SPOT ON: Martina Stoessel - "TINI"

Manchmal klickt man zufällig auf ein Musikvideo auf YouTube und ist ab der ersten Sekunde begeistert. So ging es mir als ich das Video zu dem Song "Great Escape" ansah und es mich total packte - ich sang mit, tanzte durch die Wohnung und fragte mich im Anschluss, wen ich mir da überhaupt anhörte. Nach kurzer Recherche dann die Überraschung: Die Sängerin spielt Violetta in der Disney-Erfolgsserie "Violetta" und löst damit seit mehreren Jahren einen Hype unter den Grundschülerinnen aus. Taschen, Federmäppchen, Spangen, Notizblöcke... einfach überall ist Violetta AKA Martina Stoessel zu sehen - ihr seht: so gar nicht wir, die hier Zielgruppe sind.


Umso schöner ist es, wenn man sich als Schauspielerin bzw. Sängerin etabliert und etwas schafft, was auch Nicht-Fans überzeugt, was gleichzeitig aber auch die Fans mitnimmt, die eben schon seit Kindheitstagen dabei sind - im wahrsten Sinne des Wortes! Das scheint Martina gelungen zu sein: Ihr Debüt-Album "TINI" ist nicht nur Solo-Debüt in der richtigen Popwelt, gleichzeitig dient die Platte nämlich auch als Soundtrack zum Film gleichnamigen Film, der bald erscheint. In diesem geht es eben um die fiktive Figur Violetta, die den Traum ihres Lebens lebt: Erfolgreiche Sängerin, die auf der ganzen Welt bekannt ist und überall nur Erfolge feiert. Gleichzeitig leidet aber ihr Privatleben, weshalb sie beschließt, zu einer Songwriterin zu fahren, um nach neuer Interpretation zu suchen. Die Songwriterin nennt sie immer TINI und gemeinsam arbeiten sie an der "erwachsenen Violetta". Das Werk erscheint erst im September 2016 in Deutschland, das Album gibt es aber schon seit langer Zeit auf dem Markt.



Für alle, die sich jetzt fragen: "Wie? Soundtrack und Solo-Album in einem? Also eine CD und Songs vom Film als auch Songs als Solo-Künstlerin drauf? Hä?" - nein, ganz so kompliziert ist es nicht. Das Album bietet zwei Hälften, die auf der physischen Version in zwei CDs unterteilt sind. Auf der ersten CD befindt sich das Solo-Album mit komplett neuen Songs, die Martina als Künstlerin interpretiert. Auf der zweiten CD gibt es dann die Songs aus dem Film. Einfach, oder? Ich war auch erstmal verwirrt, v. a. wenn man mit den Violetta-Serien so gar nichts am Hut hatte. Aber man findet durch das Chaos durch, denn dafür sind die Songs einfach zu gut - und auf diese gehe ich jetzt auch ein!

Wie schon gesagt, "Great Escape" brachte mich zum Tanzen, Mitsingen und Abfeiern. Genau die selbe Reaktion, die ich bei Songs wie "All You Gotta Do", "Got Me Started" oder "Finders Keepers" hatte. Dabei erinnert mich ersterer an Produktionen von Diplo oder Justin Bieber, besonders aufgrund des im Refrain stattfindenden Instrumentals. "Got Me Started" mag ich aufgrund seiner sehr spanischen und fast schon balkanischen Sounds, während "Founders Keepers" so eine schöne Mischung aus bekannten Pop-Sounds mit einzigartigen Klängen ist.
Weiterer Höhepunkt ist für mich "Still Standing". Die Midtempo-Nummer bleibt sofort hängen und hat einfach so eine wunderschön, kitschige Geschichte :D Total Lennylike und so :D

Neben all diesen möglichen, eher tanzbaren Singles und großartigen Songs, gibt es da noch das allbekannte Füllmateriall, allerdings trotzdem eines, das man sich anhören kann. "My Stupid Heart" hat einen eingängigen Refrain, der allerdings nach einiger Zeit etwas anstrengend ist. Selbes gilt für "Don't Cry for Me" - eingängig und nett anzuhören, aber nervig nach einiger Zeit. "Handwritten" ist dagegen anders... er überzeugt einfach nicht ganz so wie die anderen Tracks und will nicht hängen bleiben. Trotzdem kann ich nichts wirklich Negatives über ihn sagen, denn ich höre ihn mir trotzdem sehr gerne mit an.
Wer jetzt glaubt, nach neun Tracks wäre Schluss, hat weit gefehlt. Als Goodie gibt es einige Songs in der spanischen Variante: "Sólo dime tu" ist das Äquivalent von "Great Escape", "Sigo adelante" hört im Englischen auf den Namen "Still Standing" (und ist in dieser Version mindestens genauso toll), "My Stupid Heart" ist "Si tu te vas" und "Lo que tu alma escribe" ist leider genauso mittelmäßig wie seine englische Version "Handwritten". Ich muss gestehen, dass ich mir die spanischen Varianten gar nicht so oft anhören, sie allerdings als genauso gut erachte, wie die englischen Tracks. Wer also auf Espana steht, der kann sich hier voll und ganz ausleben.

Mit dem Soundtrack zum Film habe ich mich ehrlich gesagt nicht wirklich groß beschäftigt. Allerdings kenne ich die Film-Single "Siempre brillarás/Born to Shine" und die ist wirklich ganz, ganz toll *.* Ich möchte gerne noch etwas auf den Film warten, bevor ich hier richtig reinhöre und ich bin außerdem viel zu sehr damit beschäftigt, die Solo-Künstlerin Martina Stoessel kennenzulernen. Diese finde ich nämlich um einiges interessanter als ihre Rolle, gleichzeitig bin ich wirklich gespannt, wie sie diese Karriere in den nächsten Jahren noch ausarbeiten wird.


Für mich gehört "TINI" zu meinen Sommeralben 2016, die ich mir sicher in meinem Urlaub anhören werde, einfach weil sie gute Stimmung macht und aufgrund der spanischen Tracks auch noch perfekt zum Urlaubsfeeling passen. Martina präsentiert tanzbare, elektronische und sehr eingängige Songs, die mit ehemaligen Disney-Stars durchaus mithalten können (Miley Cyrus, Selena Gomez, Demi Lovato,...). Das Debüt ist wirklich ganz, ganz großartig, weiß man doch, dass es nach Disney für viele Stars auch anders gelaufen ist. Doch davon ist bei "TINI" nichts zu hören. Selbstbewusst, zielstrebig und sehr rafiniert tritt sie in die Popwelt und erfüllt dabei einige Clichées, bringt aber auch einige eigenständige Elemente mit rein. Und das weckt Interesse.

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Karl William Lund - "Oracle"                            SPOT ON: Pixie Lott

Single-#Update im Juli 2016




Der Monat Juli ist auf meinem Blog ein eher ruhiger. Das liegt an meinem Privatleben: in der Uni war die Klausurenphase Anfang des Monats und auch beruflich ging es wirklich ganz heiß her. Das wird sich in den nächsten Wochen ein klein wenig ändern, auch wenn mein Leben nicht wirklich stressarmer wird - doch die Hoffnung stirbt zuletzt! Um wieder etwas in den Schreibfluss zu kommen, präsentiere ich euch heute hier meine Songs, die ich im Laufe des Monats hier und da mal angehört habe - viel Spaß!

01. Rihanna - "Sledgehammer"
Wie ihr wisst bin ich ein rießiger Rihanna-Fan, weshalb ich mich wirklich immer über einen neuen Song freue. In diesem Jahr komme ich ja voll auf meine Kosten: Rihanna veröffentlichte ihr 8. Studioalbum "ANTI", ist im Radio mit ihrem "Work" zu hören und veröffentlichte bereits zwei weitere Singles aus der LP. Im Jahr zuvor erschienen ebenfalls drei Singles. Und der Rihanna-Regen reißt einfach nicht ab: nun folgte die Veröffentlichung von "Sledgehammer", dem Soundtrack zum neuen Stark Treck-Film. Dieser ist eine emotionale Ballade aus Sia's Feder, die einem wirklich Gänsehaut durch und durch gibt und zu den emotionaltsten Rihanna-Songs gehört, die es bislang gibt. Ich höre ihn mir nicht oft an, aber wenn ich es tue, bin ich jedes Mal wieder begeistert. Umso mehr freue ich mich auf das Rihanna-Konzert in ein paar Wochen (:

02. Troye Sivan feat. Alessia Cara - "WILD"
Wie ihr wisst bin ich dem Vodafone-Star Troye Sivan und seinem Debüt "Blue Neighbourhood" verfallen und höre mir die LP wirklich immer noch regelmäßig an. Ich muss sagen, ich bemerke immer dann, dass ich ein Album wirklich mag, wenn ich nach dem Verfassen der Rezension immer noch gerne reinhöre. Und das ist hier der Fall. Passend dazu liefert der Sänger Nachschub: die Single "Wild" ist schon seit längerem veröffentlicht, da dachte sich Troye wohl "Wie wäre es mit einem Remix zum Song?". Den liefert er, zusammen mit Alessia Cara, die mir nur vom Hit "Here" bekannt ist und was soll ich sagen? Der Song erhält etwas wirklich sehr feminines und ist ein wunderschönes Duett - unbedingt reinhören!



03. Max Giesinger - "80 Millionen" (EM-Version)
Jaja, die EM ist vorbei und Deutschland ist nicht Europameister... dafür aber immer noch Weltmeister! (: In diesem Jahr hatten wir ganz hervorragende EM-Songs: "This One's For You" von David Guetta war prima im Club, "Wir sind groß" von Mark Forster hat MEGA Stimmung gemacht und dann war noch dieser Song hier... "80 Millionen" hörte ich zum ersten Mal auf YouTube und ich hatte durchweg Gänsehaut. Die Erinnerungen von 2014 kombiniert mit dem emotionalen Text... MEGA! Für mich ein wahrer Höhepunkt dieser EM.

04. Jason Derulo - "If It Ain't Love"
Diesen Song habe ich erst gar nicht so mitbekommen, bis ich dann in einem Club war und ihn zufällig gehört habe... und mega darauf abging! Wie immer ist ein Song von Jason Derulo sehr tanzbar, wie für's Radio gemacht und geht MEGA ins Ohr. Dabei ist "If It Ain't Love" noch viel mehr mit Beats versehen als seine Vorgänger und damit auch viel mehr für die Tanzflächen gemacht. Ich besitze kein einziges Album von Jason, jedoch erscheint wohl bald sein erstes Best of und das werde ich mir wahrscheinlich kaufen... denn wenn ein männlicher Künstler in unserer Zeit Hits hatte, dann Jason Derulo, oder?

05. Adele - "Send My Love (To Your New Lover)"
Adele bedarf eigentlich keiner Vorstellung. Seit letztem Jahr bezaubert sie die Welt wieder mit ihrer Musik und ist dabei so erfolgreich wie eh und je. Nachdem die erste Singleauskopplung "Hello" als auch das dazugehörige Album "25" international durch die Decke schossen, veröffentlichte Adele ihre zweite "25"-Single, "When We Were Young" und war auch damit ziemlich erfolgreich - wenn auch nicht so sehr wie mit seinem Vorgänger. Im Anschluss kündigte Adele ihre erste große Welttournee an und bereist nun schon seit einigen Monaten Europa und die USA. In ihrer Heimat England trat sie davor allerdings noch einmal als Headliner beim Glastonbury-Festival auf und präsentierte dort auch ihre neue Single "Send My Love" (wer übrigens den Auftritt von Adele nicht gesehen hat, sollte das unbedingt tun, das Konzert war nämlich GROßARTIG!). Der Song viel mir schon auf ihrem Album auf und war für mich eindeutiger Single-Kandidat. Und ich behielt recht. Adele drehte ein Video für das Stück (ebenfalls SEHR sehenswert) und veröffentlichte ihn auch im Radio - und schon ist sie wieder in den Top20 der Single-Charts weltweit zu sehen. Sommer-Hymne 2016 hallo!



06. Demi Lovato - "Body Say"
Demi Lovato meldete sich ja im letzten Jahr mit einem neuen Studioalbum zurück und begeisterte viele Fans und Kritiker mit einem neuen, sexy Image. "Cool for the Summer" als auch der Titeltrack "Confident" konnten zumindest in den USA überzeugen, das Album platzierte sich dagegen in mehreren Ländern in den Top10. Demi ist für mich persönlich ja schon längst in einer Kategorie mit Selena Gomez, Miley Cyrus und Katy Perry - doch irgendwie will sie nicht ganz so durchstarten wie ihre Kolleginnen. Ihre Singles werden meist nur in den USA gespielt und gefeiert, in anderen Teilen der Welt wartet man vergeblich auf den Durchbruch. Doch jedes Mal hofft man wieder, dass es jetzt klappt. So auch mit ihrer neuen Single "Body Say", die sie auf ihrer USA-Tour präsentierte und kurze Zeit später auf Spotify veröffentlichte. Letzte Woche dann der Release auf allen gängigen Download-Portalen. Dabei ist der Song so sexy wie keine andere Nummer von Demi und zeigt, wie erwachsen die Sängerin geworden ist. Mit dem letzten Album war ich zwar zufrieden. allerdings auch nicht ganz so begeistert wie mit ihren vorherigen (besonders an "Unbroken" kommt für mich kein anderes Album von ihr ran). Wenn ich mir dann "Body Say" anhöre habe ich schon wieder direkt Lust auf eine neue LP! Häng dich rein, Demi, vielleicht wird es diesmal was!



07. Fergie - "M.I.L.F. $"
Auch jemand, der nicht so sehr in der Musikbranche unterwegs ist, ist an diesem Lied bestimmt nicht vorbeigekommen. Fergie präsentierte ihre neue Single mit einem sexy Video, u. a. mit Kim Kardeshian. Das Ding ging viral und jeder Gossip-Blog, jede Tratsch-Sendung und jeder VIP-Newsletter berichtete von dem heißen Comeback. Daraufhin schoss Fergie in dei Top10 der iTunes-Single-Charts und es schien wirklich gut zu laufen für die Dutchess der Pop-Szene ;-) einige Tage später ist nichts mehr davon übrig geblieben: "M.I.L.F. $" konnte seine Positionen in den Charts nicht halten und fällt immer weiter runter. Mir ist das egal, schließlich macht der Track richtig Laune und vereint alles, was ich mag: HipHop-Beats, Rap, Pop und eine großartige Stimme. Meinetwegen kann Fergie auf dieser Schiene weiter machen und bald ihr 2. Studioalbum "Double Dutchess" veröffentlichen - mich hätte sie schon mal als Interessenten.

08. Charlie Puth feat. Selena Gomez - "We Don't Talk Anymore"
Eigentlich wollte ich diesen Künstler gemeinsam mit seinem Debüt-Album "Nine Track Mind" in einer Rezension vorstellen, doch dann kam das Leben dazwischen und ich schaffte es nie einen Beitrag zu verfassen. Mittlerweile höre ich ihn mir aber schon total lange an und bin jedes Mal wieder erstaunt, wenn ich einen Track im Radio höre. Denn eigentlich war ich zunächst nicht so ganz vom Debüt überzeugt und dachte mir: "Ach, das ist nur so ein Single-Künstler". Aber jetzt bin ich doch wieder total gespannt und neugierig. Naja, kommen wir zu diesem Song: Charlie hat sich mal wieder weibliche Verstärkung geholt und präsentiert gemeinsam mit Selena Gomez einen chilligen House-Track, der sehr einfach daherkommt und perfekt zum Sommer passt - weshalb er wahrscheinlich auch als Single ausgewählt wurde. Ich feier den Song total und bin auf ein eventuelles Vieo gespannt - und vielleicht auch auf's Album? Soll ich "Nine Track Mind" noch einmal eine Chance geben? Was meint ihr?


09. Britney Spears feat. G-Eazy - "Make Me..."
Jaja, Britney hatte es in den letzten Jahren nicht leicht: ihr letztes Album "Britney Jean" war nicht wirklicher der Überflieger und überzeugte die Fans nicht wirklich. "Work Bitch" wurde zwar in den Clubs gespielt, allerdings hielt das auch nur kurz an. Wahrscheinlich war man eine solche Britney schon gewohnt und schenkte ihr deshalb wenig Beachtung. Ich hab mir ja das Album im letzten Sommer rauf und runter angehört und war in einem regelrechten Britney-Fieber. Weshalb ich auch auf den nächsten Karriereschritt gespannt war. Der kam letzte Woche, Britney veröffentlichte nämlich dann ihre neue Single "Make Me...", einen RnB-Pop-Track, der sich sehr vom derzeitigen Pop-Geschäft distanziert und so ganz anders klingt als alles, was sie auf dem letzten Album präsentierte. "Make Me..." kann man viel mehr fühlen und man wird sofort in den Beat und den hypnotisierenden Refrain hineingezogen. Perfekt für den Sommer und Urlaub 2016. Gut gemacht, Britney! Und jetzt her mit dem Album ;-)



10. Tini Stoessel - "Great Escape"
Wer sich jetzt denkt: "Wer ist denn das?", der ist offiziell alt. Und ich meine das nicht böse, denn ich kannte diese Sängerin auch nicht - also bin ich selber davon betroffen :D Tini Stoessel ist besser bekannt als Martina Stoessel und spielt in der spanischen Disney-Serie "Violetta" die Hauptrolle. Mit dieser Sendung löst sie weltweit einen regelrechten Hype aus und platziert sich mit den Soundtracks in allen nur denkbaren Charts. Nun folgt ein Kinofilm, der sie vom Kinderstar-Dasein etablieren soll und eine reifere Martina zeigen soll. Dafür veröffentlicht sie nicht nur den Soundtrack zum Kinofilm sondern bietet mit diesem auch ihr erstes Solo-Album an - man erhält also zwei Alben in einem. Ich bin auf YouTube auf "Great Escape" gestoßen und war einfach gespannt, was die Sängerin sonst noch zu bieten hat und was soll ich sagen: ich habe mich verliebt! Sowohl in das Album (zu welchem es in nächster Zeit eine Rezension geben wird) als auch in die Single "Great Escape". Diese ist Dance-Pop auf höchstem Niveau und geht total rein. Schon wieder perfekt für den Sommer. Und genau SO ist auch das dazugehörige Album. Hach, wie schön kann das Leben doch sein? :D

11. Karl William Lund - "Diamonds"
Ich habe mich verliebt. Diesmal in einen jungen Briten. Mit dem ich zufällig auch auf Instagram schreibe. Natürlich alles aus beruflichen Gründen :D Karl William Lund habe ich euch bereits in einem Beitrag vorgestellt, weshalb ich das jetzt mal nicht mache. Ich wollte bloß noch mal den Hinweis geben: es lohnt sich, in die Platte "Oracle" reinzuhören. Als kleinen Vorgeschmack biete ich euch die großartige Midtempo-Ballade "Diamonds" in dieser Playlist an. Hypnotisierend, eingängig und etwas dunkel - wenn nicht sogar sexy ;-)



12. Shawn Mendes - "Treat You Better"
Auch ich bin dem Radio-Hit "Stitches" verfallen und kriegte den Song nicht mehr aus dem Kopf - trotzdem habe ich mir nie das Album "Handwritten" gegeben... sollte ich das zufällig nachholen? Das sollte ich wohl, denn Shawn präsentierte uns in den letzen Wochen seine neue Single "Treat You Better" aus dem kommenden 2. Studioalbum "Illuminate"... und schon wieder bin ich diesem verfallen. "Treat You Better" hat einen ansteckenden Rhythmus und einen sehr eingängigen Refrain, der Shawn's Stimme richtig zur Geltung bringt. Wer da nicht mitwippt, ist selber Schuld.

13. Pixie Lott - "Rise Up"
Jap, ich bin immer noch im Pixie Lott-Fieber. Zwar kenne ich seit Jahren ihre ersten beiden Alben "Turn It Up (Louder)" und "Young Foolish Happy", allerdings ist mir ihr letztes Album "Pixie Lott" noch eher unbekannt. Weshalb ich es mir immer und immer wieder anhöre. Dabei fällt mir jedes Mal wieder ein anderes Lied positiv auf: mal ist es "Lay Me Down", mal "Ocean", dann doch wieder "Bang" und "Cry and Smile" und ganz oft eben "Rise Up"! Doch auch ihre alten Alben kommen immer mal wieder zum Einsatz und zaubern mir ein Lächeln auf die Lippen. Mein Tipp: Einfach mal reinhören. Am Anfang vielleicht mit einem Überblick ihrer Singles, den erhält man mit ihrem ersten Best of-Album "Platinum Pixie: Hits".



14. Jessie Ware - "Say You Love Me"
Dieser Track ist schon etwas älter und irgendwie habe ich ihn nie so richtig angehört oder ihn mir gedownloadet, doch in letzter Zeit bin ich immer wieder auf ihn gestoßen: sei es durch Filme, Werbung oder einfach, weil jemand auf Facebook das Lied postet. Sofort habe ich drauf geklickt und das Stück in meine Playlist aufgenommen. "Say You Love Me" ist ein wunderschön emotionaler Liebessong, der von Jessie Ware und Ed Sheeran geschrieben wurde. Dabei bekomme ich immer wieder Gänsehaut, u. a. geschuldet durch die glasklare Stimme von Jessie Ware. Die Sängerin stammt aus UK und veröffentlichte dort zwei Studioalben, die beide in den Top10 der Album-Charts landeten. Gleichzeitig arbeitet sie gerne mit anderen Künstlern zusammen, steuerte z. B. zu Nicki Minaj's Studioalbum "The Pinkprint" den Track "The Crying Game" bei - welcher zu meinen Lieblingssongs des Albums gehört. Ich werde mich in den nächsten Wochen definitiv mit der Sängerin auseinandersetzen und in ihre Alben reinhören (eigentlich tue ich das bereits). Wenn es mir gut gefällt, dann wird es einen Beitrag dazu geben (:



15. Felix Jaehn feat. ALMA - "Bonfire"
Diesen Song habe ich selber erst seit Freitag auf meiner Playlist, deshalb kann ich noch nicht viel dazu schreiben. Felix Jaehn ist ja quasi eine Garantie dafür, dass der Song ein Hit wird. Dabei ist "Bonfire" schon wieder total anders als seine vorherigen Werke ("Ain't Nobody" oder "Book of Love") - nämlich viel clubbiger, viel härter und mit viel mehr Bass dahinter. Das gefällt mir sehr gut, gleichzeitig hat ALMA (wer ist das bitteschön?) eine so mega außergewöhnliche Stimme, dass ich wirklich beeindruckt bin. Wer den Track also noch nicht kennt, der sollte das dringend nachholen. Spätsommer-Vibes, hallo!

16. Katy Perry - "Rise"
Auf Spotify endet die Liste nach 15 Liedern, aber da gibt es noch einen Song, den ich mir ebenfalls ganz frisch anhöre: Katy Perry veröffentlichte nämlich letzten Freitag den Titeltrack zu den diesjährigen olympischen Spielen mit dem Titel "Rise". Dieser ist eine langsame Dance-Midtempo-Nummer, die nicht die stärkste Leistung von Katy Perry darstellt, doch trotzdem irgendwie überzeugt. Besonders die Stimme von Katy scheint so stark wie nie! Verständlich, dass Katy diesen Song nicht auf ihr nächstes Album packt, dafür ist er wahrscheinlich einfach zu schwach. Doch trotzdem fasziniert er und zieht einen in seinen Bann. Außerdem passt der Text über das Aufsteigen und Gewinnen total gut zu Olympia. Ich weiß, so richtig überzeugen tut die Beschreibung nicht, aber manchmal muss es kein offensichtlicher Hit sein, um einen Song zu mögen. Manchmal reicht einfach die Bedeutung und eine tolle Stimme aus.



Das war's dann für diesen Monat. Diesmal wurden es nicht ganz so viele Stücke, trotzdem mag ich die Zusammenstellung sehr gerne. Sie zeigt manches Bekanntes, aber auch vieles Neues, was es zu entdecken gilt. Viel Spaß damit (:

Zum Abschluss noch einmal ein wenig Werbug in eigener Sache: Ab Ende August befindet sich mein Blog in Sommerpause, da ich in den wohl verdienten Urlaub fliege. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um euch zu zeigen, welche Alben ich mir in den Urlaub mitnehme und welche Songs meinen Sommer 2016 prägen - vielleicht wieder so eine Art #Summer-Playlist wie im Jahr 2013? Was haltet ihr davon? Außerdem habe ich richtig Lust auf ein neues #Special-Format - irgendwelche Ideen? Dann schreibt sie mir unter listentolenny@gmail.com

Bis dahin,

Euer Lenny.




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Karl William Lund - "Oracle"                            SPOT ON: Pixie Lott

SPOT ON: Karl William Lund - "Oracle"

Karl William Lund. Dieser Name wird - außer eingefleischten ESC-Nerds, die jeden Vorentscheid anschauen - nichts sagen. Karl nahm 2016 an der britischen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2016 mit seinem Song "Miracle" teil und belegte dort den 2. Platz. Daraufhin arbeitete Karl weiterhin an seiner Gesangskarriere und trat bei verschiedenen Pre-ESC-Events auf. Gleichzeitig arbeitete er an seinem ersten Album und schlug dafür einen ungewöhnlichen Weg ein: Karl ist freischaffender Sänger und damit nicht an eine Plattenfirma gebunden - und das ganz bewusst, wie er selbst sagt.



Ich verfolgte den britischen Vorentscheid und hörte mir die Songs alle an. Einzige Favoriten: die späteren Gewinner Joe and Jake mit ihrem Song "You're Not Alone" und "Miracle" von... genau, Karl. Dabei beeindruckte mich Karl fast mehr und ich folgte ihm auf allen Social Media-Apps, die ich so hatte. Von dort erfuhr ich auch, dass Karl sein Debütalbum durch eine Crowdfunding-Kampagne finanziert. Dort bot er sowohl Downloads, als auch CD-Verkäufe und Bonuspakete an (beispielsweise mit der Möglichkeit sich ein Song-Cover von ihm zu wünschen). Ich war so begeistert, dass ich mir das Album als CD als auch Download zulegte und damit das Crowdfunding unterstützte.


Am Sonntag, dem 03. Juli 2016, war es dann so weit: Karl veröffentlichte sein Album für alle Vorbesteller und ich erhielt den Download seines Debüts "Oracle". Mittlerweile ist die LP auch auf iTunes und Amazon erhältlich, weshalb es jetzt Zeit wird, das Album euch schmackhaft zu machen. Denn Karl ist nicht irgendein Independent-Künstler, sondern jemand, den man definitiv im Auge behalten sollte. Sein ESC-Song "Miracle" ist nämlich bloß die Oberfläche von Karls musikalischem Talent. Der Song ist der poppigste des Albums und auch der kitschigste. Was mich gar nicht stört. Aber ich möchte davor warnen, den ESC-Song anzuhören und dann zu sagen: "OH ne, bloß nicht so eine Schnulze". Denn der Rest des Albums hat wirklich nichts mit dieser Art von Song zu tun.


Auf "Oracle" treffen nämlich moderne Elektro-Sounds auf atmosphärische Klänge und ganz viel Gefühl. Das lassen schon die Einstiegstracks "Life in Mono" und "Diamonds" erahnen. Nach einem großen Instrumental-Einstieg, folgt Karls Stimme, die wie ein warmes, gleißendes Licht durch die Musik zieht und eine sehr intime Stimmung schafft. Diese Atmosphäre wird auch bei den anderen Tracks der LP geschaffen, wobei "No One But You" den für mich eingängisten Refrains des Albums hat und einer meiner Lieblingstracks ist. Selbes gilt für die Ballade "Sleep", die bei mir einfach nur Gänsehaut auslöst und so schön emotional ist, dass ich mich voll und ganz im Track verliere - und genau das ist es, was ich an "Oracle" so schätze. Es sind keine großen Effekthaschereien dabei, keine große, überladene Produktion und auch kein Drang, Hits zu präsentieren. "Oracle" ist ehrlich, frisch, authentisch und deshalb so emotional, wie keine andere Platte, die ich zur Zeit höre. Es mag kein radiofreundlicher Sound sein und auch der Mainstream kann damit wahrscheinlich nichts anfangen, aber darauf kommt es, zumindest scheint es so, Karl auch gar nicht an. Vielmehr wird man mitgenommen in eine Welt, die ganz zart, ganz klein und sehr emotional ist. Und die deshalb musikalisch mit jeder anderen LP von Plattenfirmen mithalten kann - wenn nicht sogar an diesen vorbeizieht ;-)

Wer also Lust auf ein musikalisches Experiment hat oder einfach genervt ist von all dem Mainstream-Pop, den man so um die Ohren bekommt (nicht, dass daran jetzt was schlecht ist :D), der sollte definitiv mal reinhören. Das Album gibt es auf allen gängigen Download-Portalen als auch auf Karls Homepage, zusätzlich mit der Option, das Album physisch zu erwerben - für CD-Fanatiker wie mich genau das Richtige (:

Und weil ich mit Karl persönlich über Instagram schreibe, hier noch ein Brief für ihn auf Englisch:

Dear Karl,

from the moment I've discovered you through "Eurovision: You Decide", I knew that you were something special. Your voice and your singer-songwriter-style were so unique, so amazing, that I just had to follow you on your journey to your first album. And now here it is, full of amazing songs that give me goosebumps every time I listen to them. When I first heard "Miracles" I fell in love with your clear voice and now I have a whole album with that unique sound of yours.
I love every single bit of "Oracle" and hope I can listen to many more albums of yours in the future.
Forever your fan,

Benni.



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DNCE - "Swaay"                                 Mark Forster - "TAPE"