Weihnachtsspecial 2015: Mariah Carey - "Merry Christmas"


Wie könnte es anders sein: natürlich eröffne ich mein Weihnachtsspecial mit DER Queen of Christmas itself, Mariah Carey! Diese veröffentlichte wohl einen der erfolgreichsten Weihnachtssongs überhaupt, die allseits bekannte Nummer "All I Want for Christmas Is You". Neben "Last Christmas" ist das wohl der Song, der am meisten in den Radios gespielt wird, wenn es stark auf Weihnachtsfest zugeht. Und ich muss sagen: anders als bei "Last Christmas" geht mir der Song so gar nicht auf die Nerven. Ich könnte ihn mir immer und immer wieder anhören, mitsingen und ihn abfeiern. Er hat was total festliches, eingängiges und trotzdem so cooles, dass er eben nicht nervt. Und auch beim Album macht man ganz ähnliche Erfahrungen.

Die LP ist ein Mix aus bekannten Pop-, RnB- und Soul-Sounds mit der einzigartigen Stimme von Mariah Carey. Dabei performt sie mal sehr klassische Stücke ("Silent Night", "O Holy Night", Santa Clause Is Comin' to Town" oder "Jesus Oh What a Wonderful Child"), mal sehr moderne und eingängige Pop-Stücke ("Christmas", "Miss You Most (At Christmas Time)", "Joy to the World"). Die gesamte Platte wirkt wie eine perfekte Mischung aus Tradition und Moderne, eine Reise auf die man sich mit dem Album begeben kann. Weshalb es einem auch so leicht fällt, das Album mehrmals durchzuhören: man verliebt sich in die Tracks, genießt sie sogar so sehr, dass es einem nicht wie knapp 40 Minuten vorkommt, sondern eher wie eine Viertelstunde und ehe man sich versieht, drückt man schon zum fünften Mal auf "Play".


Inhaltlich konzentriert sich Mariah dabei aber auch sehr auf christliche Geschichten, dabei fällt wohl ein paar "Hallelujah" und "Jesus" zu oft, was den ein oder anderen eventuell nerven könnte - mich nicht, gehört für mich sogar irgendwie zu Weihnachten dazu! Ich finde wie gesagt den Mix gerade gut: das Album ist nicht allzu (amerikanisch) bunter Pop, aber auch nicht allzu christlich-biederer Weihnachtsgesang. Für mich hat Mariah deshalb auch eines der besten Weihnachtsalben ever geschaffen, was wirklich in JEDEM CD-Regal stehen sollte.

_______________________________
Ihr wollt keine News rund um die Musikwelt 2015 verpassen? Dann folgt meinem Blog, klickt "Gefällt mir" auf Facebook und addet mich auf Spotify!

Hier kommt ihr zu meinen aktuellen Beiträgen:


Gedanken zum ESC 2016                     Justin Bieber - "Purpose"

Weihnachtsspecial 2015

Zu diesem Weihnachtsfest habe ich mir was ganz Besonders überlegt: da ich total gerne Weihnachtsmusik höre, habe ich mir gedacht, dass das Anlass genug für ein Special ist. Hier stelle ich euch meine Lieblingsweihnachtsalben vor, erstelle eine Christmas-#Playlist und nehme euch mit in meine Vorweihnachtszeit 2015. Außerdem zeige ich euch, was für Alben man eventuell unter den Christbaum legen oder dem Weihnachtsmann als Tipp mitgeben könnte :D

An jedem Adventswochenende gibt es eine kurze Vorstellung eines Weihnachtsalbums, sonst gibt es reguläre Rezensionen gepaart mit viel weihnachtlich Musikalischem (:

Lasst euch überraschen, lest die Beiträge und hört euch die CDs an - lasst uns gemeinsam die Weihnachtszeit musikalisch füllen!










Merry Christmas zusammen!
_________________________________
Ihr wollt keine News rund um die Musikwelt 2015 verpassen? Dann folgt meinem Blog, klickt "Gefällt mir" auf Facebook und addet mich auf Spotify!

Hier kommt ihr zu meinen aktuellen Betirägen:




Album-Rezension: Adele - "25" #AdeleWoche


Yeahiii!!! Das Finale der #AdeleWoche ist endlich da: am Freitag wurde Adeles drittes Studioalbum "25" veröffentlicht und ist seit dem nicht mehr aus den Album-Charts wegzudenken: egal welche iTunes-Albums-Charts man sich ansieht: Adele ist dort überall Platz 1. Egal ob in China, Russland, Deutschland, England oder der USA: The Queen of Heartbreak is back! Ganz nebenbei gilt das auch für ihre Single "Hello", diese hält sich immer noch wacker auf Platz 1 der Singles-Charts weltweit. Schon in meiner Ankündigung zu "25" konntet ihr lesen, wie gespannt ich auf das neue Werk war und jetzt erfahrt ihr, ob sich diese Spannung auch positiv aufgelöst hat oder eher nicht.

Die Platte fängt (wie sollte es auch anders sein?) mit "Hello" an und das finde ich auch total gut. Seit drei Wochen höre ich mir diesen Track nun an und bin immer noch nicht gelangweilt. Er gehört in die Kategorie "moderne Klassiker", von denen man weiß, dass man sie in 30 Jahren immer noch hören wird (ebenso wie bei "Rolling in the Deep" oder "Someone Like You"). Nach dem atemberaubenden Opener kommt nur DER Pop-Track des Albums, "Send My Love (To Your New Lover)". Mit diesem Track zeigt Adele, dass sie auch große, eingängige Pop-Songs drauf hat und liefert gemeinsam mit Max Martin einen total Ohrwurm ab. Für den Sommer sollte man diesen Song im Auge (bzw. Ohr) behalten.


Weiter geht es mit "I Miss You", einem dunklen und sehr tiefgründigen Midtempo-Track, der beim ersten Hören nicht so wirklich hängen bleibt, beim zweiten und dritten Mal hört man aber noch intensiver hin und genau da entfaltet er seine wahre Magie. Der Track ist vielleicht kein Single-Material, aber er gefällt auf dem Album total gut und ist für die LP unabkömmlich. "When We Were Young" ist dagegen ganz anders: emotional, eingängig und tiefsinnig ab dem ersten Hören wäre er ein guter Kandidat für die 2. Singleauskopplung. Dafür spricht ebenfalls, dass Adele diesen schon vor Albumveröffentlichung als Live-Version auf verschiedenen Plattformen hochlud und ihn gestern bei Saturday Night Live in Amerika performnte. Es darf also gespannt weiterverfolgt werden.

Adele wäre nicht Adele wenn sie nicht immer wieder mit großen Songwritern zusammenarbeiten würde, mit denen es schon einmal geklappt hat. Ein Beispiel dafür ist Ryan Tedder mit dem sie "Remedy" aufgenommen hat. Dieser ist eine Piano-Ballade, die einfach nur durch Adeles Stimme bestimmt und total emotional performt wird. Der Song haut mich nicht so um wie seine Vorgänger "Turning Tables" oder "Rumor Has It", passt aber trotzdem einfach zum Album.
Auch typisch Adele: die Metaphern rund um's Wasser. Schon "Set Fire to the Rain" avancierte nach Singleveröffentlichung zum Hit und ich bin mir sicher, dass diese zwei Songs auch mächtig einschlagen dürften. "Water Under the Bridge" ist ein toller Midtempo-Track, dessen Refrain total mitreißend ist und der durch die Coolness von Adele besticht. Noch besser gefällt mir dabei "River Lea", den ich mir als Single wünsche. Sehr eingängig und mit einem tollen Rhythmus wirkt dieser auch live bestimmt mega!

"Love in the Dark" ist eine Nummer, die wieder anders ist als der Rest des Albums und die mit mehr Gefühl besticht. Als Single wäre dieser Track interessant, weil man diese Songart von Adele noch nicht kennt. Außerdem hat er was dunkles und trotzdem beständiges.... gleichzeitig läutet er den gefühlvolleren, langsameren Teil der Platte ein. Denn mit "Million Years Ago" müssen spätestens jetzt die Taschentücher gezückt werden: dieser erzählt von der Jugend und wie man die Unbeschwertheit dieser Zeit vermisst. Musikalisch wird der Song nur mit Gitarre vorgetragen und ist für mich mein ganz persönliches Highlight unter den Highlights :D

Auch sehr schön und mindestens genauso emtional, allerdings auf anderem Level, ist "All I Ask", der sehr romantisch ist und von einem sehr viel glücklicheren Ort kommt als noch "Someone Like You". Gleiches gilt für "Sweetest Devotion", ein Track der etwas mehr in die Soul/Gosspel-Richtung geht und der an ihren Sohn gerichtet ist... spätestens hier muss man zum zweiten Mal die Taschentücher rausholen. Man merkt den beiden Songs an, wie gewandelt sich Adele hier präsentiert. Während sie bei "21" noch total unglücklich und mit gebrochenen Herzen sang, zeigt "25" eine gereifte, erwachsene Frau, die weiß was sie will und im Leben angekommen ist - schön, dass man dies so gut durchhören kann ohne an Qualität zu verlieren.

Adele hat mit "25" alles richtig gemacht und zeigt, dass man nach einem Wahnsinngserfolg wie "21" trotzdem noch erfolgreich Musik machen zu können ohne abzuheben. Dabei versucht sie erst gar nicht am Vorgänger anzuknüpfen sondern spricht mal wieder genau über das, was sie selber auch bewegt. Und wahrscheinlich ist genau das ihr Erfolg. Man fühlt sich direkt mitgenommen und weiß, was die Sängerin meint. Ich habe mir am Freitag die Sendung "Adele at the BBC" angesehen, eine Sendung die extra zur Album-Veröffentlichung in England produziert wurde. Hier stellte Adele ihre größten Erfolge, aber auch neue Songs vor und feierte den Album-Release! Sie sang u. a. "Rolling in the Deep", "Someone Like You", "Skyfall" und neue Songs wie "Hello", "When We Were Young" und "Million Years Ago". Auch hier zeigte sich, wie schnell man sich mit Adele connected und ihr sofort jedes Wort glaubt, was aus ihrem Mund kommt. Eine Magie, die nicht jeder bei tausenden von Menschen auslöst.





______________________________
Ihr wollt keine News rund um die Musikwelt 2015 verpassen? Dann folgt meinem Blog, klickt "Gefällt mir" auf Facebook und addet mich auf Spotify!


Justin Bieber - "Purpose"                                Ben Haenow - "Ben Haenow"

Little Mix - "Get Weird"                                   Single-#Update im November


Kommentar: Xavier Naidoo tritt NICHT beim ESC 2016 an


Und schon ist der Spuk vorbei: was am Donnerstag groß angekündigt worden ist, fand nun ein bitteres Ende: Xavier Naidoo wird nicht nach Stockholm fahren um Deutschland beim 61. Eurovision Song Contest zu vertreten. Dies wurde einseitig von dem austragenden Sender, der NDR, entschieden und am Samstag Mittag veröffentlicht. Xavier hat dazu nicht viel zu sagen, es sei für sie okay wenn das der Sender so entschieden hätte. Ich finde das aus mehreren Gründen verwerflich und bin wirklich sauer!

Shitstorm hin oder her: Xavier ist ein großartiger Musiker und Sänger. Er war quasi das Beste, was Deutschland hätte passieren können. Wie ich schon in meinem Kommentar am Donnerstag erwähnt habe, kann man seine Person sehen wie man will und durchaus auch kritisieren. Das aber von etablierten Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen eine solche Hetze durchs Land getrieben wird, finde ich eine bodenlose Frechheit. Da werden Dinge zitiert, die vor Jahren gesagt worden sind und Texte analysiert, ohne den Kontext zu beachten. Wie schon gesagt, auch ich sehe das kritisch, aber muss man deshalb einen Menschen so fertig machen?

Und zu welchem Ergebnis hat dies nun geführt? Xavier wird uns nicht vertreten und diese Entscheidung hat mehrere Konsequenzen. Davon mal ganz abgesehen, dass die Fans nun wirklich vergessen können, dass in den nächsten Jahren ein etablierter Star sich an das Projekt ESC herantrauen wird, sehe ich ein ganz anderes Problem: wer soll nun für Deutschland ran? Ganz ehrlich? Wäre ich ein Künstler, egal ob alteingesessen oder frischer Newcomer, ich würde mir diesen Stein nicht ans Bein binden. Wenn ein Sender so mit seinem "Schützling" umgeht, ihn einfach rausschmeißt, aufgrund der Berichtslage, dann kann man sich vorstellen, was für einen Wert ein ESC-Act bei den Verantwortlichen haben muss. Dies bestätigte auch Ann Sophie, die vor kurzem auf Facebook schrieb, man habe ihr bei der Frage, ob denn alle nach dem ESC auch noch so in Kontakt stehen würden, gesagt, das würde ganz darauf ankommen, wie sie abschneiden würde. Aha, hauptsache gewinnen und dann ist der ARD zufrieden. Wenn dies nicht möglich ist und dann noch ein letzter Platz gemacht wird, ist man weg vom Fenster. Sehr seriös. Nicht.

Und auch wenn sich die NDR nicht zu einer Direktnominierung entscheiden würde (oder dies einfach nicht kann, weil erwartungsgemäß kein einziger Sänger in Deutschland auf die Zusammenarbeit mit der NDR Bock hat), dann bleibt eigentlich nur eins: ein nationaler Vorentscheid. Tja, womit wir wieder beim Problem wären: welcher Sänger, welche Sängerin oder welche Band hat Lust bei einem Vorentscheid in einem Land mitzumachen, bei dem es jedes Jahr Probleme gegeben hat? Erst der Kümmergate, jetzt Xavier und davor waren Elaiza und Cascada auch nicht wirklich von Ruhm bekleckert.... und selbst wenn einige Kandidaten (seien es nur drei) zusammenkommen... die Qualität dürfte fraglich sein.

Er wäre es gewesen, doch nun wird es diesen Anblick nicht geben:
Xavier Naidoo wird NICHT beim ESC 2016 antreten
Und neben all diesen Szenarios, bin ich einfach eins: sauer! Ja, Xavier war umstritten und vielseitig diskutiert, trotzdem gab es aber auch Stimmen, die seine Nominierung durchaus für sinnvoll erachteten - unter denen ich. Ich bin kein Fan, bei weitem nicht, aber ich sah eine Chance, da er so vielseitig einsetzbar war: Deutsch, Englisch, Pop, Rock - alles wäre drin gewesen und die Show "Unser Song für Xavier" wäre bestimmt nicht schlecht geworden. Und jetzt, wo man sich seit zwei Tagen fragt, wie das alles über die Bühne geht und wie der Vorentscheid wohl wird, bekommt man gesagt, alles ist vorbei, verwerft die Idee, wir ziehen den Schwanz ein. Sauer trifft es. Enttäuscht auch und einfach nur gelangweilt von der Ahnungslosigkeit der NDR. Spätestens jetzt sollte man personale Konsequenzen ziehen und ein frisches Team hier rein lassen. Denn ganz ehrlich: für mich steht der ESC 2016 schon jetzt unter einem schlechten Stern, da es mich jetzt schon traurig macht, wie man damit umgeht. Und mit diesem Gefühl bin ich nicht der Einzige.


____________________________
Ihr möchtet keine News rund um die Musikwelt 2015 verpassen? Dann folgt meinem Blog, klickt "Gefällt mir" auf Facebook und addet mich auf Spotify!

Hier kommt ihr zu meinen aktuellen Beiträgen:


Ben Haenow - "Ben Haenow"                                                         #AdeleWoche

Album-Rezension: Justin Bieber - "Purpose"

Auf dieses Album hat die Welt gewartet: Justin Bieber legte 2015 ein fulminantes Comeback hin, nachdem einige Kontroversen um seine Personen durch die Schlagzeilen gingen. Er konzentrierte sich dann aber wieder auf die Musik und arbeite an seinem nunmehr 5. Studioalbum. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich kein einziges Album des Sängers kenne, weil ich einfach nicht seine Zielgruppe war. Mir war dieser Teenie-Pop einfach nicht so sympathisch, weshalb ich mich nie näher damit beschäftigt habe. Das änderte sich ziemlich schnell, nachdem ich "What Do Ü Mean", die erste Single "What Do You Mean" und den Nachfolger "Sorry" hörte - alle drei waren MEGA gute Songs, die alle anders klangen und trotzdem überzeugten. Ich war mega gespannt und musste natürlich sofort das Album haben.

Dies höre ich mir jetzt seit einer Woche an und ich bin zu einem Schluss gekommen: Justin is back und das so gut wie noch nie! "Purpose" ist ein modernes, kontemporäres und sehr frisches Album, welches sich vom Mainstream abhebt und eigene Einflüsse präsentiert. Nach dem ersten Song "Mark My Words" schien dies noch nicht so offensichtlich: ich war eher enttäuscht, da er nach den oben genannten Songs eher schwach daher kommt. Allerdings wird das ab dem zweiten Hören besser und ich mag den Song mittlerweile richtig gern. Tracks, die man eventuell kennen könnte sind die Promosingles "I'll Show You" und "Love Yourself". Ersterer ist lange nicht so dancig wie die Singles, zeigt aber eine ruhigere Seite von Justin und geht trotzdem irgendwie rein. "Love Yourself" dagegen ist für mich das Highlight auf dem Album: gar nicht dancig, sondern total akustisch, bei sich und sehr authentisch überzeugt Justin mit einem Song aus der Feder von Ed Sheeran - den muss man einfach lieben!

Weitere Highlights sind "The Feeling", gemeinsam mit der Sängerin Halsey, in die ich mich ein klein wenig verliebt habe und "Children", das besonders durch seine Instrumentalisierung überzeugt. "Life Is Worth Living"  ist die erste emotionale Nummer nach "Love Yourself" und geht auch unter die Haut - Justin überzeugt also auf diesem Album besonders mit seinen Balladen. Diese Songs kann ich mir SEHR gut als Singles vorstellen, die richtig durch die Decke gehen dürften. Außerdem gefällt mir die Abschluss-Ballade des Standardwerks, "Purpose". Nur mit Klavier und wieder ganz bei sich, ist Justin zwar nicht so gut wie auf "Love Yourself", allerdings trotzdem total emotional und überzeugend.


Das Album beinhaltet aber nicht nur Highlights, die Single-Material sind. "Company" und "No Pressure" sind beispielsweise gute Midtempo-Tracks, die man "runterhören kann", die allerdings nicht so mitreißen oder emotional berühren wie ihre "Konkurrenten" auf dem Album. Im Gesamtbild machen sie sich ganz gut, einzeln würden sie aber eher nicht so überzeugen. Selbes gilt für "No Sense", bei dem mir allerdings der Trap-Einfluss so gut gefällt, dass er trotzdem noch besser ist als "Company" und "No Pressure". Als ich diese drei Songs hörte (die allesamt eher in der Mitte der Platte zu finden sind), dachte ich zunächst, Justin hätte sein Album um drei bis vier Hits gebaut und der Rest könnte nicht überzeugen. Danach kamen allerdings nur noch Highlights, was meine Meinung dann demitierte - gut so, wie ich finde.

Für wahre Fans gibt es auch noch die Deluxe Edition, die insgesamt ganz gut, allerdings kein MUSS ist. Zwar besteht diese aus fünf neuen Songs und einem Akustik-Mix von "What Do You Mean", was als Deluxe Edition sehr stark ist, allerdings überzeugen eigentlich nur "Been You" und der Akustik-Mix. Aller anderen Songs sind ganz gute Geschichten, die mal mehr HipHop verarbeiten ("We Are") oder dubstepiger sind ("Get Used To Me"). Dabei ist "Trust" voll kurz, weshalb ich ihn eher für unnötig empfinde. "All In It" ist dann wieder ganz gut, weil er auch textlich nicht so sehr auf Wiederholung setzt, anders als vorher genannte Songs. Damit ist für mich die Deluxe Edition eher nicht so überzeugend.

Insgesamt gefällt mir "Purpose" allerdings sehr gut: ein Album, welches zwar klare Hits hat, allerdings auch als Gesamtwerk überzeugen kann und das anders klingt als bisheriges auf dem Markt. Justin entwickelte sich vom Teenie-Star zum etablierten Pop-Act, den er auf seinem jüngsten Album präsentiert. Dabei stellt man während des Anhörens auch immer wieder fest, was für ein großartiger Sänger, Justin ist. Den Einfluss des Produzenten Skrillex aus England hört man deutlich durch, was aber passt, schließlich hat man "Where Are Ü Now" im Kopf und erwartet sowas in die Richtung. Justin hat also alles richtig gemacht und darf definitiv stolz auf sich sein - und darf sich über einen neuen Fan freuen, nämlich mich.


________________________________
Ihr wollt keine News rund um die Musikwelt 2015 verpassen? Dann folgt meinem Blog, klickt "Gefällt mir" auf Facebook und addet mich auf Spotify!

Hier kommt ihr zu meinen aktuellen Beiträgen:


Ben Haenow - "Ben Haenow"                                                         #AdeleWoche


Little Mix - "Get Weird"                                        Single-#Update November

Unser Song für Xavier: Überraschung! Xavier Naidoo tritt beim #ESC2016 an

Wir schreiben den 19.11.2015. Es ist früh morgens, ich wache um 07:00 Uhr auf, beginne meinen Tag und schalte - wie jeden Tag - beim Frühstücken mein Tablet an. Und siehe da: ich werde überrollt von Schlagzeilen: "Xavier für den ESC 2016", "Xavier steht als Lena-Nachfolger fest", "ARD wählt intern Xavier Nadioo" und und und... plötzlich war der normalerweise verschlafene Lenny hellwach. Und so schrieb ich an Freunde, diskutierte mit ihnen und schaffte es sogar in meiner Mittagspause, in Foren reinzulesen und die üblichen Medien abzuchecken. Und gegen Nachmittag zeichnete sich ein zweiter ESC-Shitstorm ab, vielleicht nicht ganz so schlimm wie bei Andreas Kümmert 2015, aber ziemlich nah dran. Da ist von Rechtsextremen, Verschwörungstheorien und Hypokritiker die Rede. Alle stürtzen sich auf Fehler, Äußerungen und kramen, wie üblich, in seinem Leben rum. Abends fragte ich mich dann, was das ganze Theater nun soll. Ich dachte es geht hier um den ESC?

Ich möchte nicht bestreiten, dass viele der Dinge, die Xavier angekreidet werden, zumindest sehr kritisch gesehen werden können. Und ja, viele der Dinge, die man so nachlesen kann, sind wirklich nicht schön. Aber muss man deswegen sofort ein Fass aufmachen? Viele der Dinge liegen mehrere Jahre zurück und haben sich (teilweise) auch schon geklärt. Manche nicht und genau das wird dem Sänger nun vorgeworfen. Ich möchte mir nicht anmaßen, Dinge zu beschönigen oder sie gutzureden, sie sogar zu verteidigen. Im Gegenteil. Ich persönlich frage mich auch, wie ich zu den Anschuldigungen stehe und inwiefern diese Meinung meinen Blickwinkel auch verändern. Klar ist mir allerdings, dass es vorderrangig nicht um die Person geht - sondern um den Sänger und seine Stücke. Und ich möchte mir deshalb auch nicht meine Vorfreude an dem neuen Konzept vermiesen lassen - auf welches in den Medien nur minimal bzw. eher GAR NICHT eingegangen wird.

01. Das Konzept
Eigentlich ganz einfach: der Sänger steht fest, weshalb wir uns also keine Gedanken um andere Teilnehmer machen müssen. Das finde ich gut. Ich habe schon mehrmals geschrieben, dass ich einen Vorentscheid ähnlich wie 2011 für sehr empfehlenswert halte. Damals stellte Lena zwölf Lieder vor, aus welchen die Zuschauer entscheiden konnten, welcher Song uns beim ESC vertritt. Genau das selbe passiert jetzt mit Xavier Naidoo. Und warum halte ich das für gut? Weil man sich auf die Songs konzentriert und darauf, wie man jeden einzelnen gut verkaufen kann. Wie man ihn auf der Bühne umsetzt. Welche Lichter man verwendet. Oder was der Sänger überhaupt macht... oder eben nicht macht. Die Vorentscheide der letzten Jahre haben gezeigt, dass es für den ARD nicht möglich ist, verschiedene Künstler gut dastehen zu lassen. Wenn diese beeindrucken konnten (Blitzkids mvt., MarieMarie oder LAING), dann war das, weil sie aus eigener Kraft ein tolles Bühnenbild bzw. eine tolle Performance erarbeiten konnten. Deshalb ist es natürlich für sie leichter, wenn man sich "nur" auf einen Künstler konzentrieren kann. Und hier kommt auch ein weiterer, neuer Aspekt des Vorentscheids zum Tragen: die ARD veranstaltet einen Wettbewerb unter Film- und Designstudenten, die an einem Bühnenkonzept arbeiten sollen - und das für jeden einzelnen Song! Das ist doch großartig und eine total gute Idee! Viele Beiträge der letzten Jahre überzeugten nicht nur durch ihren Song sondern v. a. auch durch ihre Aufmachung ("Euphoria" von Loreen und so ungefähr jeder Beitrag aus diesem Jahr). Das der ARD bzw. NDR diesen Aspekt herausgegriffen und erarbeiten will, ist doch schon mal ein toller Schritt. Und auch Xavier Naidoo hat als Sänger durchaus seine Vorteile.

02. Der Sänger Xavier Naidoo
All die negative Kritik bei Seite gelegt, was die Person angeht: Xavier kann singen. Und das sogar ziemlich gut. Zwar bin ich nicht der größte Fan von ihm (ich habe keine einzige Platte und kenne eigentlich nur seine Singles), glaube aber durchaus, dass mit einem richtigen Song, Chancen vorhanden sind. Gleichzeitig ist Xavier total vielseitig: Deutsch, Englisch, Rock, Pop, Soul, R'n'B, Herzmschmerz, Uptempo,... so ziemlich alles wäre möglich und würde passen. Es wäre schön zu sehen, wenn man auf diesen Vorteil eingehen würde und eine Bandbreite an Songs präsentiert. Ich fände einen ausdrucksstarken, eher langsamen und dennoch eingängigen, deutschen Song klasse, wäre aber auch offen für eine richtig gute Uptempo-Nummer. Aber vornehmlich die eingängige Ballade bitte. Ich muss sagen, dass ich sehr gespannt bin auf die Show. Ich empfand die letzten Vorentscheide als gut, allerings als nicht wirklich gut durchdachtes System (diese komischen Votingphasen haben einfach gestört). Hier weiß man, auf was man sich einlässt und kann deshalb gespannt sein, was einem als Zuschauer geboten wird - vom Sänger und von den Performances.


Den Punkt, den ich mit diesem Beitrag ansprechen möchte, ist der: ich möchte mir nicht mehr die ESC-Zeit verderben lassen mit irgendwelchen Skandalen, Geschichten und Kritikern. Ich bilde mir meine Meinung für mich, muss diese nicht teilen und finde es auch schade, wenn wirklich JEDER auf den Zug springt, wie schrecklich dumm es doch ist, Xavier zu nominieren. Der Mann hat Fehler gemacht, es kann diskutiert werden, aber bitte versaut es nicht denjenigen, die einfach einen schönen ESC plus Vorentscheid erleben möchten. Das ist nicht fair, weder dem Sänger noch den Fans gegenüber. Ich persönlich freue mich über den Modus und bin total gespannt, was man sich so alles einfallen lassen wird - und so soll es auch sein: man soll sich freuen und positiv bleiben. Denn nur Positives kann Negatives ausradieren.

________________________________
Ihr wollt keine News rund um die Musikwelt 2015 verpassen? Dann folgt meinem Blog, klickt "Gefällt mir" auf Facebook und addet mich auf Spotify!

Hier kommt ihr zu meinen aktuellen Beiträgen:


#AdeleWoche                                                            Little Mix - "Get Weird"


Album-Rezension: Ben Haenow - "Ben Haenow"

Zur Zeit werden ganz viele Alben veröffentlicht - Justin Bieber, One Direction, Adele, Ellie Goulding, alle hauen ihre Longplayer raus. Bei all diesen etablierten Stars, wird man irgendwie nicht wirklich gepusht, neue Sänger kennenzulernen. Dabei gibt es die natürlich wie Sand am Meer und um einen soll es hier und heute gehen: Ben Haenow gewann letztes Jahr die elfte Staffel The X Factor in England unter der Mentorenschaft des Hitgiganten Simon Cowell und gelang mit seinem Cover "Something I Need" von One Republic auf Platz 1 der UK-Singles-Charts. Ben präsentierte sich cool, sehr männlich und mit viel Rock während der Show und lieferte wirklich jede Woche ab. Ich verfolge X Factor jedes Jahr seit einigen Jahren und bin jedes Mal begeistert von der Show, da sie wirklich Talent hervorbringt und sich jedes Jahr aufs neue verändert.


Doch zurück zu Haenow: wie schon gesagt, "Something I Need" wurde zum Nr. 1-Hit (totla verdient, da die Version des Sängers total männlich und viel akustischer klingt als das Original) und knapp ein Jahr später erscheint nun auch das dazugehörige Debütalbum, dass er nach sich selbst benannt hat. Als Vorgeschmack gab es seinen eigenen Song "Second Hand Heart", den er zusammen mit Kelly Clarkson performt und den ich schon in meinem Single-#Update vorgestellt habe. Der Song ist mega schön komponiert, hat gut Geschwindigkeit und ist ein rustikaler, warmherziger und nach Spätsommer klingender Track. Mir gefiel die Nummer von Anfang an, da ich Ben's Stimme einfach toll finde und Kelly Clarkson eh immer begeistert.

Doch wie sieht es nun mit dem Album aus? Kann auch dies in voller Länge überzeugen? "Ben Haenow" ist im Prinzip eine Ansammlung an Balladen und einigen Midtempo- und Uptempo-Akzenten. Der generelle Ton ist deshalb eher langsam, in sich gekehrt und auf die Texte konzentriert. Es scheint, als ob Ben wollen würde, dass man genau hinhört und sich in die Geschichte reinfindet. So gibt es "Slamming Doors" und "All Yours", die ich jetzt mal "Weihnachtsballaden" nenne, die sehr wohlig klingen und bei denen man sich einfach total heimisch fühlt. Man kann sich richtig vorstellen, wie diese Titel an Weihnachten im Hintergrund mitlaufen (wenn man dann genug von den Christmashits hat :D). Sie gehören zu meinen Favoriten auf dem Album bzw. zu meinen persönlichen Single-Kandidaten, ebenso wie "Lions", der durch seine Backingvocals und den indianischen Beats total besonders ist und in den ich mich wirklich verliebt habt. Als letzte Ballade bietet uns Ben "Make It Back to Me", die sehr emotional ist und bei der ich besonders die raue Stimme und den männlichen Sound mag. Normalerweise sind Alben, die größtenteils aus Balladen bestehen, eher langweilig und überzeugen irgendwie nicht wirklich. Ben liefert diese aber auf so einem hohen Niveau, dass man sie einfach lieben MUSS.

Wer es aber schneller mag, für den gibt es auch passende Songs: "Testify" nimmt nämlich an Tempo zu, was der Platte total gut tut, davor wird man nämlich von Balladen erschlagen. Da freut man sich dann über Abwechslung. Der Song impliziert ein schönes Video, irgendwo in Nashville mit Sonnenuntergängen und Cowboy-Hüten - hört sich vielleicht nicht so geil an, wäre aber bestimmt super! Ebenfalls schneller und mit einem kleinen HipHop-Einfluss ist "Way Back When", der total hängen bleibt. Bis hier hin war die Platte sehr "save", Ben ging kein großes Risiko ein mit seinen Balladen und Midtempo-Zeugs. "Way Back When" zeigt, dass Ben auch Innovation betreiben und etwas bieten kann, das man so noch nicht kennt. Das sollte, gerade auf einem ersten Album, herauszuhören sein. Übrigens ist "Start Again" für mich der einzige Skip-Track, also ein Song, den ich total überhöre und der nicht wirklich hängen bleibt.

Und jetzt zu meinem absoluten Lieblingssong, bei dem ich echt platzte vor Freude, einfach, weil er ein solcher Hit ist. "Brother" ist mitreißend, schnell, voller Energie und total eingängig. Der Song handelt vom Bruder (nein, wirklich?!) und das Ben immer für ihn da sein wird. Der Text scheint jetzt etwas sehr schnulzig, aber ist total passend verpackt und hat eine solche Eingängigkeit, dass ich mir wirklich sehnlichst wünsche, dass Ben ihn als Single veröffentlicht. Ich kann ihn mir gut im Frühling vorstellen, bis dahin kann man sehr gerne "Lions", "Slamming Doors" oder "All Yours" als 2. Single veröffentlichen oder "Second Hand Heart" in Europa promoten - je nachdem :D

Zur Klarstellung: viel schneller als die beiden oben beschriebenen Tracks ("Testify" und "Way Back When") wird es auf dem Standard-Werk nämlich nicht. Wer allerdings mal in die Deluxe Edition reinhört, dem wird auffallen, dass sowohl "One Night" als auch "Ready for You" und "Greatest Mistake" schnelle Uptempo-Nummern sind, die ich im Pop-Rock Genre einordnen würde und die wirklich großartig sind. Besonders ersterer hebt sich ab und zeigt eine neue Seite. Auf eben dieser Edition gibt es auch die Akustik-Midtempo-Nummer "Every Tear You Cry", der die Deluxe Edition perfekt beendet und das heimische Gefühl vom Anfang des Albums aufgreift.

Ihr seht schon: ich mag das Album total gerne. Es mag kein Album sein, was in die Musikgeschichte eingeht als bestes Album ever, welches total innovativ und einzigartig ist. Es ist aber ein Longplayer, der gefällt und besonders in den ruhigen Momenten überzeugt. Für jeden der Rock-Pop mag, der Kelly Clarkson oder P!nk hört und der Robbie Williams sexy findet, für den ist Ben Haenow die perfekte Kombination von beiden Aspekten! Man sollte ihm definitiv eine Chance geben und mal genauer hinhören - und für die Castingshow-Macher in Deutschland: guckt doch mal wie in England Shows produziert werden und was für Gewinner daraus entstehen... und lernt :D

_____________________________
Ihr wollt keine News rund um die Musikwelt 2015 verpassen? Dann folgt meinem Blog, klickt "Gefällt mir" auf Facebook und addet mich auf Spotify!

Hier kommt ihr zu meinen aktuellen Beiträgen:



Single-#Update im November                               Ellie Goulding - "Delirium"


Album-Rezension: Sara Bareilles - "What's Inside: Songs from Waitress"

Dies wird keine "normale" Album-Rezension. Aus dem einfach Grund, weil dies kein normales Album in der Pop-Welt darstellt. Sara Bareilles ist hierzulande nicht wirklich bekannt, in Amerika hat sie schon für einiges mehr an Aufsehen gesorgt: dort veröffentlichte sie schon mehrere Alben, wurde für Grammy's nominiert und tourt durch die USA. Insgesamt wirklich sehr erfolgreich und trotzdem ganz eigenständig. Am bekanntesten wurde sie eigentlich, ganz unbeabsichtigt: ihr Song "Brave" wurde im Jahr 2013 mit Katy Perry's "Roar" verglichen und stieg daraufhin wieder in die US-Charts ein. Anschließend wurde es ruhig, Bareilles veröffentlichte ein Buch und schrieb anschließend ein Musical - und um das soll es heute auch gehen. Irgendwie.

Denn Sara schrieb nicht nur ein Musical, nein nein, sie behielt die Songs vor Broadway-Aufführung, wandelte diese um und transportierte sie dann in die Popwelt. Um dies gebührend zu feiern, veröffentlichte sie das Material als ihr fünftes Studioalbum, welches am 6. November 2015 unter dem Namen "What's Inside: Songs from Waitress" erschien. Ich kenne die Künstlerin eigentlich nur von ihrem Song "Brave" und dem dazugehörigen Album "The Blessed Unrest", welches ganz gut war, trotzdem irgendwie an mir vorbeiging. An einem Sonntag Nachmittag hatte ich Lust auf ein neues Album. Da geriet mir dieses Album in die Hände und ich hörte rein. Und jetzt kommt der Punkt mit der "nicht normalen" Rezension.

Ich kann hier nicht Song für Song beschreiben, wie ich diesen finde. Die Songs sind Musical-Songs, das hört man ihnen im Kern an. Allerdings sind sie VIEL mehr als nur irgendwelche Musical-Songs. Sie werden zu Pop-Songs, die wirklich überzeugen können und durch ihren gesamten Aufbau auf der Platte überzeugen. Man wird mitgenommen in eine Geschichte einer Kellnerin, lernt ihre Probleme kennen, die schönen Zeiten, die schlechten Erfahrungen, all ihre Erinnerungen und will die Geschichte gar nicht mehr verlassen. Ich habe mir die LP echt länger angehört und finde sie einfach nur großartig, weil sie eben so anders ist als die derzeitigen Charts. Besonders das Intro ("Sugar, Flower, Butter") wird auf dem Album SOOO toll aufgegriffen, Ich liebe es einfach!

Für alle, die also mal was anderes hören wollen um aus der derzeitigen Pop-Welt zu entfliehen und der zufällig auch noch auf Musical-Musik steht (wobei die Songs auch einfach Popsongs sein könnten, wenn man nicht wüsste, dass sie aus einem Musical entstanden sind), die sollten UNBEDINGT mal reinhören. Es wird eine musikalische Reise, die man so schnell nicht vergisst und bei der man richtig Lust bekommt, mehr zu hören.

____________________________
Ihr wollt keine News rund um die Musikwelt 2015 verpassen? Dann folgt meinem Blog, klickt "Gefällt mir" auf Facebook und addet mich auf Spotify!

Hier kommt ihr zu meinen aktuellen Beiträgen:

Adele - "19"




Album-Rezension: Adele - "21" #AdeleWoche

Hallo & herzlich Willkommen zur zweiten Rezension in der #AdeleWoche!
Nun zu einer Rezi, die ich eigentlich gar nicht schreiben müsste, weil wirklich jeder, zumindest Teile des Albums kennt: Adele veröffentlichte 2011 ihr 2. Studioalbum, welches sie, nachdem "19" wirklich tolle Erfolge einheimsen konnte (immerin sprang ein Grammy für die beste weibliche Gesangsperformance raus), mit wirklich großen Produzenten und Songschreibern einsang: Ryan Tedder, Fraser T. Smith oder Paul Epworth sind nur einige der vielen Beteiligten an dem Album. Dies hörte man der Platte auch an, sie wurde viel popiger und strahlte eine Aura aus, die darauf schließen lies, dass man einen Erfolg damit erzielen wollte. Ich kann mich noch ziemlich gut daran erinnern, wie ich in den CD-Laden gegangen bin und natürlich "Rolling in the Deep" aus dem Radio kannte und dann das Album da stehen sah. In diesem Moment wusste ich es nicht, aber ich sollte mir ein Album kaufen, welches die Musikwelt veränderte.



Adele knackte wirklich jede bestehenden Charts auf der Welt, sahnte alle bestehenden Preise ein und wurde weltweit zum Star: "Rolling in the Deep", "Set Fire to the Rain" und "Someone Like You" wurden zu weltweiten Hits, die wirklich jeder von Deutschland bis nach Indien, von Australien nach Amerika und von Timbuktu bis zur Antarktis wahrscheinlich JEDER hörte. Hinzu kamen die erfolgreichen US-Singles "Rumor Has It" und "Turning Tables", letzteres ist mein Lieblingstrack überhaupt und beschert mir immer wieder Gänsehaut, jedes Mal aufs Neue. Die Songs gehen wirklich in die Musikgeschichte ein, ich bin mir fast sicher, dass in 100 Jahren Schulen diese Songs vorspielen werden und sie als Evergreens beschreiben - sogar sehr sicher.

Ein weiteres Highlight für mich ist "Don't You Remember"... wie einfach, nachzufragen, ob sich das Gegenüber nicht erinnern könne, warum er sie geliebt hat und wie eindrucksvoll es Adele schafft, dies in einen Song zu packen. Mir bleibt der total hängen und überzeugt mich selbst nach vier Jahren immer noch so, wie beim ersten Mal. Sehr schön finde ich außerdem auch "Take It All". Dieser klingt irgendwie nach großer, edler 50s-Sängerin, ein Bild was ich so schon öfter von Adele im Kopf habe (so Shirley Bassey-mäßig :D). "He Won't Go" ist dagegen wieder nicht weniger emotional, dafür viel cooler und lässiger mit einer gehörigen Ladung Spaß, was die Instrumentalisierung angeht. Der einzige, nicht von Adele verfasste Track, "Lovesong" ist so verletzlich, so emotional vorgetragen, dass ich jedes Mal ganz in mich kehre und so ganz für mich sein kann - einzigartig!

"One and Only" und "I'll Be Waiting" sind nicht ganz so stark wie der Rest, trotzdem gehören sie für mich irgendwie dazu. Man kann sie genießen, sie klingen anders als alle anderen Songs und verleihen "21" einen tollen Ablauf. Man kann sich das Album von vorne bis hinten durchhören, ohne einen Song ausblenden oder überspringen zu wollen. Ich weiß noch genau, nach dem ersten Hören war ich total geflasht, nach dem zweiten verliebt und nach dem dritten total süchtig. Ich höre mir das Album nach 4 Jahren immer noch an und nicht nur ich bin so verrückt, es gibt noch mehr Menschen, die sich so verbinden können mit der LP und Adele nachempfinden. Adele bezeichnete es selber als Trennungsalbum, aber ich glaube, dass es viel mehr als das ist. Es geht einem nah, man fühlt sich verstanden und die Songs passen zu so vielen unterschiedlichen Situationen, obwohl sie über Trennungen geschrieben worden sind.

Hier schreibe ich jetzt nicht "hört euch das Album unbedingt an", schließlich hat das wahrscheinlich jeder schon mindestens tausend Mal gemacht! Ich liebe das Album, ich höre es mir gerne an und ich freue mich SO SEHR auf dessen Nachfolger. Klar, man darf ihn eigentlich nicht mit "21" vergleichen, tut das aber bestimmt unbewusst. "21" war so einzigartig, eingängig, emotional und so persönlich, das noch einmal versuchen zu wollen, wäre Quatsch. Und wie Adele eindrucksvoll zeigt, weiß sie genau, wie es weitergehen muss: "Hello" ist so ganz anders wie "21" und zieht trotzdem einige Parallelen - genau DAS musste man nach so einem großartigen Album machen, um dem neuen eine frische Note zu verleihen und dem Alten gerecht zu werden.




_______________________________
Ihr wollt keine News rund um die Musikwelt 2015 verpassen? Dann folgt meinem Blog, klickt "Gefällt mir" auf Facebook und addet mich auf Spotify!

Hier kommt ihr zu meinen aktuellen Beiträgen:


Single-#Update im November                        Ellie Goulding - "Delirium"


Album-Rezension: Adele - "19" #AdeleWoche

Hallo und herzlich Willkommen zu dem ersten Beitrag der #AdeleWoche! 
Richtig gehört: diesen Freitag erscheint Adele's lang erwartetes 3. Studioalbum "25" und um uns die Wartezeit zu verkürzen stelle ich euch in dieser Woche ihre beiden vorherigen Alben "19" und "21" vor - diese kennen zwar schon die meisten, aber ich mag es, die ganze Historie eines Künstlers auf meinem Blog vertreten zu haben. Außerdem ist, besonders ihr Debüt-Album "19" gar nicht SOOO bekannt und eventuell schaffe ich es ja sogar, einige wieder zum Anhören des Albums zu bringen - wer weiß!
Kommen wir jetzt genauer zum Debüt: dies wurde im Jahr 2008 veröffentlicht und zeigte schon, dass aus dieser Sängerin etwas ganz Großes werden könnte.

Die LP konnte insgesamt vier Singles verbuchen: die bekannten Tracks "Hometown Glory", ein sehr rustiger und dennoch sehr moderner Pop-Song, "Chasing Pavements", für mich ein Vorgänger von "Someone Like You", auch wenn ihr total anders klingt, aber die selbe Intensität aufzuweisen hat und "Make You Feel My Love", DIE Ballade auf dem Album. Die Songs gehören definitiv zu meinen Lieblingen und zeigen eine sehr junge Adele, die nicht auf groß-inszenierte Stücke setzt, sondern nur mit Stimme und Akustik überzeugen kann. Die dritte Single "Cold Shoulder", klingt wieder sehr professionell produziert und macht einfach total viel Spaß beim zuhören. Diese ist dann auch etwas mehr instrumentalisiert als die restlichen Songs. Singletechnisch hat man hier wirklich ALLES richtig gemacht! Übrigens kennen, besonders wir in Deutschland, den Song "My Same". Diesen hat nämlich Lena (Meyer-Landrut) bei ihrem Casting für die Show Unser Song für Oslo performt und integrierte ihn später auf ihrem Debüt-Album "My Cassette Player" - Adele's Version klingt natürlich größer, allerdings kann man die Versionen gar nicht miteinander vergleichen, dafür sind sie zu unterschiedlich.

Doch auch die Album-Tracks haben es in sich und bieten auch schnellere Pop-Nummern: "Daydreamer", erster Song des Albums, hält was er verspricht und nimmt einen mit auf einen Tagestraum, den man genau so erlebt und dem man entspannt zuhört. "Melt My Heart to Stone" überzeugt durch seine langsame, sehr gefühlvolle und total an Regenwetter erinnernde Art und man muss an mehrern Stellen einfach genau hinhören und genießen - solche Songs hört man echt nicht oft. Favoritenalarm! "Right As Rain" klingt wie Jazz-Pop und macht total gute Laune. Wer mal nicht immer Herzschmerz hören will, dem ist dieser Song ans Herzen gelegt! Gleiches gilt für "Tired", ein sehr grooviger, mit modernen Klängen produzierter und sehr zeitgemäß-klingender Pop-Song, der total anders klingt als der Rest des Albums.

Wer es akustisch mag, dem werden "Best for Last", "Crazy for You" und "First Love" (total süß mit dem Glockenspiel im Hintergrund) gefallen, diese sind nur spärlich instrumentalisiert und konzentrieren sich größtenteils auf die Stimme von Adele. Besonders "Best for Last" gefällt mir total gut, einfach weil er so intelligent komponiert ist. Diese Richtung wird auf "21" später nicht mehr ganz verfolgt, da die Platte viel mehr Pop darstellt als ihr Erstlingswerk. Gerne, würde ich solche Nummern auch noch in Zukunft von ihr hören.

Insgesamt mag "19" kein Hit-Album sein, wie sein Nachfolger, doch er zeigt vor allem, wo Adele herkommt, wie ihre Anfänge klangen und welche Richtungen sie einschlagen wollte. An manchen Nummern erkennt man ganz klar, wie "21" entstanden ist: "Hometown Glory", "Chasing Pavements", "Melt My Heart to Stone" oder "Make You Feel My Love" sind Songs mit Hit-Potenzial, die besonders in Pop-Richtung gehen und aus dieser Einflüsse herausziehen und neu verarbeiten. Gleichzeitig erkennt man an dem restlichen Album, wie wenig Adele eigentlich braucht: Gitarre, Klavier oder Schlagzeug, zwei Backgroundsängerinnen und ihre Stimme - mehr nicht und trotzdem überzeugt sie als wäre es eine ganz aufwendig-produzierte Platte. Wer also die frühe Adele kennenlernen will oder sich neu verlieben möchte, der sollte definitiv (wieder) in "19" reinhören.


________________________________
Ihr wollt keine News rund um die Musikwelt 2015 verpassen? Dann folgt meinem Blog, klickt "Gefällt mir" auf Facebook und addet mich auf Spotify!

Hier kommt ihr zu meinen aktuellen Beiträgen:


Single-#Update im November                         Ellie Goulding - "Delirium"



Album-Rezension: Little Mix - "Get Weird"

Ich hab's wirklich mit Girlgroups. Und diese hier ist mir besonders ans Herz gewachsen. Seit ihren Anfängen bei der UK-Version von X Factor verfolge ich Little Mix und liebe jedes ihrer Alben unwahrscheinlich! Die Mädels liefern ab, haben Spaß, können aber auch ernst und geben ihren Fans ein tolles Album nach dem andern. Ihr Debüt-Album "DNA" war für mich eines der Highlights in den Jahren 2012/2013, der Nachfolger "Salute" konnte mich mit seinen Singles überzeugen und glänzte durch erwachsene R&B-Sounds, mit denen die vier Damen kräftig experimentierten. Und im Mai diesen Jahres gab es den nächsten Release: "Black Magic", die erste Single aus dem neuen Album "Get Weird", stand an und avancierte zu einem internationalen Hit. Nur in Deutschland scheinen die Mädchen keinen Fuß zu fassen. Weshalb es umso wichtig ist, ihr neues Album vorzustellen.

Kommen wir erstmal zu den (bekannten) Singles: "Black Magic" erschien als Vorabsingle und wurde nicht nur in UK und US zum Top100-Hit. Little Mix präsentierte sich nach dem eher ernsteren Material auf "Salute" fröhlich, jung und frisch, wie bereits bei einigen Songs auf "DNA". Dabei klingt der Song wie eine rießige Pop-Hymne, die wohl zu den besten Songs einer Girlgroup zählt. Mir gefiel der Track von Anfang an und ich hörte bzw. höre ihn mir rauf und runter an. Er macht gleich gute Laune und ist irgendwie ein positiver Ohrwurm, den man den ganzen Tag vor sich hinsummt und ihn Abends trotzdem noch einmal anhört - besser konnte es also nicht sein!


Als zweite Single veröffentlichte die Band "Love Me Like You", ein Mix aus Midtempo-Nummer und Ballade, dabei singen die vier ganz anders, als bisher: sehr hoch, sehr grell und total aus ihrer Komfortzone heraus. Mir gefiel es beim ersten Hören gar nicht, mittlerweile habe ich mich an den Song gewöhnt, aber trotzdem muss ich sagen: "Love Me Like You" ist für mich ihre schwächste Single von allen. Jeder vorher veröffentlichte Song war ein Hit, dieser hier ist für mich ein klarer Album-Track, der als Experiment eventuell durchgeht, aber nix für die Charts ist... das sehe ich zumindest ich so.

Man sieht also: ein Song, der mir TOTAL gefiel und ein Song, der mir gar nicht zusagte. An dieser Stelle war ich mir echt unsicher ob ich mir das Album beschaffen soll. Doch die Mädels waren schlau und sahen vielleicht auch die Gefahr, dass viele Fans "Love Me Like You" nicht so mögen würden wie "Black Magic" und veröffentlichten eine Reihe an Promosongs. "Hair", eine flippige, sehr schrille und bunte Nummer folgte da als erstes und was soll ich sagen: der Song konnte mich sowas von überzeugen und passte total zum Albumtitel "Get Weird". Und auch, nachdem ich das Album durchgehört habe, muss ich sagen, dass der Song zu meinen Favoriten zählt. Eingängig, schnell und mit viel Spaß überzeugt der Song und passt perfekt zu der Band. "Weird People", wahrscheinlich Inspiration für den Albumtitel, wird diesem gerecht und bleibt total in den Hörgängen hängen - besonders den Refrain wird man nicht so schnell los. Die letzte Promosingle, "Grown", erinnert an die Arbeit auf "Salute" und kann als eine Art Weiterführung gesehen werden, allerdings mit Einbezug aktueller Sounds. Mir gefällt die Nummer total gut, allerdings ist sie mit 2:36 Minuten VIEL zu kurz.

Meine Favoriten auf dem Album sind sehr klar und das obwohl mir das gesamte Album echt gut gefällt: mein absolutes Highlight, sogar noch besser als "Black Magic" und "Hair", ist "Secret Love Song" mit Gastauftritt von Jason Derulo. Der Song ist SO emotional, so toll gesungen und erzählt eine solch traurige Geschichte, ich habe ihn mir bestimmt schon 1000 Mal angehört - dabei ist das Album gerade mal eine Woche draußen. Für mich passt an dem Song wirklich alles und ich wünsche ihn mir UNBEDINGT als 3. Singleauskopplung. UNBEDINGT REINHÖREN.
Ebenfalls sehr gut sind die Songs "OMG", "A.D.I.D.A.S." und "Love Me or Leave Me". Ersterer hat diesen Club-Dance-Sound, den man eventuell von Britney Spears' Single "Pretty Girls" kennt, den Little Mix ja mitgeschrieben haben. Während ich "Pretty Girls" echt nicht gut fand, mag ich "OMG" umso mehr. "A.D.I.D.A.S." ist wohl der Song, der am meisten heraussticht. Dance-Sound gepaart mit 50s/60s-Sounds, was sehr Retro und trotzdem aktuell wirkt und total Spaß macht. Auch diese Nummer wäre ein Single-Kandidat. Wer es genauso emotional mag wie bei "Secret Love Song", der wird "Love Me or Leave Me" lieben - dabei sticht besonders Jane sehr positiv hervor und packt eine Menge Emotionen oben drauf.


Wer jetzt denkt: "So, jetzt waren die Favoriten dran, jetzt kommen die schwächeren Songs" hat weit gefehlt: auf "Get Weird" gibt es keinen einzigen schwachen Track. Die bis jetzt beschriebenen Songs waren eher die offensichtlichen Hits (na gut, bis auf "Love Me Like You", der trifft halt nicht meinen Geschmack, ist aber nicht schlecht). Es gibt aber nicht nur Hits, das wäre ja zu langweilig, jetzt folgen eher die Songs, die einfach herausstechen, weil sie so anders sind. "I Love You" klingt wie eine Ballade, der man ein wenig Tempo verliehen hat und die es trotzdem schafft, ihre Emotionalität zu behalten. "Lightning" erinnert, wie "Grown", an "Salute" und genau das gefällt mir an dem Track. Es zeigt, dass die Mädels diese Ära nicht ganz vergessen haben und sie auf keinen Fall bereuen. Klar, er ist kein Single-Material, aber er überzeugt auf dem Album mit seinen freaky Refrain und einer total krassen Instrumentalisierung... allein deshalb muss man ihn sich anhören. Der Abschluss-Track der Standard-Edition "The End" ist eine soulige Nummer, die so ganz anders ist wie der Rest des Albums. Es wirkt so, als ob die Mädels zum Schluss nochmal zeigen wollten: wir können nicht nur Dance, Pop, Gute Laune und Balladen, wir können noch viel mehr! Das schaffen sie mit "The End" total, weshalb dieser auch zu meinen Favoriten gehört.

Für hartgesottene Fans ist hier natürlich nicht Schluss: es gibt NATÜRLICH Deluxe-Edition mit 4 zusätzlichen Songs. Dabei bekommen wir eine Fortsetzung meines Lieblingssongs: "Secret Love Song Part II" setzt die Geschichte des Album-Tracks fort, diesmal aber ohne Begleitung von Jason Derulo. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welchen Song ich nun besser finde. "I Won't", der die Deluxe Edition eröffnet, erinnert an die Arbeit auf "DNA" und hat ein einfaches Rezept: Dance-Beats und die Stimmen der vier Mädels. So einfach kann es manchmal sein. "Clued Up", mitgeschrieben von Jessie J, passt sehr gut zu den Mädels und klingt gleichzeitig total nach der Mitschreiberin. Ich als Jessie J-Fan mag das natürlich total ;-) Der Schlusstrack der Edition, "The Beginning" (lustig, ein Album mit diesem Track zu beenden) hat einen sehr urbanen Sound, der fast nur A Capella performt wird bis auf ein paar Schnippser im Hintergrund. Mir gefällt auch dieser total, allerdings ist auch hier der Song viel zu kurz (oder er kommt mir nur so kurz vor, weil er mir so gut gefällt :D).

Ihr seht schon: ich bin total begeistert von dem Album. Ehrlich gesagt ging "Salute" etwas an mir vorbei, einzig die Singles kenne ich wirklich aus der Platte. Dafür liebe ich heute noch "DNA" und ich hatte wieder Lust auf eine Art Forsetzung ihres Debüts. Auf "Salute" waren sie mir vielleicht doch etwas zu ernst... ich weiß es nicht, auf jeden Fall liefert "Get Weird" genau das, was ich mir gewünscht habe: Uptempo, gute Laune, vier tolle Stimmen und das Hit-Potenzial von "DNA". Dabei überzeugen mich die Mädels entweder dann, wenn sie total ausrasten oder ganz konzentriert und emotional Balladen performen. "Secret Love Song" wird wohl noch einige Mal durchlaufen und auch das dazugehörige Album gehört wohl jetzt schon zu meinen Herbst-Favoriten. Wer es also noch nicht kennt oder dem die Band noch nichts sagt: HALLO??!!! Aufwachen, anhören und abfeiern  - oder mit den Mädels mitweinen. Das alles kann man nämlich mit Little Mix... und sogar noch viel mehr!



_______________________________
Ihr wollt keine News rund um die Musikwelt 2015 verpassen? Dann folgt meinem Blog, klickt "Gefällt mir" auf Facebook und addet mich auf Spotify!

Hier kommt ihr zu meinen aktuellen Beiträgen: