Buch-Rezension: "Mörderische Hingabe " von J.D. Robb

© Blanvalet Verlag
Titel: Mörderische Hingabe
Autorin: J. D. Robb (Nora Roberts)
Verlag: Blanvalet
Seiten: 512
Ausgabe: Taschenbuch
Auflage: 1
Preis: 9,99 €
ISBN-10: 3734101301
ISBN-13: 978-3734101304
Hier könnt ihr es kaufen: Verlag Amazon



Klappentext laut Amazon:
Eve Dallas ist gerade aus dem Urlaub zurück, als zwei grauenvolle Morde New York erschüttern: Der Chauffeur einer Luxuslimousine wurde mit dem Bolzen einer Armbrust durchbohrt, ein Edel-Callgirl mit einem Bajonett erstochen … Die Fälle scheinen zunächst keine Verbindung miteinander zu haben – bis auf die Vorliebe des Killers für außergewöhnliche Waffen. Eve Dallas ahnt, dass er bald wieder zuschlagen wird, aber wann? Und wer wird sein nächstes Opfer sein? Eve taucht mit ihren Ermittlungen in einen auserlesenen Kreis ein, zu dem auch ihr Mann Roarke gehört – und damit in das Zentrum eines perversen, wahnsinnigen Spiels …

Meine Meinung:
Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt - ein herzliches Dankeschön dafür (:

Ich habe zur Zeit wirklich total Lust auf Thriller/Krimis/Geschichten rund um Morde und Verbrechen. Deshalb fragte ich "Mörderische Hingabe" an, denn der Klappentext klang interessant und ich wollte wissen, welches "perverse, wahnsinnige Spiel" da gespielt wird. Und so begann ich mit einer Geschichte, die mich teils atemlos zurückließ, mir aber oft auch die Frage stellte, warum manche Dinge nicht etwas schneller erklärt werden können. Doch dazu später mehr.

Eve ist eine erfahrene Kommissarin in New York und als diese aus ihrem wohlverdienten Urlaub zurückkehrt geschieht ein Mord nach dem anderen: Nachdem sich die Spuren allerdings im Sand verlaufen, klammert sich der Lieutenant an jedes noch so kleine Indiz und stößt dabei auf ein ebenso krankes, wie ausgeklügeltes Spiel. Eve ist den Tätern auf der Spur, doch arbeitet zu langsam: Schon wieder passieren schreckliche Dinge in New York und der Lieutenant muss handeln. Können sie und ihre Kollegen die wahnsinnigen Morde stoppen und somit unschuldige Menschen retten? Oder muss sie sich in ihrem 31. Fall geschlagen geben?

Vorne weg: Ich hatte überhaupt keine Ahnung, dass das hier eine Reihe ist, die mit dem Buch schon beim 31. Fall angekommen ist. Dementsprechend blind bin ich in die Geschichte hineingeschlittert, was aber keinen Abbruch getan hat: Man kann die Geschichte trotz fehlender Vorbände gut verstehen und wird sofort von den Fällen in den Bann gezogen. Tatsächlich fand ich den Fall rund um den Chauffeur und den anderen Opfern sehr interessant und wollte unbedingt wissen, was nun hinter den gewalttätigen Morden steckt. Gleichzeitig ist die Welt, in der die Geschichte spielt, sehr interessant: Eve, ihr Mann und das Team befinden sich nämlich im Jahr 2060, in welchem es schon ausgeklügelte Computer gibt und die Ermittlungen damit erleichtern. Zwar meinte ich an manchen Stellen herauslesen zu können, dass man das nur so gewählt hat, um den Fall leichter klären zu können, allerdings war ich da ziemlich froh darüber, sonst hätten sich die Ermittlungen womöglich noch länger hingezogen. Denn wenn es keine Computer gäbe, die die Wahrscheinlichkeit berechnen können, ob jemand etwas getan hat oder nicht, dann säße ich heute noch an der Story.

Dabei mochte ich besonders die Hauptfigur und ihren Ehemann Roarke. Die beiden sind ein eingespieltes Team und was Eve an Normalität und Realitätsbezug fehlt, übernimmt Roarke. Dafür denkt Eve so schnell, so gestochen scharf und so gewieft, dass man als Leser wirklich Respekt vor dieser intellektuellen Leistung hat. Wäre sie nicht auf einige Ideen gekommen, an die der Leser gar nicht denkt, hätte der Fall wohl nie aufgedeckt werden können. Und auch Eve's Partnerin Peabody hat ihren Charme und bringt etwas Witz und Pfiff in die Geschichte hinein - Stimmungen, die an manchen Stellen des Buches wirklich nötig waren.

Fazit:
Insgesamt hat mir dieser Thriller gut gefallen. Man begleitete eine sehr intelligente und einzigartige Kommissarin, die sympathisch war und trotzdem einen ganz eigenen Charakter an den Tag legte. Gleichzeitig war der Fall durchdacht und lieferte einige wirklich tolle Überraschungen. Natürlich, an manchen Stellen war es mir etwas zu langatmig und ja, man hat es sich mit den Erfindungen im Jahr 2060 dann doch etwas leichter gemacht in der Ermittlung, aber das störte mich nur am Rand. Vielmehr genoss ich es, das scheinbar alltägliche Leben von Eve mitzubekommen und in den Fall vollkommen eintauchen zu können. Tatsächlich kam ich selber überhaupt nicht auf die Schlüsse, auf die sie kam, was mir aber gefiel, denn das machte die Story unvorhersehbar.

Würde ich die 30 Bände vor diesem lesen? Nein, denn das wäre zu viel. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, einen der nächsten Fälle wieder zu lesen. Das Buch begeistert jetzt nicht vom ersten Moment total, sondern wirkt sich eher mit der Zeit angenehm aus und wurde deshalb von mir tatsächlich erst nach mehreren Tagen so richtig wertgeschätzt. Deshalb gibt es von mir auch 4 Punkte: Wer Lust auf gute Kommissar-Arbeit hat mit sehr speziellen Charakteren und einer unvorhersehbaren Geschichte, der ist hier genau richtig.

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#LIVE-Leseeindruck: "Die Gerechte" von Peter Swanson

Herzlich Willkommen zu diesem #LIVE-Leseeindruck!
Ich habe total Lust einen Beitrag in dieser Art zu verfassen, schließlich machen diese mir mit am meisten Spaß. Diesmal habe ich mich für "Die Gerechte" von Peter Swanson entschieden, denn ich bin total im Thriller-Rausch in letzter Zeit und möchte gaaaaanz viel in diesem Bereich lesen. Dabei habe ich das Buch im Bloggerportal entdeckt und war vom Klappentext sofort begeistert. Deshalb: Einen herzlichen Dank an den Blanvalet-Verlag für die Zusendung des Thrillers - ihr werdet es nicht bereuen (:

© blanvalet Verlag



Das Buch wurde von Peter Swanson geschrieben, der bereits zwei Bücher in diesem Genre veröffentlicht hat: "Her Every Fear" und "The Girl With a Clock For a Heart", die beide mysteriöse Geschichten erzählen, die sich irgendwo zwischen Psycho und Thriller bewegen und schon im Klappentext fesseln. Dabei wurde letzteres auch in Deutschland unter dem Namen "Die Unbekannte" veröffentlicht, welches ihr HIER finden könnt.

Für alle, die jetzt wissen wollen, um was es in "Die Gerechte" geht - hier der Klappentext zum Buch laut Amazon:

Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?

Also, wer bitte ist nicht auf den Zehenspitzen wenn er das liest? Falls das bei euch tatsächlich der Fall sein sollte: WAS IST LOS MIT EUCH? Die Geschichte hat so viel Stoff, dass ich einfach nur gespannt bin, wie man damit umgeht und ob es der Autor schafft, diese entstandene Spannung beim Leser zu halten und interessante Wendungen herauszuarbeiten. Falls er dies tut, dann haben wir hier ein Meisterwerk, welches nicht umsonst Spiegel Bestseller war. Wer hat also Lust, dieses Buch mit mir zu lesen? Meine ersten Eindrücke erfahrt ihr nach Lesen der ersten Seiten!

Cover: © blanvalet Verlag
Dieser Beitrag ist SPOILERFREI!
Ich werde die Handlung der ersten Seiten kurz wiedergeben, ihr braucht also keine Angst haben, dass ich euch zu viel verrate (:

Etappe 1: S. 9 bis 51
Ich lese jetzt bereits alles "so weg", wie ich es immer nenne, wenn ich gar nicht aufhören kann zu lesen. Die Geschichte schließt im Prinzip direkt an den Klappentext an: Ted Severson lernt an der Flughafenbar in London Heathrow die rothaarige und sehr attraktive Lilly kennen. Die beiden flirten scheinbar miteinander, allerdings unterhalten sie sich dabei um ein brisantes Thema: Wie Ted am unauffälligsten seine Frau umbringen könnte, die ihn mit dem Bauleiter seines Ferienhauses betrogen hat. Brisante Geschichte und man hängt wirklich an den Lippen der Erzähler. Die Geschichte wechselt immer zwischen zwei Perspektiven: Zum einen wird aus Ted's Perspektive die Unterhaltung am Flughafen und später im Flugzeug beschrieben, zum anderen erfahren wir Stücke aus Lilly's Vergangenheit aus der Sicht der damals 12-jährigen. Und glaubt mir: Die hat es in sich und ist nicht weniger spannend wie die gegenwärtige Situation rund um Ted.

Ich kann gar nicht sagen, dass mir die Figuren sympathisch sind, schließlich planen sie quasi einen Mord, da können einem die Personen gar nicht sympathisch rüberkommen. Aber es ist spannend, ihre Argumentationsstränge zu lesen und sich ständig mit der Moral der Personen zu beschäftigen. Denn ganz ehrlich: Ich kann sie ganz und gar nicht verstehen und bin jetzt schon teilweise sauer auf das, was noch so kommen mag. An dieser Stelle aber ein Kompliment an den Autoren: So gekonnt das Thema zu behandeln und sich Hauptfiguren auszusuchen, die so gänzlich an den Werten der Leserschaft vorbei gehen, ist wirklich mutig! Deshalb bin ich gespannt, welche Dinge er sich noch hat einfallen lassen, um uns Leser zu schockieren - und freue mich jetzt schon auf meine Reaktionen dazu!

Etappe 2: S. 52 bis 102
Okay, die Story nimmt Fahrt auf und bewegt sich schneller voran, als ich gedacht hätte. Ich gehe natürlich nicht auf den Inhalt ein, aber so viel kann man wohl verraten: Die Geschichte geht weiter als über den bloßen Flug hinweg. Für viele mag das jetzt logisch sein, aber ich dachte, es geht noch viel mehr darum, wie sich die beiden Hauptfiguren über den möglichen Mord von Ted's Frau unterhalten. Dies war jetzt aber gar nicht so sehr im Zentrum, was aber im Nachhinein gut ist, schließlich kennen wir die Ausgangssituation vom Klappentext und erfahren so viel schneller, wie die Geschichte sich weiter entwickelt. Dadurch entsteht keine Langeweile, im Gegenteil: Ich hänge an den Lippen des jeweiligen Erzählers. Wortwörtlich.

Normalerweise berichte ich ja in der zweiten Etappe meiner #LIVE-Leseeindrücke immer, wie sich die Figuren entwickeln und wie sehr man sich mit diesen identifiziert oder auch nicht. Aber bei dieser Thematik, scheint mir das falsch. Ich sympathisiere nämlich überhaupt nicht mit den beiden Protagonisten. Ganz und gar nicht, um ehrlich zu sein. Trotzdem bin ich natürlich fasziniert und möchte wissen, in welche Richtung das alles noch geht. Ted scheint mir nämlich psychisch sehr labil zu sein, denn ganz ehrlich: Man kommt doch nicht automatisch auf die Idee, seine Frau zu ermorden, nur weil diese einen betrogen hat? Ja, man ist verletzt, das glaube ich schon, aber gleich so radikal zu reagieren erscheint mir dann doch sehr realitätsfern. Aber genau das ist wohl der spannende Aspekt des Buches: Man kann nicht aufhören weiterzulesen. Wie bei einem Unfall. Wisst ihr, was ich meine?

Etappe 3: S. 103 bis 202
Oh mein Gott, was ist das bitte für eine Wendung in dieser Geschichte? Leider, leider, leider darf ich ja nichts verraten, aber glaubt mir eins: Es lohnt sich! Bis jetzt kann ich den Thriller nur empfehlen und ihn als Mustread bezeichnen. Bis jetzt. Die Geschichte entwickelt sich, zeigt neue Seiten von sich und explodiert schließlich völlig - und zwar völlig unerwartet. Respekt, dass man sich das als Autor traut. Ich freue mich gerade SO, dass ich mich für das Buch entscheiden habe, denn es liefert mir mal wieder ein Highlight der letzten Wochen - so muss es sein.

Der Aufbau des Buches ist übrigens immer noch gleich: Mal erfährt man was über die Gegenwart, also die Geschichte rund um Ted und seine Frau, mal tauchen wir in die Kindheit/Jugend/Studienzeit von Lilly ein. Dabei endet natürlich jedes Kapitel mit einem, mal mehr mal weniger ärgerlichen und spannenden, Cliffhanger. Man kann einfach nicht anders, als das Buch durchzulesen. 10, 20, 50, 100 Seiten verfliegen innerhalb von wenigen Sekunden, zumindest scheint es so. Das mag auch daran liegen, dass die Schrift relativ groß ist und der Abstand zum Rand ebenfalls ziemlich spendabel gezogen wurde :D Mir gefällt das ja, es gibt nichts Schlimmeres als eine kleine Schrift, keinen Abstand zwischen den Zeilen und einen von links oben bis rechts unten durchgezogenen Text, zumindest geht es mir so. Ich merke auch, dass ich immer sensibler auf eine Buchlänge reagiere. Bei manchen Geschichten fällt mir wirklich auf, dass sie einfach viel zu lang sind. Da erscheinen einem 500 Seiten wie 1000. Mittlerweile lese ich eigentlich 300 Seiten-Geschichten fast lieber. Denn da ist alles auf den Punkt gebracht (meistens) und es gibt keine Puffer innerhalb der Geschichte. Dieses hier hat ja etwas über 400 Seiten - und ich bin bereits bei der Hälfte. ABER: Ich habe das Gefühl, dass ich erst 100 Seiten gelesen habe, denn es ist wirklich gut geschrieben. Und dann genießt man auch das Lesen total.

Etappe 4: S. 220 bis 290
Die Geschichte geht in eine Richtung, in der ich sie niemals vorhersehen konnte. Ich bin immer noch völlig überwältigt und hänge an den Lippen der ErzählerInnen. Das wird definitiv nicht mein letztes Buch von Peter Swanson sein, denn der Schreibstil, die Spannung und der Aufbau sind einfach genial. Das Cover als auch der Klappentext halten, was sie versprechen und ich bin einfach nur begeistert. Es ist faszinierend, wie der Autor Figuren erschaffen hat, an denen eigentlich wirklich nichts sympathisch sein sollte, für die man aber dann doch in manchen Aspekten Partei ergreift - dabei dürfte man das moralisch gar nicht. Dennoch bleibt einem nichts anderes übrig, schließlich muss man sich irgendwie für eine Seite entscheiden. Dass ich jetzt auf der Seite bin, auf der ich bin, hätte ich am Anfang niemals gedacht. Sprachlos ist das Wort, was meinen Gefühlszustand hier am besten beschreibt.

Ich werde das Buch am 01. März 2017 definitiv beenden, denn ich will wissen, wie es zu Ende geht. Gleichzeitig bin ich jetzt schon traurig, dass ich mich von der Story trennen muss. Sei's drum, meine Neugier ist größer. Ich lasse euch noch meinen Eindruck nach Beenden des Buches zukommen und liefere dann als Fazit die Rezension. Und jetzt auf, auf - ich will weiterlesen ;-)

Etappe 5: S. 291 bis 411
Das Buch hat mich wirklich fertig gemacht und tut das auch noch nach Beenden der Geschichte. Wie gut sich der Autor diese Geschichte ausgedacht hat, ich kann es gar nicht in Worte fassen. Unglaubliche Begeisterung bei mir, auch wenn ich eigentlich stinksauer auf den Autor sein müsste. Warum, verrate ich natürlich nicht. Auf den letzten Seiten geht es noch einmal richtig ab, auch wenn das schon seit Beginn der Lektüre so war. Ich war atemlos und konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Deshalb von mir der Tipp: UNBEDINGT lesen! Wer auf Thriller mit ein wenig Psycho steht, der wird das Buch lieben, da bin ich mir sicher.

Mein endgültiges Fazit verlinke ich euch hier:


Danke für's Mitlesen, wir lesen uns beim nächsten #LIVE-Leseeindruck (:

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#LIVE-Album-Rezension: "Human" von Rag'n'Bone Man

Der Bär mit der großen Gänsehaut-Stimme - wenn diese Beschreibung nicht wie die Faust aufs Auge zum Rag'n'Bone Man passt, dann weiß ich ja auch nicht. Der UK-Newcomer begeisterte ganz Europa, wenn nicht gar die Welt, mit seinem Track "Human", der bei uns der erfolgreichste Vodafone-Werbesong war, den es jemals gab. Sage und schreibe 10 Wochen hielt sich die Nummer auf Platz 1 der deutschen Single-Charts und ist auch jetzt noch nicht aus dem Radio wegzudenken. Doch der R'n'B Man legt nach: Seine neue Single "Skin" dominiert auch jetzt noch die Download-Charts weltweit und könnte es heute sogar in die deutschen Top10 der Single-Charts schaffen. Des Weiteren wurde der Sänger Ende 2016 mit dem BRITs 2017 Critics Choice Award ausgezeichnet und gewann vor zwei Tagen den Breakthrough Act 2017 bei der gleichen Zeremonie. Der Erfolgt reißt aber nicht ab: Sein Debüt-Album ist in seinem Heimatland UK das am meisten gekaufte Debüt aller Zeiten - kein Witz! All das sind genug Gründe mal reinzuhören und sich ein Bild darüber zu machen, ob der Rag'n'Bone Man, im echten Leben übrigens bekannt als Rory Graham, auch auf Album-Länge überzeugt!

© Columbia Records/Sony Music
Los geht's also mit der #LIVE-Rezension! "Human" kann auf jedem gängigen Streaming-Dienst angehört werden, vielleicht habt ihr ja aber auch die CD zur Hand (:

HIER geht's zum Album auf #Spotify!

01. "Human"
Wie schon mal im aktuellen Single-#Update gesagt, fand ich "Human" am Anfang einfach total nervig: Jeder hörte es, überall wurde es gespielt und nicht mal in der Werbepause am gemütlichen Abend hatte man seine Ruhe von dem Track, denn da lief er innerhalb der Vodafone-Werbung rauf und runter. Doch nach einiger Zeit, wo der Hype bereits etwas abklang, hörte ich mir den Song dann doch mal richtig an und hatte wirklich Gänsehaut am ganzen Körper. Diese Stimme, dieser Soul und die ganze Instrumentalisierung ist einfach megamäßig! Anders kann ich es nicht ausdrücken. Sehr gewagt, dass man hier mit dem Titeltrack einsteigt, schließlich steigert das die Erwartungshaltung beim Zuhörer. Der nächste Track darf jetzt nicht groß schlechter sein als dieser - und das ist schwierig, da "Human" wirklich ein, zwar musikalisch simples, aber überzeugendes Meisterwerk ist!


02. "Innocent Man"
Cool geht es weiter: Die Instrumentalisierung wird hier etwas lockerer und der insgesamte musikalische Eindruck ist doch etwas leichtherziger als noch bei "Human". Das hier ist eine gute Laune-Radio-Nummer, allerdings mit einem gar nicht so gute Laune-Text :D Das Lied kann ich mir sehr gut als Single für den Frühling vorstellen. Die Story dahinter ist immer noch so emotional wie auf dem Vorgänger, aber musikalisch ist das hier einfach leichtfüssiger. Sehr, sehr gut und jetzt schon eines meiner Lieblingsstücke des Werks.

03. "Skin"
Und jetzt meine Liebe der letzten Tage *.* "Skin" ist einfach Gänsehaut-Erlebnis pur! Die Strophen sind total ruhig gestaltet, nur um dann im Refrain so richtig zu explodieren. Das hier ist eine Hymne, wie sie im Buche steht. Es ist einfach erfrischend, mal wirklich handgemachte Musik zu hören. Man merkt einfach, dass hier mit echten Instrumenten gearbeitet wurde und der Sänger, Musiker durch und durch ist. Ich liebe ja auch genau das Gegenteil: Dance-Musik steht fast an der Tagesordnung, zumindest wenn ich Musik höre, aber ich genieße es doch jedesmal wieder, wenn ich wirkliche Musiker-Alben höre. "Human" ist bis jetzt ein solches Album. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, wie die Fans bei dieser Nummer an den Konzerten mit voller Inbrunst mitsingen. Toll, toll, toll!


04. "Bitter End"
Etwas düsterer geht es weiter, schwere Beats im Hintergrund der Chor untermalt diese Stimmung mit ihren Einsätzen, gleichzeitig experimentiert der Rag'n'Bone Man mit den hohen Tönen, die er auch sehr gut beherrscht. "Bitter End" ist jetzt nicht ganz so stark wie seine Vorgänger, aber passt sehr gut zu diesen dazu. Hier konzentriert man sich größtenteils auf die unglaubliche Stimme des Sängers, was einem dann wieder total gefällt. Schöner Album-Song, der reingeht und meinen Erwartungen Stand hält.

05. "Be the Man"
Uhhhh, es geht wieder cool und etwas fröhlicher weiter. Wieder höre ich da einen Radio-Hit raus. Diese Natürlichkeit und Ungezwungenheit habe ich schon lange nicht mehr gehört. Oft hat man ja das Gefühl, dass viele Radio-Nummern einfach total gepusht wurden und sie explizit dafür geschrieben sind. Beim Rag'n'Bone Man habe ich diesen Eindruck nicht. Der macht einfach, was ihm gefällt: Die Musik, die wir gerade hören. Und das ist wirklich selten. Das letzte Mal, dass ich einen solchen Moment hatte - und was jetzt folgt, ist wirklich total anders, aber auf die gleiche Art erfrischend - war bei Lena 2010. Da hat man auch gemerkt, dass da einfach ein Mädel steht, was Bock auf Musik hat. Und genau diese Ungezwungenheit merkt man hier auch. Großartig!


06. "Love You Any Less"
Die erste Ballade der LP setzt ein. Sie fängt nur mit Klavier und der Stimme an, wobei das Klavier wirklich immer die selben Töne spielt. Recht viel mehr wird es bis zum Refrain nicht, einzig ein paar Streicher setzen im Refrain ein, was die angespannte Stimmung zum Ausdruck bringt und umso mehr beeindruckt. Ich höre einfach zu und genieße. Bitte als Single im Herbst raus bringen - wahrscheinlich haben wir bis dahin die Platin-Version des Albums zu hören bekommen :D Diesen Erfolg traue ich dem Newcomer nämlich zu.

07. "Odetta"
Diesen Song habe ich tatsächlich vor der Album-Veröffentlichung gehört und fand ihn ganz okay, aber jetzt nicht allzu stark. Ich merke aber schon nach den ersten Sekunden, dass mir das auf dem Album völlig anders vorkommt: Hier merkt man, wie wichtig es ist, die Songs eingebettet in die Album-Geschichte zu hören. "Odetta" ist zwar immer noch kein Single-Material, aber er macht Sinn auf der LP - weil er musikalisch einfach dazu passt. Außerdem gefällt mir hier der Gesang - besonders im Refrain - wirklich sehr, denn man hört das Kernige und Einzigartige des Sängers wirklich gut heraus. Gänsehaut vorprogrammiert, auch wenn es nicht der stärkste Song der Platte ist.


08. "Grace"
Auch diesen Song kenne ich bereits schon! Hier vereint der Sänger seine emotionale Art, Geschichte zu erzählen mit der Gänsehaut-Stimme und einer coolen Instrumentalisierung. Damit gehört "Grace" zu meinen Lieblingen der Platte, weil sie sie (bis jetzt) wirklich gut zusammenfasst. Sehr, sehr schöner Track, den ich mir definitiv öfter anhören werde (:


09. "Ego"
Musikalisch bleibt es bei dem authentischen Sound, allerdings habe ich jetzt das Gefühl, der Sänger würde mit Bigband performen. Toll, dass man den Sound wirklich beibehält und verschiedene Facetten zeigt. Das ist natürlich immer etwas gefährlich, schließlich kann es auch schnell langweilig werden. Anders hier: Ich fühle mich sehr gut unterhalten und möchte einfach alles sofort hören :D Oh wie toll! Jetzt rappt er auch noch. Ich habe ja bereits mitbekommen, dass der Sänger eigentlich als Rapper durchstarten wollte, dann aber im Studio seine Stimme entdeckt hat. Wie großartig das ist! ich liebe ja Rap-Parts, v. a. wenn sie von den Sängern selbst stammen. Aus "Ego", der Nummer mit Big Band-Feeling wird für mich jetzt "Ego", einer meiner Favoriten, einzig und allein wegen des zusätzlichen Rap-Parts. Ich bin langsam sprachlos.

10. "Arrow"
Interessanter Aufbau: Zu Beginn alles geben, dann alles wegschalten und langsam alles wieder einbauen. Schön, wie auch hier wieder mit dem Zuhörer gespielt wird. Besonders gut gefällt mir allerdings der Rhythmus im Hintergrund, denn dieser treibt den Song voran und verleiht ihm seine Eingängigkeit.

11. "As You Are"
Ein knackendes Radio im Hintergrund und harmonische Klavierbegleitung zu Anfang - das gefällt mir schon mal sehr gut, ist das Klavier doch mein Lieblingsinstrument. Insgesamt wird jetzt alles nicht mehr ganz so überraschend, schließlich kennt man jetzt den Sängern nach zehn Stücken schon ziemlich gut, trotzdem geht man aber mit und genießt einfach die Songs. Es ist jetzt nicht so, dass die beiden letzten Stücke jetzt total Single-Charakter haben, aber auf's Album passen sie einfach extrem gut und tragen zu einem vollständigen Bild bei. So soll doch ein gute Album sein, oder? Single-Material gepaart mit Songs, die eben nicht nur Füller sind, sondern auch für sich überzeugen und zur Grundgeschichte passen. Und das tun die Songs auf "Human" definitiv!



12. "Die Easy"
Für den Abschluss der Standard-Edition hat man sich was ganz Besonderes ausgedacht: Sehr soulig singt hier der Rag'n'Bone Man sein Klagelied und zwar völlig unbegleitet von irgendwelchen Instrumenten, a cappella. So klingt Soul, so klingt Blues. Gänsehaut pur! Und wenn man die Lyrics versteht, geht es noch mehr unter die Haut. Einen solchen A cappella-Song kann auch nicht jeder Sänger machen - aber dieser hier umso mehr! Grandioser Abschluss einer grandiosen Platte für all diejenigen, die die Standard-Version haben - für alle anderen geht es weiter!

Deluxe Edition Bonus Tracks:
Zur LP gibt es natürlich auch eine Deluxe Edition, wie sollte es anders sein? Schließlich macht man das ja heutzutage so. Ich finde das ja wirklich blöd, denn manche Deluxe Editions sind wirklich lächerlich (siehe die zu "Unapologetic", Rihanna's 7. Studioalbum). Ob sich diese allerdings lohnt und was sie genau zu bieten hat, erfahren wir jetzt:

13. "The Fire"
Die Deluxe-Edition schließt anscheinend dort an, wo die Standard-Edition vor dem letzten Track aufgehört hat: Harte Beats, etwas Soul und ganz viel Gefühl. "The Fire" könnte aber sowas von auch auf der Standard-Version vertreten sein. Mir gefällt der Track sehr gut, v. a. wahrscheinlich deshalb, weil er Ähnlichkeit zum Titeltrack "Human" aufweist, weshalb man ihn wahrscheinlich auch "nur" auf die Deluxe-Variante gepackt hat. Ahhh, er rappt wieder! Definitiv Standard Edition-würdig, sage ich euch :D

14. "Fade to Nothing"
Etwas 50s-Sound und zwar mehr noch als auf dem Album, da ist mir der Gedanke gar nicht gekommen, wobei es im Nachhinein wohl doch Sinn macht. In "Fade to Nothing" kommt das aber noch deutlicher heraus, weshalb ich wahrscheinlich erst jetzt darauf komme. Vielleicht der erste Song, der mir als Album-Füller in den Sinn kommt, was nicht heißt, dass er schlecht wäre. Trotzdem reißt er mich jetzt nicht ganz so sehr mit wie die anderen Stücke bis jetzt. Aber hey: Album-Füller ist es ja schon mal nicht, schließlich sind wir gerade auf der Deluxe Edition. Und diese ist für wahre Fans immer der richtige Griff, ob es sich für Nicht-Fans auch lohnt, muss sich noch herausstellen.

15. "Life in Her Yet"
Hier höre ich tatsächlich größtenteils zu, denn es geht um ein Mädchen, welches sich durch's Leben kämpft und wohl kurz vorm Aufgeben ist, die aber realisieren muss, dass noch Leben in ihr steckt und es sich deshalb lohnt, weiterzumachen. Ich kann den Song nicht beschreiben, dafür müsste ich ihn mir noch einmal anhören. Aber es lohnt sich auf alle Fälle reinzuhören und v. a. genau zuzuhören.

16. "Your Way or the Rope"
Auch hier kommt der 50s-Vibe durch, allerdings gefällt mir das besser als bei "Fade to Nothing", woran das liegt, kann ich gar nicht genau sagen. Wahrscheinlich ist es der treibende Rhythmus der dazu kommt und es für mich interessanter macht. Hinzu kommt die Stimme des Sängers, die noch einmal alles gibt bei diesem eher schnelleren Song. Schön anzuhören, diese andere Seite des Rag'n'Bone Man.

17. "Lay My Body Down"
Es wird wieder schwermütiger und musikalisch sehr viel elektronischer. Eine schöne Richtung, die hier gegen Schluss noch einmal gezeigt wird und sich doch sehr deutlich vom Rest unterscheidet. Doch ich liebe es ja, wenn man gegen Ende dann doch noch eine andere Seite zeigt. Denn das führt dazu, dass man die Variation des Künstlers erkennt. Und die ist bei dem Sänger wirklich groß. Mit "The Fire" dürfte das mein Lieblingssong der Deluxe Edition sein. Denn ab und an ein bisschen Elektro ist wohl gestattet, oder?

18. "Wolves"
Schnell geht es weiter: Die Musik im Hintergrund suggeriert wirklich, dass man von den Wölfen verfolgt wird. Sehr cool umgesetzt und ich meine sehr minimalistische Produktion rauszuhören: Die ganzen Rhythmen sind doch nicht mit den klassischen Instrumenten eingespielt worden, oder? Diesen Song würde ich wirklich gerne live sehen, denn er ist sehr, sehr cool und zeigt auch einige Stimmfarben des Sängers, setzt diese regelrecht in Szene und betont mal die hohen Parts, mal die wirklich tiefen.

19. "Healed"
Jetzt ist es fast schon wieder zu Ende - leider! Denn ich genieße es bis jetzt wirklich sehr. "Healed" kommt jetzt als Mischung der bereits gehörten Sounds daher: Rock, Soul, Rap - alles lässt sich in dem Stück finden. Sogar die Bigband, die ich in einem Song auf der Standard-Version zu hören gemeint habe, hat hier ihr Comeback. In den Strophen spricht der Sänger fast, während im Refrain sowohl die Instrumente als auch die Stimme wirklich alles gibt. Cooler und passender Abschluss, der Lust macht, das Album gleich noch einmal anzuhören :D

Fazit:
Jetzt sitze ich hier und höre mir das Album direkt noch einmal an. Vor dem ersten Anhören muss ich zugeben, dass ich etwas Angst hatte, der Rag'n'Bone Man könnte mich etwas enttäuschen, denn wir kennen das ja: Ein Newcomer hat zwei tolle Songs, die Hits werden, präsentiert dann sein Album und plötzlich ist man total enttäuscht, schließlich kann der Rest gar nicht mit den beiden Tracks aus dem Radio mithalten. Ganz anders aber auf "Human": Die Songs bilden zusammen ein wirklich rundes und sehr stimmiges Paket, welches Soul, Pop, Rock, RnB und Rap vereint und authentische Musik präsentiert, mit Herz und Hand gemacht. Dabei ist wohl die größte Stärke des Sängers, seine Stimme mit emotionalen Geschichten zu paaren und diese - je nach Stimmung - unterschiedlich einzusetzen. Teilweise saß ich hier und konnte gar nichts schreiben, weil ich so begeistert war und am liebsten nur zugehört hätte.

Ich persönlich finde dabei die Deluxe Edition definitiv hörenswert, aber natürlich ist das nur meine subjektive Meinung. Egal welche Version man sich zulegt: Man wird es nicht bereuen, denn man erhält ein wirklich klasse Album! Dafür gibt es von mir die volle Punktzahl. Und jetzt lasst mich in Ruhe, ich will es noch einmal anhören :D

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Das Special rund um den deutschen Vorentscheid "Unser Song 2017" im Überblick

© NDR
Good evening Europe!
Der Februar stand voll und ganz im Zeichen des Vorentscheids: Nach zwei letzten Plätzen entschieden sich die Verantwortlichen "back to the roots" zu gehen und suchten in ganz Deutschland nach talentierten Sängerinnen und Sängern. Aus den Bewerbern entschieden sie sich - nach einer Convention und einem Workshop - für fünf Talente, die im Vorentscheid am 9. Februar die Songs "Wildfire" und "Perfect Life" in einer eigenen Version präsentierten als auch in der ersten Runde mit Covern das Publikum überzeugen mussten. Hinzu kam eine prominent besetzte Jury, bestehend aus der ESC-Gewinnerin Lena, dem Deutsch-Pop-Sänger Tim Bendzko und dem Schlager-Ass des ARD Florian Silbereisen als auch ein internationales Stimmungsbarometer, bei dem Fans aus dem Ausland für ihren Favoriten stimmen durften als auch die erstklassige Moderation von Barbara Schöneberger. Wie immer habe ich den Weg vom letztjährigen ESC bis hin zum diesjährigen Vorentscheid für die ESC-Saison 2017 begleitet und verschiedene Beiträge verfasst, die ihr hier nachlesen könnt:






© Sony Music








Natürlich gab es auch zum Vorentscheid der Schweiz einen Beitrag und auch die Österreicher habe ich nicht vergessen:




Der #Kandidatencheck zu "Running on Air" von Nathan Trent für Österreich


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#UnserSong2017: Nachbeben & Erste Gedanken danach

© NDR

Mensch, was war das für eine Woche? Am 9. Februar fand der deutsche Vorentscheid "Unser Song 2017" zum Eurovision Song Contest statt und seitdem ist unsere Gewinnerin Levina mit ihrem Song "Perfect Life" in aller Munde - allerdings nicht immer kommen dann positive Worte raus. Im Gegenteil: So viel Aufsehen hatte zuletzt nur Ann Sophie, nachdem sie als Zweitplatzierte für Deutschland gesetzt war. Doch nicht nur Levina sorgt für Diskussionen: Auch die Show, das Votingsystem, die Jury und die Arrangements der Lieder werden heiß diskutiert. Es ist schwierig sich bei all diesen Informationen eine Meinung zu bilden, deshalb versuche ich in diesem Beitrag, alle wichtigen Aspekte zusammenzufassen und meine Gedanken dazu zu schildern.

© Sony Music Germany

Die Show & das Prozedere
Seien wir ehrlich: Wir alle waren vom Aufbau der Sendung von Anfang an nicht wirklich begeistert. Die Cover-Runde, nach der bereits zwei Kandidatinnen ausschieden, wurde sofort als sinnlos erachtet und führte dann natürlich zu dem Ergebnis, das kommen musste: Eine Kandidatin mit den mit unter besten Versionen der ESC-Songs flog schon mal gleich zu Beginn raus. Die Rede ist von Felicia Lu Kürbiß, deren Songs ihr euch auf Spotify anhören könnt. Ganz ehrlich: Hätte sie die Chance erhalten ihre ESC-Songs zu performen, wäre sie wahrscheinlich als Favoritin ins Finale eingezogen und hätte dort gegen Levina singen müssen. ABER: Das System erlaubte das nicht, denn sie schied nach der Cover-Runde aus. Tragisch und sehr unnötig. Für nächstes Mal würde ich mir wünschen, man lässt die Cover-Runde weg und überlegt sich eine Alternative. Vielleicht könnte man innerhalb eines Medleys die Kandidaten Cover performen lassen, ohne das im Anschluss ein Voting folgt. Stattdessen gibt es zu Beginn eben dieses Medley mit Solo-Anteilen und im Anschluss performt wirklich jeder jede Version. ODER noch viel besser: Jeder Kandidat erarbeitet eigens zwei Songs und präsentiert diese dann. Denn, auch hier waren sich die ESC-Fans einig: Zwei Songs für fünf Kandidaten sind einfach viel zu wenig. Hier merkte man sehr schnell, dass man irgendwie alles wie 2010 machen wollte: Da kam es schließlich auch nur "3 Songs", von denen zwei von jedem Kandidaten vorgestellt wurden. Nur einer war individuell auf die Finalisten zugeschnitten. Diesen Teil hat man 2017 einfach weggelassen. Fehler. Denn ja, ich muss gestehen, dass die Versionen der Songs "Wildfire" und "Perfect Life" wirklich unterschiedlich waren, aber man merkte eben auch, dass sie zu einigen Sängern gar nicht gepasst haben (beispielsweise zu Axel, wobei hier auch noch die Ausstrahlung dazu kam, die gar nicht auf eine ESC-Bühne passt). Schade, denn hier verschwendet man wirklich großartiges Talent. Sprich: Überarbeitet das Konzept in einigen Aspekten, denn grundsätzlich gefällt mir die Idee einer Castingshow, die Sänger und Songs zusammenbringt. Die Teile sind da, fügt sie jetzt 2018 einfach passend und besser zusammen. Doch darum sollte es jetzt nicht gehen, vielmehr konzentrieren wir uns lieber auf die Siegerin und deren Song - denn hier gibt es auch eine Menge zu besprechen


Die ESC-Bubble tobt: Levina mit "Perfect Life"
Was an jenem Donnerstag-Abend passierte war ein wenig magisch: Deutschland verliebte sich von Anfang an in Levina, die mit "When We Were Young" von Adele total überzeugte und deshalb auch verdient gegen sich selbst im Superfinale antrat. Doch auf eins konnten nicht nur wir (gemeint sind meine Gäste an dem Abend und ich), sondern auch andere Zuschauer sich einigen: Die Songs reißen nicht von Anfang an zu 100 % mit. Und das ist beim ESC immer blöd. Denn wir müssen überzeugen und zwar vom ersten Ton an. Europa ist nicht gnädig mit uns und wir können auch nicht auf Nachbarschaftsvotes (so wie es andere Länder tun) hoffen. Deshalb ist es natürlich auch immer etwas blöd, wenn man Songs geboten bekommt, die eben nicht sofort zünden. Schlussendlich muss man aber sagen: Deutschland hat sich für das beste Lied entschieden und zwar in der besten Version, die man an dem Abend hören konnte. Und ja, das muss ich hervorheben, denn das ist nicht selbstverständlich. Doch was dann folgte, konnte keiner erahnen: Ein Shitstorm vom aller feinsten und zwar nicht gegen die Sängerin, die sogar von vielen gelobt wird, sondern gegen den Song. Richtig gehört, gegen den Song, den man als nett, aber nicht speziell genug wahrnahm. Der Grund? Das Intro und der Rhythmus während des Stückes erinnert in Teilen an "Titanium" von David Guetta und Sia. Sofort wurden Plagiatsvorwürfe laut, sowohl national als auch international. Fans beschwerten sich und sagten schon jetzt den letzten Platz für Deutschland voraus. Es ging sogar so weit, dass Levina und ihr Auftritt auf YouTube trendete und in kürzester Zeit über eine Millionen Zugriffe hatte. Extrem viel, verglichen zu anderen Videos auf dem offiziellen ESC-Channel. Doch was bedeutet all diese Diskussion denn nun?

Naja, sagen wir so: Bad publicity is better than no publicity. Zumindest ist Deutschland im Gespräch, allerdings natürlich nicht gerade aus guten Gründen. Denn sieht man sich die Wettquoten an, wird einem gleich anders zumute: Dort ist Deutschland nämlich auf den letzten Plätzen vertreten. Aber gut, zu diesem Zeitpunkt sagt das noch nichts aus. Dennoch: Das Video des Vorentscheidsauftritts hat knapp 13 000 Dislikes gegen 7 000 Likes. Eine grauenvolle Billanz. Allerdings wichtig zu wissen: Der Auftritt beim Vorentscheid fand mit Band statt und zeigte nicht die Version, die wir beim ESC hören werden. Hier muss die Musik nämlich vom Band kommen. Und das könnte Levina zu Gute kommen: "Perfect Life" klingt nämlich in der Studio-Version viel besser als gemeinsam mit den Heavytones. Wer sich davon überzeugen möchte, der kann sich das offizielle Video dafür ansehen, welches auf dem offiziellen Eurovision-YouTube-Channel hochgeladen wurde.


Das hört sich doch schon sehr viel besser an als der Auftritt beim Vorentscheid, oder? Außerdem schön: Es gab schon lange kein offizielles Video zu einem deutschen ESC-Song, Ann Sophie und Jamie-Lee hatten nur die Auftritte vom Vorentscheid als Video bzw. eine Aufnahme von TVOG. Das Video zeigt bereits eine gewisse Richtung in die man gehen möchte: Simpel, aber modern und zeitgemäß. Oh ja, ich sehe schon: Die Verantwortlichen geben sich sichtlich Mühe, um alles auf die Jugend abzustimmen, ob das klappt, wird sich zeigen. Denn ich befürchte, dass das zu normal, zu langweilig wirken könnte. Und das größte Problem: Zu distanziert. Man muss sich mit der Sängerin auf der Bühne identifizieren, sodass man MÖCHTE, dass sie gewinnt. Ich möchte aber noch nicht zu kritisch sein, schließlich kann man das erst im Mai bewerten. Falls aber der Auftritt so geplant wird wie bei der vergangenen Schlag den Star-Ausgabe, bekomme ich schon wieder Bauchschmerzen: Denn hier war mir viel zu wenig los. Levina stand am Mikrofonständer und im Hintergrund gab es ein paar Lichter und ein bisschen Nebel. Zu wenig für Kiew. Einzige Lichtblicke: Die Kamerafahrten waren gut gewählt und einige Effekte sorgten für eine angenehme Erfahrung. Außerdem sah Levina im Vergleich zum Vorentscheid um Welten besser aus. Aber seht selbst:




Doch kommen wir zum Song, schließlich werden wir erst im Mai nach den Proben den Auftritt bewerten können: "Perfect Life" ist eine gute Pop-Nummer, die im Radio bestimmt viele Menschen begeistern wird. Der Refrain bleibt durchaus hängen und die Message des Songs ist wirklich positiv und zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Deshalb glaube ich auch, dass es nicht zu dem befürchteten letzten Platz kommt, den so viele jetzt schon erahnen wollen. Soviel zu den guten Aspekten des Titels. Denn leider fehlt ihm der gewisse Etwas: Der Refrain bricht nicht wirklich aus und ist fast identisch zu den Strophen, die Streicher setzen an den falschen Stellen ein und die Bridge vermittelt keine Spannung - ganz zu schweigen, dass die Bridge einfach nochmal aus dem Refrain besteht. Am Abend des Vorentscheids sind mir diese Punkte bereits aufgefallen, allerdings waren sie mit Live-Band-Begleitung einfach noch deutlicher da - die Studio-Version besänftigte mich etwas. Dennoch: Der Song benötigt dringend eine Überarbeitung. Nein, es muss nicht unbedingt das Intro verändert werden, weil viele "Titanium" da raus hören. Vielmehr muss man dem Song eine klare Struktur verpassen: Die Strophen ruhiger gestalten, den Refrain deutlich herausarbeiten und die Bridge herunterfahren. Ob das noch passieren wird? Ich wage es zu bezweifeln

Chancen in Kiew & wie man diese steigern könnte
Was also sind unsere Chancen in Kiew? Ich sage es wirklich ungern, besonders, weil ich Levina wirklich von ganzem Herzen unterstütze, aber ich fürchte, dass das im Mai nichts wird, sofern man keine Änderungen vornimmt. Deutschland wird wieder unter den Letzten landen und darf wahrscheinlich froh sein, wenn es nicht den letzten Platz belegt - denn dann wäre der Hattrick zwar perfekt, aber die Schmach groß. Noch ist aber nicht alles verloren: Die Verantwortlichen müssen die Kritik der Fans wahrnehmen und handeln: Es gilt am Song als auch am Staging zu arbeiten. Ersteres habe ich oben bereits besprochen, für letzteres hat man Marvin Dietmann beauftragt, dieser hat in der Vergangenheit Conchita beim ESC geholfen, ihre Bühne auf die Beine zu stellen. Selbiger soll jetzt auch im Mai Levina ausdrucksstark auf die Bühne bringen. Ob das gelingt? Und in welche Richtung wird man gehen? Wichtig ist mir dabei nur eins: Man muss es schaffen, Levina's Persönlichkeit, ihre Geschichte vom Vorentscheid bis zum Eurovision-Finale zu zeigen und so versuchen, den Zuschauer Levina bestmöglich vorzustellen. Nur dann kann es was werden, was heißt: Schöne Kamerafahrten, intim und per Close-Up anfangen, diese aufbauen und Levina dazu bringen, sich so zu bewegen, dass sie sich wohl fühlt - aber nicht nur steht. Dabei kann es verschiedene Möglichkeiten bei der Bühnengestaltung geben: Entweder man bleibt bei den neonlastigen Farben des Videos oder man bezieht Fotos von Levina's Reise nach Kiew mit ein, um so das "Perfect Life" ihrer letzten Monate darzustellen. Überlegt euch was, wenn wir was einfällt, gelingt das den Verantwortlichen doch auch, oder?

© NDR

Fazit: Die Grundbausteine sind da, es fehlt der Feinschliff. Die Verantwortlichen müssen am Arrangement arbeiten, ein überzeugendes und intimes Staging schaffen und Levina dadurch aufblühen lassen. Gleichzeitig gilt es sowohl im In- aber auch im Ausland den Song und die Sängerin zu bewerben, sie zu Radiostationen und Fernsehsendungen zu schicken und das Lied unter die Leute zu bringen. Dies ist dringend nötig, schließlich gibt es noch viel Luft nach oben: "Perfect Life" schaffte es bislang nur auf Platz 28 der Singlecharts. Schwach, sogar "Black Smoke" im Jahr 2015 war erfolgreicher.

Deshalb mein dringender Rat an alle Beteiligten: UNBEDINGT hart arbeiten und alles geben, damit das im Mai zumindest ein Mittelfeld-Platz wird, denn der Song und Levina haben dieses Potenzial. Und die Fans hätten zumindest einen solchen Platz wirklich rätlich verdient.

P. S.: Dieser Beitrag ist total anders geworden als ich ihn mir vorgestellt habe. Ich wollte einfach meine gesamten Gedanken auf einen Punkt bringen, leider fällt mir aber genau das schwer. Ich finde nämlich Levina und "Perfect Life" wirklich gut, aber das war auch bei "Black Smoke" und "Ghost" der Fall. Ich bin deshalb vorsichtig mit Vorhersagen und Wünschen. Denn im Endeffekt kommt es darauf an, wie der NDR die nächsten Wochen bis zum ESC gestaltet und wie der Auftritt dann in der Probenwoche zündet. Dieser muss nämlich zunächst die Fans, Blogs und die Presse begeistern bevor anschließend die Zuschauer überzeugt werden müssen. Dafür wünsche ich euch, uns, Deutschland und Levina sehr viel Erfolg!


© NDR

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Single-#Update im Februar 2017 DELUXE

Herzlich Willkommen zum allmonatlichen Single-#Update!
Aufgrund meines England-Urlaubs etwas später als sonst, aber dafür erhaltet ihr auch ein #Update DELUXE, denn es haben sich tatsächlich so viele Songs wie noch nie (zumindest fühlt es sich so an) zusammengefunden, um meine aktuelle Playlist zu besetzen. Von deutschem Qualitätspop über ESC-Songs hin zu internationalen Hits - alles dabei und alles zusammengefasst in meiner Playlist! Here we go for this month!



01. Roger Cicero - "Eine Nummer zu groß"
Ich äußere mich auf meinem Blog normalerweise nicht zu Todesfällen, da ich eher jemand bin, der mit seiner Trauer allein klar kommen möchte. Aber als Roger Cicero im letzten Jahr von uns ging, war ich doch so erschüttert, so betroffen, dass ich einfach meine Gefühle teilen musste. Bis heute kann ich es nicht fassen, dass der Sänger nicht mehr unter uns ist. Ich habe jetzt nie ein Album von ihm gehört (also doch, aber nie eins gekauft), trotzdem hatte ich Respekt vor dem Musiker und dessen Leistung. Titel wie "Zieh die Schuh aus", "Frauen regier'n die Welt" oder "Ich atme ein" waren mir auch ohne dazugehöriges Album bekannt und gerne gehört falls sie einmal im Fernsehen oder Radio gespielt wurden. Als ich dann erfuhr, dass sein Label postum das Best of  "Glück ist leicht - Das Beste von 2006 bis 2016" veröffentlicht, musste ich es mir einfach vorbestellen. Denn auch wenn ich kein Fan im klassischen Sinne war, wollte ich diesen Künstler ehren und zwar auf meine Weise. Neben den besten Songs aus seinem Katalog gibt es zusätzlich auch den neuen Song "Eine Nummer zu groß", die Roger kurz vor seinem Tod für sein neues Album schrieb. Der Track ist einfach total emotional und gehört wohl zu den besten Songs seiner Karriere - nicht, weil es der letzte ist, sondern weil er gekonnt Jazz- und Pop-Elemente miteinander verbindet und eine Prise Akustik untermischt. Dadurch ergibt sich eine ganz intime Atmosphäre, die berührt. Hörenswert! Das Album erscheint übrigens am 17. März 2017.

© RCA Deutschland

02. LP - "Lost On You"
Nun zu einem Song, den jeder bereits kennt, den ich aber erst vor einigen Wochen so richtig wahrgenommen habe: LP ist in Amerika bereits im letzten Jahr durch die Decke geschossen, bei uns ist sie im Moment total angesagt: Ihr Track "Lost On You" ist cooler Folk-Pop, der im Radio total gut funktioniert und auch aufgrund seiner Einzigartigkeit überzeugt. Ich bin ja normalerweise total up to date, was neue Musik angeht, aber manchmal geht es auch einfach an mir vorbei - einfach aufgrund der Fülle an neuer Musik. Gut, dass ich diesen Song im Radio gehört habe und sofort verliebt war.

03. Machine Gun Kelly feat. Camila Cabelo - "Bad Things"
Mensch, was gab es nicht für einen Skandal um die US-Band Fifth Harmony. Im letzten Jahr noch mega erfolgreich mit ihrem Titel "Work from Home", gab das Bandmitglied Camila Cabelo knapp ein halbes Jahr später ihren Austritt aus der Band bekannt. Wobei, stimmt ja gar nicht, das haben ja ihre Bandkollegen für sie übernommen. Fans auf der ganzen Welt wussten nicht, wem sie jetzt eher glauben sollten und die ganze Geschichte wurde zu einer kleinen Schlammschlacht. Wie dem auch sei: Fifth Harmony machen jetzt als Quartett weiter und Camila will ihre Solokarriere pushen. Ganz ehrlich: One Direction all over again, oder? Schließlich lief es dort mit Zayn und der Band nicht anders. Egal, Camila wagt sich an neue Ufer und veröffentlicht als Feature, gemeinsam mit Machine Gun Kelly, den Song "Bad Things", der in den USA und England bereits zum coolen Frühlingsradiohit avanciert. Der Song besteht aus Raps in den strophen von Machine Gun Kelly, während Camila den Refrain übernimmt. Der Rap gefällt mir jetzt nur mäßig, aber der Refrain ist einfach so stark, da muss man hinhören. Vielleicht bin ich nicht unbedingt ein Fan des Solo-Acts Camila, definitiv aber ein Fan von "Bad Things". Reinhören lohnt sich.

04. Emeli Sandé - "Highs & Lows"
Mensch, die Emeli. Ich habe bereits ihr Album "Long Live the Angels" zur Weihnachtszeit vorgestellt und nun veröffentlicht sie die nächste Single aus ihrem 2. Werk: "Highs & Lows" ist Ethno-Pop, bei dem Emeli's familiärer Hintergrund deutlich hervorsticht und bei der die Sängerin mit ganz viel Spaß die Zuhörer fesselt. Anders als ihre bekannten Hits, reißt der Song zum Tanzen und Mitsingen mit und unterscheidet sich dadurch deutlich von "Clown" oder "Read All About It Part III".


05. Yvonne Catterfeld - "Was bleibt"
Ich liebe Yvonne Catterfeld. Schon immer. Und besonders seit ihrem letzten Album "Lieber so", was mich bereits 2013 für sich eingenommen hat. 2015 nahm sie dann bei Sing mein Song und dem Bundesvision Song Contest, wo sie sich als erwachsene Künstlerin einem breiten Publikum vorstellen konnte und somit bewies, dass sie gar nichts mehr mit dem "Für Dich"-Mädchen gemein hat. 2016 dann der Job als Coach bei The Voice of Germany und die Veröffentlichung der Single "Irgendwas", die kommerziell tatsächlich ziemlich erfolgreich war, dafür, dass Yvonne schon lange keine reine Single-Künstlerin mehr ist. Im Anschluss kündigte sie ihr Album "Guten Morgen Freiheit" an. In den letzten Wochen veröffentlichte sie dann immer mehr Songs aus der Platte, angefangen mit "Was bleibt". Emotionale Songs, reduziert auf Gesang und Akustik zeigen, dass Yvonne zum ersten Mal genau das macht, was sie möchte. Großartig! Neben diesem Track gibt es auch eine Vielzahl an anderen Songs, die bereits veröffentlicht wurden, aber ehrlich gesagt geht mir das fast schon etwas auf die Nerven,schließlich möchte ich dann das ganze Album hören und nicht vorher schon sechs Songs von zwölf kennen. Aber gut, jeder wie er möchte :D


06. Alexa Feser feat. Curse - "Wunderfinder"
Deutsch geht es auch weiter: Alexa Feser konnte mich ja bereits mit "Medizin" Ende letzten Jahres begeistern, nun folgt die neue Single "Wunderfinder". Viel poppiger und mit etwas Rap-Unterstützung von Curse war ich anfangs etwas irritiert, feierte den Song aber nach dem zweiten Mal hören TOTAL! Denn die Geschichte, die dieser erzählt, ist einfach so emotional und musikalisch so gut umgesetzt, dass man ihn einfach lieben muss. Deshalb freute ich mich auch schon sehr auf das Album "Zwischen den Sekunden", welches ja eigentlich bereits im Januar folgen sollte, dann aber auf Februar verschoben wurde. Tja und dann verkündete Alexa auf Facebook, ihr Album käme erst im April, aufgrund von Änderungen innerhalb ihres Teams. Oh Mann, dachte ich mir da. Ernsthaft? Zwei Mal die Veröffentlichung verschieben? So hält man die Fans aber nicht bei Laune. Nun gut, natürlich ist das Album immer noch vorbestellt, aber ein wenig sauer bin ich doch. Egal, dafür muss uns Alexa einfach noch mindestens einen Song vor Album-Release liefern ;-)

© Warner Music Germany

07. Kenay - "Feuerball"
Auch Kenay verbinde ich mit guter Deutsch-Pop-Musik, schließlich veröffentlichte der junge Mann im letzten Jahr sein Debütalbum "Rot & Blau", was mir doch ganz gut gefiel. Deshalb war ich umso überraschter als er seinen neuen Song "Feuerball" veröffentlichte, denn dieser ist gar nicht auf dem Album drauf. So schnell gleich nachschießen? Ungewöhnlich, aber hey, besser für uns. Und "Feuerball" übertrifft sogar meine Erwartungen und ich würde glatt behaupten, dass es mein Lieblingssong des Sängers ist. Genauso poppig wie seine Vorgänger, aber im Text viel gewagter und reifer als diese, zeigt Kenay was in ihm steckt. Man merkt, dass es der Sänger wissen will und jetzt so richtig durchstarten möchte. Mir gefällt es sehr gut und ich würde mir für ihn wünschen, dass er mehr Aufmerksamkeit in der deutschen Musikszene erhält.

08. Ariana Grande & John Legend - "Beauty and the Beast"
Wo sind die Disney-Fans? Dann dürften die nächsten Wochen für euch großartig werden: Disney veröffentlicht nämlich die Realverfilmung des Klassikers "Die Schöne und das Biest". Und wer spielt Belle? Keine Geringere als Emma Watson - die Harry Potter-Freaks dürfen jetzt ausrasten. Ich freue mich wirklich sehr auf den Film, denn ich LIEBE alle Disney-Filme. Ohne Witz. Ausnahmslos. Zu diesem Anlass gibt es aber zusätzlich auch musikalisch Neues zu hören: Ariana Grande und John Legend präsentieren nämlich ihre Version des Céline Dion-Klassikers "Beauty & the Beast" und es ist einfach nur wunderschön! Die Produktion bleibt vornehmlich gleich, zeigt aber trotzdem neue Seiten und ist kein normales Cover, welches total gleich klingt. Die Stimmen der Sänger harmonieren sehr gut und verleihen dem Song etwas Aktuelles. Céline dürfte stolz sein.


09. Lea Michele - "If You Say So"
Lea Michele, ehemaliges Glee-Sweetheart, kündigte im Januar bereits ihr neues Album "Places" für dieses Jahr an und das war Anlass für mich noch einmal in ihr Debüt "Louder" reinzuhören. Das führte dazu, dass ich mich in die CD verliebte. Bei meiner Rezension dazu im Jahr 2015 fand ich die LP noch ganz okay, jetzt liebe ich sie. Besonders angetan hat es mir dabei der Song "If You Say So", geschrieben für Lea's verstorbenen Freund Cory Monteith. Gänsehaut. Einfach Gänsehaut.

10. Rag'n'Bone Man - "Skin"
Zuerst war mir "Human" einfach viel zu oft gespielt: Im TV, im Radio, einfach überall hörte man dieses Lied. Sehr nervig mit der Zeit. Doch nachdem der Hype abgeflaut war, hörte ich mir den Song genauer an und war beeindruckt. Ehrlich beeindruckt. Auch wenn der Aufbau und die Komposition alles andere als anspruchsvoll sind, so muss man die Stimme des Sängers einfach Respekt zollen. Die zweite Single "Skin" kann da total mithalten und zeigt, dass wir es hier nicht mit einem One Hit Wonder zu tun haben. Dafür spricht auch, dass er den BRIT'S Critics Choice Award gewonnen hat, der in der Vergangenheit große Stars zum Welterfolg geführt hat (u. a. beispielsweise Sam Smith). Dazu ist "Human" auch das am besten verkaufteste Debüt in UK überhaupt. Den Rag'n'Bone Man sollte man deshalb im Auge behalten. Das werde ich tun und gemeinsam mit euch sein Debütalbum "Human" LIVE rezensieren. Bock? Dann schaltet am Freitag um 10 Uhr auf meinen Blog (:


11. Katy Perry feat. Skip Marley - "Chained to the Rhythm"
Endlich gibt es neue Musik von Katy Perry! Und diesmal klingt sie sehr modern und total speziell, gar nicht so Mainstream wie man es von der Sängerin gewohnt ist. Ich habe das Gefühl, dass Katy sich von Album zu Album immer mehr entdeckt und sich immer mehr traut. Wenn man sich ihre vergangenen 3 LPs durchhört, dann wird man feststellen, dass jedes Album gewagter und immer eigener wird. "Prism" war für mich wirklich grandios und das obwohl ich dachte, dass man "Teenage Dream" nicht toppen kann. Kommen wir aber zurück zum Song: "Chained to the Rhythm" klingt sehr sommerlich, was in den (noch bestehenden) Wintermonaten wirklich toll ist, denn man sieht sich innerlich gleich am Strand liegen und einen Cocktail schlürfen :D Nach dem ersten Hören brachte ich das Wort "bubble" gar nicht mehr aus meinem Kopf und hatte ständig den Refrain im Ohr - Katy hat es halt drauf und ist eine großartige Songwriterin! Willkommen Sommer 2017!

12. Levina - "Perfect Life" & "Wildfire"
Wenn ihr Leser dieses Blogs seid, dann wisst ihr auch, dass der Februar bei mir traditionell voll von Eurovision-Posts ist - schließlich findet meist in diesem Monat der deutsche Vorentscheid statt. So auch in diesem Jahr, vor meiner England-Pause gab es quasi NUR solche Beiträge. Und wie im Live-Blog bereits berichtet, gewann diesen die Sängerin Levina mit dem Song "Perfect Life". In der Sendung stellte sie dabei aber auch einen zweiten Song namens "Wildfire" vor. Mir gefiel die Sendung ganz gut, auch wenn es einige Elemente gab, die mich total gestört haben - aber hierzu siehe meinen Fazit nach der Sendung. Ob wir mit "Perfect Life" gewinnen werden? Nein. Das ändert aber nichts an der Sache, dass ich den Song trotzdem gerne anhöre, denn ich finde, er bleibt im Ohr hängen. Hier ist mal wieder ein Unterschied zwischen meiner subjektiven Meinung als ESC-Fan und meiner Einschätzung für den ESC. Whatever, ich mag's und wer nicht, der überspringt es einfach :D


13. Felicia Lu - "Wildfire"
Und auch das ist kein Fehler: Tatsächlich ist "Wildfire" noch einmal auf dieser Playlist vertreten, diesmal aber in der Dance-Version von Felicia Lu, die ebenfalls Kandidatin beim deutschen Vorentscheid war. Leider schaffte es die YouTuberin nicht in die zweite Runde und hatte deshalb nie die Chance, ihre Versionen der ESC-Songs präsentieren zu dürfen. Schade, denn besonders "Wildfire" gefällt mir hier besonders gut, auch wenn es total an unsere ESC-Gewinnerin Lena erinnert. Hört mal rein, vielleicht gefällt euch der Song in dieser Version besser als die Balladen-Variante von Levina (die durchaus auch etwas hat).

14. Little Mix - "Touch"
Muss ich hier noch etwas über diese Band und das dazugehörige Album "Glory Days" schreiben? Wer Pop-Hits an Pop-Hits gereiht haben möchte, der besorgt sich einfach diese LP und wird total glücklich sein. Die Girlgroup hat es einfach drauf und könnte auf der Insel einfach nicht erfolgreicher sein. "Touch" geht dabei richtig ab und bedient wohl die ganzen Clubs perfekt! Wer den Track oder die Band noch nicht kennt bzw. nur nebenbei mitbekommen hat, der sollte unbedingt mal das Album anspielen (vielleicht am besten mit "Touch" zu Beginn :D).


15. Maroon 5 feat. Future - "Cold"
Die Songs, die jetzt folgen, kenne ich selbst erst seit einigen Tagen, feiere sie aber schon total! Maroon 5 melden sich nach langer Funkstille zurück ("Don't Wanna Know" war ja bloß für ein Spiel vorgesehen) und präsentieren ihre neue Single "Cold", die wieder sehr am aktuellen Zeitgeist ist und auf ein Album gespannt machen. Die Band meinte ja, dass ihr nächstes Werk mehr in die RnB-Richtung geht, davon hört man jetzt in dieser Single eher nichts. Egal: Für's Radio ist es wie gemacht und gefällt mir deshalb umso besser. Oft wird ja bemängelt, dass die Band zu Mainstream geworden ist. Mich stört das gar nicht, denn ich feiere diesen Pop-Sound ja total, außerdem hat "Cold" auch sehr eigen(artig)e Elemente, die einen genau hinhören lassen.

16. Kygo & Selene Gomez - "It Ain't Me"
Dieser Song schlug weltweit ein wie eine Bombe: Nachdem Selena Gomez ihre letzte Tour aufgrund gesundheitlicher Probleme abbrach, hörte man lange nichts mehr von der Sängerin. Erst kürzlich meldete sie sich auf ihren Social Media-Kanälen wieder und nun veröffentlichte sie eine Kollaboration mit Kygo. "It Ain't Me" hat sehr starke Strophen und einen Refrain, der im ersten Moment stört, aber trotzdem hängen bleibt. Für mich kein klassischer Gomez-Hit, der sofort bei einem bleibt, aber ein Song, der einen irgendwie nicht los lässt. Ich bin ja Fan der Sängerin und freue mich deshalb umso mehr, neues Material zu hören. Dennoch ist mir das Drama um sie herum manchmal doch etwas zu viel, weshalb ich meist die Musik höre, aber sonst wirklich nichts mit ihr anfangen kann (weder mit ihren Social Media-Kanälen, noch mit ihren Tourneen). Zum Feiern merke ich mir aber "It Ain't Me" dennoch (:

17. Elif - "Doppelleben"
JA! Endlich gibt es eine neue Single von Elif! Die Sängerin hat mich ja besonders im letzten Jahr total geflasht und mir sowohl das beste nationale Album geliefert als auch die schönste Tour EVER beschert. Jetzt kündigte Elif ihr 2. Studioalbum "Doppelleben" für den 26.05.2017 an und veröffentlichte gleich die gleichnamige Single. Der Song ist wirklich sehr emotional und persönlich, geht es doch um ihre Eltern und die Beziehung zu ihnen. Mehr verrät Elif nicht, was ich verständlich finde, denn das Lied spricht wirklich für sich. Geh durch die Ecke, liebe Elif, du hättest es wirklich verdient.

© Universal Music Deutschland

Das war's dann - sind doch eine ganze Menge Songs, oder? Ich hoffe, ich konnte euch einige Lieder näher bringen oder euch erneut an diese erinnern und freue mich schon auf den nächsten Monat (:

Ihr wollt bei meinem XXL-Gewinnspiel teilnehmen? Dann klickt HIER.

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Großes #UK-Gewinnspiel

Das Gewinnspiel ist mittlerweile beendet - die Gewinner werden am Montag, 27.02.2017 um 10 Uhr auf Facebook per Live-Chat bekannt gegeben (:

Hallihallo (:
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, war ich in der letzten Woche in England, sozusagen in meiner 2. Heimat (: Denn dort habe ich ein Jahr lang als Aupair gelebt und mich total in die Kultur eingelebt, sodass sie mittlerweile irgendwie zu mir gehört. Dieses Jahr habe ich mir mal wieder etwas gegönnt und bin durch Sheffield, Manchester und London gereist - und habe dabei nicht nur für mich ganz tolle Sachen mitgebracht, sondern natürlich auch an euch gedacht. Anfangs war ich mir nicht sicher, wie ich die Dinge unter meine Leser bringen möchte, aber jetzt habe ich einen Weg gefunden, der hoffentlich für alle zufriedenstellend ist und die Chance vergrößert, tatsächlich zu gewinnen (:

Kommen wir also zu den Gewinnen! Es gibt zwei UK-Parcels, die ich für euch mit tollen Schen vollgepackt habe, dabei handelt es sich immer um ein Buch und verschiedene Souvenire, die aber in beiden Paketen identisch sind - somit ist alles fair und gleichmäßig verteilt. Außerdem gibt es einen Special-Gewinn, der für viele interessant sein dürfte und einige so genannte "Trostpreise", die aber wirklich toll sind (zumindest finde ich das):

1. UK-Parcel: "The Girl" by Samantha Geimer
Innerhalb dieses Pakets dreht sich alles um das Buch "The Girl" von Samantha Geimer. Die amerikanische Frau ist Hauptfigur im großen Skandal rund um den ehemaligen Regisseur Roman Polanski. Dieser soll das damals 13-jährige Mädchen innerhalb eines Fotoshootings vergewaltigt haben. Der Fall führte zu einer großen weltweiten Berichtserstattung und wird bis heute wild diskutiert. Ich selbst kannte die Geschichte überhaupt nicht, fand aber den Klappentext total interessant und dachte mir, dass es sicherlich für viele spannend sein könnte. Das Thema ist natürlich sehr sensibel, weshalb ich gar nicht allzu viel darüber schreiben möchte. Ich verlinke euch die Amazonseite mit Informationen zum Buch HIER und einen Zeitungsbericht über die Geschichte HIER. Das Buch ist (logischerweise) auf Englisch, weshalb man nur mitmachen sollte, wenn man sich ein englisches Werk zutraut (:

Zusätzlich zum Buch gibt es folgende Dinge:

1 x Walker's Baked Crisps - Salt & Vinegar
2 x Creme eggs
1 x Dose mit English Breakfast Tea
1 x London Kugelschreiber
1 x Manchester Magnet
1 x London-Lesezeichen
1 x London-Täschchen
Ihr seht: Es gibt was süßes, was salziges und ganz viel Souveniers aus zwei englischen Metropolen. Nur das Kissen, welches im Hintergrund steht gibt es nicht, das habe ich mir beim England-Trip vor 5 Jahren gekauft und liebe es bis heute :D

2. UK-Paket: "A Summer at Sea" by Katie Fforde
Ein bisschen schwungvoller und nicht ganz so ernst kommt das Buch im 2. Paket daher: "A Summer at Sea" von Katie Fforde ist wohl in England eines der ersten Frühlingsvorboten in der Bücherwelt und ist deshalb auch stark beworben - ich habe die Lektüre bestimmt auf ein Dutzend Plakaten gesehen und MUSSTE es deshalb für euch mitbringen. Inhaltlich geht es um Emily, die auf einer schottischen Insel pure Entspannung und ganz viel Abenteuer erlebt und sich dort natürlich auch in einen jungen Mann verliebt. Doch was natürlich von vornherein klar ist: Es besteht ja alles nur für einen Sommer, deshalb sollte man es nicht zu ernst nehmen, oder?
Ich fand den Klappentext sehr lustig verfasst und das Cover sehr ansprechend. Wer jetzt schon Lust auf Frühling und Sommer hat, sollte definitiv sein Glück probieren. Auch hier wieder: Das Buch ist (logischerweise) auf Englisch, weshalb man nur mitmachen sollte, wenn man sich ein englisches Werk zutraut, wobei es wahrscheinlich vom Level her leichter zu lesen ist als "The Girl" im oberen Paket (:

HIER geht's zur Amazonseite mit allen notwendigen Informationen (:

Zusätzlich zum Buch gibt es noch folgende Dinge:

1 x Walker's Baked Crisps - Salt & Vinegar
2 x Creme eggs
1 x Dose mit English Breakfast Tea
1 x London Kugelschreiber
1 x Manchester Magnet
1 x London-Lesezeichen
1 x London-Täschchen
Ihr seht: Bis auf das Buch ist der Inhalt 1:1 mit dem ersten UK-Paket vergleichbar - lediglich das Design der Tee-Dose ist eine andere. Gut, oder? :D Und auch hier: Das Kissen ist nicht im Gewinn enthalten.

Der Special-Preis: Harry Potter, anyone?
Natürlich habe ich auch an die Fans von Jungen mit runden Brillen und Blitz auf der Stirn gedacht: In London ist man ja quasi an jeder Ecke mit Harry Potter konfrontiert: Sei es im West End, weil dort "Harry Potter and the Cursed Child" aufgeführt wird oder in Souvenier-Shops oder auch einfach in ganz normalen Klamotten-Shops, wo man gar nicht damit rechnet. Natürlich wusste ich, dass beispielsweise Primark Dinge aus dem Potter-Universum anbietet, war aber trotzdem überrascht, dass es sie noch in Hülle und Fülle gibt, denn eigentlich dachte ich, dass sie sofort ausverkauft wären. Aber gut, London ist wahrscheinlich schon sick von all diesen Dingen :D

Zu gewinnen gibt es also:


Bevor jemand fragt: Die Tasche ist aus dem Primark in Manchester. Ich weiß, dass es viele Leute gibt, die den Laden schwer kritisieren und von dort keine Produkte beziehen möchten. Ich verstehe die Kritik an der Marke und beschäftige mich tatsächlich mit dem Thema, bitte aber von etwaigen Äußerungen hier und meinen Social Media-Kanälen zu verzichten. Akzeptiert, dass ich die Tasche von dort erworben habe und macht nur mit, wenn euch das nichts ausmacht. Den Teilnehmern drücke ich auf alle Fälle die Daumen (: Das Kissen gibt es auch hier nicht zu gewinnen.

Die "Trostpreise", die eigentlich keine sind
Als letztes gibt es noch die Preise, die ich unter all denen verlosen werde, die bei den oberen drei Gewinnspielen kein Glück hatten. Denn ich finde es immer blöd, wenn es nur drei Gewinner gibt und so viele total leer ausgehen. Deshalb dachte ich mir: "Warum eigentlich keine Kleinigkeiten mitbringen und diese dann verschicken?". Denn es gibt doch bestimmt Menschen, die sich darüber freuen würden, oder? Soooooooo, here are the Trostpreise:

1 x The Great Gatsby-DVD
1 x "This Is Acting" von SIA
1 x Lesezeichen "Bücherwurm"
1 x London-Kugelschreiber
2 x Einhorn-Handwärmer
Gleich zu Beginn: Sowohl die DVD als auch die CD waren bereits vorher in meinem Besitz, sie stammen also ursprünglich nicht aus UK, passen aber zu den Gewinnspielen und sollen deshalb auch meine Leser beglücken (: Sonst seht ihr ja alles auf dem Foto, das Lesezeichen hat ein integriertes Fach für Brillen (falls das jemand braucht), aber auch ohne diese Funktion finde ich das Lesezeichen wirklich schön. Tja und die Einhörner fand ich einfach lustig und da sie derzeit so gehyped werden, MUSSTE ich sie einfach mitnehmen (: Und (zum vierten Mal jetzt): Das Kissen gibt es auch hier wieder nicht.

Was müsst ihr dafür tun?

  • Leser meines Blogs, meiner Facebook- und Instagram-Seite sein oder ein solcher/eine solche werden
  • Mir in den Kommentaren schreiben, ob ihr schon einmal in England wart. Falls ja: Was hat euch besonders gefallen? Falls nein: Würdet ihr gerne mal dorthin?
  • Mir in den Kommentaren schreiben, für welchen Gewinn ihr in den Lostopf wollt (ihr könnt auch bei allen drei Hauptgewinnen euer Glück probieren und erhaltet bei Nicht-Gewinn die Chance auf die sagenhaften Trostpreise).
  • Teilt mir euren Namen in den Kommentaren mit, damit ich weiß, wer der Gewinner/die Gewinnerin überhaupt ist.
  • Teilt mir eure E-Mail-Adresse mit (in den Kommentaren oder per E-Mail an listentolenny@gmail.com).

Teilnahmebedingungen:
  • Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein. Falls ihr das nicht seid, dann sendet mir bitte unaufgefordert eine Einverständniserklärung eurer Eltern zu, dass ihr an diesem Gewinnspiel teilnehmen dürft.
  • Ihr müsst aus Deutschland/Österreich/Schweiz sein. Für Teilnehmer aus Deutschland ist der Versand kostenlos, Teilnehmer aus Österreich oder der Schweiz müssten diese, so leid es mir tut, übernehmen.
  • Ich übernehme keine Garantie für den Versand. Die Sendungen werden (falls nicht anders besprochen) unversichert mit der Post verschickt. 
  • Eine Barauszahlung der Gewinne sowie der Rechtsweg sind ausgeschlossen.

Das Gewinnspiel endet am Sonntag, dem 26.02.2017 um 24:00 Uhr, die Gewinner werden innerhalb eines LIVE-Facebook-Videos gezogen und im Anschluss bekannt gegeben.

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück und drücke jedem einzelnen die Daumen!

Das Gewinnspiel ist mittlerweile beendet - die Gewinner werden am Montag, 27.02.2017 um 10 Uhr auf Facebook per Live-Chat bekannt gegeben (:

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Auf listen by Lenny. präsentiere ich euch alles, was mich bewegt, mich interessiert und beschäftigt. Ich teile mit euch all meine Vorlieben - sei es Musik, Bücher oder andere Bereiche des Lifestyles. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir ein "Gefällt mir" auf Facebook da lasstmir auf Instagram ein Abo da lasstmich auf Google+ hinzufügt und meinem Blog folgt (: