wenn Michele einfach langsamer macht, die Instrumentalisierung runterfährt und sich der Song auf ihre Stimme konzentriert. Besonders stark sind hier die Songs "Burn With You", "Battlefield" oder "If You Say So". Hier stimmt einfach alles: Stimme, Text und Sound - Lea Michele at her best! Das sind die Highlights, die man nach dem ersten Mal Hören noch im Kopf hat, die irgendwie Ohrwürmer sind - in einer gänzlich unkonventionellen Art.

Problem der LP ist es einzig, dass sie mal mehr, mal weniger dahinschwabbt. Es gibt keine herausstechenden Songs, keine Höhepunkte in dem Sinne. Und trotzdem kann man das Album nicht total schlecht finden deswegen, dafür ist es viel zu stimmig, viel zu gut gesungen und viel zu aussagekräftig. Lea Micheles Debüt ist genau das, was sie selber ist:

stimmgewaltig, tiefgründig, ohne Ecken und Kante. 

Schön zum Anhören. Schwer zum Erinnern. Einzig "Cannonball" und "If You Say So" haben diese Ecken, diesen Wiedererkennungswert.

Und trotzdem musste ich mir das Album öfter anhören. Darin versinken. Und erkannte erst dann, welch Meisterwerk darin steckt. Es geht nicht um die Hits, es geht um Texte und Stimme. Beeinflusst von eben solchen Größen wie Rihanna, Katy Perry oder Taylor Swift. Ein Album, was ein jeder Pop-Hörer genau so produzieren würde. Weil es schön zum Anhören ist. Nicht mehr und nicht weniger.


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